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gUnther nanonüm
Guest
Wed Feb 24, 2010 3:35 pm
Hi,
was einem so einfällt beim Fenstergucken: Kann man den Kopfhörer eines
Walkies oder mp3-Players "hintenrum" abhören? Etwa diese neumodischen
Ins-Ohr-Stöpsel, wenn man die wirklich tiefen Frequenzen abschneidet, könnte
man dann z.B. Ohrgeräusche aufnehmen? Da denke ich etwa an Herztöne...und
nicht an Kaugeräusche

wohlbemerkt nicht als Soloanwendung, sondern auf
demselben Headset, auf dem irgendeine Ablenkmuzak läuft. Die moderne
Elektronik müßte eigentlich dazu befähigt sein. Das wär ne Marktlücke,
einmal als Ersatz für die blöden Pulsuhren, und dann auch "hilfreich" für
Techno/Trance, man könnte den Pitch nach Pulstempo regeln...für
Blindenaerobic.
--
mfg,
gUnther
David Kastrup
Guest
Wed Feb 24, 2010 5:01 pm
gUnther nanonüm <g-h-w_at_gmx.de> writes:
Quote:
was einem so einfällt beim Fenstergucken: Kann man den Kopfhörer eines
Walkies oder mp3-Players "hintenrum" abhören? Etwa diese neumodischen
Ins-Ohr-Stöpsel, wenn man die wirklich tiefen Frequenzen abschneidet,
könnte man dann z.B. Ohrgeräusche aufnehmen? Da denke ich etwa an
Herztöne...und nicht an Kaugeräusche

wohlbemerkt nicht als
Soloanwendung, sondern auf demselben Headset, auf dem irgendeine
Ablenkmuzak läuft. Die moderne Elektronik müßte eigentlich dazu
befähigt sein. Das wär ne Marktlücke, einmal als Ersatz für die blöden
Pulsuhren, und dann auch "hilfreich" für Techno/Trance, man könnte den
Pitch nach Pulstempo regeln...für Blindenaerobic.
Ich bezweifle, daß auch eine gute Echo/Gabelkompensation das Nutzsignal
unter dem reingepumpten Dreck noch herausbekäme.
Da liegen ja Größenordnungen dazwischen.
--
David Kastrup
Wiebus
Guest
Wed Feb 24, 2010 5:44 pm
Hallo gUnther.
Quote:
was einem so einfällt beim Fenstergucken: Kann man den Kopfhörer eines
Walkies oder mp3-Players "hintenrum" abhören?
Ja. Die arbeiten durchaus als Mikrofon, weil das dynamische Prinzip ja
umgehrbar ist.
Tatsächlich hat man ja auch festgestellt, daß das das Ohr bei Tinitus
selber leise Geräusche aussendet. Pulsgeräusche dürften dagegen eher
Laut sein.
Ob ein Kopfhörer aber dafür ausreicht, weiss ich nicht. Sehr viele
Kopfhörer bekommen ihren gleichmäßigen Frequenzgang ja durch
Bedämpfung. Daher sind sie als Mikrophon eher unempfindlich.
Die Entkopplung zwischen übertragener Musik und aufgenommenem Puls
könnte man irgendwie durch ein Dreitor/zirkulator machen. Was mit dem
Rechner und einer Autokorrelation wäre auch denkbar. Aber was wäre mit
externen Störgeräuschen?
Eine Manschette am Handgelenk oder sonstwo mit extra Pulsmikrophon ist
wohl deutlich einfacher.
Denkbar wäre auch ein Kopfhörer mit einem Lautsprecher, der in den
Gehörgang bläst, und einem Mikrophon, das am Ohrläppchen horcht. :-)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Wed Feb 24, 2010 6:09 pm
Also schrieb gUnther nanonüm:
Quote:
Korüphäen
Du meinst wohl Koniferen.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Horst-D.Winzler
Guest
Wed Feb 24, 2010 6:34 pm
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Quote:
Also schrieb gUnther nanonüm:
Korüphäen
Du meinst wohl Koniferen.
