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effektive weiße LED

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Knut Schottstädt
Guest

Wed Jun 09, 2010 9:37 am   



Am Wed, 09 Jun 2010 06:07:39 +0000 schrieb Matthias Weingart:
Quote:
Knut Schottstädt <ks.newsmail_at_2esupport.de>:
Am Fri, 04 Jun 2010 08:24:55 +0000 schrieb Matthias Weingart:
kai-martin knaak <kmk_at_familieknaak.de>:
....
Ich glaub die ist nicht wesentlich besser. Es ist irreführend, dass
die MC-E 4 einzeln ansteuerbare Chips zu je 350mA hat (die 700mA sind
die "maximal absolute ratings").

"DC forward current" max. 700mA steht im Datenblatt. Ich gehe davon
aus, dass wer es schafft, die Verlustleistung abzuführen ohne die
junction-Temperatur zu hoch zu treiben, auch diesen Wert nutzen "darf".

Hier ging es ja um die Frage wieviel lm/W die haben.

Nö, die Frage auf die ich geantwortet habe, steht genau über meiner
Antwort. Auch auf den Thread bezogen stimmt dein Einwand nur sehr bedingt.

Quote:
Die Angabe der Lumen bezieht sich auf 350mA und nicht auf die 700mA.

Angaben zu Lichtleistung und Wirkungsgrad gibt es für den kompletten
Bereich < 700mA. Der fällt allerdings in der Tat bei höheren Strömen
etwas und bei Grün deutlich ab.

Der Wirkungsgrad aber scheint (völlig unerwartet Wink wesentlich von der
Junction Temperature abzuhängen. Also liegst du mit deinem flüssigem
Stickstoff gar nicht so weit daneben, auch wenn das für eine
Fahrradfunzel doch etwas Übertrieben scheint.

--
MfG Knut

Knut Schottstädt
Guest

Wed Jun 09, 2010 10:05 am   



Am Wed, 09 Jun 2010 06:37:53 +0000 schrieb Knut Schottstädt:
.....
Quote:
Antwort. Auch auf den Thread bezogen stimmt dein Einwand nur sehr
bedingt.

Um mal die Angelegenheit im Sinne der Threads etwas abzurunden:
Um den gewünschten Öffnungswinkel hin zu bekommen, bietet sich eine
fertige Linse samt Halter beispielsweise von Carclo an.
5W (elektrisch) sind auch noch lange keine 700mA sondern irgendwas bei
<450mA. Also auch ohne flüssigen Stickstoff noch gut zu beherrschen. Wink
--
MfG Knut

Heinz Schmitz
Guest

Wed Jun 09, 2010 12:53 pm   



Mark Sein wrote:

Quote:
Ich möchte eine möglichst effektive Fahrradbeleuchtung und Taschenlampe
zusammen stricken und dafür möglich wenig Geld ausgeben Smile

Dann schau mal in diese Richtung:
http://www.cateye.com/de/product_detail/157
http://www.cateye.com/de/search/84

So um 20 Euro +/-. Auch im bekannten Online-Auktionshaus.

Grüße,
H.

kai-martin knaak
Guest

Wed Jun 09, 2010 1:12 pm   



Harald Wilhelms wrote:

Quote:
Es ist ganz ausdrücklich nicht möglich, im Brennpunkt
eine höhere Temperator zu erzeugen, als an der Quelle.

Aha, hat man so die Oberflächentemperatur der
Sonne mit m.W. 6000 Grad nachgemessen?

Nein. Man hat das Spektrum der Sonne aufgenommen und das Spektrum der
Schwarzkörperstrahlung angefittet.

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Lutz Schulze
Guest

Wed Jun 09, 2010 1:21 pm   



Am Wed, 9 Jun 2010 05:16:18 -0700 (PDT) schrieb Harald Wilhelms:

Quote:
Naja, ein klassisches Perpeteum mobile soll ja
nicht nur "von alleine laufen", sondern zusätzlich
noch Energie abgeben. Das klappt dann selbst beim
Wirkungsgrad 100% nicht. "100%-Maschinen" gibt es
ja durchaus. Z.B. der in einer supraleitenden
Stromschleife kreisende Strom. Den Kühlaufwand darf
man da natürlich nicht mitrechnen. Smile

Das ist die Energieabgabe ;-)

Lutz

--
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Harald Wilhelms
Guest

Wed Jun 09, 2010 3:07 pm   



On 7 Jun., 23:49, kai-martin knaak <k...@familieknaak.de> wrote:

Quote:
Es ist ganz ausdrücklich nicht möglich, im Brennpunkt
eine höhere Temperator zu erzeugen, als an der Quelle.

