Goto page Previous 1, 2, 3, 4 Next
Henning Paul
Guest
Sun Jul 04, 2010 9:05 am
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Oh, nach welcher Norm werden die Balken denn *richtig* angezeigt?
Ich meine, irgendwo in den specs gibt es da zumindest
Empfehlungen...und bei UMTS kann da auch noch die Bitfehlerrate
eingehen.
Ein ehemaliger Kollege hat vor einigen Jahren mal den ITG-Literaturpreis
gewonnen für sein Paper über S/N-Schätzung. Als dann die lokalen Zeitungen
anriefen und fragten "wofür das denn gut sei", versuchte ein anderer Kollege
das zu erklären: "Also sie kennen doch sicherlich die Anzeige für
Empfangsqualität auf ihrem Handy, da..." - "Also hat er eine bessere
Balkenanzeige erfunden?" "Naja, nicht so ganz..." So ähnlich ist es dann
aber auf der "Wissenschaft und Forschung"-Seite gelandet.
Gruß
Henning
--
henning paul home:
http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul_at_gmx.de , ICQ: 111044613
Patrick Kulle
Guest
Sun Jul 04, 2010 9:53 am
Am Sat, 03 Jul 2010 14:12:31 +0200 schrieb Falk Willberg:
Quote:
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Dazu paßt, daß mal wieder an der Balkenanzeige für die Feldstärke
gedreht wird, um Hardwaremängel auszugleichen, gab es schon mal bei
früheren iPhones.
Ich hörte, daß die Strahler aller Antennen aus Segmenten des
Metallrahmens bestehen und nicht isoliert sind.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Bis zu 2W PEP auf
~850MHz am blanken Draht?
Unter [1] gibt es ein Bild von den Antennen und ein paar Experimente zur
Signalstärke.
Quote:
"Die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch, erklärte der
US-Konzern am Freitag."
Oh, nach welcher Norm werden die Balken denn *richtig* angezeigt?
Das wird jetzt nach einer von AT&T empfohlenen Formel gemacht [2]. Damit
man es besser erkennen kann - vulgo: es nicht ganz so übel aussieht -
werden die ersten drei Balken noch etwas höher gemacht

.
Viele Grüße
Patrick
[1]
http://www.anandtech.com/show/3794/the-iphone-4-review/2
[2]
http://www.apple.com/pr/library/2010/07/02appleletter.html
Falk Willberg
Guest
Sun Jul 04, 2010 10:16 am
Patrick Kulle schrieb:
Quote:
Am Sat, 03 Jul 2010 14:12:31 +0200 schrieb Falk Willberg:
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Dazu paßt, daß mal wieder an der Balkenanzeige für die Feldstärke
gedreht wird, um Hardwaremängel auszugleichen, gab es schon mal bei
früheren iPhones.
Ich hörte, daß die Strahler aller Antennen aus Segmenten des
Metallrahmens bestehen und nicht isoliert sind.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Bis zu 2W PEP auf
~850MHz am blanken Draht?
Unter [1] gibt es ein Bild von den Antennen und ein paar Experimente zur
Signalstärke.
Oha: "I immediately assumed that Apple was going to apply an insulative
coating atop the stainless steel. ... We now know rather definitively
that this isn't the case."
Dabei erklärt die Grafik weiter unten schon fast alles: Abschwächung bei
natürlicher Haltung des Telefons: 19.8dB, das gleiche mit "Schutzhülle":
7,2dB....
Quote:
"Die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch, erklärte der
US-Konzern am Freitag."
Oh, nach welcher Norm werden die Balken denn *richtig* angezeigt?
Das wird jetzt nach einer von AT&T empfohlenen Formel gemacht [2]. Damit
man es besser erkennen kann - vulgo: es nicht ganz so übel aussieht -
werden die ersten drei Balken noch etwas höher gemacht

.
Damals, als Händies noch etwas neues waren, hörte ich schon mal "Mein
Händy/Netz/Karma ist besser, weil ich zwei Balken mehr habe" ;-)
Falk
Andreas Lobinger
Guest
Sun Jul 04, 2010 10:24 am
Aloha,
On Sat, 03 Jul 2010 14:38:33 +0200, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
Quote:
Falk Willberg <faweglassenlk_at_falk-willberg.de> wrote:
Ich hörte, daß die Strahler aller Antennen aus Segmenten des
Metallrahmens bestehen und nicht isoliert sind.
Ja, warum nicht?!
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Bis zu 2W PEP auf
~850MHz am blanken Draht?
