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Beschaltung Chipkarten Kontaktiereinheit

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Beschaltung Chipkarten Kontaktiereinheit

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Joerg
Guest

Wed Jul 14, 2010 8:46 pm   



Stefan wrote:
Quote:
Bei meinem Anwendungsfall geht es um ein System, dass nicht für fremde
zugänglich ist und vieleicht 10x am Tag benutzt wird.

Insofern dürfte die Lebensdauer kein so großes Problem sein.
Vandalismussicherheit ist auch nicht das Problem, nur der ganz normale
Unsinn, der so vorkommt.

Meine Lösungsansatz sieht jetzt so aus:

Schalter geht an Port um Karten eingesteckt zu signalisieren.
Stromversorgung geht strombegrenzt direkt auf die Karte, wird aber nicht
geschaltet. Software prüft zunächst den Schalter und greift dann auf die
Karte zu.


Bei 10x am TAg sollte das gehen. Kommt auf die Anzahl Jahre an die das
laufen soll. Und darauf, ob es in Kuestennaehe und/order draussen
montiert ist. Z.B. kannst Du Schalter hier bei Sachen die in Gegenden
wie Houston eingesetzt werden echt vergessen, geht alles kaputt. Da
korrodieren Sachen wo man das nicht fuer moeglich gehalten haette.

--
Gruesse, Joerg

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Axel Schwenke
Guest

Wed Jul 14, 2010 10:10 pm   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Axel Schwenke wrote:

Ein Schalter geht irgendwann kaputt, der Widerstand dagegen ...

OMFG! Denkt hier eigentlich auch nur *einer* mit?
Natürlich soll der Schalter nicht die Versorgung der Karte schalten.

Klar wird mitgedacht. Nochmal zum Mitmeisseln: Irgendwann geht Schalter
putt, Karteneinschub wird nicht mehr erkannt, Versorgung wird nicht mehr
zugeschaltet

Und welchen Grund hast du zu der Annahme, der Schalter würde eher
kaputt gehen als die anderen Kontakte? Natürlich haben diese
Kontaktiereinrichtungen ein begrenztes Leben. Und eine vom Hersteller
spezifizierte Mindestzahl an Steckzyklen. Danach sollten sie ohnehin
ausgewechselt werden.

Also nochmal: was nutzt dir der unkaputtbare Widerstand, wenn die
Karte nicht mehr sauber kontaktiert wird?


XL

Joerg
Guest

Wed Jul 14, 2010 10:50 pm   



Axel Schwenke wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Axel Schwenke wrote:

Ein Schalter geht irgendwann kaputt, der Widerstand dagegen ...
OMFG! Denkt hier eigentlich auch nur *einer* mit?
Natürlich soll der Schalter nicht die Versorgung der Karte schalten.
Klar wird mitgedacht. Nochmal zum Mitmeisseln: Irgendwann geht Schalter
putt, Karteneinschub wird nicht mehr erkannt, Versorgung wird nicht mehr
zugeschaltet

Und welchen Grund hast du zu der Annahme, der Schalter würde eher
kaputt gehen als die anderen Kontakte? Natürlich haben diese
Kontaktiereinrichtungen ein begrenztes Leben. Und eine vom Hersteller
spezifizierte Mindestzahl an Steckzyklen. Danach sollten sie ohnehin
ausgewechselt werden.

Also nochmal: was nutzt dir der unkaputtbare Widerstand, wenn die
Karte nicht mehr sauber kontaktiert wird?


Normalerweise wird die Kontaktflaeche bei solchen Anlagen im Zuge der PM
turnusmaessig gereinigt. Beim Schalter kannst Du das nicht.

Kann aber sein dass ich das missverstehe. Ich bin jetzt von diesen bei
Euch ueblichen Karten mit den Kontaktfeldern ausgegangen. Telefonkarten,
Bankkarten und so.

--
Gruesse, Joerg

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Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Thu Jul 15, 2010 7:19 am   



Axel Schwenke <axel.schwenke_at_gmx.de> wrote:

Quote:
Und welchen Grund hast du zu der Annahme, der Schalter würde eher
kaputt gehen als die anderen Kontakte?

Weil die Kontakte immer von den Karten blankgerubbelt werden, die
Schalter dagegen nicht.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Rafael Deliano
Guest

Thu Jul 15, 2010 9:47 am   



Quote:
Weil die Kontakte immer von den Karten blankgerubbelt werden, die
Schalter dagegen nicht.

Es gibt zwar unterschiedliche Varianten aber bei den billigen
schleifenden Typen für wenig Steckzyklen war gängig
daß die Karte die beiden Kontakte trennt.

