Goto page Previous 1, 2, 3, 4, 5, 6 Next
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sat Mar 13, 2010 11:31 am
Am Sat, 13 Mar 2010 10:11:02 +0100, meinte "Jens Frohberg"
<jens.frohbergxxxxx_at_gmx.net>:
Quote:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDU5OTgxOTk-/Bausaetze/Diverse/Funkmodul_RFM12_433_Sende_Empfangsmodul.html
um wie gefordert einen Taster fernzubedienen fehlt da das Relais,
ausserdem sind diese Module ohne einen Mikrocontroller wohl kaum
verwendbar, so klingt jedenfalls die Beschreibung.
Der OP hat aber mehrfach gesagt das ihm HF nicht liegt. Ich finde die
obige Schaltung sehr gut, weil:
Das ist richtig. Ein "richtigen" HF-Sender/Empfänger würe ich nur
ungern zusammenlöten müssen.
Quote:
- nur noch ein Miniboard für µC, Taster bzw. Relais/Transistor notwendig
dieses kann genauso groß sein und passt huckepack drauf.
- gut dokumentiert auf z.B. Mikrocontroller.net inkl. Beispielcode
- keine rechtlichen Probleme da ISM Band, sogar mit PLL -> kaum Störungen
Was heißt "nur"? Könnte ich diese Funkmodule _so_ verwenden, d.h.
allenfalls noch ein Fensteuer-Code-IC davor und danach setzen, dann
wäre es o.k., dann würde ich die RFM01/RMF02 (ein Sender/Empfänger in
einem brauche ich ja nicht) kaufen. Klar. Für den Preis ... Aber ich
kann keinen uC programmieren, habe ich noch nie gelernt und war auch
noch nicht nötig, und weder habe ich die Zeit noch das Interesse,
wegen dieser Pipifax-Anwendung das jetzt auch noch zu lernen. Und
insgesamt ist dann doch der zu treibende Aufwand - das Modul plus ein
uC-Board - für diese simple Anwendung nicht mehr so richtig
verhältnismäßig. Bitte nicht mißverstehen, ich bin nicht undankbar,
aber die Zeiten des Bastelns um des Bastelns willens sind lange
vorbei. Es ist auch nicht so, daß mich das wie Modellbahnelektronik
irgendwie interessieren würde - es ist nur ein lästiges Problem das
ich mit möglichst geringem materiellen wie personellem Aufwand lösen
möchte/muß. Auch wenn es ein passendes kleines uC-Board fix-und-fertig
geben würde - o.k. aber so ... Schade, denn eigentlich sind die Module
genau das, was ich bräuchte.
Quote:
Ich finde er sollte sich das nochmal anschauen! Der Aufwand ist minimal
Der aufwand ist für den minimal, der das mit dem uC bereits kann.
Zweifellos. Für den ist das genau das richtige.
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
Jürgen Hüser
Guest
Sat Mar 13, 2010 5:36 pm
Hallo!
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Quote:
O.k., ich sollte sagen: HF und Sendetechnik. Aber wenn 13,56 MHz (oder
auch 10 MHz, irgendwie scheinen 13,56MHz-Quarze nicht "Standard" zu
sein) in dieser Hinsicht unkritisch sind, dann ist es umso besser.
Naja, rein theoretisch kannst du auch jede beliebige Frequenz nehmen,
die du als Grundresonanzquarz (einfachere Oszillatorschaltung) bekommen
kannst. Für deine Anforderungen gibt es auch keine Mindestfrequenz so
vonwegen Antennengröße. Lawinensuchgeräte arbeiten im Langwellenbereich,
und eine alte Schnurlos-Telefon Norm nutzte mal Frequenzen bei 1,8MHz
(gab's in DL aber nur als Exportgerät zu kaufen).
Andererseits: Nach 13,56MHz Quarz gesucht, findet Farnell 10 Produkte
und Digikey sogar 83.
Quote:
Hmm, währe auch eine Möglichkeit, auf jeden Fall selektiver und
vielleicht auch empfindlicher als meine Idee.
Als Sender bräuchtest du dann nur noch einen simplen Oszillator, der
verhältnissmässig guten Pegel rausgibt.
