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Michael Koch
Guest
Mon Dec 12, 2011 5:35 pm
Hallo,
ich arbeite mich gerade durch dieses Dokument hindurch, in dem
beschrieben wird wie man mit dem HP 8546A Störspannungen misst:
http://palgong.kyungpook.ac.kr/~ysyoon/Pdf/AN1302.pdf
Auf Seite 10 steht, dass man für das LISN (Line Impedance
Stabilization Network = Netznachbildung) eine Korrekturtabelle laden
soll. Wieso das? Ich dachte eigentlich, dass aus dem LISN per
Definition bereits die richtige Spannung rauskommt. Sehe ich das
richtig, dass man diesen Schritt guten Gewissens überspringen kann?
Gruß
Michael
Joerg
Guest
Mon Dec 12, 2011 5:35 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo,
ich arbeite mich gerade durch dieses Dokument hindurch, in dem
beschrieben wird wie man mit dem HP 8546A Störspannungen misst:
http://palgong.kyungpook.ac.kr/~ysyoon/Pdf/AN1302.pdf
Auf Seite 10 steht, dass man für das LISN (Line Impedance
Stabilization Network = Netznachbildung) eine Korrekturtabelle laden
soll. Wieso das? Ich dachte eigentlich, dass aus dem LISN per
Definition bereits die richtige Spannung rauskommt. Sehe ich das
richtig, dass man diesen Schritt guten Gewissens überspringen kann?
Die haben immer kleine Abweichungen und in EMV Berichten wird das Laden
oft dokumentiert, z.B. Seite 11 hier:
http://down.dipol.com.pl/Cctv/M3019/M3019_CE_EMCTEST_EN.pdf
Bei LISNs ist die Abweichung normalerweise gering, Bruchteile eines dB.
Sollte im Kalbibrationsbericht stehen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Koch
Guest
Mon Dec 12, 2011 6:19 pm
Hallo Joerg,
Quote:
... Bruchteile eines dB.
ok, kann also vernachlässigt werden.
Gruß
Michael
Joerg
Guest
Mon Dec 12, 2011 8:27 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
... Bruchteile eines dB.
ok, kann also vernachlässigt werden.
Normalerweise ja wenn Du kein Zertifikat austellen musst. Solange Du den
Faktor an sich nicht vergisst einzugeben. Ob die LISN mit 0dB, 10dB Pad
oder 20dB auskoppelt ist dann schon wichtig :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Koch
Guest
Mon Dec 12, 2011 9:38 pm
Hallo Joerg,
Quote:
Normalerweise ja wenn Du kein Zertifikat austellen musst. Solange Du den
Faktor an sich nicht vergisst einzugeben. Ob die LISN mit 0dB, 10dB Pad
oder 20dB auskoppelt ist dann schon wichtig
Da der Faktor in diesem Fall 0dB ist, brauche ich da nichts weiter
eingeben.
Der Impulsbegrenzer ist im Empfänger eingebaut.
Gruß
Michael
Michael Koch
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:36 am
Hallo Joerg,
Quote:
Bei LISNs ist die Abweichung normalerweise gering, Bruchteile eines dB.
Sollte im Kalbibrationsbericht stehen.
Weisst du wie man ein LISN kalibriert? Wie speist man eine definierte
Spannung in das LISN ein?
Gruß
Michael
Michael Koch
Guest
Tue Dec 13, 2011 9:40 am
Hallo Joerg,
die Frage hat sich erledigt, es steht in der CISPR 16-1-2, Anhang A8.
Gruß
Michael
Joerg
Guest
Tue Dec 13, 2011 6:08 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
die Frage hat sich erledigt, es steht in der CISPR 16-1-2, Anhang A8.
Wollte ich gerade schreiben. Fuer Amiland dann ANSI C63.4.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Joerg
Guest
Tue Dec 13, 2011 6:56 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
ich habe die Korrekturfaktoren für mein LISN nachgemessen (ist ein
Eigenbau, nach einem Schaltplan von Schwarzbeck).
Also die Dämpfung ist doch nicht vernachlässigbar. Bei 30MHz sind es
immerhin 3.9dB, bei tieferen Frequenzen sieht es besser aus.
Fast 4dB, das ist fuer ein LISN was viel. Das wuerde ein Kalibrierlabor
vermutlich nicht mehr durchgegehen lassen. Hast Du auch die angegebenen
Kernmaterialien benutzt?
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Koch
Guest
Tue Dec 13, 2011 7:26 pm
Hallo Joerg,
ich habe die Korrekturfaktoren für mein LISN nachgemessen (ist ein
Eigenbau, nach einem Schaltplan von Schwarzbeck).
