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Ansgar Strickerschmidt
Guest
Wed Jan 20, 2010 11:36 am
Hallo NG,
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega. Oder auch
andere Dinge wie PIC. Was braucht man für eine Umgebung?
Development-Kit(s)? Was ist besonders
empfehlenswert/flexibel/preiswürdig/nützlich? Wo erhältlich?
Besonders würde mich jede Art von drahtloser Technik interessieren. Zum
Schalten von Lampen, oder zum Rückmelden von Zuständen.
So ein kleiner Überblick mit Praxiserfahrungen würde mich halt
interessieren.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Andreas Weber
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:01 pm
Ansgar Strickerschmidt wrote:
Quote:
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will.
Hallo Ansgar,
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.7
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.7.1
Da eigentlich alles, was du gefragt hast.
Ich verwende die Atmegas, dazu gibt es tausende von Seiten(wikis,Foren
usw), ein Compiler (avr-gcc) uvm. als OpenSource.
Ein schon recht großes Board mit Atmega32, LCD, Comport mit USBASP
Programmer über USB kostet dich gerade mal 30¤. Für den Anfang hat auch
Pollin Starterboards. Aber eines immer im Hinterkopf behalten: es sind
8bit RISCs, eine FFT oder wirklich ausgedehnte DSP Geschichten kann der
halt nicht(schnell).
HTH Andy
Joachim Gaßler
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:07 pm
Hallo Ansgar,
für einen Einstieg kann ich dir
http://www.mikrocontroller.net/
empfehlen.
Dort findest du einiges an Informationen zum Thema µC.
Gruß Joachim
Frank Grob
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:21 pm
Ansgar Strickerschmidt tastete:
Quote:
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega.
Ich nutze derzeit die kleinen AVRs, z.B. Tiny26 und Mega8. Zum programmieren
habe ich an Hardware einen simplen Eigenbau mit Bustreiber für die
parallele Schnittstelle.
Softwareseitig benutze ich avrdude (gibts für W$ und Linux) und nedit, einen
Texteditor mit Syntaxhighlighting. Programmiert wird seriell in der
Schaltung, supereinfach.
Quote:
Oder auch andere Dinge wie PIC.
Machte ich früher, z.B. 16C58/71, 12C671 und Konsorten. Nachteile: das sind
Prom-Prozessoren, also nur 1x programmierbar (bis auf die Epromvarianten,
von denen liegen hier auch noch eine Handvoll) und es ist ein dediziertes
Programmiergerät nötig, verstaubt hier auch noch.
Ich glaube aktuelle PICs sind auch ISP-fähig, habe aber schon ewig keine
mehr angefasst.
Quote:
Was braucht man für eine Umgebung?
Nix, außer Licht, Luft und ein Dach über dem Kopf
Im Ernst, außer den genannten Hilfsmitteln brauche ich nix dazu. Ich denke
an die Anschaffung eines USB-Programmers, damit ich die AVRs auch vom
Laptop aus flashen kann, aber das hat Zeit.
Dies aus der Sicht eines Nur-noch-Hobby-Entwicklers.
Frank
Falk Willberg
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:49 pm
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Quote:
Hallo NG,
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega. Oder auch
andere Dinge wie PIC.
Quote:
Was braucht man für eine Umgebung?
Programmier-HW (kann auch aus Widerständen am LPT bestehen)
Programmier-SW (avrdude, ponyprog, uisp)
Lochraster und Rödeldraht oder ein fertiges System
Assembler/Compiler (XXX-gcc)
Quote:
Development-Kit(s)? Was ist besonders
empfehlenswert/flexibel/preiswürdig/nützlich? Wo erhältlich?
http://www.olimex.com/dev/index.html
.....
Oder sowas:
http://home.arcor.de/wehrsdorf/Oled-Display-Recycling.html
Falk
Frank Grob
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:58 pm
Da war doch nochwas...
Einen Compiler brauchts natürlich auch, ich benutze den avr-gcc mit den
zugehörigen Libs, gibts fertig geschnürt als Paket für mein Debian.
Damals mit den PICs programmierte ich in Assembler, das Softwarepaket dazu
kam mit dem Programmiergerät als Starterpack, brauchte freilich Windows als
Unterlage. Das brauche ich wiederum heute nicht mehr.
