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Kabelinternet auf twisted-pair auflegen?

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Marte Schwarz
Guest

Mon Jan 07, 2019 11:45 pm   



Hallo zusammen,

ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen. 50 Mbit/s vs 12 MBit/s zum gleichen Preis wie bisherist schon
verlockend. Für wenig Aufschlag gäbe es sogar 200 MBit/s.
Das Problem dabei ist die Verkabelung im Haus. Das Kabel endet im
Keller, Wir wohnen im 1. OG und 2. OG Die WLAN-Verbindung von unten
nach oben ist bescheiden. DSL ist kein Problem, weil da eine
Telefonleitung ins 1. OG geht und erst danach das Modem kommt.
Jetzt kam ich auf die trübe Idee, ob es gehen könnte, mit zwei Balun die
Koaxleitung auf die twisted pair Leitung zu setzen und oben wieder auf
Koax zurück und so das WLAN-Kabelmodem ebenfalls ins 1. OG zu verlagern.
Die Alternative wären 2 Deckendurchbrüche, um ein Koaxkabel hoch zu
ziehen, was ich nach Möglichkeit vermeiden möchte.
Was halten die Hochfrequenzler unter Euch von diesem Unterfangen?


Ich habe auch schon Powerlan in Betracht gezogen. Geht aber nicht, weil
der Keller und das EG einen anderen Zähler als 1. und 2. OG haben.

Ich könnte auch den WLAN-Teil im Modem abschalten und via twisted-pair
nach oben ziehen und oben die Fritzbox als WLAN-AP. Aber dann liegen die
Telefonleitungen immer noch im Keller...

Kurzum: Am einfachsten scheints mir, wenn ich das Koaxialkabel
bidirektional auf TP umgesetzt bekäme und dann im OG wieder zurück auf
Koax für das WLAM-Modem von vodafone. Ich fürchte nur, dass das nicht
wirklich gut geht, oder?

Gespannt auf Eure Gedanken

Marte

Manuel Reimer
Guest

Mon Jan 07, 2019 11:45 pm   



On 1/7/19 11:03 PM, Manuel Reimer wrote:
> Scheinbar nutzen die Kabel-Internet-Fuzzies auch nur SIP für das VoIP.

Nachtrag:

https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Ger%C3%A4te/Wie-komme-ich-an-die-SIP-Zugangsdaten/m-p/1599105#M72075

Es kann also sein, dass du den "Original-Router" nicht nutzen darfst um
VoIP zu bekommen und nicht dieses "Voice over Cable". Ggf. mit dem
Provider klären, denn es kann durchaus ein, dass ein Kunde z.B. einfach
ein IP-Telefon anschafft und dafür Zugansdaten braucht. Auch in dem Fall
ist "Voice over Cable" ziemlich doof.

Gruß

Manuel

Manuel Reimer
Guest

Mon Jan 07, 2019 11:45 pm   



On 1/7/19 10:51 PM, Marte Schwarz wrote:
Quote:
Kurzum: Am einfachsten scheints mir, wenn ich das Koaxialkabel
bidirektional auf TP umgesetzt bekäme und dann im OG wieder zurück auf
Koax für das WLAM-Modem von vodafone. Ich fürchte nur, dass das nicht
wirklich gut geht, oder?


Ich würde mal vorsichtig behaupten, dass das sogar verboten sein könnte.

Der einzig saubere Weg, wenn schon TP da ist: Kabelmodem in den Keller
und LAN-seitig auf das TP auflegen.

Scheinbar nutzen die Kabel-Internet-Fuzzies auch nur SIP für das VoIP.

Also einfach die Fritzbox oben auch für die Telefonleitungen
konfigurieren. Das Kabelmodem stellt dann nur das Internet bereit.

Gruß

Manuel

Kalle
Guest

Mon Jan 07, 2019 11:45 pm   



Am 07.01.2019 um 23:07 schrieb Manuel Reimer:
Quote:
On 1/7/19 11:03 PM, Manuel Reimer wrote:
Scheinbar nutzen die Kabel-Internet-Fuzzies auch nur SIP für das VoIP


hallo,

man kann das kabelmodem als bridge schalten, dann schiebt es die daten
auf die netzwerkbuchse durch und man kann drannhaengen was man will.

