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Christoph Stracke
Guest
Wed Aug 18, 2010 9:18 am
Hallo zusammen,
ich brauche mal Euren Rat ... :-)
Letzte Woche habe ich mir in der Bucht einen Ersatzakku für mein
Schnurlos-Telefon (T-Sinus 700M, baugleich Siemens Gigaset 4000 micro)
gekauft. Da das Telefon nur für die Aufladung von NiMH-Akkus geeignet
ist, habe ich extra darauf geachtet, keinen Li-Ionen-Akku zu kaufen
(der für das Telefon auch angeboten wird) und darum auch nicht den
billigsten, sondern nur den zweitbilligsten Lieferanten genommen.
Nun wird der Akku aber verdächtig schnell "voll" (innerhalb von weniger
als 5 Std.), und das, obwohl er statt der 500 mAh des Originalakkus
satte 600 mAh haben soll. Der Originalakku hat dagegen immer mehr als 5
Std. gebraucht, um komplett geladen zu werden. Auch ist es so, daß,
wenn ich den "vollen" Akku kurz herausnehme, dieser beim sofortigen
Wiedereinsetzen nicht mehr als voll erkannt wird, sondern nur noch
ein-zwei (von drei) Balken Ladeanzeige hat.
Aufgedruckt ist als Nominalspannung 3,6 V. Eine Messung der
Leerlaufspannung direkt nach dem letzten Aufladen ergab jedoch 4,32
Volt; trotzdem wird er vom Telefon nur als "dreiviertelvoll" angesehen.
Meines Wissens hat eine NiMH-Zelle aber nur eine Maximalspanung von
1,32 V, was bei drei Zellen zu nur 3,96 V Leerlaufspannung führen
dürfte.
Nun meine Frage: Ist das alles für einen NiMH-Akku normal, oder hat man
mir einen Li-Ionen-Akku unter falschem Etikett angedreht? Aufgedruckter
Hersteller ist "Connect 3000".
Ist es vielleicht auch möglich, daß mein Telefon kaputt ist, oder liegt
das merkwürdige Verhalten nur daran, daß der Akku erst einige
Ladezyklen durchmachen muß, bis sich das Ganze eingespielt hat?
Viele Grüße
Christoph
Heinz Schmitz
Guest
Wed Aug 18, 2010 9:46 am
Christoph Stracke wrote:
Quote:
Nun meine Frage: Ist das alles für einen NiMH-Akku normal, oder hat man
mir einen Li-Ionen-Akku unter falschem Etikett angedreht? Aufgedruckter
Hersteller ist "Connect 3000".
Es scheint "Steckenpferdler" zu geben, die gebrauchte Akkus vor
der Tonne abfangen, zerlegen, die "noch guten" Zellen wieder zu
"neuen" Akkus zusammenfriemeln und alles unter selbstbedruckten
Klebe-Etiketten verbergen. Dagegen hilft wohl nur, bei dieser Quelle
nix mehr zu kaufen.
Grüße,
H.
Stefan Brröring
Guest
Wed Aug 18, 2010 9:47 am
Quote:
ich hatte ähnliches mit einem älteren Gigaset. Bei Dir war der Akku
nach 5 Stunden möglicherweise noch gar nicht voll geladen, obwohl die
Ladeanzeige auf 100% stand. Es stimmt wie bei mir damals
möglicherweise die Ladestandanzeige jetzt nicht mehr weil der neue
Akku mehr Kapazität hat als der alte. Mein Telefon "lernt" nämlich die
Kapazität des Akkus erst nach einem vollständigen Ladezyklus. Hier war
die Lösung dann die Akkuanzeige gemäß Anleitung neu zu kalibrieren.
Dazu musste man den Akku einmal ganz leer werden lassen bis das
Telefon nach Strom piept. Dann wieder aufladen. Danach stimmt die
Akkuanzeige wieder. Das kannst du ja auch mal probieren.
