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Es gibt ein Problem mit dem Autopiloten.

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Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 12:45 pm   



Am 28.11.19 um 11:49 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 09:03 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Am 27.11.2019 um 21:54 schrieb Sieghard Schicktanz:

Naja, wenn Du das Druckablassen als "passiv" ansiehst, schon. Das
Prinzip
ist halt dasselbe wie bei den Lastwagenbremsen.

Da gibt es mindestens zwei verschiedene Systeme, 1 und 2 Leitung.

Mehrere.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremse_(Eisenbahn)


Aber wie ich das sehe, fehlt da doch noch der letzte Schrei der Technik?

Die neuen S-Bahn-Züge hier sind zwar erfreulich leicht (im Sinne guter
Beschleunigungswerte, bis auf lockere 140, wenn's sein muss), aber
manchmal wiederum zu leicht. Wink Die rutschten anfangs z.B. bei nassem
Herbstlaub auf den Schienen regelmäßig über die Bahnsteige hinaus, dank
einer schlampig programmierten Bremssoftware (ihr habt richtig gelesen). ;)

--
http://hkraus.eu/

Axel Berger
Guest

Thu Nov 28, 2019 12:45 pm   



Hans-Peter Diettrich wrote:
> Da gibt es mindestens zwei verschiedene Systeme, 1 und 2 Leitung.

Und natrlich bringen beide die eigentliche Bremskarft aktiv mit
Druckbeaufschlagung aus einem Speichergef auf, weil nur so fein
dosiert werden und die Bremskraft gleichmig auf alle Rder verteilt
werden kann. Lediglich die Steuerung ist beim Einleitungssystem invers,
damit eine einzige Leitung fr zwei Funktionen verwendet werden kann.

Anders ist es nur bei der Feststellbremse, die wird von einer krftigen
Stahlfeder bettigt und mit Druckluft geffnet. Die dadurch gegebene
Notbremsfunktion bei Ausfall aller Systeme ist durchaus beabsichtigt.

Davon, wie die Systeme bei der Bahn arbeiten, habe ich keine Ahnung.

--
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Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 12:45 pm   



Am 28.11.19 um 09:12 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Quote:
Am 26.11.2019 um 22:00 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ähnliches wird doch auch in der Netzwerktechnik gemacht, wo sich die
Netzteilnehmer (-geräte) über ihre Übertragungsmöglichkeiten austauschen
und sich auf eine für alle verträgliche Betriebsweise einigen.

Möglicherweise wird auch eine einheitliche Zulassung für solche
Fahrzeuge fällig, die vom Vorteil des verdichteten Verkehrs profitieren
wollen, und dann die dafür reservierten Schnellwege nutzen dürfen.

Die übrigen Schwerlaster und Porsche dürfen sich dann die andere Sput
teilen, zur Erhöhung der Sicherheit ohne Überholmöglichkeiten :-]


Kein schlechte Idee, aber dann brauchst du mindestens 4 Spuren zusätzlich.

2. von links: >= 200km/h
Ganz links: Für die Überflieger > 300km/h
Ganz rechts: Für die, die bergauf bremsen, <= 100 km/h
2. von rechts: Für die endlosen LKW - Kolonnen. Schließlich muss die
Bahn weiter entlastet werden, ist ja viel zu billig und umweltverträglich.

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 12:45 pm   



Am 28.11.19 um 09:03 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Quote:
Am 27.11.2019 um 21:54 schrieb Sieghard Schicktanz:

Naja, wenn Du das Druckablassen als "passiv" ansiehst, schon. Das Prinzip
ist halt dasselbe wie bei den Lastwagenbremsen.

Da gibt es mindestens zwei verschiedene Systeme, 1 und 2 Leitung.


Mehrere.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremse_(Eisenbahn)

--
http://hkraus.eu/

Hans-Peter Diettrich
Guest

Thu Nov 28, 2019 12:45 pm   



Am 28.11.2019 um 11:55 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 09:12 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Die übrigen Schwerlaster und Porsche dürfen sich dann die andere Sput
teilen, zur Erhöhung der Sicherheit ohne Überholmöglichkeiten :-]

Kein schlechte Idee, aber dann brauchst du mindestens 4 Spuren zusätzlich.


Hättest Du gern, ich brauche sie nicht :-]

DoDi

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 3:45 pm   



Am 28.11.19 um 12:36 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Quote:
Am 28.11.2019 um 11:55 schrieb Hartmut Kraus:
Am 28.11.19 um 09:12 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Die übrigen Schwerlaster und Porsche dürfen sich dann die andere Sput
teilen, zur Erhöhung der Sicherheit ohne Überholmöglichkeiten :-]

Kein schlechte Idee, aber dann brauchst du mindestens 4 Spuren
zusätzlich.