73 kalle

Joerg
Guest

Tue Jan 08, 2019 12:45 am   



On 2019-01-07 13:51, Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hallo zusammen,

ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen. 50 Mbit/s vs 12 MBit/s zum gleichen Preis wie bisherist schon
verlockend. Für wenig Aufschlag gäbe es sogar 200 MBit/s.
Das Problem dabei ist die Verkabelung im Haus. Das Kabel endet im
Keller, Wir wohnen im 1. OG und 2. OG Die WLAN-Verbindung von unten
nach oben ist bescheiden. DSL ist kein Problem, weil da eine
Telefonleitung ins 1. OG geht und erst danach das Modem kommt.
Jetzt kam ich auf die trübe Idee, ob es gehen könnte, mit zwei Balun die
Koaxleitung auf die twisted pair Leitung zu setzen und oben wieder auf
Koax zurück und so das WLAN-Kabelmodem ebenfalls ins 1. OG zu verlagern.
Die Alternative wären 2 Deckendurchbrüche, um ein Koaxkabel hoch zu
ziehen, was ich nach Möglichkeit vermeiden möchte.
Was halten die Hochfrequenzler unter Euch von diesem Unterfangen?


Das wird nix. Wenn das bei Euch so laeuft wie bei uns DOCSIS, dann ist
eine saubere und flache Performance bis 1GHz notwendig. Inklusive
gleichmaessiger Gruppenlaufzeit. Sonst wuerde das unzuverlaessig.

Quote:

Ich habe auch schon Powerlan in Betracht gezogen. Geht aber nicht, weil
der Keller und das EG einen anderen Zähler als 1. und 2. OG haben.

Ich könnte auch den WLAN-Teil im Modem abschalten und via twisted-pair
nach oben ziehen und oben die Fritzbox als WLAN-AP. Aber dann liegen die
Telefonleitungen immer noch im Keller...

Kurzum: Am einfachsten scheints mir, wenn ich das Koaxialkabel
bidirektional auf TP umgesetzt bekäme und dann im OG wieder zurück auf
Koax für das WLAM-Modem von vodafone. Ich fürchte nur, dass das nicht
wirklich gut geht, oder?


Wird kaum zuverlaessig machbar sein.

Warum nicht das Telefon auf Dein TP legen und Internet ueber 5GHz WLAN
mit guten Richtantennen? Oben dann weitere Router, aber mit anderer SSID
und Password, zum Verteilen auf die diversen Geraete. Oder beherzt mit
der Hilti durchrattern und das Koax aussen am Haus hochlegen. So ist das
hier, aber wir haben natuerlich ein landesuebliches Holzrahmenhaus.

Vor knapp zwei Monaten bekamen wir auch so einen Anschluss. Von
6Mbit/sec auf 67Mbit/sec, gleicher Preis. Das Verlegen durch den Garten
war aufgrund der vielen Felsen nicht gerade trivial.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Holger
Guest

Tue Jan 08, 2019 12:45 am   



Am 07.01.19 um 22:51 schrieb Marte Schwarz:
Quote:
Hallo zusammen,

ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen. 50 Mbit/s vs 12 MBit/s zum gleichen Preis wie bisherist schon
verlockend. Für wenig Aufschlag gäbe es sogar 200 MBit/s.
Das Problem dabei ist die Verkabelung im Haus. Das Kabel endet im
Keller, Wir wohnen im 1. OG  und 2. OG Die WLAN-Verbindung von unten
nach oben ist bescheiden. DSL ist kein Problem, weil da eine
Telefonleitung ins 1. OG geht und erst danach das Modem kommt.
Jetzt kam ich auf die trübe Idee, ob es gehen könnte, mit zwei Balun die
Koaxleitung auf die twisted pair Leitung zu setzen und oben wieder auf
Koax zurück und so das WLAN-Kabelmodem ebenfalls ins 1. OG zu verlagern.
Die Alternative wären 2 Deckendurchbrüche, um ein Koaxkabel hoch zu
ziehen, was ich nach Möglichkeit vermeiden möchte.


