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Kurt Bindl
Guest
Sun Feb 21, 2010 10:20 am
Dieter Wiedmann wrote:
Quote:
Helmut Wabnig schrieb:
"Koaxrelais" auf ebay.
Ach wo. Nach Bindlscher Crackpotphysik sind EM-Wellen ja was
mechanisches, und auch longitutinal. Also reicht es doch völlig einen
Trichter ins Antennenkabel einzufügen.
Gruß Dieter
Naja, Trichter.
Ich sag lieber nichts dazu.
Es wär vielleicht ein ganz guter Versuch mal zu erfahren was Praktiker von
den -Aussagen- halten die du angesprochen hast die nicht dem "Trichter"
ausgesetzt waren.
Kandidaten wären:
- "Steinewerfen"
- "Blauverschiebung im Gravitationsfeld"
- Photoeffekt
- Polarisation
und, das wichtigste:
- "Licht/Funk ist rein mechanisch".
Wär echt interessant.
Kurt
Horst-D.Winzler
Guest
Sun Feb 21, 2010 11:23 am
Kurt Bindl schrieb:
Quote:
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Bis 6 Watt.
Schön das du mal mit so "Unwesentlichem" wie Zeitschlitzverfahrens
rüberkommst. Bei dieser Anwendung ist nur noch Zirkulator sinnvoll. Ist
aber schon hier erwähnt worden.
Offenbar ist Dieters Antennentrichter garnicht soweit hergeholt ;-)
--
mfg hdw
Kurt Bindl
Guest
Sun Feb 21, 2010 12:22 pm
Horst-D.Winzler wrote:
Quote:
Kurt Bindl schrieb:
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Bis 6 Watt.
Schön das du mal mit so "Unwesentlichem" wie Zeitschlitzverfahrens
rüberkommst.
Wusste nicht dass das relevant ist.
Quote:
Bei dieser Anwendung ist nur noch Zirkulator sinnvoll.
Ist aber schon hier erwähnt worden.
Interessantes Bauteil, wo gibts die, sind sie -bezahlbar-.
Quote:
Offenbar ist Dieters Antennentrichter garnicht soweit hergeholt
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Kurt
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Sun Feb 21, 2010 2:44 pm
"Kurt Bindl" <kurt.bindl_at_t-online.de> wrote:
Quote:
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Verändere einfach das Gerät entsprechend, oder sage, soll doch jemand
anders den Pfusch machen. Klar kann man einfach ein Koaxrelais nehmen
und entspr. bedämpfen, aber sowas geht eleganter...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Joerg
Guest
Sun Feb 21, 2010 6:30 pm
Kurt Bindl wrote:
Quote:
Jürgen Hüser wrote:
Hallo!
Kurt Bindl schrieb:
ich habe einen Sender der 1 Watt bei 500 Mhz bringt.
Muss ihn aber auf 100 mW oder weniger zusammenbremsen.
Übrigens, die Kiste bringt 1..25 Watt HF
Kann es sein daß Du versuchst einen Sender ohne die erforderliche
Genehmigung zu betreiben? Deine Fragestellung läßt das vermuten.
Im Gegentum, andersrum.
Ich habe die Auflage bekommen für eine bestimmte Station(en) in
exponierter Lage, mit der Leistung runterzugehen.
Hmm...aber bei 500MHz?
Meines Wissens ist dieser Frequenzbereich absolut verplant über die
nächsten Jahrtehnte. Genauer gesagt von 470-790MHz.
Da eine Genehmigung zu bekommen irgendwas mit 100mW aus exponierter
Lage zu machen, dürfte schlichtweg in der BRD scheitern.
Entweder man gehört zu den zugelassenen Nutzergruppen die das im
Regelbetrieb brauchen. Da gibt's dann aber keine 100mW-Auflage.
Im Gegenteil...neben dem DVB-T-Rundfunk dürfen die Anwender dort noch
Sprechfunk- und Tonzubringernetze unterhalten, die leistungstechnisch
weit über die 25W hinausragen als dein Gerät kann..:-)
Hallo Jürgen,
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Damit duerften Relais ausscheiden.
Quote:
Bis 6 Watt.
Bisher konnte man einigermassen selbst abschätzen/bestimmen welche Leistung
man braucht.
Nun aber hat die BNETZA anscheinend ein Programm dass die Reichweite
berechnet.
Wenn nun eine Station höher liegt dann reicht sie entsprechend weit.
Darum die Auflage auf <100 mW
Dieses Programm errechnet zwar in etwa die Feldstärken und Reichweiten, es
berücksichtigt auch die Topographie, aber eben nur theoretisch.
Die Häuser um die Station, und auch kleine Erhebenungen im Nahbereich, gehen
anscheinend nicht mit in die Berechnung ein.
Naja, ich werds sehen ob 30 mW Strahlungsleistung an einer 3 dB
Richtantenne reichen um anständig arbeiten zu können.
Ich hab einen Liferanten der auch 10 mW ... 300 mW liefert, jedoch ohne
internes Modem.
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen undhab dann auch noch
zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Eine Lösung wär das Ser-Signal (1200 Baud) in Biphase umzusetzen und auf den
Sender zu geben.
Ein kleiner AVR sollte das erledigen.
Ich hab nur nicht die paar Maschinenbefehle die das händeln.
