EDAboard.com | EDAboard.de | EDAboard.co.uk | EE World

E-Autos brennen.

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - E-Autos brennen.

Goto page Previous  1, 2, 3 ... 17, 18, 19, 20  Next

horst-d.winzler
Guest

Fri Feb 14, 2020 8:45 pm   



Am 14.02.20 um 18:30 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
horst-d.winzler schrieb:

Demokratien brauchen, damit sie funktionieren, Grenzen. Die
Regierungszeit einer Kanzlerin muß zwingend auf zwei Legislaturperioden
begrenzt sein. Die von Abgeordneten auf zB drei.

Darüber könnte man durchaus nachdenken

Direktwahl müßte
selbstverständlich sein. Denn Art. 38 GG fordert eine unmittelbare Wahl
der Abgeordneten.

Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!


Wozu dann die Liste?

Quote:
MfG
Rupert

--
---hdw---

Rupert Haselbeck
Guest

Fri Feb 14, 2020 9:45 pm   



horst-d.winzler schrieb:

Quote:
Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

Wozu dann die Liste?

Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben.

Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben
Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig
der Fraktionsvorsitzende.


Das ist falsch.

Quote:
Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch
angesprochenen "unmittelbar"?

Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.


Das ist falsch

MfG
Rupert

horst-d.winzler
Guest

Fri Feb 14, 2020 9:45 pm   



Am 14.02.20 um 20:40 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

Wozu dann die Liste?

Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben.


Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben
Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig
der Fraktionsvorsitzende.

Quote:
Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch angesprochenen
"unmittelbar"?

MfG
Rupert


Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.

--
---hdw---

Daniel Mandic
Guest

Fri Feb 14, 2020 9:45 pm   



horst-d.winzler wrote:

Quote:
Die Regierungszeit einer Kanzlerin muß zwingend auf zwei
Legislaturperioden begrenzt sein. Die von Abgeordneten auf zB drei.
Direktwahl müßte selbstverständlich sein.


aha

Was würde das ändern?



--
Daniel Mandic

horst-d.winzler
Guest

Fri Feb 14, 2020 9:45 pm   



Am 14.02.20 um 21:10 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

Wozu dann die Liste?

Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben.

Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben
Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig
der Fraktionsvorsitzende.

Das ist falsch.


Wer bestimmt letztlich den Platz auf der Liste und damit den Erfolg des
Kandidaten?

Quote:
Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch
angesprochenen "unmittelbar"?

Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.

Das ist falsch


Nein.
Wir können das Spiel so weitertreiben. Allerdings mache ich da nicht
mit. Sage deine Sicht und dann sehen wir weiter.


Quote:
MfG
Rupert

--
---hdw---

Gerrit Heitsch
Guest

Fri Feb 14, 2020 10:45 pm   



On 2/14/20 8:20 PM, Rupert Haselbeck wrote:
Quote:
Gerrit Heitsch schrieb:

Rupert Haselbeck wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das Land
arbeitet ist sie von Nachteil.

Ich finde, man sollte die Arroganz nicht ganz so weit treiben. Die
Mehrzahl der Amerikaner scheint durchaus der Meinung zu sein, dass er
seinen Job recht gut macht.

Die meisten davon beziehen ihre Informationen von Fox News.

Hmm, und du bekommst alle relevanten Informationen aus erster Hand? Völlig
ungefiltert?


Ich habe mir z.B. einiges der Impeachment-Hearings live angesehen. War
sehr erhellend.



Bildest du dir wirklich ein, man könnte sich aus der Ferne,
Quote:
weitab von den Geschehnissen, ein objektives Bild der Situation machen?
Vielleicht auch noch völlig neutral? Völlig objektiv, also unter Ausblendung
der eigenen Vorstellungen und Vorurteile? Ohne Beeinflussung durch die
eigene Filterblase?


Deshalb benutzt man mehr als eine Quelle für die Nachrichten. Wer
hingegen seine Nachrichten nur von Fox bezieht wird nur eine Seite
kennenlernen.

