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Hochschule sucht Rö hrenspezialisten

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Gerd Phillip
Guest

Thu Mar 24, 2011 9:27 pm   



http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuse-Reparierer-verzweifelt-gesucht-1214866.html

gert

Joerg
Guest

Thu Mar 24, 2011 9:55 pm   



Gerd Phillip wrote:
Quote:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuse-Reparierer-verzweifelt-gesucht-1214866.html

gert


Da gibt es nicht mehr viele. Eine Anlaufstelle waeren die umliegenden
Amateurfunk-Clubs. In den Altergruppen 60-110 finden sich dort fast
immer Leute die Roehren in- und auswendig kennen.

Die Leute muessen sich aber auch mit Ferriten auskennen, die Z22
verwendete einige Tricks in der Richtung wo man nicht mal eben
irgendeinen anderen Kern verwenden kann. E88CC gibt es wohl (noch) von
Genelex, aber nur fuer etliche Zehner pro Stueck. Das entspraeche dann
wohl einem Bit eines Registers :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Martin Gerdes
Guest

Fri Mar 25, 2011 12:00 am   



Gerd Phillip <fa_at_gerphi.de> schrieb:

Quote:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuse-Reparierer-verzweifelt-gesucht-1214866.html

| "Zuse-Reparierer verzweifelt gesucht"

| "Einen Basisbetrag für die Reparatur haben wir bereits zusammen", schildert
| Systemadministrator Krischak im Gespräch mit heise online, "aber natürlich
| würden wir uns auch über Spenden oder sonstige Hilfen freuen."

So ist das halt. Wenn man eine Dienstleistung sucht, dafür aber nicht
bezahlen will, tut man sich mit dem Finden des Dienstleisters schwer.

Mit Worten gravieren ("verzweifelt gesucht") ist einfach, das
Portemonnaie ist dann aber der Prüfstein, wie wichtig die Sache
tatsächlich ist. Wenn es Geld kosten darf, war es wichtig, wenn nicht,
dann nicht.

Frank Buss
Guest

Fri Mar 25, 2011 1:35 am   



Gerd Phillip wrote:

Quote:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuse-Reparierer-verzweifelt-gesucht-1214866.html

"Angewandte Informatik" und eine Zuse Z22R mit Röhrentechnik und
Lochstreifenlesen passt für mich irgendwie nicht zusammen. Sollte man in
so einem Fach nicht was praxisrelevantes lernen, wie z.B.
iPhone-Programmierung? Also am besten die Z22R bei eBay einstellen, für
den Erlös bekommt man bestimmt ein paar modernere Rechner :-)

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Joerg
Guest

Fri Mar 25, 2011 1:45 am   



Frank Buss wrote:
Quote:
Gerd Phillip wrote:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuse-Reparierer-verzweifelt-gesucht-1214866.html

"Angewandte Informatik" und eine Zuse Z22R mit Röhrentechnik und
Lochstreifenlesen passt für mich irgendwie nicht zusammen. Sollte man in
so einem Fach nicht was praxisrelevantes lernen, wie z.B.
iPhone-Programmierung? Also am besten die Z22R bei eBay einstellen, für
den Erlös bekommt man bestimmt ein paar modernere Rechner :-)


Und dann kommt das so wie hier. Jemand anders wollte den Truck fahren,
panischer Blick auf den Fussraum: Huch, da sind ja vier Pedale! "George,
you better drive that thing" :-)

--
Gruesse, Joerg

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Holger
Guest

Fri Mar 25, 2011 3:41 am   



Frank Buss schrieb:

Quote:
"Angewandte Informatik" und eine Zuse Z22R mit Röhrentechnik und
Lochstreifenlesen passt für mich irgendwie nicht zusammen. Sollte man in
so einem Fach nicht was praxisrelevantes lernen, wie z.B.
iPhone-Programmierung? Also am besten die Z22R bei eBay einstellen, für
den Erlös bekommt man bestimmt ein paar modernere Rechner Smile

Angewandte Informatik würde eher sowas sein wie Web 2.0, was du auf
einer alten Zuse auch nicht rennen lassen kannst. Mein Idee: Die Zuse
als Dekoration, das Innenleben eine Workstation. Ein Mainboard läßt sich
doch in diesen riesigen Schränken noch irgendwo versteckt einbauen, bin
ich mir sicher.