Wenns da was fertiges an HF-Boxen gibt, gerne.
HF-Vox wurde hier m.W. schon erwaehnt, muesste aber eine schnelle sein.
Wie knapp an der Grasnarbe liegt das Empfangssignal? Wenn Du dort einige
wenige dB verknusern koenntest ginge ein PIN-Dioden Abschwaecher, wo
eine leichte Fehlanpassung geduldet wird. D.h. bei Senden kommt der als
Spannungsteiler rein, beim Empfang wird er wieder rausgenommen. Fertig
habe ich sowas allerdings noch nicht gesehen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Kurt Bindl
Guest
Sun Feb 21, 2010 7:06 pm
Joerg wrote:
Quote:
Kurt Bindl wrote:
Jürgen Hüser wrote:
Hallo!
Kurt Bindl schrieb:
ich habe einen Sender der 1 Watt bei 500 Mhz bringt.
Muss ihn aber auf 100 mW oder weniger zusammenbremsen.
Übrigens, die Kiste bringt 1..25 Watt HF
Kann es sein daß Du versuchst einen Sender ohne die
erforderliche Genehmigung zu betreiben? Deine Fragestellung
läßt das vermuten.
Im Gegentum, andersrum.
Ich habe die Auflage bekommen für eine bestimmte Station(en) in
exponierter Lage, mit der Leistung runterzugehen.
Hmm...aber bei 500MHz?
Meines Wissens ist dieser Frequenzbereich absolut verplant über
die nächsten Jahrtehnte. Genauer gesagt von 470-790MHz.
Da eine Genehmigung zu bekommen irgendwas mit 100mW aus
exponierter Lage zu machen, dürfte schlichtweg in der BRD
scheitern.
Entweder man gehört zu den zugelassenen Nutzergruppen die das im
Regelbetrieb brauchen. Da gibt's dann aber keine 100mW-Auflage.
Im Gegenteil...neben dem DVB-T-Rundfunk dürfen die Anwender dort
noch Sprechfunk- und Tonzubringernetze unterhalten, die
leistungstechnisch weit über die 25W hinausragen als dein Gerät
kann..:-)
Hallo Jürgen,
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Damit duerften Relais ausscheiden.
Bis 6 Watt.
Bisher konnte man einigermassen selbst abschätzen/bestimmen welche
Leistung man braucht.
Nun aber hat die BNETZA anscheinend ein Programm dass die Reichweite
berechnet.
Wenn nun eine Station höher liegt dann reicht sie entsprechend
weit.
Darum die Auflage auf <100 mW
Dieses Programm errechnet zwar in etwa die Feldstärken und
Reichweiten, es berücksichtigt auch die Topographie, aber eben nur
theoretisch.
Die Häuser um die Station, und auch kleine Erhebenungen im
Nahbereich, gehen anscheinend nicht mit in die Berechnung ein.
Naja, ich werds sehen ob 30 mW Strahlungsleistung an einer 3 dB
Richtantenne reichen um anständig arbeiten zu können.
Ich hab einen Liferanten der auch 10 mW ... 300 mW liefert,
jedoch ohne internes Modem.
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen undhab dann auch
noch zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Eine Lösung wär das Ser-Signal (1200 Baud) in Biphase umzusetzen
und auf den Sender zu geben.
Ein kleiner AVR sollte das erledigen.
Ich hab nur nicht die paar Maschinenbefehle die das händeln.
Wenns da was fertiges an HF-Boxen gibt, gerne.
HF-Vox wurde hier m.W. schon erwaehnt, muesste aber eine schnelle
sein. Wie knapp an der Grasnarbe liegt das Empfangssignal? Wenn Du
dort einige wenige dB verknusern koenntest ginge ein PIN-Dioden
Abschwaecher, wo eine leichte Fehlanpassung geduldet wird. D.h. bei
Senden kommt der als Spannungsteiler rein, beim Empfang wird er
wieder rausgenommen. Fertig habe ich sowas allerdings noch nicht
gesehen.
Hallo Joerg, und all die anderen Helfer,
schön langsam krieg ich schon die nötige Übersicht.
Danke für die Hilfen.
Ein Relay ist insofern etwas problematisch weil es ja doch nur
eine begrenzte Anzahl Schaltspiele macht.
Bei 2 Tastungen/Min kommen 1 Million Spiele/Jahr zusammen.
Damit dürfte die Relaymechanik schon ausgelastet sein.
Die Spulenverzögerung wär nicht das Problem weil ich die
durch verfrühtes Einschalten kompensieren könnte.
Diodenumschaltung, ja das wärs, die hält -ewig- und
ist schnell.
Obs das mit "Adler" gibt, naja, wär ev. durchzukriegen.
Jedoch ein paar dB-leins zu opfern geht bestimmt nicht.
Denn das Empfangssignal ist ebenso knappest wie die Sendeleistung.
Ob das überhaupt so geht wie verlangt weiss ich noch nicht.
Aussichtsreich ist der Zirkulator.
Der käme am ehesten hin, hat keine -Mechanik-
und ist schnell.
Werd versuchen sowas aufzutreiben.
Wenn dass alles zu umständlich und Stressreich ist dann greif
ich zu den HF-Modulen mit kleiner Leistung.
Diese kann ich mit der Versorgungsspannung regeln und
sie hängen dann direkt an der Antenne.
