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Ban
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:00 pm
"Joerg" <invalid_at_invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:7s8t7pF2reU1_at_mid.individual.net...
Quote:
Wiebus wrote:
Hallo Joerg.
Das liegt oft daran, dass die Dioden im Ruhestromzweig nicht vernuenftig
thermisch angekoppelt sind. Entweder schlampig am Kuehlblech festgemacht
was ich bei Funkgeraeten oft gesehen (und dann geaendert) habe oder zu
weit weg von den Leistungstransistoren.
Runde Dioden an flache Kühlkörper zu klemmen ist ja auch nicht
untrivial, wenn man mechanischen Aufwand meiden möchte.

TO-220
Dioden? Ok, etwas sehr klobig vieleicht. TO-251 Dioden wären auch
flach und sind handlicher, aber eher selten.
TO220 waere schoen gewesen, gab's damals aber fuer Dioden kaum. Fuer
Studenten eh unbezahlbar. Also habe ich das "hobbymaessig" gemacht.
Feinschmirgel auf Holz geklebt. Nicht gerade ein Stueck wo man schonmal
drauf rumgepoelt hat, schoen glatt muss es sein. Nun eine Diode im
Plastikgehaeuse a la 1N4004 auf einer Seite etwas flachgeschmirgelt.
Natuerlich nicht bis das Eingeweide rauskommt :-)
Selbige dann per passend gebogener Zugentlastungsbruecke aus einem
defekten Schukostecker (man schmeisst ja nix weg ...) und laengerer
Schraube mit auf das TO220 des Transistors geklemmt. So dass es ihn
beruehrt. Danach wurde der Ruhestrom erheblich temperaturstabiler. Das hat
auch manchen Amp gerettet wo immer die Thermosicherung "gekommen" war, und
mir danach Freibier beschert.
Tja wenns so einfach wäre, hätte der Hersteller das sicher auch
herausgefunden. Aber nun sind die Endtransistoren und die Treiber auf
verschiedenen Kühlblechen und es gibt gar keine Dioden im bias-Zweig,
sondern einen be-multiplier. Dioden sind da auch mit einem m.Faktor (m*Ut=
30-40mV) im Gegensatz zu Transistoren (25.5mV) versehen, die wären noch
weniger geeignet. Dann sind Basisbahnwiderstände auch nicht konstant und die
Stromverstärkung ändert sich ebenfalls. Von Ausgangsmosfets(selten in
Profigeräten) ganz zu schweigen. Es gibt dann noch "quasi"-komplementäre
Ausgangsstufen, extrem assymetrisch etc.
Ein recht komplexes Problem, das jeder kennt, der mal einen hochwertigen Amp
selbst entworfen hat.
Ich empfehle "Audio Amplifier Design Handbook" by Douglas Self
herunterzuladen, wo die Problematik recht gut erklärt ist.
Es ist also immer mit einer Drift zu rechnen, je nach thermischer Masse kann
das schon eine Zeit dauern, bis sich stabile Verhältnisse einstellen. Wer
die bias-potis mal abgeglichen hat, der weiß wie kritisch die Einstellung da
ist. Da tut sich erst gar nichts und dann springt plötzlichder Strom hoch
bis zum Ende des Meßbereichs.
ciao Ban
Joerg
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:13 pm
Ban wrote:
Quote:
"Joerg" <invalid_at_invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:7s8t7pF2reU1_at_mid.individual.net...
Wiebus wrote:
Hallo Joerg.
Das liegt oft daran, dass die Dioden im Ruhestromzweig nicht vernuenftig
thermisch angekoppelt sind. Entweder schlampig am Kuehlblech festgemacht
was ich bei Funkgeraeten oft gesehen (und dann geaendert) habe oder zu
weit weg von den Leistungstransistoren.
Runde Dioden an flache Kühlkörper zu klemmen ist ja auch nicht
untrivial, wenn man mechanischen Aufwand meiden möchte.

TO-220
Dioden? Ok, etwas sehr klobig vieleicht. TO-251 Dioden wären auch
flach und sind handlicher, aber eher selten.
TO220 waere schoen gewesen, gab's damals aber fuer Dioden kaum. Fuer
Studenten eh unbezahlbar. Also habe ich das "hobbymaessig" gemacht.
