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Mark Ise
Guest
Thu Jan 28, 2010 3:02 pm
Hallo,
ich suche eine effiziente Master-Slave-Steckdosenleiste, aber ich finde
kaum Angaben über den Eigenverbrauch dieser Geräte.
In der ct6/09 haben die zwar ein paar Teile getestet, aber das bringt
mich auch nicht weiter, denn es gab nur eine Leiste, deren Effizienz mit
sehr gut bewertet worden ist. Von dieser wird aber abgeraten, weil die
beim Surge-Test kaputt gegangen ist. Außerdem hat das Teil keine
Kindersicherungen, was hier wichtig ist.
Kann mir jemand eine preiswerte und effiziente Master-Slave-Leite empfehlen?
Ich brauche keinen Überspannungsschutz und auch nur eine Slave-Dose.
Weiß jemand, wie der Strom bei diesen Leisten gemessen wird? Wird dort
immer ein Shunt verwendet, oder wird das auch induktiv gemacht?
--
Mark
Marcel Müller
Guest
Thu Jan 28, 2010 9:41 pm
Hallo,
Mark Ise wrote:
Quote:
Außerdem hat das Teil keine Kindersicherungen, was hier wichtig ist.
kann man nachrüsten.
Allerdings meide ich Steckdosen mit Dreh-Kindersicherung, wo immer es
geht. Es ist einfach ein Akt, da Stecker reinzukriegen.
Quote:
Weiß jemand, wie der Strom bei diesen Leisten gemessen wird? Wird dort
immer ein Shunt verwendet, oder wird das auch induktiv gemacht?
Wo ist der Unterschied? Ob der Shunt nun hinter einem Stromtrafo sitzt
oder nicht, ist doch Banane. Es bleibt ein Shunt.
Marcel
Mark Ise
Guest
Thu Jan 28, 2010 11:12 pm
Marcel Müller schrieb am 28.01.2010 21:41:
Quote:
Außerdem hat das Teil keine Kindersicherungen, was hier wichtig ist.
kann man nachrüsten.
Die Nachrüstsicherungen, die ich kenne sind Murks.
Die Stecker gehen nicht mehr so weit in die Dose, das Reinfummeln ist
eine Strafe und beim Herausziehen bleiben die Sicherungen nicht selten
an den Steckern hängen.
Quote:
Allerdings meide ich Steckdosen mit Dreh-Kindersicherung, wo immer es
geht. Es ist einfach ein Akt, da Stecker reinzukriegen.
Das ist mit ein Grund, warum ich gerne eine Leiste hätte, bei der gleich
die Kindersicherung enthalten ist. Ich vermute, dass es dann auch
preiswerter ist.
Quote:
Weiß jemand, wie der Strom bei diesen Leisten gemessen wird? Wird dort
immer ein Shunt verwendet, oder wird das auch induktiv gemacht?
Wo ist der Unterschied? Ob der Shunt nun hinter einem Stromtrafo sitzt
oder nicht, ist doch Banane. Es bleibt ein Shunt.
Mit einem Stromwandler kann man es anders dimensionieren und hat weniger
Verluste. Mangels Erfahrung weiß ich allerdings nicht, ob die Verluste
an der Stelle relevant sind.
--
Mark
Gerd Kluger
Guest
Fri Jan 29, 2010 12:36 pm
Mark Ise schrieb:
Quote:
Marcel Müller schrieb am 28.01.2010 21:41:
Außerdem hat das Teil keine Kindersicherungen, was hier wichtig ist.
kann man nachrüsten.
Die Nachrüstsicherungen, die ich kenne sind Murks.
Die Stecker gehen nicht mehr so weit in die Dose, das Reinfummeln ist
eine Strafe und beim Herausziehen bleiben die Sicherungen nicht selten
an den Steckern hängen.
Allerdings meide ich Steckdosen mit Dreh-Kindersicherung, wo immer es
geht. Es ist einfach ein Akt, da Stecker reinzukriegen.
Das ist mit ein Grund, warum ich gerne eine Leiste hätte, bei der gleich
die Kindersicherung enthalten ist. Ich vermute, dass es dann auch
preiswerter ist.
Weiß jemand, wie der Strom bei diesen Leisten gemessen wird? Wird dort
immer ein Shunt verwendet, oder wird das auch induktiv gemacht?
