EDAboard.com | EDAboard.de | EDAboard.co.uk | EE World

LiIonen Akku mit 68 Volt und 8000mAh

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - LiIonen Akku mit 68 Volt und 8000mAh

Goto page Previous  1, 2, 3, 4 ... 26, 27, 28  Next

Hartmut Kraus
Guest

Sat Dec 08, 2018 11:45 am   



Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Olaf Schultz:
Quote:
On 12/08/2018 04:44 AM, Hartmut Kraus wrote:
Am 07.12.18 um 21:50 schrieb Olaf Schultz:
On 12/07/2018 07:51 PM, Hartmut Kraus wrote:
Am 07.12.18 um 18:55 schrieb Olaf Schultz:
On 12/07/2018 05:39 PM, Hartmut Kraus wrote:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:
..
Die erwähnte Sparmaßnahme war ja nur eine von unzähligen - oder
hast du
z.B. mal ein Westauto mit Alu-Batteriekabeln gesehen ...


Frag mich nicht, aber ich habe Westflugzeuge mit Alu-G-Routen gesehen.

Hm, was heißt "Routen" bei Flugzeugen? (Doch nicht "Flugroute") ;)

Ne, Kabelstränge auf Deutsch...

Ach so, das war mir nur für Leiterplatten ein Begriff. Und was ist Alu /G/?


G wie Generator... sind die Drehstromkabel-Stränge von den Generatoren
in den Triebwerken/APU zu den "Hauptverteilern"


Ah so, also die dicksten Dinger. Nun, ich vermute mal, nicht aus
Kupfermangel, sondern weil Alu schlichtweg leichter ist, korrekt?

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Sat Dec 08, 2018 3:45 pm   



Am 08.12.18 um 11:30 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Am 12/7/18 um 5:39 PM schrieb Hartmut Kraus:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:

Auch nicht schlecht. Nun ihr hattet ja auch eine ganz andere
Industrie im Rücken als die DDR, die den Krieg zweimal verloren
hatte, u.a. die Hauptlast der Reparationen für ganz Deutschland
tragen durfte.

Ah ja, wiedermal die übliche Ausblendung des Selbstanteils an der DDR
Misere.

Welcher Selbstanteil?

Tatsache ist doch, das die Siegermächte des WK II unterschiedliche
Wirtschaftsmodelle verfolgten. Die UdSSR unterstützte die Deutschen,
welche im Sozialismus, also Verstaatlichung der Produktionsmittel, ihr
Heil sahen.

Im Kardinalfehler der Marxschen Theorie, der als einziges davon in die
Praxis umgesetzt wurde. Womit der "Reasozialismus" mit Sozialismus
nichts mehr gemein hatte als den Namen. Von Unterstützung der DDR durch
die UdSSR konnte übrigens kaum die Rede sein, höchstens in umgekehrter
Richtung. ;)

Während GB insbesondere die USA eine freie Marktwirschaft
favorisierten. Auch im Westen gab es starke Kräfte die einer
Marktwirtschaft misstrauisch gegenüber standen. Glücklicherweise
obsiegten die, welche dem Kapitalismus den Vorzug gaben.
Ich denke, so wird ein Schuh draus.

So lange das "realsozialistische" Gegenstück da war, wurde einer draus.
Du glaubst doch nicht, dass der ursprüngliche Plan ("Deutschland zurück
zu einem Agrarland") aus reiner Menschenfreundlichkeit aufgegeben wurde?
Zugunsten des (Marshall-Plans? fragmichmal) - alles 'reingepumpt, es
musste schließlich ein Gegenstück geschaffen werden, wo es den Leuten
spürbar besser ging.

Und nach der "Wiederveinigung" haste ja gesehen, was los war. "So wie
der Bau der Mauer 61 eine Notlösung war, so war ihre plötzliche
vollständige Öffnung 89 eine Notlösung" (Wer hat das gesagt - irgendein
westlicher Politiker, aber da hatte er mal Recht.) "Sie hätte praktisch
Stein für Stein abgetragen werden müssen."

Also zu diesem Witz genannt "friedliche Revolution": Dieses ausgehöhlte
Staatsgebilde zum Einsturz zu bringen, war keine Kunst mehr -
insbesondere, weil der Rückhalt aus Moskau weg war. Und im Gegensatz zu
'53 und '61 blieben dieses Mal die sowjetischen Panzer in den Kasernen -
Gorbi sein Dank, da sind wir haarscharf an einem Bürgerkrieg vorbei. (Es
waren auch schon Bewaffnete unterwegs, aber die dachten nicht dran, auf
die Demonstranten zu schießen - als "Kampfgruppen der Arbeiterklasse"?
Ha, ha.) Nur Honni wusste wie immer von nichts - der fuhr wohl noch im
Frühjahr '90 nach Moskau, um sich Gorbis Segen zu holen. Und die
Maueröffnung war ja auch nicht so geplant - die Massen vor dem Fernseher
hatten nur Schabowski in der bewussten Pressekonferenz falsch
verstanden: "Ab sofort hat jeder Bürger der DDR das Recht, die Ausreise
zu beantragen..." - so etwa. Prompt stürmten die Massen die
Grenzübergänge - die Posten wussten nicht, was sie machen sollten.

