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Audiosignalerkennung

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Mark Ise
Guest

Mon Feb 08, 2010 11:31 pm   



Uwe Hercksen schrieb am 08.02.2010 18:30:

Quote:
ich möchte mit einer Schaltung erkennen, ob ein Audiosignal von meinem
LCD-TV ausgegeben wird, oder nicht, und in Abhängigkeit davon ein Relais
verzögert ein- und ausschalten lassen.

Grundsätzlich habe ich das für einfach gehalten, aber da ich sehr wenig
Erfahrung habe, hat es doch ganz schön lange gedauert, bis ich eine
"brauchbare" Schaltung zusammen hatte.

was soll denn die Schaltung bei längeren Pausen in einem Sprach- oder
Musiksignal machen? Mit welcher Verzögerung soll sie beim Einsetzen des
Signals reagieren und beim Aussetzen?

Die Ausschaltverzögerung sollte in etwa 5 Minuten betragen.
Die Einschaltverzögerung wollte ich auf etwa 5s einstellen.


--
Mark

Joerg
Guest

Mon Feb 08, 2010 11:35 pm   



Mark Ise wrote:
Quote:
Uwe Hercksen schrieb am 08.02.2010 18:30:

ich möchte mit einer Schaltung erkennen, ob ein Audiosignal von meinem
LCD-TV ausgegeben wird, oder nicht, und in Abhängigkeit davon ein Relais
verzögert ein- und ausschalten lassen.

Grundsätzlich habe ich das für einfach gehalten, aber da ich sehr wenig
Erfahrung habe, hat es doch ganz schön lange gedauert, bis ich eine
"brauchbare" Schaltung zusammen hatte.

was soll denn die Schaltung bei längeren Pausen in einem Sprach- oder
Musiksignal machen? Mit welcher Verzögerung soll sie beim Einsetzen des
Signals reagieren und beim Aussetzen?

Die Ausschaltverzögerung sollte in etwa 5 Minuten betragen.
Die Einschaltverzögerung wollte ich auf etwa 5s einstellen.


Im Prinzip kannst Du das alles inklusive Audio-Erkennung in einen
winzigen Micro Controller giessen und dann ohne Loetkolben an den
Eckparametern rumschrauben bis es passt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Mark Ise
Guest

Tue Feb 09, 2010 12:14 am   



Marte Schwarz schrieb am 08.02.2010 18:03:

Quote:
Könnt ihr euch die mal ansehen und mir sagen, ob das so in Ordnung ist,
oder ob man das auch einfacher machen könnte?
http://www.bilderhoster.net/img.php?id=z1fkrwyt.png

Zunächst einmal hast Du den Arbeitspunkt der OPs grundsätzlich am Rand
liegen, was nicht so toll sein wird, speziell, wenn Du z.B. 5 mV nur wenig
verstärkst, liegt Dein Ausgangssignal nach dem ersten OP sicher nicht da, wo

Bei meinen ersten Versuchen war das so, aber mit R14/15 habe ich mir ein
Bezugspotential bei UB/2 geschaffen. Der LM324 bekommt also immer
Spannungen um dieses Potential herum angeboten.

Quote:
Fragen:
Wäre es sinnvoll, nur eine Verstärkerstufe mit V=100 zu verwenden?

Wenn schon denn schon, aber wozu eigentlich? Dein Komparator am Ende könnte
das auch ohne vorherige Verstärkung. Teile die "Referenzspannung" gleich
herunter und vergleiche dann. Das hat den Charme, dass Du da gleich den

Eine Verstärkerstufe ist IMHO nötig, weil der Einganswiderstand des
Schmitttriggers zu klein für die Signalquelle ist. Mir ist daran
gelegen, so hochohmig wie möglich zu bleiben.

Quote:
Offset mit kompensieren kannst, indem Du den Spannungsteiler, mit dem Du die
Schwellspannung einstellst, entsprechend hindrehst. Die Diode brauchst Du
eigentlich nicht, ich glaub kaum, dass es bei der Schwellspannung so genau
zugehen muss.