Klar. Ist doch nur pillepalle...Brandblasen gibt es erst ab 4-5W
Dauerstrich und richtigen Antennen...
"Die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch, erklärte der
US-Konzern am Freitag."
Oh, nach welcher Norm werden die Balken denn *richtig* angezeigt?
Ich meine, irgendwo in den specs gibt es da zumindest Empfehlungen...und
bei UMTS kann da auch noch die Bitfehlerrate eingehen.
Nein, nich soo ganz.
Oder ausführlicher, irgendwo in den Spec steht, wenn man soetwas wie
Balken anzeigen möchte, nimmt man am besten X.
In den Specs steht, das Telephon leite aus Empfang von Kanal Y einen
Wert in dB ab, und teile diesen auf Anfrage dem Netz mit. Dies ist
implementiert und wird auch getestet.
Die Wirklichkeit ist dann entsprechend kompliziert, manche Hersteller
haben das obige weiterverwendet, manche zeigen RSSI an, es gibt
Exemplarstreuungen, bei manchen Herstellern erstreckt sich das
Branding bis zu dieser Anzeige usw.
UND die Anzeige zeigt ja nur die Situation im Nichtverbundenen
Zustand, sobald du einen Verkehrskanal bekommst, ist das wieder
komplett anders.
Und der Nächste, der in UMTS (oder ähnlich) Bitfehlerraten
messen möchte, bekommt ein Zwangszweitstudium an der TUM, da
gibt's zumindest ein Pflichfach, indem das einmal richtig
erklärt wird.
Einen fröhlichen Tag wünschend,
LOBI
Patrick Kulle
Guest
Sun Jul 04, 2010 1:39 pm
Am Sun, 04 Jul 2010 11:16:51 +0200 schrieb Falk Willberg:
Quote:
Patrick Kulle schrieb:
Unter [1] gibt es ein Bild von den Antennen und ein paar Experimente
zur Signalstärke.
Oha: "I immediately assumed that Apple was going to apply an insulative
coating atop the stainless steel. ... We now know rather definitively
that this isn't the case."
Dabei erklärt die Grafik weiter unten schon fast alles: Abschwächung bei
natürlicher Haltung des Telefons: 19.8dB, das gleiche mit "Schutzhülle":
7,2dB....
Insbesondere wenn man dann sieht, wie die "Ergebnisse" für das iPhone 3GS
und das Nexus One aussehen. Dort liegt Unterschied mit und ohne
Schutzhülle zwischen 1,3 und 3 dB. Da stechen die 12,6 vom iPhone 4 schon
irgendwie heraus.
Deswegen suchen sie jetzt [1] auch einen ...
| Job title: Antenna Engineer - iPad/iPhone
| [...]
| * Must have working experience of antenna design and tests,
| anechoic chambers, and RF test equipment. Hands-on is a
| must.
| * Must have strong problem solving skills and strong working
| knowledge of radiation performance. Antenna and wave
| propagation theoretical background is essential.
| [...]
Gefunden bei
http://blog.fefe.de/.
Schönen Sonntag noch,
Patrick
[1]
http://jobs.apple.com/index.ajs?
BID=1&method=mExternal.showJob&RID=55854&CurrentPage=2
Manuel Reimer
Guest
Sun Jul 04, 2010 4:32 pm
Stefan wrote:
Quote:
Ist der USB-Anschluss nicht kurzschlussfest? Durch eine simple
Überlastung sollte der Anschluss nicht kapputt gehen, höchstens durch
eine Fremdspannung.
Ach ja:
http://arnowelzel.de/wiki/de/computer/cs601usb_failure
Die wichtigste Angabe ist dort aber leider vergessen worden: Was ist das
für ein Mainboard? Muss man doch wissen, dass man diesen Hersteller
meiden kann...
Gruß
Manuel
Manuel Reimer
Guest
Sun Jul 04, 2010 4:42 pm
Alexander wrote:
Quote:
mein Mainboard kommt ganz offensichtlich von einem schlechten Hersteller:
Kurzschluss am USB-Port, Rechner geht aus. Panisch den USB-Stecker
wieder rausgezogen, Rechner läuft wieder an. Fehlermeldung: Kein Master
am IDE-Bus gefunden, brenzliger Geruch aus dem PC. Ergebnis der
Fehlersuche: Beide (!) internen Festplatten defekt, auf einer wurde ein
Chip gesprengt, wahrscheinlich weil die +12V noch vorhanden waren als
die +5V beim Herausziehen des USB-Steckers wieder kamen.