Gerrit

Gerrit Heitsch
Guest

Fri Feb 14, 2020 10:45 pm   



On 2/14/20 8:16 PM, horst-d.winzler wrote:
Quote:
Am 14.02.20 um 18:41 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 6:30 PM, Rupert Haselbeck wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:

Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das Land
arbeitet ist sie von Nachteil.

Ich finde, man sollte die Arroganz nicht ganz so weit treiben. Die
Mehrzahl
der Amerikaner scheint durchaus der Meinung zu sein, dass er seinen Job
recht gut macht.

Die meisten davon beziehen ihre Informationen von Fox News.

  Gerrit

Trump hat Fox News nicht mehr nötig, er macht die Nachrichten selbst.


Ja, aber Fox hilft ungemein. Alle anderen Sender haben das Impeachment
live mit Ton übertragen. Bei Fox war es ein Stummfilm. Warum wohl?

Gerrit

horst-d.winzler
Guest

Fri Feb 14, 2020 10:45 pm   



Am 14.02.20 um 21:36 schrieb Daniel Mandic:
Quote:
horst-d.winzler wrote:

Die Regierungszeit einer Kanzlerin muß zwingend auf zwei
Legislaturperioden begrenzt sein. Die von Abgeordneten auf zB drei.
Direktwahl müßte selbstverständlich sein.

aha

Was würde das ändern?


Reduziertes Erbhofdenken zB.
Derzeit haben wir eine Königin Angela. Sie benimmt sich jedenfalls in
dieser Richtung. ;-)

--
---hdw---

Gerrit Heitsch
Guest

Fri Feb 14, 2020 10:45 pm   



On 2/14/20 8:33 PM, horst-d.winzler wrote:
Quote:
Am 14.02.20 um 18:39 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 6:07 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 17:35 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 5:30 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 16:24 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 11:45 PM, Sebastian Wolf wrote:
Am 13.02.2020 um 18:45 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 6:39 PM, Fritz wrote:
Am 13.02.20 um 14:34 schrieb Gerrit Heitsch:
Schau mal genau hin... Wieviele Initiativen der Demokraten
sind im Senat
(wo die Republikaner wegen des Wahlsystems meist die Mehrheit
haben)
gescheitert? Auch jetzt liegen im Senat hunderte von Gesetzen
die im
Repräsentantenhaus (demokratische Mehrheit) beschlossen wurden
aber vom
Mehrheitsführer der Republikaner (Mitch McConnell) gar nicht
erst zur
Abstimmung im Senat gebracht werden. Komplette
Blockadehaltung. Aber
natürlich sind die Demokraten schuld.

Erst eine grundlegende Reform des US Wahlsystems brächte
frischen Wind -
vor allem eines das auch kleineren Gruppierungen eine Chance gibt!

Ja, 'winner takes all' ergibt immer ein Zweiparteiensystem mit
allen seinen Problemen.

Ja, und das ist auch gut so.
Damit werden stabile Regierungen ermöglicht.

Das ist nicht immer von Vorteil.

  Gerrit


Stabile Regierung nachteilig? Das ist Erklärungsbedürftig.

Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das
Land arbeitet ist sie von Nachteil.

  Gerrit


Trump schadet seinem Land?

Ja, sehr. Siehe Handelskrieg, angedachte Kürzungen bei Social
Security, Medicare und Medicaid. Dazu noch der Verlust an Vertrauen in
diverse Institutionen wie die Justiz aktuell. Gar nicht zu reden von
Kürzungen bei EPA und Senkung von Umweltstandards.

Aktuell haben wir durch die Steuersenkungen ein Strohfeuer, aber das
geht vorbei.

Man wird sehen. Letztlich entscheiden die US-Amerikaner. Noch scheinen
sie mit Trump mehrheitlich zufrieden.


Funktioniert immer solange wie die Wirtschaft läuft. Nur, wenn sie das
auf Pump tut ($1 000 000 000 000 Defizit alleine dieses Jahr) ist ein
Ende immer abzusehen. Siehe auch der Crash von 2008.


