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Fragen zu Netzgerät 0-30V mit LM723, 2xLM741

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Fragen zu Netzgerät 0-30V mit LM723, 2xLM741

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Falk Willberg
Guest

Fri Feb 19, 2010 10:48 pm   



Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.

Aus sentimentalen Gründen (mein erstes Netzgerät), weil es eigentlich
unzerstörbar ist (3x2N3055 für 3A) und 1:10 Untersetzung an den Reglern
hat würde ich es gerne wiederbeleben.

Falk

Bert Braun, DD5XL
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:06 pm   



Falk Willberg schrieb:
Quote:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.

Aus sentimentalen Gründen (mein erstes Netzgerät), weil es eigentlich
unzerstörbar ist (3x2N3055 für 3A) und 1:10 Untersetzung an den Reglern
hat würde ich es gerne wiederbeleben.

Hi Falk,

IC3 ist der Regler, IC1 die Strombegrenzung und IC2 die
Überspannungsbegrenzung.
Um die Ursache Deiner "runaway condition" zu ergründen, solltest Du aber
noch den linke Teil der Schaltung rund um X3 posten!


73 de Bert


--

Falk Willberg
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:23 pm   



Am 19.02.2010 23:06, schrieb Bert Braun, DD5XL:
Quote:
Falk Willberg schrieb:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.

Aus sentimentalen Gründen (mein erstes Netzgerät), weil es eigentlich
unzerstörbar ist (3x2N3055 für 3A) und 1:10 Untersetzung an den Reglern
hat würde ich es gerne wiederbeleben.

Hi Falk,

IC3 ist der Regler, IC1 die Strombegrenzung und IC2 die
Überspannungsbegrenzung.

Ich hätte angenommen, daß IC2 die Strombegrenzung macht: Wenn die
Spannung über R20 einen mit R18 einstellbaren Wert überschreitet, wird
dem Treibertransistor Q1 die Spannung an der Basis und damit die
Ausgangsspannung reduziert. Gleichzeitig wird T3 leitend und die LED
leuchtet.

Quote:
Um die Ursache Deiner "runaway condition" zu ergründen, solltest Du aber
noch den linke Teil der Schaltung rund um X3 posten!

Ok. Da die Anschlußbezeichnungen etwas verwirrend sind, eine Erklärung:
X1-1/X1-2 sind die 40VDC, X3-1 X3-2 und X3-1 sind ca. +12,0,-12V von X1
galvanisch getrennt: http://upload.schematheek.net/images/340.png

Falk

Bert Braun, DD5XL
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:35 pm   



Falk Willberg schrieb:

Quote:
IC3 ist der Regler, IC1 die Strombegrenzung und IC2 die
Überspannungsbegrenzung.

Ich hätte angenommen, daß IC2 die Strombegrenzung macht: Wenn die
Spannung über R20 einen mit R18 einstellbaren Wert überschreitet, wird
dem Treibertransistor Q1 die Spannung an der Basis und damit die
Ausgangsspannung reduziert. Gleichzeitig wird T3 leitend und die LED
leuchtet.

Hast natürlich Recht, so ist es auch, die Spannung über R20 löst die
Überstromsicherung aus, ich hatte ein paarmal zwischen Mail und
Schaltbild umgeschaltet und dabei die Bezeichnungen verdaddelt...

Quote:
Um die Ursache Deiner "runaway condition" zu ergründen, solltest Du aber
noch den linke Teil der Schaltung rund um X3 posten!

Ok. Da die Anschlußbezeichnungen etwas verwirrend sind, eine Erklärung:
X1-1/X1-2 sind die 40VDC, X3-1 X3-2 und X3-1 sind ca. +12,0,-12V von X1
galvanisch getrennt: http://upload.schematheek.net/images/340.png

Hmm, wenn die Spannung an X3 hochläuft, kann das nur über R9 und D5
kommen, also aus dem Leistungs-Darlington. Ansonsten hängen an dieser
Schiene nur Senken und aus dem NT wirds nicht kommen....

Prüf Q1 und den 2N3055.