Wo ist der Unterschied? Ob der Shunt nun hinter einem Stromtrafo sitzt
oder nicht, ist doch Banane. Es bleibt ein Shunt.
Mit einem Stromwandler kann man es anders dimensionieren und hat weniger
Verluste. Mangels Erfahrung weiß ich allerdings nicht, ob die Verluste
an der Stelle relevant sind.
Stromwandler ist viel zu teuer und da der Shunt auf jeden Fall per
Dioden geclampt sein muß kannst Du dir den worst case ja ausrechnen. Das
ist aber pillepalle (wenn da dein Heizlüfter mit 2000W dranhängt und an
ist, was interessieren dich dann 2W, die zusätzlich am Shunt abfallen),
viel interessanter wäre der Eigenverbrauch ohne dass irgendwas an ist.
Da die Dinger üblicherweise per Kondensatornetzteil arbeiten, ist der
Standbyverlust nicht allzu hoch. Da die Standbyverluste aber per Gesetz
für Neugeräte seit diesem Jahr immer niedriger werden, könnte es sich
i.d.Tat irgendwann nicht mehr lohnen, ein einzelnes Gerät per MS-Leiste
zu schalten.
Gruß
Gerd
Mark Ise
Guest
Fri Jan 29, 2010 5:05 pm
Gerd Kluger schrieb am 29.01.2010 12:36:
Quote:
Da die Dinger üblicherweise per Kondensatornetzteil arbeiten, ist der
Standbyverlust nicht allzu hoch. Da die Standbyverluste aber per Gesetz
für Neugeräte seit diesem Jahr immer niedriger werden, könnte es sich
i.d.Tat irgendwann nicht mehr lohnen, ein einzelnes Gerät per MS-Leiste
zu schalten.
Die Leisten, die die ct (6/09) getestet hat, haben bis zu 3W
aufgenommen. Für das, was die dafür tun müssen, finde ich das schon happig.
Ich möchte mit so einer Leiste einen Audio-Verstärker schalten, damit er
sich mit dem TV ein- und ausschaltet. Da ich oft den Timer am TV
benutze, sehe ich sonst keine gescheite Möglichkeit.
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir selber etwas basteln soll, und
dann das Audiosignal an Audio-Out auswerten soll. Ich weiß aber erstens
nicht, wie sehr das die Signalqualität beeinflussen würde und ich müsste
dann auch ein kleines Netzteil bauen, ohne vorher abschätzen zu können,
welche Stromaufnahme diese Konstruktion hätte.
Hätte mein TV einen USB-Port, wäre es viel einfacher zu lösen.
--
Mark
Thomas Einzel
Guest
Fri Jan 29, 2010 6:27 pm
Gerd Kluger schrieb am 29.01.2010 12:36:
Quote:
Da die Standbyverluste aber per Gesetz
für Neugeräte seit diesem Jahr immer niedriger werden, könnte es sich
i.d.Tat irgendwann nicht mehr lohnen, ein einzelnes Gerät per MS-Leiste
zu schalten.
Ja. Aber irgendwie scheint sich das mit den per Gesetz niedrigeren
"Standbyverluste(n)" (momentan 2W bzw. (Schein-)Aus 0,5W) bei den
Verkäufern/Händlern noch nicht herum gesprochen zu haben. Ein stumpfes
Messer, vgl.
<http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ab-2010-Maximal-2-Watt-im-Standby-Betrieb-von-Haushaltsgeraeten-PCs-und-Unterhaltungselektronik-Update-193947.html>
Thomas
Marcel Müller
Guest
Fri Jan 29, 2010 10:54 pm
Hallo,
Thomas Einzel wrote:
Quote:
Ja. Aber irgendwie scheint sich das mit den per Gesetz niedrigeren
"Standbyverluste(n)" (momentan 2W bzw. (Schein-)Aus 0,5W) bei den
Verkäufern/Händlern noch nicht herum gesprochen zu haben. Ein stumpfes
unterschiedlich. Ich habe sowohl aktuelle Geräte (DVB-S Receiver) als
auch 15 Jahre alte Geräte, die das mühelos schaffen (<0,5W). Letzterer
hat sogar eine geschaltete Steckdosenleiste eingebaut, was dem OP an
seinem Gerät sicher gefallen hätte.
