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Falk Willberg
Guest
Sat Jul 03, 2010 2:15 pm
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Quote:
Thomas 'tom' Malkus <usenet_at_isnix.de> wrote:
Hast Du die Ingenieurleistung von jedem Deiner USB-Ports mal mit einem
Kurzschluss überprüft? Ich wäre mir da nicht so sicher, dass nicht der
eine oder andere Rechner dann plötzlich kein USB mehr hat

.
Ja, das läßt sich bei einem Bastler wie mir kaum vermeiden
Ich habe schon den magischen Rauch aus dem angeschlossenen Selbstbau
aufsteigen sehen. Der versorgende USB-Hub wurde mit dem beiliegenden
5V-2A Netzteil gespeist und hat alles überstanden.
Falk
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Sat Jul 03, 2010 2:36 pm
Roland Ertelt <rertelt_at_yahoo.de> wrote:
Quote:
Evtl hat man das inzwischen umspezifiziert, aber bisher waren
fast alle "spezifikationsgerechten" USB-Chipsets durch Überlast
(Kurzschluss) problemlos zu beschädigen.
Das chipset hat erst mal nicht zwingen etwas mit der Stromversorgung
der Buchsen zu tun. Entweder kommen diese 5V einfach hart vom
Netzteil, oder über einen Sicherung, oder sie sind mit Stromfühler und
MOSFET gesteuert. Kaputt bekommt man bei ordentlicher Auslegung nur im
ersten Fall etwas, und das ist genau der Fall, der am allerwenigsten
mit dem chipset zu tun hat.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Sat Jul 03, 2010 2:38 pm
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Quote:
Ich hörte, daß die Strahler aller Antennen aus Segmenten des
Metallrahmens bestehen und nicht isoliert sind.
Ja, warum nicht?!
Quote:
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Bis zu 2W PEP auf
~850MHz am blanken Draht?
Klar. Ist doch nur pillepalle...Brandblasen gibt es erst ab 4-5W
Dauerstrich und richtigen Antennen...
Quote:
"Die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch, erklärte der
US-Konzern am Freitag."
Oh, nach welcher Norm werden die Balken denn *richtig* angezeigt?
Ich meine, irgendwo in den specs gibt es da zumindest
Empfehlungen...und bei UMTS kann da auch noch die Bitfehlerrate
eingehen.
Quote:
Falk
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Roland Ertelt
Guest
Sat Jul 03, 2010 3:25 pm
Und so sprach Ralph A. Schmid, dk5ras:
Quote:
Roland Ertelt <rertelt_at_yahoo.de> wrote:
Evtl hat man das inzwischen umspezifiziert, aber bisher waren
fast alle "spezifikationsgerechten" USB-Chipsets durch Überlast
(Kurzschluss) problemlos zu beschädigen.
Das chipset hat erst mal nicht zwingen etwas mit der Stromversorgung
der Buchsen zu tun. ...
Doch. Bei USB schon[1]. Da man ja unbedingt die Stromaufnahme per
Chipset steuern will, wird der Strom durch den USB-Chip geleitet. Broken
by Design halt...
Roland
[1]Zumindest bei den Chips, die ich bisher in der Hand hatte...
Joerg
Guest
Sat Jul 03, 2010 3:43 pm
Thomas 'tom' Malkus wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:
Echt? Das waere ja eine tolle Ingenieurleistung. "Sie haben da hinten
leider zuviel Gas gegeben und der Motor wurde zur Sicherheit auf 20%
gedrosselt. Bitte fahren sie die naechste Vertragswerkstatt an um das
rueckgaengig machen zu lassen"
Hast Du die Ingenieurleistung von jedem Deiner USB-Ports mal mit einem
Kurzschluss überprüft? Ich wäre mir da nicht so sicher, dass nicht der
eine oder andere Rechner dann plötzlich kein USB mehr hat

.
