Wolfgang Müller
Guest
Sat Feb 13, 2010 11:32 am
Hallo NG,
ich suche einen Schaltplan für ein altes Autoradio der Fa. Delco Radio
Div, Modell 980655.
In dem Ding ist zwar nicht viel drin, aber er weigert sich dennoch
hartnäckig irgend etwas zu empfangen. Ab dem NF-Verstärker scheint
alles zu funktionieren, der Fehler muss irgendwo zwischen Antenne und
Audio-Teil liegen.
Gruß
Wolfgang Müller
Joerg
Guest
Sat Feb 13, 2010 6:41 pm
Wolfgang Müller wrote:
Quote:
Hallo NG,
ich suche einen Schaltplan für ein altes Autoradio der Fa. Delco Radio
Div, Modell 980655.
In dem Ding ist zwar nicht viel drin, aber er weigert sich dennoch
hartnäckig irgend etwas zu empfangen. Ab dem NF-Verstärker scheint
alles zu funktionieren, der Fehler muss irgendwo zwischen Antenne und
Audio-Teil liegen.
Kannst bei Laeden wie diesem anfragen, habe selbst aber noch keine
Erfahrung mit denen:
http://www.justradios.com/oldcarschematics.html
Meist ist irgendwo ein Spulendraht oder Kontakt wegkorrodiert. Da hilft
der Signal-Injector (Saegezahnpiepser).
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Wolfgang Müller
Guest
Mon Feb 15, 2010 3:57 pm
Hallo Joerg,
ein hier mitlesender hat mir einen Schaltplan zur Verfügung gestellt.
Den Fehler habe ich auch schon gefunden, er lag gleich in der ersten
Stufe, es lag...
Quote:
Erfahrung mit denen:
...
Meist ist irgendwo ein Spulendraht oder Kontakt wegkorrodiert. Da hilft
der Signal-Injector (Saegezahnpiepser).
.... an einem Spulendraht, der keinen Kontakt mehr hatte.
Gruß
Wolfgang
Joerg
Guest
Mon Feb 15, 2010 7:17 pm
Wolfgang Müller wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
ein hier mitlesender hat mir einen Schaltplan zur Verfügung gestellt.
Den Fehler habe ich auch schon gefunden, er lag gleich in der ersten
Stufe, es lag...
Erfahrung mit denen:
...
Meist ist irgendwo ein Spulendraht oder Kontakt wegkorrodiert. Da hilft
der Signal-Injector (Saegezahnpiepser).
... an einem Spulendraht, der keinen Kontakt mehr hatte.
:-)
Dann sieh Dir die anderen Filterbecher auch an, wenn es Korrosion war
ist eventuell bald der naechste Draht dran. Hatte ich mal bei einem
Grundig Satllit eines Bekannten. Der legte beinahe einen Freudentanz hin
nachdem das Dingen wieder spielte. Fuer einige Wochen, dann war die
naechste Filterspule ab ...
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Horst-D.Winzler
Guest
Mon Feb 15, 2010 7:32 pm
Wolfgang Müller schrieb:
Quote:
Hallo Joerg,
ein hier mitlesender hat mir einen Schaltplan zur Verfügung gestellt.
Den Fehler habe ich auch schon gefunden, er lag gleich in der ersten
Stufe, es lag...
Erfahrung mit denen:
...
Meist ist irgendwo ein Spulendraht oder Kontakt wegkorrodiert. Da hilft
der Signal-Injector (Saegezahnpiepser).
... an einem Spulendraht, der keinen Kontakt mehr hatte.
Gruß
Wolfgang
Ja, durchaus bei HF und ZF Kreisen möglich. Technik nennt sich
Signalverfolger. War zu Zeiten von Radio mit die schnellste Methode,
fehlerhafte Stufe zu selektieren.
--
mfg hdw
Joerg
Guest
Mon Feb 15, 2010 7:48 pm
Horst-D.Winzler wrote:
Quote:
Wolfgang Müller schrieb:
Hallo Joerg,
ein hier mitlesender hat mir einen Schaltplan zur Verfügung gestellt.
