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Wiebus
Guest
Mon Aug 16, 2010 7:36 pm
Hallo Marte.
Quote:
Tröpfelladung ist bei NiMH halt etwas
kritisch.
Bei NiCd kannte ich das auch so, speziell, wenn man sie nicht leer laufen
ließ, oder eben Dauerladenderweise.
NiCd ist kritisch wenn sie nicht voll entladen werden. Tröpfelladung
ist kein Problem, solange die Tröpfchen klein genug sind. C/20 oder
noch kleiner.
Du bekamst auch mal welche, die Du mit höherem Strom Dauerladen
konntest. Speziell Monozellen. Die blieben dann auch immer "handwarm".
Ob die immer noch zu bekommen sind, und wie sinnvoll sowas ist, steht
auf einem anderen Blatt.
Quote:
Aber NiMH hatte ich das bisher nie.
Speziell bei NiMH habe ich den Eindruck, das die von Hersteller zu
Hersteller und von Charge zu Charge immer deutlich anders ausfallen.
Natürlich besteht auch noch nicht so eine lange Erfahrung in der
Produktion von NiMHs, wie in der von NiCds.
Bei NiMHs Bügel ich das momentan hin, indem ich z.B. Babyzellen statt
Mignonzellen verwende und hoffe, das die Tröpfelladung keinen Schaden
anrichtet.
Tut sie bis auf den erwähnten Effekt auch bisher nicht, und die
Kapazität ist sonst die einer Babyzelle.
Momentan macht mir das mit dem "nicht kalt" laden von NiMHs etwas mehr
Kopfzerbrechen. Heizung ist ja erstmal kein Problem, aber wie kriege
ich Erfahrungswerte, wie lange ich welche Bauform bei welcher
Aussentemperatur liegen lassen muss, damit sie bei gegebener
Anfangstemperatur auch innen sicher über 5°C sind?
Bisher bin ich Vorsichtig und sehe zu, das alle NiMhs einige Stunden/
über Nacht bei Zimmertemperatur gelegen haben, und bei
Zimmertemperatur geladen werden.
Vieleicht übertreibe ich ja auch, aber es war früher extra in den
Datenblättern erwähnt.
Quote:
Der "Tiefentladeschutz" ist die Schwellenspannung der LEDs selber.
Eventuell noch in Reihe mit Dioden aka "Siliziumgegenzellen" zur
Spannungsanpassung. Das ist aber dann schon eine Luxusausführung. :-)
So sehe ich das auch.
Die Erfahrungen der anderen Poster sagen mir, das ich ein veraltetes
Modell geschlachtet hatte. :-)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Marcel Müller
Guest
Mon Aug 16, 2010 9:21 pm
Kai-Uwe Stallmeyer wrote:
Quote:
Meine Eltern haben an sich recht hübsche Granitgartenleuchten, die ber
Solarzelle eine NiCd-Batterie aufgeladen haben, so das eine LED die
Nacht durchgehalten hat.
Die NiCd-Batterien sind nun dahin, Ersatz gibt es ja nicht mehr so
richtig. Für NiMH würde ich denken reicht die Ladeelektronik nicht.
Welche Ladeelektronik? Die Dinger ballern einfach alles, was die
Solarzelle hergibt in die Akkus. Wenn der Akku voll ist, wird es halt in
Wärme umgesetzt. Das kann aber naturgemäß nur rund 10% der Wärme sein,
die die Sonne auf der Solarzellenfläche so abgibt. Mehr gibt der
Wirkungsgrad keinesfalls her.
Und wenn es dunkel ist, leuchten die so lange, bis der Oszillator vom
Spannungswandler für die LEDs aufgibt. Da ist auch kein Schutz drin. Das
ist mangels in Reihe geschalteten Zellen aber auch egal.
Quote:
was würdet Ihr da als Ersatz nehmen?
