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Uwe Bonnes
Guest
Thu Sep 02, 2010 12:38 am
kai-martin knaak <kmk_at_familieknaak.de> wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Ok, dann sage uns doch einfach mal was Du machen willst. Muss offenbar
12V oder mehr sein. Aber wie schnell, wieviel Bizeps, und so weiter?
Das ist nicht mein Vorhaben, sondern es kommt von den Pulslaserleuten hier.
Oha,
"Pulslaserleute" ...
Im Regelfall unmoeglich zu erfuellende Anforderungen aus nicht verstandenenen
Gruenden...
--
Uwe Bonnes bon_at_elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
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Mathias Weierganz
Guest
Thu Sep 02, 2010 6:52 am
kai-martin knaak wrote:
Quote:
Im Moment ist zu viel Jitter von Flanke zu Flanke drauf. Das ließ sich auf
eine im System enthaltene Schaltung zurückführen, die einen TTL-Puls auf die
12 V umwandelt. Jetzt ist der Plan, Die TTL-Wandlung mit eigener Schaltung
zu erledigen. Die Geschwindigkeitsanforderung kommt rein von der Erwartung,
dass eine schnelle Flanke weniger Gelgenheit zum Jittern hat.
Z.B. ein MOSFET-Treiber wie EL7202
http://www.intersil.com/data/fn/fn7282.pdf
und davor einen schnellen Komparator wie der von mir gern benutzte
LT1719.
Mathias
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Sep 02, 2010 8:45 am
Am 01.09.2010 23:32, schrieb kai-martin knaak:
Quote:
Joerg wrote:
Ok, dann sage uns doch einfach mal was Du machen willst. Muss offenbar
12V oder mehr sein. Aber wie schnell, wieviel Bizeps, und so weiter?
Das ist nicht mein Vorhaben, sondern es kommt von den Pulslaserleuten hier.
Entsprechend dünn ist meine Informationslage (noch). Es geht darum, dass ein
EOM genau definiert getriggert wird. Dafür werden wohl die 12 Hub gebraucht.
Diese 12V steuern etwas an, das bei geöfnettenm deckel verdächtig wie eine
Bohnenstangen-Schaltung mit vielen Transistoren und Widerständen aussieht.
Welche Impedanz der Eingang der Bohnenstangen Schaltung aufällt, weiß ich
nucht. Das Lasersystem wurde vor etwa acht Jahren beschafft...
Bohnenstangenschaltung ist nicht das, was man sich wirklich wünscht.
Stammt etwa aus 1955. Damals hatte man noch keine schnellen
Hochspannungstransistoren zur Verfügung.
Zu überlegen wäre, wenn schon solch Aufwand, sie (so es tatsächlich eine
Bohnenstangenschaltung ist?) zu ersetzen.
Quote:
Im Moment ist zu viel Jitter von Flanke zu Flanke drauf. Das ließ sich auf
eine im System enthaltene Schaltung zurückführen, die einen TTL-Puls auf die
12 V umwandelt. Jetzt ist der Plan, Die TTL-Wandlung mit eigener Schaltung
zu erledigen. Die Geschwindigkeitsanforderung kommt rein von der Erwartung,
dass eine schnelle Flanke weniger Gelgenheit zum Jittern hat.
Schnelle Flanken regen parasitäre Induktivitäten zum "Mitmachen" an. Man
wird sich sehr genau ansehen müsse, was gebraucht wird und was zur
Verfügung steht. Einfach ein altes durch ein neues, schnelleres IC zu
ersetzen, kann sehr in die Hose gehen. ;-)
--
mfg hdw
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Sep 02, 2010 8:56 am
Am 01.09.2010 22:07, schrieb Bernd Mayer:
Quote:
Am 01.09.2010 15:40, schrieb Kai-Martin Knaak:
Moin,
hier wünscht sich ein Projekt eine recht schnelle Anstigszeit von Null
auf
12 V. Ein Kandidat könnte der LM319 sein. In der grauen Vorzeit, in der
dessen Datenblatt geschrieben wurde, hat man anscheinend keinen
gesteigerten
Wert auf die Flankensteilheit gelegt. Sie taucht jedenfalls nicht als
Zahl
auf -- nur die gesamte Verzögerungszeit --> 80 ns
Frage: Habt ihr eine Vorstellung wie steil die Flanke werden kann? Wie
lange
dauert es von Null auf voll? 100ns? 10ns?
