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Dieter Wiedmann
Guest
Sat Jan 16, 2010 9:14 pm
Ernst Schmidb schrieb:
Quote:
Deshalb haben Spannungswandler ohne Induktivitäten einen Wirkungsgrad
unter 50%.
Legende.
Gruß Dieter
Ernst Schmidb
Guest
Sat Jan 16, 2010 9:54 pm
Dieter Wiedmann wrote:
Quote:
Ernst Schmidb schrieb:
Deshalb haben Spannungswandler ohne Induktivitäten einen Wirkungsgrad
unter 50%.
Legende.
Ich habe mir jetzt extra noch das Datenblatt des MAX1682 angeschaut, da
steht nur die 98% Voltage-Conversion Efficiency, beim Diagramm steht nur
MAX1682 EFFICIENCY vs. LOAD CURRENT, aber nicht ob das power efficiency ist.
Ich meine, nur die Inverter haben einen Power Wirkunggrad um 90%, bei
Spannungsverdopplern ist er wesentlich niedriger.
Gruß Ernst
Dieter Wiedmann
Guest
Sat Jan 16, 2010 10:13 pm
Ernst Schmidb schrieb:
Quote:
Ich habe mir jetzt extra noch das Datenblatt des MAX1682 angeschaut, da
steht nur die 98% Voltage-Conversion Efficiency, beim Diagramm steht nur
MAX1682 EFFICIENCY vs. LOAD CURRENT, aber nicht ob das power efficiency
ist.
Ist das jetzt der Joergmodus?
Quote:
Ich meine, nur die Inverter haben einen Power Wirkunggrad um 90%, bei
Spannungsverdopplern ist er wesentlich niedriger.
Nein.
Gruß Dieter
Marte Schwarz
Guest
Sat Jan 16, 2010 10:36 pm
Hi Ernst,
Quote:
Der Energieverlust ist 75%.
Deshalb haben Spannungswandler ohne Induktivitäten einen Wirkungsgrad
unter 50%.
nur gut, dass die kapazitiven Ladungspumpen das nicht wissen.
Die Tatsache, dass Du die Sache nicht anständig herleiten und begreifen
kannst (oder willst) bedeutet zum Glück noch nicht, dass es auch so ist.
Bei einer Ladungspumpe ist der Wirkungsgrad zum einen Abhängig von den
Umschaltverlusten der verwendeten (MOSFET)-Schalter, natürlich auch von
immer vorhandenen Widerständen und ausserdem noch von der
Spannungsdifferenz, die immer wieder zur Umladung benötigt wird. Je weiter
letztere gegen null geht, desto höher wird der Wirkungsgrad, dessen
Grenzwert gegen 1 geht. Lediglich der andere Grenzfall, dass jeweils ein
Kondensator der Ladungspumpe komplett entladen werde wird beim
Kondensatorparadoxon betrachtet. Dieser Grenzfall ist in der Praxis jedoch
nur für den Anlaufvorgang relevant.
Nichts für Ungut, Dein Missverständnis vom Kondensatorparadoxon ist leider
immer noch viel zu weit verbreitet, genauso, wie das Gerücht, dass
kapazitive Wandler EMV-technisch problematisch seien. Andere haben da eher
die Erfahrung machen dürfen, dass man mit kapazitiven Wandlern im Gegenteil
sehr leise und hocheffektive Wandler bauen kann, gerade im Bereich kleiner
Leistungen und extremen Anforderungen an Rauscharmut.
Marte
Ernst Schmidb
Guest
Sat Jan 16, 2010 10:57 pm
Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Ernst,
Der Energieverlust ist 75%.
Deshalb haben Spannungswandler ohne Induktivitäten einen Wirkungsgrad
unter 50%.
nur gut, dass die kapazitiven Ladungspumpen das nicht wissen.
Die Tatsache, dass Du die Sache nicht anständig herleiten und begreifen
kannst (oder willst) bedeutet zum Glück noch nicht, dass es auch so ist.
