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Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 2:47 am
Hi,
ich habe den EPROG 27011, den es vor vielen Jahren mal beim blauen Klaus
und solchen Ketten gab, nun doch wieder ins Leben zurückgeholt. Fehler
war vor allem ein altgewordenes Trimmpoti für die Programmierspannungen,
habe ich getauscht. Seitdem geht es mit dem Ding bergauf.
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann. Dieses Tool will ich veröffentlichen, aber hier möchte ich
sondieren, ob überhaupt Interesse besteht?
Programmierbar sind ohne weitere Maßnahmen die folgenden EPROMs: 2516,
2532, 2716, 2732, 2732A, 2764, 2764A, 27C64, 27128. 27128A, 27C128,
27256, 27C256, 27512, 27C512. Die seitenorientierten EPROMs wie den
27513 undden 27011 habe ich weggelassen, weil ich nirgendwo im Netz für
diese Teile eine Bezugsmöglichkeit fand. Für größere EPROMs braucht es
einen Adapter, diese Dinger muß man wohl auch abschnittsweise
programmieren, wenn man sie denn mal braucht. Das ist bei mir im Moment
nicht der Fall, ich bin ja nur Hobbyist. Auch speziellere EPROMs wie
serielle Viecher, solche mit 3 Volt und so weiter lassen sich mit dem
EPROG nicht programmieren, EEPROMs sowieso nicht. Ich kann damit leben.
Viele Grüße, Holger
Rafael Deliano
Guest
Thu Dec 03, 2009 12:18 pm
Quote:
EPROG 27011 ... beim blauen Klaus
Fehler war vor allem ein altgewordenes Trimmpoti für die
Programmierspannungen,
Lass mal raten: es war ein ungekapseltes.
Ungekapselte grosse ( noch von anno Völkner ) verwende ich
auf Breadboards häufig, weil es angenehm ist wenn man mit
einem Blick sicher sehen kann wo der Schleifer ungefähr
steht.
Aber in Seriengeräten besser nicht.
Quote:
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann. Dieses Tool will ich veröffentlichen, aber hier möchte ich
sondieren, ob überhaupt Interesse besteht?
Auf die Idee scheinen andere auch schon gekommen zu sein:
http://www.tklinux.de/eprog.html
Zumindest läuft das Ding über V24 und nicht Parallelport:
http://cgi.ebay.de/Voltcraft-Eprom-master-27011_W0QQitemZ180428901352QQcmdZViewItemQQimsxZ20091106?IMSfp=TL091106171001r17812
Quote:
Programmierbar sind ohne weitere Maßnahmen die folgende EPROMs: 2516,
2532, 2716, 2732, 2732A, 2764, 2764A, 27C64, 27128. 27128A, 27C128,
27256, 27C256, 27512, 27C512.
Da gibts auch Herstellerabhängigkeiten, gutes Gerät wäre
eine Baustelle ohne Ende.
Conitec hat für die alten Galeps nicht nur Hersteller wählbar
gemacht, sondern der Programmieralgorithmus war in Grenzen
durch Endanwender konfigurierbar.
Vgl. auch das Eagle Layoutprogramm: man hat nie das Gefühl
das-geht-nicht. Sondern nur: das-geht-mühsam. Mit ULP&Würg
und Support über newsgroup ist so ziemlich alles patchbar.
MfG JRD
Axel Schwenke
Guest
Thu Dec 03, 2009 12:51 pm
Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFERNEN_at_t-online.de> wrote:
Quote:
EPROG 27011 ... beim blauen Klaus
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann.
Da gibts auch Herstellerabhängigkeiten, gutes Gerät wäre
eine Baustelle ohne Ende.
Zumindest würde man sich auf den langsamen Standard-Algorithmus
beschränken müssen. Das ist bei großen EPROMs kein Spaß mehr.
Quote:
Conitec hat für die alten Galeps nicht nur Hersteller wählbar
gemacht, sondern der Programmieralgorithmus war in Grenzen
durch Endanwender konfigurierbar.