Irgendwelche ollen Zellen, die in der Digiknipse oder dem DECT-Telefon
nicht mehr so gut laufen. NiCd, NiMH scheißegal. Geht beides. Bei mir
laufen die Lampen mit so alten Zellen mittlerweile besser denn je. Die
werden überhaupt nicht mehr leer. Selbst morgens um halb sechs leuchten
sie noch.
Bei den Lampen kann man auch guten Gewissens die miesen 2,7 Ah
NiMH-Zellen verwenden, die für sonst nichts zu gebrauchen sind, da sie
sich andauernd selbst entladen. Bei 24h Zykluszeit ist die
Selbstentladung vollkommen egal.
Neue Zellen gehen natürlich auch, aber das ist definitiv Perlen vor die
Säue. Ich würde die neuen Zellen lieber in andere Geräte stecken, so man
zufällig etwas mit gleicher Akkugröße hat.
Marcel
David Kastrup
Guest
Tue Aug 17, 2010 8:43 am
Uwe Hercksen <hercksen_at_mew.uni-erlangen.de> writes:
Quote:
Joerg schrieb:
Der winkt die aber wie ein Draht in beiden Richtungen einfach durch,
eventuell mit Spuerverengung. Das ist nicht nobel genug :-)
Hallo,
also doch ein Bauteil mit Elektronen und Löchern im Gegenverkehr, aber
mit Vorzugsrichtung.
Ich habe manchmal das Gefühl, daß das Usenet eine Art Lochleiter ist.
Die technische Diskussionsrichtung ist gegen die Trolle, die den
Massentransport bewerkstelligen.
--
David Kastrup
Kai-Uwe Stallmeyer
Guest
Tue Aug 17, 2010 9:37 am
Danke an, alle, ich fühle mich geholfen
Franz-Josef Ehrentraut
Guest
Wed Aug 18, 2010 4:26 pm
Am 16.08.2010, 22:21 Uhr, schrieb Marcel Müller <news.5.maazl_at_spamgourmet.org>:
Quote:
was würdet Ihr da als Ersatz nehmen?
Irgendwelche ollen Zellen, die in der Digiknipse oder dem DECT-Telefon
nicht mehr so gut laufen. NiCd, NiMH scheißegal. Geht beides.
Mein DECT-Telefon stammt aus der Zeit als es noch keine NiMH gab. Als die
NiCd nach Jahren ihren Dienst quittierten habe ich NiMH reingetan. Die
waren nach 2 Wochen fratze. Ich hab dann irgendwo gelesen dass NiMH
Überladung bei weitem nicht so gut abkönnen wie NiCd. Ich habe dann in
einem Elektronikladen noch ein paar NiCd Ladenhüter ergattern können..
In meiner Jugend hatte ich eine Schukobahn mit Autos die auf Batterien
liefen und an einer Tankstelle aufgetankt wurden. Da waren Zink-Kohle
Batterien drin. Die sind äußerst billig und man kann in gewissen Grenzen
auch aufladen. Wäre ein Versuch wert.
Franz-Josef
--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul:
http://www.opera.com/mail/
Matthias Kordell
Guest
Wed Aug 18, 2010 8:26 pm
Kai-Uwe Stallmeyer tut geschreibselt haben:
Quote:
Hallo zusammen.
Meine Eltern haben an sich recht hübsche Granitgartenleuchten, die
ber Solarzelle eine NiCd-Batterie aufgeladen haben, so das eine LED
die Nacht durchgehalten hat.
Die NiCd-Batterien sind nun dahin, Ersatz gibt es ja nicht mehr so
richtig. Für NiMH würde ich denken reicht die Ladeelektronik nicht.
was würdet Ihr da als Ersatz nehmen?