Somit bleibt die Empfindlichkeit komplett erhalten.
Jedoch ein paar TCM 3105 sind halt zu -opfern-.
Und ich hab zwei verschiedene Übertragungssysteme
(eimal V24 rein/raus, einmal AFSK bedienen) im System.
Das scheint mir aber der geringere Aufwand zu sein.
Ausserdem gibt es auch preisliche Vorteile weil
die "Antennenschalterei" entfällt.
Kurt
Joerg
Guest
Sun Feb 21, 2010 7:53 pm
Kurt Bindl wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Kurt Bindl wrote:
Jürgen Hüser wrote:
Hallo!
Kurt Bindl schrieb:
ich habe einen Sender der 1 Watt bei 500 Mhz bringt.
Muss ihn aber auf 100 mW oder weniger zusammenbremsen.
Übrigens, die Kiste bringt 1..25 Watt HF
Kann es sein daß Du versuchst einen Sender ohne die
erforderliche Genehmigung zu betreiben? Deine Fragestellung
läßt das vermuten.
Im Gegentum, andersrum.
Ich habe die Auflage bekommen für eine bestimmte Station(en) in
exponierter Lage, mit der Leistung runterzugehen.
Hmm...aber bei 500MHz?
Meines Wissens ist dieser Frequenzbereich absolut verplant über
die nächsten Jahrtehnte. Genauer gesagt von 470-790MHz.
Da eine Genehmigung zu bekommen irgendwas mit 100mW aus
exponierter Lage zu machen, dürfte schlichtweg in der BRD
scheitern.
Entweder man gehört zu den zugelassenen Nutzergruppen die das im
Regelbetrieb brauchen. Da gibt's dann aber keine 100mW-Auflage.
Im Gegenteil...neben dem DVB-T-Rundfunk dürfen die Anwender dort
noch Sprechfunk- und Tonzubringernetze unterhalten, die
leistungstechnisch weit über die 25W hinausragen als dein Gerät
kann..:-)
Hallo Jürgen,
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Damit duerften Relais ausscheiden.
Bis 6 Watt.
Bisher konnte man einigermassen selbst abschätzen/bestimmen welche
Leistung man braucht.
Nun aber hat die BNETZA anscheinend ein Programm dass die Reichweite
berechnet.
Wenn nun eine Station höher liegt dann reicht sie entsprechend
weit.
Darum die Auflage auf <100 mW
Dieses Programm errechnet zwar in etwa die Feldstärken und
Reichweiten, es berücksichtigt auch die Topographie, aber eben nur
theoretisch.
Die Häuser um die Station, und auch kleine Erhebenungen im
Nahbereich, gehen anscheinend nicht mit in die Berechnung ein.
Naja, ich werds sehen ob 30 mW Strahlungsleistung an einer 3 dB
Richtantenne reichen um anständig arbeiten zu können.
Ich hab einen Liferanten der auch 10 mW ... 300 mW liefert,
jedoch ohne internes Modem.
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen undhab dann auch
noch zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Eine Lösung wär das Ser-Signal (1200 Baud) in Biphase umzusetzen
und auf den Sender zu geben.
Ein kleiner AVR sollte das erledigen.
Ich hab nur nicht die paar Maschinenbefehle die das händeln.
Wenns da was fertiges an HF-Boxen gibt, gerne.
HF-Vox wurde hier m.W. schon erwaehnt, muesste aber eine schnelle
sein. Wie knapp an der Grasnarbe liegt das Empfangssignal? Wenn Du
dort einige wenige dB verknusern koenntest ginge ein PIN-Dioden
Abschwaecher, wo eine leichte Fehlanpassung geduldet wird. D.h. bei
Senden kommt der als Spannungsteiler rein, beim Empfang wird er
wieder rausgenommen. Fertig habe ich sowas allerdings noch nicht
gesehen.
Hallo Joerg, und all die anderen Helfer,
schön langsam krieg ich schon die nötige Übersicht.
Danke für die Hilfen.
Ein Relay ist insofern etwas problematisch weil es ja doch nur
eine begrenzte Anzahl Schaltspiele macht.
Bei 2 Tastungen/Min kommen 1 Million Spiele/Jahr zusammen.
Damit dürfte die Relaymechanik schon ausgelastet sein.
Die Spulenverzögerung wär nicht das Problem weil ich die
durch verfrühtes Einschalten kompensieren könnte.
Diodenumschaltung, ja das wärs, die hält -ewig- und
ist schnell.
Obs das mit "Adler" gibt, naja, wär ev. durchzukriegen.
Gibt's den nicht auch in China?
<duck>
Quote:
Jedoch ein paar dB-leins zu opfern geht bestimmt nicht.
Denn das Empfangssignal ist ebenso knappest wie die Sendeleistung.
Ob das überhaupt so geht wie verlangt weiss ich noch nicht.
Kannst Du unter 1dB druecken, aber dann ist T-Switch angesagt, mit drei
PIN-Dioden. Die sind allerdings nicht sehr teuer.
[...]
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Kurt Bindl
Guest
Sun Feb 21, 2010 9:17 pm
Joerg wrote:
Quote:
Kurt Bindl wrote:
Diodenumschaltung, ja das wärs, die hält -ewig- und
ist schnell.
