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Mikrofon am PC

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Jürgen Jänicke
Guest

Thu Apr 16, 2020 4:45 pm   



Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?
Und - ist es bei den aktuellen Mikrofon-Eingängen egal welch Typ
angeschlossen wird? Wird da ggf. das Mikro über die Signalleitung gespeist?

Danke für etwas Aufklärung,

mfG J.J.

Leo Baumann
Guest

Thu Apr 16, 2020 4:45 pm   



Am 16.04.2020 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:
Quote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?
Und - ist es bei den aktuellen Mikrofon-Eingängen egal welch Typ
angeschlossen wird? Wird da ggf. das Mikro über die Signalleitung gespeist?


Ich habe vor einiger Zeit ein Headset für meinen Computer gekauft, das
hat nicht funktioniert, weil es ein Kondensatormikrofon hatte.-

Umgetauscht ...

Jürgen Jänicke
Guest

Thu Apr 16, 2020 4:45 pm   



Am 16.04.2020 um 17:28 schrieb Leo Baumann:
Quote:
Am 16.04.2020 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?
Und - ist es bei den aktuellen Mikrofon-Eingängen egal welch Typ
angeschlossen wird? Wird da ggf. das Mikro über die Signalleitung
gespeist?

Ich habe vor einiger Zeit ein Headset für meinen Computer gekauft, das
hat nicht funktioniert, weil es ein Kondensatormikrofon hatte.-

Ja, das würde auch meine Vermutung bestätigen. Immerhin habe ich hier
überall 2x Signal(R+L) als Mic-Input.

J.J.

horst-d.winzler
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.20 um 17:48 schrieb Hergen Lehmann:
Quote:
Am 16.04.20 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:

Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?

Gar nicht. Die Mikrofoneingänge an PCs liefern keine Speisespannung.


Das wäre mir neu. Die PCs, die ich kenne, haben alle eine Mikrofonspeisung.

--
---hdw---

Leo Baumann
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.2020 um 17:34 schrieb Jürgen Jänicke:
Quote:
Ja, das würde auch meine Vermutung bestätigen. Immerhin habe ich hier
überall 2x Signal(R+L) als Mic-Input.


Die Gleichspannung für das Kondensatormikrofon liegt meines Wissens auf
der Signalleitung.

Hergen Lehmann
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.20 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:

Quote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?


Gar nicht. Die Mikrofoneingänge an PCs liefern keine Speisespannung.

Du brauchst also entweder
a) ein Headset mit dynamischem Mikro, oder
b) eine externe Stromversorgung, oder
c) ein Headset mit USB-Anschluss.

Sebastian Wolf
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.2020 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:
Quote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?


Tonaderspeisung! Bei meinem Recher 3V über 2,2kOhm.

Jürgen Jänicke
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.2020 um 18:25 schrieb Sebastian Wolf:
Quote:
Am 16.04.2020 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?

Tonaderspeisung! Bei meinem Recher 3V über 2,2kOhm.

Steht aber im Widerspruch zu:


https://de.wikipedia.org/wiki/Tonaderspeisung

und den ca. 80mV welche ich auf jedem Kanal als Gleichspannung messen
kann. Mit normalen Multimeter.

J.J.

Jürgen Jänicke
Guest

Thu Apr 16, 2020 5:45 pm   



Am 16.04.2020 um 17:48 schrieb Hergen Lehmann:
Quote:
Am 16.04.20 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:

Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?

Gar nicht. Die Mikrofoneingänge an PCs liefern keine Speisespannung.

Du brauchst also entweder
a) ein Headset mit dynamischem Mikro, oder
b) eine externe Stromversorgung, oder
c) ein Headset mit USB-Anschluss.

Ja, völlig verständlich, so hatte ich es auch erwartet. Nur, wie
funktioniert dann so was?

https://www.pearl.de/a-ZX1504-1159.shtml?vid=917&wa_id=40&wa_num=1105&utm_source=googleps&utm_medium=cpc&gclid=CjwKCAjwhOD0BRAQEiwAK7JHmPjgqoUFJhtKdAokRtnkAbLkRzTg68asKiVkWUl93MDvy21nVZXydBoC0vAQAvD_BwE


J.J.

Manuel Reimer
Guest

Thu Apr 16, 2020 6:45 pm   



On 16.04.20 17:17, Jürgen Jänicke wrote:
Quote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?



+-----||---------- Signal zum Mikro-Verstärker
/\ | _____
| |<---+--|_____|--+
+--+ _____ +----- 5V
| |<------|_____|--+
+--+
| |
| |<---------------------- Masse
| |

So in Etwa dürfte es "hinter der Mikro-Buchse" bei den meisten
Soundkarten aussehen. Der "Ring" am Stecker wird direkt mit 5V versorgt.
Allerdings schon wegen der Kurzschlussgefahr strombegrenzt (wohl meist
einfach ein Widerstand).

Die Spitze hat ebenfalls eine Phantomspeisung drauf und das Signal vom
Mikro wird ausgekoppelt. Man kann jede halbwegs wertige
Kondensator-Kapsel direkt zwischen "Steckermasse" und Spitze
anschließen. Das Kabel sollte anständig geschirmt sein!

