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Dielektrikum in Koaxialkabeln vor PE

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Wolfgang Martens
Guest

Sat May 02, 2020 11:45 pm   



PE wurde ja erst in den 50ern großtechnisch verfügbar.
Was wurde in Deutschland davor als Dielektrikum in HF-Koaxialkabeln
eingesetzt und bei welchem Wellenwiderstand lag da das Dämpfungsminimum?

mfG W.Martens

horst-d.winzler
Guest

Sun May 03, 2020 7:45 am   



Am 03.05.20 um 00:43 schrieb Wolfgang Martens:
Quote:
PE wurde ja erst in den 50ern großtechnisch verfügbar.
Was wurde in Deutschland davor als Dielektrikum in HF-Koaxialkabeln
eingesetzt und bei welchem Wellenwiderstand lag da das Dämpfungsminimum?

mfG W.Martens


Es gab in DE Polystyrol später dann Polyamide.
Als Dielektrikum für HF-Leitungen wurde Luft (meist
Paralleldrahtleitungen), Keramikperlen und vermutlich Polystyrol verwendet.
Die Kabelimpedanz lag meistens bei 70 Ohm. Allerdings je nach Frequenz
(9cm) & Gerät auch bei 50 Ohm und bei einem Gerät sogar bei 45 Ohm. Mehr
war auf die Schnelle nicht heraus zu bekommen.

--
---hdw---

Peter Thoms
Guest

Sun May 03, 2020 8:45 am   



Am 03.05.20 um 00:43 schrieb Wolfgang Martens:
Quote:
PE wurde ja erst in den 50ern großtechnisch verfügbar.
Was wurde in Deutschland davor als Dielektrikum in HF-Koaxialkabeln
eingesetzt und bei welchem Wellenwiderstand lag da das Dämpfungsminimum?
Hallo,


bedenke, dass damals weit weniger Markt bestand und obere Frequenzen
weit weniger intensiv genutzt wurden.

Welche "wichtige" Funkanwendung meinst du jetzt?


Peter

Frank Müller
Guest

Sun May 03, 2020 9:45 am   



"Wolfgang Martens" schrieb:
Quote:
PE wurde ja erst in den 50ern großtechnisch verfügbar.
Was wurde in Deutschland davor als Dielektrikum in HF-Koaxialkabeln
eingesetzt und bei welchem Wellenwiderstand lag da das Dämpfungsminimum?


Das ZDF hat glaube ich 1963 mit der UHF-Ausstrahlung begonnen,
davor reichte bis in den VHF-Bereich 300 Ohm Flachbandleitung.

Frank

Bernhard D.
Guest

Sun May 03, 2020 1:45 pm   



Am 03.05.2020 um 00:43 schrieb Wolfgang Martens:
Quote:
PE wurde ja erst in den 50ern großtechnisch verfügbar.
Was wurde in Deutschland davor als Dielektrikum in HF-Koaxialkabeln
eingesetzt und bei welchem Wellenwiderstand lag da das Dämpfungsminimum?


Ohne jetzt lange zu suchen...
Es gab in DE zu Zeiten des 2. Weltkriegs und vorher z.B. Trägerfrequenz
- Systeme für Fernsprech- und Fernsehübertragung. Siehe z.B.

https://cdvandt.org/fiat-286.htm
Hier findet man Zeichnungen über den Kabelaufbau. Dieelektrikum war dort
gewendeltes Styroflex (wohl Polystyrol) und Luft.

Oder für die Funk/Radartechnik, große Vielfalt wegen fehlender
Standardisierung:
https://cdvandt.org/bios-1324.htm
Ab S. 131 Tabellen. Impedanzen 60 ... 335 Ohm

Koaxial-Kabelstecker, ähnlich F Stecker, mit damaligem Kabel:
https://cdvandt.org/li-sn2-connector.htm


Gruß,
Bernhard

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