Feinschmirgel auf Holz geklebt. Nicht gerade ein Stueck wo man schonmal
drauf rumgepoelt hat, schoen glatt muss es sein. Nun eine Diode im
Plastikgehaeuse a la 1N4004 auf einer Seite etwas flachgeschmirgelt.
Natuerlich nicht bis das Eingeweide rauskommt :-)
Selbige dann per passend gebogener Zugentlastungsbruecke aus einem
defekten Schukostecker (man schmeisst ja nix weg ...) und laengerer
Schraube mit auf das TO220 des Transistors geklemmt. So dass es ihn
beruehrt. Danach wurde der Ruhestrom erheblich temperaturstabiler. Das hat
auch manchen Amp gerettet wo immer die Thermosicherung "gekommen" war, und
mir danach Freibier beschert.
Tja wenns so einfach wäre, hätte der Hersteller das sicher auch
herausgefunden. Aber nun sind die Endtransistoren und die Treiber auf
verschiedenen Kühlblechen und es gibt gar keine Dioden im bias-Zweig,
sondern einen be-multiplier. Dioden sind da auch mit einem m.Faktor (m*Ut=
30-40mV) im Gegensatz zu Transistoren (25.5mV) versehen, die wären noch
weniger geeignet. Dann sind Basisbahnwiderstände auch nicht konstant und die
Stromverstärkung ändert sich ebenfalls. Von Ausgangsmosfets(selten in
Profigeräten) ganz zu schweigen. Es gibt dann noch "quasi"-komplementäre
Ausgangsstufen, extrem assymetrisch etc.
Damals mit den Dioden funktionierte das aber relativ gut. Nur hatten die
Hersteller die oft einfach irgendwo mit ans Kuehlblech
"rangeschlabbert", viel zu weit weg vom betreffenden Transistor.
Schlimmstenfalls mit einem Klecks Kleber "thermisch gekoppelt", was
natuerlich irgendwann bei der ganzen Hitze sproede wurde und abbroeckelte.
Quote:
Ein recht komplexes Problem, das jeder kennt, der mal einen hochwertigen Amp
selbst entworfen hat.
Ich empfehle "Audio Amplifier Design Handbook" by Douglas Self
herunterzuladen, wo die Problematik recht gut erklärt ist.
Es ist also immer mit einer Drift zu rechnen, je nach thermischer Masse kann
das schon eine Zeit dauern, bis sich stabile Verhältnisse einstellen. Wer
die bias-potis mal abgeglichen hat, der weiß wie kritisch die Einstellung da
ist. Da tut sich erst gar nichts und dann springt plötzlichder Strom hoch
bis zum Ende des Meßbereichs.
Oh ja, und dann hob mal kurz der Schleifer des Bias-Trimmers ab und ...
*POFF* :-)
Heute ist das aber beinahe Schnee von gestern, bald werden wir
vermutlich nur noch Class-D haben. Und natuerlich einige wenige immer
bias-stabile sauteure Verstaerker mit 6J6 oder EL36, Rauchglasdeckel,
vergoldeten Knoepfen und allem Komfort.
Andere Frage, woher kannst Du so gut Deutsch? Auch Auswanderer? Dein
Vorname klingt italienisch, der Nachname eher nicht.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Gerhard Hoffmann
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:38 pm
Ban wrote:
Quote:
Tja wenns so einfach wäre, hätte der Hersteller das sicher auch
herausgefunden. Aber nun sind die Endtransistoren und die Treiber auf
verschiedenen Kühlblechen und es gibt gar keine Dioden im bias-Zweig,
sondern einen be-multiplier. Dioden sind da auch mit einem m.Faktor (m*Ut=
30-40mV) im Gegensatz zu Transistoren (25.5mV) versehen, die wären noch
weniger geeignet. Dann sind Basisbahnwiderstände auch nicht konstant und die
Stromverstärkung ändert sich ebenfalls. Von Ausgangsmosfets(selten in
Profigeräten) ganz zu schweigen. Es gibt dann noch "quasi"-komplementäre
Ausgangsstufen, extrem assymetrisch etc.
Jaja, meine OnSemi Thermaltrack-Transistoren waren im nachhinein auch
nicht so hilfreich, wenn's bei diversen Kunst-Darlingtons nur auf die
Vbe des Treibers ankommt. Könnte auch in den thread mit den tragischen
Elektronik-Missverständnissen passen, aber sie liegen noch unversehrt
in der Schachtel. Für Plastik-Transistoren übrigens ganz schön fett.
