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Joerg
Guest
Wed Feb 10, 2010 5:19 pm
Matthias Weingart wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid>:
Matthias Weingart wrote:
Hab hier das Modell V-6000 von Vanson, früher gab es das mal als C200
bei Reichelt oder Conrad (dort sogar mit Schaltplan). Das Design
existiert und verschiedenen Namen. Das hat zwar nur LED's für die
Fertiganzeige, ist ansonsten aber super, da 2A Ladestrom für AA

,
und macht schön -dU & Abschaltung bei Übertemperatur.
Hab aber keine Ahnung wo man die heutzutage noch kriegt, so alt sind
die aber auch noch nicht.
Wie kriegt das denn die Zellentemperatur raus? Fuehler, IR oder
Schachttemperatur? 2A bei AA ist ja schon ziemlich Vollgas.
Einer der Batteriekontakte drückt gegen einen NTC auf der Platine.
Abschaltung passiert, wenn die so ca 50°C haben. Naja ist ein Not-Aus.
Eneloops, die länger als 1 Jahr nicht geladen wurden, lade ich damit
mittlerweile nicht mehr (da nehm ich denn eher das BC-700, das kann ich auch
auf 200mA einstellen), die werden mit 2A zu heiss. Wenn die Eneloops aber
innerhalb einer Woche entladen wurden, dann klappt das mit der Schnelladung
sehr gut, da werden die nur handwarm.
Interessante Sache, bloss hab ich noch keine Erklärung dazu im Web gefunden.
Das ist übrigens nicht nur bei den Eneloops so.
Oh, danke fuer den Tip, bin inzwischen auch auf Eneloop uebergegangen.
Die haben tatsaechlich so gut wie keine Selbstentladung. Bisher benutze
ich nur den langsameren Lader von Sanyo der extra fuer die Dinger
verkauft wurde. Eine gescheite Endabschaltung macht der m.W. allerdings
auch nicht.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Olaf Kaluza
Guest
Wed Feb 10, 2010 6:13 pm
Peter Schaeffer <spam_at_peter-schaeffer.de> wrote:
Quote:
POWERline 4 traveler, AFAIR 5 Jahre alt, Einzelschachtueberwachung,
700mA bei AA, 200mA bei AAA, Steckerladegeraet mit austauschbarem
Stecker und Weitbereichsnetzteil. Genau das was ich brauche, bis
auf die fehlende Moeglichkeit auch 9V Bloecke zu laden.
Hey, da hast du schonmal ein anderes Modell als ich. Mein Powerline
muss ich vor Japan immer zerlegen, den Stecker rausschrauben und einen
japanischen Stecker anloeten. :-)
Quote:
In Japan bei 110V scheint der Lader oefters abzustuerzen.
Meins nicht.
Quote:
Man lernt
nach einigen Urlaubstagen mit nichtaufgeladenen Akkus fuer die Kamera
die Zeichen des Laders richtig zu deuten und nach einigen (bis zu 20)
Versuchen (ausstecken, warten, einstecken, nach 5 Minuten nochmal
nachschauen) geht es dann. Dieser Fehler ist in Europa bei 230V nie
aufgetreten.
Klingt so wie meins kurz bevor ich den Ladeelko des Schaltnetzteils
gewechselt habe. Musst du vielleicht auch mal.
Quote:
Berichte von den Akkubratern Ansmann. Es koennte aber sein, das
mein Lader das gegenteilige Problem hat. Die Akkus waren im Lader
nie waermer als gut handwarm.
So ist es bei mir auch. Sie sind direkt am Ladeende schon etwas
warm. Aber das ist mein Badewasser auch. Jedenfalls nichts was ich als
kritisch ansehen wuerde.
Quote:
Aber manchmal (haeufig) passiert es,
das ein Schacht relativ frueh ein fertig meldet.
Putz mal die Kontakte. Das muss ich auch alle paar Jahre mal machen.
Olaf
Olaf Kaluza
Guest
Wed Feb 10, 2010 6:16 pm
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Japan hat normalerweise 100V. Das koennte dann so wenig sein dass es
gerade so eben mit der Regelung aushakt. Wir betreiben die Ansmann Lader
(mit Eurostecker dran) hier an 120V, keine Probleme.
