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Thomas 'tom' Malkus
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:06 am
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Quote:
Jaja, die Segen von "professioneller" Software. Mit "tar" wäre das
nicht passiert, mit bacula auch nicht.
Mir wurde mal vorgeworfen, eine Sicherung mit tar im professionellen
Umfeld wäre verantwortungslos und ich hätte da auch eine "richtige"
Backup-Software einzusetzen.
Als die "richtige" Backup Software wegen einer defekten Datenbank
für die Bandverwaltung das Restore nicht auf die Reihe bekam und
deswegen 3 Tage Ausfall mit Datenverlust zu verbuchen waren, habe
ich nur gegrinst.
Quote:
Seit der tolle DLT-Autochanger platt ist, sichere ich nur noch auf
Flash. Jetzt fehlt mir nur noch ein
USB-Autochanger/Selektor. Vielleicht baue ich mir einfach mal einen
SD-Card-Selektor....
Für meinen Kram spiegel ich auf Notebook und Desktop und sichere
auf diverse interne wie externe Platten. Was mir im Moment fehlt,
seit ich den Server im Keller 70km von hier wegen Defekt abschalten
musste, ist eine Sicherung außer Haus. Ich sträube mich noch etwas
den gemieteten Server, der auch zusätzlichen Backup-Space hat, für
meine Sourcen zu verwenden.
73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 *
http://www.dl7bj.de
Falk Willberg
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:20 am
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Jaja, die Segen von "professioneller" Software. Mit "tar" wäre das
nicht passiert, mit bacula auch nicht.
Mir wurde mal vorgeworfen, eine Sicherung mit tar im professionellen
Umfeld wäre verantwortungslos und ich hätte da auch eine "richtige"
Backup-Software einzusetzen.
Als die "richtige" Backup Software wegen einer defekten Datenbank
für die Bandverwaltung das Restore nicht auf die Reihe bekam und
deswegen 3 Tage Ausfall mit Datenverlust zu verbuchen waren, habe
ich nur gegrinst.
Völlig normal, sowas. Es tritt dann ein Lerneffekt ein. Man lernt, daß
Damager oft lernunfähig sind und danach ein noch teureres Produkt
einkaufen, mit dem man die alten Sicherungen natürlich nicht lesen kann.
Quote:
Für meinen Kram spiegel ich auf Notebook und Desktop und sichere
auf diverse interne wie externe Platten. Was mir im Moment fehlt,
seit ich den Server im Keller 70km von hier wegen Defekt abschalten
musste, ist eine Sicherung außer Haus. Ich sträube mich noch etwas
den gemieteten Server, der auch zusätzlichen Backup-Space hat, für
meine Sourcen zu verwenden.
Ich werde das demnächst so machen. Das Archiv wird natürlich
verschlüsselt, dann habe ich meine Ruhe.
Falk
Thomas Prufer
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:24 am
On Wed, 07 Jul 2010 09:06:49 +0200, Thomas 'tom' Malkus <usenet_at_isnix.de> wrote:
Quote:
Mir wurde mal vorgeworfen, eine Sicherung mit tar im professionellen
Umfeld wäre verantwortungslos und ich hätte da auch eine "richtige"
Backup-Software einzusetzen.
Irgendwas ist ja schon was. Neben der defekten externen Platte bekam ich auch
ein Notebook, das nicht booten wollte. (DVD-Laufwerk mit der Büroklammer auf und
zu, dann ging's wieder, keine Ahnung was da war...) Da war WinXP Home drauf, und
da gibt's erstmal garnix onboard zum Sichern. Ich hab dann bei MS einen
Installer gefunden, mit dem der "Jetzt Sichern"-Knopf nachgerüstet wird...
Thomas Prufer
Thomas Prufer
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:33 am
On Wed, 07 Jul 2010 09:20:19 +0200, Falk Willberg
<faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Quote:
Völlig normal, sowas. Es tritt dann ein Lerneffekt ein. Man lernt, daß
Damager oft lernunfähig sind und danach ein noch teureres Produkt
einkaufen, mit dem man die alten Sicherungen natürlich nicht lesen kann.
Ich hatte mal vorgeschlagen irgendwelche ISO 9000 Prüfprotokolle einfach
auszudrucken und in einem Ordner abzuheften. Ca. 300 Stück/Jahr, jedes eine
Seite, und es wollte auch noch nie jemand je eins sehen. Wäre immer lesbar,
Zugriff auch ohne Softwarekenntnisse möglich, Integrität des Archivs leicht
erkennbar, Platz im Keller wäre frei, usw usf.
Ich wurde angeschaut wie vom Mond, und es wurde eine Datenbank angeschafft und
gepflegt.
Thomas Prufer
Oliver Betz
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:33 am
Matthias Weingart schrieb:
[...]
Quote:
doch, gibt's von der Stange.
Wie jetzt: nen Teil mit 3 Anschlüssen, mit Überspannungssicherung und
gleichzeitig Polyswitch drinne? Wie heissen die?
http://lmgtfy.com/?q=zener+ptc -> PolyZen (SCNR).
