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Generator an Hometrainer

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Generator an Hometrainer

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Wolfgang Horejsi
Guest

Fri Feb 11, 2005 4:37 pm   



"Andreas Oehler" <bitte_Reply-To_verwenden_at_gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:420eaed0.53718222_at_n.nabendynamo.de...

Quote:
Wir hatten 30 Fahrradscheinwerfer mit je 6V-3W Birnchen ausgerüstet und in
Reihe geschaltet. Der (Serien-)Dynamo lieferte bei etwa Tempo 30 bereits
200V-100W.

Also ICH wäre nicht in der Lage, Tempo 30 zu fahren und zusätzlich noch 100W
elektrische Leistung zu erzeugen, zuzüglich 20W Verluste.

--
Wolfgang Horejsi

Wolfgang Gerber
Guest

Fri Feb 11, 2005 5:04 pm   



Wolfgang Horejsi schrieb:

Quote:
Du bist reichlich verwirrt!

Meine praktisch gleichlautende Aussage hast du gerade eben ein posting
zuvor widerlegt und gesagt:

In der Regel wird der Restmagnetismus eben nicht reichen, um über die
Schwellenspannung des Siliziumgleichrichters der Drehstromlichtmaschine zu
kommen.


Deine Aussage zuvor:

|>Der Restmagnetismus des Rotors erzeugt eine kleine Spannung. Falls die
|>über der Schwellenspannung der Dioden des Drehstromgleichrichters liegt,
|>kann der Regler daraus einen Erregerstrom ableiten und ruckzuck hat sich
|>die Ausgangsspannung aufgeschaukelt.

Und der Restmagnetismus reicht!

So - EOD!

Mag sein daß du in einzelnen Fällen recht hast. Ich kenne es so wie
ich es geschildert habe. Nämlich daß es geht.

Aber ich habe keine Lust das ewig im Kreis zu reden. Oder gar mit
einer LiMa auszuprobieren.


Gruss Wolfgang
--
No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From"
Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe.
Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Andreas Oehler
Guest

Fri Feb 11, 2005 9:56 pm   



Fri, 11 Feb 2005 16:37:30 +0100, Wolfgang Horejsi:

Quote:
Also ICH wäre nicht in der Lage, Tempo 30 zu fahren und zusätzlich noch 100W
elektrische Leistung zu erzeugen, zuzüglich 20W Verluste.

Du solltst ja nicht real "fahren" sondern nur das aufgebockte Hinterrad
auf eine Drehzahl entsprechend 30 km/h bringen, damit der Generator genug
Saft liefert. 120W sind Kinderkram - das schafft nahezu jeder/jede,
der/die sich regelmäßig ein wenig bewegt. Das entspricht etwa der
Leistung, die Notwendig ist mit dem Fahrrad in der Ebene ca. 25 km/h zu
fahren. Das einzige Problem diese Leistung längere Zeit auf dem
"Hometrainer" zu fahren, ist der mangelnde Fahrtwind zur Kühlung. Und wenn
das treten zu anstrengend wird, schaltet man halt runter und erzeugt nur
noch 50W-elektrisch. Kein Problem.

Schwieriger wird es aus 180...250V / 0,45...0,55A/ 300...600Hz etwas für
elektronische Verbraucher zuträgliches zu destilieren. Eine
230V-75W-Schreibtischlampe läßt sich lässig betreiben. 60W-Lampe und
kleiner Tischventilator tut auch noch. Witzig ist 60W-Lampe und billiger
Ghetto-Blaster am Netz-Anschluß: Radiosender driften weg je nach
Trittfrequenz, Kassette jault Wink Fernseher habe ich mir nicht getraut,
dürfte aber auch kaum ein gutes Ende nehmen...

Andreas

Joerg Wunsch
Guest

Fri Feb 11, 2005 11:55 pm   



Andreas Oehler <bitte_Reply-To_verwenden_at_gmx.de> schrieb:

Quote:
Fernseher habe ich mir nicht getraut,
dürfte aber auch kaum ein gutes Ende nehmen...