Andi
Ich kenne das so ähnlich, aber mit dem Unterschied, dass der Akku erst
einmal in einem externen Ladegerät aufgeladen wird:
Zuerst den Akku in einem externen Ladegerät vollständig aufladen, dann
ins Telefon einlegen und solange laufen lassen, bis der Akku vollständig
entleert ist.
Anschließend kann ganz normal mit der Ladeschale aufgeladen werden.
Gruß
Stefan DF9BI
Marcel Müller
Guest
Wed Aug 18, 2010 9:58 am
Hallo,
Christoph Stracke wrote:
Quote:
Letzte Woche habe ich mir in der Bucht einen Ersatzakku für mein
Schnurlos-Telefon (T-Sinus 700M, baugleich Siemens Gigaset 4000 micro)
gekauft. Da das Telefon nur für die Aufladung von NiMH-Akkus geeignet
ist, habe ich extra darauf geachtet, keinen Li-Ionen-Akku zu kaufen
(der für das Telefon auch angeboten wird) und darum auch nicht den
billigsten, sondern nur den zweitbilligsten Lieferanten genommen.
Nun wird der Akku aber verdächtig schnell "voll" (innerhalb von weniger
als 5 Std.), und das, obwohl er statt der 500 mAh des Originalakkus
satte 600 mAh haben soll. Der Originalakku hat dagegen immer mehr als 5
Std. gebraucht, um komplett geladen zu werden. Auch ist es so, daß,
wenn ich den "vollen" Akku kurz herausnehme, dieser beim sofortigen
Wiedereinsetzen nicht mehr als voll erkannt wird, sondern nur noch
ein-zwei (von drei) Balken Ladeanzeige hat.
Soll er anzeigen was er will; wie lange hält das Telefon denn durch? Ist
diese Zeit vernünftig?
Quote:
Aufgedruckt ist als Nominalspannung 3,6 V. Eine Messung der
Leerlaufspannung direkt nach dem letzten Aufladen ergab jedoch 4,32
Volt; trotzdem wird er vom Telefon nur als "dreiviertelvoll" angesehen.
Meines Wissens hat eine NiMH-Zelle aber nur eine Maximalspanung von
1,32 V, was bei drei Zellen zu nur 3,96 V Leerlaufspannung führen
dürfte.
Graue Theorie.
Direkt nach dem Laden hat NiMH ca. 1,42-1,45V Leerlaufspannung. Das
fällt ziemlich schnell (auch ohne Nutzung) auf etwa 1,32-1,36 ab. Die
meiste Zeit der Nutzung hat ein guter NiMH-Akku ca. 1,2-1,25V. Unter
Last reduziert sich die Klemmspannung entsprechend des
Innenwiderstandes. Dieser beträgt bei einem noch brauchbaren Akku etwa
2,3 / Zellenvolumen in cm³. Also bei AA ca. 0,3 Ohm. Bei Akkupacks mit
mehreren Zellen entsprechend etwa 2,3 * AnzahlZellen² / Akkuvolumen.
Liegt er deutlich darüber ist die Zelle Schrott.
Quote:
Ist es vielleicht auch möglich, daß mein Telefon kaputt ist, oder liegt
das merkwürdige Verhalten nur daran, daß der Akku erst einige
Ladezyklen durchmachen muß, bis sich das Ganze eingespielt hat?
Letzteres auf jeden Fall. Ein NiMH braucht ca. 2-3 volle Zyklen bis er
die volle Kapazität hat. Allerdings ist die Kapazität auch beim ersten
mal nicht soo viel geringer.
Da man aber den Füllstand von NiMH genauso wenig messen kann, wie bei
allen anderen Akkutypen, muss sich die Schätzformel in dem Telefon dem
neuen Akku anpassen. Das wiederum braucht definitiv einige vollständige
Zyklen.
Also erst einmal checken, wie lange das Telefon wirklich durchhält,
bevor man irgend etwas in die falsche Balkenanzeige interpretiert.