Wolfgang Mahringer
Guest
Wed Jan 20, 2010 12:58 pm
Hi Markus,
Markus Imhof schrieb:
Quote:
Nachteil: es gibt bis jetzt keinen in der Microchip-IDE integrierten
frei verfügbaren Hochsprachen-Compiler.
Einspruch, Euer Ehren:
Für die SPrache C: CC5X bzw CC8E existiert, wird gepflegt und verwende
ich häufig. Es gibt eine freie Variante.
http://www.bknd.com/cc5x/index.shtml
vg,
Wolfgang
--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
Ansgar Strickerschmidt
Guest
Wed Jan 20, 2010 1:05 pm
Also schrieb Andreas Weber:
Quote:
Ein schon recht großes Board mit Atmega32, LCD, Comport mit USBASP
Programmer über USB kostet dich gerade mal 30¤. Für den Anfang hat auch
Pollin Starterboards. Aber eines immer im Hinterkopf behalten: es sind
8bit RISCs, eine FFT oder wirklich ausgedehnte DSP Geschichten kann der
halt nicht(schnell).
OK... Davon habe ich mangels praktischer Anwendung eh nicht genug Ahnung...
Ansgar
--
*** Musik! ***
Dieter Wiedmann
Guest
Wed Jan 20, 2010 1:09 pm
Frank Grob schrieb:
Quote:
Machte ich früher, z.B. 16C58/71, 12C671 und Konsorten. Nachteile: das sind
Prom-Prozessoren, also nur 1x programmierbar (bis auf die Epromvarianten,
von denen liegen hier auch noch eine Handvoll) und es ist ein dediziertes
Programmiergerät nötig, verstaubt hier auch noch.
Ich glaube aktuelle PICs sind auch ISP-fähig, habe aber schon ewig keine
mehr angefasst.
Ricola! PIC16C84, anno 1993.
Gruß Dieter
Frank Grob
Guest
Wed Jan 20, 2010 1:27 pm
Markus Imhof tastete:
Quote:
On 20 Jan., 12:21, Frank Grob <n...@such.invalid> wrote:
Ich glaube aktuelle PICs sind auch ISP-fähig, habe aber schon ewig keine
mehr angefasst.
Die meisten ISP (3-Draht + Versorgung) mit EEPROM. Ganz neue/dicke
aber nur noch mit 3.3V oder weniger.
Ich vermute daß die heutzutage auch Flashspeicher haben?
Dieter Wiedmann
Guest
Wed Jan 20, 2010 1:31 pm
Frank Grob schrieb:
Quote:
On 20 Jan., 12:21, Frank Grob <n...@such.invalid> wrote:
Ich glaube aktuelle PICs sind auch ISP-fähig, habe aber schon ewig keine
mehr angefasst.
Die meisten ISP (3-Draht + Versorgung) mit EEPROM. Ganz neue/dicke
aber nur noch mit 3.3V oder weniger.
Ich vermute daß die heutzutage auch Flashspeicher haben?
Es gab nur zwei uCs von Microchip mit EEPROM, 16C83 und 16C84, alles
modernere hat Flash, alles ältere EPROM.
Gruß Dieter
Markus Imhof
Guest
Wed Jan 20, 2010 1:49 pm
On 20 Jan., 12:21, Frank Grob <n...@such.invalid> wrote:
Quote:
Ansgar Strickerschmidt tastete:
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega.
....
Oder auch andere Dinge wie PIC.
Machte ich früher, z.B. 16C58/71, 12C671 und Konsorten. Nachteile: das sind
Prom-Prozessoren, also nur 1x programmierbar (bis auf die Epromvarianten,
von denen liegen hier auch noch eine Handvoll) und es ist ein dediziertes
Programmiergerät nötig, verstaubt hier auch noch.
Ich glaube aktuelle PICs sind auch ISP-fähig, habe aber schon ewig keine
mehr angefasst.
Die meisten ISP (3-Draht + Versorgung) mit EEPROM. Ganz neue/dicke
aber nur noch mit 3.3V oder weniger. Die kleineren USB-
Programmiergeräte kosten mittlerweile auch nur noch 'n Appel und ' Ei,
für mindestens ein serielles/USB-Programmiergerät gibt es auch die
komplette Bauanleitung inclusive Quelltext (offiziell von Microchip
abgesegnet) im Web. Für manche PICs (wie z.B. den, der in dem
angesprochenen Programmiergerät steckt) reichen zum Programmieren zwei
Widerstände am Parallelport.