Holger

--

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

Helmut Wabnig
Guest

Fri Mar 25, 2011 8:08 am   



On Fri, 25 Mar 2011 03:41:54 +0100, Holger <holger_at_katerfauch.invalid>
wrote:

Quote:
Frank Buss schrieb:

"Angewandte Informatik" und eine Zuse Z22R mit Röhrentechnik und
Lochstreifenlesen passt für mich irgendwie nicht zusammen. Sollte man in
so einem Fach nicht was praxisrelevantes lernen, wie z.B.
iPhone-Programmierung? Also am besten die Z22R bei eBay einstellen, für
den Erlös bekommt man bestimmt ein paar modernere Rechner :-)

Angewandte Informatik würde eher sowas sein wie Web 2.0, was du auf
einer alten Zuse auch nicht rennen lassen kannst. Mein Idee: Die Zuse
als Dekoration, das Innenleben eine Workstation. Ein Mainboard läßt sich
doch in diesen riesigen Schränken noch irgendwo versteckt einbauen, bin
ich mir sicher.

Holger


Wenn ich in der Nähe wohnen würd, wär ich schon dorten.
Nicht daß ich diese Zuse kenne, aber ähnliches Glump.
Habe mal Komputer repariert, die heut im Technischen Museum sind.
w.

Helmut Wabnig
Guest

Fri Mar 25, 2011 8:11 am   



On Fri, 25 Mar 2011 08:08:07 +0100, Helmut Wabnig <hwabnig@.- ---
-.dotat> wrote:

Quote:
On Fri, 25 Mar 2011 03:41:54 +0100, Holger <holger_at_katerfauch.invalid
wrote:

Frank Buss schrieb:

"Angewandte Informatik" und eine Zuse Z22R mit Röhrentechnik und
Lochstreifenlesen passt für mich irgendwie nicht zusammen. Sollte man in
so einem Fach nicht was praxisrelevantes lernen, wie z.B.
iPhone-Programmierung? Also am besten die Z22R bei eBay einstellen, für
den Erlös bekommt man bestimmt ein paar modernere Rechner :-)

Angewandte Informatik würde eher sowas sein wie Web 2.0, was du auf
einer alten Zuse auch nicht rennen lassen kannst. Mein Idee: Die Zuse
als Dekoration, das Innenleben eine Workstation. Ein Mainboard läßt sich
doch in diesen riesigen Schränken noch irgendwo versteckt einbauen, bin
ich mir sicher.

Holger


Wenn ich in der Nähe wohnen würd, wär ich schon dorten.
Nicht daß ich diese Zuse kenne, aber ähnliches Glump.
Habe mal Komputer repariert, die heut im Technischen Museum sind.
w.


Fällt mir was ein.

Diese uralten Maschinen hatten seinerzeit Gußeisengehäuse
mit Löwenpratzen als Füße.
Echte Löwenkrallen noch,
wie anno dazumal alles verschörkelt sein mußte.

w.

E.-R. Bruecklmeier
Guest

Fri Mar 25, 2011 8:24 am   



Am 25.03.2011 01:45, schrieb Joerg:

Quote:
Und dann kommt das so wie hier. Jemand anders wollte den Truck fahren,
panischer Blick auf den Fussraum: Huch, da sind ja vier Pedale!

4? Tretauto?

Harald Wilhelms
Guest

Fri Mar 25, 2011 11:42 am   



On 25 Mrz., 01:45, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:

Quote:
Und dann kommt das so wie hier. Jemand anders wollte den Truck fahren,
panischer Blick auf den Fussraum: Huch, da sind ja vier Pedale! "George,
you better drive that thing" Smile

Wenn man den Abblendschalter auch als "Pedal" betrachtet,
hatten das früher(tm) eigentlich alle Autos. Smile
Gruss
Harald

Joerg
Guest

Fri Mar 25, 2011 2:57 pm   



Harald Wilhelms wrote:
Quote:
On 25 Mrz., 01:45, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:

Und dann kommt das so wie hier. Jemand anders wollte den Truck fahren,
panischer Blick auf den Fussraum: Huch, da sind ja vier Pedale! "George,
you better drive that thing" :-)

Wenn man den Abblendschalter auch als "Pedal" betrachtet,
hatten das früher(tm) eigentlich alle Autos. Smile
Gruss
Harald


Nein, das war die Motorbremse :-)

Im Prinzip hatte er sogar fuenf, aber das fuente war die Parkbremse und
nur "digital" zu benutzen, also gilt das nicht. Ok, im Notfall haette
man mit gezogenem Handausloeser damit auch bremsen koennen, aber eher
mit dem Bremsweg eines Tankers.

