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Oliver Fromme
Guest
Sun Jan 29, 2012 5:25 pm
Hallo zusammen,
Ich habe in paar Anfängerfragen zu Li-Ion-Akkus. Ich habe
ein wenig gegoogelt und die Archive der Newsgroup angeschaut,
aber das hat mir leider nur so halb weitergeholfen.
Es geht um einen kleinen Modellbau-Motor, der eigentlich für
den Betrieb mit einer 9V-Batterie vorgesehen ist. In meinem
Fall ist aber nicht so richtig Platz für die Batterie, sie
ist zu dick. In der Länge habe ich aber reichlich Platz.
Nun bin ich bei Pollin über diesen Li-Ion-Akku gestolpert:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=270966
3,7 Volt, 800 mAh, und vor allen Dingen nur 4,6 mm dick.
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Erstens stellt sich mir die Frage, ob das so gut für die
Akkus ist, wenn ich sie ohne weitere Beschaltung an den
Motor anschließe. Insbesondere sollte ich etwas gegen eine
mögliche Tiefentladung unternehmen, nicht wahr? Was macht
man da am besten (vor allem: am einfachsten)?
Zweitens: Wie lade ich die Akkus? Ich möchte mir nichts
selbst basteln. Bei Pollin habe ich dieses "Universal-
LiIon-Ladegerät" entdeckt:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=351012
Gehe ich recht in der Annahme, dass ich damit so einen
3,7V-Akku laden kann? Natürlich müsste ich mir passende
Anschlüsse dazu basteln; mit etwas Glück genügen schon
zwei Krokokabel.
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Viele Grüße
Oliver
--
Wolfgang Mahringer
Guest
Sun Jan 29, 2012 6:11 pm
Hallo Oliver,
Am 29.01.2012 16:25, schrieb Oliver Fromme:
Quote:
Schnuckelig.
Quote:
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Erstens stellt sich mir die Frage, ob das so gut für die
Akkus ist, wenn ich sie ohne weitere Beschaltung an den
Motor anschließe.
Erst mal kein Problem, bis auf die Tatsache, dass bei 2 in
Serie geschaltene Zellen die "Anfangsspannung" (wenn die Zellen
bis zum Stehkragen voll sind) nur 4,2V (=Ladeschlussspannung) * 2
= 8.4V (ohne Last) haben. Die SPannung wird dann schnell auf
ca 3,5 * 2 = 7V zusammenbrechen, dann aber halten.
Hängt halt auch vom Strombedarf ab, Dazu hast Du nix geschrieben.
Quote:
Insbesondere sollte ich etwas gegen eine
mögliche Tiefentladung unternehmen, nicht wahr?
Unbedingt. Eine Tiefentladung und das wars für die betroffene
Zelle. Nicht unter 3V pro Zelle entladen lassen, wenn Du möchtest
dass die Zellen dauerhaft(er) halten.
Google im Netz nach Tiefentladeschutz
Quote:
Was macht man da am besten (vor allem: am einfachsten)?
Schutzmodul zwischenschalten.
Quote:
Das täte es zwar wohl technisch, hat aber 2 Probleme:
o Wie willst Du das mechanisch lösen, Dein "Akkupack" da
sauber zu kontaktieren?
o Balancer fehlt
Hol Dir lieber was aus dem Modellbaubereich mit eingebauten
Balancer, z.B. sowas:
http://www.freakware.de/shop/artikeldetails.php?show_artikel=48527
Du musst an Deinem Akkupack dann noch einen Balanceranschluß
draubauen, was aber kein Problem ist.
Ich würde mir aber halt einfach im selben Shop einen passenden
2S LiPo Akku holen, da sind die Anschlüsse schon fixfertig dran,
z.B.:
http://www.freakware.de/shop/artikeldetails.php?show_artikel=38629
Quote:
Gehe ich recht in der Annahme, dass ich damit so einen
3,7V-Akku laden kann?
Was hilft Dir das? Du musst ja 2 Akkuzellen laden.
Quote:
Natürlich müsste ich mir passende
Anschlüsse dazu basteln; mit etwas Glück genügen schon
zwei Krokokabel.