Mit solch fatalen Folgen hätte ich nie gerechnet.
Hat da jemand eine mögliche Erklärung für?
Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich mit USB die 5V
kurzschließe. Erstmal werden die viel zu feinen Leiterbahnen, wegen der
fehlenden Sicherung, wohl ziemlich heiß. Irgendwann sollte eine 5V-Bahn
nachgeben und entweder der USB-Port oder das ganze Mainboard ist Schrott.
Was ist hier aber mit den Festplatten passiert? Die hängen direkt am
Netzteil. Werden von diesem also mit den Betriebsspannungen versorgt.
Einzige Erklärung, die mir einfällt, wäre, dass entweder auf dem
Mainboard oder in einen IC durch den Überstrom ein Kurzschluss zwischen
irgendeiner Datenleitung zur Platte und z.B. 12V stattgefunden hat. Die
Platte also über den Datenanschluss mit reichlich Spannung "versorgt" wurde.
Ach ja: An Alexander: Für den Fall hätte ich auch ganz gerne mal den
Mainboard-Hersteller gewusst...
Gruß
Manuel
Günther Dietrich
Guest
Sun Jul 04, 2010 5:28 pm
Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice_at_nurfuerspam.de> wrote:
Quote:
mein Mainboard kommt ganz offensichtlich von einem schlechten Hersteller:
Kurzschluss am USB-Port, Rechner geht aus. Panisch den USB-Stecker
wieder rausgezogen, Rechner läuft wieder an. Fehlermeldung: Kein Master
am IDE-Bus gefunden, brenzliger Geruch aus dem PC. Ergebnis der
Fehlersuche: Beide (!) internen Festplatten defekt, auf einer wurde ein
Chip gesprengt, wahrscheinlich weil die +12V noch vorhanden waren als
die +5V beim Herausziehen des USB-Steckers wieder kamen.
Mit solch fatalen Folgen hätte ich nie gerechnet.
Hat da jemand eine mögliche Erklärung für?
In den allermeisten PC-Netzteilen ist die Regelung der verschiedenen
Ausgangsspannungen nicht separat implementiert. Meist kommen zwei oder
mehr Spannungen aus einem gemeinsamen Schaltwandler, wobei die Regelung
des Wandlers jeweils nur eine davon berücksichtigt. Die anderen bleiben
-- aufgrund der Kopplung im Wandler-Trafo -- so _einigermaßen_
proportional zur geregelten Spannung.
Wenn nun die geregelte Ausgangsspannung kurzgeschlossen wird, könnte es
durchaus passieren, dass der Regler die zu niedrige Spannung
auszugleichen versucht, und dadurch die anderen hoch laufen.
Oder dass beim Entfernen des Kurzschlusses die Regelung einen
Überschwinger verursacht.
Oder dass der Kurzschluss zu einem ungünstigen Zeitpunkt aufgehoben
wurde, zu dem der Kern des Wandler-Trafos gerade gut vollgeladen war,
und und die Energie irgendwo anders hin musste.
Und das sind sicherlich nicht die einzigen Möglichkeiten, wie solche
Billig-Konstruktionen in nicht vorhergesehenen Betriebssituationen
Schäden verursachen können.
Grüße,
Günther
Hergen Lehmann
Guest
Sun Jul 04, 2010 5:41 pm
Am 04.07.2010 17:42, schrieb Manuel Reimer:
Quote:
Mit solch fatalen Folgen hätte ich nie gerechnet.
Hat da jemand eine mögliche Erklärung für?
Nun, zum einen sind Festplatten nicht dafür gebaut, mit "12V only" zu
laufen.
Zum anderen ist bei PC-Netzteilen oft nur die Haupt-Ausgangsspannung
wirklich geregelt, die anderen Spannungen folgen mehr oder weniger genau
aufgrund der magnetischen Kopplung im Trafo. Der Kurzschluss auf 5V
(oder dessen plötzliches Ende nach Ziehen des Steckers) könnte daher zu
einer Überspannung auf der 12V-Schiene geführt haben.
Quote:
Was ist hier aber mit den Festplatten passiert? Die hängen direkt am
Netzteil. Werden von diesem also mit den Betriebsspannungen versorgt.
Einzige Erklärung, die mir einfällt, wäre, dass entweder auf dem
Mainboard oder in einen IC durch den Überstrom ein Kurzschluss zwischen
irgendeiner Datenleitung zur Platte und z.B. 12V stattgefunden hat. Die
Das erscheint mir eher weit hergeholt.
