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Uwe Hercksen
Guest
Tue Feb 02, 2010 5:30 pm
Stefan Nowy schrieb:
Quote:
Ich bin auf der Suche nach Konstantstromquellen, entweder als Modul oder
als selbst aufzubauende Schaltung um Langzeittests an Bauteilen
durchzuführen.
Hallo,
was meinst Du denn hier mit Langzeit? Nicht das die Konstantstromquellen
den Versuch weniger lange überleben als die zu testenden Bauteile.
Bye
Marte Schwarz
Guest
Tue Feb 02, 2010 5:59 pm
Hi Stefan,
Quote:
Source, sink, Zwei- oder Vierquadrántenbetrieb? Gemeinsame Masse oder
floatend?
1)
wie dem auch sei: das ist mir letzendlich egal...
2) Ich brauche eigentlich nur einen Quadranten, also ich kann
Bauteilbedingt nur in eine Richtung diese Ströme anlegen
Macht das Ganze erheblich einfacher.
Quote:
3)
da bin ich wieder nicht so ganz sicher was gemeint ist...
die zu testenden Bauteile sind voneinander unabhängig und brauchen je
ihre eigene Stromquelle/-senke
Wenn die eine Seite Deiner Prüflinge ein gemeinsames Potential haben dürfen,
vereinfacht das das Design enorm.
Quote:
Ach ja, bisher hatte ich das nicht erwähnt: ich brauche
Kurzschlussfestigkeit, da die Bauteile im Fehlerfall leitend werden
Was jetzt noch fehlt wäre die maximale Spannung, die Anliegen können muss.
Bei 10 mA an 1 Megaohm wären das schon 1000 V, was sicher aufwändiger ist,
als wenn man unter 15 V bleiben darf und dann eben keine 10 mA an 1 MOhm
mehr liefern kann. Weiter wäre noch interessant, in welcher Zeit der Strom
ansteigen/fallen soll. Die Problematik kam ja eben schon in der NG beim
Labornetzteil mit Strombegrenzung. Wenn der Stromkreis offen ist, zieht der
Regler ja erst einmal komplett auf und liefert Dir möglicherweise zunächst
einige µs lang zu viel Strom, wenn Du einen Prüfling einbringst. Das kann
man schaltungstechnisch schon hinbekommen, dass das nicht passiert, ist aber
eben zusätzlicher Aufwand.
Marte
Matthias Weingart
Guest
Tue Feb 02, 2010 6:03 pm
Waldemar Krzok <waldemar_at_zedat.fu-berlin.de>:
Quote:
kostet. Bei 10k oder 100k Geräten sähe es schon anders aus. Die MSPs mit
Doppel-DAC und 12 Bit sind in netten BGA-Gehäusen mit mindestens 113
Bubbeln, das möchte ich nicht löten. Ich würde einen 32-Beiner, einfach
zu verlöten Dank 0.6mm Beinabstand, nehmen und den ganzen
AD-DA-Krimskrams mit I2C erledigen. Es ist dadurch übersichtlich und
ziemlich frei skalierbar. Wenigstens bis 8 Kanälen ohne Klimmzüge.
Nop, die MSP's mit 12bit-DAC's gibt es im 64 Bein-finepitch (0.5mm
Pinabstand), noch so per Hand lötbar; ok manchmal wäre nen DIL doch
praktischer, dafür aber nicht so lütt, man kann nu nicht alles haben :-)
M.
Dirk Ruth
Guest
Tue Feb 02, 2010 8:45 pm
Joergschrieb:
"
Quote:
Waldemar Krzok wrote:
Joerg schrieb:
[...]
Sehe ich aehnlich, bisher habe ich fast alles mit SPI-Wandlern erledigt.
Bei Grosserien ist es anders, da zaehlen zwei Dinge. Einmal der Preis
wo asiatische 8051-Derivate ganz paesslich sind. Zum anderen die
Verfuegbarkeit von Programmierern, moeglichst vor Ort beim Kunden. Da
gewinnt dann auch meist der 8051 (und Keil Compiler). Das ist so
aehnlich wie VW-Kaefer und Land-Rover, die kannst Du selbst in der
hintersten Ecke im tropischen Regenwald repariert bekommen.
Also bei Großserien solltest du mal bei Keil anrufen. Die stellen dir
sicher für kleines Geld eine fertig konfigurierte Infrastruktur hin,
wo auch der unterste Layer nach deinen Wünschen schon als Source dabei
ist. Da brauchts dann auch keine speziellen 8051-Programmierer. Muss
du nur noch deine Applikation schreiben und C reich da vollig aus.