Oliver
--
Oliver Betz, Munich
despammed.com is broken, use Reply-To:
Joerg
Guest
Wed Jul 07, 2010 3:15 pm
Thomas Prufer wrote:
Quote:
On Tue, 06 Jul 2010 06:27:31 -0700, Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Aber man macht doch Backups, gelle :-)
Auch das kann in die Hose gehen. Hatte mal ein DAT-Bandlaufwerk, tragbar,
betrieben an der parallelen Drucker-Schnittstelle. War mal als gute Idee
gedacht, weil da ja massig Sicherungskapazität und geht an jedem Rechner,
blabla... deshalb wurde das Für Gut Befunden und verordnet.
Ich mache also regelmäßig backups, mit Verify extra dazu. Im Ernstfall (und
leider bei mir) bei mir stellte sich dann heraus, das die Backup-Datei eine
Macke hatte, und alle Backups nach T-minus-Monate nicht mehr gelesen werden
konnten. Verifizieren konnte man sie aber erfolgreich. Der deutsche
Softwarehersteller stellte sich als Frontend für irgendwen in Indien heraus, die
nach langem und teuren Nachfragen unseres IT-Menschen gesagt haben, eine neue
Software komme sofort/gleich/bald, bei der der Fehler nimmer passieren könne.
Kam soweit ich weiß nie. (Ich hatte noch eigene inoffizielle Backups, aber nur
meine Daten, und mußte länger die Programme neu installieren...)
<schluck>
Das hoert sich an wie inzwischen manche "Profi"-SW, auch aus dem CAD
Bereich.
Quote:
Backups sollte(tm) man auch testen, in dem man die Platte formatiert,
zurückspielt und dann millimetergenau dort weitermachen kann wo man aufgehört
hat. Habe ich mich, ehrlich gesagt, immer gescheut...
Ok, soweit gehen meine regelmaessigen Backups nicht. Nur Daten,
Bauteilbibliotheken, Settings und so. Keine Programme die man von der
Lizenz-CD wieder installieren kann.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Matthias Weingart
Guest
Wed Jul 07, 2010 7:29 pm
Thomas Prufer <prufer.public_at_mnet-online.de.invalid>:
Quote:
Backups sollte(tm) man auch testen, in dem man die Platte formatiert,
zurckspielt und dann millimetergenau dort weitermachen kann wo man
aufgeh”rt hat. Habe ich mich, ehrlich gesagt, immer gescheut...
Drum hab ich auch zwei baugleiche Notebooks. Mit dem zweiten hab ich sowas
immer getestet; es ist da, wenn das erste mal weg sein sollte. (naja es liegt
nicht ganz im Schrank, wird sporadisch auch immer mal genutzt, allerdings nur
für nen bissl surfen oder irgendwelchen Mist austesten).
Nachteil dieser Methode is, das M$ irgendwann mal meckert das die
Windowskopie doppelt registriert wurde etc... theoretisch könnt ich da ja
dann auch den Key des 2. Notebooks nehmen...
M.
--
Lena! Lena!
Thomas 'tom' Malkus
Guest
Wed Jul 07, 2010 11:21 pm
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Quote:
Völlig normal, sowas. Es tritt dann ein Lerneffekt ein. Man lernt, daß
Damager oft lernunfähig sind und danach ein noch teureres Produkt
einkaufen, mit dem man die alten Sicherungen natürlich nicht lesen
kann.
Genau das wurde gemacht, ein neuer Server vom Backup-Server getrennt,
der nur die Datenbank für die Sicherungen hat. Ich sag da nix zu

.
Quote:
Ich werde das demnächst so machen. Das Archiv wird natürlich
verschlüsselt, dann habe ich meine Ruhe.
Ja, da habe ich auch schon dran gedacht. Ideal wäre noch Subversion, Git
oder Bazaar mit integrierter Verschlüsselung. Aber da bin ich noch nicht
recht fündig geworden.
Welche Verschlüsselung schwebt Dir vor?
73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 *
http://www.dl7bj.de
Thomas 'tom' Malkus
Guest
Wed Jul 07, 2010 11:24 pm
Thomas Prufer <prufer.public_at_mnet-online.de.invalid> writes:
Quote:
zu, dann ging's wieder, keine Ahnung was da war...) Da war WinXP Home drauf, und
da gibt's erstmal garnix onboard zum Sichern. Ich hab dann bei MS einen
Ist ntbackup nicht bei XP Home dabei? Ich hatte noch nie die Home
Version gehabt, aber ansonsten ist ntbackup ja immer dabei, auch
wenn man es über die Kommandozeile aufrufen muss.
Unter Linux braucht man sowas einfach nicht, das System ist schneller
neu aufgesetzt als jede Backup-Software zurücksichert. Dann eben das
Home wiederherstellen und gut ist.