Tja, aber ich betreibe meins auch in Japan. :-)
Allerdings hatte ich ja vor einiger Zeit einen defekten Elko. Das war
der Ladeelko direkt nach dem Netzgleichrichter. Ich koennte mir
vorstellen das der vielleicht schon nur noch halbe Kapazitaet hat und
das dies zuerst bei 100V auftritt. Aber in ein paar Monaten wird es
auch bei uns auftreten. .-)
Olaf
Martin Klaiber
Guest
Fri Feb 12, 2010 3:46 pm
Olaf Kaluza <olaf_at_criseis.ruhr.de> wrote:
Quote:
Martin Klaiber <usenet.martinkl_at_gmx.de> wrote:
Das ist oder war aber ein bekanntes Problem bei Ansmann-Ladern. Schau
mal im web, da findest Du reihenweise Berichte darüber.
Und ALLE Mercedes rosten weil ich in der letzten Zeit oefter welche
mit Roststellen gesehen habe?
Ich hatte nicht geschrieben: bei ALLEN Ansmann-Ladern. Bleibe bitte
sachlich. Aber die relative Häufung der Berichte über gekochte Akkus
bei Ansmann-Ladegeräten ist nun mal bemerkenswert, also auch unter
Berücksichtigung der Tatsache, dass die Geräte häufig verkauft werden
und daher die absolute Zahl von negativen Rückmeldungen höher ist als
bei anderen Marken.
Quote:
Wenn die Leute also noch nichtmal wissen welchen Typ sie haben und den
angeben, wie soll man sie dann erst nehmen?
Falls Du damit mich meinst: ich weiß es wirklich nicht mehr und will
nichts Falsches behaupten. Es war ein Gerät für ein bis vier AA- oder
AAA-Zellen mit Einzelschachtüberwachung. Es gab das Ladegerät auch in
einer Reiseausführung für Netzspannungen von IIRC 100 bis 240 V, sowie
12- und 24-Volt-Bordnetz. Ich hatte aber nur die normale Version. Kann
sein, dass es das Powerline-4 war, ich weiß es wirklich nicht mehr.
Quote:
Auch die hochwertigen Ansmann-Lader mit Einzelschachtüberwachung kochen
oder kochten die Akkus.
Bei mir nicht. Und wie schon gesagt, ich habe eins privat und eins
in der Firma. In der Firma verwenden wir das Dingen fuer unsere
Digitalkamera und haben da zwei Akkusaetze fuer. Die waren auch
schon 10Jahre alt. Erst letztes Jahr haben wir sie ersetzt.
Freut mich für Dich/Euch.
Quote:
Kann sein, dass Ansmann das inzwischen geändert hat.
Das Teil das ich in der Firma habe laedt maximal Akkus mit 1800mAh
weil es so alt ist. Meins hat eine andere Firmware und laedt etwas
mehr. So alt sind die.
Alles Spekulieren nützt nichts. Wir wissen ja noch nicht mal, ob
Ansmann die Geräte selbst baut oder nur einkauft und, wenn Letzteres,
wie oft der Lieferant gewechselt wurde oder selbst die Geräte verändert
hat. Kann ja auch sein, dass es nur zwischenzeitlich ein Problem gab,
oder, was auch schon jemand mutmaßte, dass die Geräte eine hohe
Toleranz haben: manche schalten einfach relativ spät ab.
Quote:
Allerdings musste ich bei meinem vor ein paar Monaten mal den Elko im
Schaltnetzteil ersetzen.
Was aus meinem geworden ist, weiß ich nicht mehr. Mit dem IVT bin ich
jedenfalls zufrieden: läuft problemlos und unauffällig. Von Ansmann
habe ich noch ein ACS-410, mit dem bin ich auch zufrieden, obwohl die
Akkus auch etwas warm werden. Aber das geht vermutlich nicht besser,
es lädt bis zu 10 Zellen in Serie, ein Wunder, dass die Abschaltung
überhaupt so gut funktioniert.
Ulli Horlacher
Guest
Tue Feb 23, 2010 9:23 am
Dr. Rainer Meergans <rainer.meergans_at_freenet.de> wrote:
Quote:
Sebastian Suchanek schrieb:
Ich habe mit den Ansmann-Geräten keine guten Erfahrungen gemacht,
Die "kochen" Akkus gerne. Zu lange Ladezeiten.