Quote:


BTW Schwache Regierungen sind immer Vorteilhaft für die reiche
Oberschicht.

Starke auch... Wenn sie nämlich von der Partei gestellt werden die die
Reichen als Klientel hat. Siehe Republikaner in USA. Die kann dann das
ganze Land umbauen damit es für die Reichen noch vorteilhafter wird.
Sind sie gerade gut dabei mit dem Besetzen des Supreme Courts und
jeder Menge Richerstellen (die dort auf Lebenszeit vergeben werden),
einige der Kandidaten wurden von der American Bar Association als
'unqualifiziert' bezeichnet, manche hatten kaum Erfahrung als Anwalt.

Details hier:
https://edition.cnn.com/2019/10/30/politics/american-bar-association-nominees-vandyke/index.html


Ich habe ein sehr ungutes Gefühl wenn wir Deutschen den US-Amerikanern
Demokratiedefizite unterstellen. Bedenke in den USA funktioniert neben
GB Demokratie wesentlich länger als bei uns.


Ein Zweiparteiensystem HAT Defizite. Es polarisiert z.B.


Quote:
Money Quote:

"Ms. Pitlyk has never tried a case as lead or co-counsel, whether
civil or criminal," wrote William Hubbard, chair of the ABA's standing
committee on the federal judiciary. 'She has never examined a witness.
"Though Ms. Pitlyk has argued one case in a court of appeals, she has
not taken a deposition. She has not argued any motion in a state or
federal trial court. She has never picked a jury. She has never
participated at any stage of a criminal matter."

Genau die Erfahrung, die man braucht um Richterin auf Lebenszeit an
einem Bundesgericht zu werden.

  Gerrit


Funktioniert unser System BuVerfGe etwa besser? Ich denke nicht.


Es geht hier nicht nur um den Supreme Court sondern um die
Bundesgerichte (Federal Court).

Gerrit

Rupert Haselbeck
Guest

Fri Feb 14, 2020 11:45 pm   



horst-d.winzler schrieb:

Quote:
Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:
Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

Wozu dann die Liste?

Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben.

Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben
Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig
der Fraktionsvorsitzende.

Das ist falsch.

Wer bestimmt letztlich den Platz auf der Liste und damit den Erfolg des
Kandidaten?


Wer derart apodiktische Behauptungen aufstellt wie "Richtig, der
Fraktionsvorsitzende" und dergleichen, der sollte nicht erwarten, dass man
ihm die höchst einfach zu recherchierende Realität auch noch vorkaut.
Selbstverständlich werden die Kandidaten auf den Listen ebenso wie die
Reihenfolge auf der jeweiligen Liste /gewählt/, nämlich von den Mitgliedern
der jeweiligen Partei oder Wählergruppe, wobei hier immerhin eine indirekte
Wahl (durch gewählte Delegierte) zulässig ist! Geschieht das nicht, dann ist
der Wahlvorschlag ungültig

Quote:
Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch
angesprochenen "unmittelbar"?

Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.

Das ist falsch

Nein.
Wir können das Spiel so weitertreiben. Allerdings mache ich da nicht
mit. Sage deine Sicht und dann sehen wir weiter.


Was stellst du dir denn vor? Es ist offensichtlich, dass die Wahl direkt
erfolgt. Was also soll man da noch weiter dazu schreiben?
Geh einfach mal zu einer Wahl und überzeuge dich davon, dass du mit deiner
Stimme nicht etwa einen Delegierten, einen Wahlmann oder wie auch immer man
ihn nennen mag, wählst. Du wählst vielmehr direkt eine Partei und damit die
Kandidaten auf der Liste dieser Partei.
Und mit der zweiten Stimme wählst du noch direkter einen einzelnen
Kandidaten deines Wahlkreises. Diese Kandidaten werden übrigens auch nicht
vom Fraktionsvorsitzenden bestimmt, sie werden vielmehr ebenfalls von den
jeweiligen Parteimitgliedern gewählt...