Ideal für solche Fälle dürfte ein Nickel-Eisen-Akku sein, die sind
angeblich nicht tot zu kriegen (es soll noch funktionsfähige
Exemplare geben, die ca. 100 Jahre alt sind). Der Nachteil dieser
Zellen ist, dass man sie praktisch nicht kaufen kann, zumindest
nicht so klein. Außerdem sind sie nicht wartungsfrei, man muss
gelegentlich dest. Wasser nachfüllen und alle paar Jahre den
Elektrolyt wechseln.
Man müsste diese Akkus wohl selber bauen, vielleicht schaffe ich im
nächsten Leben mal eine Versuchszelle.
Matthias
Adrian Glaubitz
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:11 pm
On 2010-08-16 15:53:36 +0200, Kai-Uwe Stallmeyer said:
Quote:
Hallo zusammen.
Meine Eltern haben an sich recht hübsche Granitgartenleuchten, die ber
Solarzelle eine NiCd-Batterie aufgeladen haben, so das eine LED die
Nacht durchgehalten hat.
Die NiCd-Batterien sind nun dahin, Ersatz gibt es ja nicht mehr so
richtig. Für NiMH würde ich denken reicht die Ladeelektronik nicht.
was würdet Ihr da als Ersatz nehmen?
Gar nix. Ich wuerde die NiCd-Akkus durch NiCd-Akkus ersetzen. Ich habe
mir z.B. letztens bei [1] bestellt, weil ich Ersatzakkus fuer meinen 27
Jahre alten Timer von AKAI brauchte. Weiss aber nicht, ob die auch an
Privathaushalte liefern, ich habs ueber meine Uni bestellt und mir dann
von der Uni die Rechnung geben lassen. Hab mir aber gleich 20 Stueck
auf Vorrat gekauft, altern tun die ja nicht.
Adrian
[1]
https://www.distrelec.de/ishopWebFront/catalog/product.do/para/artView/is/true/and/node/is/15800/and/productNr/is/971386/and/id/is/01/and/series/is/1.html
Ralf . K u s m i e r z
Guest
Sat Aug 21, 2010 12:15 am
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Franz-Josef Ehrentraut schrieb:
Quote:
Da waren Zink-Kohle
Batterien drin. Die sind äußerst billig und man kann in gewissen Grenzen
auch aufladen.
Seit wann das denn? Das geht ganz sicher nur mit
Alkali-Mangan-Batterien.
Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Roland Ertelt
Guest
Sat Aug 21, 2010 7:03 pm
Und so sprach Ralf . K u s m i e r z:
Quote:
Da waren Zink-Kohle
Batterien drin. Die sind äußerst billig und man kann in gewissen Grenzen
auch aufladen.
Seit wann das denn? Das geht ganz sicher nur mit
Alkali-Mangan-Batterien.
Rein theoretisch kann jede elektrochemische Reaktion umgekehrt werden.
Praktisch ist die Frage mit welcher Effizienz. (Aussage vom Prof[1])
Zink-Kohle, Alkali usw gehen alllesamt umzukehren. Nur sind die Zellen
nicht darauf konstruiert. Bei den Zink-Kohle hat man z.B. das Problem,
dass das Zink sich nicht an den dünnsten Stellen des Bechers anlagert,
und er irgendwann trotz wiederaufladen "durchgammelt".
Roland
[1]Auf konkretes Nachfragen von mir zu "Batterien" kam die Aussage:
Laden ja, kleine Ströme und das ganze mgl. in einem Behälter, der
Brocken und Flüssigkeiten bei Bedarf im Zaum halten kann...
Marcel Müller
Guest
Sat Aug 21, 2010 7:23 pm
Hallo,
Franz-Josef Ehrentraut wrote:
Quote:
Am 16.08.2010, 22:21 Uhr, schrieb Marcel Müller
news.5.maazl_at_spamgourmet.org>:
was würdet Ihr da als Ersatz nehmen?
Irgendwelche ollen Zellen, die in der Digiknipse oder dem DECT-Telefon
nicht mehr so gut laufen. NiCd, NiMH scheißegal. Geht beides.
