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Thomas 'tom' Malkus
Guest
Sat Feb 20, 2010 2:15 am
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:
Quote:
In der Tat, ergibt eine Zeitkonstante von 2.2 Sekunden. Koennte
hinhauen, dann haettest Du gewonnen und koenntest Du Dich bei Falk
fuer ein Freibier melden
Könnte passen.
Quote:
Irgendwie erstaunlich dass der 2N3055 oder BD241 nicht ganz
durchlegiert hat. Bei meinen Faellen gab es entweder vollen
Dreierschluss oder es war drinnen alles verdampft.
Vor allem weil es auch noch 3 2N3055 sein sollen. Die sind normalerweise
mit 3A nicht tot zu kriegen. Daher wohl eher der 241.
Würde der Restwiderstand vom 241 überhaupt noch gross gegenüber dem 2k2
auffallen?
73 de Tom
"der sich mal wieder mehr mit Analogtechnik befassen sollte, lang ist es her"
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 *
http://www.dl7bj.de
Joerg
Guest
Sat Feb 20, 2010 2:34 am
Thomas 'tom' Malkus wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:
In der Tat, ergibt eine Zeitkonstante von 2.2 Sekunden. Koennte
hinhauen, dann haettest Du gewonnen und koenntest Du Dich bei Falk
fuer ein Freibier melden :-)
Könnte passen.
Irgendwie erstaunlich dass der 2N3055 oder BD241 nicht ganz
durchlegiert hat. Bei meinen Faellen gab es entweder vollen
Dreierschluss oder es war drinnen alles verdampft.
Vor allem weil es auch noch 3 2N3055 sein sollen. Die sind normalerweise
mit 3A nicht tot zu kriegen. Daher wohl eher der 241.
Würde der Restwiderstand vom 241 überhaupt noch gross gegenüber dem 2k2
auffallen?
Wenn er tatsaechlich wie Bert sagt auf der CE Strecke allein
durchlegieren kann faellt das vermutlich kaum auf. Allerdings passen bei
40V-12V kaum mehr als 12mA durch den 2.2k durch.
Nun kann es natuerlich sein dass es gar nicht R9 ist ueber den Ungemach
reinkommt, sondern die Ausgaenge von IC1 und IC2, welche dann deren Pin
7 und damit die ganze Versorgung hochziehen. Ich kenne die uA741 nicht
mehr gut, zu lange her.
Quote:
73 de Tom
"der sich mal wieder mehr mit Analogtechnik befassen sollte, lang ist es her"
Es ist nie zu spaet :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Falk Willberg
Guest
Sat Feb 20, 2010 1:39 pm
Am 20.02.2010 01:34, schrieb Joerg:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus wrote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:
In der Tat, ergibt eine Zeitkonstante von 2.2 Sekunden. Koennte
hinhauen, dann haettest Du gewonnen und koenntest Du Dich bei Falk
fuer ein Freibier melden :-)
Könnte passen.
Irgendwie erstaunlich dass der 2N3055 oder BD241 nicht ganz
durchlegiert hat. Bei meinen Faellen gab es entweder vollen
Dreierschluss oder es war drinnen alles verdampft.
Vor allem weil es auch noch 3 2N3055 sein sollen. Die sind normalerweise
mit 3A nicht tot zu kriegen. Daher wohl eher der 241.
Würde der Restwiderstand vom 241 überhaupt noch gross gegenüber dem 2k2
auffallen?
Wenn er tatsaechlich wie Bert sagt auf der CE Strecke allein
durchlegieren kann faellt das vermutlich kaum auf. Allerdings passen bei
40V-12V kaum mehr als 12mA durch den 2.2k durch.
Die Transistoren sind alle in Ordnung.
Quote:
Nun kann es natuerlich sein dass es gar nicht R9 ist ueber den Ungemach
reinkommt, sondern die Ausgaenge von IC1 und IC2, welche dann deren Pin
7 und damit die ganze Versorgung hochziehen. Ich kenne die uA741 nicht
mehr gut, zu lange her.
Es scheint ein 741 zu sein, der das Problem (mit-)verursacht. Kältespray
kann das hochlaufen reproduzierbar verhindern.
Quote:
73 de Tom "der sich mal wieder mehr mit Analogtechnik befassen sollte,
lang ist es her"
Es ist nie zu spaet
Das ist der Hauptgrund, warum ich mir dieses Ding antue. Aber da es IMO
einen Designfehler hat (Poti hochohmig->volle Spannung statt null),
werde ich die Regelung vielleicht doch ersetzen. Dann kommt auch gleich
ein µC rein und ein USB-Anschluß ;-)
Falk
Thomas 'tom' Malkus
Guest
Sat Feb 20, 2010 2:13 pm
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Quote:
Es scheint ein 741 zu sein, der das Problem (mit-)verursacht. Kältespray
kann das hochlaufen reproduzierbar verhindern.