All das sollte man nun wirklich nicht extra hier erwähnen müssen. Jemand,
der die Bezeichnung "mündiger Bürger" verdiente, würde das /wissen/!

MfG
Rupert

horst-d.winzler
Guest

Sat Feb 15, 2020 3:45 am   



Am 14.02.20 um 22:27 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 2/14/20 8:33 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 18:39 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 6:07 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 17:35 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 5:30 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 16:24 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 11:45 PM, Sebastian Wolf wrote:
Am 13.02.2020 um 18:45 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 6:39 PM, Fritz wrote:
Am 13.02.20 um 14:34 schrieb Gerrit Heitsch:
Schau mal genau hin... Wieviele Initiativen der Demokraten
sind im Senat
(wo die Republikaner wegen des Wahlsystems meist die Mehrheit
haben)
gescheitert? Auch jetzt liegen im Senat hunderte von Gesetzen
die im
Repräsentantenhaus (demokratische Mehrheit) beschlossen
wurden aber vom
Mehrheitsführer der Republikaner (Mitch McConnell) gar nicht
erst zur
Abstimmung im Senat gebracht werden. Komplette
Blockadehaltung. Aber
natürlich sind die Demokraten schuld.

Erst eine grundlegende Reform des US Wahlsystems brächte
frischen Wind -
vor allem eines das auch kleineren Gruppierungen eine Chance
gibt!

Ja, 'winner takes all' ergibt immer ein Zweiparteiensystem mit
allen seinen Problemen.

Ja, und das ist auch gut so.
Damit werden stabile Regierungen ermöglicht.

Das ist nicht immer von Vorteil.

  Gerrit


Stabile Regierung nachteilig? Das ist Erklärungsbedürftig.

Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das
Land arbeitet ist sie von Nachteil.

  Gerrit


Trump schadet seinem Land?

Ja, sehr. Siehe Handelskrieg, angedachte Kürzungen bei Social
Security, Medicare und Medicaid. Dazu noch der Verlust an Vertrauen
in diverse Institutionen wie die Justiz aktuell. Gar nicht zu reden
von Kürzungen bei EPA und Senkung von Umweltstandards.

Aktuell haben wir durch die Steuersenkungen ein Strohfeuer, aber das
geht vorbei.

Man wird sehen. Letztlich entscheiden die US-Amerikaner. Noch scheinen
sie mit Trump mehrheitlich zufrieden.

Funktioniert immer solange wie die Wirtschaft läuft. Nur, wenn sie das
auf Pump tut ($1 000 000 000 000 Defizit alleine dieses Jahr) ist ein
Ende immer abzusehen. Siehe auch der Crash von 2008.


Das Problem ist alt. Selbst den alten Hebräer war es nicht unbekannt.
Sie richteten ein "Jubeljahr" ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erlassjahr

Andere Möglichkeiten sind "alternative Geldsysteme". Vorteile -
Nachteile? Kann man lange diskutieren ohne letztlich eine wirklich
brauchbare Alternative zu haben.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/mayers-weltwirtschaft-alternative-geldsysteme-12139537.html


Quote:


BTW Schwache Regierungen sind immer Vorteilhaft für die reiche
Oberschicht.

Starke auch... Wenn sie nämlich von der Partei gestellt werden die
die Reichen als Klientel hat. Siehe Republikaner in USA. Die kann
dann das ganze Land umbauen damit es für die Reichen noch
vorteilhafter wird. Sind sie gerade gut dabei mit dem Besetzen des
Supreme Courts und jeder Menge Richerstellen (die dort auf Lebenszeit
vergeben werden), einige der Kandidaten wurden von der American Bar
Association als 'unqualifiziert' bezeichnet, manche hatten kaum
Erfahrung als Anwalt.

