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Wolfgang Strobl
Guest
Sun Jan 15, 2012 10:53 pm
Zusammenfassung: hat irgend jemand eine Idee zu dem weiter unten
beschriebenen Defekt?
Meine Conrad-Funkuhr
(http://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/gadgets/conrad-funkuhr) hatte
nach gut 20 Jahren Dauergebrauch vor ein paar Tagen spontan aufgehört,
die Zeit anzuzeigen. An der Batterie lag es nicht, die vorhandene hat
noch ihre 1,5V, eine probeweise eingesetzte frische brachte es auch
nicht. Das Display zeigte nichts, ein Stromfluß war nicht messbar, auch
nicht im Microamperebereich.
Ein bißchen Nostalgie spielt zwar auch mit, die Uhr steht hier in
Augenhöhe auf einem Schrank aber vor allem deswegen, weil sie standfest
und für ihre Kompaktheit recht gut ablesbar ist. Was sich als Ersatz
beschaffen ließe, ist durchwegs Murks, oder sieht jedenfalls so aus. Was
soll man von einer Funkuhr halten, die die Hälfte der Frontfläche mit
einer großen Taste nebst ausführlicher Beschriftung belegt, die offenbar
dazu dient, zwischen 12- und 24h-Betrieb umzuschalten. Das macht man ja
jeden Tag zwei oder drei Mal, mindestens. :-}
Aber vielleicht hat Conrad die Uhr ja noch? Auf den ersten Blick sieht
es gut aus, auf den zweiten nicht mehr. Das neue Modul wird als
Einbaumodul verkauft und sieht auch so aus. Außerdem wird es von einer
2032 angetrieben. Das Modul wird man wohl in die Hand nehmen müssen, um
beurteilen zu können, ob es sich auch ohne Einbau verwenden läßt.
Kurzum, die Sache blieb erst mal liegen.
Nun kommt der merkwürdige Part. Als ich gestern die Uhr noch mal
angepackt hatte, habe ich probeweise die frische Mignon-Zelle erneut
reingesteckt- und zu meiner Überraschung "bootete" die Uhr wie gewohnt,
verbrachte eine Minute mit der Synchronisation und zeigte dann brav die
Zeit. Bis heute morgen, da war das Display wieder tot, und auch mit
längerem Entfernen der Batterie war nichts zu machen.
Ich habe ein zweites Modul im Schrank liegen, das auf ähnliche Weise
defekt geworden war und das ich eigentlich nur wegen des möglicherweise
zum Basteln noch verwendbaren DCF-Empfängers nicht weggeworfen,
ansonsten aber längst vergessen hatte. Mißtrauisch geworden, habe ich
das Teil heute Mittag hervorgekramt und - natürlich - lief es mit einer
frischen Batterie prompt an, nur um dann nach ungefähr einer Minute
wieder zu verrecken. Gerade eben habe ich die Batterie wieder
hineingesteckt, und im Moment läuft die Uhr schon etwas länger,
vielleicht zehn Minuten.
Hat irgend jemand eine Idee, wie ein solches Verhalten zustandekommen
könnte? Ich hatte zwischenzeitlich vermutet, daß die Umschaltung auf
den Quarzbetrieb der Auslöser sei, beim ersten "Fehlstart" der Uhr aus
dem Schränk käme das etwa hin. Im Moment laufen aber beide Uhren auf dem
Quarz, nicht über Funk.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Joerg
Guest
Mon Jan 16, 2012 12:01 am
Wolfgang Strobl wrote:
Quote:
Zusammenfassung: hat irgend jemand eine Idee zu dem weiter unten
beschriebenen Defekt?
Meine Conrad-Funkuhr
(http://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/gadgets/conrad-funkuhr) hatte
nach gut 20 Jahren Dauergebrauch vor ein paar Tagen spontan aufgehört,
die Zeit anzuzeigen. An der Batterie lag es nicht, die vorhandene hat
noch ihre 1,5V, eine probeweise eingesetzte frische brachte es auch
nicht. Das Display zeigte nichts, ein Stromfluß war nicht messbar, auch
nicht im Microamperebereich.
