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Geraet statt mit AC- mit DC-Netzteil betreiben?

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Geraet statt mit AC- mit DC-Netzteil betreiben?

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Karl Davis
Guest

Mon Dec 26, 2011 11:32 pm   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Ansonsten hilft aufschrauben, sehen ob das Modem irgendwo negative
Spannungen hat und wie die erzeugt werden. Wenn da nur ein
Brueckengleichrichter und Elko sitzen und keine Buck Regler die +12V
machen dann koennte Dein Vorhaben funktionieren.

Scheiss mehrlagige Platinen, da kann man kaum noch was nachverfolgen.
Aber: nach der Eingangsbuchse und dem Schalter folgt ein
handelsüblicher, runder Brückengleichrichter. Es gibt sogar Bilder im
Netz. Die sind zwar nicht auf den Spannungseingang fokussiert, aber man
kann zumindest etwas erahnen:
http://www.nbsoftware.de/images/SL2-141i_1.jpg
Oben rechts im Bild, Bild ist aus diesem thread:
http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=174885

Und unten links in diesem Bild:
http://wiki.openwrt.org/_media/toh/gigaset/siemens_sl2-141_001_small.jpg?cache=
Bild ist von hier:
http://wiki.openwrt.org/toh/gigaset/sl2-141-i

Karl
--
Es sprach der Pfaff' zum Fürsten:
"Halt' Du sie arm, ich halt' sie dumm."

Bernd Mayer
Guest

Mon Dec 26, 2011 11:52 pm   



Am 26.12.2011 23:08, schrieb Joerg:
Quote:
Karl Davis wrote:
Joerg<invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Ansonsten hilft aufschrauben, sehen ob das Modem irgendwo negative
Spannungen hat und wie die erzeugt werden. Wenn da nur ein
Brueckengleichrichter und Elko sitzen und keine Buck Regler die +12V
machen dann koennte Dein Vorhaben funktionieren.

Scheiss mehrlagige Platinen, da kann man kaum noch was nachverfolgen.
Aber: nach der Eingangsbuchse und dem Schalter folgt ein
handelsüblicher, runder Brückengleichrichter. Es gibt sogar Bilder im
Netz. Die sind zwar nicht auf den Spannungseingang fokussiert, aber man
kann zumindest etwas erahnen:
http://www.nbsoftware.de/images/SL2-141i_1.jpg
Oben rechts im Bild, Bild ist aus diesem thread:
http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=174885

Und unten links in diesem Bild:
http://wiki.openwrt.org/_media/toh/gigaset/siemens_sl2-141_001_small.jpg?cache=



Brueckengleichrichter ist schonmal ganz gut.

Hallo,

man kann auch einen Brückengleichrichter für eine Dualspannungserzeugung
verwenden! Siehe Bild 5 auf http://www.ferromel.de/tronic_4.htm
In der Nähe des Gleichrichters sind mehrere Elkos, wenn die
Strombelastung unterschiedlich ist können auch unterschiedliche
Elkogrössen verwendet werden.

Ich würde noch überprüfen, ob die Masse direkt, d.h. ohne einen
Diodenabfall, mit einem Pol der Netzteilbuchse verbunden ist.


Bernd Mayer

Gerrit Heitsch
Guest

Tue Dec 27, 2011 12:04 am   



On 12/26/2011 11:52 PM, Bernd Mayer wrote:
Quote:

man kann auch einen Brückengleichrichter für eine Dualspannungserzeugung
verwenden! Siehe Bild 5 auf http://www.ferromel.de/tronic_4.htm
In der Nähe des Gleichrichters sind mehrere Elkos, wenn die
Strombelastung unterschiedlich ist können auch unterschiedliche
Elkogrössen verwendet werden.