Hergen
Joerg
Guest
Sun Jul 04, 2010 6:02 pm
Stefan Engler wrote:
Quote:
Am 03.07.2010 15:43, schrieb Joerg:
Nicht bei allen, aber einigen. Sorry, nicht selbst-rueckstellenden
Schutz fuer USB Power sehe ich als klaren Fall fuer mittleres bis
verschaerftes Burgrabenbtunken an :-)
Ich sehe nicht rückstellbare Sicherung bei USB als Schutz durchaus als
sinvoll an. Ich würde nur noch eine Stromregelung über einen MosFET
nachschalten, die vom Chipsatz gesteuert wird.
1. Normalerweise dürfte die Sicherung nie auslösen, da ein IC den Strom
abschalten sollte, bevor die SMD-Sicherung anspricht.
2. Wenn die Sicherung doch anspricht ist etwas mehr defekt als nur die
Sicherung.
Diese finalen Sicherung gibt es für Strom, Spannung und Temperatur und
sollen meist wirklich nicht rücksetzbar sein, da dann eine
Schutzschaltung, die eher ansprechen sollte, nicht mehr funktioniert.
Z.B. habein einige Netzteile dies Sicherungen auch, wenn Sie
überlastfest sein sollen.
So sollte das sein, "fuse of last resort", die aber bei "normaler"
Ueberlast nie ausloesen sollte. Ausser wenn die elektronische
Ueberlastbremse versagt (dann ist es eh schon ein Service-Fall) oder der
Benutzer versehentlich eine hohe externe Spannung oder so draufballert.
Quote:
Auch für SMD-Sicherungen soll es Sicherungshalter geben, dass man diese
tauschen kann. Ich weiß dass da so manche den 2 Cents nachtrauern, die
die Sicherungshalter mehr kosten.
Braucht man nicht wenn die Schaltung sauber entwickelt wurde.
Quote:
Die Fertigungsmethoden in China sind doch bekannt. Von zwei
Sicherheitsschaltungen, wird nur eine tatsächlich bestückt.
Aber nicht bei guten Herstellern dort. Ich habe hier etliches aus China,
was recht ordentlich entwickelt und gefertigt ist.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Joerg
Guest
Sun Jul 04, 2010 6:16 pm
Sebastian Suchanek wrote:
Quote:
Thus spoke Joerg:
[...]
Echt? Das waere ja eine tolle Ingenieurleistung. "Sie haben
da hinten leider zuviel Gas gegeben und der Motor wurde zur
Sicherheit auf 20% gedrosselt. Bitte fahren sie die
naechste Vertragswerkstatt an um das rueckgaengig machen zu
lassen"
Willkommen in der Realität - OK, (noch) nicht ganz, aber fast.
Lesetipp:
http://www.heise.de/autos/artikel/Daten-unter-der-Haube-
1012221.html
Danke, das ist ein richtig guter Artikel. Uebel wird mir bei solchen
Sachen, und wie das ausieht haben die gut recherchiert, Zitat "Moderne
Motor-Software besteht aus 800 bis 1000 Modulen, manche sogar aus über
2000" <grusel>
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Joerg
Guest
Sun Jul 04, 2010 6:21 pm
Manuel Reimer wrote:
Quote:
Alexander wrote:
mein Mainboard kommt ganz offensichtlich von einem schlechten Hersteller:
Kurzschluss am USB-Port, Rechner geht aus. Panisch den USB-Stecker
wieder rausgezogen, Rechner läuft wieder an. Fehlermeldung: Kein Master
am IDE-Bus gefunden, brenzliger Geruch aus dem PC. Ergebnis der
Fehlersuche: Beide (!) internen Festplatten defekt, auf einer wurde ein
Chip gesprengt, wahrscheinlich weil die +12V noch vorhanden waren als
die +5V beim Herausziehen des USB-Steckers wieder kamen.
Mit solch fatalen Folgen hätte ich nie gerechnet.
Hat da jemand eine mögliche Erklärung für?
Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich mit USB die 5V
kurzschließe. Erstmal werden die viel zu feinen Leiterbahnen, wegen der
fehlenden Sicherung, wohl ziemlich heiß. Irgendwann sollte eine 5V-Bahn
nachgeben und entweder der USB-Port oder das ganze Mainboard ist Schrott.
Was ist hier aber mit den Festplatten passiert? Die hängen direkt am
Netzteil. Werden von diesem also mit den Betriebsspannungen versorgt.