Nur den schwierigeren Teil jeder Revolution haben wir dummen Ossis
(geblendet von Reisefreiheit und D-Mark) gründlich versemmelt: Danach
was Besseres aufbauen. Das wäre zwar auch ein Novum der Geschichte
gewesen (oder kennst du eine Revolution, die denen zugute kam, die sie
gemacht haben) - aber die einmalige Chance hatten wir. Im Sinne z.B.
einer "Sonderwirtschaftszone" - konkret hat z.B Frankreich Verhandlungen
über Wirtschaftsverträge angeboten ...

Und was war der Auftrag der THA? "Alles, was im Osten nicht von allein
den Bach 'runtergeht, schlucken oder plattmachen - wir können keine
Konkurrenz gebrauchen!" Und Rohwedder musste sterben, weil er's besser
machen wollte (oder glaubst etwa noch irgendwer irgendelche RAF -
Verschwörungstheorien)? Ergebnis: Statt der kalkulierten 200 Mrd.
Privatisierungserlös 600 Mrd. Miese (oder umgekehrt - jedenfalls das
größte zivile Zuschussgeschäft der deutschen Geschichte). Und seitdem
jährliche Transferleistungen von West nach Ost in doppelter Höhe des
gesamten "Nationaleinkommens" der DDR (etwa vergleichbar mit dem BIP),
wenn man mal 1M = 1DM rechnet. Lies mal Michael Jürgs: "Die Treuhändler
- wie Helden und Halunken die DDR verkauften" ;)

Das war also der Sieg des Kapitalismnus über den Sozialismus, ha, ha.


Na, jetzt hab' ich mal wieder richtig Dampf abgelassen, was? Aber
@Horst-Dieter: Warum lese ich kein Wort der Erwiderung und keine Antwort
auf meine Frage?

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Sat Dec 08, 2018 4:45 pm   



Am 08.12.18 um 11:30 schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Am 12/7/18 um 5:39 PM schrieb Hartmut Kraus:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:

Auch nicht schlecht. Nun ihr hattet ja auch eine ganz andere
Industrie im Rücken als die DDR, die den Krieg zweimal verloren
hatte, u.a. die Hauptlast der Reparationen für ganz Deutschland
tragen durfte.

Ah ja, wiedermal die übliche Ausblendung des Selbstanteils an der DDR
Misere.

Welcher Selbstanteil?


Na, inzwischen drauf gekommen?

--
http://hkraus.eu/

Gerrit Heitsch
Guest

Sat Dec 08, 2018 6:45 pm   



On 12/7/18 6:55 PM, Olaf Schultz wrote:
Quote:
On 12/07/2018 05:39 PM, Hartmut Kraus wrote:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:
..
Die erwähnte Sparmaßnahme war ja nur eine von unzähligen - oder hast du
z.B. mal ein Westauto mit Alu-Batteriekabeln gesehen ...


Frag mich nicht, aber ich habe Westflugzeuge mit Alu-G-Routen gesehen.
Und wenn ich zur richtigen Uhrzeit hier in HH rausgucke, dann sehe ich
täglich noch davon welche... So schlecht kann Alu dann doch nicht sein
Wink


Ist es auch nicht, die ganzen Hochspannungsleitungen benutzen Alu als
Leiter. Es ist nunmal deutlich leichter als Kupfer (selbst wenn man den
höheren Widerstand durch mehr Alu kompensiert) und wenn man es korrekt
verarbeitet auch kein Problem. Letzteres ist eben das was Alu in Verruf
gebracht hat, nicht jeder kann es korrekt verarbeiten.

Gerrit

Hartmut Kraus
Guest

Sat Dec 08, 2018 9:45 pm   



Am 08.12.18 um 18:42 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 12/7/18 6:55 PM, Olaf Schultz wrote:
On 12/07/2018 05:39 PM, Hartmut Kraus wrote:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:
..
Die erwähnte Sparmaßnahme war ja nur eine von unzähligen - oder hast du
z.B. mal ein Westauto mit Alu-Batteriekabeln gesehen ...


Frag mich nicht, aber ich habe Westflugzeuge mit Alu-G-Routen gesehen.
Und wenn ich zur richtigen Uhrzeit hier in HH rausgucke, dann sehe ich
täglich noch davon welche... So schlecht kann Alu dann doch nicht sein
;-)

Ist es auch nicht, die ganzen Hochspannungsleitungen benutzen Alu als
Leiter. Es ist nunmal deutlich leichter als Kupfer (selbst wenn man den
höheren Widerstand durch mehr Alu kompensiert) und wenn man es korrekt
verarbeitet auch kein Problem. Letzteres ist eben das was Alu in Verruf
gebracht hat, nicht jeder kann es korrekt verarbeiten.


Und eben die "korrekte" Verabeitung ist kein triviales Problem. Also der
Tipp unseres Hausmeisters damals, die Kemmen in den Steckdosen immer mal
nachzuziehen - der war nicht ganz von der Hand zu weisen. In der, wo ich
das Bügeleisen drin hatte, hatte es schon angefangen zu schmoren. Scheiß
- Alukabel.

