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EPROM-Programmiergerät

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - EPROM-Programmiergerät

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Falk Willberg
Guest

Fri Dec 04, 2009 9:55 am   



Holger schrieb:

....

Quote:
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann. Dieses Tool will ich veröffentlichen, aber hier möchte ich
sondieren, ob überhaupt Interesse besteht?

Kipp's doch einfach bei sourceforge.net ein. Da wird es gefunden und Du
könntest Feedback und evtl. Mitstreiter bekommen.

Falk

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Fri Dec 04, 2009 10:30 am   



Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:

Quote:
Ja! Ich will hier niemanden bekehren und auch nicht dazu bringen, den
Galep zu verteufeln. Ich wollte nur ein Angebot machen: Wer diesen
älteren Prommer noch benutzen möchte, der in den allermeisten Fällen
voll ausreicht, für den hätte ich jetzt eine Software zur Ansteuerung.

Jau, feine Sache.

Quote:
Da dieses Angebot aber auf Ablehnung stößt,

Tut es das denn? Ich habe den thread nur überflogen, aber nix
derartiges erkannt.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Fri Dec 04, 2009 12:00 pm   



Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:

Quote:
Kipp's doch einfach bei sourceforge.net ein. Da wird es gefunden und Du
könntest Feedback und evtl. Mitstreiter bekommen.

Holger will jetzt bockig sein Sad Schade...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

christian mock
Guest

Fri Dec 04, 2009 12:43 pm   



Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:

Quote:
Kann man so sehen. Ich möchte mir jedoch Probleme mit Leuten vom Leib
halten,

dann ist das veröffentlichen wohl nix für dich.

Quote:
Die mnagelnde Wertschätzung von Elektronik als Containerschrott schlägt
sich im Stichwort von der Veraltung nieder. EPROMs sind veraltet und
damit gleich doppelt Schrott:

das kann ich als fleißiger mitleser hier nicht nachvollziehen; es gibt
hier genug leute, die z.B. uralte meßgeräte verwenden und schätzen,
und es wurde auch schon hie und da von EPROMs da drinnen und problemen
mit selbigen berichtet.

es gibt auch eine szene von leuten, die historische computer sammeln;
auch da gibt's sicher interesse daran, alte EPROM-typen zu
beschreiben.

der trend zum wegwerfen ist eine ganz andere sache. dagegen wirst du
mit deiner veröffentlichung nix ausrichten können.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
....the [APL] Execution Environment (makes me think about sunny walls,
indifferent marksmen, and the offer of a blindfold and a cigarette)...
-- Mike Andrews

Axel Schwenke
Guest

Fri Dec 04, 2009 1:26 pm   



Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Axel Schwenke schrieb:

So what? Irgendein Stück Webspace, ein Blog oder so wirst du ja wohl
haben. Oder jemanden kennen der hat. Einfach da ablegen, den Google-
Bot besser nicht ausschließen (robots.txt) und evtl. wirds ja jemand
finden und gebrauchen können. Aber erwarte nicht, daß dir hier oder
anderswo jemand den Bauch pinselt.

Nö, das erwarte ich nicht. Ich habe sondiert, stellte fest: Braucht
niemand, im Gegenteil sogar, es wird als belästigende
Menschheitsbeglückung angesehen, der man nicht trauen könne, und also
meine Entscheidung: Behalte ich für mich, das Teil.

Nun sei nicht so weinerlich. Nur weil hier keiner gleich Hurra
geschrien hat und dir um den Hals gefallen ist, heißt das ja nicht,
daß da draußen nicht doch einer mit einem EPROG 27011 sein könnte,
der sich über deine Software freuen würde.

Sei doch froh, daß du die Software für den Eigenbedarf fertig hast.
Muß dir dafür jetzt noch jemand über den Kopf streicheln und dich
loben? Wie alt bist du? Zwölf?

Wenn du tatsächlich von Open Source überzeugt wärst, dann würdest
du den Code und ein kurzes README irgendwo online stellen. Ganz
egal ob du jetzt schon weißt ob das mal jemandem nutzen wird oder
nicht. "Marktsondierung" ist was für Firmen, die Produkte plazieren
wollen.