Obs das mit "Adler" gibt, naja, wär ev. durchzukriegen.
Gibt's den nicht auch in China?
duck
Ja sicher, nur da spricht er nicht bayrisch.
Quote:
Jedoch ein paar dB-leins zu opfern geht bestimmt nicht.
Denn das Empfangssignal ist ebenso knappest wie die Sendeleistung.
Ob das überhaupt so geht wie verlangt weiss ich noch nicht.
Kannst Du unter 1dB druecken, aber dann ist T-Switch angesagt, mit
drei PIN-Dioden. Die sind allerdings nicht sehr teuer.
Ein dB ist schon drin, denn sonst kann ich ja gleich einpacken.
Die Dioden könnt ich ja in ein Gehäuse für den Überspannungsschutz,
zusammen mit einem 50 R Netzwerk einpacken.
Da sind zwei Stecker dran und die Umschaltleitung ist auch vorhanden.
Der R (T-Schaltung) braucht ja nur ganz kurz herhalten dann hat er Zeit um
abzukühlen.
bei 1W ist eh nicht viel los.
Werd mir gleich mal so ein Gehäuse raufholen.
Kurt
Jürgen Hüser
Guest
Sun Feb 21, 2010 10:47 pm
Hallo!
Kurt Bindl schrieb:
Quote:
Datenübertragung bei 447.xxx Mhz im Zeitschlitzbetrieb.
Der Nutzer erhält einen Schlitz (6 Sekunden/Minute) und legt los.
HF-bis 6 Watt.
Achsoo...na das ist ja auch wieder eine ganz andere Frequenz.
Geht da offenbar um Personenruf im Pocsag-Verfahren. Gelle?
Denkbar währe auch DGPS...
Naja, aber der einzige wirklich professionelle Weg führt über eine
kompetente Funkwerkstatt.
Selbstmodifikationen werden da übrigens auch von der BnetzA nicht gerne
gesehen.
Ist auch garnicht mal sooo teuer.
Nen Techniker guckt sich die Endstufe an, modifiziert die Schaltung
entsprechend, und guckt halt anschließend nach das alle Meßwerte
eingehalten werden.
(Modulationsqualität, Einschwingverhalten, Nennleistung,
Nebenaussendungen usw.)
Geht nach Zeit- und Materialaufwand...so ein, zwei Werkstattstunden und
als Anwender hat man dann sogar nen Wisch den man der Behörde vorhalten
kann. Einer wo drauf steht wer da was dran gemacht hat und welche
Parameter bei der Abnahme gemessen wurden.
Quote:
Bis 6 Watt.
Bisher konnte man einigermassen selbst abschätzen/bestimmen welche Leistung
man braucht.
Nun aber hat die BNETZA anscheinend ein Programm dass die Reichweite
berechnet.
Och, sowas haben die schon länger. Und nicht nur die..:-)
Quote:
Wenn nun eine Station höher liegt dann reicht sie entsprechend weit.
Darum die Auflage auf <100 mW
Dieses Programm errechnet zwar in etwa die Feldstärken und Reichweiten, es
berücksichtigt auch die Topographie, aber eben nur theoretisch.
Die Häuser um die Station, und auch kleine Erhebenungen im Nahbereich, gehen
anscheinend nicht mit in die Berechnung ein.
Ist alles uninteressant. Wenn die BnetzA sagt 100mW Max., dann ist das
solange Gesetz, bis jemand im Regelbetrieb plausibel darlegt, das dieses
nicht reicht. Dann wird nochmal drüber gerechnet und entweder die
Leistung wieder hoch gesetzt, oder halt eben Kanal/Zeitschlitz
gewechselt, wo man halt mehr Leistung fahren darf.
Quote:
Naja, ich werds sehen ob 30 mW Strahlungsleistung an einer 3 dB
Richtantenne reichen um anständig arbeiten zu können.
Nun, hängt halt ganz von der jeweiligen Anwendung ab, wieviel Feldstärke
man wo überall braucht.
Quote:
Ich hab einen Liferanten der auch 10 mW ... 300 mW liefert, jedoch ohne
internes Modem.
Nixda...wenn es sich um Pocsag handelt (das Zeitschlitzverfahren mit 6s
deutet darauf hin) dann ist das nicht "einfach" zu modulieren.
Das ist schon relativ anspruchsvoll...vor allem wenn die Behörde da
professionelle Qualitätsmaßstäbe sehen will..:-)
Quote:
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen undhab dann auch noch
zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Hmpf...kannst du eventuell bissel deutlicher werden, worum es überhaupt
geht? Der TCM3105 der passt da ja nun garnicht in das Schema.
Du willst da doch nicht irgendwas nach Bell 202 über 447,xxx machen
*graus*...
Quote:
Eine Lösung wär das Ser-Signal (1200 Baud) in Biphase umzusetzen und auf den
Sender zu geben.
Ein kleiner AVR sollte das erledigen.
Ich hab nur nicht die paar Maschinenbefehle die das händeln.
Wenns da was fertiges an HF-Boxen gibt, gerne.
Ne...nimm einen Sender/Transceiver der industriell darauf passt, was das
Funksystem und die Behörde will. Kleinere Anpassungen (z.B.