--
http://hkraus.eu/

Wolfgang
Guest

Sun Dec 09, 2018 12:45 pm   



Am 05.12.2018 um 20:32 schrieb Andreas Bockelmann:
Quote:
Anton Triol schrieb:
Am 05.12.2018 um 17:42 schrieb Andreas Bockelmann:
Hallo liebe Zielgruppe,

ich stolpere gerade über
https://www.ebay.de/itm/292749094030

Akkuschlagschrauber mit zwei LiIonen Akkus zu 8000mAh bei 68 Volt.
Wie schaffen die Chinesen das in der Größe und zu dem kleinen Preis?



Vor allem mit einem Ladegerät mit 21V DC...

Ich wollte es auch nur mal zur Erheiterung hier reinschleppen.



Na dann. Solange ihr euch noch über China erheitern könnt, ist ja eure
Blasenwelt noch wunderbar in Ordnung...

Axel Berger
Guest

Sun Dec 09, 2018 1:45 pm   



Wolfgang wrote:
Quote:
Na dann. Solange ihr euch noch über China erheitern könnt,
ist ja eure Blasenwelt noch wunderbar in Ordnung...


Es geht nicht um China sondern um deutsche Hndler in Deutschland. Und
um eine Gewerbeaufsicht, die korrekte Angaben in Zoll oder Pfund
moniert, vollkommen falsche Angaben oder solche in kW/h aber durchgehen
lt.

--
/\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Strae 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
X in | D-50829 Kln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Horst-Dieter Winzler
Guest

Sun Dec 09, 2018 1:45 pm   



Am 12/8/18 um 11:30 AM schrieb Hartmut Kraus:
Quote:
Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Am 12/7/18 um 5:39 PM schrieb Hartmut Kraus:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:

Auch nicht schlecht. Nun ihr hattet ja auch eine ganz andere
Industrie im Rücken als die DDR, die den Krieg zweimal verloren
hatte, u.a. die Hauptlast der Reparationen für ganz Deutschland
tragen durfte.

Ah ja, wiedermal die übliche Ausblendung des Selbstanteils an der DDR
Misere.

Welcher Selbstanteil?


Bevor ehemalige DDR Bürger sich in Schuldzuweisungen gen BRD ergehen,
sollten sie realisieren, das für die Zustände in der DDR die DDR
Regierung selbst verantwortlich war. Eine kommunistische Regierung die
immer wieder betonte, mit ihrem sozialistischen Gesellschaftsmodell den
Westen wirtschaftlich einholen und sogar überholen zu wollen.

Was viele wohl nicht wissen, gegen Ende seiner Macht wollte Walter
Ulbricht (Stalinist par excellence) den Betrieben mehr Freiheiten zu
gestehen. Leider von seinen Nachfolger wie Krenz etc nicht gewollt.

Quote:
Tatsache ist doch, das die Siegermächte des WK II unterschiedliche
Wirtschaftsmodelle verfolgten. Die UdSSR unterstützte die Deutschen,
welche im Sozialismus, also Verstaatlichung der Produktionsmittel, ihr
Heil sahen.

Im Kardinalfehler der Marxschen Theorie, der als einziges davon in die
Praxis umgesetzt wurde. Womit der "Reasozialismus" mit Sozialismus
nichts mehr gemein hatte als den Namen. Von Unterstützung der DDR durch
die UdSSR konnte übrigens kaum die Rede sein, höchstens in umgekehrter
Richtung. Wink


Der Kardinalfehler des Marxismus ist, anzunehmen, alle Menschen seien
gleich. Und eben das ist nicht der Fall. Kein Mensch gleicht genau dem
anderen! Jede Theorie wie der Sozialismus bzw Kommunismus die dieses
Marxistische Dogma zu ihrer Grundannahme macht, muß zwangsläufig zu
falschen Ergebnissen führen.

Quote:
Während GB insbesondere die USA eine freie Marktwirschaft
favorisierten. Auch im Westen gab es starke Kräfte die einer
Marktwirtschaft misstrauisch gegenüber standen. Glücklicherweise
obsiegten die, welche dem Kapitalismus den Vorzug gaben.
Ich denke, so wird ein Schuh draus.

So lange das "realsozialistische" Gegenstück da war, wurde einer draus.
Du glaubst doch nicht, dass der ursprüngliche Plan ("Deutschland zurück
zu einem Agrarland") aus reiner Menschenfreundlichkeit aufgegeben wurde?
Zugunsten des (Marshall-Plans? fragmichmal) - alles 'reingepumpt, es
musste schließlich ein Gegenstück geschaffen werden, wo es den Leuten
spürbar besser ging.


Der sog. Morgenthau Plan war eine obskure Idee die schon damals als
absurd abgetan wurde. Nie wirklich ernst genommen. Den Verantwortlichen
in den USA war bewußt, das man Deutschland nicht in einen Agrarstaat
verwandeln kann ohne ganz Europa zu schädigen. Die USA hatten nicht vor,
auf unabsehbare Zeit Europa zu alimentieren. Genau das wäre eine Folge
dieses Plans gewesen.

