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Bastelprojekte am USB eines Android-Handys

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Eric Bruecklmeier
Guest

Fri Dec 21, 2018 9:45 am   



Am 20.12.18 um 14:21 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 12/20/18 2:13 PM, Eric Bruecklmeier wrote:
Am 20.12.2018 um 13:47 schrieb Gerhard Hoffmann:
Am 20.12.18 um 13:15 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 20.12.2018 um 13:10 schrieb Gerrit Heitsch:

Bei USB gehört aber die VID jeweils einem Hersteller. Bei second
source hat also der 'Nachbau' eine eigene VID. Wenn er legal ist
kennt der Treiber sicher beide.

Völlig unabhängig von eurer Diskussion eine ernstgemeinte(!) Frage:
Wenn ich mit dem USB Konsortium keinen Vertrag habe, dann können die
mich bei Verwendung einer beliebigen Vendor ID doch auch nicht
belangen. Die Nummer kann ja wohl kaum strafbewehrt geschützt sein -
oder?

Wie nun,
Du behauptest wahrheitswidrig, du hättest mit denen einen Vertrag
mit der Nummer xxxxx,

Ich (wenn ich der Pirat wäre) behaupte gar nichts, meine Hardware
liefert auf Anfrage eine Nummer - so what? Das macht übrigens auch
jeder Chip in Nachbauten von Toner-Kartuschen so...

Und da kann es auch passieren, daß die nach einem Update der
Durckerfirmware nicht mehr laufen. War da nicht neulich was?


Keine Ahnung, das war nicht mein Thema...


--
Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es.

Profiklaus in d.r.f.

Eric Bruecklmeier
Guest

Fri Dec 21, 2018 9:45 am   



Am 20.12.18 um 16:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
Eric Bruecklmeier schrieb:

Am 20.12.2018 um 13:20 schrieb Axel Berger:
Hanno Foest wrote:
Ich hab nirgends was davon gefunden, daß man die VID-PID Kombination
markenrechtlich schützen könnte.

Ich habe nie behauptet, viel davon zu verstehen. Aber hier wurde gesagt,
die ID (und implizit wohl das Recht zu ihrer Nutzung) müsse für Geld
gekauft werden. Da erscheint es mir plausibel, daß man die nicht einfach
so für lau kopieren darf.

Wenn ich mit denen keinen Vertrag habe - wer oder was sollte mich hindern?

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb


Ui, das wird eine spannende Konstruktion - erzähl mal!


--
Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es.

Profiklaus in d.r.f.

Willi Marquart
Guest

Fri Dec 21, 2018 12:45 pm   



Gerrit Heitsch schrieb:

Quote:
Hat IBM ja gemacht wenn die Nachbauer ihr BIOS kopiert haben wurden sie
verklagt. Haben die Nachbauer hingegen ihr eigenes BIOS programmiert war
nichts zu machen. Das war damals auch einfacher weil die nicht 'IBM' auf
ihre Gerte geschrieben haben sondern ihren eigenen Namen.


Da aber manche Programme auf die Zeichenfolge IBM im Bios getestet
haben, stand bei den IBM-kompatiblen an der passenden Stelle, 'this
ist not IBM'.

Gru Willi

olaf
Guest

Fri Dec 21, 2018 12:45 pm   



Matthias Weingart <mwnews_at_pentax.boerde.de> wrote:


Quote:
Gibt es hier jemand, der mit so einem Projekt schon Erfahrungen gesammelt
hat?


Hab ich gerade durch Zufall gesehen:

http://digital-nw.de/Seriellport-unter-Android-mit-Qt.htm

Olaf

Matthias Weingart
Guest

Fri Dec 21, 2018 1:45 pm   



olaf <olaf_at_criseis.ruhr.de>:

> http://digital-nw.de/Seriellport-unter-Android-mit-Qt.htm

Super, danke!

M.
--

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Fri Dec 21, 2018 2:45 pm   



Hanno Foest <hurga-news2_at_tigress.com> wrote:

Quote:
Und gar keine Updates machen ist auch keine Option, dann hast du die
Sicherheitskatastrophe von Medizingerten.


Keine updates zu machen kann sehr wohl eine Option sein - wenn man die
Bchse schon entsprechend konzeptioniert hat. Und in einem
Medizingert einen Fake-Chip, holla die Waldfee, da htte ich es
lieber, dieser wrde unwiederbringlich vom Treiber abgeschossen. Dann
mu sich nmlich jemand kmmern und das Ding instandsetzen oder
ersetzen. Ferner macht das update ja keiner direkt am Patienten,
zwischen zwei Schnaufern der Beatmungsmaschine oder whrend dem
Austausch des Infusionsbeutels, sonder im Rahmen irgendeiner Wartung /
Gerteprfung. Da wird dann eben nach dem Rsten des Fake-Chips durchs
update festgestellt, Gert funktioniert nicht -> Reparatur / Ersatz.

Ein wirkliches Problem durch das zweifellos etwas fiese Verhalten des
FTDI-Treibers sehe ich nur bei Frickelware, die genau das verdient
hat.


