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Hall Schalter auf Edelstahlblech

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Hall Schalter auf Edelstahlblech

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Steffen Braun
Guest

Mon Jul 12, 2010 9:22 pm   



Ich habe auf einem Edelstahlblech in einem wasserdichten
Schrumpfschlauch einen Hall-Schalter geklebt.
http://www.conrad.de/ce/de/product/185120/%22%3EUNIPOLARER%20HALLSCHALTER
Vor der Montage klappte alles gut.
Gestern mit Neodyn-Magneten angesteuert. Klappte top!
Neodyn-Magnete vor dem Hallsensor auf beweglichen Teil geklebt.
Heute reagiert das ganze nicht mehr. Ist das (unmagnetische ?)
Edelstahlblech magnetisiert geworden?
Oder gibt es eine andere Erklärung?

Steffen

Dieter Wiedmann
Guest

Mon Jul 12, 2010 9:32 pm   



Steffen Braun schrieb:
Quote:
Edelstahlblech

Fast jeder Stahl ist ein Edelstahl, um welchen handelt es sich denn?


Gruß Dieter

Steffen Braun
Guest

Mon Jul 12, 2010 9:38 pm   



Dieter Wiedmann dachte sehr stark über folgendes nach :
Quote:
Steffen Braun schrieb:
Edelstahlblech

Fast jeder Stahl ist ein Edelstahl, um welchen handelt es sich denn?


Gruß Dieter

Keine Ahnung ob es sich bei dem gebürstete Edelstahl um V2A oder V4A
handelt. Magneten halten nicht auf dem Blech.

Gruß
Steffen

Dieter Wiedmann
Guest

Mon Jul 12, 2010 9:47 pm   



Steffen Braun schrieb:

Quote:
Keine Ahnung ob es sich bei dem gebürstete Edelstahl um V2A oder V4A
handelt. Magneten halten nicht auf dem Blech.

Also ein austenitischer Stahl, da sollte der Hallsensor problemlos
funktionieren. Falsch beschaltet, und so abgeschossen?


Gruß Dieter

Rolf Bombach
Guest

Mon Jul 12, 2010 9:49 pm   



Steffen Braun schrieb:
Quote:
Dieter Wiedmann dachte sehr stark über folgendes nach :
Steffen Braun schrieb:
Edelstahlblech

Fast jeder Stahl ist ein Edelstahl, um welchen handelt es sich denn?

Keine Ahnung ob es sich bei dem gebürstete Edelstahl um V2A oder V4A
handelt. Magneten halten nicht auf dem Blech.

Also nicht ferromagnetisches Austenitzeuch, gibt eben auch hochnickelhaltigen
ferromagnetischen Edelstahl. Dieser hier sollte magnetisch weitgehend
transparent sein, auch bei Bewegungen, da die Leitfähigkeit schlecht ist.
Funktioniert der Magnet noch? Temperaturmässig hält der eventuell sehr
wenig aus. Oder quer angeklebt oder so was?

--
mfg Rolf Bombach

Steffen Braun
Guest

Mon Jul 12, 2010 11:12 pm   



Dieter Wiedmann fragte :
Quote:
Steffen Braun schrieb:

Keine Ahnung ob es sich bei dem gebürstete Edelstahl um V2A oder V4A
handelt. Magneten halten nicht auf dem Blech.

Also ein austenitischer Stahl, da sollte der Hallsensor problemlos
funktionieren. Falsch beschaltet,
nein


Quote:
und so abgeschossen?
beim ankleben des Magneten?

kann das Magnetfeld zu stark sein??

Steffen Braun
Guest

Mon Jul 12, 2010 11:13 pm   



Rolf Bombach machte diesen Vorschlag :
Quote:
Steffen Braun schrieb:
Dieter Wiedmann dachte sehr stark über folgendes nach :
Steffen Braun schrieb:
Edelstahlblech

Fast jeder Stahl ist ein Edelstahl, um welchen handelt es sich denn?