Ich hab mir schon vor längerer Zeit einen Galep-III in der Bucht
geschossen. Kostete einen knappen Hunderter und die Preise sollten
eigentlich ständig weiter fallen. Die Software ist sehr ausgereift,
wird immer noch gepflegt und funktioniert problemlos in einer
Windows2000-VM unter Linux.
Der IIIer ist zwar veraltet, für meine Ansprüche aber vollkommen
ausreichend und immer noch um Welten besser als obiges.
XL
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 12:58 pm
Rafael Deliano schrieb:
Quote:
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann. Dieses Tool will ich veröffentlichen, aber hier möchte ich
sondieren, ob überhaupt Interesse besteht?
Auf die Idee scheinen andere auch schon gekommen zu sein:
http://www.tklinux.de/eprog.html
Kenne ich. Das Programm läuft nicht unter Linux, kompiliert nicht
fehlerfrei und setzt langsame Rechner voraus, denn man muß mit
Zeitverzögerungen einstellen, wann man Daten senden und empfangen kann.
Quote:
Programmierbar sind ohne weitere Maßnahmen die folgende EPROMs: 2516,
2532, 2716, 2732, 2732A, 2764, 2764A, 27C64, 27128. 27128A, 27C128,
27256, 27C256, 27512, 27C512.
Da gibts auch Herstellerabhängigkeiten, gutes Gerät wäre
eine Baustelle ohne Ende.
Für meine Zwecke langt es hin.
Holger
Bernd Laengerich
Guest
Thu Dec 03, 2009 3:19 pm
Holger schrieb:
Quote:
Kenne ich. Das Programm läuft nicht unter Linux, kompiliert nicht
fehlerfrei
bernd_at_tux:~/eprog> uname -a
Linux tux 2.6.5-7.276-default #1 Mon Jul 24 10:45:31 UTC 2006 i586 i586 i386
GNU/Linux
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> cc -o eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> export EPROGTTY=/dev/ttyS1
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011
usage:
../eprog27011 p promtype vpp file
../eprog27011 v promtype file
../eprog27011 r promtype file
for verbose messages use
../eprog27011 pv promtype vpp file
../eprog27011 vv promtype file
../eprog27011 rv promtype file
berndt_at_tux:~/eprog> dd if=/dev/urandom of=./bin8k bs=8192 count=1
1+0 records in
1+0 records out
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011 vv 2764 bin8k
Verify : 8191 of 8192
verify failed !
bernd_at_tux:~/eprog>
Bernd
Nikolaus Riehm
Guest
Thu Dec 03, 2009 3:30 pm
Am 03.12.2009 11:51 schrieb Axel Schwenke:
Quote:
Ich hab mir schon vor längerer Zeit einen Galep-III in der Bucht
geschossen. Kostete einen knappen Hunderter und die Preise sollten
eigentlich ständig weiter fallen. Die Software ist sehr ausgereift
Hallo Axel,
den hab ich auch ins Auge gefasst (bisher gurk ich mit einem dieser
Willem-Prommer rum, da ist ja jeder Wechsel des EPROM-Typs eine kleine
Prelude auf'm Mäuseklavier). Mir kommen aber auch Fälle unter, in denen
ein 2708, 2716 oder 2532 gebrannt werden müsste - kann das der Galep-III?
Grüße, Niko
Rafael Deliano
Guest
Thu Dec 03, 2009 3:56 pm
Quote:
Mir kommen aber auch Fälle unter, in denen
ein 2708, 2716 oder 2532 gebrannt werden müsste - kann das der Galep-III?
Ich hab hier noch den Ur-Galep 1989. Handbuch von 1991:
"Bei der Konzeption von GALEP gingen wir davon aus daß die alten 24Pin
Typen mittlerweile ausgestorben sind. Einige Kundenanfragen belehrten
uns eines anderen ..."
Sich besser für Oldtimer eigenes Gerät bauen/kaufen.
Viele der "universellen" Programmiergeräte sind auch deshalb so
schlecht weil sie die 25V Typen mit unterstützen wollten.