Den Fehler habe ich auch schon gefunden, er lag gleich in der ersten
Stufe, es lag...
Erfahrung mit denen:
...
Meist ist irgendwo ein Spulendraht oder Kontakt wegkorrodiert. Da hilft
der Signal-Injector (Saegezahnpiepser).
... an einem Spulendraht, der keinen Kontakt mehr hatte.
Gruß
Wolfgang
Ja, durchaus bei HF und ZF Kreisen möglich. Technik nennt sich
Signalverfolger. War zu Zeiten von Radio mit die schnellste Methode,
fehlerhafte Stufe zu selektieren.
Danke, jetzt weiss ich den deutschen Ausdruck wieder. Diese Technik ist
auch sehr gut geeignet um Einstrahlpunkte zu finden, auch fuer geleitete
Stoerungen. Besonders wenn der Kunde sagt "alle paar Stunden haben wir
irgendeinen Muell auf den Daten" und man kann jetzt nicht ewig warten
bis es mal wieder passiert. Saegezahnstift aus der Tasche ... tatz ...
tatz ... tatz ... oh, da zappelt was an den Daten.
Erstaunlicherweise kannte bisher kein einziger der Ingenieure diese
Injector-Stifte. Auf Anhieb wuesste ich nicht wo man die noch in
Stiftform bekommt.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Frank Buss
Guest
Mon Feb 15, 2010 8:00 pm
Joerg wrote:
Quote:
Danke, jetzt weiss ich den deutschen Ausdruck wieder. Diese Technik ist
auch sehr gut geeignet um Einstrahlpunkte zu finden, auch fuer geleitete
Stoerungen. Besonders wenn der Kunde sagt "alle paar Stunden haben wir
irgendeinen Muell auf den Daten" und man kann jetzt nicht ewig warten
bis es mal wieder passiert. Saegezahnstift aus der Tasche ... tatz ...
tatz ... tatz ... oh, da zappelt was an den Daten.
Erstaunlicherweise kannte bisher kein einziger der Ingenieure diese
Injector-Stifte. Auf Anhieb wuesste ich nicht wo man die noch in
Stiftform bekommt.
Einen Signalverfolger gibt es bei eBay:
http://tinyurl.com/yfjhsh4
Relativ teuer, sieht aber recht gusseisern aus. Wofür braucht man denn 300V
am Ausgang?
Ich vermute mal, dein Sägezahnstift ist kompakter.
--
Frank Buss, fb_at_frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Joerg
Guest
Mon Feb 15, 2010 8:15 pm
Frank Buss wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Danke, jetzt weiss ich den deutschen Ausdruck wieder. Diese Technik ist
auch sehr gut geeignet um Einstrahlpunkte zu finden, auch fuer geleitete
Stoerungen. Besonders wenn der Kunde sagt "alle paar Stunden haben wir
irgendeinen Muell auf den Daten" und man kann jetzt nicht ewig warten
bis es mal wieder passiert. Saegezahnstift aus der Tasche ... tatz ...
tatz ... tatz ... oh, da zappelt was an den Daten.
Erstaunlicherweise kannte bisher kein einziger der Ingenieure diese
Injector-Stifte. Auf Anhieb wuesste ich nicht wo man die noch in
Stiftform bekommt.
Einen Signalverfolger gibt es bei eBay:
http://tinyurl.com/yfjhsh4
Relativ teuer, sieht aber recht gusseisern aus. Wofür braucht man denn 300V
am Ausgang?
Spannungsfestigkeit? Das war noch eine Anforderung aus den
Roehrenzeiten. Wenn man damit an den Anodenkreis kam konnte dort
schonmal gut 250V sitzen. Ob meiner das packt weiss ich nicht, er ist
"erst" 20 Jahre alt.
Quote:
Ich vermute mal, dein Sägezahnstift ist kompakter.
