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Michael Eggert
Guest
Fri Dec 02, 2011 4:07 pm
Moin!
Nachdem ich hier bei der Suche nach wissenschaftlichen Hilfskräften
immer gute Erfahrungen gemacht habe, will ichs doch auch mal mit einer
richtigen Stelle versuchen.
Für die Entwicklung eines laseroptischen Strömungsmessgerätes suchen wir
ab sofort jemanden, der die Datenvorverarbeitung im FPGA unter VHDL
programmiert. Praktische Erfahrungen mit Altera-FPGAs und Quartus wären
von Vorteil - klar, Entwicklungsumgebung ist Entwicklungsumgebung, aber
letztendlich hat ja jede so ihre eigenen Macken. Schön wäre auch etwas
Erfahrung in C (für NIOS im FPGA, kleinere Module mit AVR, MS Visual
C-irgendwas für die Auswertung/Steuerung auf dem PC), aber das ist nicht
zwingend.
Wir haben derzeit Mittel für 2 Jahre Entgeltgruppe 11 TVöD für einen
Dipl.-Ing. (FH). Geringere Qualifikation (bei nierdrigerer
Eingruppierung) sollte kein Problem sein, bei höherer Qualifikation
(höhere Eingruppierung, kürzere Laufzeit) müssten wir das im Einzelfall
klären.
Die offizielle Stellenausschreibung ist in Arbeit, bei Interesse kann
man mir aber gerne schonmal eine Mail schicken.
Gruß,
Michael.
Michael Eggert
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:08 pm
Moin!
Das Stellenangebot ist jetzt online:
http://www.ptb.de/news/index.php?id=1163&tx_ttnews[tt_news]=4450
Die Mittel wurden etwas aufgestockt, AFAIK bis Entgeltgruppe 13 für
Dipl.-Ing. (TU) und Stufe 3 bei entsprechender Berufserfahrung.
Gruß,
Michael.
Klaus Butzmann
Guest
Tue Dec 13, 2011 11:41 pm
Am 13.12.2011 20:08, schrieb Michael Eggert:
Quote:
Die Mittel wurden etwas aufgestockt, AFAIK bis Entgeltgruppe 13 für
Dipl.-Ing. (TU) und Stufe 3 bei entsprechender Berufserfahrung.
Vorsicht,
je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Anzahlen von Entgeltgruppen.
Manchmal EG1-EG11 oder auch EG1-EG15, vom Bundesland abhängig.
Butzo
Michael Eggert
Guest
Wed Dec 14, 2011 12:08 am
Klaus Butzmann <k.butzmann.deletethis.@butzo.de> wrote:
Moin!
Quote:
Entgeltgruppe 13
je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Anzahlen von Entgeltgruppen.
Manchmal EG1-EG11 oder auch EG1-EG15, vom Bundesland abhängig.
Bei uns gibts die EG13 definitiv.
Gruß,
Michael.
Kai Ebersbach
Guest
Wed Dec 14, 2011 3:00 am
Moin Klaus,
Am 13.12.2011 23:41, schrieb Klaus Butzmann:
Quote:
Am 13.12.2011 20:08, schrieb Michael Eggert:
Die Mittel wurden etwas aufgestockt, AFAIK bis Entgeltgruppe 13 für
Dipl.-Ing. (TU) und Stufe 3 bei entsprechender Berufserfahrung.
Vorsicht,
je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Anzahlen von Entgeltgruppen.
Manchmal EG1-EG11 oder auch EG1-EG15, vom Bundesland abhängig.
Hier (PTB) gilt wohl TVOED Bund unabhängig vom Bundesland, da Bundesanstalt.
Hier kann man dann ermitteln, was je nach Steuerklasse etc. dabei
herauskommt:
http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/
Zusatzversorgung (VBL) ist vermutlich Pflichtversicherung (Rente),
sicherheitshalber nachfragen bzw. mit/ohne ausrechnen lassen.