Aha, hat man so die Oberflächentemperatur der
Sonne mit m.W. 6000 Grad nachgemessen?
Gruss
Harald

Harald Wilhelms
Guest

Wed Jun 09, 2010 3:16 pm   



On 9 Jun., 02:01, kai-martin knaak <k...@familieknaak.de> wrote:

Quote:
Nein. Es sind die praktischen Hindernisse, auf die man wegen der allgemeinen
Gesetzmäßigkeit _immer_ stößt. Die mechanischen Perpetuum-Mobiles scheitern
auch "nur" am praktischen Hindernis der Reibung. Dennoch kann kein noch so
schlauer Ingenieur diese Hindernisse völlig überwinden.

Naja, ein klassisches Perpeteum mobile soll ja
nicht nur "von alleine laufen", sondern zusätzlich
noch Energie abgeben. Das klappt dann selbst beim
Wirkungsgrad 100% nicht. "100%-Maschinen" gibt es
ja durchaus. Z.B. der in einer supraleitenden
Stromschleife kreisende Strom. Den Kühlaufwand darf
man da natürlich nicht mitrechnen. Smile
Gruss
Harald

Axel Schwenke
Guest

Wed Jun 09, 2010 4:22 pm   



Heinz Schmitz <HeinzSchmitz_at_gmx.net> wrote:
Quote:
Mark Sein wrote:

Ich möchte eine möglichst effektive Fahrradbeleuchtung und Taschenlampe
zusammen stricken und dafür möglich wenig Geld ausgeben :-)

Dann schau mal in diese Richtung:
http://www.cateye.com/de/product_detail/157

Naja. Wenn schon, dann doch eher

http://www.cateye.com/de/product_detail/516

ist wasserdicht und läuft problemlos mit Akkus.

Quote:
So um 20 Euro +/-. Auch im bekannten Online-Auktionshaus.

OK, der HL-EL500G kostet das doppelte.
Macht aber mehr als das Doppelte an Licht :)


XL

Mark Sein
Guest

Wed Jun 09, 2010 5:54 pm   



Peter Heitzer schrieb am 09.06.2010 09:48:

Quote:
Ich möchte mir eine effektive Taschenlampe und eine effektive
Fahrradbeleuchtung zusammen stricken. Dabei würde ich gerne weniger als
10 Euro für die LED ausgeben. Wenn man aber deutliche mehr Wirkungsgrad
für etwas mehr Geld bekommt, dann würde ich auch mehr ausgeben.

Die LED spielt bei einem Fahrradscheinwerfer nur eine untergeordnete Rolle.
Entscheidend ist die Optik. Leider sind passende Optiken nicht einzeln
zu erhalten. Selbst Schmidt verwendet für ihren Edelux die Optik aus
B&M LED-Scheinwerfern.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, die LED in eine Lampe für
Halogenleuchtmittel zu stecken.


--
Mark

Peter Heitzer
Guest

Wed Jun 09, 2010 6:09 pm   



Mark Sein <marqs_at_arcor.de> wrote:
Quote:
Peter Heitzer schrieb am 09.06.2010 09:48:

Ich möchte mir eine effektive Taschenlampe und eine effektive
Fahrradbeleuchtung zusammen stricken. Dabei würde ich gerne weniger als
10 Euro für die LED ausgeben. Wenn man aber deutliche mehr Wirkungsgrad
für etwas mehr Geld bekommt, dann würde ich auch mehr ausgeben.

Die LED spielt bei einem Fahrradscheinwerfer nur eine untergeordnete Rolle.
Entscheidend ist die Optik. Leider sind passende Optiken nicht einzeln
zu erhalten. Selbst Schmidt verwendet für ihren Edelux die Optik aus
B&M LED-Scheinwerfern.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, die LED in eine Lampe für
Halogenleuchtmittel zu stecken.
Das wird vermutlich nur ein enttäuschendes Ergebnis liefern, da die Abstrahl-

eingenschaften der LED sich von denen einer Halogenlampe deutlich
unterscheiden. Die LED strahlt z.B. kaum nach der Seite aus, sondern
nur nach vorne.