Machen die sicher jeden Tag sowas und ihre Controller, und deren
Macken, kennen die bestimmt auch ganz gut.
Hatte mal so einen Fall bei einer bekannten Firma die ein embedded OS
verkauft. Da gab es eine Schulung für alle Entwickler und dann hatten
die bereits alles wunschgemäß in den grundlegenden Strukturen fertig
hingestellt. Das spahrt eine Menge Zeit und man umgeht viele Fallen.
Dirk
Stefan Nowy
Guest
Tue Feb 02, 2010 8:51 pm
Hallo!
Quote:
Wenn die eine Seite Deiner Prüflinge ein gemeinsames Potential haben dürfen,
vereinfacht das das Design enorm.
ich sehe dabei keine Probleme
Quote:
Ach ja, bisher hatte ich das nicht erwähnt: ich brauche
Kurzschlussfestigkeit, da die Bauteile im Fehlerfall leitend werden
Was jetzt noch fehlt wäre die maximale Spannung, die Anliegen können muss.
Bei 10 mA an 1 Megaohm wären das schon 1000 V, was sicher aufwändiger ist,
als wenn man unter 15 V bleiben darf und dann eben keine 10 mA an 1 MOhm
mehr liefern kann.
wie schon geschrieben, ca. 15V dürften maximal reichen
Quote:
Weiter wäre noch interessant, in welcher Zeit der Strom
ansteigen/fallen soll. > Die Problematik kam ja eben schon in der NG beim
Labornetzteil mit Strombegrenzung. Wenn der Stromkreis offen ist, zieht der
Regler ja erst einmal komplett auf und liefert Dir möglicherweise zunächst
einige µs lang zu viel Strom, wenn Du einen Prüfling einbringst. Das kann
man schaltungstechnisch schon hinbekommen, dass das nicht passiert, ist aber
eben zusätzlicher Aufwand.
Der Strom sollte zumindest nach oben hin begrenzt sein, schön wäre es
wenn man sich "von unten" an den eingestellten Strom heranfahren könnte
Viele Grüße
Stefan
Joerg
Guest
Tue Feb 02, 2010 8:56 pm
Dirk Ruth wrote:
Quote:
Joergschrieb:
"
Waldemar Krzok wrote:
Joerg schrieb:
[...]
Sehe ich aehnlich, bisher habe ich fast alles mit SPI-Wandlern erledigt.
Bei Grosserien ist es anders, da zaehlen zwei Dinge. Einmal der Preis
wo asiatische 8051-Derivate ganz paesslich sind. Zum anderen die
Verfuegbarkeit von Programmierern, moeglichst vor Ort beim Kunden. Da
gewinnt dann auch meist der 8051 (und Keil Compiler). Das ist so
aehnlich wie VW-Kaefer und Land-Rover, die kannst Du selbst in der
hintersten Ecke im tropischen Regenwald repariert bekommen.
Also bei Großserien solltest du mal bei Keil anrufen. Die stellen dir
sicher für kleines Geld eine fertig konfigurierte Infrastruktur hin,
wo auch der unterste Layer nach deinen Wünschen schon als Source dabei
ist. Da brauchts dann auch keine speziellen 8051-Programmierer. Muss
du nur noch deine Applikation schreiben und C reich da vollig aus.
Machen die sicher jeden Tag sowas und ihre Controller, und deren
Macken, kennen die bestimmt auch ganz gut.
Hatte mal so einen Fall bei einer bekannten Firma die ein embedded OS
verkauft. Da gab es eine Schulung für alle Entwickler und dann hatten
die bereits alles wunschgemäß in den grundlegenden Strukturen fertig
hingestellt. Das spahrt eine Menge Zeit und man umgeht viele Fallen.
Das geht fuer die Programmierung auf hoeherem Level, wo man fertig
konfektierte Routinen und Header in "Knack-und-Back" Fertigkostform
nehmen kann. Bei mir ist es meist eine Ecke ekliger. Maschinennahe
Programmierung, praesizes Einhalten von Taktzyklen, Austarieren von
Versorgungsstroemen (Load Balancing), Sleep Mode mit zeitgenauem
Aufwachen und so Scherze. Da muss der Programmierer den uC wie seine
Westentasche kennen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Stefan Nowy
Guest
Tue Feb 02, 2010 8:59 pm
Hallo!
Rafael Deliano wrote:
Quote:
Langzeittests an Bauteilen durchzuführen.
... Ströme bewegen normalerweise so von 0.2 bis 1mA.