Allerdings sind die Grünlinken mit ihren Ideen zum Umbau der Witschaft
auf dem besten Weg die Grundlagen des Wohlstands in Deutschland
nachhaltig zu zerstören. Der Morgenthau Plan könnte also doch noch
Wirklichkeit werden, aber durch Dummheit vieler Deutschen selber.

Der Marschall Plan wird viel zu wichtig genommen. Die wirkliche Hilfe
der USA waren die niedrigen Zölle die auf Einfuhren wie zB von Autos aus
Europa erhoben wurden, denn so war es den Deutschen möglich, ihren
Wohlstand selbst erarbeiten zu könnne.
Selbst erarbeitetes wird immer höher geschätzt als Geschenktes!



Quote:
Nur den schwierigeren Teil jeder Revolution haben wir dummen Ossis
(geblendet von Reisefreiheit und D-Mark) gründlich versemmelt: Danach
was Besseres aufbauen. Das wäre zwar auch ein Novum der Geschichte
gewesen (oder kennst du eine Revolution, die denen zugute kam, die sie
gemacht haben) - aber die einmalige Chance hatten wir. Im Sinne z.B.
einer "Sonderwirtschaftszone" - konkret hat z.B Frankreich Verhandlungen
über Wirtschaftsverträge angeboten ...


Das die DDR Wirtschaft ruiniert war, war den Verantwortlichen in der BRD
durchaus bewußt. Ruiniert von den Kommunisten. Kann garnicht oft genug
betont werden. Das Problem waren die DDR Bürger. Hätten die die Gedult
aufgebracht, unter dem Schirm des Westens ihre Betriebe, ihre Wirtschaft
zu sanieren? Kohl glaubte nicht daran. Ich neige dieser Ansicht Kohls
inzwischen auch zu. Siehe dazu auch die Eingliederung des Saarlandes in
die BRD insbesonder wie lange man sich Zeit gelassen hat.

Quote:
Und was war der Auftrag der THA? "Alles, was im Osten nicht von allein
den Bach 'runtergeht, schlucken oder plattmachen - wir können keine
Konkurrenz gebrauchen!" Und Rohwedder musste sterben, weil er's besser
machen wollte (oder glaubst etwa noch irgendwer irgendelche RAF -
Verschwörungstheorien)? Ergebnis: Statt der kalkulierten 200 Mrd.
Privatisierungserlös 600 Mrd. Miese (oder umgekehrt - jedenfalls das
größte zivile Zuschussgeschäft der deutschen Geschichte). Und seitdem
jährliche Transferleistungen von West nach Ost in doppelter Höhe des
gesamten "Nationaleinkommens" der DDR (etwa vergleichbar mit dem BIP),
wenn man mal 1M = 1DM rechnet. Lies mal Michael Jürgs: "Die Treuhändler
- wie Helden und Halunken die DDR verkauften" ;)

Das war also der Sieg des Kapitalismnus über den Sozialismus, ha, ha.

Die DDR Wirtschaft war ruiniert. Das war damals ein mehr oder weniger
offenes Geheimnis. Das Urteil eines BMW Meister soll für vieles stehen.
Er besichtigte nach der Wende genau den Betrieb den er Anfang 1950 gen
Westen verlassen hat. Er urteilte, das er sofort wieder an seinem
Arbeitsplatz hätte anfangen können. Nichts hatte sich seit seinem Abgang
geändert, nur alles war mehr runtergewirtschaftte worden als 1950.

--
---hdw---

Frank Müller
Guest

Sun Dec 09, 2018 2:45 pm   



Horst-Dieter Winzler schrieb:
Quote:
Am 12/8/18 um 11:30 AM schrieb Hartmut Kraus:
Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Am 12/7/18 um 5:39 PM schrieb Hartmut Kraus:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:

Auch nicht schlecht. Nun ihr hattet ja auch eine ganz andere Industrie
im Rücken als die DDR, die den Krieg zweimal verloren hatte, u.a. die
Hauptlast der Reparationen für ganz Deutschland tragen durfte.

Ah ja, wiedermal die übliche Ausblendung des Selbstanteils an der DDR
Misere.

Welcher Selbstanteil?

Bevor ehemalige DDR Bürger sich in Schuldzuweisungen gen BRD ergehen,
sollten sie realisieren, das für die Zustände in der DDR die DDR Regierung
selbst verantwortlich war.


Die DDR war ein sowjetisch besetztes Gebiet, da passierte nichts
was der große Bruder im Osten nicht wollte. Die DDR-Regierung
waren nur Marionetten, denen jetzt die Schuld zu geben ist mal
wieder typisch für die jetzige Zeit...
Das einzige woran die DDR-Regierung wirklich Schuld war war die
Maueröffnung, die war sicher nicht so geplant.

Quote:
Eine kommunistische Regierung die immer wieder betonte, mit ihrem
sozialistischen Gesellschaftsmodell den Westen wirtschaftlich einholen und
sogar überholen zu wollen.


