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Aktives Tri-Amping

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Rolf Bombach
Guest

Sun Feb 09, 2020 10:45 pm   



Helmut Schellong schrieb:
Quote:
On 02/05/2020 21:40, Rolf Bombach wrote:

Klar hat der LM833 weniger Rauschen als der OPA2134; der letztere
ist ein FET-Opamp, welcher als Zwischenstufe in niedrohmiger
Umgebung halt die flahsce Wahl ist. Der Schreiberling hätte ja
mal was richtiges nehmen können.

Die OPV mit sensationell geringem Rauschen sind stets BJT-OPV.
Nach meiner bisherigen Kenntnis.


Scheint so zu sein. Wobei merkwürdigerweise der LT1028 mit
0.85 nV Rauschdichte bei 1 kHz immer noch sehr gut dasteht.
3.5 Hz für das 1/f-Knie ist AFAIK immer noch unerreicht.

Allerdings werden solche Werte mit hohem Eingangsstromrauschen
erkauft. Und nützen nur, wenn die Quellimpedanz möglichst nahe
an 100 Ohm liegt. Ist sie z.B. 10 kOhm, ist bereits ein popliger
OP-27 deutlich besser.

Mit externen FET kommt man angeblich ebenfalls in den Bereich
von 1 nVs½.

--
mfg Rolf Bombach

Gerhard Hoffmann
Guest

Sun Feb 09, 2020 11:45 pm   



Am 09.02.20 um 22:08 schrieb Rolf Bombach:

Quote:
Mit externen FET kommt man angeblich ebenfalls in den Bereich
von 1 nVs½.


Ja, BF862, RIP.

ON hat noch ein paar gute, z.B. CPH3910. (und dies & jenes von
Sanyo geerbt)

Interfet hat für seinen IF3601 / 02 (Mouser) neulich das Datenblatt
näher an die Wirklichkeit angepasst. Das war schon mehr als frech.
Zu dem Preis und mit diesen Kapazitäten ist er leider nicht mehr
interessant.
Da ist man mit 4 * 3910 auch nicht schlechter für 5% an €€€ & mit weniger C.

Gruß, Gerhard

Helmut Schellong
Guest

Sun Feb 09, 2020 11:45 pm   



On 02/09/2020 22:08, Rolf Bombach wrote:
Quote:
Helmut Schellong schrieb:
On 02/05/2020 21:40, Rolf Bombach wrote:

Klar hat der LM833 weniger Rauschen als der OPA2134; der letztere
ist ein FET-Opamp, welcher als Zwischenstufe in niedrohmiger
Umgebung halt die flahsce Wahl ist. Der Schreiberling hätte ja
mal was richtiges nehmen können.

Die OPV mit sensationell geringem Rauschen sind stets BJT-OPV.
Nach meiner bisherigen Kenntnis.

Scheint so zu sein. Wobei merkwürdigerweise der LT1028 mit
0.85 nV Rauschdichte bei 1 kHz immer noch sehr gut dasteht.
3.5 Hz für das 1/f-Knie ist AFAIK immer noch unerreicht.


Der NE5532 hatte den OPV für Audio hoffähig gemacht.
Der LT1028 hatte mich damals total beeindruckt.

Quote:
Allerdings werden solche Werte mit hohem Eingangsstromrauschen
erkauft. Und nützen nur, wenn die Quellimpedanz möglichst nahe
an 100 Ohm liegt. Ist sie z.B. 10 kOhm, ist bereits ein popliger
OP-27 deutlich besser.


Der OPA1612 ist ein neuerer und auch besserer OPV.

Quote:
Mit externen FET kommt man angeblich ebenfalls in den Bereich
von 1 nVs½.


Ich hatte meinen RIAA 1980 mit U401/U441NL von Siliconix aufgebaut.



--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Rolf Bombach
Guest

Mon Feb 10, 2020 8:45 pm   



Gerhard Hoffmann schrieb:
Quote:
Am 05.02.20 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:

¦ Die Quellwiderstände sollten für den AD797 (100_Ohm) und den OPA1612
¦ (140_Ohm) nicht über die eingeklammerten Werte liegen.

Wo steht das? Der AD797 ist für Quellwiderstände um 300 Ohm optimal. Wobei
der Text im Datenblatt dezent konfus ist. Einerseits wird darauf hingewiesen,
dass schon 10 zusätzliche Ohm merklich das Rauschen anheben, in Fig. 33 wir
allerdings ein 100 Ohm Widerstand empfohlen, der ja angeblich kaum eine
merklichen Einfluss auf das Rauschen hätte... Egal, das Teil ist schon älter...

