Goto page Previous 1, 2, 3 Next
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 7:08 pm
Bernd Laengerich schrieb:
Quote:
Holger schrieb:
Kenne ich. Das Programm läuft nicht unter Linux, kompiliert nicht
fehlerfrei
bernd_at_tux:~/eprog> uname -a
Linux tux 2.6.5-7.276-default #1 Mon Jul 24 10:45:31 UTC 2006 i586 i586
i386 GNU/Linux
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> cc -o eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> export EPROGTTY=/dev/ttyS1
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011
usage:
./eprog27011 p promtype vpp file
./eprog27011 v promtype file
./eprog27011 r promtype file
for verbose messages use
./eprog27011 pv promtype vpp file
./eprog27011 vv promtype file
./eprog27011 rv promtype file
berndt_at_tux:~/eprog> dd if=/dev/urandom of=./bin8k bs=8192 count=1
1+0 records in
1+0 records out
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011 vv 2764 bin8k
Verify : 8191 of 8192
verify failed !
bernd_at_tux:~/eprog
Bernd
Eprom 27011 Ver. 0.1 (c) by Holger Bruns 2009.
Eprom steuert das EPROM-Programmiergerät "EPROG 27011" und kann folgende
EPROMs programmieren: 2516, 2532, 2716, 2732, 2732A, 2764, 2764A, 27C64,
27128. 27128A, 27C128, 27256, 27C256, 27512, 27C512. Transfer mit 8n1.
eprom -option[en] -eEPROM /dev/ttyS[0..3][/] Dateiname
-mr Speichert EPROM in der Fassung für die Kopie in einer Datei.
-sr Speichert EPROM in der Fassung für die Vorlage in einer Datei.
-mv Vergleicht EPROM in der Fassung für die Kopie mit einer Datei.
-sv Vergleicht EPROM in der Fassung für die Vorlage mit einer Datei.
-ml Testet, ob das EPROM in der Fassung für die Kopie leer ist.
-sl Testet, ob das EPROM in der Fassung für Vorlage leer ist.
-p0 Programmiert das EPROM in der Fassung für die Kopie nach Standard.
-p1 Programmiert das EPROM in der Fassung fur die Kopie nach Intel.
-p2 Programmiert das EPROM in der Fassung fur die Kopie nach Fujitsu.
-p3 Programmiert das EPROM in der Fassung fur die Kopie nach AMD.
-v Zeigt den Datentransfer vom und zum EPROM auf der Konsole an.
-b Übertragungsrate am seriellen Port. Voreinstellung: 2400.
-a Startadresse des Datensatzes im EPROM.
-l Gewünschte Datensatzlänge im EPROM beim Auslesen und Vergleichen.
-u Alternative Programmierspannung: 1=21V, 2=25V, 3=12,5V, 0=Vorgabe.
-ps Prüfsumme für das EPROM in der Fassung für die Kopie.
Michael Schwingen
Guest
Thu Dec 03, 2009 8:28 pm
Axel Schwenke <axel.schwenke_at_gmx.de> schrieb:
Quote:
Da gibts auch Herstellerabhängigkeiten, gutes Gerät wäre
eine Baustelle ohne Ende.
Zumindest würde man sich auf den langsamen Standard-Algorithmus
beschränken müssen. Das ist bei großen EPROMs kein Spaß mehr.
Und funktioniert auch nicht - bei neueren CMOS-EPROMs ab 27C256 gibt es
durchaus welche, die 50ms-Programmierpulse übel nehmen.
