Igor \"Knight\" Ivanov
Guest
Tue Mar 02, 2010 12:48 pm
Hallo, NG!
So, ich habe hier eine Herausforderung an die Gemeinde

.
Gegeben ist die gleichgerichtete und praktisch nicht geglaettete
Netzspannung (halt nach einer Vollbruecke mit ca. 12K Last dahinter). Der
Netzspannungsbereich ist als universelle Netzspannung spezifiziert:
Versorgung von US/EU Netzen mit 50/60Hz und 115 bzw. 230VAC, +10%/-20%.
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen rauskommen,
welche zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am Eingang der Box
wiedergeben, jedoch mit konstanter Amplitude von ca. 2V (die somit
unabhaengig von der tatsaechlichen Netzspannung ist).
Der Einsatz eines MCU ist ausgeschlossen; die Schaltung soll analog
aufgebaut werden.
Ideen?
TIA,
Igor.
MaWin
Guest
Tue Mar 02, 2010 1:25 pm
"Igor "Knight" Ivanov" <knightigor_at_hotmail.com.nospam> schrieb im Newsbeitrag
news:hmiqdb$4a7$1_at_online.de...
Quote:
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen rauskommen, welche
zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am Eingang der Box wiedergeben,
jedoch mit konstanter Amplitude von ca. 2V (die somit unabhaengig von der
tatsaechlichen Netzspannung ist).
Bei Belastung mit 12k nicht viel Strom, ein Rail-To-Rail OpAmp reicht.
Man muss die Spannung spitzenwertgleichrichten, und dann die
Ausgangsspannung auf diesen Spitzenwert der vorherigen Halbwelle
bezogen skalieren.
Hat also die Spitzenwertgleichrichtung 12V ergeben, und liegt die
aktuelle Eingangsspannung bei 6V, so muss die Ausgangsspannung 1V
betragen.
Statt mit Multiplizieren/Dividieren kann man Verhältnisse vergleichen:
Vpeak vs. Vactual zu 2Vref vs. zu erzeugende Ausgangspannung
mit einem Dual-OpAmp.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage:
http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ:
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Dieter Wiedmann
Guest
Tue Mar 02, 2010 1:37 pm
Igor "Knight" Ivanov schrieb:
Quote:
Gegeben ist die gleichgerichtete und praktisch nicht geglaettete
Netzspannung (halt nach einer Vollbruecke mit ca. 12K Last dahinter). Der
Netzspannungsbereich ist als universelle Netzspannung spezifiziert:
Versorgung von US/EU Netzen mit 50/60Hz und 115 bzw. 230VAC, +10%/-20%.
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen rauskommen,
welche zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am Eingang der Box
wiedergeben, jedoch mit konstanter Amplitude von ca. 2V (die somit
unabhaengig von der tatsaechlichen Netzspannung ist).
Spannungsteiler mit LDR-Optokoppler, LED wird von einem PI-Regler
gesteuert, und der bekommt den Spitzenwert deiner Zielspannung.
Gruß Dieter
Bernd Mayer
Guest
Tue Mar 02, 2010 1:38 pm
Am 02.03.2010 11:48, schrieb Igor "Knight" Ivanov:
Quote:
Hallo, NG!
Gegeben ist die gleichgerichtete und praktisch nicht geglaettete
Netzspannung (halt nach einer Vollbruecke mit ca. 12K Last dahinter). Der
Netzspannungsbereich ist als universelle Netzspannung spezifiziert:
Versorgung von US/EU Netzen mit 50/60Hz und 115 bzw. 230VAC, +10%/-20%.
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen rauskommen,
welche zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am Eingang der Box
wiedergeben, jedoch mit konstanter Amplitude von ca. 2V (die somit
unabhaengig von der tatsaechlichen Netzspannung ist).
Der Einsatz eines MCU ist ausgeschlossen; die Schaltung soll analog
aufgebaut werden.
Ideen?
Hallo,
erstmal passend herunterteilen. Danach einen VCA oder Multiplizierer zur
Amplitudenregelung auf 2V.
Weitere Beispiele zur Amplitudenregelung kann man sich z.B. bei
Wienbrücken-Sinusgeneratoren abgucken. Da werden manchmal FETs verwendet
(als steuerbarer Widerstand), oder auch Glühlämpchen. Oder die Steilheit
eines Transistors (und damit dessen Verstärkung) wird über den Strom
eingestellt. Dabei wird jeweils zuvor die Wechselspannung
gleichgerichtet um die Amplitude zu messen und daraus eien Regelung
abgeleitet.
