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Joerg
Guest
Mon Feb 01, 2010 5:15 pm
Michael Karcher wrote:
Quote:
Mark Ise <mark.ise_at_arcor.de> wrote:
Für den Opamptyp müsste man sich bei den moderneren Dingern umschauen. Im
Vergleich zu den Klassikern hat sich einiges an den Mindestanforderungen
an die Versorgung getan.
Das dürfte ein Problem für mich werden. Aus der Masse der Opamps den
richten zu finden, der dann nach Möglichkeit nicht nur im SMD-Gehäuse
verfügbar ist, ist nicht einfach.
[...]
Ich sehe gerade, dass ein LM324 auch mit 3V arbeitet. Da die Schaltung
nix können muss und ich LM324 hier habe, könnte ich es auch damit
aufbauen. Das dürfte weniger Arbeit machen, als einzelne Transistoren
aufzulöten.
Aber der LM324 ist nicht gerade sparsam, was den Stromverbrauch angeht
und die Eingangsimpedanz lässt auch zu wünschen übrig, nicht zu ignorieren
auch der Bias-Strom (die Eingänge dieses Teils arbeiten generell als
Stromquelle im bereich von 50µA bis 1mA, die Du irgendwie wegschaffen musst).
Schau mal lieber gleich eine Qualitätsstufe höher, z.B. TLC274.
Das ist aber auch ein Schluckspecht. Den 324 gibt es in einer
Oeko-Version, heisst dann LP324.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Mark Ise
Guest
Tue Feb 02, 2010 2:30 pm
Marte Schwarz schrieb am 01.02.2010 15:25:
Quote:
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir selber etwas basteln soll, und
dann das Audiosignal an Audio-Out auswerten soll.
Das würde ich nicht tun. Audio-Signale kennen auch Stille als Nutzsignal.
Deswegen würde ich dafür ein Videosignal Deiner Wahl nehmen, das hat immer
die Sync-Signale, auch beim Schwarzbild.
Wenn es ein Abspielgerät wäre, dann ginge das vielleicht, aber mein
LCD-TV gibt vermutlich keine Video-Signale aus.
Der Vorteil von Audiosignalen wäre zudem, dass ich bei denen ziemlich
sicher bin, dass ich kaum etwas kaputt machen kann
Wie eine Videoausgangsstufe aussieht, weiß ich dagegen nicht.
Quote:
Es wäre dann jetzt nur noch die Frage, wie ich das Audiosignal
ausgewertet bekomme, ohne es hörbar zu verschandeln.
Das ist nicht Dein Problem, wenn Du es mit geeigneteren Signalen machst
:)
Quote:
Hochohmig bleiben schadet aber sicher nie.
Das habe ich mir auch gedacht.
--
Mark
Mark Ise
Guest
Tue Feb 02, 2010 5:28 pm
Michael Karcher schrieb am 01.02.2010 09:49:
Quote:
Für den Opamptyp müsste man sich bei den moderneren Dingern umschauen. Im
Vergleich zu den Klassikern hat sich einiges an den Mindestanforderungen
an die Versorgung getan.
Das dürfte ein Problem für mich werden. Aus der Masse der Opamps den
richten zu finden, der dann nach Möglichkeit nicht nur im SMD-Gehäuse
verfügbar ist, ist nicht einfach.
[...]
Ich sehe gerade, dass ein LM324 auch mit 3V arbeitet. Da die Schaltung
nix können muss und ich LM324 hier habe, könnte ich es auch damit
aufbauen. Das dürfte weniger Arbeit machen, als einzelne Transistoren
aufzulöten.
Aber der LM324 ist nicht gerade sparsam, was den Stromverbrauch angeht
und die Eingangsimpedanz lässt auch zu wünschen übrig, nicht zu ignorieren
auch der Bias-Strom (die Eingänge dieses Teils arbeiten generell als
Stromquelle im bereich von 50µA bis 1mA, die Du irgendwie wegschaffen musst).
Schau mal lieber gleich eine Qualitätsstufe höher, z.B. TLC274.