Der TVOED Bund unterscheidet sich vom TVOED Kommunen z.B. dadurch, dass
es in E13 Bund nur 5 Entwicklungsstufen, bei den Kommunen dagegen 6
Stufen gibt. Bei einem befristeten Vertrag wird die nächste
Entwicklungsstufe aber normalerweise eh nicht innerhalb des
Zeitvertrages erreicht (AFAIR von Entwicklungsstufe 3 nach 4 dauert es 3
Jahre).
Das "Fiese" im TVOED ist eher langfristiger Natur, bei E13
Entwicklungsstufe 5 ist selbst bei unbefristetem Vertrag Schluss der
Fahnenstange bis zur Rente, dafür braucht man bis dahin auch 7 Jahre (3
bis Stufe 4 und weitere 4 bis Stufe 5). Eine E14 geht nur, wenn der
Stellenplan es hergibt und selbst eine Höhergruppierung heisst oft, eine
Entgeldstufe hoch aber eine Entwicklungsstufe zurück (ev.
Garantiebetrag) und wieder die Wartezeiten für die nächste
Entwicklungsstufe.
Gruß
Kai
Lutz Schulze
Guest
Wed Dec 14, 2011 5:23 am
Am Wed, 14 Dec 2011 03:00:54 +0100 schrieb Kai Ebersbach:
Quote:
Das "Fiese" im TVOED ist eher langfristiger Natur, bei E13
Entwicklungsstufe 5 ist selbst bei unbefristetem Vertrag Schluss der
Fahnenstange bis zur Rente, dafür braucht man bis dahin auch 7 Jahre (3
bis Stufe 4 und weitere 4 bis Stufe 5). Eine E14 geht nur, wenn der
Stellenplan es hergibt und selbst eine Höhergruppierung heisst oft, eine
Entgeldstufe hoch aber eine Entwicklungsstufe zurück (ev.
Garantiebetrag) und wieder die Wartezeiten für die nächste
Entwicklungsstufe.
Da gilt dann wohl wie in der Privatwirtschaft: wenn du deutlich mehr
verdienen willst musst du mal das Unternehmen wechseln.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP:
http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung
http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Michael Eggert
Guest
Wed Dec 14, 2011 10:59 am
Kai Ebersbach wrote:
Moin!
Quote:
Zusatzversorgung (VBL) ist vermutlich Pflichtversicherung (Rente),
sicherheitshalber nachfragen bzw. mit/ohne ausrechnen lassen.
Ja, ist IMHO Pflicht. Das heißt, vom Netto gehen etwa 50 für eine
Zusatzrentenversicherung ab und der Bund legt nochmal 100 dazu.
Gruß,
Michael.
Kai Ebersbach
Guest
Wed Dec 14, 2011 11:29 am
Moin Lutz,
Am 14.12.2011 05:23, schrieb Lutz Schulze:
Quote:
Da gilt dann wohl wie in der Privatwirtschaft: wenn du deutlich mehr
verdienen willst musst du mal das Unternehmen wechseln.
Klar, wobei in der Privatwirtschaft der Verhandlungsspielraum auch meist
größer ist und vor allem Leistung eine grössere Rolle spielt.
Wer wirklich gut ist, wird vom Arbeitgeber mehr Geld bekommen, wenn der
den Arbeitnehmer halten will. Im öffentlichen Dienst spielt das (leider)
keine Rolle, die Stellenbeschreibung/-einstufung ist wichtiger, das
heisst überspitzt, egal ob Du faul oder fleissig bist, gibts Gehalt nach
Tabelle und meist ist innerhalb des Korsetts auch kein
Verhandlungsspielraum.
Ich möchte die angebotene Stelle auch keinesfalls mies machen, sondern
lediglich (wie zuvor Klaus auch) auf ein paar öD-eigentümliche Sachen
hinweisen, über die man sich im Klaren sein sollte, wenn man in den ÖD
gehen will.