Ansgar
Eher Konfitüre. Schmeckt einfach besser.
--
mfg hdw
Wiebus
Guest
Wed Feb 24, 2010 6:38 pm
Hallo David.
Quote:
Da liegen ja Größenordnungen dazwischen.
Ja. aber das eine Signal (Lautsprecher) ist gut bekannt, und das
andere (Puls) ist
in einem engen Frequenzbereich mit teilweise bekanter Kurvenform.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
David Kastrup
Guest
Wed Feb 24, 2010 6:52 pm
Wiebus <bernd.wiebus_at_gmx.de> writes:
Quote:
Hallo David.
Da liegen ja Größenordnungen dazwischen.
Ja. aber das eine Signal (Lautsprecher) ist gut bekannt, und das
andere (Puls) ist in einem engen Frequenzbereich mit teilweise
bekanter Kurvenform.
Nochmal: "Echokompensation". Mit der Gabelkompensation ist man noch
lange nicht fertig, alldieweil der Gehörgang kein akustikfreier Raum
ist. Das Gedröhne, das man 5 Meter daneben noch hört, kommt ja schon
ins Nebenohr von außen lauter rein als die ohreigenen Geräusche.
Die Rückwirkungen des Gehörgangs auf die Membran sind sicher nicht ohne.
Und wieso ist Puls in einem engen Frequenzbereich? Und den willst Du
sauber von den Artifakten einer Bassdrum trennen?
--
David Kastrup
Michael Eggert
Guest
Wed Feb 24, 2010 6:53 pm
Wiebus wrote:
Moin!
Quote:
Da liegen ja Größenordnungen dazwischen.
Ja. aber das eine Signal (Lautsprecher) ist gut bekannt
Das schon, aber der Lautsprecher ist kein Abschlusswiderstand.
Schließlich kommt auch der Schall vom Lautsprecher wieder zurück, und
das auch noch zeitlich variabel, wenn der Ohrhörer wackelt.
Gruß,
Michael.
Wiebus
Guest
Wed Feb 24, 2010 9:23 pm
Hallo David.
Quote:
Und wieso ist Puls in einem engen Frequenzbereich? Und den willst Du
sauber von den Artifakten einer Bassdrum trennen?
30-200 Schläge in der Minute sollten für die meisten Anwendungen
langen.
Den Bereich gar nicht erst an den Lautsprecher übertragen? Alles unter
100Hz weg?
Ok, ich gebe zu, daß das ganze nicht Trivial ist. Geht ja sehr häufig
bei den Heimtrainern daneben.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Marte Schwarz
Guest
Wed Feb 24, 2010 11:23 pm
Hi gUnther,
Quote:
Walkies oder mp3-Players "hintenrum" abhören? Etwa diese neumodischen
Ins-Ohr-Stöpsel, wenn man die wirklich tiefen Frequenzen abschneidet,
könnte man dann z.B. Ohrgeräusche aufnehmen? Da denke ich etwa an
Herztöne...und nicht an Kaugeräusche

wohlbemerkt nicht als
Soloanwendung, sondern auf demselben Headset, auf dem irgendeine
Ablenkmuzak läuft.
Als erstes müsste man die Laustsprecher sehr hochohmig ansteuern, also
stromgesteuert. Dafür sind sie nicht konstruiert und ich will nicht wissen,
wie sich das dann anhört. Konstruiert sind sie jedenfalls auf
Spannungsansteuerung, also niederohmig getrieben. Da wird vom ohnehin
geringen Mikrofoniesignal nicht viel bleiben.
Zweitens will man bei solch kleinen Signalen sicher ein geschirmtes Kabel
haben...
Die Gleichtaktunterdrückung, die Du bei der Differenzbildung brauchst dürfte
es gut in sich haben, zumal hier der Frequenzgang des akkustischen Systems
mit einfließen muss... Ich würde es mal vorsichtig als sehr sportlich
bezeichnen, diesen Frequenzgang, zu dem ja auch der akkustische Raum um den
Lautsprecher herum gehört, genau genug modellieren zu können...