Marcel
Marcel Müller
Guest
Fri Jan 29, 2010 11:28 pm
Mark Ise wrote:
Quote:
Die Leisten, die die ct (6/09) getestet hat, haben bis zu 3W
aufgenommen. Für das, was die dafür tun müssen, finde ich das schon happig.
Ja. Ca. 6€/Jahr...
Quote:
Ich möchte mit so einer Leiste einen Audio-Verstärker schalten, damit er
sich mit dem TV ein- und ausschaltet. Da ich oft den Timer am TV
benutze, sehe ich sonst keine gescheite Möglichkeit.
Naja, da fallen mir zwei Lösungen ein. Entweder Gerät modifizieren - ein
Relais an einer geklauten Versorgungsspannung wirkt wunder - oder
versuchen, ob der SCART-Anschluss eine Schaltspannung hergibt.
Quote:
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir selber etwas basteln soll, und
dann das Audiosignal an Audio-Out auswerten soll.
Das würde ich nicht tun. Audio-Signale kennen auch Stille als Nutzsignal.
Quote:
Ich weiß aber erstens
nicht, wie sehr das die Signalqualität beeinflussen würde und ich müsste
dann auch ein kleines Netzteil bauen, ohne vorher abschätzen zu können,
welche Stromaufnahme diese Konstruktion hätte.
Letzteres ist der Knackpunkt.
Marcel
Mark Ise
Guest
Sat Jan 30, 2010 2:44 pm
Marcel Müller schrieb am 29.01.2010 23:28:
Quote:
Ich möchte mit so einer Leiste einen Audio-Verstärker schalten, damit er
sich mit dem TV ein- und ausschaltet. Da ich oft den Timer am TV
benutze, sehe ich sonst keine gescheite Möglichkeit.
Naja, da fallen mir zwei Lösungen ein. Entweder Gerät modifizieren - ein
Relais an einer geklauten Versorgungsspannung wirkt wunder - oder
Daran hatte ich auch schon *kurz* gedacht, aber das 42" LCD-TV ist
gerade einen Monat alt und ich möchte 1. nicht die Garantie verlieren,
und 2. bin ich mir nicht sicher, ob ich das Teil zerstörungsfrei
geöffnet und geschlossen bekomme.
Bei meinem 19"-TFT von Samsung habe ich beim Öffnen ein paar Rastnase
abgebrochen, weil ich von außen nicht erkennen konnte, wie es ohne dem geht.
Quote:
versuchen, ob der SCART-Anschluss eine Schaltspannung hergibt.
Danach habe ich schon mal gegoogelt, aber ein TV-Gerät gibt demnach
keine Spannung ab, sondern reagiert häöchstens auf eine solche Spannung,
an Pin 8.
Quote:
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir selber etwas basteln soll, und
dann das Audiosignal an Audio-Out auswerten soll.
Das würde ich nicht tun. Audio-Signale kennen auch Stille als Nutzsignal.
Ich würde natürlich eine Ein- und Ausschaltverzögerung einbauen.
Quote:
Ich weiß aber erstens
nicht, wie sehr das die Signalqualität beeinflussen würde und ich müsste
dann auch ein kleines Netzteil bauen, ohne vorher abschätzen zu können,
welche Stromaufnahme diese Konstruktion hätte.
Letzteres ist der Knackpunkt.
Mir fällt gerade ein, dass ich ein nicht mehr benötigtes Handynetzteil
verwenden könnte. Sowas ist ja heutzutage extrem sparsam und bei Defekt
wäre es auch leicht zu ersetzen.
Es wäre dann jetzt nur noch die Frage, wie ich das Audiosignal
ausgewertet bekomme, ohne es hörbar zu verschandeln.
--
Mark
Kai-Martin Knaak
Guest
Sat Jan 30, 2010 5:38 pm
On Sat, 30 Jan 2010 14:44:34 +0100, Mark Ise wrote:
Quote:
Ich
müsste dann auch ein kleines Netzteil bauen, ohne vorher abschätzen zu
können, welche Stromaufnahme diese Konstruktion hätte.
Letzteres ist der Knackpunkt.
Mir fällt gerade ein, dass ich ein nicht mehr benötigtes Handynetzteil
verwenden könnte.
Wie wärs mit Solarzellen plus Goldcap für die Nacht?