Nein, keinesfalls. *mitschaudernabwend*
Du solltest noch wissen, dass ein Kurzschluß oder eine Überladung
einer solchen Zelle recht dramatische Folgen haben kann (Brandgefahr).
In Camcorder-Akkus ist eine Schutzbeschaltung meist schon enthalten,
daher kann das Ladegerät einfach ausfallen. In Deinem Falle aber
nicht, da musst Du selbst dafür sorgen, wenn Dir Deine Bude lieb ist :-)
vg,
Wolfgang
--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
Oliver Fromme
Guest
Sun Jan 29, 2012 9:47 pm
Hallo Wolfgang,
Wolfgang Mahringer wrote:
Quote:
Am 29.01.2012 16:25, schrieb Oliver Fromme:
3,7 Volt, 800 mAh, und vor allen Dingen nur 4,6 mm dick.
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Erstens stellt sich mir die Frage, ob das so gut für die
Akkus ist, wenn ich sie ohne weitere Beschaltung an den
Motor anschließe.
Erst mal kein Problem, bis auf die Tatsache, dass bei 2 in
Serie geschaltene Zellen die "Anfangsspannung" (wenn die Zellen
bis zum Stehkragen voll sind) nur 4,2V (=Ladeschlussspannung) * 2
= 8.4V (ohne Last) haben. Die SPannung wird dann schnell auf
ca 3,5 * 2 = 7V zusammenbrechen, dann aber halten.
Hängt halt auch vom Strombedarf ab, Dazu hast Du nix geschrieben.
Sorry, Du hast recht, den Strombedarf sollte ich wirklich mal
messen. Aber es kann nicht sehr viel sein; mit einer normalen
9V-Alkali-Batterie läuft das Ding einen halben Tag. Wird also
weniger als 100 mA sein, an Steigungen vielleicht etwas mehr.
Der Motor läuft übrigens auch schon bei deutlich geringerer
Spannung an, 7 V ist gar kein Problem.
Quote:
Insbesondere sollte ich etwas gegen eine
mögliche Tiefentladung unternehmen, nicht wahr?
Unbedingt. Eine Tiefentladung und das wars für die betroffene
Zelle. Nicht unter 3V pro Zelle entladen lassen, wenn Du möchtest
dass die Zellen dauerhaft(er) halten.
Google im Netz nach Tiefentladeschutz
Werde ich machen, Danke für den Tip.
Quote:
Zweitens: Wie lade ich die Akkus? Ich möchte mir nichts
selbst basteln. Bei Pollin habe ich dieses "Universal-
LiIon-Ladegerät" entdeckt:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=351012
Das täte es zwar wohl technisch, hat aber 2 Probleme:
o Wie willst Du das mechanisch lösen, Dein "Akkupack" da
sauber zu kontaktieren?
Das würde ich schon irgendwie hinbekommen. In dem Modell
muss ich sie ja auch kontaktieren.
Quote:
o Balancer fehlt
Sorry, da heb ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt.
Mein Plan ist, die beiden Akkus einzeln zu laden (ich möchte
sie nicht zu einem Akkupack verbinden). In dem Fall benötige
ich doch keinen Balancer, oder?
Quote:
Natürlich müsste ich mir passende
Anschlüsse dazu basteln; mit etwas Glück genügen schon
zwei Krokokabel.
Nein, keinesfalls. *mitschaudernabwend*
Hm, Du hast recht, allein schon wegen der Kurzschlussgefahr.
Vermutlich ist es das Einfachste und Sicherste, so ein Handy
zu kaufen, für das der Akku ursprünglich gedacht war. Ich
habe gerade mal nachgesehen: Die werden gebraucht für unter
20 Euro verschleudert. Da könnte ich glatt zwei kaufen, dann
kann ich beide Akkus parallel laden ... Wobei das nicht so
wichtig ist; es kommt nicht so sehr auf die Ladezeit an.