Bei einer Ladungspumpe ist der Wirkungsgrad zum einen Abhängig von den
Umschaltverlusten der verwendeten (MOSFET)-Schalter, natürlich auch von
immer vorhandenen Widerständen und ausserdem noch von der
Spannungsdifferenz, die immer wieder zur Umladung benötigt wird. Je weiter
letztere gegen null geht, desto höher wird der Wirkungsgrad, dessen
Grenzwert gegen 1 geht. Lediglich der andere Grenzfall, dass jeweils ein
Kondensator der Ladungspumpe komplett entladen werde wird beim
Kondensatorparadoxon betrachtet. Dieser Grenzfall ist in der Praxis jedoch
nur für den Anlaufvorgang relevant.
Nichts für Ungut, Dein Missverständnis vom Kondensatorparadoxon ist leider
immer noch viel zu weit verbreitet, genauso, wie das Gerücht, dass
kapazitive Wandler EMV-technisch problematisch seien. Andere haben da eher
die Erfahrung machen dürfen, dass man mit kapazitiven Wandlern im Gegenteil
sehr leise und hocheffektive Wandler bauen kann, gerade im Bereich kleiner
Leistungen und extremen Anforderungen an Rauscharmut.
Marte
Es ist mir klar, dass bei Spannungsdifferenzen gegen 0 der Wirkungsgrad
gegen 1 geht. Um aber Leistung zu übertragen braucht man eine große
Spannungsdifferenz und es gibt die Verluste durch den Ladevorgang und
Entladevorgang des Kondensators.
Ernst
Joerg
Guest
Sat Jan 16, 2010 11:11 pm
Ernst Schmidb wrote:
Quote:
Marte Schwarz wrote:
Hi Ernst,
Der Energieverlust ist 75%.
Deshalb haben Spannungswandler ohne Induktivitäten einen Wirkungsgrad
unter 50%.
nur gut, dass die kapazitiven Ladungspumpen das nicht wissen.
Die Tatsache, dass Du die Sache nicht anständig herleiten und
begreifen kannst (oder willst) bedeutet zum Glück noch nicht, dass es
auch so ist.
Bei einer Ladungspumpe ist der Wirkungsgrad zum einen Abhängig von den
Umschaltverlusten der verwendeten (MOSFET)-Schalter, natürlich auch
von immer vorhandenen Widerständen und ausserdem noch von der
Spannungsdifferenz, die immer wieder zur Umladung benötigt wird. Je
weiter letztere gegen null geht, desto höher wird der Wirkungsgrad,
dessen Grenzwert gegen 1 geht. Lediglich der andere Grenzfall, dass
jeweils ein Kondensator der Ladungspumpe komplett entladen werde wird
beim Kondensatorparadoxon betrachtet. Dieser Grenzfall ist in der
Praxis jedoch nur für den Anlaufvorgang relevant.
Nichts für Ungut, Dein Missverständnis vom Kondensatorparadoxon ist
leider immer noch viel zu weit verbreitet, genauso, wie das Gerücht,
dass kapazitive Wandler EMV-technisch problematisch seien. Andere
haben da eher die Erfahrung machen dürfen, dass man mit kapazitiven
Wandlern im Gegenteil sehr leise und hocheffektive Wandler bauen kann,
gerade im Bereich kleiner Leistungen und extremen Anforderungen an
Rauscharmut.
Marte
Es ist mir klar, dass bei Spannungsdifferenzen gegen 0 der Wirkungsgrad
gegen 1 geht. Um aber Leistung zu übertragen braucht man eine große
Spannungsdifferenz und es gibt die Verluste durch den Ladevorgang und
Entladevorgang des Kondensators.
Aehm, noe. Wenn die Kondensatoren gross genug sind, niedrigen ESR haben
und die Rdson Werte der FETs im Treiber niedrig genug sind dann kann man
die Verluste in Grenzen halten. Wenn das natuerlich unterdimensioniert
ist dann geht es wie beim ueberladenen Auto, irgendwann ist die Kupplung
hin.
Ladungspumpen lassen jedoch eklige geleitete Stoerungen auf ihre
Versorgung los wenn sie starten. Dann muss man Tricks verwenden wie
Softstart und Eingangsfilterung. War gerade an einer solchen dran, aber
jetzt muessen erstmal die Hunde ihren Ausritt bekommen bevor es regnet.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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