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Brumm-Netzteile

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Brumm-Netzteile

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Carla Schneider
Guest

Tue Jan 21, 2020 12:45 pm   



Frank Müller wrote:
Quote:

Carla Schneider schrieb:
Frank Müller wrote:

carla schneider schrieb:

Mit dem teureren 4.5 A 12V Netzteil ist alles in Ordnung, aber die
Schaltung braucht nicht mal 50mA im Betrieb deshalb wuerde ich gerne
das
billige 500mA 12V Netzteil nehmen, aber das macht Brumm.

Was ist das denn für ein Netzteil? Ist da überhaupt eine
Stabilisierung drin?

Ja natuerlich, die Gleichspannung ist nicht wellig,
alles Schaltnetzteile, merkt man schon am Gewicht.

Dann liegt es wohl an deiner Schaltung, die scheint irgend wo
zu schwingen, Bzw. die Schwingung die du an deinen Oszi
siehst zu verstärken.

Wenn ich den Minuspol des Netzteils ans Oszilloskop anschliesse und gegen
Erde messe erhalte ich bei letzterem 40V Amplitude Wechselspannung nicht
sinusfoermig
aber symmetrisch, d.h. die positiven und negativen Impulse sehen gleich
aus.
Beim Pluspol sieht es exakt genauso aus.

Ohne Schalplan kann man da wenig sagen, unter umständen
reicht es an einer entscheidenden Stelle einen kleinen
Kondensator zu setzen.


Das ist nur am Netzteil gegen Erde gemessen
ohne meine Schaltung dran.

Quote:
Wenn das Teil wirklich nur 12V/50mA braucht würde ich
einen kleinen Print-Trafo nehmen, den gleichrichten dann
noch einen Kondensator und das dann mit einen L7812
stabilisieren.


Der Kondensator ist doch schon dran, die Gleichspannung ist voellig in Ordnung,
nur das Ganze hat eine Wechselspannung gegen Erde vom Netzteil her.

Michael S.
Guest

Tue Jan 21, 2020 12:45 pm   



Am 21.01.2020 um 12:01 schrieb Carla Schneider:

Quote:

Der Kondensator ist doch schon dran, die Gleichspannung ist voellig in Ordnung,
nur das Ganze hat eine Wechselspannung gegen Erde vom Netzteil her.


Das ist bei Schaltnetzteilen normal. Gute Schaltungstechnik kommt damit
klar.
Die Frage ist aber, warum führt das bei Dir zum Brummen? Brummen kann es
ja nur, wenn irgendwo ein Brummstrom fließt. Du behauptest, der
Elektromagnet brummt. Dann muss da wohl auch ein (kleiner) Strom
durchfließen.
Für mich hört sich das so an, dass Dein Transistor irgendwie gestört
wird und mit 50/100Hz immer leicht aufgesteuert wird.

Da Du die Schaltung nicht rausrückst, können wir Dir auch nicht sagen,
was da zum Aufsteuern Deines Transistors führen könnte.

Wenn Du Basis und Emitter kurzschließt, brummt es dann immernoch?

Eventuell hilft schon eine Kondensator zwischen Basis und Emitter.
Größe? Keine Ahnung, kenne Deine Schaltung nicht.


--
Michael

Helmut Schellong
Guest

Tue Jan 21, 2020 1:45 pm   



On 01/21/2020 12:01, Carla Schneider wrote:

Quote:
Der Kondensator ist doch schon dran, die Gleichspannung ist voellig in Ordnung,
nur das Ganze hat eine Wechselspannung gegen Erde vom Netzteil her.


Das erklärt hier erstmals etwas.

Eigentlich jede Schaltung, an die Netzspannung herangeführt
und die nicht geerdet ist, hat eine hochohmige Spannung
gegen Erde, per Kapazität.

Normalerweise stört das aber nicht.

Geräte, die geerdet sein müssen, denen aber die Erde weggenommen
wurde, elektrisieren oft.