Vielleicht ein besseres als der Plastebomber, schließlich
haben die Fernseher ohnehin ein Schaltnetzteil mit Regelung.
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. Wink

Wolfgang Horejsi
Guest

Sat Feb 12, 2005 10:25 am   



"Ottmar Ohlemacher" <2ohl......r_at_web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:pc4o0150obkfspsvdbo1igqhmpaar6e9m8_at_4ax.com...
Quote:
Nix Unsinn - wenn _ich_ sowas baue, dann wird damit ein Bleiakku
geladen, womit es eben keine konkrete und gleichbleibende Belastung
gibt, sondern die an die Batterie abgegeben Leistung bzw Arbeit davon
abhängt, wie "kräftig" und wie "lange" jemand in die Pedale tritt -
dass hat dann auch den Nebeneffekt, das man nicht einfach sinn- und
verstandlos Abwärme produziert, sondern dass man mit der
_selbsterzeugen_ Energie eitwas anfangen kann.


Bedenke aber bitte, daß der Bleiakku sobald er voll geladen ist, nur noch
wenige 10mA aus der Lichtmaschine zieht, und beachte weiterhin, dass der
erwirtschaftete Stundenlohn für die selbst erzeugte Energie bei etwa 2Cent
pro Stunde liegt - verglichen mit dem Betrag, der auf der Rechnung deines
Energieversorgers erscheint, wenn du statt des Heimtrainers ein
Batterieladegerät benutzt.

--
Wolfgang Horejsi

Rolf Bombach
Guest

Sat Feb 12, 2005 10:32 am   



Wolfgang Horejsi wrote:
Quote:

In der Regel wird der Restmagnetismus eben nicht reichen, um über die
Schwellenspannung des Siliziumgleichrichters der Drehstromlichtmaschine zu
kommen.

Bei Minimaldrehzal ACK. Bei leicht erhöhter Drehzahl allemal,
musste ich auch schon beanspruchen... BTW, wie hoch ist
eigentlich die Schwellenspannung eines Siliziumgleichrichters,
Temperaturen > 0 K mal angenommen?

--
mfg Rolf Bombach

Julien Thomas
Guest

Sun Feb 13, 2005 1:39 pm   



Wolfgang Horejsi wrote:
Quote:
[...]
Bedenke aber bitte, daß der Bleiakku sobald er voll geladen ist, nur noch
wenige 10mA aus der Lichtmaschine zieht, und beachte weiterhin, dass der
erwirtschaftete Stundenlohn für die selbst erzeugte Energie bei etwa 2Cent
pro Stunde liegt - verglichen mit dem Betrag, der auf der Rechnung deines
Energieversorgers erscheint, wenn du statt des Heimtrainers ein
Batterieladegerät benutzt.

Kein Wunder - In den Rechnungen der Energieversorger

kommen gewisse Nebenkosten garnicht erst vor:
"Umweltzerstörung"
"Verschwendung der Ressourcen nachfolgender Generationen"
"Folgen kerntechnischer Störfälle"
usw. usw.

Jede Idee, die dem angeblich unaufhaltsamen Trend zur immer weiter
gehenden Vernichtung unserer Lebensgrundlagen etwas entgegenzusetzen
hat, sollte doch wohl ernsthaft diskutiert werden, anstatt sie mit der
üblichen ökonomistischen Betrachtungsweise ins Lächerliche zu ziehen!

Dass es die angeblich so modernen Industriegesellschaften noch immer
nicht schaffen, auch nur ansatzweise "nachhaltiger" zu wirtschaften,
verheißt jedenfalls nichts Gutes.

Auch ich fand es schon immer absurd, dass sich Leute durch ihren
bequemen, ressourcenfressenden Lebensstil erst einen Wohlstandsspeck
anfressen, um diesen dann unter weiterem Energieaufwand in
Fitnessstudios abzustrampeln - oder durch die Folgekosten ihres
Übergewichts der Allgemeinheit schaden.
Als regelmäßiger (nicht etwa "leidenschaftlicher") *Radfahrer*
benötige ich zum Beispiel weder Fitnessstudio noch Auto.