Vom 2708 mit seinen -5V mal ganz abgesehen.
Das kann man machen wenn man Preisklasse Data-I/O baut.
Aber den Preis will der Kunde ja nicht.
MfG JRD
Falk Willberg
Guest
Thu Dec 03, 2009 4:01 pm
Holger schrieb:
Quote:
Rafael Deliano schrieb:
....
Quote:
http://www.tklinux.de/eprog.html
Kenne ich. Das Programm läuft nicht unter Linux, kompiliert nicht
fehlerfrei und setzt langsame Rechner voraus, denn man muß mit
Zeitverzögerungen einstellen, wann man Daten senden und empfangen kann.
Ich sehe in dem Ding keine Verzögerungsschleifen, dafür etliche "usleep()"..
Falk
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 4:59 pm
Bernd Laengerich schrieb:
Quote:
Holger schrieb:
Kenne ich. Das Programm läuft nicht unter Linux, kompiliert nicht
fehlerfrei
bernd_at_tux:~/eprog> uname -a
Linux tux 2.6.5-7.276-default #1 Mon Jul 24 10:45:31 UTC 2006 i586 i586
i386 GNU/Linux
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> cc -o eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> ls
eprog27011 eprog27011.c
bernd_at_tux:~/eprog> export EPROGTTY=/dev/ttyS1
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011
usage:
./eprog27011 p promtype vpp file
./eprog27011 v promtype file
./eprog27011 r promtype file
for verbose messages use
./eprog27011 pv promtype vpp file
./eprog27011 vv promtype file
./eprog27011 rv promtype file
berndt_at_tux:~/eprog> dd if=/dev/urandom of=./bin8k bs=8192 count=1
1+0 records in
1+0 records out
bernd_at_tux:~/eprog> ./eprog27011 vv 2764 bin8k
Verify : 8191 of 8192
verify failed !
bernd_at_tux:~/eprog
Bernd
Schön, hat bei mir nicht funktioniert. Mein Programm, das ich in Pascal
geschrieben habe, nutzt die Features des Prommers voll aus und hat auch
lesbare Fehlermeldungen. Aber egal: Da ich jetzt absehen kann, daß dies
Programm keinen interessiert, bleibt es halt bei mir und geht nicht
hinaus in die Welt. Ich bin ja nicht gezwungen, die Software zu
verschenken. Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
Holger
Rafael Deliano
Guest
Thu Dec 03, 2009 5:36 pm
Quote:
Aber egal: Da ich jetzt absehen kann, daß dies
Programm keinen interessiert, bleibt es halt bei mir und geht nicht
hinaus in die Welt. Ich bin ja nicht gezwungen, die Software zu
verschenken. Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
Der gewünschte "Kunde" hat
a) diese Ende der 80er von Conrad verkaufte Hardware
b) einen Linux-PC
c) liest am 3. Dezember 2009 diese newsgroup
d) hat kein ihm genehmes Treiberprogramm für a)
( die Hardware aber trotzdem noch nicht entsorgt )
e) Vertrauen in Holgers(-Realname-fehlt) Fähigkeiten
als Programmierer.
Die Schnittmenge ist genau Null.
Die üblichen Menschheitsbeglücker ( Wikipedia, "open source" ... )
leiden oft an arger Tunnelsicht.
MfG JRD
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 5:46 pm
Rafael Deliano schrieb:
Quote:
Aber egal: Da ich jetzt absehen kann, daß dies
Programm keinen interessiert, bleibt es halt bei mir und geht nicht
hinaus in die Welt. Ich bin ja nicht gezwungen, die Software zu
verschenken. Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
Der gewünschte "Kunde" hat
a) diese Ende der 80er von Conrad verkaufte Hardware
b) einen Linux-PC
c) liest am 3. Dezember 2009 diese newsgroup
d) hat kein ihm genehmes Treiberprogramm für a)
( die Hardware aber trotzdem noch nicht entsorgt )
e) Vertrauen in Holgers(-Realname-fehlt) Fähigkeiten
als Programmierer.