Den LM324 würde ich gerne nehmen, weil ich dann nichts bestellen muss.
Im Datenblatt warn 0,7 bis 1 mA Stromaufnahme angegeben. Das wären bei
5V Versorgungsspannung gerade 5mW. Das stört mich nicht.
Ich habe gerade das erste Mal LTSpice angeschmissen und gleich eine
Frage, die vielleicht mit deinen Einwänden zusammen hängt.
Ich habe den LM324 als Komperator eingesetzt.
Am invert. Eingang habe ich 1,2 Volt angelegt und am nicht inv. Eingang
ein Signal mit maximaler Amplitude von 0,8 V.
Ich hatte erwartet, dass der Ausgang permanent auf 0 V bleibt, aber das
macht er nicht.
Woran könnte das liegen?
So sieht das aus:
http://www.bilderhoster.net/img.php?id=kzwlpav8.png
--
Mark
David Kastrup
Guest
Tue Feb 02, 2010 5:33 pm
Mark Ise <mark.ise_at_arcor.de> writes:
Quote:
Den LM324 würde ich gerne nehmen, weil ich dann nichts bestellen muss.
Im Datenblatt warn 0,7 bis 1 mA Stromaufnahme angegeben. Das wären bei
5V Versorgungsspannung gerade 5mW. Das stört mich nicht.
Ich habe gerade das erste Mal LTSpice angeschmissen und gleich eine
Frage, die vielleicht mit deinen Einwänden zusammen hängt.
Ich habe den LM324 als Komperator eingesetzt.
Am invert. Eingang habe ich 1,2 Volt angelegt und am nicht inv. Eingang
ein Signal mit maximaler Amplitude von 0,8 V.
Ich hatte erwartet, dass der Ausgang permanent auf 0 V bleibt, aber das
macht er nicht.
Woran könnte das liegen?
Die wenigsten Opamps sind wirklich glücklich, wenn man ihnen Spannungen
jenseits der Versorgungsspannungen vorwirft.
--
David Kastrup
Mark Ise
Guest
Tue Feb 02, 2010 5:34 pm
Kai-Martin Knaak schrieb am 31.01.2010 21:11:
Quote:
Mit Simulatoren habe ich noch nie gespielt. Gibt es gute Freeware, mit
praxisnahen Beispielen, sodass man gleich loslegen kann?
Die Standard-Empfehlung dazu ist ltspice von Linear Technology.
http://www.linear.com/designtools/software/
Danke, das klappt grundsätzlich, auch wenn es noch ziemlich hakelig bei
mir ist :)
--
Mark
Klaus Butzmann
Guest
Tue Feb 02, 2010 7:36 pm
Am 02.02.2010 16:28, schrieb Mark Ise:
Quote:
Am invert. Eingang habe ich 1,2 Volt angelegt und am nicht inv. Eingang
ein Signal mit maximaler Amplitude von 0,8 V.
Ich hatte erwartet, dass der Ausgang permanent auf 0 V bleibt, aber das
macht er nicht.
Woran könnte das liegen?
Hysterese vergessen, führ mal etwas Mitkopplung ein

Butzo
Mark Ise
Guest
Sun Feb 07, 2010 4:51 pm
David Kastrup schrieb am 02.02.2010 16:33:
Quote:
Ich habe den LM324 als Komperator eingesetzt.
Am invert. Eingang habe ich 1,2 Volt angelegt und am nicht inv. Eingang
ein Signal mit maximaler Amplitude von 0,8 V.
Ich hatte erwartet, dass der Ausgang permanent auf 0 V bleibt, aber das
macht er nicht.
Woran könnte das liegen?
Die wenigsten Opamps sind wirklich glücklich, wenn man ihnen Spannungen
jenseits der Versorgungsspannungen vorwirft.
Das war's wohl.
Wenn das Eingangssignal zwischen den Potentialen der Versorgungsspannung
bleibt, dann tritt dieser Effekt nicht auf.
--
Mark
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