Er hat etwa die Form eines Textmarker-Stiftes (Highlighter). Aber man
braucht keinen Kasten daneben, Oszillator und die Batterie sitzen im Stift.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
horst-d.winzler
Guest
Mon Feb 15, 2010 9:04 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Frank Buss wrote:
Joerg wrote:
Danke, jetzt weiss ich den deutschen Ausdruck wieder. Diese Technik
ist auch sehr gut geeignet um Einstrahlpunkte zu finden, auch fuer
geleitete Stoerungen. Besonders wenn der Kunde sagt "alle paar
Stunden haben wir irgendeinen Muell auf den Daten" und man kann jetzt
nicht ewig warten bis es mal wieder passiert. Saegezahnstift aus der
Tasche ... tatz ... tatz ... tatz ... oh, da zappelt was an den Daten.
Erstaunlicherweise kannte bisher kein einziger der Ingenieure diese
Injector-Stifte. Auf Anhieb wuesste ich nicht wo man die noch in
Stiftform bekommt.
Einen Signalverfolger gibt es bei eBay:
http://tinyurl.com/yfjhsh4
Relativ teuer, sieht aber recht gusseisern aus. Wofür braucht man denn
300V
am Ausgang?
Spannungsfestigkeit? Das war noch eine Anforderung aus den
Roehrenzeiten. Wenn man damit an den Anodenkreis kam konnte dort
schonmal gut 250V sitzen. Ob meiner das packt weiss ich nicht, er ist
"erst" 20 Jahre alt.
Ich vermute mal, dein Sägezahnstift ist kompakter.
Er hat etwa die Form eines Textmarker-Stiftes (Highlighter). Aber man
braucht keinen Kasten daneben, Oszillator und die Batterie sitzen im Stift.
Erstens ist das Ding zu teuer, zweitens sind das Tastköpfe für NF und
HF. Damals war man schon weiter. Man hatte einen Tastkopf der sich
sowohl für HF und NF eignete. Als Signalgenerator eignet sich ein
Nadelgenerator oder einfach ein Rechteckgenerator mit 3V Batterie. Am
Besten in einen großen Tastkopf eingebaut. Hinten ein Taster. Als
Tastkopf eignet sich sowas wie die alten Heathkit-Oszi-Tastköpfe zB als
Recyclingprojekt. ;-)
--
mfg hdw
Joerg
Guest
Mon Feb 15, 2010 10:46 pm
horst-d.winzler wrote:
Quote:
Joerg schrieb:
Frank Buss wrote:
Joerg wrote:
Danke, jetzt weiss ich den deutschen Ausdruck wieder. Diese Technik
ist auch sehr gut geeignet um Einstrahlpunkte zu finden, auch fuer
geleitete Stoerungen. Besonders wenn der Kunde sagt "alle paar
Stunden haben wir irgendeinen Muell auf den Daten" und man kann jetzt
nicht ewig warten bis es mal wieder passiert. Saegezahnstift aus der
Tasche ... tatz ... tatz ... tatz ... oh, da zappelt was an den Daten.
Erstaunlicherweise kannte bisher kein einziger der Ingenieure diese
Injector-Stifte. Auf Anhieb wuesste ich nicht wo man die noch in
Stiftform bekommt.
Einen Signalverfolger gibt es bei eBay:
http://tinyurl.com/yfjhsh4
Relativ teuer, sieht aber recht gusseisern aus. Wofür braucht man denn
300V
am Ausgang?
Spannungsfestigkeit? Das war noch eine Anforderung aus den
Roehrenzeiten. Wenn man damit an den Anodenkreis kam konnte dort
schonmal gut 250V sitzen. Ob meiner das packt weiss ich nicht, er ist
"erst" 20 Jahre alt.
Ich vermute mal, dein Sägezahnstift ist kompakter.
Er hat etwa die Form eines Textmarker-Stiftes (Highlighter). Aber man
braucht keinen Kasten daneben, Oszillator und die Batterie sitzen im Stift.