Quote:
Ein recht komplexes Problem, das jeder kennt, der mal einen hochwertigen Amp
selbst entworfen hat.
Ich empfehle "Audio Amplifier Design Handbook" by Douglas Self
herunterzuladen, wo die Problematik recht gut erklärt ist.
Ich hab' meine Self-Bücher richtig kaufem müssen, und dafür, dass die
sich ziemlich überschneiden, war's ganz schön teuer.
Trotzdem kein rausgeschmissenes Geld.
Quote:
Es ist also immer mit einer Drift zu rechnen, je nach thermischer Masse kann
das schon eine Zeit dauern, bis sich stabile Verhältnisse einstellen. Wer
die bias-potis mal abgeglichen hat, der weiß wie kritisch die Einstellung da
ist. Da tut sich erst gar nichts und dann springt plötzlichder Strom hoch
bis zum Ende des Meßbereichs.
Ich war mal auf dem schiefen Turm in Pisa. Ein englischer Schüler hat
sich da mit den Absätzen auf die abschüssige Kante gestellt.
Abgelutschter spiegelglatter Marmor. Kein Geländer. Und wenn ich "mit
den Absätzen" sage, dann bedeutet das, dass unter den Zehen 60 Meter
Luft waren.
Wer bei so einer Endstufe genau den TK=0-Punkt sucht, macht ungefähr
das gleiche. Na gut. Er hat noch 'nen Versuch.
Gruß, Gerhard
Joachim Gaßler
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:48 pm
WIMRE war Berhard von Roon Roadie bei einer meiner Lieblingsbands
(Grobschnitt) von 1974 bis 1977. Bansuri ist eine Flöte.
Gruß Joachim
Joerg
Guest
Wed Jan 27, 2010 12:00 am
Gerhard Hoffmann wrote:
Quote:
Ban wrote:
Tja wenns so einfach wäre, hätte der Hersteller das sicher auch
herausgefunden. Aber nun sind die Endtransistoren und die Treiber auf
verschiedenen Kühlblechen und es gibt gar keine Dioden im bias-Zweig,
sondern einen be-multiplier. Dioden sind da auch mit einem m.Faktor
(m*Ut= 30-40mV) im Gegensatz zu Transistoren (25.5mV) versehen, die
wären noch weniger geeignet. Dann sind Basisbahnwiderstände auch nicht
konstant und die Stromverstärkung ändert sich ebenfalls. Von
Ausgangsmosfets(selten in Profigeräten) ganz zu schweigen. Es gibt
dann noch "quasi"-komplementäre Ausgangsstufen, extrem assymetrisch etc.
Jaja, meine OnSemi Thermaltrack-Transistoren waren im nachhinein auch
nicht so hilfreich, wenn's bei diversen Kunst-Darlingtons nur auf die
Vbe des Treibers ankommt. Könnte auch in den thread mit den tragischen
Elektronik-Missverständnissen passen, aber sie liegen noch unversehrt
in der Schachtel. Für Plastik-Transistoren übrigens ganz schön fett.
Eingebaute Dioden oder kleine "Messtransistoren"?
[...]
Quote:
Ich war mal auf dem schiefen Turm in Pisa. Ein englischer Schüler hat
sich da mit den Absätzen auf die abschüssige Kante gestellt.
Abgelutschter spiegelglatter Marmor. Kein Geländer. Und wenn ich "mit
den Absätzen" sage, dann bedeutet das, dass unter den Zehen 60 Meter
Luft waren.
Da ist mir auch echt schlecht geworden. Kein Gelaender, alles schief,
die Bambini spielten "Fang mich doch" und rasten herum. Ist ewig her,
haben die da jetzt endlich Gelaender?
[...]
--
Gruesse, Joerg
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Michael Schulz
Guest
Wed Jan 27, 2010 12:43 am
Haibe Sonja Schlosser schrieb:
Quote:
Zum Thema zurück: Die Sicherungsautomaten durch Schmelzsicherungen
ersetzen bringt natürlich einiges für die Anlage, da damit kein
Elektromagnet mehr im Stromkreis liegt, der sonst den Hörgenuss trübt
(1). Darf man zu sowas eigentlich auf Witzseiten verlinken?
Ich frage mich weshalb noch keiner auf die Idee gekommen ist den/die
Verstärker mittels Autobatterien (8 Stück für +-48V) zu betreiben.
Wobei diese dann Audiobatterien genannt werden und das zehnfache kosten
müssen.
