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Matthias Weingart
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:35 am
Joerg <invalid_at_invalid.invalid>:
Quote:
Mein Schwung DVM fuer den Werkzeugkoffer hatte $2.99/Stueck gekostet. Da
ist es nicht so schlimm wenn mal eins weg kommt oder vom Mast faellt.
Da lohnt sich ja das Aufschrauben zum Batteriewechsel kaum noch. ;-)
M.
Matthias Weingart
Guest
Tue Jan 26, 2010 11:35 am
Werner Flügel <wfluegel_at_fh-lausitz.de>:
Quote:
Seitdem weiá
ich, was (Selbst-)Induktion ist :)
Erinnert mich an den alten Elktrobastelkasten meines Opa's, der hatte auch
einen Wagnerschen Hammer drin und eine Anleitung für einen Elektrisierapparat
(und wir haben an allen Leuten im Haushalt ausprobiert, wer mehr ausgehalten
hat)

.
M.
Rüdiger Klenner
Guest
Tue Jan 26, 2010 12:08 pm
"Marte Schwarz" schrieb:
Quote:
Welches wars denn? Ich war in Schwenningen.
Bei mir war das in Friedrichshafen anno '77
Wiebus
Guest
Tue Jan 26, 2010 1:23 pm
Hallo Rafael.
Quote:
Die Ilgnersätze, mit denen ich mal in einem Walzwerk zu tun hatte,
hatten als Shunts ein Stück Eisenbahnschiene, das zum Feinabgleich auf
ca. 1/3 des Kopfes angesägt war. Typ vermutlich ein S49 Vorgänger. Die
Anlage war von 1910. :-)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Michael Koch
Guest
Tue Jan 26, 2010 1:36 pm
Hi,
Quote:
Also: wo seid ihr mal "hängengeblieben"?
1. Gleichstrom-Widerstand der Primärseite eines Trafos gemessen, und
daraus mit I=U/R die Stromaufnahme bei 220V berechnet, und dann lange
gerätselt warum das nicht stimmt.
2. Eine rote LED mit Vorwiderstand direkt an Netzspannung.
Merkwürdigerweise hat die LED hat nicht lange geleuchtet. Obwohl die
Berechnung des Widerstands zweifellos korrekt war. Ich habe einige
Versuche gebraucht, bis mir klar geworden ist woran das liegt.
Michael
Martin Riedel
Guest
Tue Jan 26, 2010 1:53 pm
Hans-Jürgen Schneider wrote:
Quote:
Axel Schwenke schrieb:
Marcus Woletz <marcus-woletz_at_web.de> wrote:
snip
[1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der
Selen- Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu
warm.
So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Ich würde es eher mit Sellerie vergleichen.
Dies schrub schon ein gewisser Jakubaschk in seinen "Elektronikbastelbuch"
(1964).

)
Die Herstellung ist mir leider nie gelungen .. ;-(
--
Mit freundlichen Grüßen
Martin Riedel
++ hier lesen - hier antworten ++
Wiebus
Guest
Tue Jan 26, 2010 1:57 pm
Hallo Marcus.
Quote:
angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verständnislücke
einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
Würde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Oh, ich habe oft weit danebengelegen, und das ist, fürchte ich, noch
immer nicht zuende.
1) Mit Flachbatterie und alter Selbstunterbrecher Klingel
herumgespielt. Netter Funke am Unterbrecherkontakt. Mal sehen, was
passiert, wenn ich dort feinjustiere.
Drangelangt und heftigst einen gezogen bekommen.....Gelernt:
Selbstinduktion tut weh.
2) In Bezug auf Selbsinduktion war ich etwas lernresistent. Mein
erster Aufbau mit einem IC. 555, das Teil schwingt wie beabsichtigt.
Betrieben an einem 12V Autoakku. In einem Signalverfolger kann ich es
hören......stattdessen mal eine Postkapsel angeschlossen......die
Folge, der 555 explodiert spontan.
Dabei habe ich zwei Sachen gelernt:
2a: Sorge immer für eine Strombegrenzung. Insbesondere, wenn die
Quelle so richtig Strom nachschieben kann.
2b: 555 (und natürlich andere Halbleiter) mögen keine nakten
Induktivitäten.
3) Altes Autoradio repariert. Läuft wieder. Getestet mit nur einem
Lautsprecher: Ein Stereo Kanal funktioniert. Jemand kommt herein und
gibt mir ein 5 Markstück. Ich lege es auf den Tisch, spreche noch kurz
mit ihm und teste dann weiter. Jetzt der andere Kanal. Dabei lege ich
das angeschlossene und eingeschaltete Gerät mit der Platinenunterseite
auf das 5 Markstück.....danach war eine Reparatur nicht mehr sinnvoll.
Gelernt: Auch die Umgebung eines Gerätes ist für das Funktionieren
wichtig. Dabei kommt es auf Kleinigkeiten an.
4) Ein Bedienteil mit 1750hz Auswerter, der über ein Relais einen
Lautsprecher
schaltet, für ein FM-Funkgerät gebaut. Lochrasteraufbau. Mit offenem
Gehäuse funktioniert alles.
Deckel auf Gehäuse......das Relais ist immer angezogen. Ich habe einen
ganzen Tag nach der Stelle gesucht, die den Schluss verursacht, der
das Relais anziehen lässt.
Dann viel mir auf, das ich das Relais auch klicken höre, wenn ich den
Deckel aufsetzte, das Gerät aber noch nicht unter Spanung ist.
Im Deckel aber ist der Lautsprecher mit dem Magneten......der bei
Annäherung das Relais zum anziehen bringt.
Gelernt: Auch bei bester Planung gibt es immer Sachen, die ich
übersehe.
Und die können einem heftigst ein Bein stellen. Ich musste den
kompletten mechanischen Aufbau ändern......
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Uwe Hercksen
Guest
Tue Jan 26, 2010 2:44 pm
Michael Koch schrieb:
Quote:
2. Eine rote LED mit Vorwiderstand direkt an Netzspannung.
Merkwürdigerweise hat die LED hat nicht lange geleuchtet. Obwohl die
Berechnung des Widerstands zweifellos korrekt war. Ich habe einige
Versuche gebraucht, bis mir klar geworden ist woran das liegt.
Hallo
und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht in
Sperrrichtung zu strapazieren?
Bye
Uwe Bonnes
Guest
Tue Jan 26, 2010 2:48 pm
Matthias Weingart <mwnews_at_pentax.boerde.de> wrote:
Quote:
Erinnert mich an den alten Elktrobastelkasten meines Opa's, der hatte auch
einen Wagnerschen Hammer drin und eine Anleitung für einen
Elektrisierapparat (und wir haben an allen Leuten im Haushalt ausprobiert,
wer mehr ausgehalten hat)