Gruß
Kai
Klaus Butzmann
Guest
Wed Dec 14, 2011 9:32 pm
Am 14.12.2011 05:23, schrieb Lutz Schulze:
Entwicklungsstufe.
Quote:
Da gilt dann wohl wie in der Privatwirtschaft: wenn du deutlich mehr
verdienen willst musst du mal das Unternehmen wechseln.
Sowieso, Treppenprinzip:
rechter Fuß / linker Fuß und immer eine Stufe höher, so alle 3-5 Jahre.
Loyalität ist seit 20 Jahre out und mit 40-45 ist Ende Geländer.
Butzo
Martin Gerdes
Guest
Wed Dec 14, 2011 10:00 pm
Kai Ebersbach <usenet-02-2011_at_kai-ebersbach.de> schrieb:
Quote:
Die Mittel wurden etwas aufgestockt, AFAIK bis Entgeltgruppe 13 für
Dipl.-Ing. (TU) und Stufe 3 bei entsprechender Berufserfahrung.
.... das heißt: Man ist bereit, externe Berufserfahrung von bis zu 3
Jahren gehaltlich anzuerkennen.
Quote:
Vorsicht,
je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Anzahlen von Entgeltgruppen.
Manchmal EG1-EG11 oder auch EG1-EG15, vom Bundesland abhängig.
Sicherlich stimmt das so nicht.
Quote:
Vom gleichen Autor dazu dies:
http://paul.schubbi.org/tvoed/stufen.html
Wen dieses Thema genauer interessiert, hole sich das Programm von dieser
Webseite (
http://www.pc-gehalt.de/ ). Der Autor führt das Programm nach
vielen Jahren aus persönlichen Gründen nun nicht mehr weiter, daher gibt
er die letzte Version als Freeware heraus. Schade darum!
Quote:
Zusatzversorgung (VBL) ist vermutlich Pflichtversicherung (Rente),
In der Tat.
Quote:
sicherheitshalber nachfragen bzw. mit/ohne ausrechnen lassen.
"Ohne" auszurechnen ist bei Pflichtversicherungen überflüssig
(wenngleich das mit dem von mir genannten Programm möglich ist). Selbst
Mitarbeitern mit Zeitverträgen (und das werden im öD ständig mehr)
bleibt diese Segnung nicht erspart. Immerhin hat man die Versicherung
vor einigen Jahren so umgestaltet, daß auch ein Zeitverträgler
schließlich etwas herausbekommt. In früheren Zeiten waren
Zeitverträgler-Beiträge praktisch verloren.
Quote:
Das "Fiese" im TVOED ist eher langfristiger Natur, bei E13
Entwicklungsstufe 5 ist selbst bei unbefristetem Vertrag Schluss der
Fahnenstange bis zur Rente, dafür braucht man bis dahin auch 7 Jahre
Das war ausdrückliches Konstruktionsprinzip. Die bisherige
Entgeltautomatik (über 20 Jahre alle zwei Jahre ein bißchen mehr) sollte
ausdrücklich durchbrochen werden und durch eine an der individuellen
Leistung orientiertes Entgelt ersetzt werden. Als ersten Schritt in
diese Richtung hat man bei den Angestellten mächtig gesägt. Ganz hat man
die Altersstufen allerdings nicht abschaffen können. Jetzt heißen sie
allerdings "Entwicklungsstufen".
Das gewürzhaft eingeführte "Leistungsentgelt" (1% des Gehalts nach
Leistung) hat sich als unpraktikabel erwiesen, weil es nicht gelungen
ist, passende Leistungskriterien zu entwickeln. Also bekommt in den
Körperschaften, die einem TV-Leistungsentgelt unterliegen, alle
Mitarbeiter diesen (kleinen) Aufschlag.