Hallo,
hier noch ein Nachtrag:
Die Anstiegszeit ist in der Impulstechnik streng definiert als die Zeit
die der Impuls benötigt um von 10% bis nach 90 % anzusteigen und nicht
von Null auf voll, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anstiegs-_und_Abfallzeit
Oszilloskope haben daher zur Messung zumeist die 10 % und 90 %-Marken
auf dem Schirm angezeigt:
http://www.ing-rb.de/images/dlgrafikenoszischirm.gif
Im Datenblatt von National ist die Responsetime angegeben für diverse
Betriebsspannungen, daraus kann man die Anstiegszeiten recht genau
bestimmen, ich komme da auf minimal etwa 50 nS bei Übersteuerung mit
20mV:
http://www.national.com/ds/LM/LM119.pdf
Die Anstiegszeit wird allgemein auch vom Lastwiderstand sowie der Last-
und Streukapazität zusammen mit dem Ausgangsstrom bestimmt und nicht
alleine vom Opamp oder Komparator.
Bei 500_Ohm Last und 5V. Wenn 0_V gewünscht, beziehen die sich bei dem
IC auf die positive Betriebsspannung.
--
mfg hdw
Kai-Martin Knaak
Guest
Thu Sep 02, 2010 12:10 pm
Horst-D.Winzler wrote:
Quote:
ohnenstangenschaltung ist nicht das, was man sich wirklich wünscht.
Stammt etwa aus 1955. Damals hatte man noch keine schnellen
Hochspannungstransistoren zur Verfügung.
Zu überlegen wäre, wenn schon solch Aufwand, sie (so es tatsächlich eine
Bohnenstangenschaltung ist?) zu ersetzen.
Hier zwei Bildchen:
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange.jpg
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange_unten.jpg
Quote:
Schnelle Flanken regen parasitäre Induktivitäten zum "Mitmachen" an. Man
wird sich sehr genau ansehen müsse, was gebraucht wird und was zur
Verfügung steht. Einfach ein altes durch ein neues, schnelleres IC zu
ersetzen, kann sehr in die Hose gehen.
Der Plan ist weniger, ein einzelnes IC zu ersetzen, sondern die gesamte
vor der Bohnenstange vorgelagerte Treiberschaltung. Mit dem "genau ansehen"
hast Du sicher Recht. Als erstes werde ich in Erfahrung bringen, was für
Transistoren da eigentlich verbaut sind.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover
http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Sep 02, 2010 1:05 pm
Am 02.09.2010 13:10, schrieb Kai-Martin Knaak:
Quote:
Horst-D.Winzler wrote:
ohnenstangenschaltung ist nicht das, was man sich wirklich wünscht.
Stammt etwa aus 1955. Damals hatte man noch keine schnellen
Hochspannungstransistoren zur Verfügung.
Zu überlegen wäre, wenn schon solch Aufwand, sie (so es tatsächlich eine
Bohnenstangenschaltung ist?) zu ersetzen.
Hier zwei Bildchen:
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange.jpg
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange_unten.jpg
Schnelle Flanken regen parasitäre Induktivitäten zum "Mitmachen" an. Man
wird sich sehr genau ansehen müsse, was gebraucht wird und was zur
Verfügung steht. Einfach ein altes durch ein neues, schnelleres IC zu
ersetzen, kann sehr in die Hose gehen. ;-)
Der Plan ist weniger, ein einzelnes IC zu ersetzen, sondern die gesamte
vor der Bohnenstange vorgelagerte Treiberschaltung. Mit dem "genau ansehen"
hast Du sicher Recht. Als erstes werde ich in Erfahrung bringen, was für
Transistoren da eigentlich verbaut sind.