... Spannung ... 1V bis max. 15V
Welche Bauteile sollen sich da verändern ? Für Burn-in
ists wohl zuwenig Saft. Sonderfälle wie Elektrolyten,
chemische Sensoren mags geben.

Richtig, es ist keine gewöhnliche, anorganische Elektronik.
Die Fläche, durch die der Strom fließen soll ist 4 mm^2, d.h. bei 10mA
wäre man bei einer Stromdichte von 250mA/cm^2, das ist für die zu
testenden Bauteile schon sehr heftig bis tödlich.
Quote:
Schau ich mir tortzdem an. :-)
Viele Grüße
Stefan
Stefan Nowy
Guest
Tue Feb 02, 2010 9:01 pm
Hi!
Uwe Hercksen wrote:
Quote:
Ich bin auf der Suche nach Konstantstromquellen, entweder als Modul oder
als selbst aufzubauende Schaltung um Langzeittests an Bauteilen
durchzuführen.
Hallo,
was meinst Du denn hier mit Langzeit?
mehrere Stunden (mindestens 10 bis vielleicht 50 oder 100) am Stück
konstanter Strom, dann kommen andere Messungen mit anderen Geräten (ca 2
Stunden), dann geht es wieder mit dem konstanten Strom weiter
Viele Grüße
Stefan
Bernd Mayer
Guest
Tue Feb 02, 2010 11:39 pm
Am 02.02.2010 15:20, schrieb David Kastrup:
Quote:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
...
Ich bin auf der Suche nach Konstantstromquellen,
...
Ach ja, bisher hatte ich das nicht erwähnt: ich brauche
Kurzschlussfestigkeit, da die Bauteile im Fehlerfall leitend werden
Kurzschlussfestigkeit würde ich von einer Stromquelle sowieso erwarten.
Aber hallo. Die sollte eher Probleme haben, wenn man sie auftrennt.
Die übliche Schaltung mit Transistor? Basis an bekanntes Potential U1,
Emitter über Widerstand R an anderes bekanntes Potential U2, damit
Emitterstrom (U1-U2-0.6V)/R und Kollektorstrom weitgehend dasselbe? Das
Geschlecht des Transistors muß man natürlich passend zur Aufgabe wählen:
PNP als Stromquelle, NPN als Stromsenke.
Hallo,
oder bei kleinen Strömen einen FET verwenden. Da unterscheiden sich der
Source - und Drainstrom weniger als Emitter- und Kollektorstrom beim
Transistor. Und -IIRC - ist beim FET der Ausgangswiderstand höher und
das Frequenzverhalten besser. Noch besser ist eine FET-Stromquelle in
Kaskodenausführung (mit BJT oder FET). Das agnze dann geregelt mit einem
Opamp. Und davor noch DA-Wandler usw. zur Einstellung.
siehe:
http://www.google.de/search?q=FET+as+currentsource
und
http://www.google.de/search?q=opamp+FET+currentsource
Bernd Mayer
Axel Schwenke
Guest
Tue Feb 02, 2010 11:40 pm
Stefan Nowy <snowy.mail_at_gmx.net> wrote:
Quote:
Wenn die eine Seite Deiner Prüflinge ein gemeinsames Potential haben dürfen,
vereinfacht das das Design enorm.
ich sehe dabei keine Probleme
Dann hättest du das schreiben sollen. Die Lösung sieht dann so aus, daß
dir 4 programmierbare Stromsenken (je 1x OPV, FET, Shunt) gegen ca. 20V
Betriebsspannung reichen. Den Strom gibt ein kleiner µC per DAC vor.
Quote:
Der Strom sollte zumindest nach oben hin begrenzt sein
Das ist bei einer Stromquelle doch automatisch gegeben. Solange deine
Prüflinge nicht selber aktiv Strom abgeben, geht der Strom garantiert
nicht über den eingestellten Sollwert.
Mir erschließt sich allerdings die Anwendung nicht so recht.
Stromquelle und Prüfling. Und dann? Wenigstens die Spannung wirst du
ja wohl noch messen wollen. Und den Strom (falls der eingestellte
Sollwert wegen der begrenzten Spannung nicht erreicht werden kann)
wohl auch.
XL
Frank Buss
Guest
Wed Feb 03, 2010 12:01 am
Axel Schwenke wrote:
Quote:
Mir erschließt sich allerdings die Anwendung nicht so recht.
Stromquelle und Prüfling. Und dann? Wenigstens die Spannung wirst du
ja wohl noch messen wollen. Und den Strom (falls der eingestellte
Sollwert wegen der begrenzten Spannung nicht erreicht werden kann)
wohl auch.
