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Chinesischer Plombenlack

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Chinesischer Plombenlack

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Sebastian Suchanek
Guest

Wed Jan 29, 2020 7:45 pm   



Am 29.01.2020 um 18:20 schrieb olaf:
Quote:
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11_at_snafu.de> wrote:

stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein
Fahrzeug eingebaut werden. Oder...

Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur
Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint
ihr was die alle aushalten muessen.


Deswegen sind die ja auch mit Gießharz ausgegossen. (Jedenfalls die, die
ich bislang in der Hand hatte.)


Tschüs,

Sebastian

Gerrit Heitsch
Guest

Wed Jan 29, 2020 7:45 pm   



On 1/29/20 6:41 PM, Sebastian Wolf wrote:
Quote:
Am 29.01.2020 um 18:39 schrieb Gerrit Heitsch:
On 1/29/20 6:36 PM, Sebastian Wolf wrote:
Am 29.01.2020 um 18:32 schrieb Hanno Foest:
Am 29.01.20 um 18:20 schrieb olaf:

  >stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in
ein
  >Fahrzeug eingebaut werden. Oder...

Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur
Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint
ihr was die alle aushalten muessen.

Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als
Jubelelektronik.

Naja, dort gibts auch jede Menge Billigstmurks.

Ja, aber bei Elektronik kann man dort nicht wirklich sparen. Wenn du
dort die Qualität verbaust, die du in deiner Soundanlage zuhause
findest kommt die Kiste nicht einmal bis zum Ende der Garantie.

Kommt ja auch regelmäßig so vor.


Einzelausfälle gibt es immer. Obiges würde aber bei jedem Auto ausfallen.

Gerrit

Volker Bartheld
Guest

Wed Jan 29, 2020 7:45 pm   



On Wed, 29 Jan 2020 18:32:19 +0100, Hanno Foest wrote:
Quote:
Am 29.01.20 um 18:20 schrieb olaf:
stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein
Fahrzeug eingebaut werden. Oder...
Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur
Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint
ihr was die alle aushalten muessen.
Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als Jubelelektronik.


Da möchte ich, als jemand der nicht nur moderne Autoelektronik gesehen hat,
sondern auch die diesbezüglichen Diskussionen bei Ausschreibung, Einkauf,
usw. kennt, vorsichtig widersprechen. Vielleicht ein bißchen anders - aber
*ganz* anders? Hachja. Seufz.

Volker

Guido Grohmann
Guest

Wed Jan 29, 2020 7:45 pm   



Hanno Foest schrieb:
Quote:
Am 29.01.20 um 18:20 schrieb olaf:

stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein
Fahrzeug eingebaut werden. Oder...

Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur
Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint
ihr was die alle aushalten muessen.

Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als Jubelelektronik.


Mir fallen da noch Haushaltsgeräte ein, also z.B. Waschmaschinen.

Guido

Hergen Lehmann
Guest

Wed Jan 29, 2020 8:45 pm   



Am 29.01.20 um 17:08 schrieb Hanno Foest:

Quote:
Am 29.01.20 um 14:55 schrieb Hergen Lehmann:
Und dann hängt es halt vom Einsatzort ab. Der eine oder andere Monitor
wird durchaus auch mal in einem Industriebetrieb mit schweren Maschinen
stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein
Fahrzeug eingebaut werden. Oder...

Wenn du so nen alten 24" Monitor mit CCFLs und > 5kg so vibiert
bekommst, daß der Elko das nicht mag, hast du längst andere Probleme.


Möglich. Deshalb sind ja meist auch noch weitere Komponenten mit
Klebstoff gesichert.

Quote:
Der Übertrager hat mehrere (auf der Sekundärseite oft mächtig dicke)
Beine und ist damit bereits von Haus aus ziemlich steif mit der Platine
verbunden.

Die Zeilentrafos, die ich erwähnte, hatten sogar deutlich mehr Beine...