Es geht mir hier jetzt weniger um die Hochfrequenz, sondern mehr um das
Unterfangen. Natürlich kannst du deinen Kabel-Router im Keller betreiben
und deine Ethernetleitung durch das Haus verlegen, falls der Vermieter
keine Einwände hat. Das Problem ist eher ein anderes. Du kannst per DSL
in aller Regel auch eingehende Verbindungen verarbeiten, beim Kabel
werden sie meist geblockt. Wenn du also vorhast, zusätzlich zu den
Telefonanschlüssen deines Kabel-Anbieters noch VoIP zu nutzen, kannst du
auf deinen VoIP-Anschlüssen nicht mehr angerufen werden, was ziemlich
doof ist. Außerdem fallen Home-Server flach. Das bedeutet, daß du über
das Internet nicht mehr auf dein häusliches Rechnernetz zugreifen
kannst, um zum Beispiel etwas hochzuladen, während du irgendwo in einem
Internetcafe hockst, um dir wichtige Daten auf deinen Rechnern zu sichern.

Kurz: Ich würde an deiner Stelle beim DSL bleiben, zumal im Kabel die
Übertragungsraten heftig sinken, wenn viele Kunden gleichzeitig im Netz
unterwegs sind.

Holger

Ralf Kiefer
Guest

Tue Jan 08, 2019 1:45 am   



Marte Schwarz wrote:
Quote:
ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen.


Diese Marketing-Begriffe! Du meinst offensichtlich Internet vom
Kabelfernsehanbieter.


Quote:
Das Problem dabei ist die Verkabelung im Haus. Das Kabel endet im
Keller,


Erste Randbedingung: der bergabepunkt ist im Keller, d.h. dort steht
ein Modem, was die Signale fr Deinen Internet-Anschlu aufbereitet. Und
dort hast Du eine Steckdose fr die Spannungsversorgung fr die Gerte.

Das ergeben mehrere fast unabhngige Aufgaben:

Das Signal frs Internet mu zwei Etagen berwinden: Du schreibst von
Twisted-Pair-Kabel zwischen Keller und 1.OG. Welche Qualitt hat das?
Ist es die Kupferdoppelader, die ansonsten fr den DSL-Anschlu genutzt
werden wrde? Kommst Du an die berhaupt ran wg. Hausbesitzer und
Telekom?

Eine Kupferdoppelader kann man dafr technisch nutzen, denn es gibt
geeignete Modems, z.B. Allnet ALLMC115 auch bei Reichelt im Angebot.
Wantec.de wre ebenso ein Anbieter solcher Technik. Bei rubytech.de fand
ich Kandidaten in der Rubrik "VDSL2-Modems", u.a.. Damit bekommst Du ein
Ethernet im Punkt-zu-Punkt-Betrieb ber ein untypisches Medium.

Problematisch knnte sein, wenn im gleichen Kabelstrang andere einen
DSL-Anschlu betreiben, Stichwort Vectoring. Frag die Mitbenutzer der
Telefonkabelinfrastruktur, ob und welche Arten von DSL sie derzeit und
zuknftig nutzen!

Oben in der Wohnung nimmst Du eine Fritzbox als Router, WLAN-Zugang und
als Telefonanlage. Fritzboxen sind leider fast alternativlos fr diese
Aufgaben hier in .de. Hinter die Fritzbox kommt der zweite Router
(sinnvollerweise keine Fritzbox), der Dein internes LAN schtzt.

Die zweite Ebene bei der Betrachtung sind die Protokolle: ich wei
leider nicht, was aus einem Kabelfernsehnetzmodem rauskommt, wenn man es
im reinen Modem-Betrieb einsetzt. Dieses Protokoll mu die Fritzbox im
1.OG beherrschen. Die Kenntnis der Zugangsdaten zum SIP-Server bei
Deinem Anbieter seien vorausgesetzt. Rechtlich kein Problem, vielleicht
organisatorisch, IMHO.

Andere Randbedingung und anderer Ansatz:
Das Kabelfernsehsignal kommt im 1.OG an den entsprechenden Buchsen an,
an denen Du bisher "nur" Fernsehgerte angeschlossen hattest. Dort wird
an eine Koax-Buchse ein geeigneter Kabelnetz-Router angeschlossen, z.B.
eine Fritzbox 6430. Dort setzt Dir der Kabelnetzbetreiber eine
Dreifachsteckdose fr Koax-Buchsen. Fertig Smile Das machen die sogar,
wenn man keinen Fernsehsignalvertrag hat und ausschlielich Internet von
denen haben mchte. Deinen Ausfhrungen knnte man entnehmen, da Du
keinen Kabelfernsehanschlu oben in der Wohnung hast. Die
Begrifflichkeiten fr "die Kabel" ...