Mein DECT-Telefon stammt aus der Zeit als es noch keine NiMH gab. Als die
NiCd nach Jahren ihren Dienst quittierten habe ich NiMH reingetan. Die
waren nach 2 Wochen fratze. Ich hab dann irgendwo gelesen dass NiMH
Überladung bei weitem nicht so gut abkönnen wie NiCd.
ersetze Überladung durch Hitze, dann passt es ungefähr. (Überladung
erzeugt natürlich auch Hitze.)
Falls das Telefon eine Schnelladefunktion hat, gibt es aber noch eine
andere Ursache. Der Delta-U Effekt ist bei NiMH kleiner. Und
möglicherweise hat das Telefon dadurch gar nicht mehr aufgehört zu
laden, weil es das Ladeende nicht erkannt hat.
In den alten T-Sinus hier hat es funktioniert. Die laufen mittlerweile
schon ein knappes Jahr mit damals schon gebrauchten NiMH und halten
damit immer ein bis zwei Wochen durch.
Bei Solarlampen ist das aber alles vollkomen egal, denn die können nicht
mehr Hitze im Akku erzeugen, als 10% von dem, was die Sonne auf die
Zelle brutzelt, denn mehr gibt selbige nicht her. Realistisch betrachtet
eher noch einmal die Hälfte. Deshalb ist NiMH da kein Problem.
Marcel
Axel Berger
Guest
Sat Aug 21, 2010 8:58 pm
*Roland Ertelt* wrote on Sat, 10-08-21 20:03:
Quote:
Bei den Zink-Kohle hat man z.B. das Problem, dass das Zink sich nicht an
den dünnsten Stellen des Bechers anlagert, und er irgendwann trotz
wiederaufladen "durchgammelt".
Es gab mal das Patent mit zwei ungleichen großen Widerständen und einer
Diode die Netzspannung draufzulegen. Bei einem Autoradio, das bei jedem
Ausbau alle Sender vergaß, habe ich über eine Diode einen 9-V-Block
direkt an die 14 V gehängt. Alkalis werden dann inkontinent, Zink-Kohle
vertragen es dauerhaft.
horst-d.winzler
Guest
Sun Aug 22, 2010 4:45 am
Am 21.08.2010 21:58, schrieb Axel Berger:
Quote:
*Roland Ertelt* wrote on Sat, 10-08-21 20:03:
Bei den Zink-Kohle hat man z.B. das Problem, dass das Zink sich nicht an
den dünnsten Stellen des Bechers anlagert, und er irgendwann trotz
wiederaufladen "durchgammelt".
Es gab mal das Patent mit zwei ungleichen großen Widerständen und einer
Diode die Netzspannung draufzulegen. Bei einem Autoradio, das bei jedem
Ausbau alle Sender vergaß, habe ich über eine Diode einen 9-V-Block
direkt an die 14 V gehängt. Alkalis werden dann inkontinent, Zink-Kohle
vertragen es dauerhaft.
Technik des Rückwärts-Strom-Laden. Wurde von Ernst Beer 1954 zum Patent
angemeldet.
Hat aber wohl nie die Erwartungen erfüllt.
--
mfg hdw
Ralf . K u s m i e r z
Guest
Sun Aug 22, 2010 6:11 am
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:
Quote:
Es gab mal das Patent mit zwei ungleichen großen Widerständen und einer
Diode die Netzspannung draufzulegen. Bei einem Autoradio, das bei jedem
Ausbau alle Sender vergaß, habe ich über eine Diode einen 9-V-Block
direkt an die 14 V gehängt. Alkalis werden dann inkontinent, Zink-Kohle
vertragen es dauerhaft.
Technik des Rückwärts-Strom-Laden. Wurde von Ernst Beer 1954 zum Patent
angemeldet.
Hat aber wohl nie die Erwartungen erfüllt.
Sowas:
<http://www.kielnet.net/home/julien.thomas/tech/alkalirefresher.htm>?
Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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