Sie wogen allerdings auch mindestens das Zehnfache, und die Lötstellen
hielten trotzdem noch wesentlich länger als die kalkulierte Lebensdauer
moderner Jubelelektronik.
Ich interpoliere daher mal: Der lediglich von den Lötstellen gehaltene
Übertrager im Schaltnetzteil ist das Letzte, was in einem modernen
Monitor versagt.

Quote:
Lustig war auch letztens das Schaltnetzteil, bei dem der Gleichrichter
ca. 2mm vom Kühlblech *entfernt* verklebt war. Da kann mir auch keiner
erzählen, daß das so soll.


Vielleicht war das Kühlblech für eine andere Komponente bestimmt?

Quote:
Wenn der Azubi über so etwas entscheiden darf, ist ein Silikonklecks an
der falschen Stelle das kleinste Problem. ;-)

Natürlich nicht "entscheiden". Aber wenn dem einer gesagt hat "und dann
klebste hier, hier und hier", und er sich die Positionen nicht genau
genug gemerkt hat...


Was sollen dann erst die chinesischen Lötsklav(inn)en anrichten, die
noch nicht einmal von einer Ausbildung träumen dürfen?

Hergen

Hanno Foest
Guest

Wed Jan 29, 2020 9:45 pm   



Am 29.01.20 um 20:09 schrieb Hergen Lehmann:

Quote:
Wenn du so nen alten 24" Monitor mit CCFLs und > 5kg so vibiert
bekommst, daß der Elko das nicht mag, hast du längst andere Probleme.

Möglich. Deshalb sind ja meist auch noch weitere Komponenten mit
Klebstoff gesichert.


Ja, es geht noch sinnloser. Die Beine eines Mosfet zusammen mit einem
Widerstand in der Nähe zugeschmaddert. Oder Dioden und ein MP
Entstörkondensator. Das waren die Stellen, die Ärger machten, als der
Kleber durch Alterung leitfähig wurde.
Quote:
Der Übertrager hat mehrere (auf der Sekundärseite oft mächtig dicke)
Beine und ist damit bereits von Haus aus ziemlich steif mit der Platine
verbunden.

Die Zeilentrafos, die ich erwähnte, hatten sogar deutlich mehr Beine...

Sie wogen allerdings auch mindestens das Zehnfache,


Nö. Das doppelte bis dreifache vielleicht.

Quote:
und die Lötstellen
hielten trotzdem noch wesentlich länger als die kalkulierte Lebensdauer
moderner Jubelelektronik.
Ich interpoliere daher mal: Der lediglich von den Lötstellen gehaltene
Übertrager im Schaltnetzteil ist das Letzte, was in einem modernen
Monitor versagt.


Die Elkos neben dem Übertrager sind etwa 1/10 so schwer wie derselbige
(hab gerade mal rumliegende Teile typischer Größe gewogen) und dünnere
Drähte hatten sie auch nicht. Da solltest du auch mal extrapolieren :)

Quote:
Lustig war auch letztens das Schaltnetzteil, bei dem der Gleichrichter
ca. 2mm vom Kühlblech *entfernt* verklebt war. Da kann mir auch keiner
erzählen, daß das so soll.

Vielleicht war das Kühlblech für eine andere Komponente bestimmt?


Das Schraubloch für die Befestigung war zumindest an der richtigen
Stelle. Klar, ging offenbar auch so. Aber als Abstandhalter war der
Kleber irgendwo zwischen sinnlos und kontraproduktiv.
Quote:
Wenn der Azubi über so etwas entscheiden darf, ist ein Silikonklecks an
der falschen Stelle das kleinste Problem. ;-)

Natürlich nicht "entscheiden". Aber wenn dem einer gesagt hat "und dann
klebste hier, hier und hier", und er sich die Positionen nicht genau
genug gemerkt hat...

Was sollen dann erst die chinesischen Lötsklav(inn)en anrichten, die
noch nicht einmal von einer Ausbildung träumen dürfen?