Wenn man absolut niedrigste Rauschspannung haben will, dann ist 300 Ohm
alles andere als optimal.


Das ist der Innenwiderstand der Signalquelle, mit dem muss man leben. Man
kann ihn allenfalls mit einem Trafo wandeln, wenn man kein DC braucht und
der Frequenzbereich hinkommt.

Letztendlich will man möglichst wenig Rauschen _nach_ dem Verstärker.

Quote:
Der AD797 und auch der LT1028 haben eine
Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein
60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60
Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon
2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres suchen.


Bei 300 Ohm ist der AD797 ideal, und dann hat man halt 4nVs½. Der LT1028
geht auch noch sehr gut. Oder wie willst du weniger Rauschen mit so einer
Signalquelle erzielen?

Quote:
Die Rauschzunahme liegt nicht am OpAmp sondern am thermischen
Spannungsrauschen der Quelle.


Eben. Kann man nichts machen, ausser die Quelle kühlen.

Quote:
Das wichtige Feature der rauscharmen BJTs ist der niedrige Rbb, der
mit großer Transistorgeometrie erkauft wird. Leider liegt der in
Serie zu RE, und der hängt im wesentlichen nicht von der Geometrie
ab sondern vom Emitterstrom. Für AD797 oder LT1028 braucht man
5 mA tail current, sonst hat man schon verloren. Daraus geht hervor,
dass es auch bei neuen BJT-opamps nicht viel besser als 1 nV/rtHz
werden werden wird weil 2 * 15V * 5 mA nur für die Eingangsstufe
schon ganz ordentlich heizt und man Offset-Probleme bekommt.


Genau.

Quote:
Das Beta wächst auch nicht in den Himmel.

Gegeben sei Collectorstrom 10 mA, beta sei 200.


SSM2212 hat 600 bei 1 mA.

Quote:
IB ist dann 10e-3/200 = 50 uA

Das kreiert eine shot noise density in der Basis von sqrt( 2 q IB)

=   sqrt(2 * 1.6e-19  * 50E-6) A/rtHz = 4e-12 [A/rtHz].

Das macht über 100 Ohm in der Signalquelle u = I *r = 4e-12 * 100
= 400 pV / rt Hz

Bei 1K hoffnungslos.


Bei 1 k kannst du unmatched fahren, im Gegenkopplungszweig kann
man kleinere Widerstände nehmen. Unter 5 nV Dichte wird man kaum
kommen, da nützt ein 3:1 Trafo auch nichts mehr. 1:3 und dann
in einen Low-noise-Fet liefert auch beinahe dasselbe. Empfehle
externen Fet-Vorstufe *duck*.

Quote:
Ich habe einen Messverstärker gemacht mit 10 * 2 * ADA4898.
Damit kann man so bis 100 Ohm Quellwiderstand recht sorglos
mit 220 pV/rtHz Eigenrauschen herummessen.
Der ADA4898-2 war als Dual mit Thermopad eigentlich ziemlich
preisgünstig; das hat man aber zwischenzeitlich korrigiert.

Der Rauschstrom ist beim Messen unangenehm. Man bekommt
seine Auswirkung auch mit Kreuzkorrelation nicht weg weil
mit 2 Messverstärkern der Spannungsabfall am Quellwiderstand
beiden Kanälen gemeinsam ist und sich nicht wegmittelt.
Ich tendiere deshalb jetzt zu FET-Verstärkern, auch wenn
die erreichbare Rauschspannungsdichte bei FETs eher schlechter ist.

Andererseits hat jemand bei Philips Medical / Max Planck?? 400 Stk.
BF862 parallelgeschaltet und kommt auf 35 pV/rt Hz.
Es gibt eine Veröffentlichung im Netz, die suche ich aber jetzt nicht mehr.


Massive parallel...
Die SQUID-Leute basteln auch so ähnliches, aber meistens verwenden
sie kryogene Vorverstärker
Quote:
Wenn ich schon dabei bin: der LT1028 hat bei 300 KHz einen
Rauschpeak, den das Datenblatt die ersten 15 Jahre verschwiegen hat.


Shice.

Quote:
Ich habe neulich gelesen, dass die neuen Audio-OpAmps von LT & TI
lediglich Industrial-Typen sind die die Offset-Spec nicht einhalten.
Von einem LT11?? habe ich auch ein Chipfoto gesehen mit "LT1028" in der
rechten unteren Ecke.