Auch der menschliche Körper hat eine hochohmige Brummspannung
an sich, die mit einem Scope an 10 MOhm gemessen werden kann.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Volker Bartheld
Guest

Tue Jan 21, 2020 4:45 pm   



[sup: Typos]

On Tue, 21 Jan 2020 09:10:33 +0100, Carla Schneider wrote:
Quote:
Sebastian Wolf wrote:
Am 20.01.2020 um 23:21 schrieb carla schneider:
Nicht durchgelassen werden sollte, das klappt offenbar nicht, und so
wird der Magnet eben doch 50 mal in der Sekunde kurz eingeschaltet.
Deine Schaltung ist halt Murks.
Vielleicht, wobei mir als Alternative nur ein Metallgehaeuse einfaellt,
da ist aber das teure Netzteil einfacher. Aber die Netzteile auch, und
die sind von Profis konstruiert. Oder ist das unvermeidlich ohne
Schukostecker ?


"Profis" konstruierten (und dirigierten) auch die Challenger und zahlreiche
andere technische Gerte, die in Flammen aufgegangen sind, zurckgerufen
wurden oder sonstige, bisweilen lebensgefhrliche Mngel aufwiesen.

Sptestens jetzt wre es an der Zeit, da Du ein bisserl nher auf Deine
Schaltung und die Spannungsversorgung eingehst, denn bis jetzt wei ich
nur, da "mal schnell" was mit Netzteil, Elektromagnet und Lichtschranke
gebastelt wurde.

Du besitzt ein Oszilloskop, kannst Dir also genau anschauen, was das
Netzteil an Deiner Mimik macht, kannst (allein schon visuell, notfalls mit
einem Permanentmagneten) differenzieren, ob es ein Trafo- oder
Schaltnetzteil ist. Letztere - insbesondere von der billigen Sorte -
erzeugen bei induktiven Lasten, die zu x-beliebigen Zeitpunkten ein- und
ausgeschaltet werden, durchaus recht spannende Effekte.

Die 50mA, die ein Elektromagnet "im Betrieb" brauchen soll, htte ich auch
erst mal gerne gesehen. Stromshunts existieren, da kannst Du Dir mit
eigenen Augen ansehen, was wann fliet, ggfs. sogar in Relation zur
Netzspannungsamplitude.

Testweise klemmst halt einen fetten Kondensator ber die Sekundrseite (das
hat durchaus Nachteile und kann einem Sanftanlauf des SNT massiv in die
Quere kommen) und eine passend dimensionierte Freilaufdiode fr Deinen
Elektromagneten gibt es doch hoffentlich in der Schaltung, wie auch die
ausreichende Abschirmung der Lichtschranke vor Tageslichteinflssen. Wenn
da nmlich irgendwas mit 50 Hz pulsiert, dann gehts schon los mit dem
Brumm.

Die kurze Antwort: Auch ohne Schukostecker ist das beschriebene Verhalten
vollkommen vermeidlich.

Volker

Rafael Deliano
Guest

Tue Jan 21, 2020 5:45 pm   



/ dient zum Einfangen von Nagetieren deshalb sollte es still sein.

Katze verwenden: schnurrt erst, wenn Nagetier gefangen und gefressen.

Quote:
Ich habe gerade mal schnell eine Schaltung gebastelt, Lichtschranken
und eine Spule mit Eisenkern die einen Magneten abstoesst wenn
etwas die Lichtschranken unterbricht.


Die Lichtschranke hat wohl Absatand ca. 5cm für den Nager.
Es ist hier nicht gesagt, daß sie getaktet wird um Fehlschaltung
durch Fremdlicht zu unterdücken. Optisches Störsignal kann auch
hochfrequent getaktet sein durch Dimmer u.ä.. Das gleiche Signal
kann natürlich über Netz nochmal kommen und bei unterschiedlich
dichten Netzteilen am Oszilloskop sichtbar werden.

> brummt die Spule +Magnet die ganze Zeit

Wenn die Lichtschranke auslöst, auch kurzzeitig, fliest Strom
um Spule anzuregen. Für Debugging sichtbares LED parallel
schalten.

MfG JRD

Helmut Schellong
Guest

Tue Jan 21, 2020 5:45 pm   



On 01/21/2020 17:11, Carla Schneider wrote:
Quote:
Helmut Schellong wrote:

Geräte, die geerdet sein müssen, denen aber die Erde weggenommen
wurde, elektrisieren oft.

Auch der menschliche Körper hat eine hochohmige Brummspannung
an sich, die mit einem Scope an 10 MOhm gemessen werden kann.
Eben nachgemessen: 0.4V im Gegensatz zu 40V bei dem Netzteil.