Wenn die Löterinnen falsch löten, bringt das offensichtlichere Probleme,
als wenn der Klebehoschi falsch klebt. Insbesondere, wenn der Kleber eh
sinnfrei war.

Ich finde dein grenzenloses Vertrauen in die Unfehlbarkeit der
Produzenten chinesischer Jubelelektronik zwar ehrbar, aber solange mir
niemand eine plausiblere Erklärung für die von mir beobachteten
Klebungen bieten kann, bleib ich dabei, daß es sich hierbei zumindest
zum Teil um Irrtümer oder cargo-cult artige Rituale handelt. :)

Hanno

olaf
Guest

Thu Jan 30, 2020 7:45 am   



Helmut Schellong <rip_at_schellong.biz> wrote:

>http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm#elkoform

Das ist aber ein Bastler. Wenn ich mir aber heute einen neuen
Verstaerker von Sony oder einer anderen Hififirma mit Stueckzahlen
kaufe, haben die noch normale Netzteile in ihren Verstaerkern?

Ich wuerde mal vermuten das man sowas nur noch bei kleinen
Esotherik-Hifi Buden findet.

Olaf

Bernd Laengerich
Guest

Thu Jan 30, 2020 9:45 am   



Am 29.01.2020 um 12:48 schrieb Hanno Foest:

Quote:
ähnliche Probleme... aber Elkos? Vibrieren Elkos? Externe Vibration
sollte sich bei so was wie nem Monitor ebenfalls arg in Grenzen halten.


Montier' das Ding mal zur Paxe-Bespassung auf eine Fähre oder so...

Bernd

Hanno Foest
Guest

Thu Jan 30, 2020 10:45 am   



Am 29.01.20 um 18:52 schrieb Guido Grohmann:

Quote:
Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als Jubelelektronik.

Mir fallen da noch Haushaltsgeräte ein, also z.B. Waschmaschinen.


Der Kram in Waschmaschinen ist generell furchtbar und deutlich
schlechter als in z.B. Monitoren. So was wie in Plastikrahmen
eingeschnappte krumm verzogene Platinen, die intern delaminieren, wenn
man versucht nen SMD zu tauschen (das war das einzige Mal, wo ich eine
*Blase* im Platinenmaterial gesehen bzw. erzeugt habe). Und verklebt war
*da* nichts.

Hanno

Martin Τrautmann
Guest

Thu Jan 30, 2020 3:45 pm   



On Wed, 29 Jan 2020 12:48:35 +0100, Hanno Foest wrote:
Quote:
Ich kenne das von alten Röhrenfernsehern - bevor man dazu überging, die
Zeilentrafos auf der Platine festzuschrauben, waren die Lötstellen
manchmal so durch, daß man die Dinger ohne Anstrengung so rausziehen
konnte (mit etwas Pech kokelten allerdings die Lötstellen vorher
aufgrund erhöhten Übergangswiderstands). Andere größere Spulen hatten
ähnliche Probleme... aber Elkos? Vibrieren Elkos? Externe Vibration
sollte sich bei so was wie nem Monitor ebenfalls arg in Grenzen halten.


Das war mal ein Serienfehler bei LED-Rücklichtern für Fahrräder it
super cap - die Vibrationen der fetten Speicherelkos haben gerne die
Lötstellen losgerüttelt.

Schönen Gruß
Martin

Martin Τrautmann
Guest

Thu Jan 30, 2020 4:45 pm   



On Wed, 29 Jan 2020 18:55:44 +0100, Volker Bartheld wrote:
Quote:
On Wed, 29 Jan 2020 18:32:19 +0100, Hanno Foest wrote:
Am 29.01.20 um 18:20 schrieb olaf:
stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein
Fahrzeug eingebaut werden. Oder...
Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur
Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint
ihr was die alle aushalten muessen.
Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als Jubelelektronik.