Da wuerde ich auch auf Bohnestangenschaltung tippen. Die Schaltflanken
dürften - geschätzt - über 3µs liegen, wenn überhaupt. Von Schnelligkeit
würde ich bei diesem Aufbau nicht sprechen wollen. ;-)
--
mfg hdw
Kai-Martin Knaak
Guest
Thu Sep 02, 2010 1:07 pm
Joerg wrote:
Quote:
Entsprechend dünn ist meine Informationslage (noch). Es geht darum,
dass ein EOM genau definiert getriggert wird.
Korrektur: Es ist wohl weniger ein typischer EOM-Anwendung und mehr eine
Pockelszelle.
Quote:
TTL fuer Echtzeit EOM-Ansteuerung? <oerks, wuerg
Mit dem Puls wird die Güte des Resonators hochgesetzt und damit der Puls
ausgelöst (Q-Switch).
Quote:
Wenn Jitter intern erstmal drin ist dann ist das wie zuviel Tabasco in
der Suppe, kriegst Du nicht mehr raus. Sage den Laserleuten die sollen
das lieber mit ECL Chips machen. Von da dann in einen flotten
Verstaerker. Und alles fein saueberlich abblocken. Wenn es auf
Lochraster ist dann sollte das Lochraster mit Ground Plane sein.
Andere Lochraster beschaffe ich gar nicht erst
Quote:
Falls das schon alles fertig aufgebaut ist
Fertig aufgebaut ist noch nichts.
Quote:
Danke.
+/- 15 V für einen schnellen Opamp sind ja eher selten. 150 mA Ausgangsstrom
sind auch Wort. Und erhältlich über die Farnell-Schiene ist er auch.
Quote:
Oder eben den Serien-RC Trick IN- nach GND benutzen,
Das mit dem "Serien-RC-Trick" habe ich nicht verstanden. Läuft das auf eine
Opamp-Ableitungsschaltung hinaus?
Quote:
Es waere ganz gut zu wissen ob die Bohnenstange so einen schmackigen
Puls auch aushaelt bevor es drin scheppert.
Wir werden einen Schaltplan von der Bohnenstange anfertigen. Daran sollte
ablesbar sein, was sie aushält. Außerdem sieht das Ganze so aus, als könnte
man im Ernstfall anderer Transistoren nachrüsten. Außerdem habe ich dem
Doktoranden gesagt, er möge nachmessen, ob die bestehende Treiber-Schaltung
wirklich 12 an den Start bringt. Womöglich leistet sie das nur im Leerlauf.
Und im Ernstfall ist es ein deutlich geringerer Pegel, weil es in
Wirklichkeit kommt es auf den Strom ankommt.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover
http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Sep 02, 2010 1:50 pm
Am 02.09.2010 14:05, schrieb Horst-D.Winzler:
Quote:
Am 02.09.2010 13:10, schrieb Kai-Martin Knaak:
Horst-D.Winzler wrote:
ohnenstangenschaltung ist nicht das, was man sich wirklich wünscht.
Stammt etwa aus 1955. Damals hatte man noch keine schnellen
Hochspannungstransistoren zur Verfügung.
Zu überlegen wäre, wenn schon solch Aufwand, sie (so es tatsächlich eine
Bohnenstangenschaltung ist?) zu ersetzen.
Hier zwei Bildchen:
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange.jpg
http://lilalaser.de/tmp/bohnenstange_unten.jpg
Schnelle Flanken regen parasitäre Induktivitäten zum "Mitmachen" an. Man
wird sich sehr genau ansehen müsse, was gebraucht wird und was zur
Verfügung steht. Einfach ein altes durch ein neues, schnelleres IC zu
ersetzen, kann sehr in die Hose gehen. ;-)
Der Plan ist weniger, ein einzelnes IC zu ersetzen, sondern die gesamte
vor der Bohnenstange vorgelagerte Treiberschaltung. Mit dem "genau ansehen"
hast Du sicher Recht. Als erstes werde ich in Erfahrung bringen, was für
Transistoren da eigentlich verbaut sind.