Man kann hier auch noch anderen Spass haben. Man schaue sich die
Schaltung um den 7805 und den 7812 hier an:

ftp://ftp.zimmers.net/pub/cbm/c64/schematics/251138-2of2.gif

(unten rechts)

Gerrit

Joerg
Guest

Tue Dec 27, 2011 12:20 am   



Bernd Mayer wrote:
Quote:
Am 26.12.2011 23:08, schrieb Joerg:
Karl Davis wrote:
Joerg<invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Ansonsten hilft aufschrauben, sehen ob das Modem irgendwo negative
Spannungen hat und wie die erzeugt werden. Wenn da nur ein
Brueckengleichrichter und Elko sitzen und keine Buck Regler die +12V
machen dann koennte Dein Vorhaben funktionieren.

Scheiss mehrlagige Platinen, da kann man kaum noch was nachverfolgen.
Aber: nach der Eingangsbuchse und dem Schalter folgt ein
handelsüblicher, runder Brückengleichrichter. Es gibt sogar Bilder im
Netz. Die sind zwar nicht auf den Spannungseingang fokussiert, aber man
kann zumindest etwas erahnen:
http://www.nbsoftware.de/images/SL2-141i_1.jpg
Oben rechts im Bild, Bild ist aus diesem thread:
http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=174885

Und unten links in diesem Bild:
http://wiki.openwrt.org/_media/toh/gigaset/siemens_sl2-141_001_small.jpg?cache=




Brueckengleichrichter ist schonmal ganz gut.

Hallo,

man kann auch einen Brückengleichrichter für eine Dualspannungserzeugung
verwenden! Siehe Bild 5 auf http://www.ferromel.de/tronic_4.htm
In der Nähe des Gleichrichters sind mehrere Elkos, wenn die
Strombelastung unterschiedlich ist können auch unterschiedliche
Elkogrössen verwendet werden.


Es geht aber dennoch nur durch zwei Dioden anstatt zeitlich 50/50
aufgeteilt. Doch ich hoffe mal dass sie den Gleichrichter nicht gar so
knapp bemessen haben. Viel brauchen die Dinger ja nicht, mein inzwischen
ueber 10 Jahre altes DSL Modem wird kaum fuehlbar warm.


Quote:
Ich würde noch überprüfen, ob die Masse direkt, d.h. ohne einen
Diodenabfall, mit einem Pol der Netzteilbuchse verbunden ist.


Da wird noch ein Diodenabfall sein. Koennte man ueberbruecken. Aber wie
es nach Murphy's Law so ist, eines Tages steckt jemand doch mal das alte
AC Netzteil rein und ... *POFF*

Wenn alle anderen Ein- und Ausgaenge galvanisch getrennt sind, was bei
einem solchen Modem der Fall sein sollte, ist das normalerweise nicht
noetig den Diodenabfall zu beseitigen. Aber jeder Einzelfall muss vor
Ort ueberprueft werden.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Michael Schwingen
Guest

Tue Dec 27, 2011 12:48 am   



On 2011-12-26, Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:
Quote:
Ich würde noch überprüfen, ob die Masse direkt, d.h. ohne einen
Diodenabfall, mit einem Pol der Netzteilbuchse verbunden ist.

Ack - die 3 unterschiedlichen Elkos hinter dem Brückengleichrichter sind
verdächtig.

Und ich würde die Spannungen mit Originalnetzteil messen: es gibt
DSL-Leitungstreiber, die +12V sehen wollen - mit einem 12V
DC-Steckernetzteil anstatt 12V AC wird das dann nichts.

cu
Michael

Michael Karcher
Guest

Tue Dec 27, 2011 2:50 am   



Michael Landenberger <spameimer052006_at_arcor.de> wrote:
Quote:
Ähm, nein. Eben bei meiner D-Link Horstbox Standard (ein Consumer-Kombigerät
aus DSL-Router und Telefonanlage und damit in die Kategorie
"Jubelelektronik" fallend) gemessen: an den analogen Nebenstellen liegen bei
aufgelegtem Hörer 48 Volt DC an. Wo die wohl herkommen? Gespeist wird das
Gerät nämlich aus einem Steckernetzteil mit 12 Volt AC am Ausgang.

Interessant. Die HorstBox Professional (ein deutliche anderes Gerät mit
einem ähnlichen Namen und einer sehr ähnlichen Typennummer) macht alles aus
einem 12VDC-Schaltnetzteil mit Onboard-Schaltreglern.