Hättest Du gern, ich brauche sie nicht :-]


Denkst du. Wo fährst du denn, wenn vor dir 3 Spuren vollgestopft sind?

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 3:45 pm   



Am 28.11.19 um 14:48 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 12:36 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Am 28.11.2019 um 11:55 schrieb Hartmut Kraus:
Am 28.11.19 um 09:12 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Die übrigen Schwerlaster und Porsche dürfen sich dann die andere
Sput teilen, zur Erhöhung der Sicherheit ohne Überholmöglichkeiten :-]

Kein schlechte Idee, aber dann brauchst du mindestens 4 Spuren
zusätzlich.

Hättest Du gern, ich brauche sie nicht :-]

Denkst du. Wo fährst du denn, wenn vor dir 3 Spuren vollgestopft sind?


Mit situationsbedingt zwangsweisen Stehzeugen, nicht mit Fahrzeugen,
meine ich. ;)

--
http://hkraus.eu/

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Nov 28, 2019 6:45 pm   



On 11/27/19 10:10 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
Quote:
Hallo Hartmut,

Du schriebst am Wed, 27 Nov 2019 10:56:08 +0100:

Ja, durchaus in etwa so. Die Kolonnenfahrzeuge tauschen die Daten ihrer
Bremsfähigkeit untereinander aus und einigen sich dann auf einen Wert,
der ein sicheres Bremsen der gesamten Kolonne ermöglicht. Motto:
...
Ähnliches wird doch auch in der Netzwerktechnik gemacht, wo sich die
Netzteilnehmer (-geräte) über ihre Übertragungsmöglichkeiten austauschen
und sich auf eine für alle verträgliche Betriebsweise einigen.

Richtig, aber in einem Netzwerk sind eben auch alle dafür gebaut, auf der
Straße noch lange nicht.

Gut erkannt...


Und in einem Netz wie heute üblich passiert dieser Austausch immer nur
zwischen 2 Geräten. Selbst in einem WLAN reden alle mit dem AP und nicht
direkt miteinander.

Auf der Straße muss das aber Peer2Peer passieren.

Gerrit

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Nov 28, 2019 6:45 pm   



On 11/28/19 12:37 PM, Hartmut Kraus wrote:
Quote:

Bis zum Hauptbremszylinder Druckluft (und ohne die geht gar nix, wie
gesagt), von da ab Hydraulik. Frag' mich mal, was sie sich dabei gedacht
haben.


Dasselbe Prinzip benutzte der Unimog den ich bei der Bundeswehr fahren
durfte, vielleicht wurde es von da kopiert? Der hatte allerdings auch
Federspeicher für die Feststellbremse und kam deshalb erst vom Fleck
wenn genug Druck (bis 31 Bar, wohl wegen der kleineren Speicher) auf dem
System war.

Gerrit

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 7:45 pm   



Am 28.11.19 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 11/28/19 12:37 PM, Hartmut Kraus wrote:

Bis zum Hauptbremszylinder Druckluft (und ohne die geht gar nix, wie
gesagt), von da ab Hydraulik. Frag' mich mal, was sie sich dabei
gedacht haben.

Dasselbe Prinzip benutzte der Unimog den ich bei der Bundeswehr fahren
durfte, vielleicht wurde es von da kopiert?


Dann hat aber Mercedes von den Russen kopiert. Wink Im Ernst: Ein Ural ist
ebenso wenig kaputtzukriegen wie eine Kalashnikow - die schießt auch
erst richtig mit einer Handvoll Sand im Schloss. ;)

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 7:45 pm   



Am 28.11.19 um 18:47 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch:
On 11/28/19 12:37 PM, Hartmut Kraus wrote:

Bis zum Hauptbremszylinder Druckluft (und ohne die geht gar nix, wie
gesagt), von da ab Hydraulik. Frag' mich mal, was sie sich dabei
gedacht haben.

Dasselbe Prinzip benutzte der Unimog den ich bei der Bundeswehr fahren
durfte, vielleicht wurde es von da kopiert?

Dann hat aber Mercedes von den Russen kopiert. Wink Im Ernst: Ein Ural ist
ebenso wenig kaputtzukriegen wie eine Kalashnikow


Oder wie weit wärst du mit deinem Unimog wohl z.B. ohne Kühlwasser
gekommen ...