Viele Grüße
Oliver
--
Marcel Müller
Guest
Mon Jan 30, 2012 12:10 am
Hallo,
On 29.01.2012 20:47, Oliver Fromme wrote:
Quote:
Erstens stellt sich mir die Frage, ob das so gut für die
Akkus ist, wenn ich sie ohne weitere Beschaltung an den
Motor anschließe.
Erst mal kein Problem, bis auf die Tatsache, dass bei 2 in
Serie geschaltene Zellen die "Anfangsspannung" (wenn die Zellen
bis zum Stehkragen voll sind) nur 4,2V (=Ladeschlussspannung) * 2
= 8.4V (ohne Last) haben. Die SPannung wird dann schnell auf
ca 3,5 * 2 = 7V zusammenbrechen, dann aber halten.
eine 9V Primärzelle hat die meiste Zeit auch weniger als 8V. Vollständig
entladen sogar weniger als 6V.
Quote:
Insbesondere sollte ich etwas gegen eine
mögliche Tiefentladung unternehmen, nicht wahr?
Unbedingt. Eine Tiefentladung und das wars für die betroffene
Zelle. Nicht unter 3V pro Zelle entladen lassen, wenn Du möchtest
dass die Zellen dauerhaft(er) halten.
Google im Netz nach Tiefentladeschutz
Werde ich machen, Danke für den Tip.
Mit einem FET kann man eine Schaltung basteln, die sich beim
unterschreiten einer bestimmten Spannung selbst den Saft absägt und
damit stabil abschaltet. Du musst allerdings beide Zellen einzeln
überwachen.
Quote:
o Balancer fehlt
Sorry, da heb ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt.
Mein Plan ist, die beiden Akkus einzeln zu laden (ich möchte
sie nicht zu einem Akkupack verbinden). In dem Fall benötige
ich doch keinen Balancer, oder?
Das ist korrekt. Aber beim Entladen musst Du trotzdem aufpassen.
Marcel
Ralph Jud
Guest
Mon Jan 30, 2012 9:08 am
Am 29.01.2012 18:11, schrieb *Wolfgang Mahringer*:
Quote:
der kann aber nur LiPo, nicht Li-Ion !
Ralph
Oliver Fromme
Guest
Mon Jan 30, 2012 4:45 pm
Marcel Müller wrote:
Quote:
On 29.01.2012 20:47, Oliver Fromme wrote:
[...]
Unbedingt. Eine Tiefentladung und das wars für die betroffene
Zelle. Nicht unter 3V pro Zelle entladen lassen, wenn Du möchtest
dass die Zellen dauerhaft(er) halten.
Google im Netz nach Tiefentladeschutz
Werde ich machen, Danke für den Tip.
Mit einem FET kann man eine Schaltung basteln, die sich beim
^^^
unterschreiten einer bestimmten Spannung selbst den Saft absägt und
damit stabil abschaltet. Du musst allerdings beide Zellen einzeln
überwachen.
Tja, "man" kann das vielleicht, aber ich leider nicht.
Ich kenne mich mit solchen Schaltungen leider nicht aus.
Das heißt, dass ich wohl irgendwas Fertiges bräuchte,
am besten wäre ein fertiges Modul, oder zumindest ein
Schaltplan (mit einem Lötkolben kann ich notfalls noch
umgehen).
Viele Grüße
Oliver
--
Oliver Fromme
Guest
Mon Jan 30, 2012 8:11 pm
Hallo,
Wolfgang Mahringer wrote:
Quote:
Am 29.01.2012 16:25, schrieb Oliver Fromme:
[Li-Ion Tiefentladeschutz]
Was macht man da am besten (vor allem: am einfachsten)?
Schutzmodul zwischenschalten.
Ich habe jetzt nochmal eine Weile gesucht, aber fertige Module
scheint es nicht so viele zu geben. Das folgende scheint aber
das zu tun, was ich brauche:
http://shop.lipopower.de/PCB-2-A-1-Zelle-Lipo-Li-ION
Wäre das geeignet als Tiefentladeschutz? Natürlich bräuchte
ich pro Akku ein Modul (also zwei). 2 A genügt vollkommen,
ich brauche nur ca. 100 mA.
