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150 W rms MOSFET-Endstufe mit Vorverstärker

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - 150 W rms MOSFET-Endstufe mit Vorverstärker

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Leo Baumann
Guest

Mon Dec 02, 2019 5:45 pm   



Hi,
zum Abschluß meiner MOSFET-Diskussionen hier, eine MOSFET-Endstufe mit
Vorverstärker und 117 dB Gesamtrauschabstand (22.05 kHz/150W_rms).

Der große S/N wurde erreicht durch Verwendung des aktuellen, rauscharmen
OPA1612 im VV u. in der Endstufe, wobei die Verstärkung möglichst nach
vorne in der Schaltung verlegt wurde.

Die Gesamt-Slew-Rate ist mehr als ausreichend für optimales
Impulsverhalten bei CD-Wiedergabe(> 32 V/us).

Im Vorverstärker sind Regler für Bass/Mitten/Höhen mit +-15 dB vorgesehen.

Für eine lineare Wiedergabe fehlt noch eine schaltbare Brücke über dem
Regler.

www.leobaumann.de/newsgroups/TS_MOSFET_VV.png

Man sollte das Ding direkt so bauen können - Viel Spaß ... Smile

Bubo bubo
Guest

Mon Dec 02, 2019 5:45 pm   



Am 02.12.2019 um 17:05 schrieb Leo Baumann:

Quote:
www.leobaumann.de/newsgroups/TS_MOSFET_VV.png

Man sollte das Ding direkt so bauen können


Was hindert dich?


> - Viel Spaß ... :)

Beim Oszillieren.

Fritz
Guest

Mon Dec 02, 2019 6:45 pm   



Am 02.12.19 um 17:45 schrieb Leo Baumann:
Quote:
Am 02.12.2019 um 17:24 schrieb Bubo bubo:
Was hindert dich?

Mich hat das Thema nur theoretisch interessiert.


Schau dir mal Nelson Pass Threshold Stasis Schaltpläne an.

<https://www.diyaudio.com/forums/pass-labs/175138-threshold-amplifier-overview-schematic-collection-all-models-print.html>

<https://elektrotanya.com/PREVIEWS/63463243/23432455/threshold/threshold_stasis-1.pdf_1.png>

Die Stasis Schaltung ist einfach simpel, wenn man sie mal durchblickt.
.......

Oder die Pläne von Mark Levinsons Verstärkern .... (habe leider auf die
Schnelle keine gefunden)
<https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Levinson>

oder, oder ....

Naoya Morita
<http://www.schematicsforfree.com/archive/file/Audio/Circuits/Power%20Amplifiers/Class%20AB/FET/All%20FET%20Power%20AMp%20with%20VFET%20Output.gif>

Krell:
<http://www.amplimos.it/images/krell_ksa-50_mk2_original_schematic_2.jpg>

--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!

Leo Baumann
Guest

Mon Dec 02, 2019 6:45 pm   



Am 02.12.2019 um 17:24 schrieb Bubo bubo:
> Was hindert dich?

Mich hat das Thema nur theoretisch interessiert.

Karl Meisenkaiser
Guest

Mon Dec 02, 2019 7:45 pm   



Am 02.12.2019 um 17:05 schrieb Leo Baumann:
Quote:
Hi,
zum Abschluß meiner MOSFET-Diskussionen hier, eine MOSFET-Endstufe mit
Vorverstärker und 117 dB Gesamtrauschabstand (22.05 kHz/150W_rms).

Der große S/N wurde erreicht durch Verwendung des aktuellen, rauscharmen
OPA1612 im VV u. in der Endstufe, wobei die Verstärkung möglichst nach
vorne in der Schaltung verlegt wurde.

Die Gesamt-Slew-Rate ist mehr als ausreichend für optimales
Impulsverhalten bei CD-Wiedergabe(> 32 V/us).

Im Vorverstärker sind Regler für Bass/Mitten/Höhen mit +-15 dB vorgesehen.

Für eine lineare Wiedergabe fehlt noch eine schaltbare Brücke über dem
Regler.

www.leobaumann.de/newsgroups/TS_MOSFET_VV.png

Man sollte das Ding direkt so bauen können - Viel Spaß ... Smile


So, und jetzt entwickle mal einen mit Class D. 500W oder so.