Keine Ahnung ob es sich bei dem gebürstete Edelstahl um V2A oder V4A
handelt. Magneten halten nicht auf dem Blech.

Also nicht ferromagnetisches Austenitzeuch, gibt eben auch hochnickelhaltigen
ferromagnetischen Edelstahl. Dieser hier sollte magnetisch weitgehend
transparent sein, auch bei Bewegungen, da die Leitfähigkeit schlecht ist.
Funktioniert der Magnet noch?
Es funktioniert auch bei anderen Magneten nicht mehr.


Marc Santhoff
Guest

Tue Jul 13, 2010 2:12 pm   



Am Mon, 12 Jul 2010 21:22:42 +0200 schrieb Steffen Braun:

Quote:
Vor der Montage klappte alles gut.
Gestern mit Neodyn-Magneten angesteuert. Klappte top! Neodyn-Magnete vor
dem Hallsensor auf beweglichen Teil geklebt. Heute reagiert das ganze
nicht mehr. Ist das (unmagnetische ?) Edelstahlblech magnetisiert
geworden? Oder gibt es eine andere Erklärung?

Edelstahl ist gewöhnlich paramagnetisch. Das könnte bei empfindlichen
Sensoren schon genügen, um den Schaltpunkt zu verschieben. Der
verbreitete 1.4301 (entpr. etwa V2A) zum Beispiel reagiert im Nahbereich
deutlich und "klebt schwach" an Magneten.

Vielleicht mal mit einer Unterlage zwischen Sensor und Blech probieren,
mit Glück reichen schon ein oder wenige Millimeter. Oder den Magneten um
seine Achsen rotieren, bis eine Lage gefunden ist, die den Schalter noch
auslöst.

Oder einfach nicht in der Nähe von Fe-Metall probieren. ;)

Marc

--
Warning: Do not look directly into laser with remaining eye.

Steffen Braun
Guest

Tue Jul 13, 2010 5:48 pm   



Marc Santhoff benutzte seine Tastatur und gab ein :
Quote:
Am Mon, 12 Jul 2010 21:22:42 +0200 schrieb Steffen Braun:

Vor der Montage klappte alles gut.
Gestern mit Neodyn-Magneten angesteuert. Klappte top! Neodyn-Magnete vor
dem Hallsensor auf beweglichen Teil geklebt. Heute reagiert das ganze
nicht mehr. Ist das (unmagnetische ?) Edelstahlblech magnetisiert
geworden? Oder gibt es eine andere Erklärung?

Edelstahl ist gewöhnlich paramagnetisch. Das könnte bei empfindlichen
Sensoren schon genügen, um den Schaltpunkt zu verschieben. Der
verbreitete 1.4301 (entpr. etwa V2A) zum Beispiel reagiert im Nahbereich
deutlich und "klebt schwach" an Magneten.
Ich habe noch einen Sensor bei C gekauft.

Mal sehen woran es liegt
Quote:

Vielleicht mal mit einer Unterlage zwischen Sensor und Blech probieren,
mit Glück reichen schon ein oder wenige Millimeter. Oder den Magneten um
seine Achsen rotieren, bis eine Lage gefunden ist, die den Schalter noch
auslöst.
schon probiert


Quote:
Oder einfach nicht in der Nähe von Fe-Metall probieren. Wink
.... ich will ja die AUF/ZU-Erkennung der Edelstahltür realisieren.


Steffen

Marc Santhoff
Guest

Tue Jul 13, 2010 7:44 pm   



Am Tue, 13 Jul 2010 17:48:04 +0200 schrieb Steffen Braun:

Quote:
Marc Santhoff benutzte seine Tastatur und gab ein :

Oder einfach nicht in der Nähe von Fe-Metall probieren. Wink
... ich will ja die AUF/ZU-Erkennung der Edelstahltür realisieren.

Hinreichend starkes Magnetfeld durch Edelstahl funktioniert normalerweise
gut. Nur der Sensor muß mitspielen, d.h. empindlich genug und passend
montiert sein.