Ich hatte mal 80V~ gemessen.
Das empfängt man vom Netz in den Wänden des Raumes.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
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http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Hartmut Kraus
Guest

Tue Jan 21, 2020 5:45 pm   



Am 21.01.20 um 17:11 schrieb Carla Schneider:
Quote:
Helmut Schellong wrote:
Auch der menschliche Körper hat eine hochohmige Brummspannung
an sich, die mit einem Scope an 10 MOhm gemessen werden kann.
Eben nachgemessen: 0.4V im Gegensatz zu 40V bei dem Netzteil.


Du hängst ja ja auch nicht am Netz wie die Netzteile. Wink Du bist nur
eine "Antenne" für den "Elektrosmog" (50Hz - Wechselfelder, die überall
im Raum sein können).

--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Carla Schneider
Guest

Tue Jan 21, 2020 5:45 pm   



Helmut Schellong wrote:
Quote:

On 01/21/2020 12:01, Carla Schneider wrote:

Der Kondensator ist doch schon dran, die Gleichspannung ist voellig in Ordnung,
nur das Ganze hat eine Wechselspannung gegen Erde vom Netzteil her.

Das erklärt hier erstmals etwas.

Eigentlich jede Schaltung, an die Netzspannung herangeführt
und die nicht geerdet ist, hat eine hochohmige Spannung
gegen Erde, per Kapazität.

Normalerweise stört das aber nicht.


Es sei denn man hat irgendwelche Sensoren
in der Schaltung die hohe Eingangswiderstaende haben.
Die muessen dann in einen Faradayschen Kaefig gepackt werden
damit sie keine Stoerspannung aufsammeln durch ihre Kapazitaet
gegen Erde.

Quote:

Geräte, die geerdet sein müssen, denen aber die Erde weggenommen
wurde, elektrisieren oft.

Auch der menschliche Körper hat eine hochohmige Brummspannung
an sich, die mit einem Scope an 10 MOhm gemessen werden kann.
Eben nachgemessen: 0.4V im Gegensatz zu 40V bei dem Netzteil.


Volker Bartheld
Guest

Tue Jan 21, 2020 5:45 pm   



On Tue, 21 Jan 2020 10:45:06 +0100, Carla Schneider wrote:
Quote:
Volker Bartheld wrote:
Sptestens jetzt wre es an der Zeit, da Du ein bisserl nher auf Deine
Schaltung und die Spannungsversorgung eingehst

Der Empfaenger der Lichtschranke ist eine Photodiode als Photoelement
geschaltet zwischen Basis und Emitter eines NPN Transistors Emitter
und Kollektor werden an ein einpoliges geschirmtes Kabel angeschlossen.


Also grundstzlich so wie in http://bartheld.net/temp/lichtsensor.png? (Ja,
auf die Schnelle mit https://www.digikey.com/schemeit/project/
zusammengehackt und ohne Gewhr.) Steuert der Transistor denn voll auf und
zu? Die LED hngt am selben Netzteil? In Abhngigkeit von den
Schaltschwellen und der lastabhngigen Spannungslage des SNT knnen da
recht unterhaltsame Effekte auftreten. Schmitt-Trigger vielleicht? [1]

Quote:
Die kurze Antwort: Auch ohne Schukostecker ist das beschriebene Verhalten
vollkommen vermeidlich.
Ja mit Metallgehaeuse fuer die Lichtschrankenempfaenger - vermutlich.


Mal sehen, was das geballte Fachwissen von dse dazu sagt. Ich habe
jedenfalls schon Lichtsensoren ohne Metallgehuse und Schukostecker
gesehen. ;-)

Volker

[1] https://reviseomatic.org/help/2-radio/Schmitt%20Trigger%20Light%20Sensor.php

Rafael Deliano
Guest

Tue Jan 21, 2020 6:45 pm   



Gewebeband auf dem Schuko-Stecker war ehedem die
aufwandsärmste Variante.
Aber da ein DS7102 mit Lithium-Akku nicht teuer
ist, hat sich das Problem heute viel sauberer
erledigt.