Das ist die kommunistische Maßnahme die jetzt grade abläuft
nachdem Ulbrichts "überhohlen ohne einzuholen" nicht funktioniert hat...

>>> Während GB insbesondere die USA eine freie Marktwirschaft favorisierten.

Die USA sind grade auf den Weg in eine Diktatur, einen
passenden Diktatur haben sie schon...

Quote:
Das die DDR Wirtschaft ruiniert war, war den Verantwortlichen in der BRD
durchaus bewußt. Ruiniert von den Kommunisten. Kann garnicht oft genug
betont werden. Das Problem waren die DDR Bürger. Hätten die die Gedult
aufgebracht, unter dem Schirm des Westens ihre Betriebe, ihre Wirtschaft
zu sanieren? Kohl glaubte nicht daran.


Wie sollte denn das auch funktionieren? Der Westen hat seinen Bedarf
damals schon mehr als gedeckt und als der Osten und damit die DDR
dazu kam hatte man ein neues Absatzgebiet.
Auch wenn es in der DDR Betriebe gab die auf "weltniveau" produzieren
konnten, so war für diese einfach kein Absatzmarkt da.

>> Das war also der Sieg des Kapitalismnus über den Sozialismus, ha, ha.

Der Kapitalismus wird nicht das ende der Fahnenstange sein, wenn ich
sehe wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander
geht kann da noch einiges passieren.

Frank

Hartmut Kraus
Guest

Sun Dec 09, 2018 3:45 pm   



Am 09.12.18 um 14:59 schrieb Axel Berger:
Quote:
Frank Müller wrote:
Die DDR war ein sowjetisch besetztes Gebiet, da passierte nichts
was der große Bruder im Osten nicht wollte.

Eine gewisse Zeit dürfte es wirklich so gewesen sein. Noch unter
Ulbricht weichte es sich auf


Und unter Honecker verhärtete es sich wieder. Das war der wahre Grund
für den Machtwechsel, nicht etwa "gesundheitliche Probleme" Ulbrichts.

Und das lief so: Der wurde unter irgend einem Vorwand in eine abgelegene
Villa bestellt. (die Stasi-Leute, die "zur Sicherheit" dabei waren,
wunderten sich nur, warum sie Maschinenpistolen mitnehmen sollten) - und
dort hat an den alten Mann so lange bearbeitet, bis er seien Rücktritt
unterchrieb.

Wer's nicht glaubt - Quelle: "Spionageschef im geheimen Krieg" von
Markus Wolf.

Quote:
und spätestens mit Gorbachow wird es
wirklich falsch.


Richtig, da sind sie abgezogen. Aber auch nicht bedingungslos, wenn ich
das richtig in Erinnerung habe.

Quote:
und als der Osten und damit die DDR
dazu kam hatte man ein neues Absatzgebiet.

Da sind viele gnaden- und rücksichtslos über den Tisch gezogen worden.
Mein Vetter sagte mir damals: "Sei froh, daß dich hier im Dorf jeder
kennt. Normalerweise werden, wenn ein Westwagen einbiegt, die Hunde
losgelassen." Dem ging einiges voraus.


Weiß Gott, ich habe in der "sozialen" Marktwirtschft auch genug Lehrgeld
gezahlt. ;)

--
http://hkraus.eu/

Axel Berger
Guest

Sun Dec 09, 2018 3:45 pm   



Frank Mller wrote:
Quote:
Die DDR war ein sowjetisch besetztes Gebiet, da passierte nichts
was der große Bruder im Osten nicht wollte.


Eine gewisse Zeit drfte es wirklich so gewesen sein. Noch unter
Ulbricht weichte es sich auf und sptestens mit Gorbachow wird es
wirklich falsch.

Quote:
und als der Osten und damit die DDR
dazu kam hatte man ein neues Absatzgebiet.


Da sind viele gnaden- und rcksichtslos ber den Tisch gezogen worden.
Mein Vetter sagte mir damals: "Sei froh, da dich hier im Dorf jeder
kennt. Normalerweise werden, wenn ein Westwagen einbiegt, die Hunde
losgelassen." Dem ging einiges voraus.

--
/\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Strae 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
X in | D-50829 Kln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Hartmut Kraus
Guest

Sun Dec 09, 2018 3:45 pm   



Am 09.12.18 um 13:31 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Quote:
Am 12/8/18 um 11:30 AM schrieb Hartmut Kraus:
Am 08.12.18 um 10:27 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Am 12/7/18 um 5:39 PM schrieb Hartmut Kraus:
Am 07.12.18 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:

Auch nicht schlecht. Nun ihr hattet ja auch eine ganz andere
Industrie im Rücken als die DDR, die den Krieg zweimal verloren
hatte, u.a. die Hauptlast der Reparationen für ganz Deutschland
tragen durfte.

Ah ja, wiedermal die übliche Ausblendung des Selbstanteils an der DDR
Misere.

Welcher Selbstanteil?

Bevor ehemalige DDR Bürger sich in Schuldzuweisungen gen BRD ergehen,
sollten sie realisieren, das für die Zustände in der DDR die DDR
Regierung selbst verantwortlich war.


