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Aktives Tri-Amping

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Fritz
Guest

Fri Feb 14, 2020 10:45 am   



Am 13.02.20 um 20:18 schrieb horst-d.winzler:
Quote:
Am 13.02.20 um 19:57 schrieb Helmut Schellong:

Viele präferieren, wenn die RRCC passiv zwischen 2 OPV sitzen,
und nicht im Gegenkopplungszweig.
Was durchaus vorteilhaft ist. Diese Aufteilung ist mW schon vor über 40
Jahren publiziert worden.


Stimmt - auch in alten AES Papers.

--
Fritz

Rolf Bombach
Guest

Sun Feb 16, 2020 6:45 pm   



Dieter Michel schrieb:
Quote:

Mit MC-Preamps habe ich wenig bis gar nichts zu tun,
deshalb kann ich da nicht viel dazu sagen. Ich habe
aber bei Rod Elliott unter
https://sound-au.com/project187.htm
eine ausführliche und relativ aktuelle Abhandlung
zu dem Thema gefunden, mit Diskussion verschiedener
einsetzbarer Transistoren und OpAmps und Hinweisen
auf Fallstricke bei der praktischen Realisierung.


Steckt sicher viel Arbeit dahinter, auch Papierarbeit,
aber ob er wirklich ins Datenblatt geschaut hat...

Beispiel LMH6629, ein HF-Verstärker, da müssen einfach
die Alarmglocken läuten. Deren Daten beziehen sich auf
z.B. 1 MHz, und dort ist es einfach, 1 nV Rauschspannung
für 1 Hertz Bandbreite zu kriegen. Die Rauschkurve
sieht genau aus wie bei NF-Verstärkern, nur ist die
Skala eben in kHz und nicht in Hz. Der 1/f-Knick ist
dann halt nicht bei 3 Hz, sondern bei 3 kHz. Bei
100 Hz haben die dann über 3 nVs½ und bei 10 Hz
so 12 nV oder dergleichen. Ausserdem ist ein 5 V-
Verstärker auch nicht überall geeignet.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Sun Feb 23, 2020 6:45 pm   



Gerhard Hoffmann schrieb:
Quote:
Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
horst-d.winzler schrieb:
Am 06.02.20 um 04:41 schrieb Gerhard Hoffmann:

Bei 300 Ohm hält sich das genau in der Waage, dort sind die Hochstrom-BJT optimal.
FET werden typischerweise ab 3 kOhm interessant, siehe opa1641 Figure 33.
Bei Verstärkung von 20 (nicht viel für Mikro und dergleichen) kann man
sehr niederohmig im Gegenkopplungszweig arbeiten, da kommt kaum was hinzu.

Der AD797 und auch der LT1028 haben eine
Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein
60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60
Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon
2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres suchen.

Und das wäre?

Da muss man halt die Datenblätter wälzen, was tatsächlich garantiert wird.
Manche OpAmps machen bias current cancellation. Dann wird der Eingangs-
strom kleiner, aber der zugehörige Rauschstrom nicht unbedingt, oder
sogar schlimmer weil noch mehr Getue im Eingang ist.
Meine Messobjekte sind eher Regel- oder Versorgungsspannungen oder
Referenzen, da komme ich mit den 20 ADA4898 noch klar.


Ja, Eingangsstromkompensation ist in verschiedener Hinsicht problematisch.
Die "alte" Schaltung der OP07 hatten individuelle Stromspiegel, "moderne"
multiplizieren den Emitterstrom hoch und verteilen dann um die Strom-
verstärkung reduziert die Kompensationsströme. Im letzteren Fall sind
dann die Kompensationsströme zusätzlich korreliert.
Auch sind in vielen Datenblättern (auch neueren) falsch berechnete
Eingangsttromrauschwerte publiziert. Sieht man aber an den Diagrammen
Rauschen versus Eingangswiderstand. Beispiel OPA2210, angeblich
0.4 pAs½ Rauschdichte, bei 1 Mohm Eingangswiderstand sind dann doch
realistischere 2 pA angegeben (Fig. 41).