Ciao...Bert


--

Thomas 'tom' Malkus
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:35 pm   



"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:

Quote:
IC3 ist der Regler, IC1 die Strombegrenzung und IC2 die
Überspannungsbegrenzung.
Um die Ursache Deiner "runaway condition" zu ergründen, solltest Du aber
noch den linke Teil der Schaltung rund um X3 posten!

Die Strombegrenzung dürfte eher IC2 sein. IC1 mit den beiden Potis 1:10
ist wohl die Spannungseinstellung (Lupe?). Allerdings dürfte der linke
Teil wirklich interessant sein, zumindest was an den Klemmen X3-1..3 an-
liegt.

Ansonsten würde ich mal pauschal den 723 tauschen, die sind mir früher
immer um die Ohren geflogen.

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Joerg
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:52 pm   



Falk Willberg wrote:
Quote:
Am 19.02.2010 23:06, schrieb Bert Braun, DD5XL:
Falk Willberg schrieb:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.

Aus sentimentalen Gründen (mein erstes Netzgerät), weil es eigentlich
unzerstörbar ist (3x2N3055 für 3A) und 1:10 Untersetzung an den Reglern
hat würde ich es gerne wiederbeleben.
Hi Falk,

IC3 ist der Regler, IC1 die Strombegrenzung und IC2 die
Überspannungsbegrenzung.

Ich hätte angenommen, daß IC2 die Strombegrenzung macht: Wenn die
Spannung über R20 einen mit R18 einstellbaren Wert überschreitet, wird
dem Treibertransistor Q1 die Spannung an der Basis und damit die
Ausgangsspannung reduziert. Gleichzeitig wird T3 leitend und die LED
leuchtet.

Um die Ursache Deiner "runaway condition" zu ergründen, solltest Du aber
noch den linke Teil der Schaltung rund um X3 posten!

Ok. Da die Anschlußbezeichnungen etwas verwirrend sind, eine Erklärung:
X1-1/X1-2 sind die 40VDC, X3-1 X3-2 und X3-1 sind ca. +12,0,-12V von X1
galvanisch getrennt: http://upload.schematheek.net/images/340.png


Was meinst Du denn mit ansteigender Hilfsspannung X3? In den beiden
Teilschaltbildern stimmt was nicht ueberein. Wenn Du die Versorgung des
uA723 und die der beiden Opamp meinst, das kommt doch aus einem
Netztrafo mit Gleichrichter, das kann doch kaum hochlaufen. Es sei denn
da ist anfangs etwas ueberlastet.

<gruebel>

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Use another domain or send PM.

Bert Braun, DD5XL
Guest

Fri Feb 19, 2010 11:59 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Was meinst Du denn mit ansteigender Hilfsspannung X3? In den beiden
Teilschaltbildern stimmt was nicht ueberein. Wenn Du die Versorgung des
uA723 und die der beiden Opamp meinst, das kommt doch aus einem
Netztrafo mit Gleichrichter, das kann doch kaum hochlaufen. Es sei denn
da ist anfangs etwas ueberlastet.

Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.


Ciao...Bert


--

Thomas 'tom' Malkus
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:13 am   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:

Quote:
Was meinst Du denn mit ansteigender Hilfsspannung X3? In den beiden

Das hatte ich mich gerade auch gefragt. Aber so wie ich es deute sind
X3-1 die +12V, X3-3 die -12V. X3-2 ist ja der Ausgang und geht auf den
723.

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Joerg
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:17 am   



Bert Braun, DD5XL wrote:
Quote:
Joerg schrieb:

Was meinst Du denn mit ansteigender Hilfsspannung X3? In den beiden
Teilschaltbildern stimmt was nicht ueberein. Wenn Du die Versorgung des
uA723 und die der beiden Opamp meinst, das kommt doch aus einem
Netztrafo mit Gleichrichter, das kann doch kaum hochlaufen. Es sei denn
da ist anfangs etwas ueberlastet.

Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.


Aber im Leerlauf? Da waere doch nichts, was X3-2 (gleich X2-1) dann
runterzieht. Muesste auch schon ziemlich viel sein, denn der uA723 und
die beiden uA741 nuckeln sich m.W. zusammen allein 6mA an Ruhestrom rein.