Details hier:
https://edition.cnn.com/2019/10/30/politics/american-bar-association-nominees-vandyke/index.html



Ich habe ein sehr ungutes Gefühl wenn wir Deutschen den US-Amerikanern
Demokratiedefizite unterstellen. Bedenke in den USA funktioniert neben
GB Demokratie wesentlich länger als bei uns.

Ein Zweiparteiensystem HAT Defizite. Es polarisiert z.B.


Ja, hat es. Aber es muß funktionieren und das tut es. Selbst Boris mußte
Klinkenputzen gehen. Und genau das ist nicht so schlecht.

Quote:

Money Quote:

"Ms. Pitlyk has never tried a case as lead or co-counsel, whether
civil or criminal," wrote William Hubbard, chair of the ABA's
standing committee on the federal judiciary. 'She has never examined
a witness. "Though Ms. Pitlyk has argued one case in a court of
appeals, she has not taken a deposition. She has not argued any
motion in a state or federal trial court. She has never picked a
jury. She has never participated at any stage of a criminal matter."

Genau die Erfahrung, die man braucht um Richterin auf Lebenszeit an
einem Bundesgericht zu werden.

  Gerrit


Funktioniert unser System BuVerfGe etwa besser? Ich denke nicht.

Es geht hier nicht nur um den Supreme Court sondern um die
Bundesgerichte (Federal Court).

 Gerrit


Solange die US-Leute wohl mehrheitlich sich "gerecht" behandelt
fühlen(?) ist es doch OK.
--
---hdw---

horst-d.winzler
Guest

Sat Feb 15, 2020 3:45 am   



Am 14.02.20 um 22:50 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:
Rupert Haselbeck:
horst-d.winzler schrieb:

Rupert Haselbeck:
Die Abgeordneten werden ja auch unmittelbar gewählt!

Wozu dann die Liste?

Die braucht man bei einer Verhältniswahl eben.

Eben. Der Platz auf der Liste entscheidet über den Erfolg oder eben
Mißerfolg des Kandidaten. Und wer entscheidet über den Platz? Richtig
der Fraktionsvorsitzende.

Das ist falsch.

Wer bestimmt letztlich den Platz auf der Liste und damit den Erfolg des
Kandidaten?

Wer derart apodiktische Behauptungen aufstellt wie "Richtig, der
Fraktionsvorsitzende" und dergleichen, der sollte nicht erwarten, dass man
ihm die höchst einfach zu recherchierende Realität auch noch vorkaut.


Die Frage ist etwas anders. Für wieviel Zeilen reicht die Aufmerksamkeit
der Leser hier? Für viele Zeilen wohl kaum. Das sollte nicht als Kritik
verstanden werden sondern als Feststellung.

Ich kann eine Behauptung aufstellen und sie mit vielem Beiwerk
gleichzeitig relativieren. Was bringt das außer "Bauchpinseln"?

Quote:
Selbstverständlich werden die Kandidaten auf den Listen ebenso wie die
Reihenfolge auf der jeweiligen Liste /gewählt/, nämlich von den Mitgliedern
der jeweiligen Partei oder Wählergruppe, wobei hier immerhin eine indirekte
Wahl (durch gewählte Delegierte) zulässig ist! Geschieht das nicht, dann ist
der Wahlvorschlag ungültig


Wie läuft es denn wirklich? Wer nicht nach der Pfeife des
Fraktionsvorsitzenden, also der Regierung tanzt, ist draußen. Siehe
Beispiel Bosbacht.


Quote:
Aber wo siehst du da einen Zusammenhang mit dem gerade noch
angesprochenen "unmittelbar"?

Weil bei Listenwahl der Kandidat mittelbar gewählt wird.

Das ist falsch

Nein.
Wir können das Spiel so weitertreiben. Allerdings mache ich da nicht
mit. Sage deine Sicht und dann sehen wir weiter.

Was stellst du dir denn vor? Es ist offensichtlich, dass die Wahl direkt
erfolgt. Was also soll man da noch weiter dazu schreiben?
Geh einfach mal zu einer Wahl und überzeuge dich davon, dass du mit deiner
Stimme nicht etwa einen Delegierten, einen Wahlmann oder wie auch immer man
ihn nennen mag, wählst. Du wählst vielmehr direkt eine Partei und damit die
Kandidaten auf der Liste dieser Partei.