Zun Teil. Leider wurde das letze Wort immer in Moskau gespochen. Und ich
habe niemandem sonst Schuld zugewiesen, auch nicht "der BRD". Obwohl man
da auch einiges finden könnte.

Quote:
Eine kommunistische Regierung die
immer wieder betonte, mit ihrem sozialistischen Gesellschaftsmodell den
Westen wirtschaftlich einholen und sogar überholen zu wollen.


So war's /theoretisch/ gedacht. Der Sozialismus sollte eine höhere
Produktivität schaffen als der Kapitalismus. Und das war von Anfang an
zum Scheitern verurteilt - eben durch den Kardinalfehler
Verstaatlichung. (Keinerlei Leistungsanreiz mehr.) Also Marx hätte, wenn
er das erlebt hätte, seine Theorie schleunigst gründlich überarbeitet. ;)

Quote:
Was viele wohl nicht wissen, gegen Ende seiner Macht wollte Walter
Ulbricht (Stalinist par excellence) den Betrieben mehr Freiheiten zu
gestehen. Leider von seinen Nachfolger wie Krenz etc nicht gewollt.


Ich weiß. Und was man Ulbricht noch zugute halten muss: Unter ihm ging's
trotz allem vorwärts - und es wurde immer nur das ausgegeben, was vorher
erwirtschaftet wurde. Unter Honecker ging's dann so richtig los mit der
Pumpwirtschaft.

Schönes Beispiel: Das Plattenbauprogramm. Die Baubetriebe haben ihr Geld
gekriegt (ich als Kipperfahrer u.a. auf der Baustelle, wo meine Hütte
entstand, auch) Wink - die Wohnungsverwaltungen dafür Kredite aufgenommen.
Bei der Staatsbank der DDR. Die gibt's nicht mehr - aber mit ihr sind
nicht auch Schulden verschwunden, sondern die ("rechtmäßigen") Gläubiger
hießen plötzlich Dresdner, Deutsche Bank oder so ähnlich ... Hatten die
einen Pfennig in die Bauten investiert? So hat sich die "deutsche
Einheit" gerechnet. ;)

Quote:
Der Kardinalfehler des Marxismus ist, anzunehmen, alle Menschen seien
gleich.


Nein. Mit "völlig gleichen" Menschen ist /keine/ Geselllschafts- oder
Wirtschaftsordnung möglich.

Quote:
Jede Theorie wie der Sozialismus bzw Kommunismus die dieses
Marxistische Dogma zu ihrer Grundannahme macht, muß zwangsläufig zu
falschen Ergebnissen führen.


Möchte also mal wissen, wo du das herhast. Das steht in keiner Theorie,
schon gar nicht als Dogma.

Quote:
Während GB insbesondere die USA eine freie Marktwirschaft
favorisierten. Auch im Westen gab es starke Kräfte die einer
Marktwirtschaft misstrauisch gegenüber standen. Glücklicherweise
obsiegten die, welche dem Kapitalismus den Vorzug gaben.
Ich denke, so wird ein Schuh draus.

So lange das "realsozialistische" Gegenstück da war, wurde einer
draus. Du glaubst doch nicht, dass der ursprüngliche Plan
("Deutschland zurück zu einem Agrarland") aus reiner
Menschenfreundlichkeit aufgegeben wurde? Zugunsten des
(Marshall-Plans? fragmichmal) - alles 'reingepumpt, es musste
schließlich ein Gegenstück geschaffen werden, wo es den Leuten spürbar
besser ging.

Der sog. Morgenthau Plan war eine obskure Idee die schon damals als
absurd abgetan wurde. Nie wirklich ernst genommen. Den Verantwortlichen
in den USA war bewußt, das man Deutschland nicht in einen Agrarstaat
verwandeln kann ohne ganz Europa zu schädigen. Die USA hatten nicht vor,
auf unabsehbare Zeit Europa zu alimentieren. Genau das wäre eine Folge
dieses Plans gewesen.

Allerdings sind die Grünlinken mit ihren Ideen zum Umbau der Witschaft
auf dem besten Weg die Grundlagen des Wohlstands in Deutschland
nachhaltig zu zerstören. Der Morgenthau Plan könnte also doch noch
Wirklichkeit werden, aber durch Dummheit vieler Deutschen selber.


Nun, die deutsche Wirtschaft kriegt keiner so kaputt, höchstens ein
neuer Krieg. Der allerdings ständig in der Luft liegt. Wenn's zwischen
der NATO und Russland mal krachen sollte, wären wir mittendrin.

Aber zu den "Grünlinken" - damit hat ja die Linke auch meine Stimme
verloren:

- Forderung nach Verstaatlichung strukturbestimmender Betriebe - nix
gelernt aus dem wirschaftlichen Scheitern des "Realsozialismus" - oder
alles schon wieder vergessen?

- Befürwortung der gegenwärtigen chaotischen Einwanderungspolitik, in
dem Sinne: "Menschenrechtsverletzung" wäre schon, wenn nicht jeder
unbesehen 'reingelassen wird. Das ist schleichender ethnischer Suizid.