-ras

--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Wolfgang Allinger
Guest

Fri Dec 21, 2018 2:53 pm   



On 20 Dec 18 at group /de/sci/electronics in article pvg3kf$kk7$1_at_news.bawue.net
<gerrit_at_laosinh.s.bawue.de> (Gerrit Heitsch) wrote:

Quote:
Wenn du das nicht vorher mit dem Besitzer der VID abgesprochen hast kann
der dir das bel nehmen, eine Erkennung fr deine Hardware einbauen und
die nicht mehr mit seinem Treiber bedienen.

Deshalb werden fr sowas Vertrge ausgehandelt und abgeschlossen. Sich
einfach eine VID greifen machen nur Privatbastler (*) und Produktpiraten.

(*) Meines Wissens haben FTDI und Microchip einige PIDs fr
Selbstbauhardware freigegeben, bzw. du kannst ein PDI von ihnen
bekommen. Was auch impliziert, da du dann ihre VID verwenden kannst.
Sind natrlich PIDs die nicht von den eigenen Produkten benutzt werden.


Ja, hab auch mal welche IIRC von SilLabs und FTDI bekommen, Project wurde
aber leider eingestampft. Das mit den PIDs funzte einwandfrei.



Saludos (an alle Vernnftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker Smile reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zuknftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Hanno Foest
Guest

Fri Dec 21, 2018 5:45 pm   



Am 21.12.18 um 14:24 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Quote:
Und gar keine Updates machen ist auch keine Option, dann hast du die
Sicherheitskatastrophe von Medizingeräten.

Keine updates zu machen kann sehr wohl eine Option sein - wenn man die
Büchse schon entsprechend konzeptioniert hat.


AKA "keine Netzwerkverbindung". Heutzutage zumindest in der Industrie
realistischerweise keine Option mehr. In der Praxis werden bei jeder
neuen Malware-Epidemie ganze Krankenhäuser runtergefahren.

Quote:
Und in einem
Medizingerät einen Fake-Chip, holla die Waldfee, da hätte ich es
lieber, dieser würde unwiederbringlich vom Treiber abgeschossen.


Und nicht, daß es sauber gemeldet wird?

https://www.bbc.co.uk/news/technology-17665527

"A separate survey carried out by iSuppli found that fake components
were most widespread in electronic equipment used by aerospace firms and
the military."

Kannst dir jetzt selber überlegen, ob sowas in der Luftfahrt besser oder
schlechter ist als im medizinischen Bereich. Die Dinger kommen vor,
damit muß man realistischerweise leben, und wenn du sie identifizieren
möchtest, ist Meldung sicher besser als plötzlich kaputtsein. In
letzterem Fall würde ich nämlich vermuten, daß das Gerät einfach
getauscht und verschrottet wird und niemand kennt die Ursache.

Quote:
Ein wirkliches Problem durch das zweifellos etwas fiese Verhalten des
FTDI-Treibers sehe ich nur bei Frickelware, die genau das verdient
hat.


Ich maße mir hingegen nicht an, alle Möglichkeiten des Einsatzes und
alle Konsequenzen, die aus mutwilliger Zerstörung resultieren könnten,
zu kennen.

Hanno

Rupert Haselbeck
Guest

Fri Dec 21, 2018 7:45 pm   



Eric Bruecklmeier schrieb:

Quote:
Am 20.12.18 um 16:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Eric Bruecklmeier schrieb:

Am 20.12.2018 um 13:20 schrieb Axel Berger:
Hanno Foest wrote:
Ich hab nirgends was davon gefunden, daß man die VID-PID Kombination
markenrechtlich schützen könnte.

Ich habe nie behauptet, viel davon zu verstehen. Aber hier wurde
gesagt, die ID (und implizit wohl das Recht zu ihrer Nutzung) müsse für
Geld gekauft werden. Da erscheint es mir plausibel, daß man die nicht
einfach so für lau kopieren darf.

Wenn ich mit denen keinen Vertrag habe - wer oder was sollte mich
hindern?

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

Ui, das wird eine spannende Konstruktion - erzähl mal!


I wo. So arg spannend ist das nicht. Die Geschichte mit den gefälschten
Chips ist eine garnicht seltene Variante des unberechtigten Ausnutzens der
Leistung eines Anderen für eigene geschäftliche Zwecke. Das wird mit der
Generalklausel des § 3 I UWG problemlos erfasst.
Man kann, als Wettbewerber, u.a. auf Unterlassung und Schadenersatz klagen.
Dazu kommen aber auch Auskunftsanspruch und Gewinnabschöpfung.
Aus dem Bereich der vom Gesetzgeber normierten Beispielsfälle kommt dazu der
§ 3 III iV.m. Nr. 13 des Anhangs zu § 3 III UWG in Betracht.
Bedenkenswert dürfte ferner ein Verstoß nach § 4 UWG sein, der den
wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz normiert.

MfG
Rupert

Hanno Foest
Guest

Fri Dec 21, 2018 9:45 pm   



Am 21.12.18 um 19:30 schrieb Rupert Haselbeck:

Quote:
Ui, das wird eine spannende Konstruktion - erzähl mal!