MfG JRD

Edzard Egberts
Guest

Tue Jan 21, 2020 6:45 pm   



Carla Schneider schrieb:
Quote:
Der Empfaenger der Lichtschranke ist eine Photodiode als Photoelement
geschaltet zwischen Basis und Emitter eines NPN Transistors


Schöne Stelle für Einstrahlung. Widerstand parallel zur Photodiode oder
Photodiode sogar komplett über Poti anschließen, würde ich mal ausprobieren.

Hartmut Kraus
Guest

Tue Jan 21, 2020 6:45 pm   



Am 21.01.20 um 10:45 schrieb Carla Schneider:
Quote:
Nichts kann ich sehen, sobald ich das Oszilloskop anschliesse ist der Spuk
vorbei, kein Wunder das Oszilloskop ist geerdet.


Eben um erdfrei messen zu können, habe ich bei meinem Oskar als erstes
die Verbindung Signalmasse - Netzerde aufgetrennt und durch einen
Schalter ersetzt. Der steht aber seitdem immer auf "Aus". ;)

--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Hartmut Kraus
Guest

Tue Jan 21, 2020 7:45 pm   



Am 21.01.20 um 18:18 schrieb Rafael Deliano:
Quote:
Gewebeband auf dem Schuko-Stecker war ehedem die
aufwandsärmste Variante.


Womit allerdings auch die Schutzgüte im A... ist. Bei mir nicht. Das
Blechgehäuse ist nach wie vor geerdet.

Also gib' bloß nicht solche Tipps, hier lesen auch Unbedarfte mit! In
einem Musiker - Forum hat einer mal doch echt und ernsthaft empfohlen,
zur Unterbrechung einer Brummschleife de Schutzleiter am Netzstecker zu
isolieren. Und das kurz nachdem ein anderer von einem Unfall berichtet
hat - lass' mal eine Netzphase auf Masse und damit bis auf die Saiten
geraten - das gab schon Tote auf der Bühne. Er hatte Glück, dass er nur
auf seinem Bett gesessen hatte, er konnte sich noch losreißen.

Quote:
Aber da ein DS7102 mit Lithium-Akku nicht teuer
ist, hat sich das Problem heute viel sauberer
erledigt.


Naja, ich weiß nun nicht, was für einen Carla hat, aber wenn sie sagt,
er ist geerdet, dürfte er wohl am Netz hängen.

--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Hartmut Kraus
Guest

Tue Jan 21, 2020 8:45 pm   



Am 21.01.20 um 20:04 schrieb Rafael Deliano:
Quote:
Das Blechgehäuse ist nach wie vor geerdet.

In den meisten Oszilloskopen ist der BNC so mit Gehäuse
verbunden daß eine Trennung nicht möglich ist.


Ok, das war bei meinem kein Problem. Und wenn du mich fragst:
Signalmasse = Schutzerde ist reine Bequemlichkeit der Gerätehersteller.
(Brummschleifen vorprogrammiert).

Quote:
Also gib' bloß nicht solche Tipps, hier lesen auch Unbedarfte mit!

Es war nicht als Empfehlung gedacht, sondern eine schlichte
Feststellung der Realität ehedem.


Und wie kann man dann erdfrei messen? Mir war's eben einfach lästig, an
irgendwelche (üblicherweise erdfreien) Schaltungen 'ranzugehen und die
dann mit dem Oskar zu erden. Dann sieht man eben gar manches nicht, wie
man gerade wieder bei Carla sieht. ;)

Quote:
Bezüglich elektrischer Sicherheit bevorzuge ich an Arbeitsplätzen
schon seit den 80er Jahren Steckdosenleiste mit empfindlichem FI.
Auf Schutzerdung würde ich mich ungern verlassen.

MfG  JRD


--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Rafael Deliano
Guest

Tue Jan 21, 2020 8:45 pm   



> Das Blechgehäuse ist nach wie vor geerdet.

In den meisten Oszilloskopen ist der BNC so mit Gehäuse
verbunden daß eine Trennung nicht möglich ist.

> Also gib' bloß nicht solche Tipps, hier lesen auch Unbedarfte mit!

Es war nicht als Empfehlung gedacht, sondern eine schlichte
Feststellung der Realität ehedem.
Bezüglich elektrischer Sicherheit bevorzuge ich an Arbeitsplätzen
schon seit den 80er Jahren Steckdosenleiste mit empfindlichem FI.
Auf Schutzerdung würde ich mich ungern verlassen.

MfG JRD

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