Ok, weiter als der Ural mit dem damaligen Benzinmotor (1:1, also 1l/1km)
wohl sicher. ;)

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 8:45 pm   



Am 28.11.19 um 18:50 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 18:47 schrieb Hartmut Kraus:
Am 28.11.19 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch:
On 11/28/19 12:37 PM, Hartmut Kraus wrote:

Bis zum Hauptbremszylinder Druckluft (und ohne die geht gar nix, wie
gesagt), von da ab Hydraulik. Frag' mich mal, was sie sich dabei
gedacht haben.

Dasselbe Prinzip benutzte der Unimog den ich bei der Bundeswehr
fahren durfte, vielleicht wurde es von da kopiert?

Dann hat aber Mercedes von den Russen kopiert. Wink Im Ernst: Ein Ural
ist ebenso wenig kaputtzukriegen wie eine Kalashnikow

Oder wie weit wärst du mit deinem Unimog wohl z.B. ohne Kühlwasser
gekommen ...


Also losgefahren, nach einigen km wurde er lt. Anzeige zu warm, ich also
mal nach dem Kühlwasser geguckt. Im nächsten Haus mir Wasser geholt -
beim 3. Eimer merkte ich, dass es unten wieder 'rauslief, der Ablasshahn
war offen. Wink Da hatte also ein kluger Kopf zwecks Frostschutz das
Wasser abgelassen, nur vergessen, den Fahrern Bescheid zu sagen. Und ich
also den Motor ohne Kühlung heißgefahren und dann kaltes Wasser
draufgekippt. Ok, eine Kopfdichtung war dann durch. ;)

--
http://hkraus.eu/

Klaus Butzmann
Guest

Thu Nov 28, 2019 9:45 pm   



Am 27.11.2019 um 16:39 schrieb Gerrit Heitsch:

Quote:
Bremsen die nicht passiv, soll heissen solange Druck auf der Leitung ist
bremst es nicht und wenn der Druck abgebaut wird lösen die Bremsen aus?

Yep!
Und da es Druck Luft Bremsen sind dauert es mindestens 3 Sekunden bis
die Info bei einem 1000 m Zug hinten ankommt.
Nicht zu vergessen die G und P Umschaltung bei Güterwagen.


Butzo

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 9:45 pm   



Am 28.11.19 um 20:48 schrieb Klaus Butzmann:
Quote:
Am 27.11.2019 um 16:39 schrieb Gerrit Heitsch:

Bremsen die nicht passiv, soll heissen solange Druck auf der Leitung
ist bremst es nicht und wenn der Druck abgebaut wird lösen die Bremsen
aus?
Yep!
Und da es Druck Luft Bremsen sind dauert es mindestens 3 Sekunden bis
die Info bei einem 1000 m Zug hinten ankommt.
Nicht zu vergessen die G und P Umschaltung bei Güterwagen.


U.a. eben destowegen arbeiten die heutigen Bremsen nie rein passiv,
sondern es gibt eine Hauptluftleitung (die liefert den Wagen "Druckluft
auf Vorrat" für ihre Behälter), und eine Steuerleitung. Die "Passivität"
ist nur gut für den Fall der Fälle, dass der Zug mal auseinanderreißt.
Dann bremsen beide Zugteile selbsttätig, und dafür brauchen sie schon
noch ein bisschen eigenen Bremsdruck, den die Hauptluftleitung nicht
mehr liefern kann.

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Thu Nov 28, 2019 9:45 pm   



Am 28.11.19 um 20:56 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 28.11.19 um 20:48 schrieb Klaus Butzmann:
Am 27.11.2019 um 16:39 schrieb Gerrit Heitsch:

Bremsen die nicht passiv, soll heissen solange Druck auf der Leitung
ist bremst es nicht und wenn der Druck abgebaut wird lösen die
Bremsen aus?
Yep!
Und da es Druck Luft Bremsen sind dauert es mindestens 3 Sekunden bis
die Info bei einem 1000 m Zug hinten ankommt.
Nicht zu vergessen die G und P Umschaltung bei Güterwagen.

U.a. eben destowegen arbeiten die heutigen Bremsen nie rein passiv,
sondern es gibt eine Hauptluftleitung (die liefert den Wagen "Druckluft
auf Vorrat" für ihre Behälter), und eine Steuerleitung. Die "Passivität"
ist nur gut für den Fall der Fälle, dass der Zug mal auseinanderreißt.
Dann bremsen beide Zugteile selbsttätig, und dafür brauchen sie schon
noch ein bisschen eigenen Bremsdruck, den die Hauptluftleitung nicht
mehr liefern kann.


Klingt übrigens beeindruckend, wenn die Luftpumpe einer Dampflok
hämmert, aber deshalb will ich die alten Wasserkocher auch nicht
wiederhaben. ;)

--
http://hkraus.eu/

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