Meine Idee war, dass das mit der Diode unabhängiger von der
Versorgungsspannung ist.

Quote:
An sich würden aber ein paar Transistoren auch schon reichen.

Ja, vielleicht, aber da ich sehr wenig Erfahrung habe, ist das mit einem
OpAmp einfacher für mich. Ich finde es auch angenehmer, einen IC-Sockel
aufzulöten, als mehrere knibbelige Transistoren.

--
Mark

Thomas Hu\"bner
Guest

Tue Feb 09, 2010 8:46 am   



Mark Ise <mark.ise_at_arcor.de> tipperte in
news:hkprub$cco$1_at_news.eternal-september.org
Quote:
Bernd Mayer schrieb am 08.02.2010 17:51:
Ich selber würde die Opamps zugleich als Filter benutzen (einfaches
RC-Glied) damit die Schaltung nur auf Audiosignale im Bereich von
20Hz bis 20kHz anspricht. Wahrscheinlich käme man auch mit 2 Opamps
aus. Einer für Verstärkung und Filter und einer als Komparataor.

Ich hatte mir auch überlegt, ob ich das machen soll, aber mir ist
nichts eingefallen, was ich damit herausfiltern würde.

Nur ein Beispiel. Bei UKW: 19-kHz-Pilottonunterdrückung?
Ich denke, eine Auswertung über 12 kHz ist für den Zweck nicht (mehr)
erforderlich.

--
Thomas

Axel Berger
Guest

Tue Feb 09, 2010 6:18 pm   



*Thomas Hu\"bner* wrote on Tue, 10-02-09 07:46:
Quote:
Bei UKW: 19-kHz-Pilottonunterdrnckung?

Aus meinen Tunern kommt laut Cooledit Frequenzspektrum noch reichlich
davon raus. Mit MP3 ohne Tiefpaß würde ich reichlich Bandbreite unnütz
dafür verbraten.

Marte Schwarz
Guest

Tue Feb 09, 2010 8:00 pm   



Hi Mark,
Quote:
Zunächst einmal hast Du den Arbeitspunkt der OPs grundsätzlich am Rand
liegen, was nicht so toll sein wird, speziell, wenn Du z.B. 5 mV nur
wenig
verstärkst, liegt Dein Ausgangssignal nach dem ersten OP sicher nicht da,
wo

Bei meinen ersten Versuchen war das so, aber mit R14/15 habe ich mir ein
Bezugspotential bei UB/2 geschaffen. Der LM324 bekommt also immer
Spannungen um dieses Potential herum angeboten.

OK, ein bischen verschwenderisch mit Strom, sollte aber gehen. Hab ich im
Eifer des Gefechts übersehen. Dafür würde ich einen OP einsetzen, der einen
Spannungsteiler von 100 k impedanzwandelt.

Quote:
Eine Verstärkerstufe ist IMHO nötig, weil der Einganswiderstand des
Schmitttriggers zu klein für die Signalquelle ist. Mir ist daran
gelegen, so hochohmig wie möglich zu bleiben.

Was auch immer Du mit dem Schmittrigger erreichen willst...

Quote:
Meine Idee war, dass das mit der Diode unabhängiger von der
Versorgungsspannung ist.

Ist die so stark schwankend?


Marte

Rolf Bombach
Guest

Tue Feb 09, 2010 10:43 pm   



Bernd Mayer schrieb:
Quote:

Bei der Schaltung verstehe ich nicht, was der 100-kOhm-Widerstand am
Eingang macht

Er teilt das Eingangssignal runter, sonst könnte man ja nichts
verstärkten *duck*

Quote:
und ebenso nicht den Zweck der DC-Spannungsquelle V1.

Das scheint mir das Eingangssignal zu sein, ab File.

--
mfg Rolf Bombach

Bernd Mayer
Guest

Tue Feb 09, 2010 11:19 pm   



Am 09.02.2010 21:43, schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Bernd Mayer schrieb:

Bei der Schaltung verstehe ich nicht, was der 100-kOhm-Widerstand am
Eingang macht

Er teilt das Eingangssignal runter, sonst könnte man ja nichts
verstärkten *duck*

Hallo Rolf,

dann trügt mich meine Intuition wohl nicht wenn ich vermute der
Widerstand könnte evtl. überflüssig sein. Das würde dann sogar noch zwei
Verstärkerstufen zusätzlich einsparen - ebenfalls "duck".