Die Beamten sind deutlich besser vernetzt als die Angestellten, denen
ist eine entsprechende Kürzung bisher erspart geblieben. Es steht nicht
zu erwarten, daß sich die Gehaltsschere zwischen Angestellten und
Beamten im öffentlichen Dienst irgendwann mal wieder verringern wird
(leicht auszurechnen am vorliegenden Beispiel E13 zu A13 mit dem
obengenannten Programm).
Quote:
Eine E14 geht nur, wenn der Stellenplan es hergibt und selbst eine
Höhergruppierung heisst oft, eine Entgeldstufe hoch aber eine
Entwicklungsstufe zurück (ev. Garantiebetrag) und wieder die
Wartezeiten für die nächste Entwicklungsstufe.
Immerhin gibt es dann wieder eine Entwicklungsstufe nach oben.
Arbeitgeberwechsel, wie vorgeschlagen, ist in diesem Tarifgefüge
übrigens auch nicht so toll: Der Folgearbeitgeber (auch öffentlicher
Dienst!) kann durchaus auf den Trichter kommen, die Entwicklungsstufe
wieder auf 0 zurückzudrehen, weil er nur Erfahrung in seinem Unternehmen
anerkennt. Es hat solche Fälle bereits gegeben. Eine Einstufung nach
Lebensalter war (bei all seinen Schwächen) schlichtweg das
transparentere Verfahren.
Andererseits diskutieren wir auf niedrigerem Niveau: Ein E13-Gehalt für
einen Universitätsabsolventen ist eine recht übersichtliche Sache
(verglichen mit Gehältern für entsprechende Positionen in der Industrie)
und ein Zeitvertrag bietet ja auch keine umwerfende soziale Sicherheit.
PS: Das obige Programm PC-Gehalt kann natürlich auch Garzeiten für den
Kugelgrill angeben.
Joerg
Guest
Wed Dec 14, 2011 10:48 pm
Klaus Butzmann wrote:
Quote:
... und mit 40-45 ist Ende Geländer.
Noe, hier nicht :-)
Michael, wenn Ihr keinen findet der schnelle oder zeitkritische
FPGA-Geschichten beherrscht, ich wuesste einen. Aber der kann das nur
extern machen. Aus Entfernungsgruenden und auch rechtlich (Amerikaner,
seine deutsche Arbeitserlaubnis von vor gut 20 Jahren gilt wohl nicht
mehr). Ein wenig Deutsch kann er noch, vor zwei Stunden ausprobiert.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Eggert
Guest
Thu Dec 15, 2011 1:04 am
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Moin!
Quote:
Michael, wenn Ihr keinen findet der schnelle oder zeitkritische
FPGA-Geschichten beherrscht, ich wuesste einen. Aber der kann das nur
extern machen.
Danke, aber das sind als _Personalmittel_ eingeworbene Drittmittel.
Gruß,
Michael.
Kai Ebersbach
Guest
Thu Dec 15, 2011 1:34 pm
Moin,
Am 14.12.2011 22:00, schrieb Martin Gerdes:
Quote:
"Ohne" auszurechnen ist bei Pflichtversicherungen überflüssig
Da ich nicht wusste, wie es im konkreten Fall gehandhabt wird, schrieb
ich "vermutlich".. Michael hat ja inzwischen bestätigt, dass VBL Pflicht
ist, damit entfällt das Rausrechnen natürlich.
Quote:
Das war ausdrückliches Konstruktionsprinzip. Die bisherige
Entgeltautomatik (über 20 Jahre alle zwei Jahre ein bißchen mehr) sollte
ausdrücklich durchbrochen werden und durch eine an der individuellen
Leistung orientiertes Entgelt ersetzt werden. Als ersten Schritt in
diese Richtung hat man bei den Angestellten mächtig gesägt. Ganz hat man
die Altersstufen allerdings nicht abschaffen können. Jetzt heißen sie
allerdings "Entwicklungsstufen".