Ausgangsleistung) erledigt entweder der Hersteller/Lieferant, oder
optional ein Funktechniker mit entsprechender Werkstatt.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
--
www.funktechnik-hueser.de
Joerg
Guest
Sun Feb 21, 2010 11:37 pm
Kurt Bindl wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Kurt Bindl wrote:
Diodenumschaltung, ja das wärs, die hält -ewig- und
ist schnell.
Obs das mit "Adler" gibt, naja, wär ev. durchzukriegen.
Gibt's den nicht auch in China?
duck
Ja sicher, nur da spricht er nicht bayrisch.
Jedoch ein paar dB-leins zu opfern geht bestimmt nicht.
Denn das Empfangssignal ist ebenso knappest wie die Sendeleistung.
Ob das überhaupt so geht wie verlangt weiss ich noch nicht.
Kannst Du unter 1dB druecken, aber dann ist T-Switch angesagt, mit
drei PIN-Dioden. Die sind allerdings nicht sehr teuer.
Ein dB ist schon drin, denn sonst kann ich ja gleich einpacken.
Die Dioden könnt ich ja in ein Gehäuse für den Überspannungsschutz,
zusammen mit einem 50 R Netzwerk einpacken.
Da sind zwei Stecker dran und die Umschaltleitung ist auch vorhanden.
Der R (T-Schaltung) braucht ja nur ganz kurz herhalten dann hat er Zeit um
abzukühlen.
bei 1W ist eh nicht viel los.
Notfalls mehrere nehmen damit sich das verteilt. Soll ja nichts
abrauchen wenn die Umschaltung nach einem Software-Glitch fest haengt.
Quote:
Werd mir gleich mal so ein Gehäuse raufholen.
Vergiss nicht die Gerstenkaltschale :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Kurt Bindl
Guest
Mon Feb 22, 2010 12:18 am
Hallo Jürgen,
Jürgen Hüser wrote:
Quote:
Achsoo...na das ist ja auch wieder eine ganz andere Frequenz.
Geht da offenbar um Personenruf im Pocsag-Verfahren. Gelle?
Denkbar währe auch DGPS...
Es ist was ganz Einfaches/Unkompliziertes.
Datenfunk für gewerbliche und ind. Zwecke.
Quote:
Naja, aber der einzige wirklich professionelle Weg führt über eine
kompetente Funkwerkstatt.
Selbstmodifikationen werden da übrigens auch von der BnetzA nicht
gerne gesehen.
Eben, darum möglichst kein -Risiko-
Den Lieferanten hab ich gefragt wie weit es runtergeht.
Die 1 Watt eben, weniger geht nicht.
Der eine Liferant kann nur bis 300 mW, der Andere nicht unter 1 Watt.
Am liebsten wäre mir so eine Art Blechliste die von 100 mW bis 4 Watt (oder
auch mehr) bringt.
Sowas in der Art wie in den Handfunken drin ist.
Wenn ein AFSK Modem drin ist, so nach dem urigem TCM, dann wärs perfekt.
Extra machen lassen lohnt nicht weil die Stückzahl nicht vorhanden ist.
Quote:
Bis 6 Watt.
Bisher konnte man einigermassen selbst abschätzen/bestimmen welche
Leistung man braucht.
Nun aber hat die BNETZA anscheinend ein Programm dass die Reichweite
berechnet.
Och, sowas haben die schon länger. Und nicht nur die..:-)
Wenn nun eine Station höher liegt dann reicht sie entsprechend
weit.
Darum die Auflage auf <100 mW
Dieses Programm errechnet zwar in etwa die Feldstärken und
Reichweiten, es berücksichtigt auch die Topographie, aber eben nur
theoretisch.
Die Häuser um die Station, und auch kleine Erhebenungen im
Nahbereich, gehen anscheinend nicht mit in die Berechnung ein.
Ist alles uninteressant. Wenn die BnetzA sagt 100mW Max., dann ist das
solange Gesetz, bis jemand im Regelbetrieb plausibel darlegt, das
dieses nicht reicht. Dann wird nochmal drüber gerechnet und entweder
die Leistung wieder hoch gesetzt, oder halt eben Kanal/Zeitschlitz
gewechselt, wo man halt mehr Leistung fahren darf.
Zu einer anderen Frequenz hab ich nachgefragt, das selbe "Problem"
Es geht um die Wiederverwendung in der nächsten vorgesehenen Raute.
Dafür hab ich volles Verständnis, nur meine "Erfahrung" sagt mir dass
diese Minileistung wegen der Umgebungsbedingungen nicht so weit gehen kann
wie das Programm es behauptet.
Wieweit man mit 10 mW kommt weiss ich, auch welche Bedingungen dazu sein
müssen.
Quote:
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen und hab dann auch
noch zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Hmpf...kannst du eventuell bissel deutlicher werden, worum es
überhaupt geht? Der TCM3105 der passt da ja nun garnicht in das
Schema.
Du willst da doch nicht irgendwas nach Bell 202 über 447,xxx machen
*graus*...
Doch, es geht so am besten.
Quote:
Eine Lösung wär das Ser-Signal (1200 Baud) in Biphase umzusetzen
und auf den Sender zu geben.
Ein kleiner AVR sollte das erledigen.
Ich hab nur nicht die paar Maschinenbefehle die das händeln.
Wenns da was fertiges an HF-Boxen gibt, gerne.