- Unterstützung Linksradikaler wie der "Antifa".

Also wenn ich was zu sagen hätte, würde ich Sarah Wagenknechts Bücher
allen ihren genossen zur Pflichtlektüre erklären. ;)

Quote:
Der Marschall Plan wird viel zu wichtig genommen. Die wirkliche Hilfe
der USA waren die niedrigen Zölle die auf Einfuhren wie zB von Autos aus
Europa erhoben wurden, denn so war es den Deutschen möglich, ihren
Wohlstand selbst erarbeiten zu könnne.
Selbst erarbeitetes wird immer höher geschätzt als Geschenktes!


Kommt ganz drauf an. Wenn du erst mal nicht genug zu fressen hast,
denkst du auch nicht an erster Linie daran, dir das zu erarbeiten,
sondern freust dich schon über jedes "care-Paket", jeden "Rosinenbomber"
oder was auch immer. ;)


Quote:
Nur den schwierigeren Teil jeder Revolution haben wir dummen Ossis
(geblendet von Reisefreiheit und D-Mark) gründlich versemmelt: Danach
was Besseres aufbauen. Das wäre zwar auch ein Novum der Geschichte
gewesen (oder kennst du eine Revolution, die denen zugute kam, die sie
gemacht haben) - aber die einmalige Chance hatten wir. Im Sinne z.B.
einer "Sonderwirtschaftszone" - konkret hat z.B Frankreich
Verhandlungen über Wirtschaftsverträge angeboten ...

Das die DDR Wirtschaft ruiniert war, war den Verantwortlichen in der BRD
durchaus bewußt.


Aber sicher. Und zwar so bewusst, dass sie es sich (nein, den
Steuerzahler) Milliarden kosten ließen, sie erst richtig zu ruinieren.

Was war der Todesstoß? Die Währungsunion! Über Nacht der gesamte
Ost-Exportmarkt futsch, und der war nicht klein. Sowas hätte nicht mal
die westdeutsche Wirtschaft verkraftet. Aber für die tat sich über Nacht
ein riesiger neuer Markt auf, est mal aufnahmefähig wie ein Schwamm. Das
war der ganze Sinn der Sache.

Quote:
Ruiniert von den Kommunisten. Kann garnicht oft genug
betont werden.


Und wenn du's noch so oft betonst, wird's nicht wahrer. Die "irtschaft
war marode, aber längst nicht überall. Und auch nicht durch Schuld der
Kommunisten - Kommunisten sind nämlich was anderes. Die verschwanden
z.B. massenweise in Stalins GULAGs.

Quote:
Das Problem waren die DDR Bürger. Hätten die die Gedult
aufgebracht, unter dem Schirm des Westens ihre Betriebe, ihre Wirtschaft
zu sanieren?


Also wenn du mich fragst: Ich war nicht der einzige, der geblieben wäre
und für den "Auschwung Ost" die Ärmel hochgekrempelt hätte. Der ja heute
noch vor der Tür steht - wenn man ihn nur 'reinließe. Wink Leider war ich
unter dem "Schirm" des Westens einer der ersten Arbeitslosen. ;)

> Kohl glaubte nicht daran.

Nee, aber an die "blühenden Landschaften", die den Ossis verprach. ;)

> Ich neige dieser Ansicht Kohls inzwischen auch zu.

Ich auch. So gesehen scheint der schon kapiert zu haben, wie's nix
werden konnte. ;)


Siehe dazu auch die Eingliederung des Saarlandes in
Quote:
die BRD insbesonder wie lange man sich Zeit gelassen hat.

Und was war der Auftrag der THA? "Alles, was im Osten nicht von allein
den Bach 'runtergeht, schlucken oder plattmachen - wir können keine
Konkurrenz gebrauchen!" Und Rohwedder musste sterben, weil er's besser
machen wollte (oder glaubst etwa noch irgendwer irgendelche RAF -
Verschwörungstheorien)? Ergebnis: Statt der kalkulierten 200 Mrd.
Privatisierungserlös 600 Mrd. Miese (oder umgekehrt - jedenfalls das
größte zivile Zuschussgeschäft der deutschen Geschichte). Und seitdem
jährliche Transferleistungen von West nach Ost in doppelter Höhe des
gesamten "Nationaleinkommens" der DDR (etwa vergleichbar mit dem BIP),
wenn man mal 1M = 1DM rechnet. Lies mal Michael Jürgs: "Die
Treuhändler - wie Helden und Halunken die DDR verkauften" ;)

Das war also der Sieg des Kapitalismnus über den Sozialismus, ha, ha.

Die DDR Wirtschaft war ruiniert. Das war damals ein mehr oder weniger
offenes Geheimnis. Das Urteil eines BMW Meister soll für vieles stehen.
Er besichtigte nach der Wende genau den Betrieb den er Anfang 1950 gen
Westen verlassen hat. Er urteilte, das er sofort wieder an seinem
Arbeitsplatz hätte anfangen können. Nichts hatte sich seit seinem Abgang
geändert, nur alles war mehr runtergewirtschaftte worden als 1950.