Vergiss aber die Soundkarte im PC nutzen zu wollen. Ich habe noch nie
erlebt das der Mikro-Eingang für etwas anderes als Rauschgenerator
taugt. Selbst eine 5 Euro USB-Soundkarte bringt da bessere Signale.

Das Signal von der Kondensator-Kapsel ist ziemlich schwach und wird
entsprechend stark verstärkt. Alles was im PC so an HF-Störung auftritt
wird dabei direkt mit verstärkt.

Gruß

Manuel

Hergen Lehmann
Guest

Thu Apr 16, 2020 6:45 pm   



Am 16.04.20 um 18:34 schrieb Jürgen Jänicke:

Quote:


Manchmal, mit Glück, an einzelnen PCs die doch eine Speisespannung
erzeugen. :-P

Eventuell ist aber auch einfach die Beschreibung falsch. Die Bauform
ähnelt verdächtig der typischer, billiger, dynamischer Mikros...

horst-d.winzler
Guest

Thu Apr 16, 2020 6:45 pm   



Am 16.04.20 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:
Quote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?
Und - ist es bei den aktuellen Mikrofon-Eingängen egal welch Typ
angeschlossen wird? Wird da ggf. das Mikro über die Signalleitung gespeist?


In der Regel wird das Elektret Kondensatormikrofon mit 5V über einen
2,2k Widerstand gespeist. Aber Achtung, bei manchem Board kann die
Betriebsspannung ausgeschaltet werden.Es kann auch sein, das nur das
vordere Mikro gespeist wird. Das Handbuch fürs Board gibt Auskunft.

--
---hdw---

Jürgen Jänicke
Guest

Thu Apr 16, 2020 7:45 pm   



Am 16.04.2020 um 19:16 schrieb Manuel Reimer:
Quote:
On 16.04.20 17:17, Jürgen Jänicke wrote:
Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?



        +-----||---------- Signal zum Mikro-Verstärker
 /\     |   _____
|  |<---+--|_____|--+
+--+        _____   +----- 5V
|  |<------|_____|--+
+--+
|  |
|  |<---------------------- Masse
|  |

So in Etwa dürfte es "hinter der Mikro-Buchse" bei den meisten
Soundkarten aussehen. Der "Ring" am Stecker wird direkt mit 5V versorgt.

Ja, danke so wird es wohl sein. Da muss ich mich selber korrigieren, ich
habe auf den beiden Signalleitungen je 2,7V gegen Masse und nix zueinander.

Also Phantomspeisung mit eben nur 2,7V. Aber tatsächlich richtig Stereo
was sich durch Einspeisung eines Testsignales gut prüfen lassen kann.

Gruß J.J.

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Apr 16, 2020 7:45 pm   



On 4/16/20 8:07 PM, Marcel Mueller wrote:
Quote:
Am 16.04.20 um 17:48 schrieb Hergen Lehmann:
Am 16.04.20 um 17:17 schrieb Jürgen Jänicke:

Hallo, oft, aber nicht immer, ist als Typ ein Kondensatormikrofon
angegeben bei Headsets und auch Einzelmikrofonen. Wenn ich das von
früher noch richtig kenne, benötigen diese Mikrofone eine
Betriebsspannung. Wie wird das aktuell beim PC, Laptop geregelt?

Gar nicht. Die Mikrofoneingänge an PCs liefern keine Speisespannung.

Das stimmt so nicht. Im Einzelfall mag es stimmen. Aber Tonaderspeisung
für Elektret-Kapsel ist gar nicht so ungewöhnlich.

Du brauchst also entweder
a) ein Headset mit dynamischem Mikro, oder
b) eine externe Stromversorgung, oder
c) ein Headset mit USB-Anschluss.

Letzteres ist Heutzutage aber tatsächlich unproblematischer.


Nein, nicht wirklich. Damit hast du eine zusätzliche Soundkarte im
System und mehr als eine Soundkarte kann so richtig Spass machen. Der
Sound kommt gerne da raus wo er nicht sollte.

Gerrit

Marcel Mueller
Guest

Thu Apr 16, 2020 7:45 pm   



Am 16.04.20 um 20:14 schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 4/16/20 8:07 PM, Marcel Mueller wrote:
Am 16.04.20 um 17:48 schrieb Hergen Lehmann:
c) ein Headset mit USB-Anschluss.

Letzteres ist Heutzutage aber tatsächlich unproblematischer.

Nein, nicht wirklich. Damit hast du eine zusätzliche Soundkarte im
System und mehr als eine Soundkarte kann so richtig Spass machen. Der
Sound kommt gerne da raus wo er nicht sollte.


Bei mir hat's immer recht gut funktioniert. Es gibt ja mittlerweile kaum
noch ein System, bei dem man das Sound-Routing nicht pro Anwendung
einstellen könnte. Und in 90% der Fälle hat sogar das automatische
Routing gestimmt.

Tatsächlich empfinde ich es als Vorteil, wenn Musik und Telefonieren
/nicht/ über dasselbe Sounddevice laufen muss. Das Umstecken nervt
nämlich. Wenn man die Soundkarte natürlich vorher nicht gebraucht hat,
stellt sich diese Frage so nicht.


Marcel

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