Oder eine Klimakammer für Audiogeräte.
Jede Platine müßte dann auch aus Glas sein und die Verbindungen aus
aufgedampften Gold.
Zu der Anlage gehört dann auch ein Trupp von Audio-Ingenieuren dazu, die
sich täglich darum kümmern. Und wenn der Meister kommt und sich darüber
ein Musikstück anhören möchte, dann muß er dieses mindestens 48 Stunden
(48V und 48 Stunden das ist kein Zufall) vorher ankündigen damit
ebendiese Ingenieure alles vorbereiten können.
Und den Wunsch auch ablehnen können falls die Aura der Anlage sich nicht
in einem korrekten Zustand befindet.
Dazu gehört dann noch der Audio-Priester der in der Audio-Kirche von der
Audio-Bibel vorliest. Der eine Audio-Taufe durchführt und Audio-Sünden
bestraft während er die Erlösung durch den Audio-Himmel verspricht etc.
Gerhard Hoffmann
Guest
Wed Jan 27, 2010 12:53 am
Joerg wrote:
Quote:
Jaja, meine OnSemi Thermaltrack-Transistoren waren im nachhinein auch
nicht so hilfreich, wenn's bei diversen Kunst-Darlingtons nur auf die
Vbe des Treibers ankommt. Könnte auch in den thread mit den tragischen
Elektronik-Missverständnissen passen, aber sie liegen noch unversehrt
in der Schachtel. Für Plastik-Transistoren übrigens ganz schön fett.
Eingebaute Dioden oder kleine "Messtransistoren"?
http://www.onsemi.com/PowerSolutions/product.do?id=NJL3281DG
Gruß, Gerhard
Joerg
Guest
Wed Jan 27, 2010 1:10 am
Gerhard Hoffmann wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Jaja, meine OnSemi Thermaltrack-Transistoren waren im nachhinein auch
nicht so hilfreich, wenn's bei diversen Kunst-Darlingtons nur auf die
Vbe des Treibers ankommt. Könnte auch in den thread mit den tragischen
Elektronik-Missverständnissen passen, aber sie liegen noch unversehrt
in der Schachtel. Für Plastik-Transistoren übrigens ganz schön fett.
Eingebaute Dioden oder kleine "Messtransistoren"?
http://www.onsemi.com/PowerSolutions/product.do?id=NJL3281DG
Aha, danke. Leider kamen die aber gut 30 Jahre zu spaet, die haetten wir
frueher so gut brauchen koennen. Ich hatte mich immer gefragt warum es
keine Leistungstransistoren mit Fuehlerdiode gab, jedesmal wenn ich mich
bei so einem Umbau mal wieder ueber abgeschuerfte Haut geaergert habe
(da war aber auch rein gar nix entgratet).
Allerdings kosten die ueber $2, das haette in der Consumer-Welt keine
Chance. 40c sind so das hoechste der Gefuehle.
--
Gruesse, Joerg
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Ban
Guest
Wed Jan 27, 2010 7:04 am
"Joachim Gaßler" <achim_at_diegasslers.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hjnnvk$q0n$00$1_at_news.t-online.com...
Quote:
WIMRE war Berhard von Roon Roadie bei einer meiner Lieblingsbands
(Grobschnitt) von 1974 bis 1977. Bansuri ist eine Flöte.
Gruß Joachim
Hallo Joachim, gut informiert
Ja im INet findet sich alles, schau mal bei meinem Sohnemann Serafin, der
ist auch Ingenieur; oder mein Ururgroßvater, der war Kriegsminister.
Bei Grobschnitt war ich aber nur 1 Jahr bin dann zu Conny Planks Studio
gewechselt, auch er ist eine Legende (Kraftwerk/Autobahn). Bansuri, auch
richtig ist Indisch Ban= Bambus soori= sound, passt doch.
ciao Ban
Bernd Laengerich
Guest
Wed Jan 27, 2010 9:35 am
Michael Schulz schrieb:
Quote:
ein Musikstück anhören möchte, dann muß er dieses mindestens 48 Stunden
(48V und 48 Stunden das ist kein Zufall) vorher ankündigen damit
ebendiese Ingenieure alles vorbereiten können.
Mindestens ist richtig, schliesslich muß die Betriebsspannung mit 1V pro h
hochgefahren werden.
Quote:
Und den Wunsch auch ablehnen können falls die Aura der Anlage sich nicht
in einem korrekten Zustand befindet.