Andererseits sind die schnelleren Pulse unter Linux wohl rein im Userspace
nicht hinreichend genau machbar - mit einem Kernel-treiber *könnte* es
gehen, 100% zuverlässig wird das wohl nur entweder mit einem RT-Kernel oder
mit einem Prommer, der die Pulse mit definierter Breite in Hardware erzeugt.
cu
Michael
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 8:41 pm
Nikolaus Riehm schrieb:
Quote:
Am 03.12.2009 11:51 schrieb Axel Schwenke:
Ich hab mir schon vor längerer Zeit einen Galep-III in der Bucht
geschossen. Kostete einen knappen Hunderter und die Preise sollten
eigentlich ständig weiter fallen. Die Software ist sehr ausgereift
Hallo Axel,
den hab ich auch ins Auge gefasst (bisher gurk ich mit einem dieser
Willem-Prommer rum, da ist ja jeder Wechsel des EPROM-Typs eine kleine
Prelude auf'm Mäuseklavier). Mir kommen aber auch Fälle unter, in denen
ein 2708, 2716 oder 2532 gebrannt werden müsste - kann das der Galep-III?
http://www.conitec.com/english/galep3device_list.htm
Den 2708 und den 2532 kann der Galep III nicht. Den 2532 kann hingegen
der EPROG27011. Für den 2708 muß man sich einen eigenen Programmierer
bauen. Sollte gehen, und der Jammer mit den gar schröcklichen -5V an Pin
21 läßt sich mit etwas Hühnerfutter formvollendet klären. Sofern man
schonmal Ladungspumpen gesehen hat. Hmmm.
Holger
PS: Und den Willem-Prommer tue ich mir nicht an.
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 8:43 pm
Michael Schwingen schrieb:
Quote:
Andererseits sind die schnelleren Pulse unter Linux wohl rein im Userspace
nicht hinreichend genau machbar - mit einem Kernel-treiber *könnte* es
gehen, 100% zuverlässig wird das wohl nur entweder mit einem RT-Kernel oder
mit einem Prommer, der die Pulse mit definierter Breite in Hardware erzeugt.
Wie es der Microcontroller im EPROG ja macht. Ich würde grundsätzlich
die PC-Schnittstelle niemals als Timer einsetzen.
Holger
Rafael Deliano
Guest
Thu Dec 03, 2009 8:58 pm
Quote:
2708 ... mit den gar schröcklichen -5V ... Sofern man
schonmal Ladungspumpen gesehen hat. Hmmm.
45mA könnten eher was für Schaltregler mit Spule werden.
MfG JRD
Axel Schwenke
Guest
Thu Dec 03, 2009 10:13 pm
Nikolaus Riehm <mail_at_nikolaus-riehm.de> wrote:
Quote:
Am 03.12.2009 11:51 schrieb Axel Schwenke:
Ich hab mir schon vor längerer Zeit einen Galep-III in der Bucht
geschossen.
den hab ich auch ins Auge gefasst (bisher gurk ich mit einem dieser
Willem-Prommer rum, da ist ja jeder Wechsel des EPROM-Typs eine kleine
Prelude auf'm Mäuseklavier). Mir kommen aber auch Fälle unter, in denen
ein 2708, 2716 oder 2532 gebrannt werden müsste - kann das der Galep-III?
Der Link auf die Device-Liste kam ja schon. 2708 aka U555 (hab ich
selber noch einige rumliegen) kann AFAIK keiner der Galeps. Der
Verlust hält sich in Grenzen :)
2716 (konkret: russische K573RF2, bei Pollin für EUR 0,20) habe ich
erst letztens programmiert.
XL
christian mock
Guest
Thu Dec 03, 2009 10:28 pm
Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
lesbare Fehlermeldungen. Aber egal: Da ich jetzt absehen kann, daß dies
Programm keinen interessiert, bleibt es halt bei mir und geht nicht
hinaus in die Welt. Ich bin ja nicht gezwungen, die Software zu
verschenken. Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
ist doch wurscht, ob die leute *hier* und *jetzt* interesse an deinem
programm haben. stells auf deine website, und irgendwann googelt
irgendwer nach den passenden begriffen, findet es und gibt
feedback, stellt fragen oder einfach ein "danke".
positive nebeneffekte: das zeug, das ich publiziere, räum ich vorher
auf, daß ich mich nicht schämen muß damit, und damit versteh ich's in
ein paar jahren selber auch besser, wenn ich wieder tiefer einsteigen
muß. und ich hab ein paar referenzen für dinge, die ich so mache, auf
der site.
das wesentliche ist: ich tu's für mich. wenns wem hilft, fein, wenns
keine sau interessiert, wurscht, wenn wer mault, wird das ignoriert.
cm.