--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Olaf Schultz
Guest

Wed Jun 09, 2010 7:01 pm   



On Tue, 08 Jun 2010 23:03:32 +0200, Mark Sein wrote:

Quote:
Markus Imhof schrieb am 04.06.2010 08:27:

P.S. Daß Du entsprechende Kühlung und Strom-(nicht
Spannungs-)Versorgung brauchst, ist Dir klar?

Wie geben diese High-Power-LEDs ihre Wärme ab? Geht das hautsächlich
über die Anschlussbeinchen, oder brauchen diese Emitter eine gut
wärmeleitende Verbindung zwischen ihrem Gehäuse und der Platine?


Am besten auf eine Kupferplatte aufgelötet und diese gut gekühlt:-)

Cree-XR-E geben aber bei 700 mA auch noch vorne nennenswert IR
(Handinnenfläche als Sensor in 10 cm Abstand) ab, trotzdem nur vier auf
einem Notebook-Cu-CPU-Kühler mit drei Heatpipes aufgelötet sind und
gerade mal 50 Grad kriegen.

Olaf

Olaf Schultz
Guest

Wed Jun 09, 2010 7:03 pm   



On Tue, 08 Jun 2010 22:34:00 +0200, Mark Sein wrote:

Quote:
Markus Imhof schrieb am 04.06.2010 08:27:

ich suche eine möglichst effektive weiße LED mit rund 5W.

Könnt ihr mir Tipps geben, welche LEDs aktuell den besten Wirkungsgrad
haben und trotzdem nicht zu teuer sind?


Willst Du Wirkungsgrad oder Helligkeit? Was willst Du damit machen?

Ich möchte eine möglichst effektive Fahrradbeleuchtung und Taschenlampe
zusammen stricken und dafür möglich wenig Geld ausgeben :-)

Eine möglichst kleiner Abstrahlwinkel wäre nicht schlecht. Die LEDs, die
ich bisher gefunden habe, lagen alle bei 100-130° Abstrahlwinkel.

Reicht doch...ohne Optik kommste eh nicht aus. Schau mal in die
Zulassungsbestimmungen (TA23)

Quote:

CREE XP-G kommen ganz gut, haben aber wie alle LEDs dieser
Leistungsklasse eine recht große emittierende Fläche - wenn Du einen
kleinen Spot brauchst, wäre eine selektierte XR-E eventuell günstiger.
Und überall solltest Du nach der Selektionsklasse schauen.

Selektionsklasse lese ich in dem Zusammenhang zum ersten Mal.
Funktioniert das mit High-Power-LEDs wie mit CPUs, bei denen auf einem
Waver unterschiedlich schnelle / gute Chips entstehen?

P.S. Daß Du entsprechende Kühlung und Strom-(nicht
Spannungs-)Versorgung brauchst, ist Dir klar?

Stromversorgung war klar. Mit der Kühlung bin ich mir noch nicht so im
Klaren. Eine halbwegs brauchbare Halogenlampe am Fahrrad kommt ohne
besondere Kühleinrichtungen aus. Da LEDs effektiver sind, habe ich die
Hoffnung, dass die Kühlung durch die Platine bei guter Helligkeit
ausreicht. Das wollte ich durch Ausprobieren in Erfahrung bringen und
ggf. eine Kühlung nachrüsten.


Blätter dich mal durch den Beleuchtungsbereich auf www.enhydralutris.de

Olaf:-)

Michael Eggert
Guest

Wed Jun 09, 2010 8:13 pm   



kai-martin knaak wrote:

Moin!

Quote:
Es ging darum, warum man das Licht der Quelle "LED" nicht effektiv in
Glasfasern einleiten kann.

Ja, lange her. :-)

Quote:
Wie ich schon mehrfach schrieb: Es sind prinzipielle Gründe, die einendavon
abhalten, das Licht einer ausgedehnten Lichrtquelle vollständig beliebig gut
zu fokussieren.