Quote:
Es wäre dann jetzt nur noch die Frage, wie ich das Audiosignal
ausgewertet bekomme, ohne es hörbar zu verschandeln.
Der Eingang eines Operationsverstärkers ist sehr hochohmig. Vor allem ist
er um viele Größenordnungen hochohmiger als Deine Signalquelle. Ein nicht
invertierender Folger lässt daher das gemessene Signal unbeeinflusst. Um
ganz sicher zu gehen, könntest Du einen Opamp mit FETs in der
Eingangsstufe nehmen. Da fließen dann maximal Ströme im Bereich von
Femtoampere.
Für den Opamptyp müsste man sich bei den moderneren Dingern umschauen. Im
Vergleich zu den Klassikern hat sich einiges an den Mindestanforderungen
an die Versorgung getan.
Eine rein auf Einzel-FETs aufgebaute Lösung hätte einen gewissen
Minimalismus-Charme. Man könnte daran denken, dass die vorderen Stufen
erst die Versorgung der hinteren freischalten. Für sowas würde ich
erstmal ein paar Wattstunden in der Simulation verbraten.
---<(kaiamrtin)>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
Thomas Einzel
Guest
Sun Jan 31, 2010 7:11 pm
Marcel Müller schrieb am 29.01.2010 22:54:
Quote:
Thomas Einzel wrote:
Ja. Aber irgendwie scheint sich das mit den per Gesetz niedrigeren
"Standbyverluste(n)" (momentan 2W bzw. (Schein-)Aus 0,5W) bei den
Verkäufern/Händlern noch nicht herum gesprochen zu haben. Ein stumpfes
unterschiedlich. Ich habe sowohl aktuelle Geräte (DVB-S Receiver) als
auch 15 Jahre alte Geräte, die das mühelos schaffen (<0,5W). Letzterer
hat sogar eine geschaltete Steckdosenleiste eingebaut, was dem OP an
seinem Gerät sicher gefallen hätte.
Ja sicher gibt es das, es war ja nie verboten ;-/. Ich meinte, dass es
heute "theoretisch" bei den entsprechenden Geräten nichts mehr mit >2W
im Standby *neu* zu kaufen geben dürfte/sollte, macht es aber.
Thomas
Mark Ise
Guest
Sun Jan 31, 2010 8:49 pm
Kai-Martin Knaak schrieb am 30.01.2010 16:38:
Quote:
Ich
müsste dann auch ein kleines Netzteil bauen, ohne vorher abschätzen zu
können, welche Stromaufnahme diese Konstruktion hätte.
Letzteres ist der Knackpunkt.
Mir fällt gerade ein, dass ich ein nicht mehr benötigtes Handynetzteil
verwenden könnte.
Wie wärs mit Solarzellen plus Goldcap für die Nacht?
Das ginge dann wohl nur in Verbindung mit einem bistabilen Relais und
der Rest müsste schon ziemlich ausgefuchst sein, um ausreichend sparsam
zu arbeiten. Billig wird es dann vermutlich auch nicht.
Quote:
Es wäre dann jetzt nur noch die Frage, wie ich das Audiosignal
ausgewertet bekomme, ohne es hörbar zu verschandeln.
Der Eingang eines Operationsverstärkers ist sehr hochohmig. Vor allem ist
er um viele Größenordnungen hochohmiger als Deine Signalquelle. Ein nicht
invertierender Folger lässt daher das gemessene Signal unbeeinflusst. Um
ganz sicher zu gehen, könntest Du einen Opamp mit FETs in der
Eingangsstufe nehmen. Da fließen dann maximal Ströme im Bereich von
Femtoampere.
Für den Opamptyp müsste man sich bei den moderneren Dingern umschauen. Im
Vergleich zu den Klassikern hat sich einiges an den Mindestanforderungen
an die Versorgung getan.
Das dürfte ein Problem für mich werden. Aus der Masse der Opamps den
richten zu finden, der dann nach Möglichkeit nicht nur im SMD-Gehäuse
verfügbar ist, ist nicht einfach.
Ich würde das eher mit zwei BC337 aufbauen, weil die hier herumfliegen
und ich nichts extra bestellen muss.
Quote:
Eine rein auf Einzel-FETs aufgebaute Lösung hätte einen gewissen
Minimalismus-Charme. Man könnte daran denken, dass die vorderen Stufen
erst die Versorgung der hinteren freischalten. Für sowas würde ich
erstmal ein paar Wattstunden in der Simulation verbraten.
