Stefan Huebner
Guest
Tue Aug 24, 2010 12:12 am
Nachdem ich nun herausgefunden habe, dass meine unbekannte Pre-2000-CPU
wohl eine Fujitsu MB90611 ist und mich auch schon mal ins Hardware
Manual eingelesen habe
(http://www.fujitsu.com/downloads/MICRO/fma/pdfmcu/hm90610a-cm43-10106-1e.pdf)
weiss ich nun, dass ein Vektor (zB Reset an FFFFDC) aus einer
24bit-Adresse (little endian) und einem Mode-Byte besteht, welches beim
Reset den uC konfiguriert. In meinem Fall auf 16 bit Data, ext. ROM,
gemuxter Bus. Aber die Adresse (hier FFC012) kann ich nicht wirklich
nachvollziehen. Das oberste Byte (FF) setzt einen erweiterten PC (PCB),
FF ist der Defaultwert. Aber an FFC012 ist nix! Ich muss mir die
Adressdecodierung noch anschauen, es kann also sein, dass durch
Ignorieren der oberen 4 Bits (es hängt ein 8Mbit-Flash dran) 0FC012
adressiert wird, dort steckt so etwas wie ein Bootloader - könnte also
passen.
Zur Info noch einmal: die Hardware wird nicht mehr betreut, keiner weiss
was (...), einige Platinen fallen nach Firmware-Updates komplett aus.
Anscheinend kommen ein paar Bytes des Hauptmoduls abhanden. Ich suche
nun nach Ursache und Abhilfe, ohne dafür 1,5MByte Code reverse
engineeren zu wollen...
Rafael Deliano
Guest
Tue Aug 24, 2010 6:42 am
Quote:
Zur Info noch einmal: die Hardware wird nicht mehr betreut, keiner weiss
was (...),
Ist es ein deutscher Hersteller ? Der noch existiert ? Selbst
wenn Firma nicht: Entwickler sind zäh & langlebig. In Xing
gibts Suchfunktion mit Rubrik "frühere Arbeitgeber". Da kann
man dann ehemalige Mitarbeiter kontaktieren die sich oft noch
erinnern wer die Boards entwickelt hat.
MfG JRD