Nicht bei allen, aber einigen. Sorry, nicht selbst-rueckstellenden
Schutz fuer USB Power sehe ich als klaren Fall fuer mittleres bis
verschaerftes Burgrabenbtunken an :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Sat Jul 03, 2010 4:00 pm
Roland Ertelt <rertelt_at_yahoo.de> wrote:
Quote:
Doch. Bei USB schon[1]. Da man ja unbedingt die Stromaufnahme per
Chipset steuern will, wird der Strom durch den USB-Chip geleitet. Broken
by Design halt...
So kenne ich das nicht; entweder gänzlich externer Meß-Chip, oder ein
shunt, dessen Spannungsabfall gemessen wird, und der USB-chip schaltet
einen MOSFET.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Michael Schwingen
Guest
Sat Jul 03, 2010 5:25 pm
Roland Ertelt <rertelt_at_yahoo.de> schrieb:
Quote:
Doch. Bei USB schon[1]. Da man ja unbedingt die Stromaufnahme per
Chipset steuern will, wird der Strom durch den USB-Chip geleitet. Broken
by Design halt...
Will man nicht.
Der abgegebene Strom ist per Spec begrenzt, wird aber nicht gesteuert - der
Port kann nur an- und abgeschaltet werden.
Saubere Designs implementieren das auch - per Sicherung, oder per
strombegrenztem FET-Switch. Das hängt aber extern am Chipset.
cu
Michael
Stefan Engler
Guest
Sat Jul 03, 2010 5:33 pm
Am 03.07.2010 15:43, schrieb Joerg:
Quote:
Nicht bei allen, aber einigen. Sorry, nicht selbst-rueckstellenden
Schutz fuer USB Power sehe ich als klaren Fall fuer mittleres bis
verschaerftes Burgrabenbtunken an
Ich sehe nicht rückstellbare Sicherung bei USB als Schutz durchaus als
sinvoll an. Ich würde nur noch eine Stromregelung über einen MosFET
nachschalten, die vom Chipsatz gesteuert wird.
1. Normalerweise dürfte die Sicherung nie auslösen, da ein IC den Strom
abschalten sollte, bevor die SMD-Sicherung anspricht.
2. Wenn die Sicherung doch anspricht ist etwas mehr defekt als nur die
Sicherung.
Diese finalen Sicherung gibt es für Strom, Spannung und Temperatur und
sollen meist wirklich nicht rücksetzbar sein, da dann eine
Schutzschaltung, die eher ansprechen sollte, nicht mehr funktioniert.
Z.B. habein einige Netzteile dies Sicherungen auch, wenn Sie
überlastfest sein sollen.
Auch für SMD-Sicherungen soll es Sicherungshalter geben, dass man diese
tauschen kann. Ich weiß dass da so manche den 2 Cents nachtrauern, die
die Sicherungshalter mehr kosten.
Die Fertigungsmethoden in China sind doch bekannt. Von zwei
Sicherheitsschaltungen, wird nur eine tatsächlich bestückt.
gUnther nanonüm
Guest
Sat Jul 03, 2010 6:50 pm
"Stefan" <df9bi_at_amsat.org> schrieb im Newsbeitrag
news:4c2ed12e$0$3360$8e6e7893_at_newsreader.ewetel.de...
Quote:
Ist der USB-Anschluss nicht kurzschlussfest? Durch eine simple Überlastung
sollte der Anschluss nicht kapputt gehen, höchstens durch eine
Fremdspannung.
Hi,
nein, es gbit lediglich eine Strombegrenzung. Das klingt wie kurzschlußfest,
ist aber was anderes. Insbesondere für sehr schnelle "Kurze" und für externe
Ströme ist der Port sensibel.
--
mfg,
gUnther
Falk Willberg
Guest
Sat Jul 03, 2010 7:14 pm
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Ich hörte, daß die Strahler aller Antennen aus Segmenten des
Metallrahmens bestehen und nicht isoliert sind.
Ja, warum nicht?!
Weil ich meine, daß ein direkter Kontakt mit dem Finger viel mehr dämpft
und verstimmt als wenn 1mm Abstand dazwischen läge.
Quote:
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Bis zu 2W PEP auf
~850MHz am blanken Draht?
Klar. Ist doch nur pillepalle...Brandblasen gibt es erst ab 4-5W
Dauerstrich und richtigen Antennen...