Der korrekte Zustand der Anlage wird per Kirlian-Fotografie bestimmt.
Bernd
Axel Schwenke
Guest
Wed Jan 27, 2010 11:31 am
Wiebus <bernd.wiebus_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Hallo Joerg.
Das liegt oft daran, dass die Dioden im Ruhestromzweig nicht vernuenftig
thermisch angekoppelt sind. Entweder schlampig am Kuehlblech festgemacht
was ich bei Funkgeraeten oft gesehen (und dann geaendert) habe oder zu
weit weg von den Leistungstransistoren.
Runde Dioden an flache Kühlkörper zu klemmen ist ja auch nicht
untrivial, wenn man mechanischen Aufwand meiden möchte.

TO-220
Dioden? Ok, etwas sehr klobig vieleicht. TO-251 Dioden wären auch
flach und sind handlicher, aber eher selten.
Es muß ja nicht notwendig eine *Diode* sein. Ursprünglich will man da
etwas, das den gleichen Temperaturgang hat wie der BE-pn-Übergang der
Transistoren in End/Treiberstufe. Der BE-Übergang eines Transistors
erscheint da als logische Wahl. Und Transistoren gibts in passenden
Gehäusen.
XL
Joerg
Guest
Wed Jan 27, 2010 6:39 pm
Axel Schwenke wrote:
Quote:
Wiebus <bernd.wiebus_at_gmx.de> wrote:
Hallo Joerg.
Das liegt oft daran, dass die Dioden im Ruhestromzweig nicht vernuenftig
thermisch angekoppelt sind. Entweder schlampig am Kuehlblech festgemacht
was ich bei Funkgeraeten oft gesehen (und dann geaendert) habe oder zu
weit weg von den Leistungstransistoren.
Runde Dioden an flache Kühlkörper zu klemmen ist ja auch nicht
untrivial, wenn man mechanischen Aufwand meiden möchte.

TO-220
Dioden? Ok, etwas sehr klobig vieleicht. TO-251 Dioden wären auch
flach und sind handlicher, aber eher selten.
Es muß ja nicht notwendig eine *Diode* sein. Ursprünglich will man da
etwas, das den gleichen Temperaturgang hat wie der BE-pn-Übergang der
Transistoren in End/Treiberstufe. Der BE-Übergang eines Transistors
erscheint da als logische Wahl. Und Transistoren gibts in passenden
Gehäusen.
Ja heute schon. In meinen Faellen war das Anfang der 80er, Studentenbude
mit entsprechendem Budget und Transistoren die man auf Kuehlbleche
schrauben konnte waren ziemlich teuer. Da musste herhalten was schon im
Stereo drin war oder was sich in der Bastelkiste fand. Wie es so schoen
heisst, damals hatte man Zeit aber wenig Geld und heute ist es umgekehrt.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Michael Schulz
Guest
Wed Jan 27, 2010 11:10 pm
Ban schrieb:
Quote:
WIMRE war Berhard von Roon Roadie bei einer meiner Lieblingsbands
(Grobschnitt) von 1974 bis 1977. Bansuri ist eine Flöte.
Gruß Joachim
Hallo Joachim, gut informiert
Ja im INet findet sich alles, schau mal bei meinem Sohnemann Serafin, der
ist auch Ingenieur; oder mein Ururgroßvater, der war Kriegsminister.
Bei Grobschnitt war ich aber nur 1 Jahr bin dann zu Conny Planks Studio
gewechselt, auch er ist eine Legende (Kraftwerk/Autobahn). Bansuri, auch
richtig ist Indisch Ban= Bambus soori= sound, passt doch.
ciao Ban
Alte Menschen unter sich ...
Timm Thiemann
Guest
Sun Jan 31, 2010 11:04 pm
Sebastian Z u e n d o r f wrote:
Quote:
Unglaublich! Sehr schön auch der Text zum "Wunderstab": "Insbesondere
Frauenstimmen provitierten besonders durch den OT"
^
Wohin muß man das Ding denn halten, damit Frau damit besser klingt?
mittig zwischen die Stimmbänder?
Quote:
*duck*
AOL
--
Timm Thiemann -
http://www.timmthiemann.de
Im Kühlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt,
Margarine und zwei Salatköpfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe
ein Taxi. [<1i2nh9a.y44op5g27wckN%spam.astacus_at_t-online.de>]
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