Eben, das sehe ich kritisch und führt zu den Problemen die dir haben.
Die Regierung haben einen zu großen Einfluß auf die Kandidatenauswahl.

Quote:
Und mit der zweiten Stimme wählst du noch direkter einen einzelnen
Kandidaten deines Wahlkreises. Diese Kandidaten werden übrigens auch nicht
vom Fraktionsvorsitzenden bestimmt, sie werden vielmehr ebenfalls von den
jeweiligen Parteimitgliedern gewählt...


Und damit haben die Parteien bzw Regierung einen zu großen Einfluß auf
die Wahl der Kandidaten. Und viele Wähler fühlen sich längst nicht mehr
vertreten.

Quote:
All das sollte man nun wirklich nicht extra hier erwähnen müssen. Jemand,
der die Bezeichnung "mündiger Bürger" verdiente, würde das /wissen/!


Fraktionsvorsitzende steht als Synonym für die Regierung. Dieses Synonym
ist eine ironische Überspitzung.

Quote:
MfG
Rupert

--
---hdw---

Gerrit Heitsch
Guest

Sat Feb 15, 2020 8:45 am   



On 2/15/20 3:11 AM, horst-d.winzler wrote:
Quote:
Am 14.02.20 um 22:27 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 8:33 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 18:39 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 6:07 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 17:35 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/14/20 5:30 PM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 16:24 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 11:45 PM, Sebastian Wolf wrote:
Am 13.02.2020 um 18:45 schrieb Gerrit Heitsch:
On 2/13/20 6:39 PM, Fritz wrote:
Am 13.02.20 um 14:34 schrieb Gerrit Heitsch:
Schau mal genau hin... Wieviele Initiativen der Demokraten
sind im Senat
(wo die Republikaner wegen des Wahlsystems meist die
Mehrheit haben)
gescheitert? Auch jetzt liegen im Senat hunderte von
Gesetzen die im
Repräsentantenhaus (demokratische Mehrheit) beschlossen
wurden aber vom
Mehrheitsführer der Republikaner (Mitch McConnell) gar nicht
erst zur
Abstimmung im Senat gebracht werden. Komplette
Blockadehaltung. Aber
natürlich sind die Demokraten schuld.

Erst eine grundlegende Reform des US Wahlsystems brächte
frischen Wind -
vor allem eines das auch kleineren Gruppierungen eine Chance
gibt!

Ja, 'winner takes all' ergibt immer ein Zweiparteiensystem mit
allen seinen Problemen.

Ja, und das ist auch gut so.
Damit werden stabile Regierungen ermöglicht.

Das ist nicht immer von Vorteil.

  Gerrit


Stabile Regierung nachteilig? Das ist Erklärungsbedürftig.

Siehe Trump. Wenn die stabile Regierung auf lange Sicht gegen das
Land arbeitet ist sie von Nachteil.

  Gerrit


Trump schadet seinem Land?

Ja, sehr. Siehe Handelskrieg, angedachte Kürzungen bei Social
Security, Medicare und Medicaid. Dazu noch der Verlust an Vertrauen
in diverse Institutionen wie die Justiz aktuell. Gar nicht zu reden
von Kürzungen bei EPA und Senkung von Umweltstandards.

Aktuell haben wir durch die Steuersenkungen ein Strohfeuer, aber das
geht vorbei.

Man wird sehen. Letztlich entscheiden die US-Amerikaner. Noch
scheinen sie mit Trump mehrheitlich zufrieden.

Funktioniert immer solange wie die Wirtschaft läuft. Nur, wenn sie das
auf Pump tut ($1 000 000 000 000 Defizit alleine dieses Jahr) ist ein
Ende immer abzusehen. Siehe auch der Crash von 2008.