Aber wer weiss, Falk koennte mal irgendeinen NPN als Ersatz da oben
reinhaengen (und natuerlich nicht gross belasten). Wenn es dann tut war
das tatsaechlich der Fehler. Probieren geht ueber studieren :-)

--
Gruesse, Joerg

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Thomas 'tom' Malkus
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:25 am   



"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:

Quote:
Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.

Falk schrieb aber etwas von "nach 1-2s", wenn die Transistoren das
wären, müsste die Spannung dort doch sofort anliegen, oder?

Wie sieht es mit dem Zweig auf X3-2 mit den Elkos aus?

Schön wäre es wenn man erfahren könnte, welche X3 genau hochläuft.

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Bert Braun, DD5XL
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:33 am   



Thomas 'tom' Malkus schrieb:
Quote:
"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:

Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.

Falk schrieb aber etwas von "nach 1-2s", wenn die Transistoren das
wären, müsste die Spannung dort doch sofort anliegen, oder?

Wie sieht es mit dem Zweig auf X3-2 mit den Elkos aus?

Schön wäre es wenn man erfahren könnte, welche X3 genau hochläuft.

Die Spannung wird gebremst durch den Restwiderstand eines durchlegierten
Leistungstransi und die Siebelkos im NT.
Außerdem ist R9 als Strombegrenzung wirksam.



Ciao...Bert

Bernd Mayer
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:46 am   



Am 19.02.2010 22:48, schrieb Falk Willberg:
Quote:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.


Hallo,

möglicherweise benötigt die Schaltung eine Mindeslast weil die
Basisströme auf den Ausgang gehen: also mal das Verhalten mit einer
minimalen Last austesten, so ca. um die 100mA.

Die Hilfsspannungen für die Opamps weden benötigt damit der 723 auf Null
Volt regeln kann. Über die Dioden D8 und D9 an der Basis des
Ausgangstransistors wird der Ausgang gesperrt oder heruntergeregelt bei
zu hohem Strom (gemessen an R20 mit IC2) oder zu hoher Spannung
(gemessen mot IC1) .

Ob IC1 und IC2 funktionieren kann man über Widerstände an den Eingängen
testen die man mittelohmig (2,2 kOhm o.Ä.) irgendwo hinlegt wo es passt.

Die Transistorregelung kann man leicht über eine weitere Diode die man
testweise von der Anode von D8 und D9 nach der negativen Versorgung der
Opamps (oder auch Masse) über einen Widerstand von ca. 1 kOhm legt.

Ansonsten kann man ja leicht die Spannungen an den Einstellpotis für
Spannung und Strom messen (durchdrehen oder in den beiden Endpositionen)
und gleichzeitig die Oapmpausgänge messen.

Deefekt kann alles mögliche sein, speziell Teile die mechanisch oder
thermisch belastet wurden teste ich als erstes.

Daher tippe ich auf den Leistungstransistor (Schnelltest über die Diode)
sofern die Potis noch rund laufen und die Versorgungsspannungen noch
stimmen.


Bernd Mayer

Joerg
Guest

Sat Feb 20, 2010 12:50 am   



Bert Braun, DD5XL wrote:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:

Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.
Falk schrieb aber etwas von "nach 1-2s", wenn die Transistoren das
wären, müsste die Spannung dort doch sofort anliegen, oder?

Wie sieht es mit dem Zweig auf X3-2 mit den Elkos aus?

Schön wäre es wenn man erfahren könnte, welche X3 genau hochläuft.

Die Spannung wird gebremst durch den Restwiderstand eines durchlegierten
Leistungstransi und die Siebelkos im NT.
Außerdem ist R9 als Strombegrenzung wirksam.


In der Tat, ergibt eine Zeitkonstante von 2.2 Sekunden. Koennte
hinhauen, dann haettest Du gewonnen und koenntest Du Dich bei Falk fuer
ein Freibier melden :-)

Irgendwie erstaunlich dass der 2N3055 oder BD241 nicht ganz durchlegiert
hat. Bei meinen Faellen gab es entweder vollen Dreierschluss oder es war
drinnen alles verdampft.