Karl

Bernd Mayer
Guest

Mon Dec 02, 2019 7:45 pm   



Am 02.12.19 um 17:05 schrieb Leo Baumann:
Quote:
Hi,
zum Abschluß meiner MOSFET-Diskussionen hier, eine MOSFET-Endstufe mit
Vorverstärker und 117 dB Gesamtrauschabstand (22.05 kHz/150W_rms).

Hallo,


in der Praxis wird das sehr stark vom Aufbau bestimmt (Anordnung der
diversen Teile und auch stark von der Masseführung).

Eine Simulation alleine sagt da erst mal recht wenig aus.

Wenn die Werte bei einem konkreten Gerät gemessen werden dann bin ich
eher überzeugt.

Simulation ist schon auch interessant aber das reicht nicht.

Bei der Simulation fehlen schon mal sicherlich die Einstreuungen vom
Netzteil (Brumm und Oberwellen vom Gleichrichter) die auch wichtig sind
für diese Werte.


Bernd Mayer

Leo Baumann
Guest

Mon Dec 02, 2019 9:45 pm   



Am 02.12.2019 um 19:01 schrieb Karl Meisenkaiser:
> So, und jetzt entwickle mal einen mit Class D. 500W oder so.

Nö, bei Musik-Verstärkern bin ich kein Stromspar-Öko.

Leo Baumann
Guest

Tue Dec 03, 2019 3:45 am   



Am 02.12.2019 um 18:55 schrieb Bernd Mayer:
Quote:
Simulation ist schon auch interessant aber das reicht nicht.

Bei der Simulation fehlen schon mal sicherlich die Einstreuungen vom
Netzteil (Brumm und Oberwellen vom Gleichrichter) die auch wichtig sind
für diese Werte.


Ja, das stimmt natürlich. Aber ich habe nicht geplant einen Verstärker
zu bauen.

Leo Baumann
Guest

Tue Dec 03, 2019 5:45 am   



Am 02.12.2019 um 18:21 schrieb Fritz:
Quote:
Am 02.12.19 um 17:45 schrieb Leo Baumann:
Am 02.12.2019 um 17:24 schrieb Bubo bubo:
Was hindert dich?

Mich hat das Thema nur theoretisch interessiert.

Schau dir mal Nelson Pass Threshold Stasis Schaltpläne an.

https://www.diyaudio.com/forums/pass-labs/175138-threshold-amplifier-overview-schematic-collection-all-models-print.html


https://elektrotanya.com/PREVIEWS/63463243/23432455/threshold/threshold_stasis-1.pdf_1.png


Die Stasis Schaltung ist einfach simpel, wenn man sie mal durchblickt.
......

Oder die Pläne von Mark Levinsons Verstärkern .... (habe leider auf die
Schnelle keine gefunden)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Levinson

oder, oder ....

Naoya Morita
http://www.schematicsforfree.com/archive/file/Audio/Circuits/Power%20Amplifiers/Class%20AB/FET/All%20FET%20Power%20AMp%20with%20VFET%20Output.gif


Krell:
http://www.amplimos.it/images/krell_ksa-50_mk2_original_schematic_2.jpg


hmm, was die sich alle einfallen lassen Smile

Stefan Wiens
Guest

Tue Dec 03, 2019 8:45 pm   



Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> writes:

Quote:
Bei der Simulation fehlen schon mal sicherlich die Einstreuungen vom
Netzteil (Brumm und Oberwellen vom Gleichrichter) die auch wichtig
sind fr diese Werte.


Die Schwankungen der Betriebsspannung stammen nicht nur vom Netzteil,
sondern auch vom schwankenden Laststrom, man muss also mindestens den
gesamten Audio-Bereich betrachten.

Der Ruhestrom der Stufe Q2/Q3 scheint stark von der Betriebsspannung
abzuhngen.