Zum Beispiel ein TTL-Oszillator über Taster mit +5V versorgen, an dessem
Signalausgang dann ein Schwingkreis auf der Sendefrequenz abgestimmt,
mit schön großflächiger Spule ringsrum.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
--
www.funktechnik-hueser.de
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sat Mar 13, 2010 6:27 pm
Am Sat, 13 Mar 2010 17:36:24 +0100, meinte Jürgen Hüser
<dg7gj_at_gmx.de>:
Quote:
Andererseits: Nach 13,56MHz Quarz gesucht, findet Farnell 10 Produkte
und Digikey sogar 83.
O.k. Reichelt hat das aber nicht und allein einen solche Qarz irgendwo
zu bestellen ... dann kiebr auf 10MHz.
Quote:
Dann könne ich
http://www.b-kainka.de/bastel118.htm evtl. zum Laufen
bekommen.
Hmm, währe auch eine Möglichkeit, auf jeden Fall selektiver und
vielleicht auch empfindlicher als meine Idee.
Ein weitere Schritt ...
Quote:
Als Sender bräuchtest du dann nur noch einen simplen Oszillator, der
verhältnissmässig guten Pegel rausgibt.
Zum Beispiel ein TTL-Oszillator über Taster mit +5V versorgen, an dessem
Signalausgang dann ein Schwingkreis auf der Sendefrequenz abgestimmt,
mit schön großflächiger Spule ringsrum.
Nicht richtig gelesen? Der Clou an der Sache ist doch, daß Sender und
Empfänger die geliche Schaltung haben, identisch sind ... wie das
funktionert verstehe ich zwar nicht wirklich ...
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
Jürgen Hüser
Guest
Sat Mar 13, 2010 9:06 pm
Hallo!
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Quote:
Als Sender bräuchtest du dann nur noch einen simplen Oszillator, der
verhältnissmässig guten Pegel rausgibt.
Zum Beispiel ein TTL-Oszillator über Taster mit +5V versorgen, an dessem
Signalausgang dann ein Schwingkreis auf der Sendefrequenz abgestimmt,
mit schön großflächiger Spule ringsrum.
Nicht richtig gelesen? Der Clou an der Sache ist doch, daß Sender und
Empfänger die geliche Schaltung haben, identisch sind ... wie das
funktionert verstehe ich zwar nicht wirklich ...
Jaja...sicher doch.
Finde ich aber bissel...äh...naja.
Das ein jedes Pendelaudion auch sendet ist gemeinhin bekannt.
Dabei handelt es sich aber eher (im Regelfall) um einen gerne
ignorierten, unerwünschten Effekt.
Gerade wenn man als Funkamateur gerne mit einer 70cm Handfunke unterwegs
ist, "freut" man sich quasi über den Empfänger von Funkthermometern usw.
Da ist die Rauschglocke gleich etliche MHz breit..:-)
Aber als Nutzsignal würde ich solch eine Pendelaudion-Abstrahlung
keinesfalls bezeichnen wollen. Erst recht nicht auf so niedrigen
Frequenzen wo die Antennen eher zig dB Dämpfung haben.
Auf wenige Zentimeter sicherlich ein lehrreicher Effekt, das sich da was
beeinflusst. Aber sicher über mehr als 20...30cm Entfernung?
Ich weis nicht.
Soein TTL-Oszillator hingegen bracht nur die Betriebsspannung und gibt
dann die aufgedruckte Frequenz direkt mit annähernd Betriebsspannung
raus. Bei 5V also rund 4,xVss. Bei 4,5V (3 Knopfzellen z.B.) halt noch 4Vss.
Soein Teil kostet nen Euro, oder zwei, je nach Händler und Baugröße.
Dazu nur ein Taster, die Spannungsquelle, ein bissel aufgewickelten
Draht und ein Kondensator.
Der Schwingkreis ist rein funktionell nicht elementar.
Er sorgt "lediglich" dafür das dein 10MHz TTL-Oszillator halt
überwiegend auf 10MHz sendet, und die Reichweite dort deutlich größer
ist als auf den vielen Harmonischen. Sonnst hörst du jeden Tastendruck
in jedem UKW-Radio im Umkreis von vielen zig Metern. ;-)
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
--
www.funktechnik-hueser.de
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sat Mar 13, 2010 9:49 pm
Am Sat, 13 Mar 2010 21:06:59 +0100, meinte Jürgen Hüser
<dg7gj_at_gmx.de>:
Quote:
Zum Beispiel ein TTL-Oszillator über Taster mit +5V versorgen, an dessem
Signalausgang dann ein Schwingkreis auf der Sendefrequenz abgestimmt,
mit schön großflächiger Spule ringsrum.