Also die Dämpfung ist doch nicht vernachlässigbar. Bei 30MHz sind es
immerhin 3.9dB, bei tieferen Frequenzen sieht es besser aus.
Gruß
Michael
Joerg
Guest
Tue Dec 13, 2011 7:40 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
Fast 4dB, das ist fuer ein LISN was viel. Das wuerde ein Kalibrierlabor
vermutlich nicht mehr durchgegehen lassen. Hast Du auch die angegebenen
Kernmaterialien benutzt?
Das sind doch fast alles Luftspulen. Bis auf die eine Spule am
Ausgang, wo kein Kernmaterial angegeben ist. Siehe Schaltplan auf
Seite 10:
http://www.schwarzbeck.de/Datenblatt/m8127.pdf
Sieht fast so aus wie unsere nach MIL, nur dass wir anstatt 0.47uF mit
0.25uF auskoppeln. Ich wuesste nur nicht wo da bei Luftspulen 4dB
Abweichung herkommen sollen. Vorausgesetzt die Windungskapazitaten sind
nicht hoch und es resoniert nichts (koennte man mit einem Dipmeter sehen).
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Koch
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:18 pm
Hallo Joerg,
Quote:
Fast 4dB, das ist fuer ein LISN was viel. Das wuerde ein Kalibrierlabor
vermutlich nicht mehr durchgegehen lassen. Hast Du auch die angegebenen
Kernmaterialien benutzt?
Das sind doch fast alles Luftspulen. Bis auf die eine Spule am
Ausgang, wo kein Kernmaterial angegeben ist. Siehe Schaltplan auf
Seite 10:
http://www.schwarzbeck.de/Datenblatt/m8127.pdf
Gruß
Michael
horst-d.winzler
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:26 pm
Am 13.12.2011 19:55, schrieb Michael Koch:
Quote:
Hallo Joerg,
Ich wuesste nur nicht wo da bei Luftspulen 4dB
Abweichung herkommen sollen. Vorausgesetzt die Windungskapazitaten sind
nicht hoch und es resoniert nichts (koennte man mit einem Dipmeter sehen).
Es wird wohl an der Spule am Ausgang liegen. Das ist ein 7kHz Hochpass
und die Spule muss 820µH haben. Im Moment habe ich eine kleine und
eine grosse Ferrit-Induktivität in Reihe geschaltet, in der Hoffnung
dass die Impedanz bei 30MHz schön hoch geht. Ich werde mal probieren
noch eine kleine Luftspule in Reihe zu schalten.
Gruß
Michael
Wenn möglich, schau dir mal die originalen Spulen an. Die werden eine
besondere Bauform besitzen.
Du solltes unbedingt, wie Joerg schon schrieb, die Resonanzfrequenz der
Drosseln prüfen. Sie muß oberhalb des Meßberechs liegen.
--
mfg hdw
Joerg
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:34 pm
Michael Koch wrote:
Quote:
Hallo Joerg,
Ich wuesste nur nicht wo da bei Luftspulen 4dB
Abweichung herkommen sollen. Vorausgesetzt die Windungskapazitaten sind
nicht hoch und es resoniert nichts (koennte man mit einem Dipmeter sehen).
Es wird wohl an der Spule am Ausgang liegen. Das ist ein 7kHz Hochpass
und die Spule muss 820µH haben. Im Moment habe ich eine kleine und
eine grosse Ferrit-Induktivität in Reihe geschaltet, in der Hoffnung
dass die Impedanz bei 30MHz schön hoch geht. Ich werde mal probieren
noch eine kleine Luftspule in Reihe zu schalten.
Oder abloeten und ohne Netzspannung nochmal durchklingeln. Wenn dann die
4dB weg sind ist es diese Spule.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Michael Koch
Guest
Tue Dec 13, 2011 8:55 pm
Hallo Joerg,
Quote:
Ich wuesste nur nicht wo da bei Luftspulen 4dB
Abweichung herkommen sollen. Vorausgesetzt die Windungskapazitaten sind
nicht hoch und es resoniert nichts (koennte man mit einem Dipmeter sehen)..
Es wird wohl an der Spule am Ausgang liegen. Das ist ein 7kHz Hochpass
und die Spule muss 820µH haben. Im Moment habe ich eine kleine und
eine grosse Ferrit-Induktivität in Reihe geschaltet, in der Hoffnung
dass die Impedanz bei 30MHz schön hoch geht. Ich werde mal probieren
noch eine kleine Luftspule in Reihe zu schalten.
Gruß
Michael
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