Grüsse


Bernd Mayer

Horst-D.Winzler
Guest

Wed Feb 10, 2010 7:39 am   



Bernd Mayer schrieb:
Quote:
Am 09.02.2010 21:43, schrieb Rolf Bombach:
Bernd Mayer schrieb:
Bei der Schaltung verstehe ich nicht, was der 100-kOhm-Widerstand am
Eingang macht
Er teilt das Eingangssignal runter, sonst könnte man ja nichts
verstärkten *duck*

Hallo Rolf,

dann trügt mich meine Intuition wohl nicht wenn ich vermute der
Widerstand könnte evtl. überflüssig sein. Das würde dann sogar noch zwei
Verstärkerstufen zusätzlich einsparen - ebenfalls "duck".

Grüsse


Bernd Mayer


Würde aber die Betriebszuverlässigkeit erniedrigen. Der Rauschpegel, den
der Widerstand erzeugt, hebt das Eingangssignal an und sorgt auch dafür,
das der Verstärker von seinem Ruhebetriebszustand immer mit seinen
Arbeitswerten sofort aufwarten kann.

--
mfg hdw

Stefan Heimers
Guest

Wed Feb 10, 2010 9:40 am   



Bernd Mayer wrote:
Quote:
Am 08.02.2010 20:42, schrieb Helmut Wabnig:
On Mon, 08 Feb 2010 17:51:03 +0100, Bernd Mayer
beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:


..........
Der Audiobereich geht ja bis 20kHz.


20KhZ?

nicht bei MP3 und Schweinsohren.

Hallo,

ja - bei Kassetten oder UKW wohl auch nicht. Es war eher theoretisch
gemeint und ohrunabhängig optimistisch.


Stimmt. Bei UKW bis 15kHz, bei Kassetten je nach Gerät unterschiedlich.
Das Teac Z6000 geht bis 24 kHz!
http://www.audio-extasa.eu/teac-z6000-master-cassette-deck-p-1230.html?language=de

Stefan

Christian Müller
Guest

Wed Feb 10, 2010 10:00 pm   



Stefan Heimers schrieb:

Quote:
Das Teac Z6000 geht bis 24 kHz!

Das kann aber niemand hören, weil niemand das Gerät gekauft hat.
Wie kann man nur so ein unglaublich hässliches Gerät entwerfen?


Gruß Christian

Michael Rübig
Guest

Wed Feb 10, 2010 11:21 pm   



Hallo,> Fragen:
Quote:
Wäre es sinnvoll, nur eine Verstärkerstufe mit V=100 zu verwenden?
In der Simulation geht das, aber ich bin mir nicht sicher, ob das real
auch funktioniert.

Der LM324 hat einen Eingangsoffset von bis zu 3mV. Bei Verstärkung 100
hast Du also bis zu 300mV Offset auf Deinem Signal. Das musst Du dann
mit nem Hochpass rausfiltern.

5 Minuten sind in reiner Analogtechnik kaum serientauglich zu
entwickeln. Für ne Bastelei bekommt man das aber hin, wenn man mit
größeren Schwankungen über Temperatur, Lebensdauer, Luftfeuchtigkeit,
usw. leben kann.

Ansonsten haben die anderen ja schon viel geschrieben.

Michael

Ansgar Strickerschmidt
Guest

Thu Feb 11, 2010 10:33 am   



Also schrieb Christian Müller:

Quote:
Stefan Heimers schrieb:

Das Teac Z6000 geht bis 24 kHz!

Das kann aber niemand hören, weil niemand das Gerät gekauft hat.
Wie kann man nur so ein unglaublich hässliches Gerät entwerfen?

Nunja, der Chic der End-Siebziger bis Anfang-80er halt...

Ansgar

--
*** Musik! ***

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