Schreib ggf. auf, welche Kabel(!), ihre aktuelle Nutzung und welche
Kabelqualitt Du zur Verfgung hast.

BTW PowerLAN (Ethernet bers 230V-Netz) wrde ich nicht nehmen. Das
strt nach auen "wie die Sau" und fngt sich ebenso die Umkehrung ein,
wenn der Nachbar dieselbe Idee hat, vielleicht erst irgendwann in der
Zukunft.

Gru, Ralf

Stefan Heimers
Guest

Tue Jan 08, 2019 8:45 am   



On 1/8/19 1:33 AM, Ralf Kiefer wrote:
Quote:
Marte Schwarz wrote:
ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen.
Diese Marketing-Begriffe! Du meinst offensichtlich Internet vom
Kabelfernsehanbieter.


Und wenn der Kabelrouter WLAN hat gibt es sogar kabelloses
Kabelinternet! Smile

Matthias Weingart
Guest

Tue Jan 08, 2019 2:45 pm   



Holger <me_at_privacy.org>:

Quote:
Am 07.01.19 um 22:51 schrieb Marte Schwarz:
Hallo zusammen,

ich gehe mit der Idee schwanger mein DSL durch Kabelinternet zu
ersetzen. 50 Mbit/s vs 12 MBit/s zum gleichen Preis wie bisherist schon

verlockend. Für wenig Aufschlag gäbe es sogar 200 MBit/s.
Das Problem dabei ist die Verkabelung im Haus. Das Kabel endet im
Keller, Wir wohnen im 1. OG  und 2. OG Die WLAN-Verbindung von unt
en
nach oben ist bescheiden. DSL ist kein Problem, weil da eine
Telefonleitung ins 1. OG geht und erst danach das Modem kommt.
Jetzt kam ich auf die trübe Idee, ob es gehen könnte, mit zwe
i Balun die
Koaxleitung auf die twisted pair Leitung zu setzen und oben wieder auf
Koax zurück und so das WLAN-Kabelmodem ebenfalls ins 1. OG zu verl
agern.
Die Alternative wären 2 Deckendurchbrüche, um ein Koaxkabel h
och zu
ziehen, was ich nach Möglichkeit vermeiden möchte.

Es geht mir hier jetzt weniger um die Hochfrequenz, sondern mehr um das
Unterfangen. Natürlich kannst du deinen Kabel-Router im Keller betreiben
und deine Ethernetleitung durch das Haus verlegen, falls der Vermieter
keine Einwände hat. Das Problem ist eher ein anderes. Du kannst per DSL
in aller Regel auch eingehende Verbindungen verarbeiten, beim Kabel
werden sie meist geblockt. Wenn du also vorhast, zusätzlich zu den
Telefonanschlüssen deines Kabel-Anbieters noch VoIP zu nutzen, kannst du
auf deinen VoIP-Anschlüssen nicht mehr angerufen werden, was ziemlich
doof ist. Außerdem fallen Home-Server flach. Das bedeutet, daß du über
das Internet nicht mehr auf dein häusliches Rechnernetz zugreifen
kannst, um zum Beispiel etwas hochzuladen, während du irgendwo in einem
Internetcafe hockst, um dir wichtige Daten auf deinen Rechnern zu sichern.

Kurz: Ich würde an deiner Stelle beim DSL bleiben, zumal im Kabel die
Übertragungsraten heftig sinken, wenn viele Kunden gleichzeitig im Netz
unterwegs sind.


Dito. Ich bin von Kabeldeutschland (Vodaphone) weg, das war mir zu
unzuverlssig. Man hat auch keine IPv4-Adresse mehr (dieses globale NAT fr
alle fr den bergang ins IPv4 Netz, was die da machen, verbessert die
Performance auch nicht und erklrt das "Blocken" was mein Vorposter oben
beschreibt), ausser man stellte was in der Config (Webseite von
Kabeldeutschland) um - nachdem ich das umstellte, hatte ich eine IPv4
Adresse, aber danach ging die Config per Web gar nicht mehr ... ;-(.
Wenigsten lief danach mein VOIP ber Sigate stabil.