Quote:
Allerdings bist du ca. 10 Jahre zu spät. (UV-)EPROMs braucht man heute
am ehesten noch für eine Reparatur.

Das ist mir egal. Ich habe mehr Respekt vor Leuten ...

Du scheinst das für eine Wertung zu halten. Dabei war das nur eine
nüchterne Feststellung. Vor 10 Jahren haben einfach noch mehr Leute
mit EPROMs gebaut und brauchten einen Programmer und haben evtl.
sogar beim Klaus zugeschlagen. Deswegen wäre deine Chance damals
höher gewesen, ein paar Fans zu finden.

Ich hab übrigens bis vor 3 Jahren noch meinen C64 zum EPROM brennen
verwendet. Aber dann wollte ich auch mal was mit den geborgenen
Flashroms und GALs machen (auch das übrigens schon wieder obsolete
Technik) und habe entschieden, daß ich lieber einen Hunderter in der
Bucht ausgebe als einen Sack spezialisierte Programmierer zu bauen.

Quote:
Also: Ich habe hier noch eine oder zwei Stangen 2708 rumliegen, schick
für kleine Bastelprojekte mit EPROMs, die man vielseitig auch als
Logikbausteine mit 10 Eingängen und 8 Ausgängen nutzen kann (betrifft
den 2708), finde ich super. Zähler dran, Taktgenerator dran, schon habe
ich eine Maschine, die modulo Bitmuster ausgibt, Treiber mit Triacs noch
dazu, fertig wäre der elektronische Nockenschalter für Waschmaschinen,
zum Beispiel, sogar komplett ohne Mikocontroller.

Auch wenn ich selber auch noch ein paar U555 (=2708) rumliegen habe.
Ich würde da eher einen 2716 nehmen. Der braucht nur eine Betriebs-
spannung und Pollin verhökert die für EUR 0,20 das Stück.


XL

Rafael Deliano
Guest

Fri Dec 04, 2009 2:34 pm   



Quote:
Vor 10 Jahren haben einfach noch mehr Leute
mit EPROMs gebaut und brauchten einen Programmer und haben evtl.
sogar beim Klaus zugeschlagen. Deswegen wäre deine Chance damals
höher gewesen,

Ich werkle hier am Layout meines PROM-Programmers und sehe
es aus anderem Blickwinkel: Standardbedarf wird von
kommerziellen Produkten a la Galep abgedeckt. Die können
teuer sein, trotzdem ist man dagegen nicht konkurrenzfähig.
Ein Gerät nur für die DIL24 EPROMs bis runter zum 1702
wird die Industrie nicht bieten können. Da ist also eine
Nische. Ob für Reparaturbedarf in der Industrie oder für Retro-Hobbyisten.
Aber es muß halt wie ein kommerzielles Produkt soweit
durchentwickelt und dokumentiert werden daß es jemand
anders wirklich frustrationsfrei benutzen kann.

MfG JRD

Holger
Guest

Fri Dec 04, 2009 6:05 pm   



Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Quote:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:

Kipp's doch einfach bei sourceforge.net ein. Da wird es gefunden und Du
könntest Feedback und evtl. Mitstreiter bekommen.

Holger will jetzt bockig sein Sad Schade...

Muß ich mir nochmal überlegen. Ich reagiere nur etwas empfindlich, wenn
man mir erzählt, wie wertlos der Müll doch sei, mit dem ich mich hier
befasse. Das betrifft jetzt noch nicht einmal die Antworten hier. Ich
halte schon dieses Computer-Recycling für eine mittlere Katastrophe. Da
wird unter hohem Energie- und Materialaufwand irgendein Rechner gebaut,
der lebt zwei Jahre, danach Tonne. Das pißt mich schon irgendwie an.

Anstatt sich zu überlegen, ausgediente Rechner als Bauteilquelle zu
nehmen, EPROMs und Speicher lassen sich wiederverwenden, Festplatten und
Laufwerke, Tastaturen und Bildschirme, Mäuse und sonstiges Zubehör meist
auch, muß das alles plattgewalzt werden, Bagger drüber und gut.