Ist doch klar, dass man heute gelegentlich von ignoranten Dummköpfen
für eine solche Haltung ausgelacht wird. Das liegt daran, dass die
meisten Leute, aller Umweltaufklärung zum Trotz, nicht die geringste
Vorstellung vom Wert der Energie und der fossilen Rohstoffe haben,
solange der Markt diesen Wert bestimmt und solange der Strom aus der
Steckdose kommt. Solange ein Staubsauger nach der elektrischen
Leistung beurteilt wird (nicht etwa nach der tatsächlichen
Saugleistung), ist wohl Hopfen und Malz verloren...
Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Energiepreise langsam ein
realistisches Niveau erreicht haben?

An den OP und diejenigen Leute mit den konstruktiven Beiträgen zum
Generator-Fahrrad: Es wäre mal toll, wenn Ihr Eure Konzepte mal in
gebündelter Form von Bauanleitungen beispielsweise ins Web stelltet.
Einige hier gepostete Projekte lassen ja Hoffnung aufkommen. Da
interessieren sich bestimmt noch viel mehr Leute (nichtzuletzt aus der
sogenannten Öko-Szene) dafür.
Insbesondere erinnert mich dieser Thread an meine eigenen, leider
mangels effektiver Generatorkonzepte weitgehend erfolglosen Versuche
eines "Power-Bike".

Ich mache mir allerdings auch keine Illusionen, dass Fitnessstudios in
naher Zukunft einen bedeutenden Anteil am regenerativen Energiemix
haben könnten... ;-)

Gruß,

Julien

Wolfgang Horejsi
Guest

Mon Feb 14, 2005 11:11 am   



"Julien Thomas" <joytecREMOVETHIS_at_gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:37903mF5bgl6cU1_at_individual.net...
Quote:
Jede Idee, die dem angeblich unaufhaltsamen Trend zur immer weiter
gehenden Vernichtung unserer Lebensgrundlagen etwas entgegenzusetzen
hat, sollte doch wohl ernsthaft diskutiert werden, anstatt sie mit der
üblichen ökonomistischen Betrachtungsweise ins Lächerliche zu ziehen!
...
Auch ich fand es schon immer absurd, dass sich Leute durch ihren
bequemen, ressourcenfressenden Lebensstil erst einen Wohlstandsspeck
anfressen, um diesen dann unter weiterem Energieaufwand in
Fitnessstudios abzustrampeln - oder durch die Folgekosten ihres
Übergewichts der Allgemeinheit schaden.
Als regelmäßiger (nicht etwa "leidenschaftlicher") *Radfahrer*
benötige ich zum Beispiel weder Fitnessstudio noch Auto.

Ich muss dir vollkommen recht geben. Mit dem Auto fahren (dabei 5kWh oder so
für die Fahrt zum Bäcker verbrauchen) - sich dann aufs Trimmdichrad setzen -
dabei als ökologisches Mäntelchen 0,1kwh elektrische Energie erzeugen - das
ist doch das, was du kritisierst, oder?

Wenn dann die erzeugte Energiemenge geringer ist, als die reingesteckte
Energie - vom PC-Betrieb beim Lesen der Newsgroupbeiträge bis zum
Energieverbrauch des Lötkolbens - macht die Sache noch weniger Sinn.

Quote:
Ist doch klar, dass man heute gelegentlich von ignoranten Dummköpfen
für eine solche Haltung ausgelacht wird. Das liegt daran, dass die
meisten Leute, aller Umweltaufklärung zum Trotz, nicht die geringste
Vorstellung vom Wert der Energie und der fossilen Rohstoffe haben,
solange der Markt diesen Wert bestimmt und solange der Strom aus der
Steckdose kommt. Solange ein Staubsauger nach der elektrischen
Leistung beurteilt wird (nicht etwa nach der tatsächlichen
Saugleistung), ist wohl Hopfen und Malz verloren...
Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Energiepreise langsam ein
realistisches Niveau erreicht haben?

Nette Rede. Was hat das mit dem Thema zu tun?

--
Wolfgang Horejsi

Ottmar Ohlemacher
Guest

Tue Feb 15, 2005 8:44 am   



Julien Thomas <joytecREMOVETHIS_at_gmx.de> wrote:

Quote:
Wolfgang Horejsi wrote:
[...]
Bedenke aber bitte, daß der Bleiakku sobald er voll geladen ist, nur noch
wenige 10mA aus der Lichtmaschine zieht, und beachte weiterhin, dass der
erwirtschaftete Stundenlohn für die selbst erzeugte Energie bei etwa 2Cent
pro Stunde liegt - verglichen mit dem Betrag, der auf der Rechnung deines
Energieversorgers erscheint, wenn du statt des Heimtrainers ein
Batterieladegerät benutzt.