Marte
Thomas Thiele
Guest
Thu Feb 25, 2010 1:50 am
gUnther nanonüm schrieb:
Quote:
was einem so einfällt beim Fenstergucken: Kann man den Kopfhörer eines
Walkies oder mp3-Players "hintenrum" abhören?
Nein.
Prinzipiell eignen sich Kopfhörer wie jeder dynamischer Lautsprecher als
Mikrofon. Natürlich nur in extrem schlechter Qualität. Mieser
Frequenzgang (wobei hier gerade tiefe Bässe wiedergegeben werden können,
aber wenig höhen. Mikrofon müssen nicht groß sein um Bässe aufzunehmen.
Das wissen blos die ganzen Heinis nicht, die sich extra
Großmembranmikros kaufen.) und sehr wenig Pegel.
Habe ich aber selber schon benutzt, um Pegel zu testen (ist was da vs.
ist nichts da) und Gesangideen festzuhalten wenn kein Mikro vorhanden war.
Kannst ja mal deine KH in den Mikroeingang des Rechners stecken und
probieren.
Aber das gleichzeitige Mitschneiden wird nicht gehen, weil der Sound aus
den KH viel lauter ist.
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:42 am
Marte Schwarz schrieb:
Quote:
Als erstes müsste man die Laustsprecher sehr hochohmig ansteuern, also
stromgesteuert. Dafür sind sie nicht konstruiert und ich will nicht wissen,
wie sich das dann anhört. Konstruiert sind sie jedenfalls auf
Spannungsansteuerung, also niederohmig getrieben.
Wenn du wissen willst, wie sich der Klang von "gewissem Grad"
stromgesteuerten Lautsprechern anhört, mache mal Hörprobe bei alten
Radios. Am Besten mit Leistungstrioden in der Endstufe. Die hatten
garnicht soviel Verstärkung, um sich den Luxus einer starken
Gegenkopplung leisten zu können. Was sich übrigens bei Ausgangstrafos
verbietet.
Quote:
Da wird vom ohnehin
geringen Mikrofoniesignal nicht viel bleiben.
Zweitens will man bei solch kleinen Signalen sicher ein geschirmtes Kabel
haben...
Wir haben als Kinder zwei Lautsprecher über Klingeldraht verbunden. Wir
waren überrascht, wie gut die Verständigung war. ;-)
--
mfg hdw
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Thu Feb 25, 2010 10:34 am
Also schrieb Horst-D.Winzler:
Quote:
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Also schrieb gUnther nanonüm:
Korüphäen
Du meinst wohl Koniferen.
Ansgar
Eher Konfitüre. Schmeckt einfach besser.
Von Leuten, die mit Bäumen reden, habe ich schon mal gehört. Aber von
solchen, die sich morgens mit ihrem Mustopf unterhalten... ?
Ansgar
--
*** Musik! ***
Horst-D.Winzler
Guest
Thu Feb 25, 2010 2:20 pm
Harald Wilhelms schrieb:
Quote:
On 24 Feb., 17:34, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Also schrieb gUnther nanonüm:
Korüphäen
Du meinst wohl Koniferen.
Ansgar
Eher Konfitüre. Schmeckt einfach besser.
--
mfg hdw
Ich hätte jetzt eher auf irgendwelche, mir
unbekannte griechische Götter getippt...
Zum Thema: Die direkt nebeneinander
liegenden Mikros und Hörer eines Hör-
gerätes bekommt man wohl ganz gut
voneinander entkoppelt, aber bei nur
einem Bauteil halte ich das auch für
unwahrscheinlich.
Gruss
Harald
Vakuum leitet keinen Schall. ;-)
--
mfg hdw
Dieter Wiedmann
Guest
Thu Feb 25, 2010 2:23 pm
Horst-D.Winzler schrieb:
Quote:
Vakuum leitet keinen Schall.
In Hollywood schon.
Gruß Dieter
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