Ein bißchen Nostalgie spielt zwar auch mit, die Uhr steht hier in
Augenhöhe auf einem Schrank aber vor allem deswegen, weil sie standfest
und für ihre Kompaktheit recht gut ablesbar ist. Was sich als Ersatz
beschaffen ließe, ist durchwegs Murks, oder sieht jedenfalls so aus. Was
soll man von einer Funkuhr halten, die die Hälfte der Frontfläche mit
einer großen Taste nebst ausführlicher Beschriftung belegt, die offenbar
dazu dient, zwischen 12- und 24h-Betrieb umzuschalten. Das macht man ja
jeden Tag zwei oder drei Mal, mindestens. :-}
Aber vielleicht hat Conrad die Uhr ja noch? Auf den ersten Blick sieht
es gut aus, auf den zweiten nicht mehr. Das neue Modul wird als
Einbaumodul verkauft und sieht auch so aus. Außerdem wird es von einer
2032 angetrieben. Das Modul wird man wohl in die Hand nehmen müssen, um
beurteilen zu können, ob es sich auch ohne Einbau verwenden läßt.
Kurzum, die Sache blieb erst mal liegen.
Nun kommt der merkwürdige Part. Als ich gestern die Uhr noch mal
angepackt hatte, habe ich probeweise die frische Mignon-Zelle erneut
reingesteckt- und zu meiner Überraschung "bootete" die Uhr wie gewohnt,
verbrachte eine Minute mit der Synchronisation und zeigte dann brav die
Zeit. Bis heute morgen, da war das Display wieder tot, und auch mit
längerem Entfernen der Batterie war nichts zu machen.
Ich habe ein zweites Modul im Schrank liegen, das auf ähnliche Weise
defekt geworden war und das ich eigentlich nur wegen des möglicherweise
zum Basteln noch verwendbaren DCF-Empfängers nicht weggeworfen,
ansonsten aber längst vergessen hatte. Mißtrauisch geworden, habe ich
das Teil heute Mittag hervorgekramt und - natürlich - lief es mit einer
frischen Batterie prompt an, nur um dann nach ungefähr einer Minute
wieder zu verrecken. Gerade eben habe ich die Batterie wieder
hineingesteckt, und im Moment läuft die Uhr schon etwas länger,
vielleicht zehn Minuten.
Hat irgend jemand eine Idee, wie ein solches Verhalten zustandekommen
könnte? Ich hatte zwischenzeitlich vermutet, daß die Umschaltung auf
den Quarzbetrieb der Auslöser sei, beim ersten "Fehlstart" der Uhr aus
dem Schränk käme das etwa hin. Im Moment laufen aber beide Uhren auf dem
Quarz, nicht über Funk.
Manchmal verlieren ROM-Bereiche ihr "Gedaechtnis" und es kommt dann bei
leicht erhoehter Spannung wieder. Jedenfalls eine zeitlang. Es gibt auch
noch andere Alterungserscheinungen bei Halbleitern. Frische
Alkaline-Zellen haben eine Spannung oberhalb des Sollwertes die aber
sehr schnell wegsackt, da koennte es sein dass es fuer die paar Minuten
gerade so reicht und danach nicht mehr.
Quarze altern auch und wenn der Oszillator auf Kante genaeht war, wer
weiss. Sowas laesst sich alles pruefen wenn es diese Uhr wirklich wert ist.
Sieh auch mal genau die Betteriekontakte an. Nicht dass da ganz duenn
gruenliche Suelze von einer Batterie drauf ist die mal ausgelaufen war.
In unserem Funkgong war das z.B. nach rund 10 Jahren der Fall, obwohl
die Batterien noch voll Saft hatten.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
gUnther nanonüm
Guest
Mon Jan 16, 2012 9:09 am
"Joerg" <invalid_at_invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:9nh46sFkkcU1_at_mid.individual.net...
Quote:
Sieh auch mal genau die Betteriekontakte an. Nicht dass da ganz duenn
gruenliche Suelze von einer Batterie drauf ist die mal ausgelaufen war.
In unserem Funkgong war das z.B. nach rund 10 Jahren der Fall, obwohl
die Batterien noch voll Saft hatten.
Hi,
ack. Dazu die Batteriekontakte bzw ihre Lötstellen. Sind oft Scherspannungen
ausgesetzt, das Zinn kriecht über die Jahre, die Lötstelle ist dann faktisch
"kalt", man merkts aber nicht. Nachlöten hilft vielleicht. Noch ein "Trick"
ist denkbar, die Uhr geht vielleicht, aber das Display-Zebragummi ist
geschrumpelt und verliert den Kontakt, das Display geht auf "totstellen".