LT1128? Der hat nur andere Chip-Kondensatoren schätze ich mal.
Ansonsten interessantes Businessmodel. Damit werden sie wenigstens
billiger.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Mon Feb 10, 2020 9:45 pm   



horst-d.winzler schrieb:
Quote:
Am 06.02.20 um 04:41 schrieb Gerhard Hoffmann:
Am 05.02.20 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:

¦ Die Quellwiderstände sollten für den AD797 (100_Ohm) und den OPA1612
¦ (140_Ohm) nicht über die eingeklammerten Werte liegen.

Wo steht das? Der AD797 ist für Quellwiderstände um 300 Ohm optimal. Wobei
der Text im Datenblatt dezent konfus ist. Einerseits wird darauf hingewiesen,
dass schon 10 zusätzliche Ohm merklich das Rauschen anheben, in Fig. 33 wir
allerdings ein 100 Ohm Widerstand empfohlen, der ja angeblich kaum eine
merklichen Einfluss auf das Rauschen hätte... Egal, das Teil ist schon älter...

Wenn man absolut niedrigste Rauschspannung haben will, dann ist 300 Ohm
alles andere als optimal.

Bei diesen Quellwiderständen wird das Spannungsrauschen U/rtHz vom Stromrauschen I/rtHz dominiert. Ab hier sind demzufolge OpAmp mit FET-Eingängen vorzuziehen.
Bedacht werden muß auch immer, das sich das Widerstandsrauschen der Gegenkopplungswiderstände geometrisch addiert.


Bei 300 Ohm hält sich das genau in der Waage, dort sind die Hochstrom-BJT optimal.
FET werden typischerweise ab 3 kOhm interessant, siehe opa1641 Figure 33.
Bei Verstärkung von 20 (nicht viel für Mikro und dergleichen) kann man
sehr niederohmig im Gegenkopplungszweig arbeiten, da kommt kaum was hinzu.

Quote:
Der AD797 und auch der LT1028 haben eine
Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein
60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60
Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon
2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres suchen.


Und das wäre?

> Desterwegen auch die Angabe der Quellwiderstände. zB nach einem Lautstärkeregler von 10kOm ist der AD797 unsinnig, da tuts ein billigerer OpAmp mit Fet-Eingang besser.

Ja, hier schon eher. Insbesondere wenn einem klar ist, dass der Schleifer
in einem 10 kOhm Poti nie mehr als 2.5 kOhm vom Ufer weg ist. Bis 10 kOhm
sind auch die Verstärker vom generischen Typ OP-27 sehr gut.

Quote:
Die Rauschzunahme liegt nicht am OpAmp sondern am thermischen
Spannungsrauschen der Quelle.


Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise
auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle
mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm
etwa 0.9 nVs½ Rauschdichte, bei 300 Ohm 3.5 nV. Das ist zwar vier mal
mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung.

--
mfg Rolf Bombach

Gerhard Hoffmann
Guest

Mon Feb 10, 2020 10:45 pm   



Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
horst-d.winzler schrieb:
Am 06.02.20 um 04:41 schrieb Gerhard Hoffmann:

Bei 300 Ohm hält sich das genau in der Waage, dort sind die
Hochstrom-BJT optimal.
FET werden typischerweise ab 3 kOhm interessant, siehe opa1641 Figure 33.
Bei Verstärkung von 20 (nicht viel für Mikro und dergleichen) kann man
sehr niederohmig im Gegenkopplungszweig arbeiten, da kommt kaum was hinzu.

Der AD797 und auch der LT1028 haben eine
Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein
60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60
Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon
2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres
suchen.

Und das wäre?


Da muss man halt die Datenblätter wälzen, was tatsächlich garantiert wird.
Manche OpAmps machen bias current cancellation. Dann wird der Eingangs-
strom kleiner, aber der zugehörige Rauschstrom nicht unbedingt, oder
sogar schlimmer weil noch mehr Getue im Eingang ist.
Meine Messobjekte sind eher Regel- oder Versorgungsspannungen oder
Referenzen, da komme ich mit den 20 ADA4898 noch klar.


Quote:

Desterwegen auch die Angabe der Quellwiderstände. zB nach einem
Lautstärkeregler von 10kOm ist der AD797 unsinnig, da tuts ein
billigerer OpAmp mit Fet-Eingang besser.


Die FET-OpAmps sind beim Spannungsrauschen halt eine ganz andere
Liga. Und die meisten haben peinliche 1/f-Eckfrequenzen.
An einzelne FETs kommen die bei weitem nicht ran.
Ich vermute Verbrauch von Chipfläche.

