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Marte Schwarz
Guest
Thu Feb 02, 2012 2:25 pm
Hi Oliver,
Quote:
Aufgrund von Platzbeschränkugnen muss ich einen Akku im
vorderen Segment unterbringen und den anderen im hinteren.
Mit anderen Worten, die beiden Akkus sind ohnehin räumlich
voneinander getrennt und nur mit Kabeln verbunden.
Dann ist doch ohnehin schon alles gegessen.
Quote:
Außerdem: Falls ich, wie ursprünglich geplant, die 3,7V-
Handy-Akkus von Pollin verwende, wäre es das einfachste und
sicherste, sie mit einem passenden Original-Handy zu laden
Mach nicht so viel Umstand. Mit einem universallader kommst Du gut hin.
Im Wesentlichen wird ohnehin mit 4,1 V Konstantspannung geladen,
begrenzt mit einigen 100 mA am Anfang. Es mag sein, dass ein optimiertes
Ladeteil passender bis zu den 4,1 V hochziehen kann, danach ist es quasi
egal... LiIon oder LiPo unterscheiden sich hierbei ebenfalls nur
marginal. Mag sein, dass Du 5% der Kapazität verschenkst, wenn Du nicht
bis 4,2 V lädst, aber der Akku dankt Dir das durch viel mehr Zyklen...
Marte
Marte Schwarz
Guest
Thu Feb 02, 2012 2:28 pm
Hi Oliver,
Quote:
Ah, super! Da steht LiPo, aber ich nehme an, die würden
auch für LiIon-Akkus gehen, oder? Entscheidend ist ja
die Abschaltspannung von 3 Volt.
4,1 V bzw 4,2 V So wild ist es nicht, man will nur nicht unbedingt LiIon
auf 4;4 V heben, das mögen die nicht lange (einige 100 Zyklen kommen da
trotzdem heraus).
Quote:
(Ich bin noch etwas
unentschlossen, was ich jetzt für Akkus nehme, entweder
die LiIon-Handyakkus oder die LiPo-Doppelzelle; hat beides
Vor- und Nachteile.)
Erzähl mir mal die Vorteile von einem Doppelpack. Ich sehe derzeit
ausschließlich Nachteile.
Marte
Oliver
Guest
Thu Feb 02, 2012 4:58 pm
Hallo Marte,
Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Oliver,
[...]
(Ich bin noch etwas
unentschlossen, was ich jetzt für Akkus nehme, entweder
die LiIon-Handyakkus oder die LiPo-Doppelzelle; hat beides
Vor- und Nachteile.)
Erzähl mir mal die Vorteile von einem Doppelpack. Ich sehe derzeit
ausschließlich Nachteile.
Naja, ich könnte sie gemeinsam laden (wenn ich sie verkabele
und ein geeignetes Ladegerät verwende), ein Balancer ist ja
schon dabei, der auch gleichzeitig als Schutzschaltung
fungiert. Nachteil ist natürlich, dass das vom Handling
her aufwendiger wäre.
Bei den Handy-Akkus dagegen ist das Hauptproblem, wie ich die
Akkus kontaktiere. Kabel auf die Kontaktflächen zu löten wird
vermutlich nicht so gut gehen, und es darf keinesfalls ein
Kurzschluss entstehen.
Aber Du hast recht, ich tendiere momentan eher zu der Lösung
mit den Handy-Akkus. Das kristallisiert sich gerade so heraus,
wenn ich nochmal alles überdenke. Für das Kontaktieren muss
ich mir irgendwas basteln, notfalls backe ich einen Halter aus
Fimo und Sugru. :-)
Ich danke auf jeden Fall allen, die sich im Thread zu Wort
gemeldet haben. War insgesamt sehr hilf- und lehrreich und
hat mich definitiv weitergebracht!
Viele Grüße
Oliver
PS: Übrigens, hat zufällig jemand eine Ahnung, wofür der
dritte Kontakt an so einem Handy-Akku gut ist? Temperatur-
Sensor? Füllstand-Sensor? Vibrationsmotor? (Ich glaube
aber, dass bei diesem Teil der Vibrationsmotor im Handy
selbst ist, nicht im Akku.) Ich nehme an, dass ich den
einfach ignorieren kann und nur Plus und Minus anschließen
muss.
--
Oliver
Guest
Thu Feb 02, 2012 5:02 pm
Hallo Marte,
Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Oliver,
[...]
Außerdem: Falls ich, wie ursprünglich geplant, die 3,7V-
Handy-Akkus von Pollin verwende, wäre es das einfachste und
sicherste, sie mit einem passenden Original-Handy zu laden
Mach nicht so viel Umstand. Mit einem universallader kommst Du gut hin.
Da habe ich dann wieder das Kontaktierungsproblem. Beim
Original-Handy stecke ich den Akku einfach rein und fertig.
(Die Akkus sollen zum Laden nicht im Modellfahrzeug bleiben,
sondern herausgenommen werden, damit das Fahrzeug mit einem
zweiten Satz Akkus, den ich wechselweise benutze, weiterfahren
kann.)
Viele Grüße
Oliver
--
Wolfgang Mahringer
Guest
Thu Feb 02, 2012 8:02 pm
Hi Ralph,
Am 30.01.2012 09:08, schrieb Ralph Jud:
Quote:
Und der Unterschied zwischen den gängigen LiPos und den 3,7V-LiIon-
Zellen ist bezüglich Ladeverfahren nochmal /was/ genau?