Kein Wunder - In den Rechnungen der Energieversorger
kommen gewisse Nebenkosten garnicht erst vor:
"Umweltzerstörung"
"Verschwendung der Ressourcen nachfolgender Generationen"
"Folgen kerntechnischer Störfälle"
usw. usw.

Meine "Beweggründe" sind anderer Natur...(zu kompliziert das im
einzelnen auseinanderzuklambüstern).

Quote:

Dass es die angeblich so modernen Industriegesellschaften noch immer
nicht schaffen, auch nur ansatzweise "nachhaltiger" zu wirtschaften,
verheißt jedenfalls nichts Gutes.

Ähm...anfangen müsste man erst einmal das komplette Wirtschaftssystem
"umzukrempeln". Dazu gehört aber auch das (Selbst)Verständnis der
Leute "umzukrempeln", und da hab ich so meine Zweifel, ob das
funktionieren wird....

....danach könnte man sich überlegen, was ist für das Allgemeinwohl
nützlich, was ist schädlich und dementsprechend handeln.

Jedoch solange diese Welt überwiegend "Monopolkapitalistisch" ist wird
das nicht funktionieren....ober vielleicht nur in wenigen geschützten
Mikrokosmen.
Quote:

Auch ich fand es schon immer absurd, dass sich Leute durch ihren
bequemen, ressourcenfressenden Lebensstil erst einen Wohlstandsspeck
anfressen, um diesen dann unter weiterem Energieaufwand in
Fitnessstudios abzustrampeln - oder durch die Folgekosten ihres
Übergewichts der Allgemeinheit schaden.

Das Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach...*g*

Quote:
Als regelmäßiger (nicht etwa "leidenschaftlicher") *Radfahrer*
benötige ich zum Beispiel weder Fitnessstudio noch Auto.

Yupp - eine sinnvolle Ergänzung.
Quote:

Ist doch klar, dass man heute gelegentlich von ignoranten Dummköpfen
für eine solche Haltung ausgelacht wird. Das liegt daran, dass die
meisten Leute, aller Umweltaufklärung zum Trotz, nicht die geringste
Vorstellung vom Wert der Energie und der fossilen Rohstoffe haben,
solange der Markt diesen Wert bestimmt und solange der Strom aus der
Steckdose kommt. Solange ein Staubsauger nach der elektrischen
Leistung beurteilt wird (nicht etwa nach der tatsächlichen
Saugleistung), ist wohl Hopfen und Malz verloren...
Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Energiepreise langsam ein
realistisches Niveau erreicht haben?

Nein - Energiepreise ändern nichts an der "Sinnkriese" dieser Welt.
Das einzige was du mit erhöhten Energiepreisen bewirkst ist, das es
den Armen noch ein bischen dreckiger geht und den Reichen es ohnehin
"egal" ist.

Es sind nicht die Leute direkt, bei denen du ansetzen kannst (wer
bequem ist wird es auch weiterhin bleiben), es ist die Gesellschaft
als ganzes.

Also verbiete dem "Bequemen" nicht das Autofahren, sondern gibt ihm
ein 1 Literauto mit einer Lebenserwartung von 40 Jahren.

Dreh dem "Bequemen" nicht die Heizung runter sondern gib ihm einen
vernünftig wärmegedämmten Wohnraum.

Jage den "Bequemen" nicht mit der Peitsche zum "Jogging" sondern biete
ihm eine Umgebung (Gruppe, Gruppenaktivität, Betätigungsfeld etc.) an,
dass er sich freiwillig bewegt.


Quote:

An den OP und diejenigen Leute mit den konstruktiven Beiträgen zum
Generator-Fahrrad: Es wäre mal toll, wenn Ihr Eure Konzepte mal in
gebündelter Form von Bauanleitungen beispielsweise ins Web stelltet.

Bis jetzt ist das einfach nur eine Idee, die erst beim "bauen" seine
Form annimmt. Der "Grundgedanke" ist der, dass man mit einer Art
Fahrradkurbelgestell und einer einstellbaren! Übersetzung einen
Generator betreiben kann und einen Bleiakku aufladen kann.