73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 *
http://www.dl7bj.de
Thomas Prufer
Guest
Thu Jul 08, 2010 9:05 am
On Wed, 07 Jul 2010 23:24:38 +0200, Thomas 'tom' Malkus <usenet_at_isnix.de> wrote:
Quote:
Ist ntbackup nicht bei XP Home dabei? Ich hatte noch nie die Home
Version gehabt, aber ansonsten ist ntbackup ja immer dabei, auch
wenn man es über die Kommandozeile aufrufen muss.
Dabei wohl irgendwo schon, vielleicht, aber halt nicht installiert. Ein
MSI-Installer liegt irgendwo in einem "Valueadd"-Verzeichnis der
Installations-CD...
Thomas Prufer
Falk Willberg
Guest
Thu Jul 08, 2010 9:06 am
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Völlig normal, sowas. Es tritt dann ein Lerneffekt ein. Man lernt, daß
Damager oft lernunfähig sind und danach ein noch teureres Produkt
einkaufen, mit dem man die alten Sicherungen natürlich nicht lesen
kann.
Genau das wurde gemacht, ein neuer Server vom Backup-Server getrennt,
der nur die Datenbank für die Sicherungen hat. Ich sag da nix zu

.
Ist auch nicht nötig....
Quote:
Ich werde das demnächst so machen. Das Archiv wird natürlich
verschlüsselt, dann habe ich meine Ruhe.
Ja, da habe ich auch schon dran gedacht. Ideal wäre noch Subversion, Git
oder Bazaar mit integrierter Verschlüsselung. Aber da bin ich noch nicht
recht fündig geworden.
Wenn Du etwas findest, das die Daten auf dem Server verschlüsselt, sag
Bescheid.
Quote:
Welche Verschlüsselung schwebt Dir vor?
Einfach gpg über das komprimierte tar-Archiv laufen lassen.
--
Free Bradley Manning
Wolfgang Hauser
Guest
Thu Jul 08, 2010 9:43 am
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Völlig normal, sowas. Es tritt dann ein Lerneffekt ein. Man lernt, daß
Damager oft lernunfähig sind und danach ein noch teureres Produkt
einkaufen, mit dem man die alten Sicherungen natürlich nicht lesen
kann.
Genau das wurde gemacht, ein neuer Server vom Backup-Server getrennt,
der nur die Datenbank für die Sicherungen hat. Ich sag da nix zu

.
Alles Microsoft-verseucht, nehme ich an?
Wolfgang Hauser
Guest
Thu Jul 08, 2010 9:54 am
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
Thomas Prufer <prufer.public_at_mnet-online.de.invalid> writes:
zu, dann ging's wieder, keine Ahnung was da war...) Da war WinXP Home drauf, und
da gibt's erstmal garnix onboard zum Sichern. Ich hab dann bei MS einen
Ist ntbackup nicht bei XP Home dabei? Ich hatte noch nie die Home
Version gehabt, aber ansonsten ist ntbackup ja immer dabei, auch
wenn man es über die Kommandozeile aufrufen muss.
Nein. xcopy ist aber ganz bestimmt vorhanden und für den normalen
Hausgebrauch akzeptabel. Auf jeden Fall besser als das undurchsichtige
Klickibunti-Sicherungstool bei Vista. Einmalig muß allerdings ein
Fachmann eine Batchdatei zum Anklicken erstellen.
Edzard Egberts
Guest
Thu Jul 08, 2010 11:39 am
Falk Willberg schrieb:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Ja, da habe ich auch schon dran gedacht. Ideal wäre noch Subversion,
Git oder Bazaar mit integrierter Verschlüsselung. Aber da bin ich noch
nicht recht fündig geworden.
Wenn Du etwas findest, das die Daten auf dem Server verschlüsselt, sag
Bescheid.
Wäre es nicht eher sinnvoll, eine transparente Verschlüsselung zu
nehmen, wie z.B. direkt über das Filesystem (weiß gerade gar nicht wie
das heißt, kann man bei Fedora beim Partitionieren ankreuzen) oder mit
Truecrypt (www.truecrypt.org)? So "all-in-one"-Lösungen sind zwar
bequem, haben aber immer ihre eigenen Probleme und was den Komfort
angeht, sind diese transparenten Verschlüsselungen wirklich nett - erst
kürzlich habe ich meine ganzen Blowfish-Dateien entschlüsselt und in
eine Truecrypt-Datei gepackt.
Edzard Egberts
Guest
Thu Jul 08, 2010 11:42 am
Wolfgang Hauser schrieb:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Ist ntbackup nicht bei XP Home dabei? Ich hatte noch nie die Home
Version gehabt, aber ansonsten ist ntbackup ja immer dabei, auch
wenn man es über die Kommandozeile aufrufen muss.
Nein. xcopy ist aber ganz bestimmt vorhanden und für den normalen
Hausgebrauch akzeptabel. Auf jeden Fall besser als das undurchsichtige
Klickibunti-Sicherungstool bei Vista. Einmalig muß allerdings ein
Fachmann eine Batchdatei zum Anklicken erstellen.
*g*, die KREISCH-Option hat man eigentlich im Kopf:
xcopy32 /k /r /e /i /s /c /h c:\windows c:\sik
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