--
Gruesse, Joerg

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Axel Berger
Guest

Fri Mar 25, 2011 4:35 pm   



Harald Wilhelms wrote on Fri, 11-03-25 10:42:
Quote:
Wenn man den Abblendschalter auch als "Pedal" betrachtet, hatten das
früher(tm) eigentlich alle Autos. Smile

Ich erinnere mich zwar noch, aber das ist doch verdammt lange her.
Danach gab es dort jahrzehntelang oft die Waschwasserpumpe und bis
jetzt meines Wissens bei Mercedes die "Hand"-bremse.
In Jörgs Fall unterstelle ich die letztgenannte.

E.-R. Bruecklmeier
Guest

Fri Mar 25, 2011 4:54 pm   



Am 25.03.2011 00:00, schrieb Martin Gerdes:

Quote:

So ist das halt. Wenn man eine Dienstleistung sucht, dafür aber nicht
bezahlen will, tut man sich mit dem Finden des Dienstleisters schwer.

Du solltest zwischen einem kommerziellen Anwender und einer Hochschule
unterscheiden!

Quote:
Mit Worten gravieren ("verzweifelt gesucht") ist einfach, das
Portemonnaie ist dann aber der Prüfstein, wie wichtig die Sache
tatsächlich ist. Wenn es Geld kosten darf, war es wichtig, wenn nicht,
dann nicht.

Das gilt für eine notorisch klamme Hochschule eben nicht unbedingt...

Eric.

Joerg
Guest

Fri Mar 25, 2011 5:05 pm   



E.-R. Bruecklmeier wrote:
Quote:
Am 25.03.2011 00:00, schrieb Martin Gerdes:

[...]

Quote:
Mit Worten gravieren ("verzweifelt gesucht") ist einfach, das
Portemonnaie ist dann aber der Prüfstein, wie wichtig die Sache
tatsächlich ist. Wenn es Geld kosten darf, war es wichtig, wenn nicht,
dann nicht.

Das gilt für eine notorisch klamme Hochschule eben nicht unbedingt...


Richtig, auch fuer viele andere Organisationen nicht, z.B. unsere
Kirche. Die Gemeindearbeit die man fuer sie leistet, da wird erwartet
dass man das ohne Bezahlung tut, selbst Fahrkostenerstattung ist nicht
vorgesehen sofern man dazu irgendwie selbst in der Lage ist. Es gibt
Dinge die tut man am Ende nicht fuer sich selbst und auch nicht fuer
eine Organisation, sondern fuer seine Mitmenschen.

Egal ob Hochschule, Kirche, Museum, etc.

--
Gruesse, Joerg

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Holger
Guest

Fri Mar 25, 2011 5:28 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Richtig, auch fuer viele andere Organisationen nicht, z.B. unsere
Kirche. Die Gemeindearbeit die man fuer sie leistet, da wird erwartet
dass man das ohne Bezahlung tut, selbst Fahrkostenerstattung ist nicht
vorgesehen sofern man dazu irgendwie selbst in der Lage ist. Es gibt
Dinge die tut man am Ende nicht fuer sich selbst und auch nicht fuer
eine Organisation, sondern fuer seine Mitmenschen.

Egal ob Hochschule, Kirche, Museum, etc.

In Zeiten, in denen Hochschulen, Kirchen und Museen aber
Wirtschaftsbetriebe sind, muß man das anders sehen. Eine Hochschule ist
nicht für die Allgemeinheit da, sondern nur für ihre Mitglieder, also
zum Beispiel den Profs, den Studis, den Doktoranden. Von daher kann eine
solche Hochschule schon auch den Geldbeutel auftun und den Reparierer
bezahlen, der denen ihren Computerschrott richtet.

Zwei Sachen, die mir dazu einfallen: Bremer Uni wollte gerne ein
Computermuseum einrichten. Einen Tag später: Alle Exponate entsorgt. Und
das waren Spenden! Oder der Flur unter dem Mehrzweckhochhaus war mit
Monitoren und NDR-Kleincomputern vollgestellt. 80er-Jahre-Hardware vom
Feinsten. Alles ab in die Tonne. Da wurde nicht gezögert, nicht gefragt,
ob jemand davon was brauchen kann. Alles Tonne. Sowas finde ich zum
Kotzen. Ich habe hier auch noch ältere Rechner, CBM630 und Apple II als
Nachbau, zur Zeit ist ein PET in Arbeit, der allerdings auf Lochraster
gelötet wird und später einmal als Experimentalsystem dienen soll. Ich
hege und pflege meine Sachen, und ich gebe sie nicht her. Allenfalls
nach meinem Ableben darf ein Museum meiner Wahl darüber verfügen, mal
sehen, vielleicht kann ich der Nachwelt ja noch etwas mitgeben.

Holger

--

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

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