Jedesmal beim Batterieprüfen verspannt man das Gehäuse oder reibt das Gummi,
dann gehts ne Weile wieder gut. Hab einer solchen Uhr ne zusätzliche
Schraube verpaßt nahe der Gummileiste, und gut wars.
--
mfg,
gUnther
Wolfgang P u f f e
Guest
Mon Jan 16, 2012 10:04 am
"Wolfgang Strobl" schrieb...
Quote:
Zusammenfassung: hat irgend jemand eine Idee zu dem weiter unten
beschriebenen Defekt?
Meine Conrad-Funkuhr
(http://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/gadgets/conrad-funkuhr) hatte
nach gut 20 Jahren Dauergebrauch vor ein paar Tagen spontan aufgehört,
die Zeit anzuzeigen. An der Batterie lag es nicht, die vorhandene hat
noch ihre 1,5V, eine probeweise eingesetzte frische brachte es auch
nicht. Das Display zeigte nichts, ein Stromfluß war nicht messbar, auch
nicht im Microamperebereich.
Wir beide heisen Wolfgang, haben eine Funkuhr von Conrad die einen
nicht meßbaren Strom braucht.
Der Unterschied zwischen uns ist, meine Uhr funktioniert noch!
Und das mit der ersten Batterie von 1991, auf der als Haltbarkeit
was von 92 steht.
http://www.server-alpha.de/diverses/Conrad-Funkuhr.jpg
Quote:
...
Nun kommt der merkwürdige Part. Als ich gestern die Uhr noch mal
angepackt hatte, habe ich probeweise die frische Mignon-Zelle erneut
reingesteckt- und zu meiner Überraschung "bootete" die Uhr wie gewohnt,
verbrachte eine Minute mit der Synchronisation und zeigte dann brav die
Zeit. Bis heute morgen, da war das Display wieder tot, und auch mit
längerem Entfernen der Batterie war nichts zu machen.
Das Booten der Uhr ist bei meiner schon immer etwas problematisch
gewesen. Die erste Zeit, und beim Gehäusebau, habe ich oft mit
der Uhr "gespielt". Damals war die Batterie noch frisch.
Wenn sich das Herzstück einmal "aufgehängt" hat, musste man die
Batterie schon längere Zeit (einige Stunden) raus lassen.
Ich habe auch schon die Batterieanschlüsse der Uhr kurzgeschlossen,
wenn mir das elektische "Aushungern" zu lange gedauert hat.
Wenn aber die Uhr einmal angesprungen ist, dann läuft sie.
Mit der 20 Jahre alten Originalbatterie kommt noch hinzu, das der
"Power-On-Reset" nicht kommt und ich muss für einen Augenblick
noch eine frische Zelle parallel schalten.
Quote:
...
Hat irgend jemand eine Idee, wie ein solches Verhalten zustandekommen
könnte?
In der Uhr ist ein kleiner Elko. Vielleicht ist die Chemie hinüber.
In meinem Bild ist der Elko links neben der Ferritantenne.
Ansonsten versuche mal eine Batterie eines anderen Herstellers.
Ich hatte bei einer anderen Funkuhr (Küchen-Wanduhr) das
Problem, dass neue Batterien immer nur wenige Tage funktionierten,
obwohl das Verfallsdatum noch einige Jahre voraus war.
(ich glaube das waren billige, komplett blaue Varta-Batterien)
In anderen Geräten liefen diese Zellen ohne Auffälligkeiten.
Mit anderen (billigen) Mignons habe ich inzwischen Laufzeiten
von weit über einem Jahr.
W.
Matthias Weingart
Guest
Mon Jan 16, 2012 10:54 am
"gUnther nanonüm" <g-h-w_at_gmx.de>:
Quote:
"Joerg" <invalid_at_invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:9nh46sFkkcU1_at_mid.individual.net...
Sieh auch mal genau die Betteriekontakte an. Nicht dass da ganz duenn
gruenliche Suelze von einer Batterie drauf ist die mal ausgelaufen war.
In unserem Funkgong war das z.B. nach rund 10 Jahren der Fall, obwohl
die Batterien noch voll Saft hatten.