Das Problem ist alt. Selbst den alten Hebräer war es nicht unbekannt.
Sie richteten ein "Jubeljahr" ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erlassjahr


Das hat aber mit dem aktuellen Problem nichts zu tun. Beim aktuellen
Zustand der Wirtschaft die Steuern zu senken war nicht nötig. Das war
einfach ein Wahlgeschenk.



Quote:
BTW Schwache Regierungen sind immer Vorteilhaft für die reiche
Oberschicht.

Starke auch... Wenn sie nämlich von der Partei gestellt werden die
die Reichen als Klientel hat. Siehe Republikaner in USA. Die kann
dann das ganze Land umbauen damit es für die Reichen noch
vorteilhafter wird. Sind sie gerade gut dabei mit dem Besetzen des
Supreme Courts und jeder Menge Richerstellen (die dort auf
Lebenszeit vergeben werden), einige der Kandidaten wurden von der
American Bar Association als 'unqualifiziert' bezeichnet, manche
hatten kaum Erfahrung als Anwalt.

Details hier:
https://edition.cnn.com/2019/10/30/politics/american-bar-association-nominees-vandyke/index.html




Ich habe ein sehr ungutes Gefühl wenn wir Deutschen den
US-Amerikanern Demokratiedefizite unterstellen. Bedenke in den USA
funktioniert neben GB Demokratie wesentlich länger als bei uns.

Ein Zweiparteiensystem HAT Defizite. Es polarisiert z.B.

Ja, hat es. Aber es muß funktionieren und das tut es. Selbst Boris mußte
Klinkenputzen gehen. Und genau das ist nicht so schlecht.


Das hat aber nichts mit einem Zweiparteiensystem zu tun. Schaff den
Fraktionszwang ab und es funktioniert auch mit mehreren Parteien.


Quote:
Money Quote:

"Ms. Pitlyk has never tried a case as lead or co-counsel, whether
civil or criminal," wrote William Hubbard, chair of the ABA's
standing committee on the federal judiciary. 'She has never examined
a witness. "Though Ms. Pitlyk has argued one case in a court of
appeals, she has not taken a deposition. She has not argued any
motion in a state or federal trial court. She has never picked a
jury. She has never participated at any stage of a criminal matter."

Genau die Erfahrung, die man braucht um Richterin auf Lebenszeit an
einem Bundesgericht zu werden.

  Gerrit


Funktioniert unser System BuVerfGe etwa besser? Ich denke nicht.

Es geht hier nicht nur um den Supreme Court sondern um die
Bundesgerichte (Federal Court).

  Gerrit


Solange die US-Leute wohl mehrheitlich sich "gerecht" behandelt
fühlen(?) ist es doch OK.


Woraus leitest du ab, daß das der Fall ist?

Gerrit

Daniel Mandic
Guest

Sat Feb 15, 2020 10:45 am   



horst-d.winzler wrote:

Quote:
Derzeit haben wir eine Königin Angela. Sie benimmt sich jedenfalls in
dieser Richtung. Wink


Die Merkel hat die UNO-Charta nicht nur gelesen, sondern
höchstwahrscheinlich studiert.

Ich hingegen muß schon nachschauen, ob ich mit dem Begriff UNO-Charta
wohl das meine was ich meinen will ;-)

[Die Charta der Vereinten Nationen (von Charta, Aussprache [ˈkarta…]),
in Österreich Satzung der Vereinten Nationen, ist der Gründungsvertrag
und damit die „Verfassung“ der Vereinten Nationen (UN). Sie enthält
auch das Statut des Internationalen Gerichtshofs als Bestandteil.]


--
Daniel Mandic

horst-d.winzler
Guest

Sat Feb 15, 2020 1:45 pm   



Am 15.02.20 um 08:02 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 2/15/20 3:11 AM, horst-d.winzler wrote:
Am 14.02.20 um 22:27 schrieb Gerrit Heitsch:

Man wird sehen. Letztlich entscheiden die US-Amerikaner. Noch
scheinen sie mit Trump mehrheitlich zufrieden.