Marcel
Jens Fittig
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:05 am
Stefan Brröring schrieb:
Quote:
Ich kenne das so ähnlich, aber mit dem Unterschied, dass der Akku erst
einmal in einem externen Ladegerät aufgeladen wird:
völlig unnötig und i.d.R. sinnlos!
Quote:
Zuerst den Akku in einem externen Ladegerät vollständig aufladen, dann
ins Telefon einlegen und solange laufen lassen, bis der Akku vollständig
entleert ist.
Und was soll das bringen? Ein externer Lader lädt auch nicht besser
als der interne! Zumindest bei üblichen modernen Geräten.
Quote:
Anschließend kann ganz normal mit der Ladeschale aufgeladen werden.
Stefan DF9BI
Wie kann man als Funker nur so einen Unsinn schreiben? <g>
Richtig:
1: neuen Akku einlegen und gleich bis zum Abschalten leer laufen
lassen. Das sorgt für einen eindeutig leeren Akku und klare
Startbedingungen. Leer ist deutlich eindeutiger zu bestimmen als voll!
2: Dann laden im Gerät bis voll. Jetzt kann der Energiezähler zählen
wie viel er reinbekommen hat.
Und noch ein paar Stunden warten bzw. weiter laden lassen. Das "Voll"
der Anzeige kommt oft schon wenn der Akku meint, dass er voll ist weil
die ihm bekannte, aber noch falsche zu geringe Kapazität eingeladen
wurde. In Wirklichkeit lädt er solange weiter bis die Ladeelektronik
den Vollzustand durch Messung oder Abfrage des Akkus erkannt hat. Je
nach Gerät gibt es verschiedene Verfahren.
3: Dann entladen bis zur Abschaltung. Jetzt weiss der Energiezähler
wieviel drin war. Was also die momentane Kapazit ist.
Weiter bei 2 und danach benutzen. Sinnvoll ist es, wenn man Zeit hat,
diese Prozedur 3-5 mal zu wiederholen.
Und nicht vergessen: Später immer wieder mal bis zum Abschalten leer
laufen lassen. Nur so kann sich der "Kapazitätsmesser" jeweils neu
kalibrieren. Ohne den eindeutigen Leerzustand sind alle Lade- und
Entladevorgänge reine Schätzungen. D.h. es wird nur das "Stomhin- und
her" erfasst. Verluste und Ungenauigkeiten bei der Messung führen zu
Fehlern.
Michael Karcher
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:35 am
Christoph Stracke <christoph.stracke_at_versanet.de> wrote:
Quote:
Aufgedruckt ist als Nominalspannung 3,6 V. Eine Messung der
Leerlaufspannung direkt nach dem letzten Aufladen ergab jedoch 4,32
Volt; trotzdem wird er vom Telefon nur als "dreiviertelvoll" angesehen.
Meines Wissens hat eine NiMH-Zelle aber nur eine Maximalspanung von
1,32 V, was bei drei Zellen zu nur 3,96 V Leerlaufspannung führen
dürfte.
Frisch aus dem Ladegrät, insbesondere bei Schnelladung sind auch
1,45V/Zelle drin. Das wären dann 4,35V. Also kein Grund zur Sorge
wegen der Endspannung.
Gruß,
Michael Karcher
Andreas Meerbann
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:41 am
On 18 Aug., 10:18, Christoph Stracke <christoph.stra...@versanet.de>
wrote:
Quote:
Hallo zusammen,
ich brauche mal Euren Rat ... :-)
Letzte Woche habe ich mir in der Bucht einen Ersatzakku für mein
Schnurlos-Telefon (T-Sinus 700M, baugleich Siemens Gigaset 4000 micro)
gekauft. Da das Telefon nur für die Aufladung von NiMH-Akkus geeignet
ist, habe ich extra darauf geachtet, keinen Li-Ionen-Akku zu kaufen
(der für das Telefon auch angeboten wird) und darum auch nicht den
billigsten, sondern nur den zweitbilligsten Lieferanten genommen.