Auf der Webseite steht der Warnhinweis, dass das Modul erst
nach Anlegen der Ladespannung am Ausgang aktiviert wird.
Ich will es aber gar nicht zum Laden verwenden, sondern nur
zum Entladen im Verbraucher. Gehe ich recht in der Annahme,
dass es in dem Fall genügen sollte, zum Aktivieren kurz den
Akku mit dem Ausgang zu verbinden (z.B. per Taster)?
Viele Grüße
Oliver
PS: Übrigens, vielen Dank für die Infos, ich blicke jetzt
schon ein wenig besser durch.
PPS: Nach reichlich googlen scheint es wohl so zu sein, dass
die allermeisten (wenn nicht sogar alle) Handy-Akkus ohnehin
schon eine Schutzschaltung enthalten. Aber bei den Akkus,
die ich verwenden möchte, ist es nicht ausdrücklich angegeben,
und ein zusätzlicher Schutz schadet sicherlich nicht.
--
Marte Schwarz
Guest
Tue Jan 31, 2012 12:35 pm
Hallo Oliver,
Quote:
Schutzmodul zwischenschalten.
Ich habe jetzt nochmal eine Weile gesucht, aber fertige Module
scheint es nicht so viele zu geben. Das folgende scheint aber
das zu tun, was ich brauche:
Hast Du doch alles schon, wenn Du den Händiakku von pollin nimmst. Lass
Dich da doch nicht so in die Irre leiten. Solange Du nicht viele Ampere
ziehen willst, wird das genau so klappen, wie Du Dir das ursprünglich
gedacht hast.
Das mit der Tiefentladung solltest Du aber in jedem Fall vermeiden. Wie
der Tiefentladeschutz im Händiakku aussieht weiss meine Kristallkugel
aber auch nicht. Im dümmsten Fall schaltet die interne Elektronik ab und
freiwillig nicht mehr an. Normalerweise kommt die aber wieder, wenn
keine Last mehr dran hängt.
Good luck
Marte
Volker Neurath
Guest
Tue Jan 31, 2012 10:10 pm
Oliver Fromme wrote:
Quote:
o Balancer fehlt
Sorry, da heb ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt.
Mein Plan ist, die beiden Akkus einzeln zu laden (ich möchte
sie nicht zu einem Akkupack verbinden). In dem Fall benötige
ich doch keinen Balancer, oder?
Wenn du die Zellen einzeln lädst, benötigst du keinen Balancer, das ist
richtig. Aber warum willst du das, wenn du die Zellen zum Betrieb doch
sowieso zusammenschalten musst?
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht
Matthias Kordell
Guest
Tue Jan 31, 2012 10:17 pm
Oliver Fromme tut geschreibselt haben:
Quote:
Hallo zusammen,
Ich habe in paar Anfängerfragen zu Li-Ion-Akkus. Ich habe
ein wenig gegoogelt und die Archive der Newsgroup angeschaut,
aber das hat mir leider nur so halb weitergeholfen.
Es geht um einen kleinen Modellbau-Motor, der eigentlich für
den Betrieb mit einer 9V-Batterie vorgesehen ist. In meinem
Fall ist aber nicht so richtig Platz für die Batterie, sie
ist zu dick. In der Länge habe ich aber reichlich Platz.
Nun bin ich bei Pollin über diesen Li-Ion-Akku gestolpert:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=270966
3,7 Volt, 800 mAh, und vor allen Dingen nur 4,6 mm dick.
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Bei Pollin gibt es einen ähnlichen Akku schon als Zweierpack. Das
Teil nennt sich BAK 553048P und enthält gleich eine
Schutzbeschaltung. Damit lösen sich schon einige deiner Probleme.
Für einzelne Zellen gibts bei Conrad Schutzschaltungen, aber die
kosten etwa so viel wie der ganze Akkupack.