Erstens ist das Ding zu teuer, zweitens sind das Tastköpfe für NF und
HF. Damals war man schon weiter. Man hatte einen Tastkopf der sich
sowohl für HF und NF eignete. Als Signalgenerator eignet sich ein
Nadelgenerator oder einfach ein Rechteckgenerator mit 3V Batterie. Am
Besten in einen großen Tastkopf eingebaut. Hinten ein Taster. Als
Tastkopf eignet sich sowas wie die alten Heathkit-Oszi-Tastköpfe zB als
Recyclingprojekt. ;-)
So etwas ist das bei mir, nur dass der Taster bequemer sitzt, in etwa da
wo der Daumen aufliegt. Als Kid hatte ich mir einen Saegezahngenerator
in einem Pillenroehrchen gebaut, ist aber irgendwie weggekommen und dann
fand sich dieses Fertiggeraetchen. Habe ich allerdings ewig nicht mehr
angeboten gesehen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Frank Buss
Guest
Mon Feb 15, 2010 11:37 pm
Joerg wrote:
Quote:
So etwas ist das bei mir, nur dass der Taster bequemer sitzt, in etwa da
wo der Daumen aufliegt. Als Kid hatte ich mir einen Saegezahngenerator
in einem Pillenroehrchen gebaut, ist aber irgendwie weggekommen und dann
fand sich dieses Fertiggeraetchen. Habe ich allerdings ewig nicht mehr
angeboten gesehen.
Sägezahn klingt nach einer guten Idee, da das etwas realistischere
Störungen als Rechteck erzeugt. Wie würde denn da die Ausgangsstufe
aussehen, wenn man sich das selber bauen würde? Manche Bausteine mögen ja
gar nicht hohe Spannungen, zuviel Strom sollte nicht fliessen und
vielleicht auch noch ein wenig gegen ESD schützen, wenn man einen
Microcontroller oder so als Signalgenerator nimmt.
--
Frank Buss, fb_at_frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Joerg
Guest
Tue Feb 16, 2010 12:12 am
Frank Buss wrote:
Quote:
Joerg wrote:
So etwas ist das bei mir, nur dass der Taster bequemer sitzt, in etwa da
wo der Daumen aufliegt. Als Kid hatte ich mir einen Saegezahngenerator
in einem Pillenroehrchen gebaut, ist aber irgendwie weggekommen und dann
fand sich dieses Fertiggeraetchen. Habe ich allerdings ewig nicht mehr
angeboten gesehen.
Sägezahn klingt nach einer guten Idee, da das etwas realistischere
Störungen als Rechteck erzeugt. Wie würde denn da die Ausgangsstufe
aussehen, wenn man sich das selber bauen würde? Manche Bausteine mögen ja
gar nicht hohe Spannungen, zuviel Strom sollte nicht fliessen und
vielleicht auch noch ein wenig gegen ESD schützen, wenn man einen
Microcontroller oder so als Signalgenerator nimmt.
Da ist eigentlich nichts gross drin:
http://www.antiqueradios.com/forums/viewtopic.php?t=109446&highlight=
Die Frank Buss Methode mit uC haette auch was, da koennte man fuer den
heimischen Markt das Verkehrsfunk-Tremolo einprogrammieren, kennt ja
jeder. Fuer die Exportversion USA aber besser den Yankee Doodle :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Horst-D.Winzler
Guest
Tue Feb 16, 2010 6:43 am
Frank Buss schrieb:
Quote:
Joerg wrote:
So etwas ist das bei mir, nur dass der Taster bequemer sitzt, in etwa da
wo der Daumen aufliegt. Als Kid hatte ich mir einen Saegezahngenerator
in einem Pillenroehrchen gebaut, ist aber irgendwie weggekommen und dann
fand sich dieses Fertiggeraetchen. Habe ich allerdings ewig nicht mehr
angeboten gesehen.
Sägezahn klingt nach einer guten Idee, da das etwas realistischere
Störungen als Rechteck erzeugt.
Asymmetrische Multivibratoren erzeugen ein beachtliches Spektrum. Den
KW-Bereich überstreichen die locker.