Nun wird der Akku aber verdächtig schnell "voll" (innerhalb von weniger
als 5 Std.), und das, obwohl er statt der 500 mAh des Originalakkus
satte 600 mAh haben soll. Der Originalakku hat dagegen immer mehr als 5
Std. gebraucht, um komplett geladen zu werden. Auch ist es so, daß,
wenn ich den "vollen" Akku kurz herausnehme, dieser beim sofortigen
Wiedereinsetzen nicht mehr als voll erkannt wird, sondern nur noch
ein-zwei (von drei) Balken Ladeanzeige hat.
Aufgedruckt ist als Nominalspannung 3,6 V. Eine Messung der
Leerlaufspannung direkt nach dem letzten Aufladen ergab jedoch 4,32
Volt; trotzdem wird er vom Telefon nur als "dreiviertelvoll" angesehen.
Hallo Christoph,
ich hatte ähnliches mit einem älteren Gigaset. Bei Dir war der Akku
nach 5 Stunden möglicherweise noch gar nicht voll geladen, obwohl die
Ladeanzeige auf 100% stand. Es stimmt wie bei mir damals
möglicherweise die Ladestandanzeige jetzt nicht mehr weil der neue
Akku mehr Kapazität hat als der alte. Mein Telefon "lernt" nämlich die
Kapazität des Akkus erst nach einem vollständigen Ladezyklus. Hier war
die Lösung dann die Akkuanzeige gemäß Anleitung neu zu kalibrieren.
Dazu musste man den Akku einmal ganz leer werden lassen bis das
Telefon nach Strom piept. Dann wieder aufladen. Danach stimmt die
Akkuanzeige wieder. Das kannst du ja auch mal probieren.
Andi
Quote:
Meines Wissens hat eine NiMH-Zelle aber nur eine Maximalspanung von
1,32 V, was bei drei Zellen zu nur 3,96 V Leerlaufspannung führen
dürfte.
Nun meine Frage: Ist das alles für einen NiMH-Akku normal, oder hat man
mir einen Li-Ionen-Akku unter falschem Etikett angedreht? Aufgedruckter
Hersteller ist "Connect 3000".
Ist es vielleicht auch möglich, daß mein Telefon kaputt ist, oder liegt
das merkwürdige Verhalten nur daran, daß der Akku erst einige
Ladezyklen durchmachen muß, bis sich das Ganze eingespielt hat?
Viele Grüße
Christoph
Jens Fittig
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:47 am
Heinz Schmitz schrieb:
Quote:
Christoph Stracke wrote:
Nun meine Frage: Ist das alles für einen NiMH-Akku normal, oder hat man
mir einen Li-Ionen-Akku unter falschem Etikett angedreht? Aufgedruckter
Hersteller ist "Connect 3000".
Es scheint "Steckenpferdler" zu geben, die gebrauchte Akkus vor
der Tonne abfangen, zerlegen, die "noch guten" Zellen wieder zu
"neuen" Akkus zusammenfriemeln und alles unter selbstbedruckten
Klebe-Etiketten verbergen. Dagegen hilft wohl nur, bei dieser Quelle
nix mehr zu kaufen.
Bei Handy-Akkus? LOL!
MaWin
Guest
Wed Aug 18, 2010 11:48 am
"Christoph Stracke" <christoph.stracke_at_versanet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20100818101819.1a99ae55_at_aeon.tonga.net...
Quote:
Nun meine Frage: Ist das alles für einen NiMH-Akku normal
Ja.