Einzige Erklärung, die mir einfällt, wäre, dass entweder auf dem
Mainboard oder in einen IC durch den Überstrom ein Kurzschluss zwischen
irgendeiner Datenleitung zur Platte und z.B. 12V stattgefunden hat. Die
Platte also über den Datenanschluss mit reichlich Spannung "versorgt"
wurde.
Ach ja: An Alexander: Für den Fall hätte ich auch ganz gerne mal den
Mainboard-Hersteller gewusst...
Und den HD-Hersteller. Eine HD darf nicht kaputtgehen wenn die 12V und
5V unterschiedlich kommen oder eine gar nicht.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Alexander
Guest
Sun Jul 04, 2010 8:42 pm
Am 04.07.2010 19:21, schrieb Joerg:
Hallo Manuel, hallo Jörg,
Quote:
Ach ja: An Alexander: Für den Fall hätte ich auch ganz gerne mal den
Mainboard-Hersteller gewusst...
Und den HD-Hersteller. Eine HD darf nicht kaputtgehen wenn die 12V und
5V unterschiedlich kommen oder eine gar nicht.
die Festplatten waren beide schon älter und von Maxtor, DiamondMax 40
GB, Baujahr 2004 und Fireball 3 40 GB, Baujahr 2003. Bei der Platte
namens Fireball hat es den Chip gesprengt

Es lässt sich noch ein
TI-Logo erkennen. Die Bezeichnung ist teilweise nicht mehr lesbar, der
Rest lautet ...2XTBD8. Ein ebenfalls am IDE-Bus hängendes CD-Laufwerk
von Liteon funktioniert einwandfrei.
Das Mainboard ist von ASRock, auch schon älterer Typ mit einem AMD
Sempron 2400 Prozessor. Den Netzteiltyp weiß ich nicht, es ist irgendein
no-name Teil, allerdings mit leisem Lüfter.
Gruß,
Alexander
Alexander
Guest
Sun Jul 04, 2010 8:56 pm
Am 04.07.2010 18:41, schrieb Hergen Lehmann:
Hallo Hergen,
Quote:
Nun, zum einen sind Festplatten nicht dafür gebaut, mit "12V only" zu
laufen.
Zum anderen ist bei PC-Netzteilen oft nur die Haupt-Ausgangsspannung
wirklich geregelt, die anderen Spannungen folgen mehr oder weniger genau
aufgrund der magnetischen Kopplung im Trafo. Der Kurzschluss auf 5V
(oder dessen plötzliches Ende nach Ziehen des Steckers) könnte daher zu
einer Überspannung auf der 12V-Schiene geführt haben.
ich kenne einen ADC von LT, der sich sehr ungnädig verhält, wenn zuerst
analoge Signale an seinen Eingängen anliegen bevor die 5V-Versorgung
eingeschaltet wird. In diesem Fall zieht er aus der 5V-Versorgung einen
hohen Strom, der zum Hitzetod führt.
Das gleiche Verhalten vermute ich bei der Festplatten-Elektronik. Mit
vorhandenen 12V und fehlenden 5V hat ein Baustein einen Latch-Up, der
dann bei der Wiederkehr der 5V zur sofortigen Zerstörung geführt hat. An
Überspannungen auf dem 12V-Zweig glaube ich nicht, da der CD-Brenner und
das Diskettenlaufwerk keinen Schaden genommen haben.
Gruß,
Alexander
Manuel Reimer
Guest
Sun Jul 04, 2010 9:23 pm
Alexander wrote:
Quote:
Das Mainboard ist von ASRock, auch schon älterer Typ mit einem AMD
Sempron 2400 Prozessor. Den Netzteiltyp weiß ich nicht, es ist irgendein
no-name Teil, allerdings mit leisem Lüfter.
Mit denen hatte ich auch schon schlechte Erfahrungen. Einmal ein Board
wegen BIOS-Problemen als Garantiefall eingesendet und dann eines zurück
bekommen, das garkeinen Mucks mehr getan hat.
Soll aber nicht heißen, dass das bei anderen Boardherstellern nicht auch
auftritt. Die dämliche Abart, selbst den Tischgrill oder werweißwas an
USB stecken zu wollen und den USB-Port so als "Stromanschluss" zu
missbrauchen, sorgt wohl dafür, dass die Hersteller den Kunden
"größtmögliche Stromentnahme" bieten wollen... :-(
Gruß
Manuel
Goto page Previous 1, 2, 3, 4 Next