--
mfg hdw
Frank Buss
Guest
Tue Feb 16, 2010 11:36 pm
Joerg wrote:
Quote:
Danke, sieht ja recht einfach auch. Also so wie ich das sehe, ist das
irgendetwas beliebiges, was schwingt, aber das mit möglichst vielen
Obertönen und dann über 1 nF oder kleiner ausgeben?
Quote:
Die Frank Buss Methode mit uC haette auch was, da koennte man fuer den
heimischen Markt das Verkehrsfunk-Tremolo einprogrammieren, kennt ja
jeder. Fuer die Exportversion USA aber besser den Yankee Doodle
Ich habe da gute Erfahrungen mit einem beinahe schon antiken analogen
Signalgenerator (der aber noch prima funktioniert) bei einem Kunden bei der
Simulation von Störungen auf dem I2C-Bus gemacht. Da konnte man die
Frequenz und die Amplitude einstellen, womit man bei richtiger
Frequenzeinstellung die Fehler maximieren konnte :-)
Würde ich über zwei Potis am Stift lösen: Eins fragt der Microcontroller ab
und generiert dann aus dem Wert ein Signal (vielleicht per Taster Sägezahn,
Sinus, Rechteck und Rauschen umschaltbar) und eins als Spannungsteiler am
Ausgang. Den 1 nF Kondensator per Taster überbrückbar, also sowas wie
DC-Modus, wenn man mal keine negativen Spannungen brauchen kann und
galvanische Kopplung kein Problem ist.
--
Frank Buss, fb_at_frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Joerg
Guest
Tue Feb 16, 2010 11:49 pm
Frank Buss wrote:
Quote:
Ja, wobei die andere Seite dieses Kondensators noch einen
"Stossdaempfer" a la Doppeldiode und Widerstand haben sollte, falls man
mal abrutscht und an ein paar hundert Volt kommt.
Quote:
Die Frank Buss Methode mit uC haette auch was, da koennte man fuer den
heimischen Markt das Verkehrsfunk-Tremolo einprogrammieren, kennt ja
jeder. Fuer die Exportversion USA aber besser den Yankee Doodle :-)
Ich habe da gute Erfahrungen mit einem beinahe schon antiken analogen
Signalgenerator (der aber noch prima funktioniert) bei einem Kunden bei der
Simulation von Störungen auf dem I2C-Bus gemacht. Da konnte man die
Frequenz und die Amplitude einstellen, womit man bei richtiger
Frequenzeinstellung die Fehler maximieren konnte :-)
Würde ich über zwei Potis am Stift lösen: Eins fragt der Microcontroller ab
und generiert dann aus dem Wert ein Signal (vielleicht per Taster Sägezahn,
Sinus, Rechteck und Rauschen umschaltbar) und eins als Spannungsteiler am
Ausgang. Den 1 nF Kondensator per Taster überbrückbar, also sowas wie
DC-Modus, wenn man mal keine negativen Spannungen brauchen kann und
galvanische Kopplung kein Problem ist.
Mache es nicht zu kompliziert. Im Prinzip braucht man fast nur einen
moeglichst ekligen durchdringenden Ton im gut hoerbaren Bereich von
600Hz bis 800Hz. Potis gehen im rauhen Alltag kaputt, besonders die
kleinen. Vielleicht up-down Tasten und dann in R2R Manier einige Port
Pins kombinieren damit man 16 oder 32 Amplituden hat?
Die Amplituden variiere ich bei Kunden meist auf die MacGyver Methode:
Massedraht abisolieren, etwas aufrollen und unter ein mittelnasses
Weller Schwaemmchen legen. Dann die Masseklemme meines Signal Injectors
mehr oder weniger tief da reindruecken. Die Blicke der Leute muesstest
Du sehen, koestlich. "Woher hast Du denn jetzt gewusst dass das hier
hinten reinpfeift?" ... "Weil dabei gerade eine schwarze Katze ueber den
Parkplatz lief"
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.