Ein paar mal war das auch fr 1-2 Tage gestrt. Gut die Probleme hat die
Telekom wohl auch manchmal. Und nicht, das VDSL technisch die so viel bessere
Lsung ist, hab da nun leider auch 2 Resyncs am Tag, nachdem es ein Jahr ber
absolut zuverlssig lief), aber ingesamt gefllt mir VDSL besser.

M.
--

Marte Schwarz
Guest

Tue Jan 08, 2019 7:45 pm   



Hi Manuel,
Quote:
Kurzum: Am einfachsten scheints mir, wenn ich das Koaxialkabel
bidirektional auf TP umgesetzt bekäme und dann im OG wieder zurück auf

Ich würde mal vorsichtig behaupten, dass das sogar verboten sein könnte.


könnte... auf welcher Rechtsgrundlage?

Quote:
Der einzig saubere Weg, wenn schon TP da ist: Kabelmodem in den Keller
und LAN-seitig auf das TP auflegen.


Wahrscheinlich, nur dass dann die Telefonleitungen auch im Keller
liegen. Außerdem sind die TP-Leitungen nicht mal sicher CAT5 Das sieht
eher nach klassischer Telefonleitung aus, was auch zum Baujahr 1076
passen würde, jedenfalls besser als GBit-Leitungen.

> Scheinbar nutzen die Kabel-Internet-Fuzzies auch nur SIP für das VoIP.

So zwingend scheint das nicht zu sein.

Marte

Marte Schwarz
Guest

Tue Jan 08, 2019 8:45 pm   



Hi Holger,
> und deine Ethernetleitung durch das Haus verlegen, falls der Vermieter

Das Haus ist meins, da hat nur noch meine Frau Mitspracherechte.

Quote:
Du kannst per DSL in aller Regel auch eingehende Verbindungen verarbeiten,
beim Kabel werden sie meist geblockt.


Klingt mehr nach Firewalleinstellung

Quote:
Wenn du also vorhast, zusätzlich zu den
Telefonanschlüssen deines Kabel-Anbieters noch VoIP zu nutzen, kannst du
auf deinen VoIP-Anschlüssen nicht mehr angerufen werden, was ziemlich
doof ist.


Das kann ziemlich sicher nicht stimmen, weil VoIP offensichtlich auch
bei Kabelinternet angeboten wird, wenngleich nicht immer.

Marte

Gerrit Heitsch
Guest

Tue Jan 08, 2019 8:45 pm   



On 1/8/19 7:44 PM, Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Manuel,
Kurzum: Am einfachsten scheints mir, wenn ich das Koaxialkabel
bidirektional auf TP umgesetzt bekäme und dann im OG wieder zurück auf

Ich würde mal vorsichtig behaupten, dass das sogar verboten sein könnte.

könnte... auf welcher Rechtsgrundlage?


Funkstörungen wahrscheinlich. Schliesslich willst du da ein paah hundert
MHz drauflegen. TP welches vielleicht Cat 3 ist wird eine Abstrahlung
nicht verhindern können.


Quote:
Der einzig saubere Weg, wenn schon TP da ist: Kabelmodem in den Keller
und LAN-seitig auf das TP auflegen.

Wahrscheinlich, nur dass dann die Telefonleitungen auch im Keller
liegen. Außerdem sind die TP-Leitungen nicht mal sicher CAT5 Das sieht
eher nach klassischer Telefonleitung aus, was auch zum Baujahr 1076
passen würde, jedenfalls besser als GBit-Leitungen.


1076? ;)


Gerrit

Rupert Haselbeck
Guest

Tue Jan 08, 2019 11:45 pm   



Marte Schwarz schrieb:

Quote:
Du kannst per DSL in aller Regel auch eingehende Verbindungen
verarbeiten, beim Kabel werden sie meist geblockt.