Ne...nimm einen Sender/Transceiver der industriell darauf passt, was
das Funksystem und die Behörde will. Kleinere Anpassungen (z.B.
Ausgangsleistung) erledigt entweder der Hersteller/Lieferant, oder
optional ein Funktechniker mit entsprechender Werkstatt.
Den hab ich für die kleine Leistung, für die grössere gibts nur einen
der ein Gerät mit entsprechender Zulassung liefert, der mit >1 Watt.
Kurt
Jürgen Hüser
Guest
Mon Feb 22, 2010 4:28 am
Hallo Kurt!
Kurt Bindl schrieb:
Quote:
Es ist was ganz Einfaches/Unkompliziertes.
Datenfunk für gewerbliche und ind. Zwecke.
Hmm...stimmt...auch wenn das dort forgeschriebene Zeitschlitzverfahren
auf Pocsag hindeutet, finde ich nirgendwo eine Festlegung der
Modulationsart. Wichtig ist nur die Zeitschlitzkonforme Frequenznutzung.
Quote:
Naja, aber der einzige wirklich professionelle Weg führt über eine
kompetente Funkwerkstatt.
Selbstmodifikationen werden da übrigens auch von der BnetzA nicht
gerne gesehen.
Eben, darum möglichst kein -Risiko-
Den Lieferanten hab ich gefragt wie weit es runtergeht.
Die 1 Watt eben, weniger geht nicht.
Um welches Produkt handelt es sich denn genau?
Bei einem der üblichen Verdächtigen für sowas fand ich z.B. diesen Kandidat:
http://www.radiometrix.com/files/additional/bhx2.pdf
Währe etwas mit einstellbar bis 500mW.
In dem Bereich der Datenfunk-Blechkästchen gibt's aber noch einige
Hersteller mehr. Müsste ich die Tage mal gucken ob ich in der Werkstatt
noch den Zettel von letztens finde, als ich nach soeinem 100mW 2m-TRX
gesucht hatte.
Quote:
Der eine Liferant kann nur bis 300 mW, der Andere nicht unter 1 Watt.
Am liebsten wäre mir so eine Art Blechliste die von 100 mW bis 4 Watt (oder
auch mehr) bringt.
Tja...ein gutes, modifiziertes Betriebsfunkgerät kann sowas.
Eine aktuelle Motorola ist da bissel aufwendiger in der Modifikation,
was älteres von Bosch oder Ascom hingegen schafft sowas mit wenigen
Minuten Aufwand.
Quote:
Sowas in der Art wie in den Handfunken drin ist.
Wenn ein AFSK Modem drin ist, so nach dem urigem TCM, dann wärs perfekt.
Extra machen lassen lohnt nicht weil die Stückzahl nicht vorhanden ist.
Eieiei...noch bis vor wenigen Tagen hätte ich diese Aussage nur
bemängelt aufgrund des seit jahren nicht mehr erhältlichen TCM3105.
Aber da ich mich erst neulich mit 1k2 PR nach Afu-Norm auseinander
gesetzt hatte, weis ich etwas mehr über dieses prähistorische,
grottenpeinliche System mehr bescheid...:
Ging da um die Frage warum meine diversen TinyTrack-APRS-Kästchen hier
alle so hundsmiserabel arbeiten, obwohl alles optimal abgeglichen war.
Ergebniss: Dieses Bell 202-Zeugs ist zwar grottensimpel, aber egal ob es
aus nem PIC oder nem Atmel kommt, die Signalform sieht fürchterlich aus.
Naja...wenn mehrere 0len oder 1sen nacheinander kommen, kommt da schon
sauberer Sinus mit exakter Frequenz raus.
Aber wehe da kommt nur eine einzelne 0 zwischen mehreren Einsen, oder ne
einzelne 1 zwischen mehreren Nullen, kann von einer klaren Codierung an
dieser Stelle keinerlei Rede mehr sein.
Bei allen meiner verschiedenen APRS-Kästchen, welche das AFSK-Signal
durch Software erzeugen!
Und ein richtiger Modemchip...naja...da gibt's ein paar die u.a. noch
sowas prähistorisches wie Bell 202 unterstützen...aber völlig
überkandiedelt und vermutlich nicht gerade preiswert.
Ausserdem...worum geht es bei dir eigentlich..? Um ein Transceiver als
exponierte Feststation und ner Handvoll mobiler Transceiver für ein
einzelnes, feststehendes Projekt?
Oder irgendeine Entwickelung die mal in Serie gehen soll?
Sprich: Was ist mit nem Protokoll? Fehlerkorrektur?
Was fertiges von der Stange?
Was selbst entwickeltes?
Für letzteres: Lass diene Gedanken von TCM3105 und alles was technisch
damit zusammen hängt.
Will man im professionellen Funkbereich effektiv und sicher Daten mit
1200Bd übertragen, verbietet sich AFSK.
Da nimmt man seit gut 30 Jahren FFSK.
Ich hätte da noch ein paar CMX881DS in meiner Werkstatt, die (u.a.)
genau sowas können, wie du haben möchstest..:
http://www.cmlmicro.com/techregister/log.asp?fname=/products/datasheets/Docs/cmx881ds.PDF
Bissel oversized für dein Projekt, da du das ganze NF-Zeugs und
Selcal/CTCSS/DCS/DTMF ganicht brauchst.