Nun, das sagt mir leider kaum etwas, jedenfalls das, was über den
TTL-Oszillator hinausgeht. Wie gesagt, Funken und HF ist nichts, von
dem ich nennenswert verstehen würde. Ich bräuchte da schon konkret
Vorgaben ... Anleitungen
Quote:
Gerade wenn man als Funkamateur gerne mit einer 70cm Handfunke unterwegs
ist, "freut" man sich quasi über den Empfänger von Funkthermometern usw.
Da ist die Rauschglocke gleich etliche MHz breit..
Dann wäre ich mit dem Runtergehen auf 10 MHz doch noch freundlich ...
außerdem trägt dies Pendel als Sender doch nicht so weit ...
Quote:
Auf wenige Zentimeter sicherlich ein lehrreicher Effekt, das sich da was
beeinflusst. Aber sicher über mehr als 20...30cm Entfernung?
Ich weis nicht.
Und ich noch sehr viel weniger ...
Quote:
Der Schwingkreis ist rein funktionell nicht elementar.
Er sorgt "lediglich" dafür das dein 10MHz TTL-Oszillator halt
überwiegend auf 10MHz sendet, und die Reichweite dort deutlich größer
ist als auf den vielen Harmonischen. Sonnst hörst du jeden Tastendruck
in jedem UKW-Radio im Umkreis von vielen zig Metern.
Ich möchte weder stören noch auffallen. Daher schien mit die
Pendelaudion-Schaltung wegen der geringen Reichweit auch sehr passend.
Aber konkret, wie würde denn diese TTL-Schaltung insgesamt aussehen?
was ich noch nicht gesagt habe. In unmittelbarer Nähe wird ein
PMR-Funkgerät betrieben. Sind Wechsel- und Nebenwirkungen zu erwarten?
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
Joerg
Guest
Sat Mar 13, 2010 10:39 pm
RA Dr.M.Michael König wrote:
Quote:
Am Fri, 12 Mar 2010 15:21:34 -0800, meinte Joerg
invalid_at_invalid.invalid>:
Ich wuesste jetzt nur nicht wo man den Chip bei Euch bekaeme.
http://de.digikey.com/1/1/631567-ic-receiver-300-440mhz-8-soic-micrf008ym.html
Schon, aber habt Ihr da nicht bei kleinen Bestellungen vergleichsweise
hohe Versandkostenpauschalen und Strafsteuern?
Keine Ahnung.
Micrel hat auch bastlerfreunlichere Empfaenger-IC in 8-Pin DIP.
Noch bastlerfreundlich? Her damit ... Sind das diese QwikRadio-Teile?
Leider ist die DIP-8 Variante nicht vorraetig, nur DIP-14.
Wenn es allein die größe wäre - welcher Typ?
Dieser hier, den hat Digikey vorraetig:
http://www.micrel.com/_PDF/micrf001.pdf
Zieht sich aber gut 6mA rein.
Quote:
Sender haben die uebrigens auch:
http://www.micrel.com/_PDF/micrf102.pdf
Viel kleiner geht's kaum.
Ja, den hatte ich auch gefunden. Also wäre diese Kombination micrf108
und micrf102 - dafür das richtige, wenn es mit dem Pendelaudion nicht
klappen sollte?
micrf108 kenne ich nicht, aber prinzipiell arbeiten die Chips aus der
QwikRadio Serie zusammen. Ich glaube nicht dass Du mit dem Pendelaudion
gluecklich wirst.
Quote:
Durch Zufall bin ich auf die Seiten von Herrn Kainka gestoßen - und
siehe da,
http://www.b-kainka.de/bastel118.htm könnte doch auch
passen. Dneke ich mir als HF-Laie (vielleicht zu unrecht).