Nachteil: es gibt bis jetzt keinen in der Microchip-IDE integrierten
frei verfügbaren Hochsprachen-Compiler.
Gruß
Markus
Gerhard Hoffmann
Guest
Wed Jan 20, 2010 4:46 pm
Ansgar Strickerschmidt wrote:
Quote:
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega. Oder auch
andere Dinge wie PIC. Was braucht man für eine Umgebung?
Development-Kit(s)? Was ist besonders
empfehlenswert/flexibel/preiswürdig/nützlich? Wo erhältlich?
Besonders würde mich jede Art von drahtloser Technik interessieren. Zum
Schalten von Lampen, oder zum Rückmelden von Zuständen.
So ein kleiner Überblick mit Praxiserfahrungen würde mich halt
interessieren.
Die Zeit mit MCS51, ADUC832 und Keil C war nicht schlecht,
vor allem Keil C hat's erträglich gemacht.
Nach einiger Marktbeobachtung im Zuge der Eigenforschung zur
Sicherung des technisch-wissenschaflichen Niveaus
(wording (c) Fraunhofer)
habe ich mir von <http://www.olimex.com/dev/index.html>
bzw. deren Münchner Vertrieb ein Exemplar des STM32-P103 und einen
JTAG-Dongle ARM-USB-OCD schicken lassen. Das stürtzt einen wirklich
nicht in Armut.
Die STM32-Familie hat eigentlich alles was man so braucht und
ARM Cortex M3 sieht nach Mainstream aus.
Das Board habe ich schon mit zwei 96-poligen VG-Leisten verziert, so
dass ich es zur innigen Kommunikation auf ein Xilinx-ML402 aufstecken
kann.
Als C-Compiler habe ich den gcc/g++ in der Fassung von
<http://www.codesourcery.com/sgpp/>
auserkoren, als Debugger gdb mit Open_OCD, damit man auch über
USB/Scanport in die lebendige Hardware sehen kann.
Das ganze wird mit Eclipse integriert.
Weil ich die Faxen mit Windows dicke habe, läuft das ganze unter Ubuntu
Karmic, Windows waere aber auch möglich.
Das bischen Windows, das ich noch brauche wird in eine SUN virtual box
eingesperrt. :-)
Stand der Dinge: C-Compiler läuft, Eclipse ist sowieso ein
Standardpaket, Linkerscripte und OpenOCD kommen am Wochenende dran.
Gruß, Gerhard
Joerg
Guest
Wed Jan 20, 2010 4:52 pm
Ansgar Strickerschmidt wrote:
Quote:
Hallo NG,
mich würde interessieren, was man denn gemeinhin so braucht, wenn man in
die Micro-Controllerei einsteigen will. Also bspw. für Atmega. Oder auch
andere Dinge wie PIC. Was braucht man für eine Umgebung?
Development-Kit(s)? Was ist besonders
empfehlenswert/flexibel/preiswürdig/nützlich? Wo erhältlich?
Besonders würde mich jede Art von drahtloser Technik interessieren. Zum
Schalten von Lampen, oder zum Rückmelden von Zuständen.
So ein kleiner Überblick mit Praxiserfahrungen würde mich halt
interessieren.
Hier sind ein paar echt "coole" Sachen fuer Einsteiger bei:
http://www.ti.com/corp/docs/landing/mcu/index.htm?DCMP=MSP430&HQS=Tools+OT+ez430
Ich hatte in Sachen MSP430 mit dem einfachen EZ430 Kits angefangen.
Hatte mir der App Ingenieur einfach in die Hand gedrueckt, aber haette
sonst auch nur $20 gekostet. Mit Software-Suite inklusive Compiler und
so weiter. SW installieren, Kit an USB stoepseln, loslegen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Oliver Betz
Guest
Wed Jan 20, 2010 7:18 pm
Gerhard Hoffmann schrieb:
[...]
Quote:
habe ich mir von <http://www.olimex.com/dev/index.html
bzw. deren Münchner Vertrieb ein Exemplar des STM32-P103 und einen
was ist deren "Münchner Vertrieb"?
Quote:
JTAG-Dongle ARM-USB-OCD schicken lassen. Das stürtzt einen wirklich
nicht in Armut.
Kann aber kein Serial Wire Debug (SWD), oder?
Quote:
Die STM32-Familie hat eigentlich alles was man so braucht und
Ack. Und ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis.
Bleibe trotzdem beim Coldfire.
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Munich
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