Aber wenn du da das FFSK-Modem von benutzt, brauchst du nur eine
Blocksynchronisation festzulegen welche er zum senden benutzt, aber auch
im Empfangsbetrieb auswertet. Weiterhin schon fix und fertig drinn der
ganze Redunanzkrempel mit 16Bit CRC.
Wie gesagt...davon hätte ich noch ein paar rumfliegen zum experimentieren.
Ansonsten gibt's von CML vielleicht noch ein FFSK-Chip ohne diesen
ganzen für dich unnötigen Krempel.
Ein TCM3105 daneben sieht fürchterlich alt aus.
Quote:
Zu einer anderen Frequenz hab ich nachgefragt, das selbe "Problem"
Es geht um die Wiederverwendung in der nächsten vorgesehenen Raute.
Dafür hab ich volles Verständnis, nur meine "Erfahrung" sagt mir dass
diese Minileistung wegen der Umgebungsbedingungen nicht so weit gehen kann
wie das Programm es behauptet.
Wieweit man mit 10 mW kommt weiss ich, auch welche Bedingungen dazu sein
müssen.
Naja, eventuell könnte man auch einen etwas weniger exponierten Standort
wählen. Die zulässigen 6W können, von exponierter Lage ausgehend, locker
im Umkreis von 70-100Km...ja sogar wesentlich weiter nennenswerte
Feldstärken produzieren.
Deshalb...so 10...20...25m über Boden in einer Großstadt ist unkritisch.
Aber auf der Zugspitze (um mal ein Extrem zu nennen) würde die kein
BnetzA-Sachbearbeiter für sowas die vollen 6W genehmigen. Das Teil würde
je nach Wetterlage den Kanal bis Hessen rein platt machen...von den
Nachbarstaaten mal ganz zu schweigen..:-)
Quote:
Somit muss ich erst noch die Modulation dazumachen und hab dann auch
noch zwei verschiedene Systeme im Netz.
Und die TCM 3105 gehen halt auch irgendwann aus.
Hmpf...kannst du eventuell bissel deutlicher werden, worum es
überhaupt geht? Der TCM3105 der passt da ja nun garnicht in das
Schema.
Du willst da doch nicht irgendwas nach Bell 202 über 447,xxx machen
*graus*...
Doch, es geht so am besten.
Nicht wirklich...
Sowas findest du nur bei dem veralteten 1k2-PR Krempel im Amateurfunk.
Professionell und seit über 30 Jahren erprobt ist FFSK.
Siehe z.B. solche Sachen wie FMS, ZVEI-Digital, VDEW-Digital, BIIS1200,
MTP1327... usw, usw...
Die passenden Chips dafür gibt's topmodern aus laufender Fertigung.
Selbst im ganzen ISM- und SRD-Bereich gibt es sowas AFSK-artiges nicht.
Da gibt's nur ganz billig (ASK/OOK) oder edel (FFSK).
Quote:
Den hab ich für die kleine Leistung, für die grössere gibts nur einen
der ein Gerät mit entsprechender Zulassung liefert, der mit >1 Watt.
Wie gesagt...vor ein paar Wochen erst aufgrund einer Kundenanfrage
recherchiert. Da gibt's reichlich...10mW-10W, 2m, 70cm, 315MHz, 86XMHz,
mit Modem, ohne Modem...mit SPI, I²C, RS-232, RS-4xx, LAN, USB...
Bei Interesse kann ich die Tage mal gucken ob ich den Schmierzettel mit
den ganzen Notizen noch finde.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
--
www.funktechnik-hueser.de
Martin Laabs
Guest
Mon Feb 22, 2010 10:48 am
Hallo,
Kurt Bindl <kurt.bindl_at_t-online.de> wrote:
Quote:
ich habe einen Sender der 1 Watt bei 500 Mhz bringt.
Muss ihn aber auf 100 mW oder weniger zusammenbremsen.
Ein Dämpfungsglied zur Antenne würde das erledigen.
Jedoch auch die Empfangsempfindlichkeit zusammendrücken.
Nimm einen HF-Schalter (PIN Diode, MosFet, LDMos etc.) und
schalte ihn zum Dämpfungsglied (10dB) parallel.
Mit einer HF-Vox schaltest Du ihn im Sendefall aus.
Da geht auch nix kaputt wenn das Umschalten ein paar nS zu
spät passiert.
Viele Grüße,
Martin L.
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Mon Feb 22, 2010 10:58 am
Jürgen Hüser <dg7gj_at_gmx.de> wrote:
Quote:
kompetente Funkwerkstatt.
Selbstmodifikationen werden da übrigens auch von der BnetzA nicht gerne
gesehen.
Der BNetzA ist das eigentlich wurschtegal, für die isses eine black
box, deren Wirkung nach außen man messen kann, und gut; und wenn man
drei SMD-Rs vor den Eingang des PA-Hybridmoduls pappt, dann sind auch
keine sich verschlechternden Parameter zu befürchten.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Kurt Bindl
Guest
Mon Feb 22, 2010 11:05 am
Hallo Jürgen,
Quote:
Eben, darum möglichst kein -Risiko-
Den Lieferanten hab ich gefragt wie weit es runtergeht.
Die 1 Watt eben, weniger geht nicht.
Um welches Produkt handelt es sich denn genau?