Quote:
Zweitens: Wie lade ich die Akkus? Ich möchte mir nichts
selbst basteln. Bei Pollin habe ich dieses "Universal-
LiIon-Ladegerät" entdeckt:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=351012
Gehe ich recht in der Annahme, dass ich damit so einen
3,7V-Akku laden kann? Natürlich müsste ich mir passende
Anschlüsse dazu basteln; mit etwas Glück genügen schon
zwei Krokokabel.
Theoretisch müsste der gehen. Es geht aber auch ein einfaches
Modellbau-Ladegerät, mit dem oben von mir vorgeschlagenen Akku auch
ganz ohne Ballancer.
Matthias
Bastian Scholz
Guest
Wed Feb 01, 2012 11:32 am
Am 30.01.2012 19:11, schrieb Oliver Fromme:
Quote:
Auf der Webseite steht der Warnhinweis, dass das Modul erst
nach Anlegen der Ladespannung am Ausgang aktiviert wird.
Ich will es aber gar nicht zum Laden verwenden, sondern nur
zum Entladen im Verbraucher. Gehe ich recht in der Annahme,
dass es in dem Fall genügen sollte, zum Aktivieren kurz den
Akku mit dem Ausgang zu verbinden (z.B. per Taster)?
Diese Schutzschaltungen sind so geplant, das sie immer vor dem
Akku bleiben und Ihn auch vor Überspannung durch z.B. defekte
Ladegeräte schützen. Zum Aktivieren muss nur kurzfristig eine
Spannung über 2,5V angelegt werden...
Allerdings nehmen es LiIon Akkus auf Dauer schon etwas übel,
wenn sie immer auf 2,5V entladen werden. Die Schutzschaltungen
sind eher für den Notfall gedacht um den sofortigen Akkutod
zu verhindern. Für den Dauerbetrieb würde ich gucken, das
bei 2,8-3V abgeschaltet wird...
Grüße
Bastian
Oliver
Guest
Wed Feb 01, 2012 1:10 pm
Hallo Matthias,
Matthias Kordell wrote:
Quote:
Oliver Fromme tut geschreibselt haben:
3,7 Volt, 800 mAh, und vor allen Dingen nur 4,6 mm dick.
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Bei Pollin gibt es einen ähnlichen Akku schon als Zweierpack. Das
Teil nennt sich BAK 553048P und enthält gleich eine
Schutzbeschaltung. Damit lösen sich schon einige deiner Probleme.
Danke für den Tip!
Sieht sehr brauchbar aus, allerdings müsste ich die beiden
Zellen trennen, da der Pack sonst mit 1 cm zu dick wäre.
Ich hoffe, dass das zerstörungsfrei geht und auch die
Schutzschaltung bzw. der Balancer dann noch funktioniert.
Ist auf jeden Fall einen Versuch wert, denke ich.
Quote:
Für einzelne Zellen gibts bei Conrad Schutzschaltungen, aber die
kosten etwa so viel wie der ganze Akkupack.
Hmm. Kannst Du da einen Suchbegriff oder ein Artikelnummer
nennen? Ich bin leider nicht fündig geworden. Die Kosten
sind erstmal zweitrangig.
Viele Grüße
Oliver
--
Matthias Kordell
Guest
Wed Feb 01, 2012 10:12 pm
Oliver tut geschreibselt haben:
Quote:
Hallo Matthias,
Matthias Kordell wrote:
Oliver Fromme tut geschreibselt haben:
3,7 Volt, 800 mAh, und vor allen Dingen nur 4,6 mm dick.
Davon könnte ich zwei Stück in Reihe schalten, um den Motor
anzutreiben. Nun habe ich nur zwei Problemchen:
Bei Pollin gibt es einen ähnlichen Akku schon als Zweierpack.
Das Teil nennt sich BAK 553048P und enthält gleich eine
Schutzbeschaltung. Damit lösen sich schon einige deiner
Probleme.
Danke für den Tip!
Sieht sehr brauchbar aus, allerdings müsste ich die beiden
Zellen trennen, da der Pack sonst mit 1 cm zu dick wäre.
Das geht, du musst nur die Zellen vorher von der Platine ablöten.
Die Zellen musst du dann halt mit etwas Draht oder Litze an der
Platine anschließen.