Funktioniert immer solange wie die Wirtschaft läuft. Nur, wenn sie
das auf Pump tut ($1 000 000 000 000 Defizit alleine dieses Jahr) ist
ein Ende immer abzusehen. Siehe auch der Crash von 2008.


Das Problem ist alt. Selbst den alten Hebräer war es nicht unbekannt.
Sie richteten ein "Jubeljahr" ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erlassjahr

Das hat aber mit dem aktuellen Problem nichts zu tun.


Vor 2300 Jahren hatten die alten Hebräer das Problem das sich immer mehr
Ressourcen in immer weniger Händen konzentrierte. Sie waren sich
durchaus bewußt, das eine Gesellschaft so auf Dauer nicht funktionieren
würde. Wo also ist der prinzipielle Unterschied zu heute?

Die Hebräer haben das Verteilungsproblem mit Religion versucht zu lösen.
Der Sozialismus versucht es mit Ideologie.
Der Kapitalismus mit Markt und Geldsystem.
Über Vor- und Nachteile kann sich jeder selbst den Kopf zerbrechen. ;-)

Quote:
Beim aktuellen
Zustand der Wirtschaft die Steuern zu senken war nicht nötig. Das war
einfach ein Wahlgeschenk.


Der wirtschaftliche Zustand war der, das immer mehr Arbeit in
Niedriglohnländer verlagert wurde. Hier hat Trump angesetzt.

Ich kassiere weniger Geld von euch und ihr schafft mehr Arbeitsplätze.

Es ist nicht einzusehen, warum junge starke Menschen nicht für sich
selbst Verantwortung übernehmen sollen?

Wenn ich dem Einen was geben, muß ich dem Anderen nehmen. Also, alle die
Wohltaten auf Kosten anderer verteilen (wollen) sollen bitte sagen, wem
sie das Geld nehmen.



Quote:
Ich habe ein sehr ungutes Gefühl wenn wir Deutschen den
US-Amerikanern Demokratiedefizite unterstellen. Bedenke in den USA
funktioniert neben GB Demokratie wesentlich länger als bei uns.

Ein Zweiparteiensystem HAT Defizite. Es polarisiert z.B.

Ja, hat es. Aber es muß funktionieren und das tut es. Selbst Boris
mußte Klinkenputzen gehen. Und genau das ist nicht so schlecht.

Das hat aber nichts mit einem Zweiparteiensystem zu tun.


Hat es auch nicht.

Quote:
Schaff den
Fraktionszwang ab und es funktioniert auch mit mehreren Parteien.


Heute würde es wohl besser funktionieren wenn in einem Wahlkreis der
Abgeordnet wird, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.


Quote:
Funktioniert unser System BuVerfGe etwa besser? Ich denke nicht.

Es geht hier nicht nur um den Supreme Court sondern um die
Bundesgerichte (Federal Court).

  Gerrit


Solange die US-Leute wohl mehrheitlich sich "gerecht" behandelt
fühlen(?) ist es doch OK.

Woraus leitest du ab, daß das der Fall ist?


Spätestens wenn Trump wiedergewählt wird wäre das dafür ein Beweis. Wie
sollte man es denn faktisch sonst machen?

Quote:
 Gerrit


Ich habe aus Übersichtsgründen mal den Tread gekürzt.

--
---hdw---

Goto page Previous  1, 2, 3 ... 17, 18, 19, 20  Next

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - E-Autos brennen.

NEUES THEMA

Arabic version Bulgarian version Catalan version Czech version Danish version German version Greek version English version Spanish version Finnish version French version Hindi version Croatian version Indonesian version Italian version Hebrew version Japanese version Korean version Lithuanian version Latvian version Dutch version Norwegian version Polish version Portuguese version Romanian version Russian version Slovak version Slovenian version Serbian version Swedish version Tagalog version Ukrainian version Vietnamese version Chinese version Turkish version
EDAboard.com
WTWHMEDIA