Wenn du die Spannung misst und das zu testende Bauteil keine eigene
Spannung liefert, dann einfach z.B. >19,5V als Fehlerfall annehmen, wenn
man bis 20V regeln kann, denn dann braucht man nicht den Strom zu messen,
was die Schaltung vereinfacht.
--
Frank Buss, fb_at_frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Ban
Guest
Wed Feb 03, 2010 6:56 am
"Bernd Mayer" <beam.bam.boom_at_knuut.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hka9i4$mpu$1_at_hoshi.visyn.net...
Quote:
Am 02.02.2010 15:20, schrieb David Kastrup:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
...
Ich bin auf der Suche nach Konstantstromquellen,
...
Ach ja, bisher hatte ich das nicht erwähnt: ich brauche
Kurzschlussfestigkeit, da die Bauteile im Fehlerfall leitend werden
Kurzschlussfestigkeit würde ich von einer Stromquelle sowieso erwarten.
Aber hallo. Die sollte eher Probleme haben, wenn man sie auftrennt.
Die übliche Schaltung mit Transistor? Basis an bekanntes Potential U1,
Emitter über Widerstand R an anderes bekanntes Potential U2, damit
Emitterstrom (U1-U2-0.6V)/R und Kollektorstrom weitgehend dasselbe? Das
Geschlecht des Transistors muß man natürlich passend zur Aufgabe wählen:
PNP als Stromquelle, NPN als Stromsenke.
Hallo,
oder bei kleinen Strömen einen FET verwenden. Da unterscheiden sich der
Source - und Drainstrom weniger als Emitter- und Kollektorstrom beim
Transistor. Und -IIRC - ist beim FET der Ausgangswiderstand höher und
das Frequenzverhalten besser. Noch besser ist eine FET-Stromquelle in
Kaskodenausführung (mit BJT oder FET). Das agnze dann geregelt mit einem
Opamp. Und davor noch DA-Wandler usw. zur Einstellung.
siehe:
http://www.google.de/search?q=FET+as+currentsource
und
http://www.google.de/search?q=opamp+FET+currentsource
Bernd Mayer
Es ist ein bisschen schwierig weil du wenigstens 5V höhere Versorgung
brauchst und das Potential des Sensewiderstandes auf der high side ist, der
D/A aber ein Masse bezogenes Signal abgibt. Da braucht man so 80dB CMRR für
einen weiten Strombereich.
Fets erreichen die niedrigste Ausgangskapazität, bei 10mA so 30pF gegenüber
ca. 5nF für einen Opamp, dh man hat auch bei höheren Frequenzen einen sehr
hohen Ausgangswiderstand. Bei statischen Messungen aber unerheblich. Da
kannst du auch eine Opamp Stromquelle wie diese hier mit +25V und -5V
versorgen, die hat dann +20V compliance.
___
.-------|___|---------------------------.
Uref ___ | ___ R3 ___ ___ ___ |
o-|___|--o--|___|--o--|___|--o--|___|--o--|___|--o--o
R2 | R2 | R2 | R2 | R1 |
o | |\ | | |\ | .-.
| '--|-\ | '--|-\ | | |
| | >---' | >---' Load| |
| .--|+/ .--|+/ '-'
| | |/ | |/ |
=== === R3=R2-R1 === Iload= Uref/R1 ===
GND GND GND GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05
www.tech-chat.de)
ciao Ban
Ban
Guest
Wed Feb 03, 2010 12:41 pm
"Ban" <bansuri_at_web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hkb37e$svk$1_at_news.eternal-september.org...
Quote:
"Bernd Mayer" <beam.bam.boom_at_knuut.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hka9i4$mpu$1_at_hoshi.visyn.net...
Am 02.02.2010 15:20, schrieb David Kastrup:
Falk Willberg <Faweglassenlk_at_falk-willberg.de> writes:
...
Ich bin auf der Suche nach Konstantstromquellen,
...
Ach ja, bisher hatte ich das nicht erwähnt: ich brauche
Kurzschlussfestigkeit, da die Bauteile im Fehlerfall leitend werden
Kurzschlussfestigkeit würde ich von einer Stromquelle sowieso erwarten.
Aber hallo. Die sollte eher Probleme haben, wenn man sie auftrennt.
Die übliche Schaltung mit Transistor? Basis an bekanntes Potential U1,
Emitter über Widerstand R an anderes bekanntes Potential U2, damit
Emitterstrom (U1-U2-0.6V)/R und Kollektorstrom weitgehend dasselbe? Das
Geschlecht des Transistors muß man natürlich passend zur Aufgabe wählen:
PNP als Stromquelle, NPN als Stromsenke.