I wo. So arg spannend ist das nicht. Die Geschichte mit den gefälschten
Chips ist eine garnicht seltene Variante des unberechtigten Ausnutzens der
Leistung eines Anderen für eigene geschäftliche Zwecke.


Wenns "garnicht selten" ist, hast du doch sicher ein paar Beispiele?

Hanno

Axel Berger
Guest

Fri Dec 21, 2018 10:45 pm   



Rupert Haselbeck wrote:
> I wo. So arg spannend ist das nicht.

Juristen denken zwar fter mal seltam, aber hier scheint mir die Sache
sehr einfach. Als Kunde sehe ich nicht mehr als ein geschlossenes
Kunstoffgehuse, gern mit Garantieaufkleber gegen das ffnen. Um zu
wissen, was drinsteckt, gibt es standardisierte Abfragen und in diesem
Fall eine klar gelogene Antwort.

--
/\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Strae 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
X in | D-50829 Kln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Gerhard Hoffmann
Guest

Fri Dec 21, 2018 10:45 pm   



Am 21.12.18 um 21:05 schrieb Hanno Foest:
Quote:
Am 21.12.18 um 19:30 schrieb Rupert Haselbeck:

Ui, das wird eine spannende Konstruktion - erzähl mal!

I wo. So arg spannend ist das nicht. Die Geschichte mit den gefälschten
Chips ist eine garnicht seltene Variante des unberechtigten Ausnutzens
der
Leistung eines Anderen für eigene geschäftliche Zwecke.

Wenns "garnicht selten" ist, hast du doch sicher ein paar Beispiele?

Hanno


Versuche doch mal morgen früh ein iphone zu kaufen. Da hat Apple
zur Zeit in .de ein Problem, weil sie wohl unberechtigt Qualcom-IP
benutzt haben.

Gerhard

Hanno Foest
Guest

Fri Dec 21, 2018 10:45 pm   



Am 21.12.18 um 22:01 schrieb Gerhard Hoffmann:

Quote:
Ui, das wird eine spannende Konstruktion - erzähl mal!

I wo. So arg spannend ist das nicht. Die Geschichte mit den gefälschten
Chips ist eine garnicht seltene Variante des unberechtigten
Ausnutzens der
Leistung eines Anderen für eigene geschäftliche Zwecke.

Wenns "garnicht selten" ist, hast du doch sicher ein paar Beispiele?

Versuche doch mal morgen früh ein iphone zu kaufen. Da hat Apple
zur Zeit in .de ein Problem, weil sie wohl unberechtigt Qualcom-IP
benutzt haben.


Sind wir schon soweit, daß eine 16-Bit-Zahl als "IP" patentierbar ist?
Und würde daraus resultieren, daß Qualcomm jetzt Millionen von iPhones
(irgendwie) OTA lahmlegen dürfte?

Hanno

Rupert Haselbeck
Guest

Fri Dec 21, 2018 10:45 pm   



Axel Berger schrieb:

Quote:
Rupert Haselbeck wrote:
I wo. So arg spannend ist das nicht.

Juristen denken zwar öfter mal seltam, aber hier scheint mir die Sache
sehr einfach. Als Kunde sehe ich nicht mehr als ein geschlossenes
Kunstoffgehäuse, gern mit Garantieaufkleber gegen das Öffnen. Um zu
wissen, was drinsteckt, gibt es standardisierte Abfragen und in diesem
Fall eine klar gelogene Antwort.


Es geht doch nicht um den Kunden, der das Gerät kauft. Es geht um
denjenigen, der die Chips fälscht und dazu die Daten verwendet, die einem
anderen Unternehmen gehören (und der dann das Gerät ggfls. in den Handel
bringt).

MfG
Rupert

Reinhardt Behm
Guest

Sat Dec 22, 2018 3:45 am   



AT Saturday 22 December 2018 00:10, Hanno Foest wrote:

Quote:
"A separate survey carried out by iSuppli found that fake components
were most widespread in electronic equipment used by aerospace firms and
the military."


Bei Luftfahrt ist aber Supplier-Management und Überwachung Pflicht für einen
Part 21 Hersteller. Da halte ich das eher für unwahrscheinlich.
Zudem kommt da in kritischen Geräten kein Windows vor (nicht zertifizierbar
nach DO-178). Da käme der zerstörerische Treiber von FTDI nie zum Einsatz.

Quote:
Kannst dir jetzt selber überlegen, ob sowas in der Luftfahrt besser oder
schlechter ist als im medizinischen Bereich. Die Dinger kommen vor,
damit muß man realistischerweise leben, und wenn du sie identifizieren
möchtest, ist Meldung sicher besser als plötzlich kaputtsein. In
letzterem Fall würde ich nämlich vermuten, daß das Gerät einfach
getauscht und verschrottet wird und niemand kennt die Ursache.


Auch dann erfolgt Analyse und Überprüfung aller Geräte, in der Chips aus
dieser Charge drin sind. Im Zweifel durch eine LTA. Der Lieferant/Disti
fliegt raus.

--
Reinhardt

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