Ein kleiner magnetischer Spannungskonstanter kann auch was bringen.
Falls die exakte Form der Halbwellen keine grosse Rolle spielt, kann man
auch mit einem Begrenzer oder Limiter arbeiten (z.B.
Differenzverstärker, Diodenlimiter usw.)
http://www.google.de/search?q=Messgleichrichter
http://www.google.de/search?q=Amplitudenregelung
http://www.google.de/search?q=VCA+amplifier
http://www.google.de/search?q=analog+Multiplier
http://www.google.de/search?q=FET
http://www.google.de/search?q=Limiter
Bernd Mayer
Dieter Wiedmann
Guest
Tue Mar 02, 2010 1:40 pm
Bernd Mayer schrieb:
Quote:
Falls die exakte Form der Halbwellen keine grosse Rolle spielt,
Wo er doch im Topic die Signalform so betont hat.
Gruß Dieter
Dieter Wiedmann
Guest
Tue Mar 02, 2010 1:49 pm
Dieter Wiedmann schrieb:
Quote:
Igor "Knight" Ivanov schrieb:
Gegeben ist die gleichgerichtete und praktisch nicht geglaettete
Netzspannung (halt nach einer Vollbruecke mit ca. 12K Last dahinter).
Der Netzspannungsbereich ist als universelle Netzspannung
spezifiziert: Versorgung von US/EU Netzen mit 50/60Hz und 115 bzw.
230VAC, +10%/-20%.
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen
rauskommen, welche zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am
Eingang der Box wiedergeben, jedoch mit konstanter Amplitude von ca.
2V (die somit unabhaengig von der tatsaechlichen Netzspannung ist).
Spannungsteiler mit LDR-Optokoppler, LED wird von einem PI-Regler
gesteuert, und der bekommt den Spitzenwert deiner Zielspannung.
Glatt überlesen, du hast ja keine negativen Anteile, dann tuts statt des
OK auch ein nicht zu niederohmiger MOSFET, z.B. BS170.
Gruß Dieter
Matthias Weingart
Guest
Tue Mar 02, 2010 2:27 pm
"Igor \"Knight\" Ivanov" <knightigor_at_hotmail.com.nospam>:
Quote:
Hallo, NG!
So, ich habe hier eine Herausforderung an die Gemeinde

.
Gegeben ist die gleichgerichtete und praktisch nicht geglaettete
Netzspannung (halt nach einer Vollbruecke mit ca. 12K Last dahinter). Der
Netzspannungsbereich ist als universelle Netzspannung spezifiziert:
Versorgung von US/EU Netzen mit 50/60Hz und 115 bzw. 230VAC, +10%/-20%.
Am Ausgang einer schwarzen Box sollen daraus die Halbwellen rauskommen,
welche zwar die Form der gleichgerichteten Spannung am Eingang der Box
wiedergeben, jedoch mit konstanter Amplitude von ca. 2V (die somit
unabhaengig von der tatsaechlichen Netzspannung ist).
Im einfachsten Fall: Spannungsteiler, den Du per Hand umschaltbar für 2
Messbereiche auslegst, alternativ über einen Komparator wird ein Teil des
unteren Widerstandes mit einem FET überbrückt, wenn der andere
Eingangsspannungsbereich anliegt (du schreibst ja nur "ungefähr", so dass man
mit den 2 hart umgeschalteten Messbereichen gut auskommen sollte?).
Ansonsten such halt mal nach AGC
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/otalim.htm
M.
Rafael Deliano
Guest
Tue Mar 02, 2010 3:18 pm
Quote:
ein nicht zu niederohmiger MOSFET, z.B. BS170.
Unter der Annahme das dessen Uth ohnehin ca. 2V ist?
|
R1
|
+-----------+--
D |
+-G |
| S |
| | |
| GND |
| 100 |
+---+--R2--KA--+
| | Diode
C1 R2 = 1M
| |
GND GND
Obs funktioniert müsste man ausprobieren.
MfG JRD
Igor \"Knight\" Ivanov
Guest
Tue Mar 02, 2010 3:39 pm
Hi, MaWin,
Quote:
Bei Belastung mit 12k nicht viel Strom, ein Rail-To-Rail OpAmp reicht.