Quote:
Ich hoffe, dass das zerstörungsfrei geht und auch die
Schutzschaltung bzw. der Balancer dann noch funktioniert.
Das Trennen ist eigentlich kein Problem, man muss nur vorsichtig
ziehen. Ich habe das vor zwei Wochen erst mit einem halben Dutzend
dieser Packs gemacht und sie in vier Dreierpacks umgebaut. Damit
habe ich meinen Laptopakku wiederbelebt.
Quote:
Für einzelne Zellen gibts bei Conrad Schutzschaltungen, aber die
kosten etwa so viel wie der ganze Akkupack.
Hmm. Kannst Du da einen Suchbegriff oder ein Artikelnummer
nennen? Ich bin leider nicht fündig geworden. Die Kosten
sind erstmal zweitrangig.
Bei Conrad hat das Teil die Bestellnummer 155151 und ist mit 2,35EUR
sogar billiger als gedacht. Dieses Modul ballanciert aber nicht.
Matthias
Oliver
Guest
Thu Feb 02, 2012 2:10 pm
Volker Neurath wrote:
Quote:
Oliver Fromme wrote:
Sorry, da heb ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt.
Mein Plan ist, die beiden Akkus einzeln zu laden (ich möchte
sie nicht zu einem Akkupack verbinden). In dem Fall benötige
ich doch keinen Balancer, oder?
Wenn du die Zellen einzeln lädst, benötigst du keinen Balancer, das
ist richtig. Aber warum willst du das, wenn du die Zellen zum Betrieb
doch sowieso zusammenschalten musst?
Da muss ich wohl etwas weiter ausholen ... Ich möchte die
Akkus in eine Art Modellfahrzeug einbauen. Das Fahrzeug
besteht aus drei Segmenten, die beweglich aneinandergekoppelt
sind; im mittleren Segment steckt der Antriebsmotor.
Aufgrund von Platzbeschränkugnen muss ich einen Akku im
vorderen Segment unterbringen und den anderen im hinteren.
Mit anderen Worten, die beiden Akkus sind ohnehin räumlich
voneinander getrennt und nur mit Kabeln verbunden.
Außerdem: Falls ich, wie ursprünglich geplant, die 3,7V-
Handy-Akkus von Pollin verwende, wäre es das einfachste und
sicherste, sie mit einem passenden Original-Handy zu laden
(gibt's ausrangiert für ca. 20 Euro, also kein großes Geld).
Das geht natürlich nicht, wenn sie fest zusammengeschaltet
sind.
Viele Grüße
Oliver
--
Oliver
Guest
Thu Feb 02, 2012 2:17 pm
Hallo Matthias,
Matthias Kordell wrote:
Quote:
Oliver tut geschreibselt haben:
Matthias Kordell wrote:
Für einzelne Zellen gibts bei Conrad Schutzschaltungen, aber die
kosten etwa so viel wie der ganze Akkupack.
Hmm. Kannst Du da einen Suchbegriff oder ein Artikelnummer
nennen? Ich bin leider nicht fündig geworden. Die Kosten
sind erstmal zweitrangig.
(Ich muss hier mal anmerken, dass ich die Suchfunktion
von Conrad ziemlich behämmert finde. Entweder findet man
damit gar nichts oder 3957 Artikel auf einmal.)
Quote:
Bei Conrad hat das Teil die Bestellnummer 155151 und ist mit 2,35EUR
sogar billiger als gedacht. Dieses Modul ballanciert aber nicht.
Ah, super! Da steht LiPo, aber ich nehme an, die würden
auch für LiIon-Akkus gehen, oder? Entscheidend ist ja
die Abschaltspannung von 3 Volt. (Ich bin noch etwas
unentschlossen, was ich jetzt für Akkus nehme, entweder
die LiIon-Handyakkus oder die LiPo-Doppelzelle; hat beides
Vor- und Nachteile.)
Die Dinger wären sogar in meiner Conrad-Filiale vorrätig;
da kann ich glatt nachher mal vorbeischlurfen.
Danke Dir!
Viele Grüße
Oliver
--
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