Gruß,
Michael Karcher

Michael Landenberger
Guest

Tue Dec 27, 2011 9:02 am   



"Michael Karcher" <usenet_at_mkarcher.dialup.fu-berlin.de> schrieb:

Quote:
Die HorstBox Professional (ein deutliche anderes Gerät

Stimmt, die Horstbox Professional hat außer dem Namen und dem Hersteller so
gut wie nichts mit der Horstbox Standard zu tun. Auch im Aussehen
unterscheiden sich die beiden Geräte deutlich.

Wären sich die beiden Boxen ähnlicher, wäre die Horstbox Standard vielleicht
nicht so eine Bugsammlung wie sie es tatsächlich ist, oder die User-Gemeinde
hätte wie bei der Horstbox Professional die Möglichkeit, die Fehler selbst
zu beseitigen.

Gruß

Michael

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Tue Dec 27, 2011 9:19 am   



Karl Davis <me_at_privacy.org> wrote:

Quote:
Das Ding ist ein reines DSL-Modem, nix Klingelspannung.

Dennoch kann es eines sein, das mehrere interne Spannungen benötigt,
evtl. eine negative Spannung für'n OpAmp.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Marcel Müller
Guest

Thu Dec 29, 2011 1:36 am   



Hallo!

On 26.12.11 16.14, Karl Davis wrote:
Quote:
ich habe einen DSL-Modemrouter, der mit einem Steckernetzteil betrieben
wird, sekundaer 12V 1A Wechselspannung. Mir waere nicht bekannt, dass
in so einem Geraet ueberhaupt noch irgendwofuer Wechselspannung
benoetigt wird, meist liegt diese Art der Speisung heutzutage doch
daran, dass Trafosteckernetzteile billiger sind als Schaltnetzteile,
oder? Im Geraet wird dann sowieso gleichgerichtet.

Mutmaßlich ist das so. Wissen tust Du es, nachdem Du den Deckel geöffnet
und die Schaltung analysiert hast. In jedem Fall kosten Dich die dann
unnötigen Gleichrichterdioden 10% Wirkungsgrad.

Darüber hinaus sind 12V AC hinter dem Gleichrichter eher 15-16V. Oft
sogar über 20V, weil unbelastete Trafos gerne mal etwas drauf satteln.
Und die Kiste wird ja nicht immer die Nennlast ziehen.
Kurzum, ob die 12V DC passen ist zumindest fraglich. Um auf
vergleichbare Spannungen zu kommen müsstest Du jedenfalls irgendetwas
zwischen 17-22 V DC anlegen und nicht 12V. Das sind hinter den Dioden
nämlich 10,5V DC, also wenigstens 30% weniger.
Dabei wäre natürlich noch zu klären, was das alternative Netzteil unter
12V DC versteht. Von 10-20V habe ich bei billigen 12V Wandwarzen
eigentlich schon alles erlebt.

In der Profiklasse findet man gerne mal Weitbereichseingänge an den
Geräten, z.B. 9-24V. Aber in der Billigklasse vom Chinamann ist alles
möglich. Von schon im Normalbetrieb gnadenlos überlasteten Bauteilen bis
hin zu gutmütigen Eingangsschaltungen.


Quote:
Die Frage ist: kann ich es stattdessen auch mit 12V Gleichspannung
betreiben? Oder geht das nicht? Dann koennte ich es naemlich vom
etzteil meines Switch mitbetreiben lassen, genug Reserve hat das.

Mehr Sorgen als um die Gleichspannungsverträglichkeit würde ich mir um
die dabei verlorengehende Potentialtrennung machen. Zum einen erhöht
sich dadurch u.U. die Anfälligkeit der Installation gegen
Überspannungen. Zum anderen kann es auch Fatz-Peng machen, wenn eines
der Geräte die implizit getroffene Annahme Gerätemasse = Minuspol der
Buchse nicht erfüllt.
Auf die Tour hat sich ein Freund mal ein Notebook gegrillt. Das wollte
auch nur 12V DC, und die waren gerade verfügbar. Beim Anstecken eines
Kabels an den COM-Port ist es dann abgebrannt. Analyse ergab Minus !=
Masse und Totalschaden.