Ich habe den Scott Wurcer (Papa vom AD797) mal gefragt, warum keiner
einen current feedback op amp mit FET-Eingang baut. Da würde der
FET am +Eingang ja reichen, die Gegenkopplung könnte meinetwegen
bipolar bleiben, die Eingänge sind sowieso völlig unterschiedlich.
Dafür könnte man den +FET doppelt so fett machen und sqrt(2) schon mal
mitnehmen.

Er hat aber nur vage orakelt, das wäre irgendwie nicht gut und das
Thema schnell abgewürgt.

Von TI gibt's einen neuen FET-opamp mit 2.bisschen nv/rtHz WIMRE;
mit sqrt(2) käme sowas schon fast auf Schlagweite an die bipolaren.
OpAmps haben gegen Einzelfets eben immer den Nachteil zweier Eingänge.
Das macht 4* den Aufwand.


Quote:
Die Rauschzunahme liegt nicht am OpAmp sondern am thermischen
Spannungsrauschen der Quelle.

Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise
auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle
mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm
etwa 0.9 nVs½ Rauschdichte, bei 300 Ohm 3.5 nV. Das ist zwar vier mal
mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung.


Ich habe mal versucht einen Chopper zu bauen und per Trafo die ersten
20 dB auf die billige zu machen; auf der Choppfrequenz ist das mit der
Bandbreite ja nicht so tragisch und 1/f ist auch kein Thema.
War ein grandioser Fehlschlag wegen Bimmeln, Ladungsinjektion und der
effektive Eingangswiderstand wurde abartig niedrig. Ich habe die Trafos
dafür auf MACOM-Baluntrafokerne unter dem Mikroskop gewickelt; OMG.

Von einem J.Lepaisant gibt es einen interessanten Verstärker mit Trafos
Rev sci inst. 63(3) March 1992
Low-noise preamplifier with input and feedback transformers for low
source resistance sensors

Ah, nachdem ich das alles abgetippt habe, findet es auch Google:
https://pdfs.semanticscholar.org/49b5/63335faea2836e65c6dee411d5c8b04d5a3e.pdf


Diese üblichen Verstärker mit den parallelen FETs sind auch nicht ohne.
Spätestens wenn man die Rückkopplung in die Source schliesst, bekommt
man negativen Eingangswiderstand. Ich habe einige nachgebaut die in
höchsten Tönen gelobt wurden, aber der Networkanalyzer ist brutal ehrlich.
Ferritperlen am Gate sind eher Symptome als Abhilfe.

Gruß, Gerhard

Fritz
Guest

Tue Feb 11, 2020 6:45 pm   



Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise
auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle
mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm
etwa 0.9 nVs½ Rauschdichte, bei 300 Ohm 3.5 nV. Das ist zwar vier mal
mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung.


Nicht umsonst hat man bei MC (Moving Coil) Tonabnehmern manchmal
spezielle hochwertige Übertrager eingesetzt.
<http://silvercore.de/de/c/mc/>
<https://www.fidelity-audio.com/Moving-Coil-Uebertrager>

Heute gibt es bereits gute rauscharme OPAs, bzw. man kann die
Eingangsstufe auch mit speziellen Rauscharmen Transistoren aufbauen.

Ähnlich dem alten Projekt von
Dennis Colin "LP 797 Ultra-Low Distortion Phono Preamp" published in
AudioExpress:
Diese Schaltung schafft es mit AD797
The MC100 - A High-Quality Moving Coil RIAA Preamplifier
<https://audioxpress.com/article/the-mc100-a-high-quality-moving-coil-riaa-preamplifier>
<https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png>

Auch ähnlich dem alten Projekt von
Dennis Colin "LP 797 Ultra-Low Distortion Phono Preamp" published in
AudioExpress:
<http://www.synaesthesia.ca/LNschematics.html>

JFET Moving Coil (MC) Pre-Preamp - ein 2SK170 JFET tuts auch:
<https://diyaudioprojects.com/Solid/JFET-MC-Pre-Preamp-Kit/>
<https://diyaudioprojects.com/Solid/JFET-MC-Pre-Preamp-Kit/Boozhound-Labs-JFET-MC-Pre-Preamp-Schematic.png>

Selbst Röhren sind rauscharm genug:
<http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Klaus-RIAA/RIAA-V4.htm>

MC Pre
<http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Klaus-RIAA/MC.gif>

MM RIAA
<http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Klaus-RIAA/MM.gif>

The Groovewatt Tube (Valve) RIAA Phono Preamp Project
<http://diyaudioprojects.com/Tubes/RIAA-Phono-Preamp/>
Benützt Lundhal LL1678 für MC

--
Fritz

Fritz
Guest

Tue Feb 11, 2020 6:45 pm   



Am 10.02.20 um 22:31 schrieb Gerhard Hoffmann:
Quote:
Die FET-OpAmps sind beim Spannungsrauschen halt eine ganz andere
Liga. Und die meisten haben peinliche 1/f-Eckfrequenzen.
An einzelne FETs kommen die bei weitem nicht ran.
Ich vermute Verbrauch von Chipfläche.