Das ist die 13.56MHz Variante. Ob man mit diesen Pendelempfaengern die
1m Entfernung sicher packt? Ich denke so an Regen, nasse Motorradkluft,
usw. Einen Chip faende ich sinnvoller.
Nun, "wohler" wäre mir auch mit der Chip-Lösung, aber an die Teile
müßte ich erst noch kommen und der Aufwand beim Pedelaudion ist
wirklich deutlich geringer. Die Entfernung ist wohl nicht das Prob, es
ist nicht mehr als einen Meter, eher 60-80cm, und der Empfänger würde
in einer Außentasche der Jacke sein, zur allergrößen Not könnte ich
ihn sogare heraushängen lassen, den diese Schaltung bekommt man ja in
SMD sehr klein hin. Und im Regen wird nicht gefahren (wirklich).
Aber ich habe derzeit noch Probleme, die Schaltung zu verstehen. Denn
da Sender und Empfänger identische Schaltungen sind, verstehe ich
nicht, daß der Empfänger irgendetwas "empfangen" kann, da er doch in
gleicher Weise schwingt wie der Sender. Meine naive Überlegung war,
einfach den D-Anschluß des Sender über den Taster auf Plus zu legen
und mit dem dann erwarteten Plus-Pegel an D des Empfänger über einen
NPN das zu schalten, was zu schalten ist. Aber da D des Empfängers
daher ja auch immer offen ist (jedenfalls nicht auf Masse liegt),
schwingt der doch auch immer, d.h. sein D müßte doch immer Plus-Pegel
haben. Vermutlich weiß ich irgendetwas wichtiges nicht - aber was?
Es ist einfach so dass sich die Zeit in der es beim Empfaenger
oszilliert laenger wird wenn in der Naehe noch ein Minisender auf der
gleichen Frequenz ist. Aber die Auswertung dieses Effekts muesste wieder
ueber etwas Logik oder uC erfolgen. Ich taet's nicht :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sun Mar 14, 2010 12:50 am
Am Sat, 13 Mar 2010 13:39:50 -0800, meinte Joerg
<invalid_at_invalid.invalid>:
Quote:
Dieser hier, den hat Digikey vorraetig:
http://www.micrel.com/_PDF/micrf001.pdf
Zieht sich aber gut 6mA rein.
Ja, den hatte ich auch gefunden. Also wäre diese Kombination micrf108
und micrf102 - dafür das richtige, wenn es mit dem Pendelaudion nicht
klappen sollte?
micrf108 kenne ich nicht, aber prinzipiell arbeiten die Chips aus der
Sorry, Tippfehler, meinte den zuerst genannten micrf008.
Quote:
QwikRadio Serie zusammen. Ich glaube nicht dass Du mit dem Pendelaudion
gluecklich wirst.
Warum?
Quote:
Aber ich habe derzeit noch Probleme, die Schaltung zu verstehen. Denn
da Sender und Empfänger identische Schaltungen sind, verstehe ich
nicht, daß der Empfänger irgendetwas "empfangen" kann, da er doch in
gleicher Weise schwingt wie der Sender. Meine naive Überlegung war,
einfach den D-Anschluß des Sender über den Taster auf Plus zu legen
und mit dem dann erwarteten Plus-Pegel an D des Empfänger über einen
NPN das zu schalten, was zu schalten ist. Aber da D des Empfängers
daher ja auch immer offen ist (jedenfalls nicht auf Masse liegt),
schwingt der doch auch immer, d.h. sein D müßte doch immer Plus-Pegel
haben. Vermutlich weiß ich irgendetwas wichtiges nicht - aber was?
Es ist einfach so dass sich die Zeit in der es beim Empfaenger
oszilliert laenger wird wenn in der Naehe noch ein Minisender auf der
gleichen Frequenz ist. Aber die Auswertung dieses Effekts muesste wieder
ueber etwas Logik oder uC erfolgen. Ich taet's nicht
"Länger oszilliert ..." - aha. Leider verstehe ich immer noch nichts.