--
** christian mock in vienna, austria --
http://www.tahina.priv.at/
**
http://www.vibe.at/ **
http://quintessenz.org/ ** sig_at_foo.woas.net
The Library has been Certified "FAMILY FRIENDLY" [by the Manson,
Addams & Homer Simpson families] --
http://www.lectlaw.com/
Axel Schwenke
Guest
Thu Dec 03, 2009 10:28 pm
Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Mein Programm, das ich in Pascal
geschrieben habe, nutzt die Features des Prommers voll aus und hat auch
lesbare Fehlermeldungen. Aber egal: Da ich jetzt absehen kann, daß dies
Programm keinen interessiert, bleibt es halt bei mir und geht nicht
hinaus in die Welt. Ich bin ja nicht gezwungen, die Software zu
verschenken.
So what? Irgendein Stück Webspace, ein Blog oder so wirst du ja wohl
haben. Oder jemanden kennen der hat. Einfach da ablegen, den Google-
Bot besser nicht ausschließen (robots.txt) und evtl. wirds ja jemand
finden und gebrauchen können. Aber erwarte nicht, daß dir hier oder
anderswo jemand den Bauch pinselt.
Open source fängt immer mit einen einzelnen an. Sehr oft ist das Code,
den man für den eigenen Bedarf geschrieben hat und dann einfach der
Allgemeinheit verfügbar macht, weil es kein extra Aufwand ist.
Manchmal wird was Großes draus. Wie bei dem finnischen Studenten, der
in der Semesterpause die Möglichkeiten des brandneuen 386ers auspro-
bieren wollte. Oft wird auch gar nichts draus.
Allerdings bist du ca. 10 Jahre zu spät. (UV-)EPROMs braucht man heute
am ehesten noch für eine Reparatur.
XL
Hanno Foest
Guest
Thu Dec 03, 2009 10:59 pm
Michael Schwingen schrieb:
Quote:
Andererseits sind die schnelleren Pulse unter Linux wohl rein im Userspace
nicht hinreichend genau machbar - mit einem Kernel-treiber *könnte* es
gehen, 100% zuverlässig wird das wohl nur entweder mit einem RT-Kernel oder
mit einem Prommer, der die Pulse mit definierter Breite in Hardware erzeugt.
Hmm. Also ich benutze noch den ollen c't-EPROP in einem älteren PC
(ISA-Steckkarte!) und das DOS-Brennprogramm unter DOSEMU mit Linux, da
ich gerne eine vernünftige Netzwerkanbindung haben wollte. Empirisch
funktioniert es, und für mein gelegentliches Gebastel mit ZX Spectrum
und Konsorten kommt es auch nicht so drauf an, ob die Speicherbausteine
irgendwann mal unter Gedächtnisverlust leiden sollten, dann wird halt
noch mal gebrannt.
Allerdings bin ich davon ausgegangen, daß mit den heutigen doch
ERHEBLICH schnelleren Rechnern und Emulatoren, die auch Spiele (die
interne Timingschleifen haben dürften) sauber emulieren können, das
Timing eines EPROM-Brenners kein Problem mehr sein sollte... oder?
Ah, ich seh gerade auf Wikipedia: "DOSEMU is an option for people who
need or want to continue to use legacy DOS software, in some cases
virtualisation is good enough to drive external hardware such as EPROM
programmers connected to the parallel port." Na ja, Parallelport brauch
ich nicht, der EPROP hat seine eigene Schnittstelle. Aber das "in some
cases" beunruhigt wieder :)
Hanno
Bernd Laengerich
Guest
Thu Dec 03, 2009 11:40 pm
Holger schrieb:
Quote:
Eprom 27011 Ver. 0.1 (c) by Holger Bruns 2009.