Wenns denn nur "kochen" waere:
http://tandem-fahren.de/Mitglieder/Framstag/misc/cellcon-explosion.jpg
Der Knall war 2 Bueros weit zu hoeren.
--
+ Ulli Horlacher + framstag_at_tandem-fahren.de +
http://tandem-fahren.de/ +
Marte Schwarz
Guest
Tue Feb 23, 2010 9:28 am
Hallo Ulli,
Quote:
Inzwischen lade ich alle meine (vielen!) Ni-Akkus GANZ anders:
mit C/10 Methode.
Das ist aber ganz üble low-tech und damit gar nicht mehrheitsfähig hier ;-)
Quote:
Also mit so viel (Maximal-)Strom wie es vom Betrag her dem Zehntel der
Kapazitaet entspricht. Damit sind alle modernen Ni-Akkus dauerladefest.
Na ja, C/20 ist in den meisten Datenblättern spezifiziert, aber bei 24
Stunden wirds nicht so schlimm werden.
Quote:
Vorteil: ich muss die Akkus aus dem Akkupack nicht mehr herausholen zur
Einzelzellenueberwachung. Ich peile ca 14 h Ladezeit an (140% Ladung),
wenns aber mal 24 h werden, ists auch egal.
So sehe ich das auch.
Quote:
Dazu verwende ich ein guenstiges nicht-spannungsgeregeltes
Steckernetzteil, an dem ein analoges 500 mA Amperemeter angeschlossen ist.
Ich stell die Spannung so ein, dass ca 300 mA fliessen. Am naechsten
morgen sinds dann noch 150 mA und der Akkupack ist voll.
Oder so ähnlich ;-)
Marte
Ulli Horlacher
Guest
Tue Feb 23, 2010 9:33 am
Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Derzeit liebäugele ich mit dem Kauf eines neuen Akkuladegerätes. Meine
Anforderungen sind:
- 4..8 Schächte, jeweils wahlweise für AAA- oder AA-Einzelzellen
- Für NiCd, vor allem NiMH, auch LSD-NiMH (Eneloop...)
Ich habe jahrelang diverse Ni-Ladegeraete in Anwendung gehabt, vom
10-Euro-Lidl-Billigteil bis zum 100 Euro Ansmann "Profigeraet".
Inzwischen lade ich alle meine (vielen!) Ni-Akkus GANZ anders:
mit C/10 Methode.
Also mit so viel (Maximal-)Strom wie es vom Betrag her dem Zehntel der
Kapazitaet entspricht. Damit sind alle modernen Ni-Akkus dauerladefest.
Vorteil: ich muss die Akkus aus dem Akkupack nicht mehr herausholen zur
Einzelzellenueberwachung. Ich peile ca 14 h Ladezeit an (140% Ladung),
wenns aber mal 24 h werden, ists auch egal.
Dazu verwende ich ein guenstiges nicht-spannungsgeregeltes
Steckernetzteil, an dem ein analoges 500 mA Amperemeter angeschlossen ist.
Ich stell die Spannung so ein, dass ca 300 mA fliessen. Am naechsten
morgen sinds dann noch 150 mA und der Akkupack ist voll.
Die Methode kommt mit allen Ni-Akkus in beliebiger Konfiguration zurecht,
ist aber nichts fuer eilige Leute :-)
--
+ Ulli Horlacher + framstag_at_tandem-fahren.de +
http://tandem-fahren.de/ +
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Tue Feb 23, 2010 11:51 am
Ulli Horlacher <framstag_at_tandem-fahren.de> wrote:
Quote:
Zu einfach, zu unkompliziert, zu funktioniert-viel-zugut?
Naja, ich habe hier die Erfahrung, daß bei Funkgeräten und täglicher
Nutzung mit C/10 die Akkus in einem halben Jahr im Eimer sind. Im
Schnellader hat man daran ca. zwei Jahre...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ulli Horlacher
Guest
Tue Feb 23, 2010 12:18 pm
Marte Schwarz <marte.schwarz_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Hallo Ulli,
Inzwischen lade ich alle meine (vielen!) Ni-Akkus GANZ anders:
mit C/10 Methode.
Das ist aber ganz üble low-tech und damit gar nicht mehrheitsfähig hier
Zu einfach, zu unkompliziert, zu funktioniert-viel-zugut? :-)
Quote:
Kapazitaet entspricht. Damit sind alle modernen Ni-Akkus dauerladefest.