Soweit so gut... das Problem ist ein anderes:
Es gibt noch keine Modelle dafür, wie man bewerten will, ab wann man
nach Leistung besser oder schlechter zahlen will, heisst, momentan geht
es den "Faulen" nicht an den Kragen aber die "Fleissigen" bekommen auch
nicht mehr...
Quote:
Das gewürzhaft eingeführte "Leistungsentgelt" (1% des Gehalts nach
Leistung) hat sich als unpraktikabel erwiesen, weil es nicht gelungen
ist, passende Leistungskriterien zu entwickeln. Also bekommt in den
Körperschaften, die einem TV-Leistungsentgelt unterliegen, alle
Mitarbeiter diesen (kleinen) Aufschlag.
Auch das ist verschieden, in einigen Organisationseinheiten wird es
tatsächlich nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet, in anderen wurden
und werden mit grossen Aufwand LOB (Leistungs Orientierte Bezahlung)
Ziele vereinbart und überwacht, um das Geld zu verteilen.
Quote:
Die Beamten sind deutlich besser vernetzt als die Angestellten, denen
ist eine entsprechende Kürzung bisher erspart geblieben. Es steht nicht
zu erwarten, daß sich die Gehaltsschere zwischen Angestellten und
Beamten im öffentlichen Dienst irgendwann mal wieder verringern wird
(leicht auszurechnen am vorliegenden Beispiel E13 zu A13 mit dem
obengenannten Programm).
Na ja, Beamte müssen auch ein paar mehr Stunden arbeiten in der Woche
(41 statt 39) und auch denen ist man an Weihnachtsgeld etc. schon
rangegangen. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Beamten den nicht
beihilfefähigen Teil ihrer Krankenversicherung selbst zahlen müssen,
trotzdem stehen sie bei gleicher Tätigkeit meist etwas besser da und vor
allem im Rentenalter siehts besser aus.
Quote:
Immerhin gibt es dann wieder eine Entwicklungsstufe nach oben.
Jepp.
Quote:
Arbeitgeberwechsel, wie vorgeschlagen, ist in diesem Tarifgefüge
übrigens auch nicht so toll: Der Folgearbeitgeber (auch öffentlicher
Dienst!) kann durchaus auf den Trichter kommen, die Entwicklungsstufe
wieder auf 0 zurückzudrehen, weil er nur Erfahrung in seinem Unternehmen
anerkennt. Es hat solche Fälle bereits gegeben. Eine Einstufung nach
Lebensalter war (bei all seinen Schwächen) schlichtweg das
transparentere Verfahren.
Ganz auf 0 ist mir nicht bekannt, aber Entwicklungsstufe 2 in derselben
Entgeltgruppe soll schon vorgekommen sein.
Quote:
Andererseits diskutieren wir auf niedrigerem Niveau: Ein E13-Gehalt für
einen Universitätsabsolventen ist eine recht übersichtliche Sache
(verglichen mit Gehältern für entsprechende Positionen in der Industrie)
und ein Zeitvertrag bietet ja auch keine umwerfende soziale Sicherheit.
Völlig klar, das sollte sich ein Interessent halt vorher überlegen...
Quote:
PS: Das obige Programm PC-Gehalt kann natürlich auch Garzeiten für den
Kugelgrill angeben.
*schmunzel* Oder es errechnet, wieviele T-Bones man sich von E 13 im
Monat leisten kann :-)
Gruß
Kai
E.-R. Bruecklmeier
Guest
Thu Dec 15, 2011 1:59 pm
Am 14.12.2011 22:00, schrieb Martin Gerdes:
Quote:
Die Beamten sind deutlich besser vernetzt als die Angestellten, denen
ist eine entsprechende Kürzung bisher erspart geblieben.
sooo? Ich sage nur Umstellung von C auf W Besoldung!
Eric.
--
Who the hell ist general failure and why is he reading my harddisk?