Mit Simulatoren habe ich noch nie gespielt. Gibt es gute Freeware, mit
praxisnahen Beispielen, sodass man gleich loslegen kann?
Ich habe vorhin mal alle Ausgangspins an SCART, VGA und Cinch
durhcgemessen. Nirgendwo liegt eine Gleichspannung an.
Mir ist dann eingefallen, dass das vielleicht jeder Ausgang einen
eigenen Verstärker hat, sodass ich z.B. an SCART#1 den Ausgang
kurzschließen könnte, und trotzdem noch an SCART#2 ein einwandfreies
Audiosignal hätte. Da ich nur einen Scartanschluss belegt habe, ist es
nicht so wichtig, ob ich das Audiosignal mit meiner Schaltung
verschlechtere. Wenn es natürlich anders geht, dann mache ich das auch.
Mein Plan ist im Moment, das Ausgangssignal auf einen Emitterfolger als
Impedanzwandler zu geben. Dahinter wollte ich einen Transistor in
Emitterschaltung setzen, um das Signal großzügig zu verstärken.
Das Ausgangssignal würde ich dann über eine Diode und kleinen
Ladewiderstand auf einen Elko geben, und abhängig dessen Spannung ein
Relais über einen weiteren BC337 schalten.
Ich sehe gerade, dass ein LM324 auch mit 3V arbeitet. Da die Schaltung
nix können muss und ich LM324 hier habe, könnte ich es auch damit
aufbauen. Das dürfte weniger Arbeit machen, als einzelne Transistoren
aufzulöten.
--
Mark
Kai-Martin Knaak
Guest
Sun Jan 31, 2010 10:11 pm
On Sun, 31 Jan 2010 20:49:26 +0100, Mark Ise wrote:
Quote:
Mit Simulatoren habe ich noch nie gespielt. Gibt es gute Freeware, mit
praxisnahen Beispielen, sodass man gleich loslegen kann?
Die Standard-Empfehlung dazu ist ltspice von Linear Technology.
http://www.linear.com/designtools/software/
Wenn es was besseres für lau gibt, wüsste ich das auch gerne.
---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
Michael Karcher
Guest
Mon Feb 01, 2010 9:49 am
Mark Ise <mark.ise_at_arcor.de> wrote:
Quote:
Für den Opamptyp müsste man sich bei den moderneren Dingern umschauen. Im
Vergleich zu den Klassikern hat sich einiges an den Mindestanforderungen
an die Versorgung getan.
Das dürfte ein Problem für mich werden. Aus der Masse der Opamps den
richten zu finden, der dann nach Möglichkeit nicht nur im SMD-Gehäuse
verfügbar ist, ist nicht einfach.
[...]
Ich sehe gerade, dass ein LM324 auch mit 3V arbeitet. Da die Schaltung
nix können muss und ich LM324 hier habe, könnte ich es auch damit
aufbauen. Das dürfte weniger Arbeit machen, als einzelne Transistoren
aufzulöten.
Aber der LM324 ist nicht gerade sparsam, was den Stromverbrauch angeht
und die Eingangsimpedanz lässt auch zu wünschen übrig, nicht zu ignorieren
auch der Bias-Strom (die Eingänge dieses Teils arbeiten generell als
Stromquelle im bereich von 50µA bis 1mA, die Du irgendwie wegschaffen musst).
Schau mal lieber gleich eine Qualitätsstufe höher, z.B. TLC274.
Gruß,
Michael Karcher
Marte Schwarz
Guest
Mon Feb 01, 2010 3:25 pm
Hi Mark,
Quote:
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir selber etwas basteln soll, und
dann das Audiosignal an Audio-Out auswerten soll.
Das würde ich nicht tun. Audio-Signale kennen auch Stille als Nutzsignal.
Deswegen würde ich dafür ein Videosignal Deiner Wahl nehmen, das hat immer
die Sync-Signale, auch beim Schwarzbild.
Quote:
Es wäre dann jetzt nur noch die Frage, wie ich das Audiosignal
ausgewertet bekomme, ohne es hörbar zu verschandeln.
Das ist nicht Dein Problem, wenn Du es mit geeigneteren Signalen machst
Hochohmig bleiben schadet aber sicher nie.
Marte
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