--
Gruesse, Joerg

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Bernd Mayer
Guest

Sat Feb 20, 2010 1:04 am   



Am 19.02.2010 22:48, schrieb Falk Willberg:
Quote:
Ein Netzgerät mit folgender Schaltung soll endlich mal repariert werden:
http://www.schematheek.net/images/schema/schema%20regel.png

Der Fehler: Nach wenigen Sekunden ohne Last (mit Last habe ich noch
nicht probiert) läuft die Ausgangsspannung innerhalb ein bis zwei
Sekunden hoch auf Eingangsspannung.

Gleichzeitig steigt auch die Hilfsspannung (X3) entsprechend an.

Ich verstehe nicht ganz, wie die Mimik funktioniert. IC2 könnte sie
Strombegrenzung erledigen, IC1 mit IC3 die Spannungsregelung.

Hallo,

möglicherweise benötigt die Schaltung eine Mindestlast weil die
Basisströme auf den Ausgang gehen: also mal das Verhalten mit einer
minimalen Last austesten, so ca. 100 Ohm oder 100 mA.

Die Hilfsspannungen für die Opamps werden benötigt damit der 723 auf
Null Volt regeln kann. Über die Dioden D8 und D9 an der Basis des
Ausgangstransistors wird der Ausgang gesperrt oder heruntergeregelt bei
zu hohem Strom (gemessen an R20 mit IC2) oder zu hoher Spannung
(gemessen mit IC1) .

Ob IC1 und IC2 funktionieren kann man über Widerstände an den Eingängen
testen die man mittelohmig (2,2 kOhm o.Ä.) irgendwo hinlegt wo es passt.

Die Transistorregelung kann man leicht über eine weitere Diode die man
testweise von der Anode von D8 und D9 nach der negativen Versorgung der
Opamps (oder auch Masse) über einen Widerstand von ca. 1 kOhm legt.

Ansonsten kann man ja leicht die Spannungen an den Einstellpotis für
Spannung und Strom messen (durchdrehen oder in den beiden Endpositionen)
und gleichzeitig die Opampausgänge messen.

Defekt kann alles mögliche sein, speziell Teile die mechanisch oder
thermisch belastet wurden teste ich als erstes.

Daher tippe ich auf die Leistungstransistoren (Schnelltest über die
Diode) sofern die Potis noch rund laufen und die Versorgungsspannungen
noch stimmen.


Bernd Mayer

Bert Braun, DD5XL
Guest

Sat Feb 20, 2010 1:11 am   



Joerg schrieb:
Quote:
Bert Braun, DD5XL wrote:
Thomas 'tom' Malkus schrieb:
"Bert Braun, DD5XL" <dd5xl_at_nurfuerspam.de> writes:

Wenn mit den Leistungstransis etwas nicht stimmt, kommt über R9 und D5
Spannung aus der 40V Schiene auf X3.
Falk schrieb aber etwas von "nach 1-2s", wenn die Transistoren das
wären, müsste die Spannung dort doch sofort anliegen, oder?
Wie sieht es mit dem Zweig auf X3-2 mit den Elkos aus?
Schön wäre es wenn man erfahren könnte, welche X3 genau hochläuft.

Die Spannung wird gebremst durch den Restwiderstand eines durchlegierten
Leistungstransi und die Siebelkos im NT.
Außerdem ist R9 als Strombegrenzung wirksam.


In der Tat, ergibt eine Zeitkonstante von 2.2 Sekunden. Koennte
hinhauen, dann haettest Du gewonnen und koenntest Du Dich bei Falk fuer
ein Freibier melden :-)

Irgendwie erstaunlich dass der 2N3055 oder BD241 nicht ganz durchlegiert
hat. Bei meinen Faellen gab es entweder vollen Dreierschluss oder es war
drinnen alles verdampft.

Nö.
kommt IMHO auf die Art der Mißhandlung an, wie die Transis durchlegieren.

Aber laß uns Falks Bericht abwarten, wenn ich allerdings richtig liegen
sollte, bin ich mal analogconsultants.de... :-)

Ciao...Bert


--

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