Hallo,
oder bei kleinen Strömen einen FET verwenden. Da unterscheiden sich der
Source - und Drainstrom weniger als Emitter- und Kollektorstrom beim
Transistor. Und -IIRC - ist beim FET der Ausgangswiderstand höher und
das Frequenzverhalten besser. Noch besser ist eine FET-Stromquelle in
Kaskodenausführung (mit BJT oder FET). Das agnze dann geregelt mit einem
Opamp. Und davor noch DA-Wandler usw. zur Einstellung.
siehe:
http://www.google.de/search?q=FET+as+currentsource
und
http://www.google.de/search?q=opamp+FET+currentsource
Bernd Mayer
Es ist ein bisschen schwierig weil du wenigstens 5V höhere Versorgung
brauchst und das Potential des Sensewiderstandes auf der high side ist,
der D/A aber ein Masse bezogenes Signal abgibt. Da braucht man so 80dB
CMRR für einen weiten Strombereich.
Fets erreichen die niedrigste Ausgangskapazität, bei 10mA so 30pF
gegenüber ca. 5nF für einen Opamp, dh man hat auch bei höheren Frequenzen
einen sehr hohen Ausgangswiderstand. Bei statischen Messungen aber
unerheblich. Da kannst du auch eine Opamp Stromquelle wie diese hier mit
+25V und -5V versorgen, die hat dann +20V compliance.
___
.-------|___|---------------------------.
Uref ___ | ___ R3 ___ ___ ___ |
o-|___|--o--|___|--o--|___|--o--|___|--o--|___|--o--o
R2 | R2 | R2 | R2 | R1 |
o | |\ | | |\ | .-.
| '--|-\ | '--|-\ | | |
| | >---' | >---' Load| |
| .--|+/ .--|+/ '-'
| | |/ | |/ |
=== === R3=R2-R1 === Iload= Uref/R1 ===
GND GND GND GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05
www.tech-chat.de)
ciao Ban
Also die Versorgung sollte doch lieber symmetrisch sein, mit +/- 18V kann
man aber nur sehr knapp 15V compliance erreichen. Dafür kann man auber
bipolare ströme machen.
Marte Schwarz
Guest
Wed Feb 03, 2010 2:44 pm
Hallo,
Quote:
Die übliche Schaltung mit Transistor? Basis an bekanntes Potential U1,
oder bei kleinen Strömen einen FET verwenden. Da unterscheiden sich der
Und wozu das ganze bitte? Die maximalen 10 mA können viele OPs bereits von
sich aus abgeben. Da reicht es dann dicke, den einen Testpin an den Ausgang
zu legen, den anderen auf den invertierenden Eingang mit einem Widerstand
gegen Masse - viola fertig ist das Teilchen. DAC an den nichtinvertierenden
Eingang und gut ists. LM324 rulez, je nach Genauigkeitsanforderung darfs
auch ein bischen weniger Offsetspannung am Eingang sein. Wenn man aber ein
paar Volt Luft hat und am Spannungsabfall daher nicht knausern muss, dann
tuts das alte Arbeitspferd gut.
Wie sich der OP die Auswertung vorstellt hat er ja nicht geschrieben, er
wird es daher wohl wissen, wie ers gerne hätte.
Marte
Waldemar Krzok
Guest
Wed Feb 03, 2010 6:03 pm
Matthias Weingart schrieb:
Quote:
Waldemar Krzok <waldemar_at_zedat.fu-berlin.de>:
kostet. Bei 10k oder 100k Geräten sähe es schon anders aus. Die MSPs mit
Doppel-DAC und 12 Bit sind in netten BGA-Gehäusen mit mindestens 113
Bubbeln, das möchte ich nicht löten. Ich würde einen 32-Beiner, einfach
zu verlöten Dank 0.6mm Beinabstand, nehmen und den ganzen
AD-DA-Krimskrams mit I2C erledigen. Es ist dadurch übersichtlich und
ziemlich frei skalierbar. Wenigstens bis 8 Kanälen ohne Klimmzüge.
Nop, die MSP's mit 12bit-DAC's gibt es im 64 Bein-finepitch (0.5mm
Pinabstand), noch so per Hand lötbar; ok manchmal wäre nen DIL doch
praktischer, dafür aber nicht so lütt, man kann nu nicht alles haben
aber nicht 2x DAC, oder habe ich da einen Kollegen übersehen?
Waldemar
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