Bist Du sicher, dass es ein 741er ist? Wenn ich mich recht entsinne,
hatte ich immer nur Ärger mit den 723er. Die Dinger waren meist schuld
und wohl auch recht empfindlich.
73 de Tom
--
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Bernd Mayer
Guest
Sat Feb 20, 2010 3:55 pm
Am 20.02.2010 13:13, schrieb Thomas 'tom' Malkus:
Quote:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Es scheint ein 741 zu sein, der das Problem (mit-)verursacht. Kältespray
kann das hochlaufen reproduzierbar verhindern.
Bist Du sicher, dass es ein 741er ist? Wenn ich mich recht entsinne,
hatte ich immer nur Ärger mit den 723er. Die Dinger waren meist schuld
und wohl auch recht empfindlich.
Hallo,
die Bondingdrähte, auch der 741er, können sich mit der Zeit lockern,
z.B. durch thermische Beanspruchung, und dann zu solchen Störungen
führen. Das kann man manchmal sogar mit dem Oszilloskop am Ausgang sehen
(starkes Rauschen).
Bernd Mayer
Bert Braun, DD5XL
Guest
Sat Feb 20, 2010 4:21 pm
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Es scheint ein 741 zu sein, der das Problem (mit-)verursacht. Kältespray
kann das hochlaufen reproduzierbar verhindern.
Bist Du sicher, dass es ein 741er ist? Wenn ich mich recht entsinne,
hatte ich immer nur Ärger mit den 723er. Die Dinger waren meist schuld
und wohl auch recht empfindlich.
Naja, sagen wir so, die 723 waren empfindlich gegen Designfehler, da
mußte man schon genau das Datenblatt lesen, sonst gabs interessante
Nebeneffekte.
73 de Bert
--
Thomas 'tom' Malkus
Guest
Sat Feb 20, 2010 4:57 pm
"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:
Quote:
Naja, sagen wir so, die 723 waren empfindlich gegen Designfehler, da
mußte man schon genau das Datenblatt lesen, sonst gabs interessante
Nebeneffekte.
Mag sein. Ich habe den nie verwendet, der war aber lange Zeit auf
vielen dieser fertigen Module drauf. Vielleicht waren die auch nicht so
gut gemacht. Ist auch lange her...
73 de Tom
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Joerg
Guest
Sat Feb 20, 2010 6:43 pm
Bert Braun, DD5XL wrote:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
Es scheint ein 741 zu sein, der das Problem (mit-)verursacht. Kältespray
kann das hochlaufen reproduzierbar verhindern.
Bist Du sicher, dass es ein 741er ist? Wenn ich mich recht entsinne,
hatte ich immer nur Ärger mit den 723er. Die Dinger waren meist schuld
und wohl auch recht empfindlich.
Naja, sagen wir so, die 723 waren empfindlich gegen Designfehler, da
mußte man schon genau das Datenblatt lesen, sonst gabs interessante
Nebeneffekte.
Ich habe viele Regler damit entwickelt und an sein moderates
Rauschverhalten kam nicht viel modernes ran. Allerdings ist das zig
Jahre her, seit Mitte 90er sind es bei mir so gut wie alles
Schaltregler-Designs.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Axel Berger
Guest
Sat Feb 20, 2010 9:50 pm
Aus dem 723 kann man wunderbar eine geheizte und temperaturgeregelte
Präzisionsreferenz machen. Die Idee und Schaltung hatte ich aus der
elrad.
Rolf Bombach
Guest
Sun Feb 21, 2010 10:01 pm
Bernd Mayer schrieb:
Quote:
Am 19.02.2010 22:48, schrieb Falk Willberg:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png
Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.
möglicherweise benötigt die Schaltung eine Mindeslast weil die
Basisströme auf den Ausgang gehen: also mal das Verhalten mit einer
minimalen Last austesten, so ca. um die 100mA.
Die 741er sollten das absaugen.
Quote:
Die Hilfsspannungen für die Opamps weden benötigt damit der 723 auf Null
Volt regeln kann. Über die Dioden D8 und D9 an der Basis des
Ausgangstransistors wird der Ausgang gesperrt oder heruntergeregelt bei
zu hohem Strom (gemessen an R20 mit IC2) oder zu hoher Spannung
(gemessen mot IC1) .
Der 723 regelt hier IMHO gar nichts variables. Er stellt die Referenz-
spannung zur Verfügung.