Mir fällt aber bei den Skop-Fotos auf, daß der Empfänger genau für die
2ms "Low" am Ausgang hat wenn auch der Sender über den NE555
ausgetaktet wird. Und das verstehe ich nicht, denn die
Empfängerschaltung ist wie die Senderschaltung und da D nicht an Masse
liegt müßte das Teik doch dauernd weiterschwingen wie der Sender, wenn
D nicht an Masse liegt.
mfg, Dr,K,
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
Joerg
Guest
Sun Mar 14, 2010 1:58 am
RA Dr.M.Michael König wrote:
Quote:
Am Sat, 13 Mar 2010 13:39:50 -0800, meinte Joerg
invalid_at_invalid.invalid>:
Dieser hier, den hat Digikey vorraetig:
http://www.micrel.com/_PDF/micrf001.pdf
Zieht sich aber gut 6mA rein.
Ja, den hatte ich auch gefunden. Also wäre diese Kombination micrf108
und micrf102 - dafür das richtige, wenn es mit dem Pendelaudion nicht
klappen sollte?
micrf108 kenne ich nicht, aber prinzipiell arbeiten die Chips aus der
Sorry, Tippfehler, meinte den zuerst genannten micrf008.
Ja, das muesste gehen wenn Du die 7mA verknusern kannst.
Quote:
QwikRadio Serie zusammen. Ich glaube nicht dass Du mit dem Pendelaudion
gluecklich wirst.
Warum?
Weil Du die Einschaltzeit des Oszillators elektronisch oder per uC Code
erfassen musst und ich den Eindruck hatte dass Du uC-Programmiererei
vermeiden moechtest. Ohne die kann ich mir nicht vorstellen dass 1m
zuverlaessig erreicht werden (aber das kaeme natuerlich auf einen
Versuch an).
Quote:
Aber ich habe derzeit noch Probleme, die Schaltung zu verstehen. Denn
da Sender und Empfänger identische Schaltungen sind, verstehe ich
nicht, daß der Empfänger irgendetwas "empfangen" kann, da er doch in
gleicher Weise schwingt wie der Sender. Meine naive Überlegung war,
einfach den D-Anschluß des Sender über den Taster auf Plus zu legen
und mit dem dann erwarteten Plus-Pegel an D des Empfänger über einen
NPN das zu schalten, was zu schalten ist. Aber da D des Empfängers
daher ja auch immer offen ist (jedenfalls nicht auf Masse liegt),
schwingt der doch auch immer, d.h. sein D müßte doch immer Plus-Pegel
haben. Vermutlich weiß ich irgendetwas wichtiges nicht - aber was?
Es ist einfach so dass sich die Zeit in der es beim Empfaenger
oszilliert laenger wird wenn in der Naehe noch ein Minisender auf der
gleichen Frequenz ist. Aber die Auswertung dieses Effekts muesste wieder
ueber etwas Logik oder uC erfolgen. Ich taet's nicht :-)
"Länger oszilliert ..." - aha. Leider verstehe ich immer noch nichts.
Mir fällt aber bei den Skop-Fotos auf, daß der Empfänger genau für die
2ms "Low" am Ausgang hat wenn auch der Sender über den NE555
ausgetaktet wird. Und das verstehe ich nicht, denn die
Empfängerschaltung ist wie die Senderschaltung und da D nicht an Masse
liegt müßte das Teik doch dauernd weiterschwingen wie der Sender, wenn
D nicht an Masse liegt.
Ein Pendelaudion tut was der Name sagt, es pendelt zwischen Oszillation
und Empfang. Damit wird der Schwingkreis weitgehend entdaempft (braucht
man beim Quarz an sich nicht) und man kann mit einer einzelnen Stufe
eine recht gute Empfindlichkeit erreichen. So hat man frueher die
2-Transistor Radios gebaut.
Wenn D offen ist dann schwingt das Teil, aber im "Stakkato", es pendelt
zwischen Schwingen und Empfangen hin und her.
Bringt man einen zweiten Pendelempfaenger oder Oszillator in die Naehe
dann wird die Sequenz laenger und das muss man auswerten. Oder man
moduliert das Dingen aber auch das musst Du zumindest elektronisch
auswerten. D.h. der Aufwand ist gegenueber den QwikRadio Chips oder
aehnlichen Loesungen nicht wirklich geringer, aber Reichweite und
Stoerabstand sind miserabel.
13.56MHz Quarze sind Standard und billig, aber die muesstest Du
vermutlich genauso bestellen wir die Chips, also beinahe Pott wie Deckel.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Jens Frohberg
Guest
Sun Mar 14, 2010 8:58 am
Hallo!