Grundgedanke ist der, dass man damit a) ein Konditionstrainigsgerät
realisieren kann und b) das man sich damit selbst Strom erzeugen kann.

So haben z.B. einige Camper einen Motorgenerator an Bord, um ihre
Batterien nachzuladen, ggf auch die Starterbatterie. Meine Überlegung
wäre die, weshalb sollte man das nicht mit Muskelkraft tun?

a) müsste man nicht noch einen Motorgeneratro mitschleppen, b) hätte
man die Sicherheit, sich jederzeit selbst seinen Strom erzeugen zu
können und c) wird man humanoider "Eigenstromgenerator" kaum Stress
mit den Nachbarn bekommen, die sich durch das Motorgeknatter und die
Abgase gestört fühlen.

Quote:
Einige hier gepostete Projekte lassen ja Hoffnung aufkommen. Da
interessieren sich bestimmt noch viel mehr Leute (nichtzuletzt aus der
sogenannten Öko-Szene) dafür.

Einfach bauen...(so schwierig sollte es nicht sein, aus den
Ersatzteilen von ein paar alten Fahrrädern, einer Autolima und einer
Autobatterie etwas passendes herzustellen). Wichtig ist imho, das man
durch eine einstellbare Übersetzung (Kettenschaltung eines Fahrrades)
eine passende (auf eigene Fitness und Leistungsbedarf der Lima)
angepasste Übersetzung einstellen kann, um sich weder zu über- noch
unterzufordern (Radfahrer wissen was ich meine).


Quote:
Insbesondere erinnert mich dieser Thread an meine eigenen, leider
mangels effektiver Generatorkonzepte weitgehend erfolglosen Versuche
eines "Power-Bike".

Hm...mir mangelt es momentan an einer geeigneten Werkstatt, die ich
wohl ein paar Tage in Beschlag nehmen würde, um so etwas
"herzustellen" - aber das Grundprinzip ist mir klar, wobei eben das
"wichtigste" imho ist, mit Hilfe von Kettenrädern und einer
Gangschaltung die passende Übersetzung aufzubauen.

Also "Bein_Eingangs_Dauerleistung" nehme ich mal mit 80 Watt an. Bei
einem angenommenen Wirkungsgrad von 50% (pessimistisch gesehen)
blieben mir am Ende noch 40Watt elektrische Ausgangsleistung, d.h. bei
einer Ladespannung von 13,5V wären das rund 3A, die mir zum Laden der
Batterie zur Verfügung stünden....

....das ist zwar nicht sehr viel, aber bei intelligenter
Energieverwendung könnte man damit schon so einiges machen...

Um 2 Stunden das Notebook oder die Glotze(klein) zu betreiben müsste
man nach meiner angenommenen Überschlagsrechnung ca. 1 Stunde
strampeln.

Unter diesen Bedingungen würde Fernsehn direkt wieder eine neue
"Qualität" erhalten, man könnte z.B. live beim Fernsehn in die Pedale
treten...und wenn das Bild zu dunkel würde, dann müsste man halt ein
bischen stärker in die Pedale treten. Es würde auch nicht passieren,
das jemand den TV "sinnlos" laufen lässt ohne auf das Programm zu
achten....

Um das Wohnmobil bei leergewordener Batterie zu starten sollten
vielleicht auch so 1/2 - 1 h Beinarbeit ausreichen, um den Motor zu
starten und wären zu einem Motorgenerator (aka Knattermaxe) in der
Wildniss durchaus eine Alternative (im afrikanischen Busch kommt der
ADAC zweckst Starthilfe einfach viel zu selten vorbei und auch in den
Pyrenäen oder in Andalusien soll es Ecken geben, an dennen es sehr
ruhig ist...mit leerer Batterie ist man da richtig aufgeschmissen,
wenn man keinen Generator hat.

Quote:

Ich mache mir allerdings auch keine Illusionen, dass Fitnessstudios in
naher Zukunft einen bedeutenden Anteil am regenerativen Energiemix
haben könnten... ;-)


He he heeee.....das wäre doch ein völlig neues
Arbeitsbeschaffungskonzept für Harz IV - wenn man Arbeitslose zur
Stromerzeugung in die Pedale treten lässt...