Hi,
ack. Dazu die Batteriekontakte bzw ihre Lötstellen. Sind oft
Scherspannungen ausgesetzt, das Zinn kriecht über die Jahre, die
Lötstelle ist dann faktisch "kalt", man merkts aber nicht. Nachlöten
hilft vielleicht. Noch ein "Trick" ist denkbar, die Uhr geht vielleicht,
aber das Display-Zebragummi ist geschrumpelt und verliert den Kontakt,
das Display geht auf "totstellen". Jedesmal beim Batterieprüfen
verspannt man das Gehäuse oder reibt das Gummi, dann gehts ne Weile
wieder gut. Hab einer solchen Uhr ne zusätzliche Schraube verpaßt nahe
der Gummileiste, und gut wars.
Hab auch eine Wand-Quarzuhr (ohne Funk!), die nach so ca. 20 Jahren ihren
Dienst aufgegeben hat. Sie läuft zwar erst mal ganz normal, bleibt dann aber
irgendwann einfach mehr oder weniger "hängen". Ich vermute da eher ein
mechanisches Problem (die Plastezahnräder nutzen sich sicherlich auch ab,
bzw. verschmutzen, naja das aufzufummeln und zu putzen hab ich mir gespart).
M.
Matthias Weingart
Guest
Mon Jan 16, 2012 11:50 am
"Wolfgang P u f f e" <vitacola_at_hotmail.com>:
Quote:
Hat irgend jemand eine Idee, wie ein solches Verhalten zustandekommen
könnte?
In der Uhr ist ein kleiner Elko. Vielleicht ist die Chemie hinüber.
In meinem Bild ist der Elko links neben der Ferritantenne.
Ansonsten versuche mal eine Batterie eines anderen Herstellers.
Ich hatte bei einer anderen Funkuhr (Küchen-Wanduhr) das
Problem, dass neue Batterien immer nur wenige Tage funktionierten,
obwohl das Verfallsdatum noch einige Jahre voraus war.
(ich glaube das waren billige, komplett blaue Varta-Batterien)
In anderen Geräten liefen diese Zellen ohne Auffälligkeiten.
Mit anderen (billigen) Mignons habe ich inzwischen Laufzeiten
von weit über einem Jahr.
Interessantes Problem, ich habe folgendes beobachtet: mit Eneloop Akkus
laufen die Uhren gar nicht, bzw. das Problem tritt scheinbar dadurch auf,
dass man den Fehler gemacht hat und einmal eine Eneloop da eingelegt hat.
Danach sind sie dann kaputt. Irgendwie haben die Uhren ein Gedächtnis!
Vielleicht darf der Innenwiderstand der Batterien nicht zu niedrig sein?
M.
Kalle
Guest
Mon Jan 16, 2012 12:48 pm
Am 16.01.2012 10:04, schrieb Wolfgang P u f f e:
Quote:
"Wolfgang Strobl" schrieb...
Zusammenfassung: hat irgend jemand eine Idee zu dem weiter unten
beschriebenen Defekt?
Meine Conrad-Funkuhr
(http://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/gadgets/conrad-funkuhr) hatte
nach gut 20 Jahren Dauergebrauch vor ein paar Tagen spontan aufgehört,
die Zeit anzuzeigen. An der Batterie lag es nicht, die vorhandene hat
noch ihre 1,5V, eine probeweise eingesetzte frische brachte es auch
nicht. Das Display zeigte nichts, ein Stromfluß war nicht messbar, auch
nicht im Microamperebereich.
Wir beide heisen Wolfgang, haben eine Funkuhr von Conrad die einen
nicht meßbaren Strom braucht.
Der Unterschied zwischen uns ist, meine Uhr funktioniert noch!
Und das mit der ersten Batterie von 1991, auf der als Haltbarkeit
was von 92 steht.
Hallo,
hier ist noch ein Wolfgang, der 199? eine von einem Thermometer als leer
angezeigte -noname- Zelle eingesetzt hat (war gerade zur Hand). Diese
versah ihren Dienst bis 2010. Gewechselt wurde sie, weil ich zufaellig
die Ausbluehungen am Pluspol sah. Die Uhr steht seit ueber 20 Jahren
ohne Gehaeuse auf meinem Schreibtisch, kann fliegen, hart landen,
gusseisern! Die Tochteruhrwerke liegen auch noch rum, aber keine Zeit.