"RA Dr.M.Michael König" <nospam_at_drkoenig.de> wrote
Quote:
Was heißt "nur"? Könnte ich diese Funkmodule _so_ verwenden, d.h.
allenfalls noch ein Fensteuer-Code-IC davor und danach setzen, dann
wäre es o.k., dann würde ich die RFM01/RMF02 (ein Sender/Empfänger in
einem brauche ich ja nicht) kaufen. Klar. Für den Preis ... Aber ich
kann keinen uC programmieren, habe ich noch nie gelernt und war auch
noch nicht nötig, und weder habe ich die Zeit noch das Interesse,
wegen dieser Pipifax-Anwendung das jetzt auch noch zu lernen. Und
Ok, das wusste ich nicht. Da sich einige Bastelprojekte damit
befassen wäre der Aufwand nur Copy&Paste gewesen. Wenn man aber noch
gar keine Erfahrung mit µC hat lohnt das nicht.
Dann halt ein anderer Weg nach Rom...
alsdenn, Jens
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sun Mar 14, 2010 12:09 pm
Am Sun, 14 Mar 2010 08:58:31 +0100, meinte "Jens Frohberg"
<jens.frohbergxxxxx_at_gmx.net>:
Quote:
Ok, das wusste ich nicht. Da sich einige Bastelprojekte damit
befassen wäre der Aufwand nur Copy&Paste gewesen. Wenn man aber noch
gar keine Erfahrung mit µC hat lohnt das nicht.
ja klar, leider. Zwar wollte ich schon seit Jahren das Thema in
Angriff nehmen, aber die Zeit war nie da, obwohl es Projekte gab, die
mich wirklich interessiert haben und interessieren ... aber
uC-Programmieren ist für mich nur Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck.
Und es ist ja leider nicht damit getan, einfach nur die Befehle zu
lernen, uC-Programmieren ist ja doch deutlich anders als etwa
8088-Assemblerprogrammierung, das ist eine eigene Art der
Programmierung, das fällt nicht vom Himmel sondern muß durch Praxis
erlernt werden ... plus der Hardware-spezifische Teil.
Quote:
Dann halt ein anderer Weg nach Rom...
Den suche ich noch ....
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
RA Dr.M.Michael König
Guest
Sun Mar 14, 2010 12:27 pm
Am Sat, 13 Mar 2010 16:58:26 -0800, meinte Joerg
<invalid_at_invalid.invalid>:
Quote:
Ja, das muesste gehen wenn Du die 7mA verknusern kannst.
weniger wären natürlich besser, aber es wäre noch erträglich.
Quote:
Weil Du die Einschaltzeit des Oszillators elektronisch oder per uC Code
erfassen musst und ich den Eindruck hatte dass Du uC-Programmiererei
vermeiden moechtest.
Ja. Auf jeden Fall!
Quote:
Wenn D offen ist dann schwingt das Teil, aber im "Stakkato", es pendelt
zwischen Schwingen und Empfangen hin und her.
Bringt man einen zweiten Pendelempfaenger oder Oszillator in die Naehe
dann wird die Sequenz laenger und das muss man auswerten. Oder man
moduliert das Dingen aber auch das musst Du zumindest elektronisch
auswerten. D.h. der Aufwand ist gegenueber den QwikRadio Chips oder
aehnlichen Loesungen nicht wirklich geringer, aber Reichweite und
Stoerabstand sind miserabel.
Offenbar verstehe ich so wenig davon, daß ich mein Nichtverständnis
nicht einmal artikulieren kann.
Noch einmal anders: Die Skopfotos zeugen doch, daß der Empfänger in
das ausgibt, was in den Sender hineingesteckt wird: Der Sender wird
mit einem 250Hz-Signal an- und ausgeschaltet und am Ausgang des
Empfängers erscheint ebenfalls das 250Hz-Signal. Das ist doch kein
"Zufall". Natürlich habe ich auch gesehen, daß die "Schwingphase" beim
Empfänger etwas länger ist als beim Sender; das ist der beschriebne
Effekt, daß durch den Sender das ein Einschwingen des Empfängers
beschleunigt wird. aber das erklärt doch nicht, daß der Empfänger die
250Hz ausgibt, mit denen der Sender getaktet wird.