Man muss die Spannung spitzenwertgleichrichten, und dann die
Ausgangsspannung auf diesen Spitzenwert der vorherigen Halbwelle
bezogen skalieren.
Hat also die Spitzenwertgleichrichtung 12V ergeben, und liegt die
aktuelle Eingangsspannung bei 6V, so muss die Ausgangsspannung 1V
betragen.
Statt mit Multiplizieren/Dividieren kann man Verhältnisse vergleichen:
Vpeak vs. Vactual zu 2Vref vs. zu erzeugende Ausgangspannung
mit einem Dual-OpAmp.
Sitze hier in LTSpice, teste Verschiedenes, komme aber nicht hinter deiner
Schaltung... Koenntest du sie skizzieren?
TIA,
Igor.
Igor \"Knight\" Ivanov
Guest
Tue Mar 02, 2010 5:19 pm
Hi, nochmals!
Ich glaube, ich hab's im Groben (wegen TL431 arbeite im Bereich 2.5V). Die
Schaltung (Bild aus LTSpice) ist hier:
http://www.ivanovs.de/newsgroups/ACFormKeeper.jpg
Fuer 115/230VAC:
Salatgruen - gleichgerichtete und geteilte bis auf ca. 2.5V
Eingangsspannung;
Tuerkis - Peak der Eingangsspannung;
Rot - der Ausgang der Box.
Das Problem ist aber, dass bei kleinerer Spannung (115VAC) der Ausgang nicht
komplett bis auf 0V geht. Ich denke, die Referenzspannung (TL431) soll noch
von der Peak-Spannung abhaengen.
Ideen?
TIA,
Igor.
Bernd Mayer
Guest
Tue Mar 02, 2010 5:33 pm
Am 02.03.2010 16:19, schrieb Igor "Knight" Ivanov:
Quote:
Hi, nochmals!
Ich glaube, ich hab's im Groben (wegen TL431 arbeite im Bereich 2.5V). Die
Schaltung (Bild aus LTSpice) ist hier:
http://www.ivanovs.de/newsgroups/ACFormKeeper.jpg
Fuer 115/230VAC:
Salatgruen - gleichgerichtete und geteilte bis auf ca. 2.5V
Eingangsspannung;
Tuerkis - Peak der Eingangsspannung;
Rot - der Ausgang der Box.
Das Problem ist aber, dass bei kleinerer Spannung (115VAC) der Ausgang nicht
komplett bis auf 0V geht. Ich denke, die Referenzspannung (TL431) soll noch
von der Peak-Spannung abhaengen.
Ideen?
Hallo,
über einen analogen Addierer (Inverter) kann man einen Teil der
Peakspannung an passender Stelle einspeisen.
Bernd Mayer
MaWin
Guest
Tue Mar 02, 2010 7:27 pm
"Igor "Knight" Ivanov" <knightigor_at_hotmail.com.nospam> schrieb im Newsbeitrag
news:hmja9s$nrq$1_at_online.de...
Quote:
Ich glaube, ich hab's im Groben
Ja. Bei niederohmigerem Eingangspannungsteiler wird's sauberer.
Quote:
Ich denke, die Referenzspannung (TL431) soll noch von der Peak-Spannung
abhaengen.
Nein,
betrachte out als eine Spannung, die von der Referenzspannung
aus negativ in Richtung Masse geht.
Könnte man beheben durch eine Stufe die mit negativer Spannung
versorgt wird (-5V) oder eben weitere OpAmps.
--
Manfred Winterhoff
Markus Faust
Guest
Tue Mar 02, 2010 7:45 pm
Am 2010-03-02 16:19, schrieb Igor "Knight" Ivanov:
Quote:
Hmmm, mit diesem Ergebnis sollte das auch mit ein paar Widerständen,
einem Kondensator, einer Diode und einer Z-Diode machbar sein
(Stichwort: Klemmung).
Quote:
Das Problem ist aber, dass bei kleinerer Spannung (115VAC) der Ausgang nicht
komplett bis auf 0V geht.
Das erfordert aber eine variable Abschwächung. Du brauchst also einen
variablen Spannungsteiler/Verstärker. Es wurden ja schon verschiedene
Varianten genannt. Ich würde zu einer Variante mit Transkonduktanz-Amp /
VCA (LM13700 o.ä.) tendieren; das ist am besten reproduzierbar.
Markus