Man könnte der Umwelt einen Riesengefallen damit tun und würde auch der
E-Schrott-Verklappung in der Dritten Welt wirksam begegnen, die dort
viele Menschen ernsthaft krank macht - hab ich mal was drüber gelesen.

Aber, so ist mein Gefühl, solche Gedanken sind vielen Menschen absolut
fremd. Was habe ich schon an Missionaren kommen und gehen gesehen, ich
denke da nur mal an gewisse Computerhändler, die meine Rechner damals
als Schrottsammlung sahen und "cash for clunker" veranstalteten wollten,
wenn ich bei ihnen denn was schnelles und neues kaufen täte. Ich habe
auf solche Menschen keinen Bock, das ist es.

Holger

Ingo
Guest

Sat Feb 27, 2010 1:13 am   



Hi Holger,
hattest Du denn "damals" auch serioese Antworten erhalten ?
Ich habe auch noch so ein Ding hier. Als ich mir das Teil gekauft habe, hatte ich mir ein Pascal-Programm mit einer ansprechenden Oberfläche erstellt. Die Sourcen sind mittlerweile abhanden gekommen. Heute hatte ich überlegt, das Teil entweder bei Ebay anzubieten oder in Java was zu programmieren. Scheinbar ist die Nachfrage ja so gering, das es sich nicht lohnen würde das Teil bei EBAY anzubieten. Ich selber habe es ja auch zu letzt vor über 10 Jahren das Letzte mal benutzt. Für ein / zwei Euro will ich es aber auch nicht weggeben.
Hattest Du Angebote bekomme, irgendwelche EPROSM zu brennen oder das Teil zu verkaufen ?

Gruss Ingo

Holger
Guest

Sat Feb 27, 2010 1:55 am   



Ingo schrieb:

Quote:
hattest Du denn "damals" auch serioese Antworten erhalten ?

Hallo Ingo,

ich habe seriöse Antworten bekommen. Einer lieferte mir ein Gerät, das
aber leider den Geist aufgegeben hat, und ich suche mir einen Wolf, was
den Fehler betrifft; rein meßtechnisch sind alle Bauteile aber in
Ordnung, was die Sache noch nerviger macht.

Quote:
Ich habe auch noch so ein Ding hier. Als ich mir das Teil gekauft habe, hatte
ich mir ein Pascal-Programm mit einer ansprechenden Oberfläche erstellt.
Die Sourcen sind mittlerweile abhanden gekommen. Heute hatte ich
überlegt, das Teil entweder bei Ebay anzubieten oder in Java was
zu programmieren. Scheinbar ist die Nachfrage ja so gering, das es sich
nicht lohnen würde das Teil bei EBAY anzubieten. Ich selber habe es ja
auch zu letzt vor über 10 Jahren das Letzte mal benutzt. Für ein /
zwei Euro
will ich es aber auch nicht weggeben.

Ich habe mein erstes Gerät ein wenig umgebaut, so daß die
Betriebsspannung während des Programmierens jetzt ordnungsgemäß bei 6
Volt liegt - wie es ja auch in den Datenblättern immer gefordert ist.
Das war alles, was noch zu machen war, ansonsten funktioniert das Ding
recht tadellos.

Quote:
Hattest Du Angebote bekomme, irgendwelche EPROSM zu brennen oder das
Teil zu verkaufen ?

Unter Linux habe ich mir eine Software geschrieben, um den EPROG zu
bedienen, diese ist via Sourceforge auch zum Download frei. Es ist ein
Tool für die Kommandozeile, hier:

http://sourceforge.net/projects/eprog27011/files/

Gegebenenfalls kaufe ich dir deine Platine auch ab, es reicht im Prinzip
die nackte Leiterplatte ohne Textool-Fassungen; Controller habe ich auch
noch zwei Exemplare. Du kannst mich per hbruns at gmx dot de per Email
erreichen. Oder du weißt noch etwas damit anzufangen. ;-)

Viele Grüße, Holger

Gerrit Heitsch
Guest

Sat Feb 27, 2010 8:11 pm   



Holger wrote:
Quote:
Ingo schrieb:

hattest Du denn "damals" auch serioese Antworten erhalten ?