Na ja, C/20 ist in den meisten Datenblättern spezifiziert
GP und Panasonic geben C/10 an.
Quote:
aber bei 24 Stunden wirds nicht so schlimm werden.
Die Akkus werden damit nur lauwarm. Ganz im Gegenteil zu diversen
"Schnellladern", wo sie bei Ladeendabschaltung so heiss werden, dass man
sie kaum noch anfassen kann. Das tut den Akkus garantiert weniger gut.
Quote:
Ich stell die Spannung so ein, dass ca 300 mA fliessen. Am naechsten
morgen sinds dann noch 150 mA und der Akkupack ist voll.
Oder so ähnlich
Der Akkupack ist dann tatsaechlich voll. "So aehnlich" gilt nur fuer den
Strom am Ende. Ob das nun 100 oder 150 mA sind, ist egal.
--
+ Ulli Horlacher + framstag_at_tandem-fahren.de +
http://tandem-fahren.de/ +
Gerrit Heitsch
Guest
Tue Feb 23, 2010 6:18 pm
Ulli Horlacher wrote:
Quote:
Inzwischen lade ich alle meine (vielen!) Ni-Akkus GANZ anders:
mit C/10 Methode.
Dazu verwende ich ein guenstiges nicht-spannungsgeregeltes
Steckernetzteil, an dem ein analoges 500 mA Amperemeter angeschlossen ist.
Ich stell die Spannung so ein, dass ca 300 mA fliessen. Am naechsten
morgen sinds dann noch 150 mA und der Akkupack ist voll.
Man kann sich problemlos mit einem LM317 einen Konstantstromlader bauen.
Mit einem Schiebeschalter und den passenden Widerstaenden sogar
umschaltbar.
Gerrit
Gerrit Heitsch
Guest
Tue Feb 23, 2010 6:19 pm
Ulli Horlacher wrote:
Quote:
Die Akkus werden damit nur lauwarm. Ganz im Gegenteil zu diversen
"Schnellladern", wo sie bei Ladeendabschaltung so heiss werden, dass man
sie kaum noch anfassen kann. Das tut den Akkus garantiert weniger gut.
In einem Datenblatt von GP habe ich mal was von 60 Grad als noch
zulaessig gelesen. Das ist zum Anfassen eher zuviel.
Gerrit
Wolfgang Hauser
Guest
Sat Feb 27, 2010 7:21 pm
Sebastian Suchanek schrieb:
Quote:
Welche Geräte, die diesen Anforderungen entsprechen, taugen was?
Ich bin sehr zufrieden mit einem Swisscharger, müßte das Modell G4
sein. Im Gegensatz zu den mehrfach genannten BC-700 und BC-900 ist das
Netzteil integriert (Euro-Buchse plus separater 12V-Anschluß), und
einzelne Zellen werden flink mit "bis zu 2,5 A" geladen. Die
Featureliste ist zwar kürzer, die Handhabung dafür sehr einfach.
Nachteil, neben dem recht grell beleuchteten LCD: Etwas zickig in
Sachen Akkuqualität und Tiefentladung.
Wolfgang Hauser
Guest
Sat Feb 27, 2010 7:40 pm
Olaf Kaluza schrieb:
Quote:
Peter Schaeffer <spam_at_peter-schaeffer.de> wrote:
POWERline 4 traveler, AFAIR 5 Jahre alt, Einzelschachtueberwachung,
700mA bei AA, 200mA bei AAA, Steckerladegeraet mit austauschbarem
Stecker und Weitbereichsnetzteil. Genau das was ich brauche, bis
auf die fehlende Moeglichkeit auch 9V Bloecke zu laden.
Hey, da hast du schonmal ein anderes Modell als ich.
Das Traveller-Modell, anders ausgedrückt die letzte Generation des
4ers der alten Form.
Wenn Du ein sehr altes Exemplar hast, ist es schon wegen des
Kapazitätslimits (fest einprogrammierter Sicherheitstimer) ohnehin nur
noch begrenzt brauchbar. IIRC wurde der Grenzwert im Lauf der Jahre
mehrfach heraufgesetzt, um 2000 herum von 1600 mAh auf 2000 mAh.
Außerdem ist es wegen des großen -dU-Wertes (betrifft m.W. auch das
Traveller) für die Ladeeendeerkennung für NiMH nicht wirklich
geeignet.
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