.
Wie war "aushalten" definiert? LD50?
--
Uwe Bonnes bon_at_elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------
Michael Koch
Guest
Tue Jan 26, 2010 2:59 pm
Hi,
Quote:
und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht in
Sperrrichtung zu strapazieren?
nee, als mir die Ursache klar geworden war habe ich es dann gleich
richtig gemacht.
Michael
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Tue Jan 26, 2010 3:19 pm
Also schrieb Michael Koch:
Quote:
Hi,
und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht
in Sperrrichtung zu strapazieren?
nee, als mir die Ursache klar geworden war habe ich es dann gleich
richtig gemacht.
Nämlich einen Kondensator statt des Widerstands benutzt?
SCNR
Ansgar
--
*** Musik! ***
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Tue Jan 26, 2010 3:20 pm
Also schrieb Hans-Jürgen Schneider:
Quote:
[1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der Selen-
Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu warm.
So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Ich würde es eher mit Sellerie vergleichen.
Drum heißt's ja auch Selenerie.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Tue Jan 26, 2010 3:26 pm
Also schrieb Marcus Woletz:
Quote:
Hallo Leute,
angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verständnislücke
einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
Würde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Naja, Aha-Erlebnis vielleicht weniger; aber ich habe mal eine Vollbrücke
aus Darlingtons zur Ansteuerung eines 12V-Motors gebaut. Hat auch ganz gut
funktioniert, nur haben die "oberen" Transistoren nie richtig
durchgesteuert. Ich habe lange rumgerätselt, wie ich denn die Basis des
jeweils "oberen" Transistors über die Versorgungsspannung anhebe, wenn ich
keine andere als die vorhandene Versorgung verfügbar habe, um den nicht
nur "so halb" leitend zu bekommen. Damals hatte ich von
Booster-Kondensatoren noch keine Ahnung, und derlei dynamische
Betrachtungen waren für mich Teufelszeug.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Tue Jan 26, 2010 3:29 pm
Also schrieb Axel Berger:
Quote:
*Rolf Bombach* wrote on Mon, 10-01-25 20:15:
Naja, Poti und Glimmlampe heute.... da ist ein DVM ausm Supermarkt
billiger. Verrnckte Zeiten.
Als Farbfehlsichtiger habe ich mir die Sache wegen der Farbringe
verkniffen. Das änderte sich, als billige Digitalmultimeter mit
hochauflösenden Widerstandsbereichen bezahlbar wurden. Ich erinnere
mich immer noch an den Preis meines ersten, 170 DM bei Conrad, wurde
ein Weihnachtsgeshenk für mich iirc im ersten Semester.
Ich habe es immer noch aus Nostalgie, aber seit mir eine Batterie drin
ausgelaufen ist und der Schaltapparat spinnt, sollte ich es entsorgen.
Woran sich nahtlos der Glaubenskrieg anschließt: Drucktasten- oder
Drehschalter-DMM?
Ich bin bekennender Verfechter des Drehschalters und muss in der Arbeit
mit Druckschalter-DMMs auskommen... *grmpf*
Ansgar
--
*** Musik! ***
Falk Willberg
Guest
Tue Jan 26, 2010 3:53 pm
Marcus Woletz schrieb:
Quote:
Hallo Leute,
angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verständnislücke
einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
Würde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Das letzte war "aha, ein Si570 (~20¤) nimmt bei 12V Schaden, lötet sich
aber auch gleich aus".
Eines der Ersten war der Anfang einer langen Reihe enttäuschender
Erkenntnisse: Mit etwa acht Jahren hatte ich das Perpetuum Mobile
erfunden....
Ansonsten gelten die Regeln:
1. Bauteile, die nichts kosten, gehen nicht kaputt.
2. 1.) gilt nicht beim letzten Bauteil seiner Art und am Wochenende
3. Sobald der Distri die Lieferung auf den Weg gebracht hat, fallen
einem die fehlenden Sachen ein.
4. Wenn man versehentlich QFN32 statt TQFP32 bestellt hat, setzt man
sich in die Ecke und schämt sich und bestellt neu. Man ändert nicht
das Layout und denkt "QFN geht doch auch" ;-)
Falk
--
Am 18.6. ist "Bundesweiter Tag des Cholesterins", Butter und Eier kaufen
nicht vergessen!
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