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Eine sehr ungewöhnliche Schallplatte

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Eine sehr ungewöhnliche Schallplatte

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Stefan Heimers
Guest

Wed Jan 27, 2010 11:53 am   



Hallo,

Im radiomuseum.org ist die Frage nach einer ungewöhnlichen Schallplatte aus
Metall aufgetaucht, von der niemand genau weiss wozu sie diente, es gab nur
Vermutungen. Vielleicht weiss hier einer genaueres.

Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

http://www.radiomuseum.org/forum/eine_sehr_ungewoehnliche_schallplatte_wer_kennt_sie.html

Gruss,
Stefan

Uwe Hercksen
Guest

Wed Jan 27, 2010 12:18 pm   



Stefan Heimers schrieb:

Quote:
Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

Hallo,

offenbar für eine automatische Ansagevorrichtung für Zahlen.

Bye

Rolf Bombach
Guest

Wed Jan 27, 2010 12:31 pm   



On 27.01.2010 11:53, Stefan Heimers wrote:
Quote:

Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

Die Theorie, es handle sich um automatische Ansagen von Pegelständen,
halte ich für plausibel. Gerade wegen dieser Gruppierung.
"Vier Fünfundachzig" für Meter/Zentimeter. Mit einfacher Mechanik
könnte da die Nadel positioniert werden. Rest per Telefon :-)

--
mfg Rolf Bombach

Ulkig F. Heidenarm
Guest

Wed Jan 27, 2010 12:34 pm   



Stefan Heimers schrieb:

Quote:
Hallo,

Im radiomuseum.org ist die Frage nach einer ungewöhnlichen Schallplatte aus
Metall aufgetaucht, von der niemand genau weiss wozu sie diente, es gab nur
Vermutungen. Vielleicht weiss hier einer genaueres.

Die Vermutungen trefen aber doch ziemlich. Zumindest einige davon.

Quote:
Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

http://www.radiomuseum.org/forum/eine_sehr_ungewoehnliche_schallplatte_wer_kennt_sie.html

Ich habe so eine Platte live erlebt bei der Telekom meines Ortes. Ca.
1968. Dort lief so ein Ding als Telefonnummernansage. Da war
allerdings nur eine Ziffer pro Rille drauf. Und mehrere Tonabnehmer.
Die wurden dann der Reihe nach umgeschaltet um eine Ziffernfolge
abzuspielen.

Michael Eggert
Guest

Wed Jan 27, 2010 12:42 pm   



Stefan Heimers wrote:

Moin!

Quote:
Im radiomuseum.org ist die Frage nach einer ungewöhnlichen Schallplatte
aus Metall aufgetaucht, von der niemand genau weiss wozu sie diente

Das könnte ich denen schon sagen, aber vorher müssten sie sich bei mir
gegen einen geringen Jahresbeitrag registrieren.

Gruß,
Michael.

Felix Holdener
Guest

Wed Jan 27, 2010 1:50 pm   



Rolf Bombach <rolfnospambombach_at_bluewin.ch> schrieb:

Quote:
On 27.01.2010 11:53, Stefan Heimers wrote:

Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

Die Theorie, es handle sich um automatische Ansagen von Pegelständen,
halte ich für plausibel. Gerade wegen dieser Gruppierung.
"Vier Fünfundachzig" für Meter/Zentimeter. Mit einfacher Mechanik
könnte da die Nadel positioniert werden. Rest per Telefon Smile

http://www.hydrodaten.admin.ch/d/6504.htm

http://www.hydrodaten.admin.ch/lhg/gw/Felsberg-D.pdf

Felix

Rafael Deliano
Guest

Wed Jan 27, 2010 1:55 pm   



Quote:
aber vorher ... gegen einen geringen Jahresbeitrag registrieren.

Ich kann denen nachfühlen.
Lieber $$$, aber wenige Benutzer und hohe Qualität als
www üblich andersrum.

MfG JRD

Christoph Müller
Guest

Wed Jan 27, 2010 1:56 pm   



Rolf Bombach schrieb:
Quote:
On 27.01.2010 11:53, Stefan Heimers wrote:

Sie hat Rillen die kreisförmig geschlossen sind, auf jeder wird eine
dreistellige Zahl zwischen 300 und 800 gesprochen, in fünferschritten
abgestuft. Es wird jeweils die erste Ziffer einzeln, die folgenden
zwei als
zweistellige Zahl ausgesprochen.

Die Theorie, es handle sich um automatische Ansagen von Pegelständen,
halte ich für plausibel. Gerade wegen dieser Gruppierung.
"Vier Fünfundachzig" für Meter/Zentimeter. Mit einfacher Mechanik
könnte da die Nadel positioniert werden. Rest per Telefon Smile

Sehe ich genauso. Schwimmer - Getriebe - Nadelposition. Anruf -
Nadelposition wird gesprochen. Mit solchen Messgetrieben wurde früher
sehr viel gearbeitet. Heute werden sie eher softwaremäßig realisiert,
weil das viel billiger ist.

Diese Technik ginge wohl auch für sehr viele andere analoge Größen.
Andere Platte und schon werden auch die anderen analogen Größen am
Telefon angesagt. Druck, Temperatur, Kraft, ...