Die Spannung am Ladeende muß mitnichten 1.32V betragen
(wo hast du denn die blöde Zahl her, 1.23V sind normal als
chemische Spannung von NiMH),
ein neuer (lange gelagerter) Akku kann bei den ersten
Ladevorgängen Probleme mit der -DeltaU Abschaltung
haben,
vor allem Gigasets sind bekannt für ihre akkumordende Art
der Akkuladeschaltung,
aber vor allem: Es wird bei Ersatzakkus massiv Etikettenschwindel
betrieben, so gibt es 3000mAh GP Akkus die von GP gar nicht
hergestellt werden, und eben 600mAh Akkus die keine 400mAh
enthalten.
Aber daß ein LiIon statt einem NiMH gelabelt wird, daß ist doch
ziemlich unwahrscheinlich, damit würde der Verkäufer sich keine
Freude machen.
--
Manfred Winterhoff
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Wed Aug 18, 2010 12:38 pm
Jens Fittig <invali.de_at_gmx.de> wrote:
Quote:
3: Dann entladen bis zur Abschaltung. Jetzt weiss der Energiezähler
wieviel drin war. Was also die momentane Kapazit ist.
Weiter bei 2 und danach benutzen. Sinnvoll ist es, wenn man Zeit hat,
diese Prozedur 3-5 mal zu wiederholen.
Das alles ab 3: war bei mir nie notwendig. Leerwerden lassen bis
Abschaltung, über Nacht ungestört aufladen lassen, fertig, Zähler
stimmt wieder.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Olaf Kaluza
Guest
Wed Aug 18, 2010 4:35 pm
MaWin <me_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Aber da? ein LiIon statt einem NiMH gelabelt wird, da? ist doch
ziemlich unwahrscheinlich, damit w?rde der Verk?ufer sich keine
Freude machen.
Den umgekehrten Fall, also NiCd statt Lithium habe ich aber schonmal
selber gesehen...
Olaf
Christoph Stracke
Guest
Wed Aug 18, 2010 5:01 pm
Danke für die vielen Antworten! :-)
Es hat mich erstmal beruhigt, daß es sich anscheinend tatsächlich um
einen NiMH-Akku handelt (der Wert von 1,32 V für die Leerlaufspannung
stammte von Wikipedia); ich war irgendwie davon ausgegangen, daß der
Wert keinesfalls über den theoretischen Beträgen der Spannungsreihe
liegen kann.
Im Netz wird irgendwo davor gewarnt, daß für das Telefon auch
Li-Ionen-Akkus angeboten werden, die mechanisch auch passen (und sogar
billiger sind), mit denen aber die Ladeelektronik meines Modells nicht
zurechtkommt und die Akkus natürlich nicht ganz vollbekommt. Bei
eBay werden solche Akkus auch angeboten ...
Darum hatte ich bei den gemessenen Daten und dem beschriebenen
Verhalten die Sorge, daß ich den falschen Akku bekommen hätte, aber das
scheint ja nun nicht der Fall zu sein. :-)
Was die Standby-Zeit angeht, so ist die im täglichen Betrieb ja nur
recht schwer zu ermitteln, aber der Akku hat auf jeden Fall bis zur
Entladung schon um einiges länger gehalten als der alte. Ich werde es
mal so machen wie mehrfach beschrieben, daß ich ihn ein paar Zyklen
auf- und entladen lasse (im normalen Betrieb) und hoffe einfach mal,
daß sich die Ladeelektronik dann vernünftig selbst kalibriert.
Viele Grüße in die Runde und nochmal herzlichen Dank
Christoph
Marte Schwarz
Guest
Wed Aug 18, 2010 6:38 pm
Hallo Marcel,
Quote:
Innenwiderstandes. Dieser beträgt bei einem noch brauchbaren Akku etwa 2,3
/ Zellenvolumen in cm³. Also bei AA ca. 0,3 Ohm. Bei Akkupacks mit
mehreren Zellen entsprechend etwa 2,3 * AnzahlZellen² / Akkuvolumen.
Woher stammt diese Faustregel? Bist Du Dir mit dem Quadrat der Zellenanzahl
wirklich sicher? Letzteres erscheint mir unlogisch.