Sehr schön.
Bernd
Michael Schwingen
Guest
Fri Dec 04, 2009 12:26 am
Hanno Foest <hurga-news2_at_tigress.com> schrieb:
Quote:
Hmm. Also ich benutze noch den ollen c't-EPROP in einem älteren PC
(ISA-Steckkarte!) und das DOS-Brennprogramm unter DOSEMU mit Linux, da
ich gerne eine vernünftige Netzwerkanbindung haben wollte. Empirisch
funktioniert es, und für mein gelegentliches Gebastel mit ZX Spectrum
und Konsorten kommt es auch nicht so drauf an, ob die Speicherbausteine
irgendwann mal unter Gedächtnisverlust leiden sollten, dann wird halt
noch mal gebrannt.
Wie gesagt: kann gutgehen, aber wenn Die Interrupts (z.B. Netzwerk)
dazwischenfunken, kann das Programmiertiming ganz anders ausfallen als
geplant.
Quote:
Allerdings bin ich davon ausgegangen, daß mit den heutigen doch
ERHEBLICH schnelleren Rechnern und Emulatoren, die auch Spiele (die
interne Timingschleifen haben dürften) sauber emulieren können, das
Timing eines EPROM-Brenners kein Problem mehr sein sollte... oder?
Das hängt weniger von der Geschwindigkeit des Rechners ab, sondern eher
davon, ob das Betriebssystem Deinem Task garantierte Antwortzeiten bieten
kann. Ein normales Linux kann das nicht (Windows auch nicht).
cu
Michael
Holger
Guest
Fri Dec 04, 2009 12:46 am
Axel Schwenke schrieb:
Quote:
So what? Irgendein Stück Webspace, ein Blog oder so wirst du ja wohl
haben. Oder jemanden kennen der hat. Einfach da ablegen, den Google-
Bot besser nicht ausschließen (robots.txt) und evtl. wirds ja jemand
finden und gebrauchen können. Aber erwarte nicht, daß dir hier oder
anderswo jemand den Bauch pinselt.
Nö, das erwarte ich nicht. Ich habe sondiert, stellte fest: Braucht
niemand, im Gegenteil sogar, es wird als belästigende
Menschheitsbeglückung angesehen, der man nicht trauen könne, und also
meine Entscheidung: Behalte ich für mich, das Teil.
Quote:
Allerdings bist du ca. 10 Jahre zu spät. (UV-)EPROMs braucht man heute
am ehesten noch für eine Reparatur.
Das ist mir egal. Ich habe mehr Respekt vor Leuten, die aus 74181 eine
lauffähige CPU hinkriegen als vor solchen, die von Windows 7 faseln und
sich einen PC kaufen, um damit anzugeben. Ich kann mit diesen Bauteilen
viel anfangen, andere eben nichts. Was scheren mich die Leute, die damit
nichts anfangen können? Trend, Prommis, Premium, Öko und Sonder brauche
ich nicht, interessiert mich nicht, macht mich auch nicht an.
Nur konsumieren tötet die Phantasie und macht dumm.
Also: Ich habe hier noch eine oder zwei Stangen 2708 rumliegen, schick
für kleine Bastelprojekte mit EPROMs, die man vielseitig auch als
Logikbausteine mit 10 Eingängen und 8 Ausgängen nutzen kann (betrifft
den 2708), finde ich super. Zähler dran, Taktgenerator dran, schon habe
ich eine Maschine, die modulo Bitmuster ausgibt, Treiber mit Triacs noch
dazu, fertig wäre der elektronische Nockenschalter für Waschmaschinen,
zum Beispiel, sogar komplett ohne Mikocontroller. Aber nicht für andere,
nur für mich und sonst niemandem.
Also: Nix Webspace, nix open source, der Code geht nicht raus, ich bin
mein einziger Kunde - denn ich will ja niemandem zu nahe treten.