Martin Gerdes
Guest
Fri Dec 16, 2011 1:00 pm
Kai Ebersbach <usenet-02-2011_at_kai-ebersbach.de> schrieb:
Quote:
Die bisherige Entgeltautomatik (über 20 Jahre alle zwei Jahre
ein bißchen mehr) sollte [mit dem neuen Tarifvertrag] ausdrücklich
durchbrochen werden und durch eine an der individuellen
Leistung orientiertes Entgelt ersetzt werden. Als ersten Schritt in
diese Richtung hat man bei den Angestellten mächtig gesägt.
Das gewürzhaft eingeführte "Leistungsentgelt" (1% des Gehalts nach
Leistung) hat sich als unpraktikabel erwiesen, weil es nicht gelungen
ist, passende Leistungskriterien zu entwickeln.
Soweit so gut... das Problem ist ein anderes:
Es gibt noch keine Modelle dafür, wie man bewerten will, ab wann man
nach Leistung besser oder schlechter zahlen will,
Just das wollte ich mit dem Satz
"[Das Leistungsentgelt] hat sich als unpraktikabel erwiesen, weil es
nicht gelungen ist, passende Leistungskriterien zu entwickeln"
ausgedrückt haben.
Quote:
heisst, momentan geht es den "Faulen" nicht an den Kragen, aber
die "Fleissigen" bekommen auch nicht mehr...
Also bekommt in den Körperschaften, die einem TV-Leistungsentgelt
unterliegen, alle Mitarbeiter diesen (kleinen) Aufschlag.
Auch das ist verschieden, in einigen Organisationseinheiten wird es
tatsächlich nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet, in anderen wurden
und werden mit grossen Aufwand LOB (Leistungs Orientierte Bezahlung)
Ziele vereinbart und überwacht, um das Geld zu verteilen.
Wieviel Gänge schaltest Du hoch, wenn man Dir dafür 1% mehr Gehalt
verspricht?
Quote:
Die Beamten sind deutlich besser vernetzt als die Angestellten, denen
ist eine entsprechende Kürzung bisher erspart geblieben. Es steht nicht
zu erwarten, daß sich die Gehaltsschere zwischen Angestellten und
Beamten im öffentlichen Dienst irgendwann mal wieder verringern wird
(leicht auszurechnen am vorliegenden Beispiel E13 zu A13 mit dem
obengenannten Programm).
Na ja, Beamte müssen auch ein paar mehr Stunden arbeiten in der Woche
(41 statt 39)
Je nachdem.
Quote:
und auch denen ist man an Weihnachtsgeld etc. schon rangegangen.
Was unter dem Strich steht, zählt.
Quote:
Nicht vergessen sollte man auch, dass die Beamten den nicht
beihilfefähigen Teil ihrer Krankenversicherung selbst zahlen müssen,
Beim Angestellten nennt man das Entsprechende "Arbeitnehmerbeitrag".
Quote:
trotzdem stehen sie bei gleicher Tätigkeit meist etwas besser da
Etwas?
Quote:
und vor allem im Rentenalter siehts besser aus.
Aber ganz heftig.
Um diese Lücke zu schließen, hat man von vielen Jahren die
Zusatzversorgungskasse ("VBL") eingeführt, die die Lücke schließen
sollte. Das hat (natürlich) nicht geklappt, die Altersversorgung der
Angestellten im öD hinkt mächtig der Altersversorgung der Beamten
hinterher, allerdings ist in diesem Zusammenhang ein mächtig
bürokratisches Konstrukt entstanden -- und ein neuer Sozialbeitrag für
die Mitarbeiter.
Quote:
PS: Das obige Programm PC-Gehalt kann natürlich auch Garzeiten für den
Kugelgrill angeben.
*schmunzel* Oder es errechnet, wieviele T-Bones man sich von E 13 im
Monat leisten kann
Das gilt nicht. Wenn es hier off-topic wird, ist es Pflicht, zum Ende
der Diskussion auf den Kugelgrill einzugehen. Dann weiß jeder hier, daß
ein Subthread ausdiskutiert ist.
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