Da wuerde ich auch auf Bohnestangenschaltung tippen. Die Schaltflanken
dürften - geschätzt - über 3µs liegen, wenn überhaupt. Von Schnelligkeit
würde ich bei diesem Aufbau nicht sprechen wollen. ;-)
Du erwähnst an andere Stelle Pockelzellen. Dann würde eine
Gegentaktsteuerung der Zelle sinn machen. Deshalb wohl auch die andere
Bohnenstangenschaltung.
Hier ein Link zu Pockelzellen:
http://www.eos-optronics.com/documents/Paper-10kV_PCD_PoznanSLR.pdf
--
mfg hdw
Lund-Nielsen, Jorgen
Guest
Thu Sep 02, 2010 2:33 pm
Kai-Martin Knaak schrieb:
Quote:
Moin,
Hallo Kai-Martin,
schau Dir auch mal die Abbildung A2
im Appendix A des Datenblatts des LT1016 an,
könnte auch Interessant für Dich sein.
Jorgen
Kai-Martin Knaak
Guest
Thu Sep 02, 2010 2:44 pm
Mathias Weierganz wrote:
Quote:
Danke. An solche Treiber hatte ich noch nicht gedacht.
Besonders gut gefällt mir das der Treiber mit hoher kapazitiver Last zurecht
kommt. Ich nehme den in meine Liste der möglichen Endstufen für Piezos und
andere Kristalle auf.
Etwas irritierend finde ich, dass das Datenblatt keine Aussagen zu Noise und
Jitter macht.
Quote:
und davor einen schnellen Komparator wie der von mir gern benutzte
LT1719.
gemerkt.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
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http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
Joerg
Guest
Thu Sep 02, 2010 3:09 pm
Kai-Martin Knaak wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Entsprechend dünn ist meine Informationslage (noch). Es geht darum,
dass ein EOM genau definiert getriggert wird.
Korrektur: Es ist wohl weniger ein typischer EOM-Anwendung und mehr eine
Pockelszelle.
Dann waere es wohl doch langsamer.
Quote:
TTL fuer Echtzeit EOM-Ansteuerung? <oerks, wuerg
Mit dem Puls wird die Güte des Resonators hochgesetzt und damit der Puls
ausgelöst (Q-Switch).
Wenn Jitter intern erstmal drin ist dann ist das wie zuviel Tabasco in
der Suppe, kriegst Du nicht mehr raus. Sage den Laserleuten die sollen
das lieber mit ECL Chips machen. Von da dann in einen flotten
Verstaerker. Und alles fein saueberlich abblocken. Wenn es auf
Lochraster ist dann sollte das Lochraster mit Ground Plane sein.
Andere Lochraster beschaffe ich gar nicht erst :-)
Gut! Das allein duerfte am Institut Stunden wenn nicht Tage an Frust
erspart haben.
Quote:
Falls das schon alles fertig aufgebaut ist
Fertig aufgebaut ist noch nichts.
Aber die Bean Stalk Stufe schon. Total ohne Masseflaeche ... <schauder>
Quote:
Ok, here goes. Der reisst Dir die 12V in rund 25nsec rum, unter Last:
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/ths4022.pdf
Danke.
+/- 15 V für einen schnellen Opamp sind ja eher selten. 150 mA Ausgangsstrom
sind auch Wort. Und erhältlich über die Farnell-Schiene ist er auch.
Oder eben den Serien-RC Trick IN- nach GND benutzen,
Das mit dem "Serien-RC-Trick" habe ich nicht verstanden. Läuft das auf eine
Opamp-Ableitungsschaltung hinaus?
Im Prinzip ein invertierender Verstaerker, doch zusaetzlich haengt von
IN- nach Masse noch ein R und ein C in Serie. Der Widerstand so, dass
sich bei kurzgeschlossen gedachtem C die minimal zur Stabilitaet
erforderliche Verstaerkung ergibt. C nur so gross dass diese hoehere
Verstaerkung lediglich fuer den Bereich gilt wo es drauf ankommt, also
bei ganz hohen Frequenzen. Mach's aber nicht zu knapp, lieber einige zig
pF mehr.