(...man könnte ja mal ausrechen, wieviele Arbeitslose man bräuchte, um
ein Atomkraftwerk stillzulegen ;-)

mfG Ottmar
--
*HINWEIS* Die Mailadresse im Header läuft über einen restriktiv eingestelltes
Spamfilter, für dessen Funktion ich nicht garantieren kann. Sicherer und ohne
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..-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Ottmar Ohlemacher
Guest

Tue Feb 15, 2005 8:49 am   



"Wolfgang Horejsi" <Wolfgang_at_horejsi.de> wrote:

Quote:
"Matthias Dingeldein" <matthias.dingeldein_at_eckert.rwth-aachen.de> schrieb im
Newsbeitrag news:420B2DDF.A9F44ACC_at_eckert.rwth-aachen.de...
Habe ich bis dahin auch gedacht. Der von Bosch meinte dann, alleine im
Brückengleichrichter bleiben schon vorneweg 1,5V, da sind bei 14V
Nennspannung schon die ersten 10% weg vom Wirkungsgrad. Dann kommt das
Lüfterrad, das haut ziemlich rein (habe mal die entsprechenden Diagramme
rausgescreenshottet:
http://www.eckert.rwth-aachen.de/~dingeldein/Lima.gif), und dann noch
diverser mechanischer Kleinkram (Kohlen, Lager) und elektr./magn.
Verluste - das sind wohl ziemlich billige Klauenpolgeneratoren mit recht
hohen Verlusten, die da eingesetzt werden (wobei mir das noch nicht
wirklich was sagt, die Vorlesung zu dem Thema kommt erst noch).



Für die Anwendung der Lima ausserhalb des heissen Motorraums und mit
Muskelkraft betrieben kann man das Lüfterrad auch im Hochsommer sicher
getrost entfernen.

Mit Sicherheit! Eine Lima (je nach Fahrzeugtyp) gibt maximal so rund
50 A ab, das sind bei 14V sind das 700Watt.

Wenn man so eine Lima per Pedes antreibt kann man vielleicht auf Dauer
je nach Trainingszustand vielleicht 100 Watt reinpowern - am Ausgang
bleiben dann noch vermutete 50 Watt über (vielleicht auch
mehr)....nee, da braucht es bestimmt kein Lüfterrad.

mfG Ottmar

--
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Julien Thomas
Guest

Tue Feb 15, 2005 10:34 am   



Ottmar Ohlemacher wrote:

Quote:
Julien Thomas <joytecREMOVETHIS_at_gmx.de> wrote:
[snipp'das jetzt einfach mal, nicht persönlich gemeint]

Klasse, Ottmar, dass hier doch noch Leute mit Realitätsbezug posten!
Man hat ja oft genug den Eindruck, als ginge es in den fachidiotischen
Foren nur noch um kurzlebigen Hightech-Krimskrams. Mein Standpunkt
ist: Die Technik soll allen Menschen dienen, nicht nur den Kapitalisten.
In letzter Zeit kommt mir als Technik-Fan aber immer öfter der
Verdacht, weniger wär' mehr.
Es ist doch offensichtlich, dass es vielen Menschen, auch
technologisch, erst noch viel schlechter gehen muss, bevor es allen
vielleicht mal besser geht. Wäre doch zu schön, wenn das ohne
weltweite Katastrophe möglich wäre.
Und im Übrigen finde ich, dass ein Staubsauger, der 1400 Watt verbrät,
einen riesen Krach macht und nach zwei Jahren kaputt geht, in einer
Wirtschaft, die auf Nachhaltigkeit basierte, untragbar wäre. Meiner
saugt mit nur 600 Watt wie hulle, dabei ist das Ding schon fast 15
Jahre alt.

Und um ein Atomkraftwerk stillzulegen, sollte es schon reichen, den
unsäglichen Standby-Betrieb an Elektrogeräten abzuschaffen.

Gruß,

Julien

Michael Eggert
Guest

Tue Feb 15, 2005 3:54 pm   



Ottmar Ohlemacher <2ohl......r_at_web.de> wrote:

Hi!