Das glaubt er zwar selber nicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Automobilwerk_Eisenach#BMW_Zweigniederlassung_Eisenach

https://de.wikipedia.org/wiki/Automobilwerk_Eisenach#Von_BMW_%C3%BCber_EMW_zu_AWE_und_Zweitaktern

Aber Stichwort BMW: Wenn also die THA im Motorradwerk Zschopau einen
Manager einsetzt, der zwar aus der Branche kommt, aber vom einzigen
anderen deutschen Motorradhesteller, also BMW - dass der weder AUftrag
noch Interese habenkann, ein Konkurenz aufzupäppeln, kann man sich wohl
an fünf Fingern abzählen.

So, jezt komm' mir nochmal mit "alles von den Kommunisten ruiniert",
dann komm' ich dir aber mit noch ein paar Seiten Gegenbeispiele.


--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Sun Dec 09, 2018 3:45 pm   



Am 09.12.18 um 14:14 schrieb Frank Müller:
Quote:
Die DDR war ein sowjetisch besetztes Gebiet, da passierte nichts
was der große Bruder im Osten nicht wollte. Die DDR-Regierung
waren nur Marionetten, denen jetzt die Schuld zu geben ist mal
wieder typisch für die jetzige Zeit...


Aber wenigsten kam mir schon lange keiner mehr so: "Schuld sind nur die
dummen faulen Ossis, die sollen erst mal arbeiten lernen. Also wenn's
gerecht zuginge, müssten die für die Kosten der deutschen Einheit aufkommen"

Quote:
Der Westen hat seinen Bedarf
damals schon mehr als gedeckt und als der Osten und damit die DDR
dazu kam hatte man ein neues Absatzgebiet.


Genau.

Quote:
Auch wenn es in der DDR Betriebe gab die auf "weltniveau" produzieren
konnten, so war für diese einfach kein Absatzmarkt da.


Meinste. Also aus reiner Solidarität hat z.B. VW nicht eine komplette
Fertigungsstraße vom VEB Kombinat Umformtechnik gekauft, nehme ich mal
an ... Die haben überhaupt zu Zeiten des "Eisernen Vorhangs" viel in den
Westen exportiert. Also wie sagte da mal ein älterer Arbeiter nach der
Wende: "Konjunkturschwankungen gab's immer mal - aber nioch nie, dass
mit Steuermitteln Arbeitsplätze vernichtet wurden!"

Quote:
Das war also der Sieg des Kapitalismnus über den Sozialismus, ha, ha.

Der Kapitalismus wird nicht das ende der Fahnenstange sein, wenn ich
sehe wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander
geht kann da noch einiges passieren.


Oh ja. Passiert doch auch schon an allen Ecken und Enden.

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Sun Dec 09, 2018 4:45 pm   



Am 09.12.18 um 13:31 schrieb Horst-Dieter Winzler:
> Kein Mensch gleicht genau dem anderen!

Richtig, also Sozialismus: "Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und
wird nach seinen Leistungen bezahlt."

Kommunismus: "Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und lebt nach
seinen Bedürfnissen. Und für Alte, Kranke, Schwache (also wirklich nur
für echt Arbeitsunfähige) soziale Absicherung eines menschenwürdigen
Lebens."

Und im Zuge der technischen Entwickung kann nun mal immer rationeller
produziert werden, d.h., auch immer billiger. Bis Geld überhaupt keine
Rolle mehr spielt und abgeschafft werden kann. Das heißt dann
"Kommunismus". Voraussetzung wäre natürlich ein ganz anderer "Typ
Mensch" - und den zu "formen", sollte Aufgabe der "Übergangsphase"
Sozialismus sein.

Soweit die Theorie, um nicht zu sagen Utopie. Die nötige Technik ist da
- aber wo nehmen wir die Menschen dazu her? ;)

--
http://hkraus.eu/

Hartmut Kraus
Guest

Sun Dec 09, 2018 4:45 pm   



Am 09.12.18 um 13:31 schrieb Horst-Dieter Winzler:
Quote:
Allerdings sind die Grünlinken mit ihren Ideen zum Umbau der Witschaft
auf dem besten Weg die Grundlagen des Wohlstands in Deutschland
nachhaltig zu zerstören.


Letzte mir bekannte Zahl: Das Durchschnittseinkommen liegt wieder etwa
auf dem Niveau der 90er, die Preise auf dem 1,5fachen. Den
"Schuldanteil" der "Linksgrünen" daran dürfte nicht allzu groß sein. ;)

--
http://hkraus.eu/

Goto page Previous  1, 2, 3, 4 ... 26, 27, 28  Next

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - LiIonen Akku mit 68 Volt und 8000mAh

NEUES THEMA

Arabic version Bulgarian version Catalan version Czech version Danish version German version Greek version English version Spanish version Finnish version French version Hindi version Croatian version Indonesian version Italian version Hebrew version Japanese version Korean version Lithuanian version Latvian version Dutch version Norwegian version Polish version Portuguese version Romanian version Russian version Slovak version Slovenian version Serbian version Swedish version Tagalog version Ukrainian version Vietnamese version Chinese version Turkish version
EDAboard.com
WTWHMEDIA