MfG JRD

Rafael Deliano
Guest

Thu Jul 15, 2010 9:51 am   



Quote:
Schalter geht an Port um Karten eingesteckt zu signalisieren.
Stromversorgung ... wird aber nicht geschaltet.

Hab die 2. Seite des Schriebs rausgesucht:
http://www.embeddedforth.de/temp/x8b.pdf
( erste Seite war: http://www.embeddedforth.de/temp/x.pdf )
D.h. in der Schaltung waren überall 74HCxx um die Karte
vom Controller gegen ESD zu isolieren.

MfG JRD

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Thu Jul 15, 2010 9:59 am   



Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFERNEN_at_t-online.de> wrote:

Quote:
Es gibt zwar unterschiedliche Varianten aber bei den billigen
schleifenden Typen für wenig Steckzyklen war gängig
daß die Karte die beiden Kontakte trennt.

Ahja; ich kenne eigentlich nur welche, bei denen die Karte irgendwie
auf den Betätiger für den Kontakt drückt.


-ras

--

Ralph A. Schmid

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http://www.bclog.de/

Michael Limburg
Guest

Thu Jul 15, 2010 10:55 am   



Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Quote:
Axel Schwenke <axel.schwenke_at_gmx.de> wrote:

Und welchen Grund hast du zu der Annahme, der Schalter würde eher
kaputt gehen als die anderen Kontakte?

Weil die Kontakte immer von den Karten blankgerubbelt werden, die
Schalter dagegen nicht.

In der Praxis sieht's dann aber eher so aus, daß die Kontake jeglichen
Dreck einsammeln.

Uwe Hercksen
Guest

Thu Jul 15, 2010 1:56 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Kartentelefone hat es hier im grossen Stil nie gegeben. Ich habe eine
Telefonkarte hier liegen, fuer den Notfall, falls das Handy Kruke machen
sollte. Man waehlt eine 1-800 Nummer, tippt danach eine 10-stellige PIN
ein, und waehlt dann die gewuenschete Rufnummer. Ist viel einfacher.

Hallo,

ja natürlich, so eine Karte habe ich hier auch von der Telekom, zuerst
die Zugangsnummer mit je nach Land 10 bis 13 Stellen, dann die 12
stellige Pin und dann die Rufnummer mit Vorwahl die nochmal 10 Stellen
und mehr lang sein kann. Nach jedem Vertipper fängt man von vorne an,
denn eine Korrekturmöglichkeit gibt es ja nicht. Das ist wirklich viel
einfacher 34 Zahlen zu tippen statt die Karte einzuschieben und nur 10
Nummern zu tippen. Wink Die Karte hatte ich mir nur mal für Kanada
gekauft, in Deutschland ist mir die viel zu umständlich.

Bye

E.-R. Bruecklmeier
Guest

Thu Jul 15, 2010 1:59 pm   



Am 15.07.2010 14:56, schrieb Uwe Hercksen:

Quote:
in Deutschland ist mir die viel zu umständlich.


.... das wirkt nur in Deutschland so, in USA ist _alles_ viel besser!

CNR

Eric.

Joerg
Guest

Thu Jul 15, 2010 3:25 pm   



Uwe Hercksen wrote:
Quote:


Joerg schrieb:

Kartentelefone hat es hier im grossen Stil nie gegeben. Ich habe eine
Telefonkarte hier liegen, fuer den Notfall, falls das Handy Kruke machen
sollte. Man waehlt eine 1-800 Nummer, tippt danach eine 10-stellige PIN
ein, und waehlt dann die gewuenschete Rufnummer. Ist viel einfacher.

Hallo,

ja natürlich, so eine Karte habe ich hier auch von der Telekom, zuerst
die Zugangsnummer mit je nach Land 10 bis 13 Stellen, dann die 12
stellige Pin und dann die Rufnummer mit Vorwahl die nochmal 10 Stellen
und mehr lang sein kann. Nach jedem Vertipper fängt man von vorne an,
denn eine Korrekturmöglichkeit gibt es ja nicht. Das ist wirklich viel
einfacher 34 Zahlen zu tippen statt die Karte einzuschieben und nur 10
Nummern zu tippen. Wink Die Karte hatte ich mir nur mal für Kanada
gekauft, in Deutschland ist mir die viel zu umständlich.


Man kann bei Verizon (wo meine her sind) auch neu waehlen ohne aus dem
System rauszugehen. Also ohne 1-800 Numern und PIN Code neu einzugeben.
Ich vergesse allerdings regelmaessig wie das geht, sollte ich mir mal
aufschreiben, aber ich vertippe micht normalerweise nicht.