*g*
vg,
Wolfgang
--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
Marte Schwarz
Guest
Thu Feb 02, 2012 10:16 pm
Hallo Oliver,
Quote:
Erzähl mir mal die Vorteile von einem Doppelpack. Ich sehe derzeit
ausschließlich Nachteile.
Naja, ich könnte sie gemeinsam laden (wenn ich sie verkabele
und ein geeignetes Ladegerät verwende), ein Balancer ist ja
schon dabei
Wo ist der dabei?
Quote:
, der auch gleichzeitig als Schutzschaltung
Die ist in der Tat schon in den Händiakkus eingebaut.
Quote:
fungiert. Nachteil ist natürlich, dass das vom Handling
her aufwendiger wäre.
Nicht wirklich. Ich dachte, Du willst die Akkus ohnehin in verschiedenen
Fahrzeugteilen unterbringen. Dann sind zwei getrennte Akkus viel
schlauer als ein Teil, das fest mit einem Kabel verbunden ist.
Quote:
Bei den Handy-Akkus dagegen ist das Hauptproblem, wie ich die
Akkus kontaktiere.
Wenn Du viel Strom ziehen willst, ja, aber ich hatte Dich so verstanden,
dass das weniger kritisch ist.
Es bieten sich Federkontakte an, Du kannst aber auch einfache Pigtails
anlöten. Ich habe bisher eigentlich immer litzen angelötet und die an
verpolsichere Steckverbinder aus DIL oder SIL-Stiftleisten gelötet. Die
Stiftleisten lassen sich mit einem abgeknipsten Stift und einem
gefüllten Loch recht einfach codieren, sind unschlagbar billig,
einigermaßen kontaktsicher und kompakt. Was will man mehr?
Quote:
Kabel auf die Kontaktflächen zu löten wird
vermutlich nicht so gut gehen,
Das geht sogar blendend. Die Kontaktflächen sind vergoldet und löten
sich hervorragend.
Quote:
und es darf keinesfalls ein Kurzschluss entstehen.
Dafür ist die Schutzschaltung zuständig

Soo schlimm ist ein kurzer
Kurzer dann auch wieder nicht. Ich wüsste aber nicht, wei Du den
schaffen willst. - Gut, es geht schon, aber man muss sich da fast
anstrengen...
Quote:
ich mir irgendwas basteln, notfalls backe ich einen Halter aus
Fimo und Sugru.
So schwer ist es ja auch nicht, eine passgenaue Halterung zu bauen und
dort ein paar Kontaktfedern zu plazieren.
Quote:
PS: Übrigens, hat zufällig jemand eine Ahnung, wofür der
dritte Kontakt an so einem Handy-Akku gut ist? Temperatur-
Sensor?
In der Regel ein NTC, den moderne Lader aber an sich nicht brauchen.
Quote:
Füllstand-Sensor?
Das gibt es gelegentlich auch, teils sogar mit Serienummernchip, damit
man keine Nachahmerakkus einsetzt, sondern brav teure Orginale braucht...
Quote:
Ich nehme an, dass ich den
einfach ignorieren kann und nur Plus und Minus anschließen
muss.
Zumindest bei denen, die ich bisher eingesetzt hatte hat das sowohl zum
Laden alsauch zum Entladen gereicht.
Marte
Ralph Jud
Guest
Fri Feb 03, 2012 3:47 pm
Hi Wolfgang,
Am 02.02.2012 20:02, schrieb *Wolfgang Mahringer*:
Quote:
der kann aber nur LiPo, nicht Li-Ion !
Und der Unterschied zwischen den gängigen LiPos und den 3,7V-LiIon-
Zellen ist bezüglich Ladeverfahren nochmal /was/ genau?
Belehre mich eines Besseren: Ladeschlussspannung für
Lipo 4,2 V/Zelle
LiIon 4,1 V/Zelle
.... so in wikopedia.de beschrieben unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Ladeverfahren
Als Modellflieger verwende ich beide Akku-Typen, und an
meinem Ladegerät kann ich die beiden Ladeverfahren separat
einstellen.
MW leben die LiIonen-Akkus länger, wenn die 4,1V/Zelle
eingehalten werden.
Gruß, Ralph
Wolfgang Mahringer
Guest
Fri Feb 03, 2012 4:37 pm
Hi Ralph,
Am 03.02.2012 15:47, schrieb Ralph Jud:
Quote:
Belehre mich eines Besseren: Ladeschlussspannung für
Lipo 4,2 V/Zelle
stimmt.
Quote:
LiIon 4,1 V/Zelle
stimmt so allgemein nicht. Es gibt auch LiIon mit 4,2V/Zelle.
Und die Zellen, die der OP verwenden sollte, sind solche.
Es ist eine Frage der Zellchemie.
Quote:
Als Modellflieger verwende ich beide Akku-Typen, und an
meinem Ladegerät kann ich die beiden Ladeverfahren separat
einstellen.
MW leben die LiIonen-Akkus länger, wenn die 4,1V/Zelle
eingehalten werden.
Das wird zwar oft behauptet, kann ich aber bisher nicht wirklich
nachvollziehen. Allerdings lade ich meine Akkus nur zu etwa 70%
auf, wenn ich sie länger nicht brauche.
vg,
WOlfgang
--
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Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
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