Hallo Ingo,

ich habe seriöse Antworten bekommen. Einer lieferte mir ein Gerät, das
aber leider den Geist aufgegeben hat, und ich suche mir einen Wolf, was
den Fehler betrifft; rein meßtechnisch sind alle Bauteile aber in
Ordnung, was die Sache noch nerviger macht.

Benutzt dieser Eprog 27011 nicht einen 8749 oder aehnlich im
Plastikgehaeuse? Waere doch moeglich, dass dessen internes EPROM einfach
vergesslich geworden ist, oder?

Gerrit

Holger
Guest

Sat Feb 27, 2010 8:29 pm   



Gerrit Heitsch schrieb:
Quote:
Holger wrote:
Ingo schrieb:

hattest Du denn "damals" auch serioese Antworten erhalten ?

Hallo Ingo,

ich habe seriöse Antworten bekommen. Einer lieferte mir ein Gerät, das
aber leider den Geist aufgegeben hat, und ich suche mir einen Wolf,
was den Fehler betrifft; rein meßtechnisch sind alle Bauteile aber in
Ordnung, was die Sache noch nerviger macht.

Benutzt dieser Eprog 27011 nicht einen 8749 oder aehnlich im
Plastikgehaeuse? Waere doch moeglich, dass dessen internes EPROM einfach
vergesslich geworden ist, oder?

Eventuell. Aber in einem funktionierenden Gerät funktionierte der
Controller noch. Ich vermute den Fehler auf der Leiterplatte, zerlegte
Durchkontaktierungen. Eine zweite Möglichkeit besteht in der
unorthodoxen Weise der Programmierspannungserzeugung. Ein ULN2003A
besteht aus Treibern mit offenem Kollektor, an dem Unterdrückungsdioden
zur Ansteuerung induuktiver Lasten hängen. Diese Dioden werden an den
Kathoden zusammengefaßt und am Pin 9 herausgeführt. Sie dienen im EPROG
als Ausgang für die Programmierspannung. An zwei zusammengefaßten
Ausgängen befindet sich eine 100µH-Spule, die nach +12V geht. Wenn man
die Spule mit Rechtecken betreibt, entsteht wegen der Gegen-EMK eine
Selbstinduktionsspannung, die am Pin 9 des ULN2003A eben als
Programmierspannung erscheint. Genau das funktioniert nicht, warum auch
immer. Ich hege noch die Vermutung, daß die heute erhältlichen ULN2003A
anders als die damals erhältlichen gestrickt sind, daß es also hier
einen Versionskonflikt gibt, der rein theoretisch sogar ein neues Design
dieser Schaltung erfoderlich macht. Hätten sie einfach einen Transistor
genommen und den als Schalter betrieben, hätten sie vermutlich sogar die
bessere Wahl getroffen. So, wie die Dinge liegen, habe ich das Teil
jetzt zur Seite gelegt und auch nicht so massiv viel Bock auf diese
Schaltung, für die es keine Schaltbilder gibt - alles, was ich darüber
weiß, mußte ich ausklingeln.

Grüße, Holger

Holger
Guest

Tue Mar 02, 2010 2:33 am   



Gerrit Heitsch schrieb:

Quote:
Benutzt dieser Eprog 27011 nicht einen 8749 oder aehnlich im
Plastikgehaeuse? Waere doch moeglich, dass dessen internes EPROM einfach
vergesslich geworden ist, oder?

Ich habe den Fehler gefunden. Es war eine Fehlbestückung, die auf mein
Konto geht. Ich las R33 als 33 Ohm und nicht als 0,33 Ohm. Austausch des
Widerstandes gegen den richtigen Wert führte zu einwandfreier Funktion.
Das Gerät ist jetzt wieder in Ordnung.

Hoolger

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