Da möchte ich, als jemand der nicht nur moderne Autoelektronik gesehen hat,
sondern auch die diesbezüglichen Diskussionen bei Ausschreibung, Einkauf,
usw. kennt, vorsichtig widersprechen. Vielleicht ein bißchen anders - aber
*ganz* anders? Hachja. Seufz.


Ihr müsst nicht das komplette orange Bosch-Forderungshandbuch
bestätigen, egal ob es passt oder jemals gelesen habt?

Ihr habt keine besonderen Anforderungen bzgl. Lager- und
Betriebstemperatur, keine Daumenschrauben bei der Spannungsfestigkeit?

Und keine Knebelverträge, wie lange was zu welchem Preis lieferbar sein
muss - und wir sprechen hier eher von Jahrzehnten als von Jahren?

Seltsam, in welcher (Teil-)Branche arbeitest du?

Schönen Gruß
Martin

Helmut Schellong
Guest

Thu Jan 30, 2020 4:45 pm   



On 01/30/2020 06:53, olaf wrote:
Quote:
Helmut Schellong <rip_at_schellong.biz> wrote:

http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm#elkoform

Das ist aber ein Bastler. Wenn ich mir aber heute einen neuen
Verstaerker von Sony oder einer anderen Hififirma mit Stueckzahlen
kaufe, haben die noch normale Netzteile in ihren Verstaerkern?

Ich wuerde mal vermuten das man sowas nur noch bei kleinen
Esotherik-Hifi Buden findet.


Burmester verwendet auch keine Schaltnetzteile in seinen Endstufen.
Eher 160000 uF / 150 V.

https://www.burmester.de/de/home-audio/reference-line/909-mk5-power-amplifier.html


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

Hanno Foest
Guest

Thu Jan 30, 2020 5:45 pm   



Am 30.01.20 um 15:26 schrieb Martin Τrautmann:

Quote:
Das war mal ein Serienfehler bei LED-Rücklichtern für Fahrräder it
super cap - die Vibrationen der fetten Speicherelkos haben gerne die
Lötstellen losgerüttelt.


Das hatte ich selber mal, allerdings vorne. Da hätte man allerdings eine
Menge Kleber gebraucht, da der Goldcap mit Blechstreifen kontaktiert
war, die ihn einige mm von der Platine entfernt aufgeständert hatten,
sozusagen vibrationsoptimiert. Nachdem ich die durchvibrierten Bleche
geflickt hatte, hab ich weitere Vibration mit einer größeren Menge
heißkleber unterbunden. Bisher hälts...

Hanno

horst-d.winzler
Guest

Thu Jan 30, 2020 5:45 pm   



Am 2020-01-30 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Quote:
Burmester verwendet auch keine Schaltnetzteile in seinen Endstufen.
Eher 160000 uF / 150 V.

https://www.burmester.de/de/home-audio/reference-line/909-mk5-power-amplifier.html


Qualität wird halt mit der Waage gemessen. ;-)

Eines Tags wird auch Burmester Schaltnetzteile einsetzen. Selbst in
kommerziellen Geräten, welche auf Zuverlässigkeit ausgelegt sind, sitzen
die inzwischen drin.
--
---hdw---

Eric Bruecklmeier
Guest

Thu Jan 30, 2020 6:45 pm   



Am 30.01.2020 um 06:53 schrieb olaf:
Quote:
Helmut Schellong <rip_at_schellong.biz> wrote:

http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm#elkoform

Das ist aber ein Bastler. Wenn ich mir aber heute einen neuen
Verstaerker von Sony oder einer anderen Hififirma mit Stueckzahlen
kaufe, haben die noch normale Netzteile in ihren Verstaerkern?

Ich wuerde mal vermuten das man sowas nur noch bei kleinen
Esotherik-Hifi Buden findet.


Nö, das ist auch im lowcost Bereich noch üblich. z.B.

http://rsc2.saatscommerce.com/img54e1b193dfcd4_l.jpg

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