Holger
Holger
Guest
Fri Dec 04, 2009 2:37 am
Bernd Laengerich schrieb:
Quote:
Holger schrieb:
Eprom 27011 Ver. 0.1 (c) by Holger Bruns 2009.
Sehr schön.
Leg dich wieder hin. Ich gebe die Software nicht heraus und Ende.
Holger
Guest
Fri Dec 04, 2009 8:25 am
christian mock schrieb:
Quote:
das wesentliche ist: ich tu's für mich. wenns wem hilft, fein, wenns
keine sau interessiert, wurscht, wenn wer mault, wird das ignoriert.
Kann man so sehen. Ich möchte mir jedoch Probleme mit Leuten vom Leib
halten, und da ist für mich dieser Testballon hier im Usenet sehr
aufschlußreich gewesen. Eine Veröffentlichung meiner Software wäre eine
Provokation, deren Antwort ich auszuhalten hätte, und ich wäre da ganz
alleine. Mal abgesehen davon haben elektronische Bauelemente den Rang
von Müll. Die Leute schätzen Elektronik nur dann, wenn sie neu und teuer
ist. Für die Dauer der Garantiezeit. Dann gibt es neues, was neu und
teuer ist, zu kaufen - und dann hat der Computer, mit dem man so toll
protzen gehen konnte, nur noch Schrottwert - den Wert der Elektronik.
Die mnagelnde Wertschätzung von Elektronik als Containerschrott schlägt
sich im Stichwort von der Veraltung nieder. EPROMs sind veraltet und
damit gleich doppelt Schrott: Alt und von der Sorte, die man heute nicht
mehr benutzt. Also genauso bedeutungsvoll wie schimmliges Obst,
Verpackungsmüll und verschlissene Klamotten. Und nun kommt so einer wie
ich, progagiert Benutzbarkeit und damit Wertschätzung von Dingen, die
man unbesehen in den Schrott wirft und erntet Ablehnung. Das ist nicht
anders zu erwarten - auch von Leuten nicht, die vorgeben, mit Elektronik
zu hantieren.
Wenn ich einst ins Gras beiße, werde ich Elektronik hinterlassen. Ich
weiß jetzt schon, wo meine Geräte und gelagerten Bauelemente landen
werden: Auf der Deponie. Sobald mein Haushalt aufgelöst wird, haben
diese Sachen, die nämlich keiner gebrauchen kann, den Wert von Müll, den
man nur wegschmeißen wird, und auch dann wegschmeißen wird, wenn sie
beim Conrad noch so teuer gewesen sein mögen. Ich schätze den Neuwert
allein der Halbleiter, die ich hier liegen habe, auf eine fünfstellige
Summe ein, hätte ich sie damals und heute frisch einkaufen müssen.
Heute liegen die Sachen in Sortierkästen, und das nur deshalb, weil ich
so ein komischer Kauz bin, der damit noch etwas anfangen kann, weil ich
damit Dinge bewerkstellige, die kein anderer Mensch für machbar und
möglich hält, die jenseits aller Horizonte liegen. Einfaches Beispiel:
mp3. Wer kennt schon psychoakustische Modelle und kann deren Umsetzung
auf Hardware realisieren und für Signalprozessoren programmieren? Mein
Hausmeister? Der Junkie von nebenan? Der drückt bei einem Player dreimal
auf den einen oder anderen Knopf und schmeißt ihn dann in den Müll, weil
die Batterie leer oder das Gehäuse verkratzt ist.
Sie sehen nicht, das diese Sachen sinnvoll sind. Das man damit etwas
Wunderbares in der Hand hält, etwas im Universum einmaliges, mit dem
sich Dinge machen lassen, die den Horizont der meisten Leute hier so
sehr überschreiten, daß sie komplett überfordert sind. Von daher, und
weil ich mich mit den Leuten nicht abgeben will, sage ich mir: Nein,
wenn sie den Wert meiner Sachen nicht nachvollziehen können, dann sollen
sie mir den Buckel runterrutschen. In vielleicht dreißig oder vierzig
Jahren liege ich wohl unter der Erde. Dann dürfen sie tun, was sie immer
tun: Wegwerfen, was ihnen als wertlos erscheint. Ohne je zu begreifen,
was sie da vernichten.