Quote:
Wenn man so eine Lima per Pedes antreibt kann man vielleicht auf Dauer
je nach Trainingszustand vielleicht 100 Watt reinpowern - am Ausgang
bleiben dann noch vermutete 50 Watt über (vielleicht auch
mehr)....nee, da braucht es bestimmt kein Lüfterrad.

Dafür kann man mit den 50W dann wieder einen Lüfter antreiben, der das
"Aggregat" kühlt, denn das hat sicher einen noch schlechteren
Wirkungsgrad als die Lichtmaschine. :-)

Gruß,
Michael.

Gunther Siegert
Guest

Tue Feb 15, 2005 8:33 pm   



Julien Thomas <joytecREMOVETHIS_at_gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
37du0cF5bt94cU1_at_individual.net...
Quote:
Ottmar Ohlemacher wrote:

Julien Thomas <joytecREMOVETHIS_at_gmx.de> wrote:
[snipp'das jetzt einfach mal, nicht persönlich gemeint]

Klasse, Ottmar, dass hier doch noch Leute mit Realitätsbezug posten!

Wirklich?


Quote:
Und um ein Atomkraftwerk stillzulegen, sollte es schon reichen, den
unsäglichen Standby-Betrieb an Elektrogeräten abzuschaffen.

Hast du dieses schon mal nachgerechnet?

Also 10Watt Standby mal ca. 50Mill Haushalte ergibt 500Megawatt, das
ist gerade die Leistung eines mittleren Generators in einem Kraftwerk.
Und wieviel Prozent der Gesamtleistung (ca. 100000Megawatt) Deutschlands
an einem normalen Arbeitstag dies sind, darfst du selbst ausrechnen.

Quote:
Gruß,

Julien

Gruß Gunther

Julien Thomas
Guest

Wed Feb 16, 2005 1:44 pm   



Gunther Siegert wrote:

Quote:
Hast du dieses schon mal nachgerechnet?

Also 10Watt Standby mal ca. 50Mill Haushalte ergibt 500Megawatt, das
ist gerade die Leistung eines mittleren Generators in einem Kraftwerk.
Und wieviel Prozent der Gesamtleistung (ca. 100000Megawatt) Deutschlands
an einem normalen Arbeitstag dies sind, darfst du selbst ausrechnen.


Gruß,

Julien


Gruß Gunther

Habe das mal vor Jahren in einer Elektronikzeitschrift (nein, es war

NICHT Elektor...) gelesen. Leider konnte ich jetzt keine aktuelle
Statistik finden. Aber Deiner Rechnung zuflge stimmt die Größenordnung
doch. Und jetzt stellen wir uns mal das Einsparpotenzial vor, wenn die
Leute auch noch bewusster mit der Energie umgingen!

Julien

Martin
Guest

Sat Feb 19, 2005 2:13 pm   



Am Thu, 10 Feb 2005 19:22:53 +0100 schrieb Gerrit Heitsch
<gerrit_at_laosinh.s.bawue.de>:

Quote:
Matthias Dingeldein wrote:


Da gabs ne Klemme für, da hat der Typ vom Schrottplatz gemeint "... und
da machste ein 12V-Birnchen und einen Akku dran, das brauchste für die
Erregung. Das geht dann aus, wenn die LiMa selber genug Strom für die
Erregung erzeugt." Keine Ahnung, wie das in dem vergossenen Regler
verdrahtet war.

Als man noch Gluehlampen als Kontrollampen in den Autos verbaute
war diese Lampe hinter dem Batteriesymbol zu finden. Eigentlich
eine geniale Loesung, Vorwiderstand und Kontrolleuchte in
einem. Mag sein, dass die LiMa bei genug Restmagnetismus
auch ohne diesen Trick auf die Beine kam, aber obiges war
zuverlaessiger wie man an Wolfgangs Schilderung erkennen
kann.

Ich würde schätzen: Wenn sie schon mal gelaufen ist schon, fabrikneu und
unmagnetisiert eher nicht bei hoher externer Belastung vielleicht auch
nicht. Manchmal bei niederer Leerlaufdrehzahl auch mit Lämpchen nicht
sofort: Älterer 1,2l SEAT: Starten, Ladekontrolle bleibt gelegentlich an,
erstes Gasgeben: sie geht aus und bleibt aus.

--
Martin

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