Quote:
Es waere ganz gut zu wissen ob die Bohnenstange so einen schmackigen
Puls auch aushaelt bevor es drin scheppert.
Wir werden einen Schaltplan von der Bohnenstange anfertigen. Daran sollte
ablesbar sein, was sie aushält. Außerdem sieht das Ganze so aus, als könnte
man im Ernstfall anderer Transistoren nachrüsten. Außerdem habe ich dem
Doktoranden gesagt, er möge nachmessen, ob die bestehende Treiber-Schaltung
wirklich 12 an den Start bringt. Womöglich leistet sie das nur im Leerlauf.
Und im Ernstfall ist es ein deutlich geringerer Pegel, weil es in
Wirklichkeit kommt es auf den Strom ankommt.
Die Idee von Mathias mit dem Gate Driver ist auch gut. Muss ja nicht aus
einer alten Elantec Reihe sein. Microchip und Micrel haben auch recht
gute und die packen 12V an sich immer. Manche haben sogar UVLO eingebaut.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Joerg
Guest
Thu Sep 02, 2010 3:11 pm
Horst-D.Winzler wrote:
[...]
Quote:
Schnelle Flanken regen parasitäre Induktivitäten zum "Mitmachen" an. Man
wird sich sehr genau ansehen müsse, was gebraucht wird und was zur
Verfügung steht. Einfach ein altes durch ein neues, schnelleres IC zu
ersetzen, kann sehr in die Hose gehen. ;-)
Ah, konspirative Induktivitaeten. Das muesste man doch gleich dem BKA
.... :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Alexander
Guest
Thu Sep 02, 2010 3:28 pm
Am 02.09.2010 16:09, schrieb Joerg:
Quote:
Und alles fein saueberlich abblocken. Wenn es auf
Lochraster ist dann sollte das Lochraster mit Ground Plane sein.
Andere Lochraster beschaffe ich gar nicht erst :-)
Gut! Das allein duerfte am Institut Stunden wenn nicht Tage an Frust
erspart haben.
aber nur, wenn die Massefläche auch wirklich angeschlossen ist. Ich habe
mal einen Versuchsaufbau gesehen, bei dem die Massefläche gegenüber der
Schaltung isoliert war und der Erbauer sich gewundert hat, warum auf dem
Ausgangssignal soviel Brumm ist :-)
Gruß,
Alexander
Marte Schwarz
Guest
Thu Sep 02, 2010 5:41 pm
Hallo Kai-Martin,
Quote:
Wenn ich an der Bohnenstangenschaltung eines gelernt hatte, dann das,
dass sie alles nur keine schnellen Schaltvorgänge mag. Warum setzt ihr
hier nicht einen schnellen hochspannungsfesten Mosfet oder IGBT hin?
Schaut mal bei IXYS vorbei, ob die nicht was schönes für Euch haben.
Ich würde da lieber ein paar MOSFET in Reihe schalten und sauber ansteuern.
Quote:
Der Plan ist weniger, ein einzelnes IC zu ersetzen, sondern die gesamte
vor der Bohnenstange vorgelagerte Treiberschaltung. Mit dem "genau ansehen"
hast Du sicher Recht. Als erstes werde ich in Erfahrung bringen, was für
Transistoren da eigentlich verbaut sind.
Mach mal. Mir fehlt der Glaube daran, dass der Jitter, den Du
eliminieren willst, von der Treiberschaltung kommt. Ich tippe stark auf
eben jene Bohnenstange als Jitterquelle.
Marte
kai-martin knaak
Guest
Fri Sep 03, 2010 1:17 am
Uwe Bonnes wrote:
Quote:
Oha,
"Pulslaserleute" ...
Im Regelfall unmoeglich zu erfuellende Anforderungen aus
nicht verstandenenen Gruenden...
Kann schon sein. Ich selbst bin mehr in der DC-Ecke zu Hause. Da, wo
Schaltnetzteile böse sind und Photonen einzeln abgezählt werden.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
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