Und dann komme ich auch noch mit Software für Veraltetes an. Oh je, wo
doch Veraltetes in den Müll gehört. Müll und Elektronik sind doch ein
und dasselbe...was für ein Sakrileg, dafür auch noch Software anzubieten!
Holger
Frank Grob
Guest
Fri Dec 04, 2009 9:41 am
Holger tastete:
Quote:
christian mock schrieb:
das wesentliche ist: ich tu's für mich. wenns wem hilft, fein, wenns
keine sau interessiert, wurscht, wenn wer mault, wird das ignoriert.
Kann man so sehen. Ich möchte mir jedoch Probleme mit Leuten vom Leib
halten, und da ist für mich dieser Testballon hier im Usenet sehr
aufschlußreich gewesen. Eine Veröffentlichung meiner Software wäre eine
Provokation, deren Antwort ich auszuhalten hätte, und ich wäre da ganz
alleine.
Nein, weil wie schon gesagt ist halt *jetzt* niemand da der Deine SW
brauchen könnte.
Quote:
Mal abgesehen davon haben elektronische Bauelemente den Rang
von Müll. Die Leute schätzen Elektronik nur dann, wenn sie neu und teuer
ist. Für die Dauer der Garantiezeit. Dann gibt es neues, was neu und
teuer ist, zu kaufen - und dann hat der Computer, mit dem man so toll
protzen gehen konnte, nur noch Schrottwert - den Wert der Elektronik.
Unzulässige Verallgemeinerung. Wie man deutlich lesen kann benutzen auch
andere Leute hier Eproms, somit "veraltete" Elektronik.
Quote:
Wenn ich einst ins Gras beiße, werde ich Elektronik hinterlassen. Ich
weiß jetzt schon, wo meine Geräte und gelagerten Bauelemente landen
werden: Auf der Deponie.
Armes Hascherl. Warum...
Quote:
[...]dann sollen
sie mir den Buckel runterrutschen. In vielleicht dreißig oder vierzig
Jahren liege ich wohl unter der Erde. Dann dürfen sie tun, was sie immer
tun: Wegwerfen, was ihnen als wertlos erscheint. Ohne je zu begreifen,
was sie da vernichten.
....reagierst Du eigentlich so angepisst?
Quote:
Und dann komme ich auch noch mit Software für Veraltetes an. Oh je, wo
doch Veraltetes in den Müll gehört. Müll und Elektronik sind doch ein
und dasselbe...was für ein Sakrileg, dafür auch noch Software anzubieten!
Das ist wirklich jämmerlich. Reiß Dich mal zusammen und nutze Deine Energie
um positives zu tun, statt Dich selbst zu bemitleiden.
Wie schon anderweitig geschrieben, stells auf ne Webseite. Eines Tages kommt
einer und ist dankbar daß es sowas gibt. Oder auch nicht, so what?
Auch ich habe mal auf einer früheren Webseite SW für ein veraltetes System
bereitgestellt und mir auch ziemlich Mühe gegeben, das verständlich zu
dokumentieren.
Ich bekam nie Rückmeldung, also gehe ich davon aus daß es keiner benutzt
hat, oder wenn doch, dann im Stillen. Na und? Ich habe einen Wert
geschaffen und angeboten, das fühlt sich gut an, selbst wenn's wirklich nur
ich benutzt haben sollte.
Bei Dir bekommt man das Gefühl Du willst Vorschusslorbeeren; Ruhm und Lob
für die Katze im Sack. So funktioniert das keinesfalls bei freier Software.
Frank
Goto page Previous 1, 2, 3 Next