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

Uwe Hercksen
Guest

Wed Jan 27, 2010 2:44 pm   



Felix Holdener schrieb:

Quote:
http://www.hydrodaten.admin.ch/d/6504.htm

http://www.hydrodaten.admin.ch/lhg/gw/Felsberg-D.pdf

Hallo,

für Flusspegelstände ist es ja plausibel, aber die automatische Abfrage
von einem Grundwasserstand über Telefon?

Bye

Felix Holdener
Guest

Wed Jan 27, 2010 2:50 pm   



Uwe Hercksen <hercksen_at_mew.uni-erlangen.de> schrieb:

Quote:
http://www.hydrodaten.admin.ch/d/6504.htm

http://www.hydrodaten.admin.ch/lhg/gw/Felsberg-D.pdf

für Flusspegelstände ist es ja plausibel, aber die automatische Abfrage
von einem Grundwasserstand über Telefon?

Ich habe von Hydrologie keine Ahnung, aber ich kenne die Schweizer
Ämter. Wenn es dort den Ingenieuren langweilig wird... ;-)

Felix

Uwe Hercksen
Guest

Wed Jan 27, 2010 3:19 pm   



Felix Holdener schrieb:

Quote:
Ich habe von Hydrologie keine Ahnung, aber ich kenne die Schweizer
Ämter. Wenn es dort den Ingenieuren langweilig wird... Wink

Hallo,

wenn der Grundwasserstand dort zwischen 566,29 m maximal und 562,39 m
minimal variert, wozu dann eine Platte mit den Zahlen von 300 bis 800 in
5-er Schritten? Damit man immer automatisch 565 ansagen kann, denn 560
und 570 wird ja nie gebraucht?

Bye

Felix Holdener
Guest

Wed Jan 27, 2010 4:43 pm   



Uwe Hercksen <hercksen_at_mew.uni-erlangen.de> schrieb:

Quote:
Ich habe von Hydrologie keine Ahnung, aber ich kenne die Schweizer
Ämter. Wenn es dort den Ingenieuren langweilig wird... ;-)

wenn der Grundwasserstand dort zwischen 566,29 m maximal und 562,39 m
minimal variert, wozu dann eine Platte mit den Zahlen von 300 bis 800 in

.... wobei 3-00 bis 8-00 ist nicht wirklich dasselbe wie 300-800...

Quote:
5-er Schritten? Damit man immer automatisch 565 ansagen kann, denn 560
und 570 wird ja nie gebraucht?

Wie gesagt: Ich habe von Hydrologie keine Ahnung, ob und welche Werte
da von Interesse sind, entzieht sich meinen Vorstellungen. Deine
Überlegungen sind sicher richtig, ich hab das nicht näher untersucht,
wusste aber von anderen Recherchen, dass die amtlichen Stationen auf
admin.ch aufgeführt sind.

Wenn ich eine max. Staudamm-Höhe von < 300m Annehme (Grande Dixence
ist AFAIR irgendwas um die 280m), dann stellt sich aus deinen obigen
Überlegungen eh die Frage, ob die Platte überhaupt so bei einem
Pegelmess-System eingesetzt wurde.

Oder aber man hat lediglich --3.xx (563.00) bis --8.xx (568.00)
erfasst, immerhin sind fast überall die Grundwasserspiegel eher
gesunken und da es sich um ein historisches System handel... ;-)

Wie gesagt: Alles, was ich mit Sicherheit weiss, ist, dass in der CH
die Ämpter früh begonnen haben technische Systeme u.a. auch für solche
Zwecke auszureizen, teilweise mit absurden Resultaten, aber immer mit
Schweizer Präzision! :-)

Felix

Guido Grohmann
Guest

Wed Jan 27, 2010 6:58 pm   



Michael Eggert schrieb:
Quote:
Stefan Heimers wrote:

Moin!

Im radiomuseum.org ist die Frage nach einer ungewöhnlichen Schallplatte
aus Metall aufgetaucht, von der niemand genau weiss wozu sie diente

Das könnte ich denen schon sagen, aber vorher müssten sie sich bei mir
gegen einen geringen Jahresbeitrag registrieren.

Hehehe. Willst du sie dann als "Schmarotzer*" beschimpfen?

Guido

*
http://www.radiomuseum.org/forum/mitglieder_aktivitaeten_im_radiomuseum.html#4

Guido Grohmann
Guest

Wed Jan 27, 2010 7:01 pm   



Rafael Deliano schrieb:
Quote:
aber vorher ... gegen einen geringen Jahresbeitrag registrieren.

Ich kann denen nachfühlen.
Lieber $$$, aber wenige Benutzer und hohe Qualität als
www üblich andersrum.

Pawlow hatte recht. :D

Guido

Raimund Nisius
Guest

Wed Jan 27, 2010 8:11 pm   



Uwe Hercksen <hercksen_at_mew.uni-erlangen.de> wrote:

Quote:
für Flusspegelstände ist es ja plausibel, aber die automatische Abfrage
von einem Grundwasserstand über Telefon?

Der Übergang vom Grundwasserstand zum Flusspegelstand ist fließend.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

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