73
gUnther nanonüm
Guest
Mon Jan 16, 2012 2:10 pm
"Matthias Weingart" <mwnews_at_pentax.boerde.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns9FDC64CAA36BBAlwLookOnTBrightSide_at_penthouse.boerde.de...
Quote:
Hab auch eine Wand-Quarzuhr (ohne Funk!), die nach so ca. 20 Jahren ihren
Dienst aufgegeben hat. Sie läuft zwar erst mal ganz normal, bleibt dann
aber
irgendwann einfach mehr oder weniger "hängen". Ich vermute da eher ein
mechanisches Problem (die Plastezahnräder nutzen sich sicherlich auch ab,
bzw. verschmutzen, naja das aufzufummeln und zu putzen hab ich mir
gespart).
Hi,
Tuner-600 rulez!
--
mfg,
gUnther
gUnther nanonüm
Guest
Mon Jan 16, 2012 2:12 pm
"Wolfgang P u f f e" <vitacola_at_hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:jf0p5p$6ha$1_at_dont-email.me...
Quote:
Wir beide heisen Wolfgang, haben eine Funkuhr von Conrad die einen
nicht meßbaren Strom braucht.
Der Unterschied zwischen uns ist, meine Uhr funktioniert noch!
Und das mit der ersten Batterie von 1991, auf der als Haltbarkeit
was von 92 steht.
http://www.server-alpha.de/diverses/Conrad-Funkuhr.jpg
Hi,
das ist ne Lady-Batterie? Soeine mit 3V, intern zwei halbe Baby?
Mal entwickelt für Vibratoren...
--
mfg,
gUnther
Uwe Borchert
Guest
Mon Jan 16, 2012 3:12 pm
Hallo,
Am 16.01.2012 14:12, schrieb gUnther nanonüm:
....[...]...
Quote:
das ist ne Lady-Batterie? Soeine mit 3V, intern zwei halbe Baby?
Mal entwickelt für Vibratoren...
Häh? Müsste man da als richtige Ersatz für einen richtigen Mann
und sein Glied nicht zwei mal Monozellen nehmen?
MfG
Uwe - etwas verwundert wegen der Miniaturisierung - Borchert
Richard Angerer
Guest
Mon Jan 16, 2012 3:28 pm
Am 15.01.2012 22:53, schrieb Wolfgang Strobl:
Quote:
Zusammenfassung: hat irgend jemand eine Idee zu dem weiter unten
beschriebenen Defekt?
Hallo Wolfgang,
so ein Exemplar habe ich auch. Meine läuft immer nur im Frühjahr, beim
ersten Gewitter ist sind dann aus. Heizung, Kühlschrank, in Alufolie
einwickeln und ähnliche Aktionen bringen leider nichts. Ich hab die Uhr
schon mal komplett zerlegt und alle erreichbaren Lötstellen nachgelötet,
aber ohne Erfolg. Durch Zufall bin ich drauf gekommen, dass die Uhr sehr
empfindlich auf mechanische Reize reagiert. Ein Klopfen auf des Gehäuse,
ein kraftiger Druck aufs LCD-Display oder eine Verwinden des Teiles
entscheiden dann über Leben und Tod. Die Uhr läuft dann entweder wieder
komplett an, oder zeigt zumindest ein paar unsinnige Zeichen im Display.
Ich nehme daher an, dass da ein Wackler drinn ist. Möglicherweise ist
irgendwo unter der schwarzen Masse ein Bonddraht lose.
Also, wenn meine Uhr nicht geht dann hilft klopfen, drehen, biegen und
ähnliches und wenn sie dann läuft nur noch ganz vorsichtig bewegen.
Viel Glück und Erfolg
Richard
Bernd Laengerich
Guest
Mon Jan 16, 2012 4:07 pm
Am 16.01.2012 10:04, schrieb Wolfgang P u f f e:
Quote:
Der Unterschied zwischen uns ist, meine Uhr funktioniert noch!
Und das mit der ersten Batterie von 1991, auf der als Haltbarkeit
was von 92 steht.