Der Pfiff ist, die erlauben noch zwei andere Dinge: Wenn Du die Karte
lange Zeit immer vom gleichen Anschluss benutzt kannst Du die
wiederholte Eingabe der PIN beim naechsten Anruf abschalten, im Prinizip
auch fuer ewig. Musst Du dann nie wieder waehlen, ausser von unterwegs.
Daneben erlauben die eine Eingabe von Kurzwahlnummern (zuhause, Oma, und
so weiter).

Das ist mir allemal lieber als das was ich in Teutonia mal erlebte,
Apparat in der Zelle erkannte die Karte nicht. Am Apparat im Flughafen
klappte es, aber da war es zu spaet, nur noch der Anrufbeantworter ging ran.

--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Guest

Thu Jul 15, 2010 3:25 pm   



E.-R. Bruecklmeier wrote:
Quote:
Am 15.07.2010 14:56, schrieb Uwe Hercksen:

in Deutschland ist mir die viel zu umständlich.


... das wirkt nur in Deutschland so, in USA ist _alles_ viel besser!


Noe, die Bierpreise nicht :-(

--
SCNR, Joerg

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Uwe Hercksen
Guest

Thu Jul 15, 2010 3:39 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Noe, die Bierpreise nicht Sad

Hallo,

es gibt sogar schlechteres Bier zu höherem Preis, wenn das kein
Fortschritt ist! Wink ( Aus Sicht des Brauers schon, schlechtere Zutaten
nehmen und mehr Geld bekommen )

Bye

Uwe Hercksen
Guest

Thu Jul 15, 2010 3:43 pm   



Joerg schrieb:


Quote:
Man kann bei Verizon (wo meine her sind) auch neu waehlen ohne aus dem
System rauszugehen. Also ohne 1-800 Numern und PIN Code neu einzugeben.
Ich vergesse allerdings regelmaessig wie das geht, sollte ich mir mal
aufschreiben, aber ich vertippe micht normalerweise nicht.

Der Pfiff ist, die erlauben noch zwei andere Dinge: Wenn Du die Karte
lange Zeit immer vom gleichen Anschluss benutzt kannst Du die
wiederholte Eingabe der PIN beim naechsten Anruf abschalten, im Prinizip
auch fuer ewig. Musst Du dann nie wieder waehlen, ausser von unterwegs.
Daneben erlauben die eine Eingabe von Kurzwahlnummern (zuhause, Oma, und
so weiter).

Hallo,

hilft ja nun garnichts wenn man von wechselnden Telefonzellen immer nur
einen Anruf macht. Da sind ja noch die Apparate praktischer die den
Magnetstreifen der Kreditkarte lesen.

Bye

Matthias Weingart
Guest

Thu Jul 15, 2010 3:43 pm   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid>:

Quote:
Stefan wrote:
Bei meinem Anwendungsfall geht es um ein System, dass nicht für fremde
zugänglich ist und vieleicht 10x am Tag benutzt wird.

Insofern dürfte die Lebensdauer kein so großes Problem sein.
Vandalismussicherheit ist auch nicht das Problem, nur der ganz normale
Unsinn, der so vorkommt.

Meine Lösungsansatz sieht jetzt so aus:

Schalter geht an Port um Karten eingesteckt zu signalisieren.
Stromversorgung geht strombegrenzt direkt auf die Karte, wird aber nicht
geschaltet. Software prüft zunächst den Schalter und greift dann auf die
Karte zu.

Die Schalter gehen definitiv kaputt. So ca. 1 von 100 in ca 2 Jahren. Bzw.
kontaktmässig kaputt ist da eigentlich gar nichts, die sind mechanisch
irgendwie verbeult (wenn man auf den Socket drückt geht der Schalter wieder).
Der Rest funktioniert aber noch, d.h. völlig auf den Schalter zu verzichten
und nur per I2C zu checken, ob der Chip da ist, wäre auch ein Ansatz Wink.
Strombegrenzung dann bei so 50mA (die EEProms brauchen max. 35mA beim
Schreiben kurz mal im Peak fürein paar 20ms, dass müssten schon etliche xxx
uF sein um das wegzupuffern).
Übrigens - wenn die Chipkarten im eingesteckten Zustand zu heiss werden (so
60°C reichen schon aus, also z.B. heute einfach mal im Auto stehen gelassen),
dann verformen die sich an der Kante und der Schalter schliesst auch nicht
mehr. Per Heissluft geglättet gehen die Karten dann aber wieder. btdt... ;-)

M.
--
Lena! Lena! Smile

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