Bei einem der üblichen Verdächtigen für sowas fand ich z.B. diesen
Kandidat:
http://www.radiometrix.com/files/additional/bhx2.pdf
Währe etwas mit einstellbar bis 500mW.
In dem Bereich der Datenfunk-Blechkästchen gibt's aber noch einige
Hersteller mehr. Müsste ich die Tage mal gucken ob ich in der
Werkstatt noch den Zettel von letztens finde, als ich nach soeinem
100mW 2m-TRX gesucht hatte.
Das sieht sehr gut aus.
Quote:
Ergebniss: Dieses Bell 202-Zeugs ist zwar grottensimpel, aber egal ob
es aus nem PIC oder nem Atmel kommt, die Signalform sieht
fürchterlich aus.
Der -Sinus- muss genau sein, sonst gehts nicht,
allein schon dazwischengeschaltete Filter (Sprachoptimierung),
bremsen das schon aus.
Quote:
Naja...wenn mehrere 0len oder 1sen nacheinander
kommen, kommt da schon sauberer Sinus mit exakter Frequenz raus.
Aber wehe da kommt nur eine einzelne 0 zwischen mehreren Einsen, oder
ne einzelne 1 zwischen mehreren Nullen, kann von einer klaren
Codierung an dieser Stelle keinerlei Rede mehr sein.
Bei allen meiner verschiedenen APRS-Kästchen, welche das AFSK-Signal
durch Software erzeugen!
Und ein richtiger Modemchip...naja...da gibt's ein paar die u.a. noch
sowas prähistorisches wie Bell 202 unterstützen...aber völlig
überkandiedelt und vermutlich nicht gerade preiswert.
Ausserdem...worum geht es bei dir eigentlich..? Um ein Transceiver als
exponierte Feststation und ner Handvoll mobiler Transceiver für ein
einzelnes, feststehendes Projekt?
Oder irgendeine Entwickelung die mal in Serie gehen soll?
Es sind mehrere ortsfeste Stationen die im Freischrank, so ein grauer
Kasten, oder in einem kleinen Häuschen -versteckt- sind.
Pumpstationen für Abwasser (Aussenantennen unerwünscht).
Quote:
Sprich: Was ist mit nem Protokoll? Fehlerkorrektur?
Was fertiges von der Stange?
Was selbst entwickeltes?
Natürlich "selbstentwickelt"
Serielles Telegramm, hinten Prüfsumme dran.
Fehlerkorrektur keine, wenn das Paket zerstört ist wird es weggeworfen und
aufs nächste gewartet.
Quote:
Für letzteres: Lass diene Gedanken von TCM3105 und alles was technisch
damit zusammen hängt.
Will man im professionellen Funkbereich effektiv und sicher Daten mit
1200Bd übertragen, verbietet sich AFSK.
Da nimmt man seit gut 30 Jahren FFSK.
Mir schwebt Biphase vor, da brauchts keinen Modemschip,
kann mein Seriell lassen und kann direkt mit nem AVR dran.
Darum der "Wunsch" nach einem ATTiny der die Umsetzung macht.
Quote:
/cmx881ds.PDF
Quote:
Bissel oversized für dein Projekt, da du das ganze NF-Zeugs und
Selcal/CTCSS/DCS/DTMF ganicht brauchst.
Aber wenn du da das FFSK-Modem von benutzt, brauchst du nur eine
Blocksynchronisation festzulegen welche er zum senden benutzt, aber
auch
im Empfangsbetrieb auswertet. Weiterhin schon fix und fertig drinn der
ganze Redunanzkrempel mit 16Bit CRC.
Wie gesagt...davon hätte ich noch ein paar rumfliegen zum
experimentieren. Ansonsten gibt's von CML vielleicht noch ein
FFSK-Chip ohne diesen
ganzen für dich unnötigen Krempel.
Ein TCM3105 daneben sieht fürchterlich alt aus.
Danke fürdas Angebot.
Ein paar -alte- heb ich mir auf für die Altanlagen.
Neue Anlagen, wie die jetzt hier, möhte ich umstellen.
[...]
Quote:
Doch, es geht so am besten.
Nicht wirklich...
Sowas findest du nur bei dem veralteten 1k2-PR Krempel im Amateurfunk.
Professionell und seit über 30 Jahren erprobt ist FFSK.
Siehe z.B. solche Sachen wie FMS, ZVEI-Digital, VDEW-Digital,
BIIS1200, MTP1327... usw, usw...
Die passenden Chips dafür gibt's topmodern aus laufender Fertigung.
Selbst im ganzen ISM- und SRD-Bereich gibt es sowas AFSK-artiges
nicht.
Da gibt's nur ganz billig (ASK/OOK) oder edel (FFSK).
FFSK Umtastung im Nulldurchgang?
Das würde mir besser -schmecken-.
Quote:
Wie gesagt...vor ein paar Wochen erst aufgrund einer Kundenanfrage
recherchiert. Da gibt's reichlich...10mW-10W, 2m, 70cm, 315MHz,
86XMHz,
mit Modem, ohne Modem...mit SPI, I²C, RS-232, RS-4xx, LAN, USB...
Bei Interesse kann ich die Tage mal gucken ob ich den Schmierzettel
mit
den ganzen Notizen noch finde.
Der Zettel wäre sehr erwünscht.
Kurt
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