Hätte ich passender Quarze da, dann würde ich es einfach ausprobieren
anstatt lange herumzuschreiben - denn Versuch macht kluch. Aber das
habe ich nicht, also muß ich versuchen, durch Fragen und Erklärungen
Klarheit zu gewinnen.
Was würde am D-Ausgang des Empfängers anstehenwenn der Sender mit 100
Hz getaktet wird? Ich nehme an, daß dann dort 100 Hz erscheinen
würden.
Aber was erscheint dort. wenn der Sender ausgeschaltet bleibt? Und was
erscheint dort, wenn der Sender dauerhaft angeschaltet bleibt?
Da die Skopfotos nahelegen, daß der Empfänger-Ausgang auf Low ist,
wenn der Sender ausgetastet ist, und auf High ist, wenn der Sender
angetastet ist, folgere ich (vielleicht zu naiv und unwissend), daß
der Empfängerausgang eben auf Low geht, wenn der Sender dauerhaft
schweigt, und auf High, wenn er dauerhaft angeschaltet ist.
Vielleicht ist es jetzt erkennbar, wo mein Verständnisproblem liegt.
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] *
www.drkoenig.de
Joerg
Guest
Sun Mar 14, 2010 4:49 pm
RA Dr.M.Michael König wrote:
Quote:
Am Sat, 13 Mar 2010 16:58:26 -0800, meinte Joerg
invalid_at_invalid.invalid>:
Ja, das muesste gehen wenn Du die 7mA verknusern kannst.
weniger wären natürlich besser, aber es wäre noch erträglich.
Sie haben auch welche die mit etwa 60% weniger auskommen, z.B. liegt
dieser auch bei rund $4 in kleinen Stueckzahlen:
http://www.micrel.com/_PDF/micrf011.pdf
Quote:
Weil Du die Einschaltzeit des Oszillators elektronisch oder per uC Code
erfassen musst und ich den Eindruck hatte dass Du uC-Programmiererei
vermeiden moechtest.
Ja. Auf jeden Fall!
Dann ist QwikRadio angesagt :-)
Beachte aber die Funkvorschriften bei Euch.
Quote:
Wenn D offen ist dann schwingt das Teil, aber im "Stakkato", es pendelt
zwischen Schwingen und Empfangen hin und her.
Bringt man einen zweiten Pendelempfaenger oder Oszillator in die Naehe
dann wird die Sequenz laenger und das muss man auswerten. Oder man
moduliert das Dingen aber auch das musst Du zumindest elektronisch
auswerten. D.h. der Aufwand ist gegenueber den QwikRadio Chips oder
aehnlichen Loesungen nicht wirklich geringer, aber Reichweite und
Stoerabstand sind miserabel.
Offenbar verstehe ich so wenig davon, daß ich mein Nichtverständnis
nicht einmal artikulieren kann.
Noch einmal anders: Die Skopfotos zeugen doch, daß der Empfänger in
das ausgibt, was in den Sender hineingesteckt wird: Der Sender wird
mit einem 250Hz-Signal an- und ausgeschaltet und am Ausgang des
Empfängers erscheint ebenfalls das 250Hz-Signal. Das ist doch kein
"Zufall". ...
Nein, ist kein Zufall. Pendelempfaenger koennen sich gegenseitig
mitziehen, sozusagen "synchronisieren".
Quote:
... Natürlich habe ich auch gesehen, daß die "Schwingphase" beim
Empfänger etwas länger ist als beim Sender; das ist der beschriebne
Effekt, daß durch den Sender das ein Einschwingen des Empfängers
beschleunigt wird. aber das erklärt doch nicht, daß der Empfänger die
250Hz ausgibt, mit denen der Sender getaktet wird.
Hätte ich passender Quarze da, dann würde ich es einfach ausprobieren
anstatt lange herumzuschreiben - denn Versuch macht kluch. Aber das
habe ich nicht, also muß ich versuchen, durch Fragen und Erklärungen
Klarheit zu gewinnen.
Was würde am D-Ausgang des Empfängers anstehenwenn der Sender mit 100
Hz getaktet wird? Ich nehme an, daß dann dort 100 Hz erscheinen
würden.