Im industriellen Einsatz werden sog. "magnetsch induktive" Sensoren
benutzt, die gibt es auch in Edelstahlhülse. Das sind AKAIK dann aber HF-
Schwinger die auf die Bedämpfung ihres Feldes durch den externen Magneten
reagieren. Mit Hall-Sensoren hab' ich noch nicht probiert oder gesehen.

Viel Glück,
Marc

--
Warning: Do not look directly into laser with remaining eye.

Marte Schwarz
Guest

Tue Jul 13, 2010 9:04 pm   



Hi Steffen,

Quote:
... ich will ja die AUF/ZU-Erkennung der Edelstahltür realisieren.

Dann setz die Hallsensoren gepolstert auf Schaumstoff. Die mögen
Erschütterungen und Stöße einer zufallenden Tür sicher nicht.

Marte

Thomas Kindler
Guest

Wed Jul 14, 2010 12:22 pm   



Marte Schwarz wrote:
Quote:
... ich will ja die AUF/ZU-Erkennung der Edelstahltür realisieren.

Dann setz die Hallsensoren gepolstert auf Schaumstoff. Die mögen
Erschütterungen und Stöße einer zufallenden Tür sicher nicht.


Wieso sollten Hallsensoren da besonders empfindlich sein? Is doch 'nen
völlig normaler Chip!

--
Thomas Kindler <mail+news_at_t-kindler.de>

Marte Schwarz
Guest

Wed Jul 14, 2010 1:55 pm   



Hi Thomas,

Quote:
... ich will ja die AUF/ZU-Erkennung der Edelstahltür realisieren.
Dann setz die Hallsensoren gepolstert auf Schaumstoff. Die mögen
Erschütterungen und Stöße einer zufallenden Tür sicher nicht.

Wieso sollten Hallsensoren da besonders empfindlich sein? Is doch 'nen
völlig normaler Chip!

Na ja, Spröde ist Si immer, und wenn große Flächen dünn verpackt werden
siehts mit der Mechanik immer mau aus. Normalerweise baut man die Teile ja
in eine Platine ein, mit Beinchen, die ein bischen Federn können. Da wird
viel absorbiert, was direkt auf Metall verklebt mechanisch voll auf den Chip
durchschlägt.

Marte

E.-R. Bruecklmeier
Guest

Wed Jul 14, 2010 3:11 pm   



Am 14.07.2010 13:55, schrieb Marte Schwarz:

Quote:

Na ja, Spröde ist Si immer, und wenn große Flächen dünn verpackt werden
siehts mit der Mechanik immer mau aus. Normalerweise baut man die Teile ja
in eine Platine ein, mit Beinchen, die ein bischen Federn können.

Unsinn, bei den meisten modernen IC Gehäusen federt da gar nichts. Viele
werden sogar zur Wärmeabfuhr flächig verlötet. Viel problematischer sind
Temperaturzyklen, aber das dürfte hier wohl nicht das Problem sein.


Grüße


Eric.

Marte Schwarz
Guest

Wed Jul 14, 2010 5:18 pm   



Hi Eric,
Quote:
Na ja, Spröde ist Si immer, und wenn große Flächen dünn verpackt werden
siehts mit der Mechanik immer mau aus. Normalerweise baut man die Teile
ja
in eine Platine ein, mit Beinchen, die ein bischen Federn können.

Unsinn, bei den meisten modernen IC Gehäusen federt da gar nichts. Viele
werden sogar zur Wärmeabfuhr flächig verlötet. Viel problematischer sind
Temperaturzyklen, aber das dürfte hier wohl nicht das Problem sein.

Na wenn Du meinst... ich hab mit Halleffektsensoren schon gearbeitet und
auch ein paar davon mechanisch auf diese Weise kaputtgemacht. Ich habe auch
schon kaputte BGA-Speicher-ICs gesehen. Die mögen Biegungen genausowenig wie
die dazugehörenden SMD-Kondensatoren. Unter normalen Umständen bekommt
Konsumerelektronik auch nicht so heftige Belastungen ab.

Marte

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