Quote:
Liegt er deutlich darüber ist die Zelle Schrott.
Je nach Anwendung kann auch ein höherer Widerstand noch lange gute Dienste
tun. Im ferngesteuerten Auto meines Sohns z.B. sind senderseitig kaum Ströme
gebraucht. Da reichen z.B. die ausgelutschtesten Akkus noch lange.
Marte
Marte Schwarz
Guest
Wed Aug 18, 2010 6:41 pm
Hallo Christoph,
Quote:
Letzte Woche habe ich mir in der Bucht einen Ersatzakku für mein
Schnurlos-Telefon (T-Sinus 700M, baugleich Siemens Gigaset 4000 micro)
gekauft. Da das Telefon nur für die Aufladung von NiMH-Akkus geeignet
ist, habe ich extra darauf geachtet, keinen Li-Ionen-Akku zu kaufen
Das finde ich ja interessant. Wieso gibt es einen Li-Akku, wenn er gar nicht
darin geladen werden kann? Klingt doch irgendwie seltsam, oder? Was schreibt
denn die Bedienungsanleitung von Siemens?
Ich frag deswegen, weil Mutter auch so ein Teil hat udn der Akkuwechsel
ebenfalls ansteht, ich abér schon fast ein Li-Akku gekauft hätte. Ein Horror
wäre das, wenn es den in der Ladeschale abfackeln würde...
Marte
Christoph Stracke
Guest
Thu Aug 19, 2010 1:05 am
"Marte Schwarz" <marte.schwarz_at_gmx.de> schrieb:
Quote:
Da das Telefon nur für die Aufladung von NiMH-Akkus
geeignet ist, habe ich extra darauf geachtet, keinen Li-Ionen-Akku
zu kaufen
Das finde ich ja interessant. Wieso gibt es einen Li-Akku, wenn er
gar nicht darin geladen werden kann? Klingt doch irgendwie seltsam,
oder? Was schreibt denn die Bedienungsanleitung von Siemens?
Hallo Marte,
so wie ich es verstanden habe, haben sie bei Siemens, was Abmessungen
und Anschlüsse angeht, damals dasselbe Akkuformat gewählt wie bei
einigen hauseigenen Handybaureihen aus der selben Zeit (weiß aber
nicht, welche das sind; könnte S45 o.ä. sein.
Und bei den späteren Handys war die Ladeelektronik angeblich so, daß
sie den Akkutyp erkennen und beides laden konnte, NiMH und Li-Ionen, da
es letztere bei manchen Handys z.T. als (teurere) Sonderausstattung bzw.
nachrüstbares Zubehör gab.
Darum passen die Akkus zwar mechanisch, aber die (ältere)
Ladeelektronik an den Gigasets/Sinus' funktioniert nicht korrekt. (Weiß
aber nicht, wo ich das gelesen habe, darum sind die Angaben ohne
Gewähr; es schien mir persönlich aber plausibel.)
Quote:
Ich frag deswegen, weil Mutter auch so ein Teil hat udn der
Akkuwechsel ebenfalls ansteht, ich abér schon fast ein Li-Akku
gekauft hätte. Ein Horror wäre das, wenn es den in der Ladeschale
abfackeln würde...
Stimmt, das mit Abfackeln auf dem Wohnzimmertisch sehen die meisten
Mütter nicht so gerne ...
Soviel ich verstanden habe, würde er vermutlich aber nicht zu brennen
beginnen, sondern nur einfach nicht komplett voll werden.
Auch wäre denkbar, daß die Lithium-Akkus im falschen Gerät tiefentladen
und damit irreversibel geschädigt oder zerstört werden könnten (sofern
sie keine eigene Lade- bzw. Abschaltelektronik mitbringen).
Aber da werden andere wohl mehr zu sagen können, falls ich falsch liege.
Viele Grüße
Christoph
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