Irgendwo kommt eine Grenze da schnappt der Pendler in seine eigene
Pendelfrequenz zurueck. Ab welcher Frequenzdifferenz das geschieht ist
feldstaerkeabhaengig. Das hat alles die Robustheit von Waldmeisterpudding.
Quote:
Aber was erscheint dort. wenn der Sender ausgeschaltet bleibt? ...
Die Pendelfrequenz des Empfaengers.
Quote:
... Und was
erscheint dort, wenn der Sender dauerhaft angeschaltet bleibt?
Das haengt davon ab wie weit der Weg ist. Bei 10cm und fast gleicher
Pendelfrequenz werden die Schwingphasen etwas laenger. Bei
unterschiedlicher Pendelfrequenz "ziehen" sie sich gegenseitig etwas.
Bei 100cm geschieht u.U. nix vernuenftig messbares :-(
Quote:
Da die Skopfotos nahelegen, daß der Empfänger-Ausgang auf Low ist,
wenn der Sender ausgetastet ist, und auf High ist, wenn der Sender
angetastet ist, folgere ich (vielleicht zu naiv und unwissend), daß
der Empfängerausgang eben auf Low geht, wenn der Sender dauerhaft
schweigt, und auf High, wenn er dauerhaft angeschaltet ist.
Vielleicht ist es jetzt erkennbar, wo mein Verständnisproblem liegt.
Bei einem Pendler nicht ganz auf low :-)
Der schwingt ja immer noch, aber die Spannung nach dem (belasteten)
Gleichrichter ist dann niedriger weil die Schwingungsperioden kuerzer sind.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Uwe Hercksen
Guest
Mon Mar 15, 2010 10:09 am
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Quote:
Aber sorry, das ist definitiv nicht richtig, gerade im BT-Bereich oder
Temperaturdatenübetragung oder Pulsmessung oder auch
Reifendruckübertragung läuft auch nur über 1 - 2 m.
Hallo,
nur baut niemand soetwas unter Verwendung fertiger Sende- und
Empfangsmodule auf sondern setzt die Sende- und Empfangsschaltung
zusammen mit der restlichen Schaltung auf eine gemeinsame Leiterplatte.
Bye
Uwe Hercksen
Guest
Mon Mar 15, 2010 10:40 am
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Quote:
Durch Zufall bin ich auf die Seiten von Herrn Kainka gestoßen - und
siehe da,
http://www.b-kainka.de/bastel118.htm könnte doch auch
passen. Dneke ich mir als HF-Laie (vielleicht zu unrecht).
Hallo,
stell Dir die Erkennung ob der Empfänger wirklich ein Signal von einem
Sender enmpfängt nicht zu einfach vor, da steckt noch einiger Aufwand
drin. Ausserdem gehört da eine 13 cm lange Antenne zu Sender und
Empfänger, der braunrote Draht ganz links und rechts auf dem Bild.
Bye
Peter Heitzer
Guest
Mon Mar 15, 2010 5:56 pm
RA Dr.M.Michael König <nospam_at_drkoenig.de> wrote:
Quote:
Hallole,
ich habe noch ein "spezielles" Problem:
Ich suche sehr kleine Module, mit denen ich über Funk einen Taster
fernbedienen kann. Entfernung 1 - 2m.
Also: Hier ist ein Taster, da drücke ich drauf, und solange ich da
drauf drücke soll 1 -2m entfernt z.B. ein Relais anziehen, eine LED
leuchten, ein Transi durchschalten - also irgendetwas passieren.
Wichtig ist: Sender und Empfänger müssen möglichst klein sein (1 -2
qcm).
Evtl ginge der Empfänger aus einem funkferngesteuertem Auto. Die gibt
es mit 27 oder 40 MHz. Die Autos haben die Größe kleiner Spielzeugautos
(Matchbox). Die Emfänger dürften nicht allzu groß sein, denn in die Autos
müssen ja noch Motor und Akku untergebracht werden. Die Sender arbeiten
kontinuierlich wie gefordert. Die Empfängersignale für vor/rückwärts bzw.
links/rechts sollten einfach auswertbar sein.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.
Goto page Previous 1, 2, 3, 4, 5, 6 Next