3W ohne Antenne reichen auch. Wozu brauchst Du überhaupt eine Antenne,
um Dir die Finger an HF zu verbrennen?
Falk
gUnther nanonüm
Guest
Sat Jul 03, 2010 7:27 pm
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph_at_radio-link.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3q8u269aj3r8dkjvublk9icuc5kj6bobfr_at_4ax.com...
Quote:
Dazu paßt, daß mal wieder an der Balkenanzeige für die Feldstärke
gedreht wird, um Hardwaremängel auszugleichen, gab es schon mal bei
früheren iPhones.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,704407,00.html
Wenn die Antenne scheiße ist, dann kann man das mit neuer firmware
nicht reparieren, sondern nur kaschieren. Aber his Steveness' Jünger
werden applaudieren und glücklich sein.
Hi,
richtig goil wirds aber, wenn die per Firmware die Datenrate dauerhaft
runterregeln, damit es eben per "Handeffekt" keine Minderung mehr gibt
so hilft Apple seinen Jüngern.
--
mfg,
gUnther
--
mfg,
gUnther
Gerrit Heitsch
Guest
Sat Jul 03, 2010 8:00 pm
On 07/03/2010 09:52 AM, Kai Ebersbach wrote:
Quote:
Auf guten Mainboards wird bei Überlast nur zurückgeregelt bzw.
abgeschaltet und nach Beseitigen der Überlast löppt das wieder...
Wenn es eine Polyswitch-Sicherung ist kann es sein, dass du das System
fuer eine Weile komplett stromlos machen musst bevor es wieder
funktioniert. Schlafmodus reicht nicht, die USB-Ports werden dabei meist
weiterversorgt.
Gerrit
Axel Berger
Guest
Sat Jul 03, 2010 10:36 pm
*Gerrit Heitsch* wrote on Sat, 10-07-03 20:00:
Quote:
Schlafmodus reicht nicht, die USB-Ports werden dabei meist
weiterversorgt.
Mit Spannung, ja. Stecker abziehen und kein Strom fließt mehr, das
sollte zum Rücksetzen nach Abkühlung ausreichen.
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Sat Jul 03, 2010 10:52 pm
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Quote:
Weil ich meine, daß ein direkter Kontakt mit dem Finger viel mehr dämpft
und verstimmt als wenn 1mm Abstand dazwischen läge.
Hängt vom Design ab, aber ja, da is' was dran. Antennen sind lästige
Anhängsel, gehaßt von den Designern :(
Quote:
3W ohne Antenne reichen auch. Wozu brauchst Du überhaupt eine Antenne,
um Dir die Finger an HF zu verbrennen?
Vollkommen klar, das geht auch anders; aber die Dinger sollen ja was
abstrahlen.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Alexander
Guest
Sun Jul 04, 2010 12:04 am
Am 03.07.2010 09:56, schrieb Henning Paul:
Quote:
Joerg wrote:
Echt? Das waere ja eine tolle Ingenieurleistung. "Sie haben da hinten
leider zuviel Gas gegeben und der Motor wurde zur Sicherheit auf 20%
gedrosselt. Bitte fahren sie die naechste Vertragswerkstatt an um das
rueckgaengig machen zu lassen"
Gute Hersteller haben da eine Polyfuse drin, mittelmäßige eine
Schmelzsicherung und schlechte ein dünneres Stück Leiterbahn.
mein Mainboard kommt ganz offensichtlich von einem schlechten Hersteller:
Kurzschluss am USB-Port, Rechner geht aus. Panisch den USB-Stecker
wieder rausgezogen, Rechner läuft wieder an. Fehlermeldung: Kein Master
am IDE-Bus gefunden, brenzliger Geruch aus dem PC. Ergebnis der
Fehlersuche: Beide (!) internen Festplatten defekt, auf einer wurde ein
Chip gesprengt, wahrscheinlich weil die +12V noch vorhanden waren als
die +5V beim Herausziehen des USB-Steckers wieder kamen.
Mit solch fatalen Folgen hätte ich nie gerechnet.
Gruß,
Alexander
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