--
Stefan

Leo Baumann
Guest

Tue Dec 03, 2019 8:45 pm   



Am 03.12.2019 um 20:06 schrieb Stefan Wiens:
Quote:
Der Ruhestrom der Stufe Q2/Q3 scheint stark von der Betriebsspannung
abzuhängen.


Bei 5 % Betriebsspannugsänderung bleibt der Ruhestrom von Q2/Q3 konstant.

Stefan Wiens
Guest

Tue Dec 03, 2019 9:45 pm   



Leo Baumann <charly020664_at_yahoo.de> writes:

Quote:
Am 03.12.2019 um 20:06 schrieb Stefan Wiens:
Der Ruhestrom der Stufe Q2/Q3 scheint stark von der Betriebsspannung
abzuhngen.

Bei 5 % Betriebsspannugsnderung bleibt der Ruhestrom von Q2/Q3 konstant.


Zur Betrachtung des Arbeitspunkts klemme ich den Knoten R11/R13/U6(O)
auf 0V. Der Knoten Q2(E)/R11/R9 liegt auf nherungsweise -0.7V. Der
Emitterstrom von Q2 ist also I_R11 + I_R9 = (-0.7V)/470R + 43.3V/3900R =
-1.49mA + 11.1mA = 9.61mA. Mit V6 = 44V * 0.95 = 41.8V komme ich auf
-1.49mA + 10.5mA = 9.05mA.

Also -5.8%. Die Basisbeschaltung habe ich fr die berschlagsrechnung
vernachlssigt.

Noch ein anderer Punkt: Falls die Widerstandsnetzwerke in der
Eingangsstufe durch reale Potis ersetzt werden sollen, ist auf
Gleichstromfreiheit des Schleifers zu achten. Der Bassregler fhrt den
Eingangsstrom von U2, der Balanceregler die (evtl. verstrkte)
Offsetspannung von U1 bzw. U2. Dann kracht es beim Bettigen.

--
Stefan

Bubo bubo
Guest

Tue Dec 03, 2019 9:45 pm   



Am 03.12.2019 um 21:19 schrieb Stefan Wiens:

Quote:
Noch ein anderer Punkt: Falls die Widerstandsnetzwerke in der
Eingangsstufe durch reale Potis ersetzt werden sollen,


Er simuliert doch nur, das wird niemals real aufgebaut.

Leo Baumann
Guest

Tue Dec 03, 2019 11:45 pm   



Am 03.12.2019 um 21:19 schrieb Stefan Wiens:
Quote:
Zur Betrachtung des Arbeitspunkts klemme ich den Knoten R11/R13/U6(O)
auf 0V. Der Knoten Q2(E)/R11/R9 liegt auf näherungsweise -0.7V. Der
Emitterstrom von Q2 ist also I_R11 + I_R9 = (-0.7V)/470R + 43.3V/3900R =
-1.49mA + 11.1mA = 9.61mA. Mit V6 = 44V * 0.95 = 41.8V komme ich auf
-1.49mA + 10.5mA = 9.05mA.

Also -5.8%. Die Basisbeschaltung habe ich für die Überschlagsrechnung
vernachlässigt.


Ie_Q2=11.07 mA und Ie_Q3=9.85 mA

Erhöhung der Betriebsspannung um 5%:

Ie_Q2=11.6 mA und Ie_Q3=10.44 mA

Außerdem sollte die Treiberversorung stabilisiert sein.

Leo Baumann
Guest

Tue Dec 03, 2019 11:45 pm   



Am 03.12.2019 um 21:19 schrieb Stefan Wiens:
Quote:
Zur Betrachtung des Arbeitspunkts klemme ich den Knoten R11/R13/U6(O)
auf 0V. Der Knoten Q2(E)/R11/R9 liegt auf näherungsweise -0.7V. Der
Emitterstrom von Q2 ist also I_R11 + I_R9 = (-0.7V)/470R + 43.3V/3900R =
-1.49mA + 11.1mA = 9.61mA. Mit V6 = 44V * 0.95 = 41.8V komme ich auf
-1.49mA + 10.5mA = 9.05mA.

Also -5.8%. Die Basisbeschaltung habe ich für die Überschlagsrechnung
vernachlässigt.


Ja, dem ist aber nicht so.

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