Marcel

Joerg
Guest

Thu Dec 29, 2011 1:51 am   



Marcel Müller wrote:
Quote:
Hallo!

On 26.12.11 16.14, Karl Davis wrote:
ich habe einen DSL-Modemrouter, der mit einem Steckernetzteil betrieben
wird, sekundaer 12V 1A Wechselspannung. Mir waere nicht bekannt, dass
in so einem Geraet ueberhaupt noch irgendwofuer Wechselspannung
benoetigt wird, meist liegt diese Art der Speisung heutzutage doch
daran, dass Trafosteckernetzteile billiger sind als Schaltnetzteile,
oder? Im Geraet wird dann sowieso gleichgerichtet.

Mutmaßlich ist das so. Wissen tust Du es, nachdem Du den Deckel geöffnet
und die Schaltung analysiert hast. In jedem Fall kosten Dich die dann
unnötigen Gleichrichterdioden 10% Wirkungsgrad.


Netto allerdings nicht, denn beim AC-Betrieb hat man den Verlust
ebenfalls, und noch die Blechkernverluste des Trafos dazu.


Quote:
Darüber hinaus sind 12V AC hinter dem Gleichrichter eher 15-16V. Oft
sogar über 20V, weil unbelastete Trafos gerne mal etwas drauf satteln.
Und die Kiste wird ja nicht immer die Nennlast ziehen.
Kurzum, ob die 12V DC passen ist zumindest fraglich. Um auf
vergleichbare Spannungen zu kommen müsstest Du jedenfalls irgendetwas
zwischen 17-22 V DC anlegen und nicht 12V. Das sind hinter den Dioden
nämlich 10,5V DC, also wenigstens 30% weniger.


Muss man gucken was die Schaltregler auf dem Board machen, und
eventuelle Linearregler. Sieht zum Messen ja recht uebersichtlich und
zugaenglich auf der Platine aus.

Das einzige was normalerweise passiert ist das die FETs ein klein wenig
waermer werden da bei Buck Reglern dann die Einschaltzeit laenger wird.


Quote:
Dabei wäre natürlich noch zu klären, was das alternative Netzteil unter
12V DC versteht. Von 10-20V habe ich bei billigen 12V Wandwarzen
eigentlich schon alles erlebt.

In der Profiklasse findet man gerne mal Weitbereichseingänge an den
Geräten, z.B. 9-24V. Aber in der Billigklasse vom Chinamann ist alles
möglich. Von schon im Normalbetrieb gnadenlos überlasteten Bauteilen bis
hin zu gutmütigen Eingangsschaltungen.


Die Frage ist: kann ich es stattdessen auch mit 12V Gleichspannung
betreiben? Oder geht das nicht? Dann koennte ich es naemlich vom
etzteil meines Switch mitbetreiben lassen, genug Reserve hat das.

Mehr Sorgen als um die Gleichspannungsverträglichkeit würde ich mir um
die dabei verlorengehende Potentialtrennung machen. Zum einen erhöht
sich dadurch u.U. die Anfälligkeit der Installation gegen
Überspannungen. Zum anderen kann es auch Fatz-Peng machen, wenn eines
der Geräte die implizit getroffene Annahme Gerätemasse = Minuspol der
Buchse nicht erfüllt.


Bei Modems duerften an sich wenig Probleme auftreten, sofern der Tel/DSL
Anschluss potenzialfrei realisiert ist. Die LAN Anschluesse sollten das
ebenfalls sein.


Quote:
Auf die Tour hat sich ein Freund mal ein Notebook gegrillt. Das wollte
auch nur 12V DC, und die waren gerade verfügbar. Beim Anstecken eines
Kabels an den COM-Port ist es dann abgebrannt. Analyse ergab Minus !=
Masse und Totalschaden.


Da gehoert aber der leitende Entwickler einige Male in den Burggraben
getunkt. Bei Auto-Ladeadaptern ist die Masse oft durchverbunden.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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