Klingt mehr nach Firewalleinstellung


Nein, die werden weder "geblockt" noch ist das eine Firewall. Das Problem
besteht einfach darin, dass die Kabelnetzbetreiber, jedenfalls Vodafone
(früher Kabel Deutschland) das Problem der mangelnden IPv4-Adressen mittels
NAT "lösen". Der Kunde bekommt heutzutage üblicherweise eine voll nutzbare
IPv6-Verbindung (64er-Präfix, wenn ich mich recht erinnere) und eine
geNATete IPv4-Adresse aus einem 10.x.x.x-Netz. Damit wären tatsächlich keine
IPv4-Verbindungen von ausßen möglich. Allerdings ist es (bisher jedenfalls)
völlig problemlos möglich, eine "vollwertige", weltweit routbare IPv4-
Adresse zu bekommen, wenn man sie braucht (ich habs bei zwei oder drei
Telearbeitsplätzen so erlebt). Anruf genügt, spätestens 24 Stunden später
hast man laut Hotline eine "normale" IPv4-Adresse zugewiesen. In den mir
bekannten Fällen dauerte es keine zwei Stunden...

Quote:
Wenn du also vorhast, zusätzlich zu den
Telefonanschlüssen deines Kabel-Anbieters noch VoIP zu nutzen, kannst du
auf deinen VoIP-Anschlüssen nicht mehr angerufen werden, was ziemlich
doof ist.

Das kann ziemlich sicher nicht stimmen, weil VoIP offensichtlich auch
bei Kabelinternet angeboten wird, wenngleich nicht immer.


Das stimmt natürlich nicht. Die Kabelanbieter (eigentlich gibts ja nur noch
einen...) haben /damit/ natürlich kein Problem. Telefonie läuft auch per
IPv6 problemlos - muss ja auch, da sie das selber so anbieten, je nach
Endgerät als VoC oder SIP. Bei Bedarf kann man auch IPv4 noch nutzen, s.o.

MfG
Rupert

Marte Schwarz
Guest

Wed Jan 09, 2019 8:45 am   



Hi Ralf,
Quote:
Kabelinternet

Diese Marketing-Begriffe! Du meinst offensichtlich Internet vom
Kabelfernsehanbieter.


Vielen Dank für die Richtigstellung, die nun vermeiden hilft, dass
jemand falsche Vosrtellungen gehabt hätte.

> dort hast Du eine Steckdose für die Spannungsversorgung für die Geräte.

gegeben.

Quote:
Das Signal fürs Internet muß zwei Etagen überwinden: Du schreibst von
Twisted-Pair-Kabel zwischen Keller und 1.OG. Welche Qualität hat das?
Ist es die Kupferdoppelader, die ansonsten für den DSL-Anschluß genutzt
werden würde?


Ja. Im Moment geht DSL drüber

> Kommst Du an die überhaupt ran wg. Hausbesitzer und Telekom?

gehört mir. Direkt neben dem Kabelanschluß ist der "Postkasten"

Quote:
Eine Kupferdoppelader kann man dafür technisch nutzen, denn es gibt
geeignete Modems, z.B. Allnet ALLMC115 auch bei Reichelt im Angebot.
Wantec.de wäre ebenso ein Anbieter solcher Technik. Bei rubytech.de fand
ich Kandidaten in der Rubrik "VDSL2-Modems", u.a.. Damit bekommst Du ein
Ethernet im Punkt-zu-Punkt-Betrieb über ein untypisches Medium.


Muss ich mal anschauen. kling vielversprechend

Quote:
Problematisch könnte sein, wenn im gleichen Kabelstrang andere einen
DSL-Anschluß betreiben,


Wird nicht passieren.

> Oben in der Wohnung nimmst Du eine Fritzbox als Router,

Das ist schon da.

> Die zweite Ebene bei der Betrachtung sind die Protokolle:

Das scheint das größere Problem zu werden.

Quote:
Andere Randbedingung und anderer Ansatz:
Das Kabelfernsehsignal kommt im 1.OG an den entsprechenden Buchsen an,


Sonst wäre es ja einfach.

> BTW PowerLAN (Ethernet übers 230V-Netz) würde ich nicht nehmen.

Schrieb ich doch. Das geht ohnehin nicht.

Marte

Marte Schwarz
Guest

Wed Jan 09, 2019 8:45 am   



Hi Gerrit,

Quote:
eher nach klassischer Telefonleitung aus, was auch zum Baujahr 1976
passen würde, jedenfalls besser als GBit-Leitungen.

1976? Wink


1976, was sonst?

Marte

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