--
mfg Rolf Bombach
Falk Willberg
Guest
Sun Feb 21, 2010 11:16 pm
Am 21.02.2010 21:01, schrieb Rolf Bombach:
....
Quote:
Der 723 regelt hier IMHO gar nichts variables. Er stellt die Referenz-
spannung zur Verfügung.
So ist das. Und der erste 741 regelt die Ausgangsspannung, indem er über
eine Diode die Basis des Längstransistors gegen "GND" zieht.
Die Diode ist notwendig, weil auch der 741, der die Strombegrenzung
macht, die Basis herunterziehen darf und man Streit zwischen den Beiden
vermeiden will ;-)
Inzwischen weiß ich:
- Das Poti für die Spannungseinstellung ist verschlissen
- Abkühlen des 741 für die Spannungsregelung löst das Problem
- Die Widerstände für die 0V und 30V Begrenzung wurden ungeeignet verändert.
Die Simulation mit LTSpice ist in diesem Fall sehr hilfreich. Auch wenn
ich die Regelung ersetzen werde, habe ich immerhin etwas gelernt. Das
war es wert...
Der Plan für die neue Regelung sieht etwa so aus: Referenz, zwei OPAs
für Spannung und Strom, im Fehlerfalle (Schleifer hochohmig) gehen
Spannung/Strombegrenzung herunter, 0-40V, ein paar konstante Ausgänge
5V, 3,3V, vielleicht 1,8V alle mit ein paar mA.
Wenn ein µC reinkommt, wird der Spannung und Strom anzeigen. Evtl. sogar
mit µA Auflösung...
Falk
Bernd Mayer
Guest
Mon Feb 22, 2010 12:25 am
Am 20.02.2010 20:50, schrieb Axel Berger:
Quote:
Aus dem 723 kann man wunderbar eine geheizte und temperaturgeregelte
Präzisionsreferenz machen. Die Idee und Schaltung hatte ich aus der
elrad.
Hallo,
ja diese geniale Schaltung hatte ich auch mal gebaut und mit einem Föhn
getestet, die ist wirklich recht temperaturstabil.
Für die Aussenbeschaltung hatte ich extra auch hochwertige Widerstände
mit geringem TCO eingestzt.
Ich hatte die Schaltung aus einer anderen Quelle, einem Buch über
lineare Schaltungen (Harms?) ca. im DINA4-Format, ich habe das gerade
nicht hier.
Bernd Mayer
Christian Auerswald
Guest
Mon Feb 22, 2010 10:11 pm
"Axel Berger" <Axel_Berger_at_b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
news:201002202050.a38999_at_b.maus.de...
Quote:
Aus dem 723 kann man wunderbar eine geheizte und temperaturgeregelte
Präzisionsreferenz machen. Die Idee und Schaltung hatte ich aus der
elrad.
Hi,
du hast nicht zufällig gerade die Heftnummer greifbar? *die Elrad-DVD such*
:-)
Grüße
Christian
Axel Schwenke
Guest
Mon Feb 22, 2010 11:56 pm
"Christian Auerswald" <christianauerswald_at_freenet.de> wrote:
Quote:
"Axel Berger" <Axel_Berger_at_b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
news:201002202050.a38999_at_b.maus.de...
Aus dem 723 kann man wunderbar eine geheizte und temperaturgeregelte
Präzisionsreferenz machen. Die Idee und Schaltung hatte ich aus der
elrad.
du hast nicht zufällig gerade die Heftnummer greifbar?
Die Schaltungen die ich dazu gesehen habe, sind alle recht ähnlich
und eigentlich auch ziemlich trivial. Der Regeltransistor spielt
Heizung. Der Transistor der normal für die Strombegrenzung zuständig
ist, bekommt eine konstante Basisspannung und regelt so beim Erreichen
der Solltemperatur dem Regeltransistor den Basisstrom weg.
Den Differenzverstärker legt man tot.
Damit der Heiztransistor nicht durchbrennt, muß man den Strom begren-
zen. Entweder mit Vorwiderstand oder mit einer zweiten Regelschleife,
die im kalten Zustand den Heizstrom begrenzt. Im einfachsten Fall ist
das ein Emitterwiderstand und eine Diode zur Basis des Temperaturregel-
Transistors.
Genaue Dimensionierung hängt von Soll- und Umgebungstemperatur, der
thermischen Isolierung und der Betriebsspannung ab.
XL
Axel Berger
Guest
Tue Feb 23, 2010 7:03 pm
-A41769_at_B
*Christian Auerswald* wrote on Mon, 10-02-22 21:11:
Quote:
du hast nicht zufällig gerade die Heftnummer greifbar?
Nö, aber ich weiß, wo sie steht:
http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/IGEMA.htm
--
Tschö wa
Axel
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