Meine löppt auch noch. Vor 3 jahren habe ich mal die Batterie gewechselt, weil
das Display blass wurde. Als ich die Uhr umgedreht hatte, sah ich dass die
ganze Uhr voller Batterie-Ausblühungen war. Musste ich alles reinigen.
Seitdem habe ich mir vorgenommen, alle paar jahre mal vorsorglich nachzuschauen.
Quote:
http://www.server-alpha.de/diverses/Conrad-Funkuhr.jpg
Iiieeh, ein Gehäuse! ;-)
Bernd
Ralf Haboldt
Guest
Mon Jan 16, 2012 4:59 pm
On 16 Jan., 14:12, "gUnther nanonüm" <g-...@gmx.de> wrote:
Quote:
Hi,
das ist ne Lady-Batterie? Soeine mit 3V, intern zwei halbe Baby?
Mal entwickelt für Vibratoren...
--
mfg,
gUnther
Oh man, die kenne ich aus _meiner_ Jugend als Taschenlampenbatterie
(Vibrator würde ja den Namen erklären...)
Bekommt man die überhaupt noch irgendwo? Die aktuell erhältlichen 4,5V
Blöcke sind ja auch eher von zweifelhafter Qualität.
Ralf
Joerg
Guest
Mon Jan 16, 2012 5:05 pm
gUnther nanonüm wrote:
Quote:
"Matthias Weingart" <mwnews_at_pentax.boerde.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns9FDC64CAA36BBAlwLookOnTBrightSide_at_penthouse.boerde.de...
Hab auch eine Wand-Quarzuhr (ohne Funk!), die nach so ca. 20 Jahren ihren
Dienst aufgegeben hat. Sie läuft zwar erst mal ganz normal, bleibt dann
aber
irgendwann einfach mehr oder weniger "hängen". Ich vermute da eher ein
mechanisches Problem (die Plastezahnräder nutzen sich sicherlich auch ab,
bzw. verschmutzen, naja das aufzufummeln und zu putzen hab ich mir
gespart).
Hi,
Tuner-600 rulez!
Manchmal sind auch einfach die "Lager" des Antriebs ausgerieben. Das ist
bei meiner geliebten Schiffsuhr der Fall. Die hat frueher so schoen die
Glasen geschlagen aber nun ist echt Schicht, laesst sich wirtschaftlich
nicht mehr reparieren. Es sei denn ich faende ein elektrisches Uhrwerk
das reinpasst und Glasen schlagen kann.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Joerg
Guest
Mon Jan 16, 2012 5:11 pm
Matthias Weingart wrote:
Quote:
"Wolfgang P u f f e" <vitacola_at_hotmail.com>:
Hat irgend jemand eine Idee, wie ein solches Verhalten zustandekommen
könnte?
In der Uhr ist ein kleiner Elko. Vielleicht ist die Chemie hinüber.
In meinem Bild ist der Elko links neben der Ferritantenne.
Ansonsten versuche mal eine Batterie eines anderen Herstellers.
Ich hatte bei einer anderen Funkuhr (Küchen-Wanduhr) das
Problem, dass neue Batterien immer nur wenige Tage funktionierten,
obwohl das Verfallsdatum noch einige Jahre voraus war.
(ich glaube das waren billige, komplett blaue Varta-Batterien)
In anderen Geräten liefen diese Zellen ohne Auffälligkeiten.
Mit anderen (billigen) Mignons habe ich inzwischen Laufzeiten
von weit über einem Jahr.
Interessantes Problem, ich habe folgendes beobachtet: mit Eneloop Akkus
laufen die Uhren gar nicht, bzw. das Problem tritt scheinbar dadurch auf,
dass man den Fehler gemacht hat und einmal eine Eneloop da eingelegt hat.
Danach sind sie dann kaputt. Irgendwie haben die Uhren ein Gedächtnis!
Vielleicht darf der Innenwiderstand der Batterien nicht zu niedrig sein?
Das kann fast nur passieren wenn der CMOS Prozess vergeigt wurde.
Schaltschwellen (threshold) zu hoch aber noch niedrige Bahnwiderstaende.
Dann schalten Inverter in dem Chip nicht mehr richtig um, es fliesst
satt Querstrom (leakage current), die Eneloop liefert bei 1.2V im
Gegensatz zu einer ausgelutschten Alkaline maechtig Strom ... phsssst
.... verdampft.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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