TI scheint einen "lustigen" PDF-Generator zu haben.
Da verschwinden schon mal Achsenbeschriftungen und aus "Ohm" wird "W",
und dass "Ö" das neue Zeichen für Wurzel darstellt, ist auch etwas
gewöhnungsbedürftig. Dass die Eingangsströme kompensiert werden, darf
man aus den Daten erraten, das functional block diagram schweigt sich
da aus. Das ist bei AD anders.

Quote:
Von TI gibt's einen neuen FET-opamp mit 2.bisschen nv/rtHz WIMRE;
mit sqrt(2) käme sowas schon fast auf Schlagweite an die bipolaren.
OpAmps haben gegen Einzelfets eben immer den Nachteil zweier Eingänge.
Das macht 4* den Aufwand.


Habbich noch nicht gefunden, nur den AD745 der Konkurrenz.

Quote:
Ich habe mal versucht einen Chopper zu bauen und per Trafo die ersten
20 dB auf die billige zu machen; auf der Choppfrequenz ist das mit der
Bandbreite ja nicht so tragisch und 1/f ist auch kein Thema.
War ein grandioser Fehlschlag wegen Bimmeln, Ladungsinjektion und der
effektive Eingangswiderstand wurde abartig niedrig. Ich habe die Trafos
dafür auf MACOM-Baluntrafokerne unter dem Mikroskop gewickelt; OMG.


Weia. Vielleicht geht es ansatzweise mit den Zero-Drift-Verstärkern
"besser". AD8571 eiert da um 50 nVs½ rum, mit nettem Peak bei 2 kHz,
trotz "spread spectrum chopping". Jedenfalls ist dort kein Schalter
direkt im Signalweg, das ist schon mal was.

https://www.analog.com/media/en/training-seminars/tutorials/MT-055.pdf

Quote:
Von einem J.Lepaisant gibt es einen interessanten Verstärker mit Trafos
Rev sci inst. 63(3) March 1992
Low-noise preamplifier with input and feedback transformers for low source resistance sensors


Ja, früher [tm] als Rev. Sci. Instrum. noch in Papierform hier rumlag,
habe ich das Journal noch durchgekämmt und immer wieder bei den SQID-
Leuten interessante bis dilettantische Schaltungen gefunden, oft allerdings
kryogen.

Quote:
Ah, nachdem ich das alles abgetippt habe, findet es auch Google:
https://pdfs.semanticscholar.org/49b5/63335faea2836e65c6dee411d5c8b04d5a3e.pdf


Das sind Spezialfälle. Es kommt ja auch drauf an, ob die Quelle belastet
werden darf oder ob Trafokopplung möglich ist usw.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Sun Feb 23, 2020 7:45 pm   



Helmut Schellong schrieb:
Quote:
On 02/13/2020 18:15, Fritz wrote:
Am 12.02.20 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png

Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...
Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.

Die Diskussion dreht sich eher um passive oder aktive RIAA Korrektur -
oder ein Mischung aus Beiden.

Viele präferieren, wenn die RRCC passiv zwischen 2 OPV sitzen,
und nicht im Gegenkopplungszweig.


Eine Streitfrage scheint zu sein, ob die oberste Eckfrequenz
mit C oder RC abgeleitet werden soll.

--
mfg Rolf Bombach

Hartmut Kraus
Guest

Tue Apr 07, 2020 10:45 pm   



Am 12.02.20 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
Quote:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png


Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...

Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.


Und einen keramischen Wandler (hatten wir schon). ;)

http://hkraus.eu/ma224.png

--

http://hkraus.eu/

Fritz
Guest

Wed Apr 08, 2020 10:45 am   



Am 07.04.20 um 22:58 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 12.02.20 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
On 02/12/2020 21:54, Rolf Bombach wrote:
Fritz schrieb:
unter anderem
https://audioxpress.com/assets/upload/images/1/20181029191315_Figure2-MC100-RIAAPreamp.png


Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...

Ja, man kann es auch übertreiben.

Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.

Und einen keramischen Wandler (hatten wir schon). ;)

http://hkraus.eu/ma224.png


Wo bist du denn nun wieder-erstanden?


--
Fritz
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<https://www.heise.de/newsticker/meldung/Leistungsschutzrecht-Acht-Woerter-sollen-lizenzfrei-bleiben-4697238.html>

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