Die Schnittmenge ist genau Null.
Die üblichen Menschheitsbeglücker ( Wikipedia, "open source" ... )
leiden oft an arger Tunnelsicht.
Denke ich auch. Warum sollte ich einer unbekannten Anzahl von Leuten
eine Gefälligkeit anbieten, wenn ich dafür eh nur solche Texte wie die
von dir zu lesen bekomme? Ich nutze das Gerät mit meiner Soft, es ist
super und reicht für mich. Andere sollen sich selbst helfen, und wenn
sie das nicht können: Mir egal. Ich heiße nicht Jesus und kann mich bremsen.
Es war eine Frage, ob man diese Software brauchen könne, die Antwort
ist: "Scher dich zum Teufel." Okay, mach ich. :-)
EOD, Holger
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Thu Dec 03, 2009 6:05 pm
Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
Klar, warum auch nicht?
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Gerrit Heitsch
Guest
Thu Dec 03, 2009 6:20 pm
Axel Schwenke wrote:
Quote:
Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFERNEN_at_t-online.de> wrote:
EPROG 27011 ... beim blauen Klaus
Ich habe mir für die Kommandozeile unter Linux ein kleines Programm
geschrieben, mit dem man dieses Teil unter Linux als EPROMmer benutzen
kann.
Da gibts auch Herstellerabhängigkeiten, gutes Gerät wäre
eine Baustelle ohne Ende.
Zumindest würde man sich auf den langsamen Standard-Algorithmus
beschränken müssen. Das ist bei großen EPROMs kein Spaß mehr.
Bis zum 27C512 funktioniert das Geraet problemlos. Das Problem war bei
der mitgelieferten DOS-Software eher die Datenrate der RS232.
Gerrit
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 6:22 pm
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Quote:
Holger <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Leute, bleibt beim Galep und nehmt Windows.
Klar, warum auch nicht?
Ja! Ich will hier niemanden bekehren und auch nicht dazu bringen, den
Galep zu verteufeln. Ich wollte nur ein Angebot machen: Wer diesen
älteren Prommer noch benutzen möchte, der in den allermeisten Fällen
voll ausreicht, für den hätte ich jetzt eine Software zur Ansteuerung.
Da dieses Angebot aber auf Ablehnung stößt, werde ich meine Software
eben nur für meine Zwecke einsetzen und ergo nicht an andere Personen
weitergeben. Wer heuer einen Prommer braucht, der soll sich halt zu
Conrad scheren und zwischen 364,18 Euro bis 1096,81 Euro in deren Kasse
klingeln lassen, aber mich muß hier niemand mehr fragen. Das ist nicht
verwerflich und aus meiner Sicht kein Problem. Außerdem ist es nicht
mein Geld. Ich habe eben nur ein wenig Zeit investiert und immer noch
was auf dem Konto.
Holger
Holger
Guest
Thu Dec 03, 2009 6:30 pm
Gerrit Heitsch schrieb:
Quote:
Bis zum 27C512 funktioniert das Geraet problemlos. Das Problem war bei
der mitgelieferten DOS-Software eher die Datenrate der RS232.
Die RS-232 hat im eingebauten Mikrocontroller keinen Ringpuffer, wie es
aussieht, wäre wegen RAM-Knappheit auch wohl kaum zu machen. Außerdem
wird diese Schnittstelle per Software realisiert. Datenrate: Bis 9600
Baud. Aber zwischen den einzelnen Symbolen mußt du unterschiedlich viel
Zeit lassen, damit der interne Controller die Daten verarbeiten kann.
EPROMs, die größer sind als der 27 C 512, brauchen einen Adaptersockel
mit DIP-Schalter, dann kann man sie abschnittsweise programmieren und
dem Prommer vorgaukeln, er hätte halt mehrere 27C512 vor sich.
Geht alles. Aber wenn die Leute nicht wollen, dann wollen sie eben
nicht. Auch in Ordnung.
Holger
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