Würde ich nicht so sehen.

Das Abbildungsverhältnis ist proportional zum Verhältnis der Abstände
von LED und in diesem Fall der Faser zur Linse. Ist die LED 100mm und
die Faser 1mm von einer Linse entsprechender Brennweite entfernt, so
wird die 1mm große LED auf einen 10µm großen Lichtfleck abgebildet, so
wie ein Kameraobjektiv ein 10m entferntes Auto in einer Größe von 10mm
auf den Film abbildet.

Das erste Problem entsteht hier in der Praxis: Um alles Licht, das die
LED in den Halbraum abstrahlt aufzufangen, müsste die Linse mal eben
einen unendlichen Durchmesser haben. Und reale, brauchbare Linsen gibts
kaum mit Durchmessern größer als der Brennweite f, hier <1mm (vgl.
Kamerobjektiv, D=f/Blendenzahl, Blendenzahl <1 ist kaum zu finden). Auf
eine Linse mit 1mm Durchmesser in 100mm Entfernung zur LED entfällt
natürlich real nicht viel Licht.

Und das zweite Problem ist die numerische Apertur (NA), welche den
Tangens des Öffnungswinkels des Lichtkegels beschreibt und sich reziprok
zum Abbildungsverhältnis verhält. Das heißt, je weiter man verkleinern
muss, desto größer wird der Raumwinkel, aus dem das Licht auf die Faser
fällt. Dummerweise kann diese nur Licht aus einem ziemlich kleinen
Raumwinkel (NA typisch um 0,1 für Singlemodefasern) aufnehmen.

Also prinzipiell hat die geometrische Optik erstmal nichts dagegen. Die
Probleme entstehen in der Praxis durch den begrenzten Linsendurchmesser
und die begrenzte NA der Faser.

Gruß,
Michael.

Kai-Martin Knaak
Guest

Wed Jun 09, 2010 11:25 pm   



On Wed, 09 Jun 2010 21:13:58 +0200, Michael Eggert wrote:

Quote:
Also prinzipiell hat die geometrische Optik erstmal nichts dagegen. Die
Probleme entstehen in der Praxis durch den begrenzten Linsendurchmesser
und die begrenzte NA der Faser.

Angenommen, man hätte ein den ganzen Raumwinkel abdeckendes Spiegel/
Linsensystem. Weiter angenommen, die Faser hätte einen Akzeptanzwinkel von
2 pi. Auch dann gelingt es nicht, das Licht einer räumlich ausgedehnten
Lichtquelle so zu fokussieren, dass im Ziel eine höhere Intensität als an
der Quelle erzeugt wird. Ein Teil des Lichts geht notwendigerweise immer
daneben. Es sind auch theoretisch keine Anordnungen von Spiegeln und
Linsen denkbar, dei das Ziel einer höheren Intensität erreichen.

Wer daran zweifelt, sollte erklären, warum in diesem Fall gegen den
zweiten Hauptsatz verstoßen werden kann. Wie schon mehrfach erwähnt wäre
so eine Fokussierung der Schlüssel für eine sich selbst antreibende
thermodynamische Maschine.

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Kai-Martin Knaak
Guest

Wed Jun 09, 2010 11:33 pm   



On Wed, 09 Jun 2010 17:09:02 +0000, Peter Heitzer wrote:

Quote:
Abstrahl- eingenschaften der LED sich von denen einer Halogenlampe
deutlich unterscheiden.

Ja.


Quote:
Die LED strahlt z.B. kaum nach der Seite aus,
sondern nur nach vorne.

Das würde ich für die weißen High-Power-Typen nicht unterschreiben. Bei
denen wird das ursprünglich im nahen UV gelegene Licht durch
Fluoreszenzfarbstoffe in einem kuppelförmigen Kunststoff in weißes licht
umgewandelt. Diese Kuppel hat einen reht großen Abstrahlwinkel. Es hat
schon seinen Sinn, dass auch für LED-Leichten Parabol-Reflektoren
angeboten werden.

Siehe zum Beispiel hier:
http://www.led-tech.de/de/High-Power-Zubehoer/Fraen-Optiken/Fraen-Reflektor-fuer-Cree-XR-E-7�-LT-1209_106_110.html

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
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