Ich habe den Scott Wurcer (Papa vom AD797) mal gefragt, warum keiner
einen current feedback op amp mit FET-Eingang baut. Da würde der
FET am +Eingang ja reichen, die Gegenkopplung könnte meinetwegen
bipolar bleiben, die Eingänge sind sowieso völlig unterschiedlich.
Dafür könnte man den +FET doppelt so fett machen und sqrt(2) schon mal
mitnehmen.

Er hat aber nur vage orakelt, das wäre irgendwie nicht gut und das
Thema schnell abgewürgt.

Von TI gibt's einen neuen FET-opamp mit 2.bisschen nv/rtHz WIMRE;
mit sqrt(2) käme sowas schon fast auf Schlagweite an die bipolaren.
OpAmps haben gegen Einzelfets eben immer den Nachteil zweier Eingänge.
Das macht 4* den Aufwand.


PHONO RIAA // Re: Aktives Tri-Amping
<ff76b1ea-a054-8160-b3a4-bcc077103d2e_at_fritzs.eternal-september.org>

--
Fritz

Helmut Schellong
Guest

Tue Feb 11, 2020 9:45 pm   



On 02/11/2020 18:33, Fritz wrote:
Quote:
Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise
auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle
mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm
etwa 0.9 nVs½ Rauschdichte, bei 300 Ohm 3.5 nV. Das ist zwar vier mal
mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung.

Nicht umsonst hat man bei MC (Moving Coil) Tonabnehmern manchmal
spezielle hochwertige Übertrager eingesetzt.
http://silvercore.de/de/c/mc/
https://www.fidelity-audio.com/Moving-Coil-Uebertrager

[...]

Leider tritt weit verbreitet esoterischer Quatsch auf den Plan,
um horrende Preise zu begründen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Rolf Bombach
Guest

Wed Feb 12, 2020 10:45 pm   



Fritz schrieb:
unter anderem
> <https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png>

Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...

--
mfg Rolf Bombach

Helmut Schellong
Guest

Wed Feb 12, 2020 10:45 pm   



On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Quote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png


Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...


Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
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http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Sebastian Wolf
Guest

Wed Feb 12, 2020 11:45 pm   



Am 12.02.2020 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
Quote:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png


Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...

Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.


Warst du beim Arzt? Hast du deine Medikamente genommen?

Fritz
Guest

Thu Feb 13, 2020 6:45 pm   



Am 12.02.20 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
Quote:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png

Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...
Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.


Die Diskussion dreht sich eher um passive oder aktive RIAA Korrektur -
oder ein Mischung aus Beiden.

Im Besagten Artikel ist auch das 'Gegenfilter' beschrieben, mit dem man
die Korrektur bewerten kann. Und heute dürfte das mit DSPs kein Problem
sein beide Kurven digital zu erzeugen.

PS: Ich habe neben einigen AudioXpress Jahrgängen auch einige AES Papers
zu diesem Thema bei mir liegen.

--
Fritz

horst-d.winzler
Guest

Thu Feb 13, 2020 8:45 pm   



Am 13.02.20 um 19:57 schrieb Helmut Schellong:

Quote:
Viele präferieren, wenn die RRCC passiv zwischen 2 OPV sitzen,
und nicht im Gegenkopplungszweig.


Was durchaus vorteilhaft ist. Diese Aufteilung ist mW schon vor über 40
Jahren publiziert worden.

--
---hdw---

Helmut Schellong
Guest

Thu Feb 13, 2020 8:45 pm   



On 02/13/2020 18:15, Fritz wrote:
Quote:
Am 12.02.20 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png

Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...
Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.

Die Diskussion dreht sich eher um passive oder aktive RIAA Korrektur -
oder ein Mischung aus Beiden.


Viele präferieren, wenn die RRCC passiv zwischen 2 OPV sitzen,
und nicht im Gegenkopplungszweig.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

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